Germany
Dreilinden

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  • Jan31

    Tag 44 - Varkala

    January 31 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Mein letzter Tag in Varkala, hab mir heut extra den Wecker gestellt. Ich will noch dem Yoga und vorm Frühstück nochmal ein Bad im kühlen Meer nehmen. Was eine super Entscheidung ist und ich mich direkt frage, warum ich mich dazu nicht schon früher motivieren konnte. Es ist noch nicht so heiss und nicht so viel los, was nochmal entspannter macht. Außerdem brauch ich nachm Yoga sowieso eine Abkühlung. Für den Rückweg vom Strand nehme ich den kürzesten Weg über das Blue Water Resort mit viel Grün und kleinen Strandhütten und werde doch tatsächlich ganz knapp von einer Kokosnuss verfehlt. In dem Hotelbereich finden sich einige Palmen, die gut bestückt sind. Normalerweise werden die Kokosnüsse regelmäßig kontrolliert ‘abgenommen’, so kenne ich es zumindest aus anderen Ländern, damit nix passieren kann. Na ja, in Indien ist das wohl nicht der Fall und ich hab ja Glück gehabt. Das hat auch gleich völlig schockiert ein Gast von der Terrasse ihrer Hütte beim Frühstücken festgestellt: ‘People can die from coconuts’ - das hab ich auch schon gehört, wenn man direkt aufn Kopf getroffen wird.
    Um so mehr genieße ich nach meiner Dusche das letztes Frühstück hier, packe noch meine restlichen Sachen zusammen und treffe mich mit Zsenia auf ein Abschiedslunch im Blue Water.
    Danach will ich eigentlich mit einem Uber zum Flughafen fahren, weil günstiger aber auch wenn es in der App einige Autos anzeigt, heißt das nicht das da auch eins kommt. Das muss ich leider hautnah miterleben und wird mir auch vom Hotelmanager bestätigt, der mir zum Glück innerhalb von 30min. ein Taxi organisiert. Kostet zwar das Doppelte, aber dafür ist es zuverlässig und ich noch rechtzeitig in Trivandrum.
    Mein Flug hat wieder etwas Verspätung, wohl üblich bei der indischen Billigairline, aber diesmal nur 30min., so dass ich gegen 7 in Bangalore lande. Da mir meine Uber-Erfahrung für heute reicht und es auch nicht so einfach ist in das Airport WLAN zu kommen, entscheide ich mich direkt fürs Taxi. Die Fahrt zu meiner Unterkunft für eine Nacht soll nur 20min. dauern und mit Hilfe von Google Maps finden wir den Standort auch recht schnell. Nur leider heißt das Hotel anders als auf meiner Reservierung bei Booking.com. Nach der Frage nach meine Hotel kommt nur, dass ich hier richtig bin. Irgendwie hab ich aber das Gefühl der junge Typ am Check-In will mir nur eins seiner Zimmer verkaufen. Das Passwort fürs WLAN funktioniert nicht und ich fühle mich nicht wohl hier. Der Taxifahrer ist super nett und kommt auch mit ins Hotel um die Sache aufzuklären, aber erreicht auch niemanden unter der Telefonnummer, die ich von meiner Buchung habe. Als wir gerade wieder wegfahren wollen, kommt ein anderer Typ und erklärt mir, dass ich im richtigen Hotel bin. Es wurde angeblich erst kürzlich umbenannt, zumindest die Telefonnummer ist die Gleiche.
    Ich hab ganz ehrlich auch keine Lust mehr zu suchen und checke hier ein. Das Zimmer ist wirklich sehr einfach, die Bettlacken nicht so ganz sauber und aus der Klimaanlage komme eigenartige Geräusche. Vermutlich hat sich’s da irgendein Tierchen gemütlich gemacht. Zimmer tauschen geht leider auch nicht, weil sie voll ausgebucht. Also bleibt mir nix anderes übrig, als mich für eine Nacht mit dieser Bleibe abzufinden, auch wenn ich kurz überlege eine Taxi zu nehmen und nach einem anderen Hotel zu suchen. Aber es ist mittlerweile schon fast 9 und ich hab Hunger. Zum Glück habe ich mir heut aufm Blue Water ein Essen to go mitgenommen, was ich mir jetzt noch hinter quäle. In diesem Hotel schmeckt noch nicht mal das leckerste Essen. Trotz Wärme und ohne Klimaanlage lasse ich meine lange Leggings und ein T-Shirt zum schlafen an. Der Reinheit der Bettwäsche traue ich nicht so ganz. So wirklich schlafen kann ich nicht, aber zumindest habe ich nicht die ganze Nacht am Flughafen verbringen müssen. Als halb 6 mein Wecker klingt, spring ich heilfroh aus dem Bett. So schnell war ich in meinem bisherigen Leben um diese frühe Zeit noch nicht angezogen und abreisebereit. Das gebuchte Taxi steht da und ich freue mich einfach nur endlich zum Flughafen zu kommen, wo sich alles reibungslos (bis auf eine etwas länger Schlange bei der Passkontrolle) funktioniert, so dass ich mir noch ein Frühstück be Starbucks gönnen kann... bye bye India, welcome home 🙏
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