Germany
Bedburg

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Travelers at this place
    • Day36

      35. Etappe: Kaster / Bedburg

      August 7, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 35 °C

      Puh! Heute ist zumindest für uns gefühlt der heißeste Tag unserer Reise. Liegt vielleicht auch daran, dass wir einige sehr sonnige Wege entlang von Kraftwerken durchwandern mussten. Wir halten trotzdem tapfer durch und erreichen nach 19,1 km unsere heutige Unterkunft in Bedburg, die ein paar km vom heutigen Ziel Kaster entfernt ist. Wegen der Mega-Hitze verbringen wir den Nachmittag ganz entspannt im Freibad 🏊‍♀️🏊‍♂️Read more

      Gute Entscheidung mit dem Nachmittag im Freibad😎Haben auf Balkonien heute auch 37 Grad.Seid vorsichtig bei der Hitze.Viel Eis essen🍨🍨🍨🍨

      8/7/18Reply
      Wanderklebchen

      Ja genau! Wir halten uns konsequent an unseren Hitze-Ernährungsplan 🍨😋😉 Ab morgen soll es aber nur noch bis 30 Grad hoch gehen 😊

      8/7/18Reply

      Gin... ist ok. Aber das Motto "Glaube Sitte Heimat" klingt nicht so entspannt. Ich bewundere euch. Nur das Beste. Stephan

      8/8/18Reply
      Wanderklebchen

      Stimmt! Das klingt n bissl arg katholisch - wir sind auch nur durchgelaufen und Gin gabs leider auch Keinen 😭

      8/8/18Reply
       
    • Jun9

      Giganten der Braunkohle

      June 9, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

      Am Rhein, soweit weiß man, waren schon immer Schätze vergraben. Manche wurden nie gefunden. Andere bewusst nie gehoben oder mittels Talsperren wieder versenkt. Die deutsche Braunkohle ist hingegen ein Schatz auf den man nur ungern verzichtet. Ich muss zugeben man kann weitaus bessere Sachen damit anfangen als sie denn zu verbrennen und zu Strom zu verarbeiten, aber naja.

      Heute gibt es noch drei große Tagebaue in der Region. Davon habe ich mir Garzweiler I+II näher angeschaut. Erst kommt lange nichts, später folgen ausgestorbene Dörfer und dann, stehe ich plötzlich an der Kante zum Abgrund. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Kohleflöze liegen in einer Tiefe von 40-210m auf einer Länge von ca. 10km. Da muss man erstmal baggern. Mittlerweile hat sich das Verhältnis von Kohle zu Abbrau. Auf 1:5 verschlechtert. Scheint aber keinen zu interessieren. Denn demnächst kommt ja der Kohleausstieg. Bis dahin kann man fördern was geht. Aha! Und solange malt RWE ungehindert rasant immer neue Farbenspiele aus Sand, Erde und Stein in die Mondlandschaft. Auf der einen Seite abbagern und auf der anderen Seite abkippen. Das nennt sich dann Renaturierung...

      Wir Männer lieben ja großes Maschinenspielzeug. Aber ich muss zugeben, selbst in und um Leipzig kommt man nicht so nah an schweres Gerät wie hier. Allerdings wird mir auch anders in welcher Geschwindigkeit die Natur hier weichen muss. Für die nächsten hundert Jahre liegen hier getroßt noch Vorräte. Aber hoffen wir mal dass wir nicht mehr halb NRW umsiedeln müssen. Am Ende tragen wir Stromverbraucher dafür ja die Rechnung. Nicht der Konzern.

      Von mehreren Aussichtspunkten kann man bis auf die untere Sole des Tagebaus blicken oder zuschauen wie ein Bagger gerade beim TÜV generalüberholt wird. Natürlich werden die Aussichtspunkte jedoch auch regelmäßig weggebaggert. Zu schade, dass der Skywalk erst kürzlich deswegen geschlossen wurde. Mal schauen wann und wo sie den nächsten bauen.

      Durch Zufall erlebe ich keine paar Kilometer weiter drei Seilkünstler beim ausbessern der Stromtrasse. Mit allem was sie brauchen hängen sie in ihren Gondeln und drillen tag ein tag aus die Stromkabel neu. Sieht witzig aus und rundet den Tag perfekt ab. Fehlt nur noch ein balancierendes Fahrrad oben auf. ;)
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    You might also know this place by the following names:

    Bedburg

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