Ecuador
Ahuano

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21 travelers at this place

  • Day264

    Casa del Suizo Lodge

    February 14, 2020 in Ecuador ⋅ 🌧 31 °C

    Wegen eines drei tägigen Generalstreiks in Kolumbien müssen wir hier in Ecuador noch drei zusätzliche Tage einschieben. Kein Problem, kurz entschlossen buchen wir drei Tage in einer Lodge in Ahuano am Rande vom Amazonas. Mit dem Boot und Führern erkunden wir den nahen Dschungel sowie Farmen am Rio Napo.Read more

    Markus Kuhn

    Zwangspausen können auch schöne Begleiterscheinungen haben👍😎

    2/17/20Reply
    Roman Giacometto

    Schwiizer Besitzer in der Lodge??

    2/18/20Reply
    Ruedi Kuhn

    Aufgebaut von einem Schweizer, wird jetzt von den "Kindern" geführt.

    2/18/20Reply
     
  • Day70

    Spanischkurs im Amazonasgebiet

    May 30, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 28 °C

    Von Quito aus fuhren wir mit einem Kleinbus der Spanischschule in Richtung Amazonasgebiet. Mit an Bord waren bereits zwei Spanischlehrer und acht weitere Kursteilnehmer, die sich bereits eine Woche lang kannten. Sie nahmen an einem “Travelling Classroom“ Programm teil, wo sie vier Wochen lang Spanischunterricht haben, jede Woche an einem anderen Ort.

    Unterwegs machten wir einige Pausen, und an einem unscheinbaren Stand konnten wir einen beliebten ecuadorianischen Snack probieren: Cevichocho. Das schmeckt wie Ceviche, nur dass kein Fisch und keine Meeresfrüchte mit drin sind, sondern Popcorn, Plantainchips und Linsen. Der Sud besteht aus Tomate und Limettensaft, dazu kommen noch Tomaten, Zwiebeln und Koriander mit rein. Lecker! Auch vor unseren Augen frisch gemachte Empanadas haben wir probiert, gefüllt waren sie mit Käse, Huhn, und komischerweise auch mit Rosinen.

    Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir an einem Fluss an, den wir mit einem Boot überquerten. Auf der anderen Seite wurden wir von Pickups abgeholt, die uns zur Lodge in den Dschungel fuhren. Dort bezogen wir unsere Hütte, die sehr groß war. Die Fenster hatten keine Scheiben, sondern lediglich Moskitonetze. Nach einem späten Mittagessen fing schon am Sonntag der Spanischunterricht an, wir hatten getrennt voneinander Unterricht in Gruppen, die unseren Vorkenntnissen entsprechen.

    Die nächsten fünf Tage liefen so ab, dass wir frühs zunächst 2-3 Stunden Unterricht hatten, dann zu Mittag aßen und anschließend zu einem Ausflug aufbrachen. Jeden zweiten Tag hatten wir nach den Aktivitäten nochmal Spanisch.

    Am ersten Tag machten wir eine Bootsfahrt auf dem Fluss mit Badepause, auf dem Rückweg haben wir verschiedene Affenarten im den Bäumen am Ufer sehen können.
    Am Dienstag haben wir einheimische Familien besucht, die zusätzlich zu Spanisch noch Quichua sprechen. Hier wurde uns gezeigt, wie aus der Yucca Wurzel Chicha gemacht wird, ein leicht alkoholisches Getränk. Wir konnten in eine Muschel blasen, die benutzt wird um die Dorfbewohner ins Versammlungshaus zu rufen. Wie bei Wickie! Dann durften wir noch ein Blasgewehr ausprobieren: man bläst in ein Rohr, in dessen anderem Ende ein spitzer Pfeil steckt. So jagen die Einheimischen, und wir waren überrascht, dass die Pfeile tatsächlich in einer Holzeule stecken blieben! Bei einer weiteren Familie wurde uns die traditionelle Töpferkunst gezeigt.
    Am Mittwoch stand Schokolade machen auf dem Programm. Es war interessant zu sehen, welche Schritte von der Kakaofrucht bis zur Schokolade nötig sind. Natürlich durften wir die Schokolade danach auch essen, sie hat anders geschmeckt, aber sehr lecker. Danach machten wir noch eine Wanderung durch den Dschungel, bis tief hinein in den Primärwald wo riesige 600 Jahre alte Bäume stehen. Sehr beeindruckend! Wir haben auch eine giftige Riesenameise gesehen, deren Stich sehr schmerzhaft sein kann sowie eine Handteller-große Schnecke. Irgendwann kamen wir an einem schönen Aussichtspunkt an, bei dem auch ein verlassener Kletterwald war.

    Am Donnerstag gingen wir nachmittags Tuben. Mit einem Bier setzten wir uns in einen großen Reifen und ließen uns auf dem Fluss entlang treiben. Entspannung und Erfrischung pur! Wir machten Halt bei einem Seil, an dem wir uns wie Tarzan ins Wasser schwingen konnten. Michael war bei der Dschungelwanderung und beim Tubing nicht dabei, weil er hochmotiviert war mit Spanisch voranzukommen. Er wurde als absoluter Anfänger in einen Kurs eingestuft, der schon eine Woche vorher begonnen hatte und arbeitete in der Zeit einige Themen nach.

    Am Freitag stand noch ein Besuch bei einer Tierpflegestation an. Wie fast immer erreichten wir diese mit dem Boot. Dort waren verschiedene Affen, Papageien, Schweine, ein Puma, ein Ozelot, Schildkröten und Kaimane zur Pflege, manche mit der Perspektive wieder ausgewildert werden zu können. Außerdem turnten viele wild lebende Affen auf dem Gelände herum, unter anderem Totenkopfäffchen. Nach der Führung hielten wir nochmal an einer Stelle im Fluss, um schwimmen zu gehen.

    Wir haben die Woche in der GAIA Lodge sehr genossen und sind begeistert, wie schnell wir mit unserem Spanisch vorangekommen sind! So einen schnellen Fortschritt hatten wir uns beide nicht erhofft, und somit hat sich die intensive Woche sehr gelohnt 😊 Die anderen Kursteilnehmer und die zwei Lehrer waren auch richtig nett und entspannt, und so haben wir viele Abende mit Spielen verbracht, teilweise auch auf Spanisch um zu üben. Eine kleine Herausforderung war der Dschungel, denn auch die Moskitonetze konnten riesige Insekten nicht davon abhalten, uns in unserer Hütte zu besuchen. Gleich in der ersten Nacht wurde ich von einem 8cm langen, fetten Grashüpfer angesprungen. In unserem Bad besuchten uns Frösche und Spinnen, und hoch über dem Bett hatten wir tagsüber ebenfalls 7-8cm große Käfer, die auch noch fliegen konnten 😳 Aber gut, was will man im Dschungel erwarten. Schön waren dafür die Äffchen, die ständig rund um die Lodge unterwegs waren, sowie ein Agouti, das fast jeden morgen vor unserer Hütte im Gras saß und frühstückte. Und eine bessere Aussicht können wir uns zum Spanisch lernen kaum vorstellen!
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    Florian Troeger

    Wie cool👍🏻😎

    6/3/19Reply
    Florian Troeger

    Endlich mal ein langer Urlaub und dann fangt Ihr das Lernen an🤔😩😂😂👌🏻

    6/3/19Reply
    Sophia Künnell

    Was sein muss muss sein 😀 Macht uns aber auch richtig Spaß, Spanisch ist eine schöne Sprache 😊

    6/4/19Reply
    Florian Troeger

    Na klaro und Ihr habt ja auch mehr Sprachtalent als ich Bauerntölpel 😂👌🏻🤗

    6/4/19Reply
     
  • Day7

    Casa del Suizo im Regenwald

    October 3, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einer 5-stündigen Wanderung auf der Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik und einer Übernachtung bei einem Thermalbad, sind wir heute mit dem Bus in den Regenwald an den Rio Napo gefahren. Das Klima ist sehr warm und sehr feucht. Schweiss rinnt bei jedem Schritt den Rücken hinunter aber es ist ein grossartiges Erlebnis.Read more

    Arnold Schaltegger

    Ein klassischer Entdecker,der wunderschöne Fotos machen kann.

    10/9/19Reply
    Arnold Schaltegger

    Sieht gut aus.Ich wünsche euch weiterhin schöne Erlebnisse.

    10/9/19Reply
     
  • Day12

    Willkommen im Dschungel...

    October 20, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    ... wo das ein oder andere Exemplar auch einmal etwas größer ausfallen kann. Ich saß übrigens gerade vor dem Tisch und hab mir die Schuhe angezogen als sich meine Augen plötzlich auf das ca. 15 cm entfernte Tier scharf gestellt haben. Bin ganz schön gesprungen! Mir wurde aber versichert, dass ihr Biss nicht lebensgefährlich ist. Na dann... 🙈😅

    - Kim

    Wobei unser einheimischer Volontär da ja anderer Meinung war... 😉

    - Philipp
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    Tobias Beck

    Sicarius Hahni???

    10/25/16Reply
    Ki Phi

    Wer? 😅

    10/25/16Reply
    Tobias Beck

    Die Six-eyed sandspider / Webspinne (Sicarius Hahni) sieht genauso aus und ist ziemlich giftig..

    10/25/16Reply
    2 more comments
     
  • Day25

    Josephina

    November 2, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 32 °C

    Josephina ist mein persönlicher Liebling im amaZOOnico. Sie ist ein ausgewachsener Coati, ein Nasenbär. Sie wurde in einem kleinen Käfig als Touristenattraktion gehalten, bis jemand den Zustand der Umweltbehörde meldete. Daraufhin wurde sie konfisziert und dem amaZOOnico übergeben. Fast immer, wenn man an ihr Gehege kommt, sei es zum Säubern, Füttern oder mit einer Besuchergruppe, steckt sie ihre Nase aus ihrem Häuschen und kommt dann munter piepsend (ja, sie piepst!) heraus. Diese mangelnde Scheu vor Menschen ist dann auch der Grund, warum sie nicht ausgewildert werden kann.

    Junge Coatis werden gerne als Haustier gehalten, da sie furchtbar niedlich sind - ausgewachsen werden sie aber häufig aggressiver und entwickeln scharfe Krallen.

    Josephina gibt es auch zu kaufen - nämlich als großes Logo auf einem der amaZOOnico T-Shirts, die im Shop angeboten werden. Eines davon werde ich mir sicher mitnehmen. 😃

    Im Video - es war früher schon mal hier im Blog - ist Josephina bei der Fütterung zu sehen: https://youtu.be/Tkm_HGe5Gwo
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    Hans Wurst

    Bitte Josefine-shirt mitbringen

    11/10/16Reply
     
  • Day11

    Wifi

    October 19, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 32 °C

    Im amaZoonico gibt es kein Internet, sei es per WiFi oder Mobilfunk. Allerdings hat die nahe gelegene Schule (Foto) ein offenes WiFi, welches wir aber nur in Notfällen verwenden, da die Nutzung nicht gern gesehen wird. Blog-Einträge gibt's daher nur an unseren freien Tagen, und dann auch nur, wenn wir nach Tena fahren.

    - Philipp
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  • Day11

    Totenkopfaffen

    October 19, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 32 °C

    Im amaZoonico leben mehr als 100 Totenkopfaffen, alle stammen von einst ausgewilderten Exemplaren ab. Die meisten sind scheu - nur eine Dame ist recht zutraulich (und muss dann von uns verschreckt werden, um ihr eine gesunde Scheu anzutrainieren).

    Gefüttert werden sie trotzdem täglich, hier ein Video: https://youtu.be/LMgLUwUvvkI
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  • Day25

    Esmeralda

    November 2, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 32 °C

    ...ist eine rund 3 m lange Anaconda. Sie wurde von einem Mann hergebracht, der sie angeblich auf der Strasse gefunden hat. Eine etwas merkwürdige Geschichte, die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei dem Herren um den Besitzer gehandelt hat. Es wurden damals keine Fragen gestellt, um zukünftige "abgabewillige" Wildtierbesitzer nicht zu verschrecken. Das Halten von Wildtieren ist in Ecuadro verboten, allerdings gibt es wohl kaum Sanktionen. Ein zweischneidiges Schwert - gäbe es Strafen, würden wohl kaum noch Tiere abgegeben, sondern heimlich entsorgt. Gleichzeitig gibt es so aber auch kaum einen Anreiz, von vornherein auf das Halten solcher Tiere zu verzichten - es drohen einem schließlich keine Konsequenzen.

    Zurück zu Esmeralda. Sie kann nicht freigelassen werden, da sie jegliche Scheu vor Menschen verloren hat. Gefüttert wird sie einmal pro Monat - im Oktober gab es Meerschwein. Anacondas können bis etwa 9 m lang werden. Sie bevorzugen stille Gewässern und können bis zu 10 Minuten tauchen. Esmeralda sonnt sich gerne auf der Mauer ihres Geheges. Besucher starren häufig durch das darunterliegende Fenster oder das darüber liegende Gitter, ohne sie zu sehen - bis sie den Blick von der Ferne auf die nächste Nähe fokusieren, und die regungslose Esmeralda 5 cm vor der Nase liegen sehen... 😁
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  • Day25

    Welcome to amaZOOnico!

    November 2, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir haben uns gedacht, dass wir euch einmal virtuell an unserer Führung teilhaben lassen. In loser Reihenfolge stellen wir die einzelnen Tiere und ihre Geschichten vor.

    Das amaZOOnico ist - anders als der Name vermuten lässt - kein Zoo, sondern eine Rehabilitierungsstation und dauerhafte Bleibe für einige Tiere. Wenn möglich werden die Tier gepflegt und später ausgewildert. Ist das nicht möglich, bleiben sie hier, oder werden an andere vertrauenswürdige Reservate weitergeleitet. Viele solcher gibt es allerdings nicht. Grob geschätzt kann 1/3 der Neuankömmlinge ausgewildert werden, 1/3 ist zu sehr an den Menschen gewöhnt oder verletzt und muss im amaZOOnico bleiben, und 1/3 verendet leider bereits vor oder kurz nach der Ankunft.

    Gegründet wurde das amaZOOnico vor rund 25 Jahren, zusammen mit einem geschützen Regenwald (Selva Viva), einer Schule und der Hotelanlage Liana Lodge. Jedes der Projekte ist auf sich alleine gestellt, gleichzeitig sind aber alle voneinander abhängig.

    Das amaZOOnico - dort arbeiten wir - dient wie schon beschrieben als Aufnahme- und Pflegestation. Finanziert wird es durch die Eintrittgelder der Besucher, die täglichen Arbeiten wie Säubern, Füttern und Führungen werden von Volontären erledigt. Neue Projekte und Erweiterungen werden durch Spenden finanziert. Ein Großteil des Futters (Avocado, Mais, Yuka, Papaya, Zuckerrohr, Guava, ...) wird von den Einheimischen bezogen, außerdem werden mehrere Kichuwa beschäftigt, z.B. zwei Wildhüter, eine Köchin für die Volontäre und ein Hausmeister. Außerdem leben bei uns im Haus zwei Kichuwa-Volontäre, die allerdings im Gegensatz zu uns ein kleines Gehalt beziehen. Auf diese Weise werden die Einheimischen integriert und profitieren auch von dem Ganzen.

    Selva Viva ist der inzwischen rund 1750 Hektar große geschützte Regenwald. Er wird heute von einem Schweizer Verein verwaltet und wann immer möglich durch Zukauf von angrenzenden Grundstücken vergrößert. In ihm werden die Tiere freigelassen, außerdem ist dort die Jagd verboten, so dass sich die Fauna erholen kann. Selva Viva ist jedoch nicht umzäunt, so dass es immer wieder zu illegaler Jagd kommt.

    Die Schule liegt direkt neben dem amaZOOnico, die Schulkinder kommen an jedem Schulktag gegen 6:30 Uhr mit dem Kanu an und laufen die Treppe neben unserem Volontärshaus hoch zur nahegelegenen Schule. Gelehrt wird Kichuwa, Spanisch und Deutsch - zum Großteil auch von Volontären.

    Die Liana Lodge liegt einige hundert Meter den Fluss hinunter und wurde für die private finanzielle Absicherung der Gründer des amaZOOnicos geschaffen. Somit kommen sämtliche Einnahmen des amaZOOnicos den Tieren zu gute. Es fließen zwar keine Gelder zwischen amaZOOnico und Liana Lodge, trotzdem gibt es natürlich indirekte Unterstützung. Das amaZoonico kann die Kanus der Liana Lodge kostenfrei nutzen (hier läuft alles über die Wasserwege ab), und natürlich sorgt die Liana Lodge auch für einen kontinuierlichen Strom an Touristen. Gleichzeitig kommen diese Touristen natürlich auch hauptsächlich wegen des Selva Viva und des amaZOOnicos. Neben der Liana Lodge gibt es inzwischen noch einige weitere luxuriösere Hotels (z.B. das Casa del Suizo - was machen eigentlich die ganzen Schweizer hier!?), die zusätzlich für willkommene Touristen sorgen. Diese Hotels beschäftigen heute auch die ersten Absolventen der Dschungelschule, in Form von einheimischen Angestellten, die neben Kitschuwa auch Spanisch und Deutsch sprechen. Wir sind immer wieder verdutzt, wenn sich einer der Indio-Guides in fließendem Deutsch mit uns unterhält. Das Konzept hinter geschütztem Wald - Hotel - amaZOOnico - Schule scheint aufzugehen. Nachteiliges haben wir bisher noch nicht vernommen.

    In deutlich kürzerer Form erklären wir diese Zusammenhänge am Anfang unserer Tour. Danach gibt es dann noch einige Verhaltensregeln:
    1) Zur Vermeidung von Unfällen und Übertragung von Krankheiten die Tiere nicht anfassen
    2) Fotos nur ohne Blitzlicht, es kann sonst die Tiere erschrecken
    3) Nicht mit den Papageien sprechen, sie sollen nicht die menschliche Sprache übernehmen

    Und dann geht es los... :-)
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Ahuano