Ecuador
Ahuano

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6 travelers at this place:

  • Day12

    Willkommen im Dschungel...

    October 20, 2016 in Ecuador

    ... wo das ein oder andere Exemplar auch einmal etwas größer ausfallen kann. Ich saß übrigens gerade vor dem Tisch und hab mir die Schuhe angezogen als sich meine Augen plötzlich auf das ca. 15 cm entfernte Tier scharf gestellt haben. Bin ganz schön gesprungen! Mir wurde aber versichert, dass ihr Biss nicht lebensgefährlich ist. Na dann... 🙈😅

    - Kim

    Wobei unser einheimischer Volontär da ja anderer Meinung war... 😉

    - Philipp
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  • Day25

    Josephina

    November 2, 2016 in Ecuador

    Josephina ist mein persönlicher Liebling im amaZOOnico. Sie ist ein ausgewachsener Coati, ein Nasenbär. Sie wurde in einem kleinen Käfig als Touristenattraktion gehalten, bis jemand den Zustand der Umweltbehörde meldete. Daraufhin wurde sie konfisziert und dem amaZOOnico übergeben. Fast immer, wenn man an ihr Gehege kommt, sei es zum Säubern, Füttern oder mit einer Besuchergruppe, steckt sie ihre Nase aus ihrem Häuschen und kommt dann munter piepsend (ja, sie piepst!) heraus. Diese mangelnde Scheu vor Menschen ist dann auch der Grund, warum sie nicht ausgewildert werden kann.

    Junge Coatis werden gerne als Haustier gehalten, da sie furchtbar niedlich sind - ausgewachsen werden sie aber häufig aggressiver und entwickeln scharfe Krallen.

    Josephina gibt es auch zu kaufen - nämlich als großes Logo auf einem der amaZOOnico T-Shirts, die im Shop angeboten werden. Eines davon werde ich mir sicher mitnehmen. 😃

    Im Video - es war früher schon mal hier im Blog - ist Josephina bei der Fütterung zu sehen: https://youtu.be/Tkm_HGe5Gwo
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  • Day11

    Wifi

    October 19, 2016 in Ecuador

    Im amaZoonico gibt es kein Internet, sei es per WiFi oder Mobilfunk. Allerdings hat die nahe gelegene Schule (Foto) ein offenes WiFi, welches wir aber nur in Notfällen verwenden, da die Nutzung nicht gern gesehen wird. Blog-Einträge gibt's daher nur an unseren freien Tagen, und dann auch nur, wenn wir nach Tena fahren.

    - Philipp

  • Day11

    Totenkopfaffen

    October 19, 2016 in Ecuador

    Im amaZoonico leben mehr als 100 Totenkopfaffen, alle stammen von einst ausgewilderten Exemplaren ab. Die meisten sind scheu - nur eine Dame ist recht zutraulich (und muss dann von uns verschreckt werden, um ihr eine gesunde Scheu anzutrainieren).

    Gefüttert werden sie trotzdem täglich, hier ein Video: https://youtu.be/LMgLUwUvvkI

  • Day25

    Esmeralda

    November 2, 2016 in Ecuador

    ...ist eine rund 3 m lange Anaconda. Sie wurde von einem Mann hergebracht, der sie angeblich auf der Strasse gefunden hat. Eine etwas merkwürdige Geschichte, die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei dem Herren um den Besitzer gehandelt hat. Es wurden damals keine Fragen gestellt, um zukünftige "abgabewillige" Wildtierbesitzer nicht zu verschrecken. Das Halten von Wildtieren ist in Ecuadro verboten, allerdings gibt es wohl kaum Sanktionen. Ein zweischneidiges Schwert - gäbe es Strafen, würden wohl kaum noch Tiere abgegeben, sondern heimlich entsorgt. Gleichzeitig gibt es so aber auch kaum einen Anreiz, von vornherein auf das Halten solcher Tiere zu verzichten - es drohen einem schließlich keine Konsequenzen.

    Zurück zu Esmeralda. Sie kann nicht freigelassen werden, da sie jegliche Scheu vor Menschen verloren hat. Gefüttert wird sie einmal pro Monat - im Oktober gab es Meerschwein. Anacondas können bis etwa 9 m lang werden. Sie bevorzugen stille Gewässern und können bis zu 10 Minuten tauchen. Esmeralda sonnt sich gerne auf der Mauer ihres Geheges. Besucher starren häufig durch das darunterliegende Fenster oder das darüber liegende Gitter, ohne sie zu sehen - bis sie den Blick von der Ferne auf die nächste Nähe fokusieren, und die regungslose Esmeralda 5 cm vor der Nase liegen sehen... 😁
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  • Day25

    Welcome to amaZOOnico!

    November 2, 2016 in Ecuador

    Wir haben uns gedacht, dass wir euch einmal virtuell an unserer Führung teilhaben lassen. In loser Reihenfolge stellen wir die einzelnen Tiere und ihre Geschichten vor.

    Das amaZOOnico ist - anders als der Name vermuten lässt - kein Zoo, sondern eine Rehabilitierungsstation und dauerhafte Bleibe für einige Tiere. Wenn möglich werden die Tier gepflegt und später ausgewildert. Ist das nicht möglich, bleiben sie hier, oder werden an andere vertrauenswürdige Reservate weitergeleitet. Viele solcher gibt es allerdings nicht. Grob geschätzt kann 1/3 der Neuankömmlinge ausgewildert werden, 1/3 ist zu sehr an den Menschen gewöhnt oder verletzt und muss im amaZOOnico bleiben, und 1/3 verendet leider bereits vor oder kurz nach der Ankunft.

    Gegründet wurde das amaZOOnico vor rund 25 Jahren, zusammen mit einem geschützen Regenwald (Selva Viva), einer Schule und der Hotelanlage Liana Lodge. Jedes der Projekte ist auf sich alleine gestellt, gleichzeitig sind aber alle voneinander abhängig.

    Das amaZOOnico - dort arbeiten wir - dient wie schon beschrieben als Aufnahme- und Pflegestation. Finanziert wird es durch die Eintrittgelder der Besucher, die täglichen Arbeiten wie Säubern, Füttern und Führungen werden von Volontären erledigt. Neue Projekte und Erweiterungen werden durch Spenden finanziert. Ein Großteil des Futters (Avocado, Mais, Yuka, Papaya, Zuckerrohr, Guava, ...) wird von den Einheimischen bezogen, außerdem werden mehrere Kichuwa beschäftigt, z.B. zwei Wildhüter, eine Köchin für die Volontäre und ein Hausmeister. Außerdem leben bei uns im Haus zwei Kichuwa-Volontäre, die allerdings im Gegensatz zu uns ein kleines Gehalt beziehen. Auf diese Weise werden die Einheimischen integriert und profitieren auch von dem Ganzen.

    Selva Viva ist der inzwischen rund 1750 Hektar große geschützte Regenwald. Er wird heute von einem Schweizer Verein verwaltet und wann immer möglich durch Zukauf von angrenzenden Grundstücken vergrößert. In ihm werden die Tiere freigelassen, außerdem ist dort die Jagd verboten, so dass sich die Fauna erholen kann. Selva Viva ist jedoch nicht umzäunt, so dass es immer wieder zu illegaler Jagd kommt.

    Die Schule liegt direkt neben dem amaZOOnico, die Schulkinder kommen an jedem Schulktag gegen 6:30 Uhr mit dem Kanu an und laufen die Treppe neben unserem Volontärshaus hoch zur nahegelegenen Schule. Gelehrt wird Kichuwa, Spanisch und Deutsch - zum Großteil auch von Volontären.

    Die Liana Lodge liegt einige hundert Meter den Fluss hinunter und wurde für die private finanzielle Absicherung der Gründer des amaZOOnicos geschaffen. Somit kommen sämtliche Einnahmen des amaZOOnicos den Tieren zu gute. Es fließen zwar keine Gelder zwischen amaZOOnico und Liana Lodge, trotzdem gibt es natürlich indirekte Unterstützung. Das amaZoonico kann die Kanus der Liana Lodge kostenfrei nutzen (hier läuft alles über die Wasserwege ab), und natürlich sorgt die Liana Lodge auch für einen kontinuierlichen Strom an Touristen. Gleichzeitig kommen diese Touristen natürlich auch hauptsächlich wegen des Selva Viva und des amaZOOnicos. Neben der Liana Lodge gibt es inzwischen noch einige weitere luxuriösere Hotels (z.B. das Casa del Suizo - was machen eigentlich die ganzen Schweizer hier!?), die zusätzlich für willkommene Touristen sorgen. Diese Hotels beschäftigen heute auch die ersten Absolventen der Dschungelschule, in Form von einheimischen Angestellten, die neben Kitschuwa auch Spanisch und Deutsch sprechen. Wir sind immer wieder verdutzt, wenn sich einer der Indio-Guides in fließendem Deutsch mit uns unterhält. Das Konzept hinter geschütztem Wald - Hotel - amaZOOnico - Schule scheint aufzugehen. Nachteiliges haben wir bisher noch nicht vernommen.

    In deutlich kürzerer Form erklären wir diese Zusammenhänge am Anfang unserer Tour. Danach gibt es dann noch einige Verhaltensregeln:
    1) Zur Vermeidung von Unfällen und Übertragung von Krankheiten die Tiere nicht anfassen
    2) Fotos nur ohne Blitzlicht, es kann sonst die Tiere erschrecken
    3) Nicht mit den Papageien sprechen, sie sollen nicht die menschliche Sprache übernehmen

    Und dann geht es los... :-)
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  • Day25

    Nogo und Warmi

    November 2, 2016 in Ecuador

    ...waren hier im Blog schon einmal vertreten. Es sind zwei Tukane, die auf Grund ihres frühren Haustier-Daseins die Scheu vor den Menschen verloren haben und daher nicht mehr freigelassen werden können. Nogo ist das Männchen und ist an seinem größeren Schnabel zu erkennen. Bei der Fütterung kommen sie gerne angehopst, beäugen den Eindringling kritisch - und verpassen ihm gegebenenfalls ein paar Schnabelhiebe. Die Beiden laufen Gefahr diverse Nahrungsmittelallergien zu entwickeln, weswegen sie nur ausgewählte Früchte bekommen - und diese auch noch geschält und mundgerecht zerteilt. Nogo hasst außerdem gelbe Stiefel, sieht er welche, werden diese verfolgt und wenn möglich mit dem Schnabel trakiert. Wir wissen nicht, woran das liegt.
    Wilde Tukane fliegen gerne, die Beiden bevorzugen aber das Herumhopsen, möglicherweise auch eine Folge ihres Haustier-Daseins. Gelegentlich stimmen sie einen ohrenbetäubendes Gesang an, hier ein Video von Nogo beim Singen: https://youtu.be/LPeYgTTDkic

    Wilde Tukane sind wohl sehr dominante Vögel, die durchaus auch andere Vögel jagen und verspeisen. Der lange Schnabel wird zum erreichen von Früchten, aber auch zum knacken von Nüssen und stehlen von Eiern benutzt.
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  • Day25

    Biala und Solana

    November 2, 2016 in Ecuador

    ...sind zwei Scarlet Macaus (Aras), die hier im amaZoonico auf drei etwa 20 m hohen Bäumen und den angrenzenden Büschen leben. Sie wurden früher als Haustiere gehalten, ihr Vorbesitzer hat ihnen außerdem die Flügel gebrochen, so dass sie nie wieder fliegen werden können. Die Bäume sind ihr Reich, sie können auf diesen frei herumklettern. Theoretisch könnten sie auch auf den Boden klettern und weiter weg laufen, dass scheinen sie aber nicht zu machen - wir haben sie auch noch nie auf dem Boden gesehen. Die Beiden sind ein Paar und können etwa 75 Jahre alt werden. Wir füttern sie mit Hilfe eines Käfiges, der an einem Seil befestigt in etwa 10 m Höhe am Baum hängt. Der Käfig hat ein kleines Loch, durch das Biala und Solana an das Futter gelangen können, den frei lebenden Klammeraffen aber den Zugang verwehrt. Die Klammeraffen zupfen den Beiden auch gerne mal an den tollen Federn - die Zwei wissen sich aber zu wehren.

    Bialas und Solanas Bäume befinden sich ganz in der Nähe des Startpunktes für die Führungen. Sie sind daher häufig entweder Start oder Ende jeder Tour - je nach Lust und Laune des jeweiligen Guides.
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  • Day25

    Dracula - Say Cheese

    November 2, 2016 in Ecuador

    Dracula ist von Beruf Kaiman. Sein Job besteht darin, Augen und Nase aus dem Wasser zu stecken, dabei möglichst regunglos zu bleiben und mit leerem Blick in die Gegend zu starren. An sonnigen Tagen muss er zusätzlich als Liegeplatz für die Wasserschildkröten herhalten. Er teilt sich einen Tümpel mit den Tapiren, für die er aber keine Gefahr ist - vom reinen Volumen her müsste eher er Angst haben.

    Kaimane und Wasserschildkröten werden gerne illegal in Vorgärten von z.B. Hotels gehalten. Mangels passender ruhiger Gewässer können sie im Selva Viva leider nicht freigelassen werden.
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You might also know this place by the following names:

Ahuano

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