Germany
Pramort

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4 travelers at this place:

  • Day6

    Ein Glückstag

    August 27 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute morgen habe ich das Wellness-Camping verlassen. Für den Abend hatte ich Optionen, aber ich wollte erstmal mit dem Rad an die Ostspitze vom Zingst fahren, nach Pramort, von Zingst aus 16 km, also entspannt. Die letzten 8 km, vom Parkplatz „3 Eichen“, darf kein Auto mehr fahren. Den RadWeg auf dem Deich verlassen ist auch nicht erlaubt. - Natur-Schutzzone. Links der Strand zur Ostsee und rechts die Wiesen am Darß sind absolut unberührt. Der Weg geht immer auf dem Deich entlang nur geradeaus, stramm gegen den Wind bis zum Ende der Insel , wo die Vogelbeobachtungshütten stehen. Das dezimiert schonmal etwas die Besucherzahlen. Dann gibt es noch einen 1,5 km langen Weg zur der „Hohen Düne“ ( 14 m hoch, niedlich ...wo ich doch gerade erst die über 100 m Höhe Düne du Pilat erklommen hab). Dorthin darf man nur zu Fuß und wieder nicht links und rechts vom Weg ab, da es die absolute höchste Natur-Schutzzone ist. Man hätte den Weg von der Beschaffenheit her gut mit dem Rad fahren können. Aber : ich schätze zu viel Action für die Tierwelt 🙄 und auch das minimiert die Anzahl der Menschen weiter erheblich. Die wenigen, denen ich dort begegnet bin, haben sich das Glück der Einsamkeit und die Schönheit dieses unberührten Fleckchen wahrlich verdient bei den gefühlten 40 grad auf dem Weg dorthin windgeschützt hinter den Dünen. Während ich da so vor mich hintrotte und mich mehrmals frage, ob es die Mühen wert sein wird, fällt mir ein, dass ich mein Geld vergessen hab.😱 Nicht, dass es dort eine Kaffesstand gäbe 🤣 aber mein Plan war, auf dem Rückweg zum Auto auf halber Strecke in einen Biergarten einzukehren. In den Tiefen meiner Hosentaschen fanden sich nur 2,50 ,mit etwas Glück bekäme ich dafür einen Kaffee, aber statt Kuchen wurde es dann wohl mein Apfel werden müssen. Aber der Tag sollte sich zu einem Glückstag entpuppen. Ich traf die beiden Frauen wieder, mit denen ich zuvor in der Beobachtungsstation mein Fernglas teilte und auch ansonsten die Freude über das, was wir alles so entdeckten - u.a. durchs Wasser wanderndes Dammwild und Silberreiher. Sie sahen offenbar meinen hängenden Kopf, und ich erzählte ihnen von meinem Missgeschick. Sie verließen kurz nachdem ich ankam, den Beobachtungssturm, aber kurze Zeit später kamen eine der beiden wieder hochgeklettert und gab mir 4,- damit es noch für den ersehnten Kuchen reichen sollte. Ich war ganz aus dem Häuschen. Menschen können sooooo nett sein! Und was soll ich sagen: zum Überfluss hab ich dann auch noch den Seeadler gesehen - damit hatte ich nun garnicht gerechnet. Wow - die Natur dort hat mich sehr berührt und beseelt. Vielleicht braucht es auch eine gewisse Langsamkeit, um dort auch innerlich anzukommen. Der halbstündige Fußmarsch dorthin hatte wohl seine Berechtigung.
    Ich hab dann also meinen Kuchen bekommen zum Kaffee und konnte plötzlich mit Leichtigkeit entscheiden, wo ich als nächstes hinwill. Am Regenbogencamp in Born am Darß angekommen - es waren nur ca 20 km Autofahrt - habe ich mir einen ganz natürlichen nicht parzellierten Platz unter Kiefern ausgesucht - DAs ist MEINE Umgebung. So mag ich es. Morgen mach ich Fotos. Die ersten Blitze zückten nämlich bereits bei meiner Ankunft. Kaum, dass ich mich etwas sortiert hatte, ging’s los mit Regen. Güsse. Wolkenbrüche. Blitze und Donner. Zum Glück kein starker Wind. Um mich herum sind mittlerweile kleine Seen. Aber das dürfte bei dem sandigen Untergrund morgen alles wieder weg sein. Mittlerweile ist ein ganzer gemütlicher Abend im meinem Mini-WOMo vergangen. Ich hab keinen Fuß vor die Tür gesetzt, mir u.a. was zu essen gemacht ( Müsli: ist einfach zu handeln und lecker ) und werde das auch nicht bevor die Sonne morgen früh wieder scheint. Ich fühl mich großartig und bin glücklich = ein Glückstag 😀.
    Ps heute morgen hab ich von meinen Bus-Nachbarinnen WD-40 bekommen. Die Heckklappe qietschte und knarzte unglaublich laut und war zudem sehr schwer gängig - das war zuhause noch nicht so. Nun ist alles wieder geschmeidig und flüsterleise. Das Zaubermittel hab ich nächste mal auch dabei 👍👍👍
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  • Day11

    Vogelbeobachtung in Pramort

    June 15, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach etwa 15 km erreichen wir Pramort. Die äußerste Landspitze mit Blick auf die kleine und große Werder. Hier kann man laut Reiseführer sehr gut Vögel beobachten. Im Herbst kommen hier vor allem Kraniche her.

    Wir können gefühlt hunderte von Schwalben beobachten, die hier am Aussichtspunkt nisten. Außerdem sind diverse Enten und Gänse zu beobachten. Auch ein Reiher stakst in einem Flachwasser hin und her.

    Einenweiteren Vögel können wir von weitem beobachten, aber nicht erkennen. Mitbeobachter mit Fernglas behaupten, es sei ein Seeadler gewesen. Dank des Nationalparks hier gibt es zumindest laut Reiseführer wieder einige Exemplare, die hier leben.

    Alles in allem ist es sehr idyllisch hier und da der Weg hierher hat auch Spaß gemacht.
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You might also know this place by the following names:

Pramort

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