Georgia
Adishi

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23 travelers at this place
  • Day20

    Kaukasus Teil 3/4: Adishi - Iprari

    October 12, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 2 °C

    Der nächste Morgen: es gibt noch immer keinen Strom, es ist eisig kalt und noch dazu regnet es Bindfäden aus grauen, tiefhängenden Wolken, die nie mehr weg zu gehen scheinen.
    Frühstück gibts 8.00 Uhr - zum Übel aller draußen auf der Veranda 🥶

    Kurz nach 9.00 Uhr hört es auf mit regnen und so ziehen wir los - mit Regenjacke und -hose bekleidet, geht es 5 km dem Fluss entlang durch ein märchenhaftes Tal. Es dauert keine 15 min und schon reißt die Wolkendecke auf und Sonne strahlt uns ins Gesicht. Regenhose und -jacke aus, Sonnenbrille auf. Es eröffnet sich uns ein unfassbar schöner Blick auf den Monte Tetnuldi.

    Dann kommt die Schlüsselstelle: wir müssen den Fluss queren. Angeblich sollte es dank des niedrigen Wasserstandes kein Problem sein, und außerdem stehen wohl Pferde bereit, die ängstliche Wanderer durch den Fluss befördern. Ok, Pferde sind keine da. Der Wasserstand und die Strömung ist krasser als erwartet (es hat ja die ganze Nacht geregnet), also Schuhe aus, Hose hochkrempeln, Augen zu und durch. Keine Ahnung, wie kalt das Wasser ist, aber definitiv so kalt, dass wir unsere Füße nicht mehr spüren und es wirklich wehtut, als wir auf der gegenüberliegenden Seite wieder ans Ufer treten. Puh, das war hart. Aber irgendwie auch geil 😅

    Es folgt ein Aufstieg, der uns knapp 800 m höher bringt. Oben angekommen, und uns bleibt fast der Atem weg. Wunderschöne Blicke auf das Kaukasus Gebirge, schroffe Berge, schneebedeckte Gipfel, Wolken, Sonne - OMG 😱

    Außer, dass wir uns dort oben bei vielleicht 4 Grad alles abfrieren, fühlt sich der Ort wie das Paradies an. Nach einer kurzen Stärkung geht es auf der anderen Seite des Berges wieder steil bergab. Weitere 10 km genießen wir wundervolle Natur und können unser Glück, hier zu sein und das zu erleben kaum fassen.

    Wir sind froh, wenig später im Dorf Iprari anzukommen und freuen uns über eine heiße Dusche, selbstgemachten Wein (was sonst?!) und das noch folgend Abendessen.

    Da wir den ganzen Tag zu sechs unterwegs sind, wird sicher auch der Abend feucht fröhlich und gesellig. 🍷
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    Sonja Klein

    😅

    10/13/19Reply
    Sonja Klein

    Traumhafte Bergwelt!!

    10/13/19Reply
    .Ines.

    Respekt für‘s Durchhalten - das Ziel belohnt eure Mühen👍🏻😄 Tolle Landschaft 🏔

    10/13/19Reply
    3 more comments
     
  • Day19

    Kaukasus Teil 2/4: Zhabeshi - Adeshi

    October 11, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 6 °C

    Nach einer erstaunlich erholsamen Nacht - gemütlich, warm und bequem, starten wir nach einem bombastisch großen Frühstück in den nächsten Tag.

    Leider wird uns beim bezahlen morgens klar, dass wir uns verkalkuliert haben. Wir haben definitiv zu wenig Geld dabei um die kommenden Übernachtungen und das Essen zu bezahlen.
    Unsere Möglichkeiten werden uns schnell klar:

    1. Wir lassen eine Etappe ausfallen und marschieren heute 28 km durch,
    2. Wie schnappen uns ein Taxi zur nächsten Bank, holen Geld und fahren zurück, oder
    3. Wir finden andere Wanderer die uns Geld leihen das wir ihnen per Paypal rüber schieben können.

    Option drei klingt am besten. Also sprechen wir direkt die ersten an die wir treffen und: wir haben Erfolg!
    Was sich als großes Problem darstellt, wird für die nächsten Tage im Prinzip ein Glücksfall.

    Aber der Reihe nach: Chrissi, die Wanderin die wir unterwegs getroffen haben und die uns Geld leihen möchte, hat Gustav und Beatha im Schlepptau.
    Wir nehmen das Angebot des Geldes dankbar an, es kommt aber nicht direkt zum Austausch da wir unser Tempo weiter laufen und schneller sind als die drei anderen.
    Da es aber nur einen Weg zum nächsten Dorf gibt, machen wir uns keine Sorgen sie wieder zu treffen. So ist es auch - direkt am Dorf Eingang „lauern“ wir den dreien auf, nachdem wir schon unser Hostel bezogen hatten.

    Mit der Gastgeberin haben wir kostenlosen Wein ausgehandelt, sofern wir noch neue Gäste zum übernachten bringen. Cleverer Move, da wir uns schon sicher waren, dass es mindestens 3 mehr werden.
    Wir haben Glück - sie begleiten uns. Besser wird es noch als Kalina und Thomas - von unserer Runde angezogen, auch einchecken. Mehr Leute -mehr Wein. Es wird ein toller, wenngleich leider Strom- und Heizungsloser Abend.

    (Edit: 2 Tage später haben wir erfahren, dass ein Trafo durchgebrannt ist und es bisher immernoch keinen Strom im Ort gibt. Könnte bis 2 Wochen dauern!)

    Tatsächlich sind wir nach Wein und Chacha schon um 9 Uhr im Bett - tut aber auch mal gut, schließlich wartet morgen eine neue anstrengende Etappe auf uns. Hoffentlich spielt das Wetter mit ...
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    Sonja Klein

    Was für tolle Erlebnisse schon in den ersten Wochen 🤗

    10/13/19Reply
     
  • Day6

    Durch den Kaukasus

    October 9, 2019 in Georgia ⋅ 🌧 5 °C

    Der Kaukasus ist ein etwa 1100 Kilometer langes, von Westnordwest nach Ostsüdost verlaufendes Hochgebirge in Eurasien zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Es ist Teil des Alpidischen Gebirgssystems und unterteilt sich in die drei Gebirgsketten Großer Kaukasus, Kleiner Kaukasus und Talysch-Gebirge. Der Kaukasus ragt bis zu einer Höhe von 5642 Metern über dem Meeresspiegel auf und hat eine mittlere Höhe von 602 Metern.Read more

  • Day215

    Wanderung: Adishi nach Iprali

    September 3, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 10 °C

    Aus dem 4 Tagestrek ist nun für mich ein 3 Tagestrek geworden. Da die Ärzte meinten, ich kann weiter wandern, solange ich keine Schmerzen habe, stieg ich am 3. September wieder in meine Wanderstiefel, orderte ein Taxi das mich nach Adishi brachte und war wieder auf dem Trek.Read more

  • Day4

    Day 2 Adishi - Ushg.. Ha non, Khalde

    October 21 in Georgia ⋅ ☀️ 5 °C

    Deuxième jour de marche, nous comptions boucler le trek ce jour et rejoindre Ushguli. Rencontre avec 8 Coréennes bien comiques à qui nous rendons un bob trouvé sur le chemin. Elles gloussaient si bien qu'on aurait dit des petites poulettes des montagnes ! En parlant de poulettes, nous observons un vol d'une quinzaine de Tétras lyre et 2/3 probables lagopedes, à confirmer avec les photos. Après avoir traversé un col pour rejoindre la vallée d Iprali (avec vue sur le glacier d adishi), nous décidons de poursuivre avec un dernier col jusqu'à Ushguli. Malheureusement, le chemin était de piètre qualité et nous perdons la trace dans les rhododendrons. L'ascension est dangereuse et c'est une véritable course contre la montre pour atteindre le col avant la tombée de la nuit. À 200m du sommet (D+), on doit se faire une raison : trop dangereux, trop tard, nous devons rebrousser chemin. Nous arrivons à 21h dans un petit bled (Khalde) avant Iprali. Au final, 29 km de marche et 1634m D +. Tentative de quelques photos de nuit mais la lune est trop brillante pour cela.Read more

    Marie Colard

    Grosses journées :o vous êtes des ouf

    10/27/21Reply
     
  • Day6

    Jeep drive from Mestia to Ushguli

    May 3, 2018 in Georgia ⋅ ☀️ 23 °C

    Waking up in Mestia is one of the most remarkable experiences you can have, especially in the early morning. From the window of our room we can see the snowy peaks of the majestic mountains of the Great Caucasus contrasting with the deep blue sky. Once we get to the breakfast hall, the view gets even more impressive: Mestia is dotted with dozens of defensive towers built over 1.000 years ago both in the town itself and up the slopes of the mountains. It's like being in one of the Lord of the Rings movies!

    After a super early breakfast, we are ready to leave for the our main destination of the day: Ushguli, a fortress-city built up in the mountains at the end of an inaccessible canyon. In order to get there we need to split in groups and get on some jeeps, that will take us to Ushguli in 2-3 hours.
    Leaving aside the fact that I wouldn't drive on these roads for anything in the world and that "road" is not a word I would normally associate to this kind of mule tracks, the 3-hour bus drive to Ushguli is simply spectacular: gorges, waterfalls, defensive towers and majestic mountains all around. So, despite the dust, the bumps and the unimportant detail that two jeeps out of six were abandoned on the way up due to engine failures 😓, everything was just perfect!

    Our jeep driver speaks pretty good English and, considering the rarity of this fortune, I take the chance to ask him a few questions. That's how I find out that we are practically on the border with Russia but that there are no roads leading to it and that, in fact, the whole border area is off-limits. Also, it looks like Russians don't need a visa to come to Georgia, but Georgians need one to go to Russia. Obviously... 😒
    Georgi (yes, there is indeed a Georgi from Georgia) also tells me that his family owns one of the many defensive towers we have seen in Mestia and on the way up to Ushguli and that he speaks English because... he studied Economics and Management in Tbilisi!!! Despite having the chance of a privileged life in the capital or abroad, he instead decided to move back to Mestia and make a living out of his passion for his country by showing it to tourists. Georgians truly are amazing people... and not only for inventing the cheese-filled focaccia that goes by the name of Khachapuri!
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  • Day216

    Wanderung: Iprali nach Ushguli

    September 4, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 12 °C

    Die letzte Etappe auf dem Trek starte ich mit zwei Mädels, Annika und Selina, die ich am Vortag auf dem Trek kennengelernt habe, sowie Holger ein Gast aus unserem Guesthouse.

  • Day19

    Self indulgence...

    July 24, 2017 in Georgia ⋅ ☀️ 26 °C

    Tom's description of the drive to Ushguli and down to Kutaisi says it all really, so I'll just add some of my photos. So get ready for some self indulgence...

    Angela Marshall

    It seems unsettling to see a statue of Stalin standing tall rather than knocked over.

    7/30/17Reply
    Angela Marshall

    The beautiful geometry of the umbelliferae family. Wonderful image.

    7/30/17Reply
    Angela Marshall

    Such drama.

    7/30/17Reply
    9 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Adishi, ადიში