Estonia
Saue linn

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12 travelers at this place

  • Day18

    Tallinn 2

    August 7, 2019 in Estonia ⋅ ⛅ 19 °C

    Noch einmal ging es mit dem Zug nach Tallinn, wo wir den Teil besichtigten, für den es gestern nicht gereicht hatte.
    Wieder waren wir beeindruckt von den alten, sehr gut hergerichteten Gebäuden.
    Erstaunt waren wir, als wir in einer Seitengasse gleich hinter einem Stadttor in einer ukrainisch-orthodoxen Kirche auf einen alten Mann trafen, der uns in Stuttgarter Dialekt ansprach. Er hatte die Kirche mit andren wieder aufgebaut und lebt seit 24 Jahren in Tallinn. Bereitwillig erklärte er uns etwas über die uns eigentlich unbekannte Konfession und teilte uns mit, dass im Großraum Stuttgart ca. 60.000 Einwohner estnischen Ursprungs leben.
    Nach der Rückkehr an den Campingplatz entschlossen wir uns, das schön Wetter auszunutzen und mit dem Auto zum ehemaligen Ort der olympischen Segelregatten 1980 (Moskau) nach Pirita hinauszufahren.
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  • Day16

    Tallinn

    July 20, 2018 in Estonia ⋅ 🌧 22 °C

    Für heute hatten wir uns den Wecker gestellt, um vor der Mittagshitze loszukommen. Hat super geklappt, um 13 Uhr waren wir abfahrbereit *augenrollen* Wir verließen die schöne Insel Saaremaa, um weiter nach Tallinn zu fahren, unserem letzten Ziel auf dieser Reise. Wir haben uns einen großzügigen Campingplatz etwas außerhalb der Hauptstadt ausgesucht. Mit dem Zug kommt man aber sehr gut in einer halben Stunde ins Zentrum. Nachdem wir unser Camp aufgebaut hatten (kleines Setup ohne Bei- und Vorzelt), nahmen wir diesen Service auch gerne in Anspruch. Der Bahnhof ist gleich am Rande der Altstadt. Man ist also direkt mittendrin. Schnell fanden wir ein Restaurant, das uns zusagte. Ein uriges Kellergewölbe, wie es hier wohl unzählige gibt. Nach dem Essen schlenderten wir nur noch kurz umher. Es war schon spät und wir haben ja morgen noch den ganzen Tag für Sightseeing. Im Camp befreiten wir dann noch den armen Matti von einigen blinden Passagieren, die es von Saaremaa bis hierher geschafft hatten: Ohrenkneifer!

    Tageskilometer: 237 km
    Gesamtkilometer: 2237 km
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  • Day17

    Tallinn Teil 1

    August 6, 2019 in Estonia ⋅ 🌧 18 °C

    Auf der Fahrt nach Tallinn machten wir bei strahlendem Sonnenschein noch einen kurzen Abstecher in den Lahemaa-Nationalpark. Auf der Autobahn ging es dann weiter an Tallinn vorbei bis Saue auf einen sehr schönen Campingplatz mit guten Sanitäreinrichtungen.
    Nach dem Mittagessen machten wir uns zu Fuß auf zum Bahnhof (ca. 20 min.) und fuhren mit dem Zug in die Hauptstadt Estlands (ca. 40 km, 1.50 € / Person - Rentnerpreis!).
    Gleich am Bahnhof bestiegen wir die Burg und erkundeten von dort aus einen großen Teil der Altstadt.
    Nach und nach erschloss sich uns der Charme der Stadt mit ihren Stadtmauern, Kirchen, Gassen und schönen Gebäuden.
    Trockenen Fußes erreichte wir wieder den Bahnhof, wurden aber auf dem Rückweg zum Campingplatz noch ganz schön nass.
    Anschließend regnete es ein paar Stunden ausgiebig, während wir uns in unserem Wohnwagen aufwärmten und die nassen Kleider trockneten.
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  • Day25

    SAUE -Vanamoisa Caravan Park

    July 31, 2019 in Estonia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach knapp 200 Kilometern erreichen wir Saue, einen kleinen Ort etwa 20 km unterhalb von Tallinn. Wir haben - auf Empfehlung - geplant uns hier niederzulassen und den Zug nach Tallinn zu nehmen, um den Innenstadtstress mit Wohnmobil zu umgehen. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl auf einem richtigen Campingplatz zu stehen. Der Platz ist neu, sehr groß, es gibt noch kaum Bäume. Alles ist sehr gepflegt und ordentlich, aber auch ein wenig steril, fast ohne Privatsphäre. Leider hat sich bewahrheitet, dass unserer Jalousie den Geist aufgegeben hat. Sie lässt sich nicht mehr herausfahren, so müssen wir den Rest der Reise ohne sie klar kommen. Das ist schade, damit fehlt ein bisschen Gemütlichkeit. Wir bauen uns trotzdem komfortabel auf und laufen noch einmal in den Ort, um für den nächsten Tag den Bahnhof, die Abfahrtszeiten und einen Supermarkt für den abendlichen Einkauf zu erkunden. Rosa tigert über den Platz, hat sofort diesen und jenen Spielgefährten ausgespäht und wir treffen sogar einige "alte" Bekannte wieder, die uns auf dem einen oder anderen Platz schon begegnet waren, u.a. ein sehr nettes Ehepaar aus Görlitz (sie Weißrussin, er Lausitzer) mit ihren beiden Kindern. Insbesondere der Sohn macht ein wenig Kummer, weil ihm das Campen so ganz und gar keinen Spaß macht und er gern nach Hause führe, sehr zum Kummer seiner Eltern. Wir kommen mit einem Ehepaar ins Gespräch, das schon viele Monate unterwegs ist und noch weitere mindestens drei Monate unterwegs sein will. Sie waren schon überall in Europa, auch in der Türkei und Albanien und schwärmen von ihren Erlebnisse, insbesondere der Gastfreundschaft der Menschen. Diese und die Freundlichkeit und Herzlichkeit seien umso größer, je weiter südlich man unterwegs sei. Im Norden, und das begänne in Polen, würden die Menschen zunehmend weniger freundlich, manche eher mürrisch und weniger offen, eher in sich gekehrt. Besonders erschüttert aber habe sie, erzählt mir der Mann, wieviel Schmutz und Müll und Abfall es gäbe, je weiter südlich man käme. Es sei, so meinte er, doch vollkommen unerheblich, was wir in Deutschland täten. Wenn wir nicht auch dafür sorgten, dass sich andere Länder die gleichen Restriktionen beim Verursachen von Müll auferlegten, sei das doch alles für die Katz.Read more

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Saue linn

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