France
Plévenon

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5 travelers at this place:

  • Day5

    4.Etappe Cap Frehel

    July 18 in France

    Jetzt sind wir schon den 2.Tag hier auf dem Camping Municipal Cap Frehel und damit endlich am Atlantik. Es war schon beeindruckend, als plötzlich hinter einer Kurve das Meer blau glitzernd auftauchte. Wir haben gestern
    den Camping Hallarais gegen 10 Uhr verlassen und sind erst einmal in die falsche Richtung gefahren. Nachdem wir wieder auf Kurs waren, ging es durch kleine bretonische Orte wie Corseul, Plancoet, Lormel, und Notre Dame der St. Guido in Richtung Cap Frehel. Alle Orte sind wunderschön mit ihren typischen grauen Steinhäusern, deren herbe Bauart durch Erker, mächtige Kamine, farbige Fensterläden und jede Menge prächtig gedeihender Blumen vor den Fenster, aufgelockert werden. In Martignon ist gerade Markt als wir ankommen, und wir geraten mit dem Wohnmobil in den Strom der Besucher, die zu Fuß, per Rad oder Auto in die Stadt drängen. Gern hätte ich auch einmal geschaut. Aber keine Chance, zum Stehen zu kommen. Bis weit hinter den Ort wird die Straße durch seitlich parkende Autos verengt. Da kommen eher Fluchtgedanken auf nach dem Motto, nichts wie weg aus dem Chaos.
    Bald darauf kommen wir nach Plevenon, die Ortschaft, der Campingplatz und Cap zugehörig sind. Plevenon hat einen Stellplatz hinter dem Salle de Fetes. Es sind viele Lücken frei auf dem weiß geschotterten, staubigen Patz. Aber schön ist etwas anderes. Dann erreichen wir das Cap Frehel. Von der Landstraße aus führt eine Zufahrtstraße zum Leuchtturm. Für Wohnmobile ist gleich zu Beginn des Weges Schluß. Der Parkplatz kostet 5 Euro. Wir aber fahren zum 3 km entfernten Camping Frehel weiter. Die Gebühren für diesen Camping Municipal sind mit gut 15 Euro recht günstig und beinhalten etwas mehr als nur Parken. Nach dem Anmelden haben wir freie Platzwahl. Jeder steht hier wie er möchte. Schnell haben wir einen schönen, großen Platz nicht weit vom Eingang und des Sanitärgebäudes gefunden, richten uns ein und sitzen wenig später schon in der Sonne. Es riecht nach Meer und die kühle Brise auf der Haut ist angenehm und erfrischend. Das ist mein Klima. Dann entdecken wir, dass es auch einen Weg hinunter in die Bucht gibt. Traumhaft liegt sie dort unter uns, eingebettet in die roten Felsen, die mit einem Teppich von violett blühender Heide, gelben Stechpflanzen und grünem Farn bedeckt sind. Mitten durch diese tolle Vegetation schlängelt sich der Sentier de Littoral GR 34, mein geliebter Küstenwanderweg. Aber erst einmal geht's runter an den Strand und mit den Füßen ins Meer. Ganz schön frisch. Mehr als 18 Grad sind das nicht. Da wundert es mich nicht, dass die Kinder in Neoprenanzügen baden. Der Strand ist ziemlich leer. Aber bei den vielen Buchten in der Region, verteilen sich die Touristen auch in der Hochsaison. Massentourismus geht anders. Hier gibt es keine Hotelhochhäuser, die die Sicht an den schönsten Stellen verdecken. Die Franzosen sind ein Land der Camper. Campingplätze und Stellplätze gibt es in jedem Dorf. Die Preise sind human und Campingfahrzeuge sind auch die Fahrzeuge, die hier am häufigsten zu sehen sind.
    Am Nachmittag reizt mich der Wanderweg zum Cap Frehel. Michael will lieber mit dem Rad und erst am nächsten Tag dort hin. Also laufe ich allein. 3,5 km beträgt die Entfernung zum Cap über die Straße. Das mache ich locker zwischen Kaffeetrinken und Abendessen. Vorweg gesagt, das habe ich auch in der Zeit geschafft, allerdings sind auf dem Sentier de Littoral, der sich in Kurven in und um die Felsen und Buchten schlängelt, gut das Doppelte zu laufen....und zurück musste ich ja auch wieder. So stehen bei meiner Rückkehr gut 15 km auf meinem Treckingarmband. Aber schön war es.... durch die violett-gelbe Heidelandschaft zu wandern, unter mir das blaue Meer, über mir der blaue Himmel. Hinter jeder Kurve ein neuer beeindruckender Ausblick auf die Felsenküste und das Meer. Am Abend gibt es dann noch eine Zugabe. Ein Sonnenuntergang über dem Meer. Wir sitzen auf den Felsen über der Bucht und schauen zu, wie die Sonne langsam im Meer versinkt.
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  • Day6

    Cap Frehel II

    July 19 in France

    Der Tag beginnt wieder sonnig. Gestern Abend hat sich der Platz noch gut gefüllt, aber heute Morgen sind viele schon wieder abgereist. Das Urlaubsverhalten der Wohnmobilisten ist doch sehr unterschiedlich. Während die Einen den ganzen Tag mit ihrem Fahrzeug unterwegs sind, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und andere Freizeitaktivitäten zu unternehmen und erst gegen späten Nachmittag oder Abend einen Platz suchen
    für die Nacht, sichern sich die Anderen, und zu denen gehören auch wir, zunächst einen Platz und werden von dort aus aktiv, zu Fuß oder mit dem Rad. Vielleicht sieht man auf diese Weise nicht ganz soviel, aber die Eindrücke sind schon intensiver.
    Wir haben für heute zunächst eine Radtrundtour geplant, zum Cap, nach Pevenon und von dort über die ausgeschilderten Radwege zurück. Am Cap ist schon viel Betrieb.Die Urlauber, von schickem Ausgehdress bis zur sportlichen Rad- oder Treckingkleidung ist alles vetreten, bevölkern Parkplatz und den schmalen Weg zum alten Leuchtturm. Überall im Gelände schwirren sie herum und fotografieren das Meer, den Turm und sich selbst davor. Dabei wagen sich einige schon gefährlich nah an den Rand der steil abfallenden Klippen vor. Was man nicht alles tut für ein Selfie! Auf dem Weg zur Panoramaplattform sehen wir eine große Anzahl Steintürme in allen Größen, die Besucher gebaut und hinterlassen haben. Welche Bedeutung sich wohl dahinter versteckt? Weit gleitet der Blick vom Aussichtspunkt über das Meer bis zum Fort Latte, das mächtig auf der nächsten Landzunge thront.
    Schon bei meinem Besuch hier gestern hat es mich verwundert, dass aus dem Besucherandrang kein Profit gemacht wird; kein Cafe, Imbiss nicht einmal ein Kiosk ist hier zu finden. Nur Toiletten, und die sind kostenlos. Nachdem wir der Gegend genügènd Aufmerksamkeit gewidmet haben geht es mit dem Rad weiter nach Plevenon, ein kleiner, verschlafener Ort mit Kirche, Bäcker, Restaurant und dem bereits beschriebenem Stellplatz. Durch die Felder , entlang von einsam liegenden Gutshäusern geht es wieder zurück zum Wohnmobil.Dort erwartet uns eine böse Überraschung. Unser Nachtbar hat einen dicken Nagel in unserem Reifen entdeckt. Was machen wir jetzt? Luft verliert er nicht. Einfach weiter fahren? Michael sucht m Internet nach einer Werkstatt in der Nähe. Dann aber holt er sein Werkzeug und das Rerserverrad und beginnt auf dem Campingplatz mit dem Reifenwechsel. Den defekten Reifen haben wir jetzt in Reserve und werden ihn bei passender Gelegenheit reparieren lassen.
    Inzwischen habe ich mir eine Karte über Rad- und Wanderwege rund ums Cap besorgt. Und so geht es am Nachmittag dann wieder auf den Küstenwanderweg. Dieses Mal in die andere Richtung nach Pleherel Plage - Sable d'Or Les Pins. Nicht sehr weit auf der Straße, aber entlang der Küste und wieder zurück, kommen doch wieder 11 km zusammen. Einige Wanderer mit schwerem Gepäck kommen mir entgegen. Die sind hier häufig anzutreffen. Am Strand von Pleherel Plage gibt es nämlich einen Imbiss. Den einzigen in der Gegend. Dort treffen sich Wanderer, Radler und Badegäste. Der Ort, ein Dorf der Fischer und ist so klein, dass das Restaurant nur an bestimmten Tagen aufmacht. Die Kappelle du Vieux-Bourg liegt 60m hoch über dem Meer und stammt aus dem 14./ 15. Jahrhundert. Von dort aus habe ich einen tollen Blick über die Baie de Saint -Brieuc an der Cote d'amor. Auf dem Rückweg komme ich an den großen Camping du Pont de l' Etang vorbei, der sich über ein riesiges Waldareal erstreckt und einigen Gästen von ihren Plätzen einen tollen Blick aufs Meer bietet. Als ich zu unserem Campingplatz zurückkomme, ist der Reifen gewechselt und Michael ziemlich kaputt. Die Schrauben müssen noch einmal unterwegs nachgezogen werden. Nicht das uns unser Rad überholt. Den Reifenwechsel hat Michael mit dem bißchen Werkzeug super hinbekommen.
    Am Eingang steht heute ein Burger-Mobil und die ersten Neugierigen davor. Jeden Tag kommt ein anderer mobiler Imbiss am Abend für 2-3 Stunden. So kann man auch für Gastronomie auf einem Campingplatz sorgen.

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  • Day7

    Camping Cap Frehel III

    July 20 in France

    Noch einen Tag wollen wir hier am Cap bleiben. Die Sonne scheint vom blauen Himmel. Super Urlaubswetter.Allerdings hat ein ordentlicher Wind eingesetz, bei dem auch die kleinste Wolke keine Überlebungschance hat. Wir trotzen dem Wind und fahren mit dem Rad, gelobt sei der Motor beim E-Bike, zum Fort La Latte. Diese gut erhalte Festung ist auf einer vorgelagerten Landzunge gebaut und in Privatbesitz. Rund um das Fort und auch innerhalb der Mauern sind verschiedene Gärten angelegt, die aber sehr unter der Trockenheit gelitten haben. In der Anlage gibt es vom Verlies bis zum Turm vieles zu entdecken. Den Turm muss ich allerdings allein besteigen. Dafür habe ich aber einen genialen Ausblick. Auf der höchsten Zinne, zu der eine schmale Treppe mit ganz kurzen Stufen führt, kommt eine Frau nicht mehr herunter. Sie hat Angst. Ihr Mann muss sie vorsichtig rückwärts Stufe für Stufe hinuntergeleiten. Inzwischen hat sich am Aufgang ein Stau gebildet, weil keiner hochgehen kann. Während alle dem Rettungsmanöver abwartend zuschauen, drängt sich doch wirklich ein Jugendlicher durch und will auf die Treppe, die schon für zwei viel zu eng ist und nach oben. Eine polnische Touristin hält ihn ander Hose fest. Ein Schwall polnischer Worte prasseln auf ihn hernieder, und die waren sicher nicht wohlwollend, denn das ganze spielt sich oben auf dem kaun ungesicherten Turm 40 m über dem Meer ab. Ein aufregendes Erlebnis. Vom Fort la Latte wollen wir zum Port St. Geran in der Baie de la Fresnaye. Aber wir verpassen die Abfahrtund landen wieder in Plevenon. Von dort aus aber will Michael nicht mehr zum Hafen. Der Grund: Der Hafen liegt tief am Meer und der Rückweg bedeutet den Berg wieder hoch fahren zu müssen. Also keinen Hafen und keine Moules et frites. Wir fahren auf dem ausgeschilderten Radweg und landen in Pleherel Plage. Und da gibt es ja einen Imbiss am Strand. Und dort kehren wir ein. Gemeinsam mit pausierenden Wanderern vom Küstenwanderweg Gr 34, der durch die Bucht führt und Radlern genießen wir den Blick aufs Meer. Am Nachbartisch werden braune Crepes mit Ei,, Käse oder Butter serviert. Das macht Appetit und auch wir wollen zwei Crepes bestellen, aber Crepes gibt es nicht, die heißen hier Gallettes. Also zwei Gallettes, eine mit Käse, eine mit Ei. Schmecken wirklich lecker. Lecker war anschließend auch der Preis: 23 € für 2 Gallettes und Getränke. Am Nachmittag gehe ich mal an den Strand zum Lesen. Es ist richtig schön, obwohl es sehr windig ist. Man kann sich Sonnen, ohne auch nur eine Schweißperle zu verlieren. Aber man muss auch sehr aufpassen, um sich nicht einen super Sonnenbrand zu holen.
    Morgen nach dem Frühstück geht es weiter der Küste entlang.
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  • Day8

    Cap Frehel

    July 18, 2016 in France

    Heute gings trotz Bullenhitze weiter. Wir fuhren in DEN Badeort der 20er Jahre mit dazugehöriger Architektur, Dinard. Wow. Beeindruckend. Great Gatsby.
    Eis, Baguette und Crêpes an der Promenade.
    Weiter zum Cap Fréhel. Leuchtturm, wildes Meer, Klippen Seevögel. Leider darf man hier nicht übernachten, also weiter. Kurze Zeit später finden wir einen kleinen Campingplatz am Meer an einer Strandbucht. Weil es immer noch so heiß ist, gehen wir abends noch schwimmen im Meer. Fantastisch. Mina hat Spaß mit dem Body Board, Nova lässt sich durch die Wellen tragen.
    Dann steht da noch eine rollende Pizzeria auf dem Platz und wir verputzen drei Pizzen. Bretonische Pizza mit Apfel, Ziegenkäse, Senf und Zwiebeln...
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You might also know this place by the following names:

Plévenon, Plevenon, 22240

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