• Werner Götz
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Toscana intensiv

Wir haben und vier Wochen Zeit für die Toskana genommen, sind mit dem Wohnmobil unterwegs. Dabei wollen wir vorwiegend auf Bauernhöfen oder bei Winzern übernachten, auf Campingplätze nur bei den größeren Städten. (Bild: By Carlo cattaneo fotografie) Read more
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    🇮🇹 Grosseto, Italien

    Grosseto - Sumpfland, Medici und die Moderne

    Yesterday in Italy ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir sind in Grosseto gelandet, unfreiwillig. Haben Motorprobleme mit unseren kaum zehn Monate alten Fiat Ducato. Waren vor neun Uhr beim Fiat Professional Händler, müssen fünf Stunden warten, bis sich es jemand anschauen kann. Die Diagnose, kein aktueller Schaden der unsere Weiterfahrt beenden könnte, etwas mit der Abgasrückführung, reduzierte Leistung, Ruckeln, gelbe Warnlampe. Kann ignoriert und daheim erledigt werden. Habe ich jetzt von zwei Werkstätten bestätig bekommen, darunter von Fiat Professionell, der zwei Stunden alles durchgemessen hat.
    Die Zwischenzeit haben wir in Grosseto verbracht, zu Fuß in die Innenstadt sind es drei Kilometer, bei brütender Hitze. Parken mit einem Wohnmobil in Zentrumsnähe ist aussichtslos. Grosseto ist ein lebendiges, oft unterschätztes Zentrum der südlichen Toskana, das sich grundlegend von den Hügeldörfern unterscheidet, da es in einer weiten Ebene liegt und von einer erhaltenen, sternförmigen Festungsanlage umgeben ist. Die Geschichte der Stadt begann im Jahr 1138, als der Bischofssitz vom nahe gelegenen, zerstörten Roselle hierher verlegt wurde. Grosseto entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Stützpunkt, geriet jedoch im 14. Jahrhundert unter die Herrschaft von Siena. Die entscheidende Wende kam im 16. Jahrhundert unter den Medici aus Florenz: Sie bauten die Stadt zu einer mächtigen Militärfestung aus, um die strategisch wichtige Küstenregion zu sichern. Jahrhundertelang war das Leben in Grosseto durch die umliegenden, malariaverseuchten Sumpfgebiete geprägt, bis im 18. und 19. Jahrhundert unter den habsburgischen Großherzögen der Toskana großflächige Trockenlegungen stattfanden, die der Stadt zu wirtschaftlicher Blüte und modernem Wachstum verhalfen.
    Bei der kurzen Stippvisite besichtigten wir Teile der Medici-Stadtmauer, die Piazza Dante, den Hauptplatz der Altstadt mit dem neugotischen Palazzo Aldobrandeschi und dem imposanten Denkmal des Großherzogs Leopold II, der hier für die Trockenlegung der Sümpfe verehrt wird.
    Sehenswert ist zudem der Dom San Lorenzo, ebenfalls direkt an der Piazza Dante erbaut. Die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer markanten, zweifarbigen Fassade aus weißem und rotem Marmor ist das wihtigste sakrale Bauwerk der Stadt. Dann reichte es noch für das archäologische Museum mit Funden von Rosetta und für ein Café, bevor es wieder zu Fuß zu dem Fiat-Händler ging.
    Doch das Ende der Reise nahte schneller als erwartet. Nachmittags auf dem Weg zu der Cascate del Mulino und nach Pitigliano eine Warnmeldung, diesmal rot, Getriebe überprüfen. Auch schaltet er bergauf nicht mehr richtig, rutscht durch. Wir kommen kaum eine Steigung hoch. Wir schaffen es auf einen kleinen Parkplatz nahe Pitigliano und kontaktieren zum zweiten Mal den Fiat Camper-Service, haben wir mit dem neuen Fahrzeug doch eine Mobilitätsgarantie. Der versprach uns gleich für den kommenden Morgen, also Freitag früh einen Abschlepper, der uns zu einer Fiat-Werkstatt bringen sollte. Nur soviel, es ist Freitag Abend, nichts, keine Info, kein Abschlepper. Es sieht so aus, als ob wir das Wochenende auf dem Parkplatz verbringen. Aber das ist eine andere Geschichte. Mehr im nächsten Post dieser Reise.
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  • Die Etrusker - Parco archeologico di Roselle

    May 27 in Italy ⋅ ☀️ 34 °C

    Der Parco archeologico di Roselle liegt im Südwesten der Toskana bei Grosseto und ist eine etruskisch-römische Ausgrabungsstätte, die die Entwicklung einer antiken Stadt von der etruskischen Zeit bis zur römischen Besiedlung und ins frühe Mittelalter dokumentiert, bevor sie aufgegeben wurde. Zu den herausragenden Monumenten zählen gut erhaltene etruskische Stadtmauern aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. (Zyklopenmauern), ein römisches Amphitheater, gepflasterte Straßen, Wohnhäuser, ein Forum sowie Reste von Thermen, Tempeln, einer Basilika und einer römischen Straße. Besonders bemerkenswert sind die sichtbaren Strukturen etruskischer Wohnhäuser und Handwerksbetriebe, die Einblicke in das alltägliche Leben gewähren. Vorhanden sind aber vorwiegend nur noch Grundmauern. Der Park erstreckt sich über zwei Hügel und bietet weite Ausblicke über die Maremma-Ebene, das ehemalige Gebiet des Lago Prile bis hin zur Küste. Im archäologischen Museum in Grosetto, das wir ungeplant am kommenden Tag besuchten, kann man zahlreiche der hier gemachten Funde anschauen.
    Heute Abend übernachten wir wieder bei einem Agricamper, dem Olio Terra Nera, einem Wein- und Olivenbauern. Gestanden wird zwischen den Olivenbäumen, nur das Hineinkommen ist ziemlich problematisch.
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  • Abbazia di San Galgano und das Schwert im Stein

    May 27 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Abbazia di San Galgano ist eine eindrucksvolle, im 13. Jahrhundert errichtete Zisterzienser-Gotikruine nahe Siena, die wegen ihres fehlenden Dachs als „Kirche ohne Dach“ bekannt ist. Trotz des Einsturzes des Glockenturms und der Aufgabe im 18. Jahrhundert ist das Bauwerk außen und innen bemerkenswert gut erhalten und strahlt eine malerische, besondere Atmosphäre aus. Die Ruine dient heute nicht nur als historisches Denkmal, sondern auch als Veranstaltungsort für Konzerte und Theater und war mehrfach Filmkulisse.
    Eng mit der Legende des Ritters und Heiligen Galgano Guidotti verbunden ist die nahegelegene Cappella di San Galgano a Montesiepi, in deren Fels das berühmte Schwert im Stein zu sehen ist. Die Legende in Kurzform: Nach einer Vision des Erzengels Michael entsagte der ritterliche Adlige seinem gewaltsamen Leben, um Einsiedler zu werden. Um seinen Verzicht auf weltliche Güter zu besiegeln, rammte er sein Schwert in den Stein, woraufhin es sich in ein Kreuz verwandelt haben soll. Das Metall und der Stil der Klinge wurden im Jahr 2001 untersucht und auf das späte 12. Jahrhundert datiert. Damit ist es eines der wenigen echten historischen Schwerter im Stein, das bis heute existiert.
    Der kreisrunde Bau, die Rotonda di Montesiepi wurde 1184/1185 über dem Grab des Heiligen errichtet. Der Felsen mit dem Schwert ist heute durch eine Plexiglaskuppel geschützt. In einem Nebenraum kann man zudem die mumifizierten Hände eines Diebes sehen, der das Schwert einst stehlen wollte und von einem Wolf angegriffen worden sein soll.
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  • Bolgheri - ein Juwel der Maremma

    May 26 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C

    Bolgheri ist ein bekanntes Juwel der toskanischen Maremma, das vor allem durch seine harmonische Verbindung von jahrhundertealter Geschichte, edler Weinkultur und einer fast märchenhaften Kulisse die Menschen anzieht. Die Ursprünge des Ortes reichen in das Jahr 1100 zurück, als das Dorf erstmals unter dem Namen Bulgari urkundlich erwähnt wurde. Dieser Name geht vermutlich auf ein Militärlager bulgarischer Truppen zurück, die im Dienst der Republik Pisa standen.
    Das optische Wahrzeichen des Dorfes ist die Zypressenallee, eine fast fünf Kilometer lange, schnurgerade Straße, die von weit über zweitausend monumentalen, jahrhundertealten Zypressen gesäumt wird. Sie führt direkt auf das majestätische, rote Backsteinschloss der Della Gherardesca zu, durch dessen monumentales Torbogen-Eingangstor Besucher die Altstadt betreten. Im Inneren des historischen Kerns finden sich urige, mit Efeu bewachsenen Natursteinhäuser, kleine, blumengeschmückten Plätze und engen Gassen.
    Heute verbindet sich das historische Ambiente mit moderner Genusskultur. Überall im Ortskern finden sich Enoteken und Osterien, in denen Besucher Weine wie Sassicaia oder Ornellaia verkosten können. Was auffällt, im Vergleich zu allen anderen Orten sind hier die Preise erheblich höher, die touristische Bekanntheit wird ordentlich in Geld umgemünzt.
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  • Bibbona - einst eine mächtige Festungsanlage

    May 26 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C

    Unser zweites Ziel ist das Dorf Bibbona, ebenfalls eine geschichtsträchtige Gemeinde, deren historisches Zentrum auf einem Hügel an der toskanischen Etruskerküste thront. Die Ursprünge der Siedlung reichen weit über die etruskische Epoche hinaus bis in die Steinzeit zurück, wovon ein tholosartiges Grabmal aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus zeugt. Im Mittelalter entwickelte sich der strategisch günstig gelegene Ort zu einer der mächtigsten Festungsanlagen der Maremma. Um das Jahr Tausend ging die Herrschaft ebenfalls an die Grafen della Gherardesca über, bevor Bibbona zu einer freien Kommune der Republik Pisa wurde. Nach langwierigen, erbitterten Kämpfen zwischen den regionalen Großmächten fiel das Dorf schließlich im frühen fünfzehnten Jahrhundert auch unter die Kontrolle von Florenz.
    Heute besticht die historische Altstadt durch ihre städtebauliche Struktur, da sie die kreisrunde, wehrhafte Form einer antiken bewohnten Festung bewahrt hat. Das dichte Labyrinth aus steingepflasterten, verwinkelten Gassen, Torbögen und steilen Treppenaufgängen versprüht einen unberührten, mittelalterlichen Charme abseits der großen Touristenströme. Zu den architektonischen Höhepunkten gehört die im elften Jahrhundert errichtete Pfarrkirche San Ilario, die wegen ihres seltenen, trapezförmigen Grundrisses kunsthistorisch von besonderer Bedeutung ist.
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  • Casale Marittimo - I Borghi più belli d’Italia

    May 26 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser erstes Ziel eines Tagesausfluges in die Umgebung ist Casale Marittimo, ein wunderbar erhaltenes, mittelalterliches Dorf, das offiziell als eines der „Schönsten Dörfer Italiens“ als „I Borghi più belli d’Italia“ gelistet und mit der renommierten Umweltschutz-Auszeichnung der Bandiera Arancione prämiert ist.
    Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die im siebten Jahrhundert vor Christus als strategischer Außenposten der Etrusker aus Volterra begann. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich um das Jahr 1000 eine wehrhafte Festungsanlage unter der Herrschaft der Grafen Della Gherardesca, bevor das Dorf im fünfzehnten Jahrhundert unter die Kontrolle der Florentinischen Republik fiel.
    Seine kreisförmige Burgstruktur, bei der die mittelalterlichen Stadtmauern fließend mit den Wohnhäusern aus Naturstein verschmelzen macht es zu einem der schönsten Dörfer Italiens. Beim Spaziergang durch die engen Gassen entdeckt man historische Bauwerke wie das Schatzmeisterhaus und den Uhrenturm, die die Zeit überdauert haben. Durch die erhöhte Lage auf dem Hügel bietet das Dorf einen guten Panoramablick über das Cecina-Tal und die Olivenhaine bis hin zu den Inseln des toskanischen Archipels.
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  • Camping Valle Gaia

    May 24 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir sind am Camping Valle Gaia angekommen, bleiben drei Tage. Hier treffen wir unsere alten Freunde Martin und Daggi, die schon seit rund 40 Jahren regelmäßig hierherkommen und immer ein Appartement mieten, sich also hervorragend in der Toskana auskennen.
    Die parkähnliche, sehr gepflegte Anlage ist in sanfte, gärtnerisch gestaltete Terrassen unterteilt. Sie bietet rund 220 großzügige Stellplätze für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile, die durch Hecken, Oleanderbüsche und Schatten spendende Pinien-, Oliven- und Zypressenbestände natürlich voneinander abgegrenzt sind. Für die Urlauber ohne eigenes Gefährt stehen zudem Apartments bereit. Die Infrastruktur umfasst neben zwei Pools auch zwei Restaurants inklusive Pizzeria, Bar, einen Minimarkt sowie saubere, moderne Sanitäranlagen. Wir jedenfalls gehen mit den beiden lieber auswärts essen, da sie die richtig guten, landestypischen Lokale in der näheren und weiteren Umgebung natürlich kennen.
    Der Campingplatz liegt idyllisch im Landesinneren der toskanischen Provinz Pisa, direkt an der Grenze zur Gemeinde Casale Marittimo. Er vereint die Ruhe der typisch toskanischen Naturlandschaft aus Weinbergen und Olivenhainen mit der Nähe zur etruskischen Riviera. Das lebhafte Küstenstädtchen Cecina sowie die Sandstrände des Mittelmeers liegen nur wenige Kilometer entfernt.
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  • Volterra, authentisch und bunt

    May 23 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir sind in Volterra, die Besucher vor allem durch ihre tief verwurzelte Geschichte und ihre magische, mystische Atmosphäre in den Bann zieht. Als eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Siedlungen Italiens schichtet die Stadt Epochen wie ein lebendiges Geschichtsbuch übereinander. Monumentale etruskische Stadtmauern und das gut erhaltene römische Theater zeugen von antiker Größe, während der historische Stadtkern mit seinen engen Gassen und wehrhaften Palästen das düstere, majestätische Flair des Mittelalters atmet. Diese historische Kulisse, kombiniert mit dramatischen Lichtverhältnissen, machte die Stadt weltberühmt, da sie als Inspiration für düstere Vampir-Erzählungen in der modernen Popkultur diente, bekannt durch die Vampir-Dynastie der Volturi aus der Twilight-Saga.
    Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Maria Himmelfahrt (heutiger Bau 12. Jahrhundert) mit Renaissance-Fresken und das danebenliegende Baptisterium (13. Jh., kostenlos zugänglich), der mittelalterliche Palazzo dei Priori auf der Piazza dei Priori sowie Kirchen wie San Lino und San Michele. Volterra gilt außerdem als Hauptstadt des Alabasters: in vielen Werkstätten lässt sich die Herstellung beobachten und Souvenirs kaufen. Zu den Museen zählen das alte Museo Etrusco Guarnacci mit Sarkophagen und Urnen, das Diözesanmuseum sakrale Kunst und der prunkvolle Palazzo Incontri‑Viti. Archäologische und militärische Zeugnisse sind das im 1. Jh. v. Chr. erbaute Teatro Romano (bei Ausgrabungen in den 1950er Jahren wiederentdeckt), die teils etruskischen Stadtmauern mit Toren wie der Porta all’Arco und Porta Diana sowie die Fortezza Medicea auf dem höchsten Punkt der Stadt, die einen weiten Ausblick bietet. Insgesamt lädt Volterra zu Spaziergängen durch seine vielschichtige Geschichte und zu Entdeckungen abseits der großen Touristenströme ein. Heute war jedoch deutlich mehr los, da in der Stadt über das Wochenende ein Fantasy- und Comic Festival mit Live-Musik und Tanzvorführen der Stadtjugend stattfand. Viele jüngere Leute waren zudem in Fantasy-Kleidung unterwegs. Allein das Beobachten des Trubels machte schon Spaß so dass wir recht lange in der Stadt blieben.
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  • Pisa - die Stadt

    May 22 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Als Touristenmetropole steht Pisa vor der Herausforderung eines extremen Tagestourismus. Millionen Menschen strömen jährlich für wenige Stunden in die Stadt, und reisen am selben Tag weiter zu Zielen wie Florenz oder Lucca. Diese Dynamik kurbelt zwar am Platz der Wunder die Gastronomie und den Souvenirhandel massiv an, während die ruhigeren Stadtviertel kaum davon profitieren. In diese begeben wir uns, haben genügend Zeit für Pisa. Mit rund 90.000 Einwohnern ist die Stadt überschaubar, wird maßgeblich von rund 50.000 Studierenden geprägt, die das urbane Leben dynamisch und jung gestalten. Neben dem Tourismus bildet der Bildungs- und High-Tech-Sektor das wirtschaftliche Fundament der Region. Nichts zu tun hat die Stadt mit der bekannten PISA-Studie. Die Bezeichnung ist ein reines Akronym für das „Programme for International Student Assessment“, also ein Programm zur internationalen Schülerbewertung. Dass die Abkürzung exakt dem Namen der Stadt entspricht, ist Zufall, entbehrt jedoch nicht einer gewissen Ironie. Pisa selbst genießt im akademischen Bereich einen herausragenden Ruf, beheimatet eine traditionsreiche Universität sowie Elitehochschulen, die in wissenschaftlichen Rankings regelmäßig Spitzenplätze belegen.
    Eines unserer Ziele, der botanischen Garten der Universität, gegründet 1543. Mithin ist er der älteste universitäre botanische Garten der Welt. Zusammen mit dem angegliederten Museum bietet er eine schöne Kombination aus Natur und wissenschaftlicher Geschichte und lädt zum Bummeln ein, da nur wenige Besucher hierher kommen, obwohl er mitten im Herzen der Altstadt liegt, nur wenige Schritte von der Piazza dei Miracoli entfernt.
    Es folgt ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt, hier finden sich historische Gebäude, kleine Läden und charmante Cafés. Die Brücke Ponte di Mezzana bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Fluss Arno. Zahlreiche kleinere und größere Kirchen säumen den Weg, die alle innen relativ schlicht ausgestattet sind. Pisa bietet sehr viel mehr als nur den schiefen Turm, aber der lockt die Massen. Deswegen beließ man nach der Sicherung 1999 eine Schräglage von knapp vier Grad, man hätte ihn auch komplett gerade rücken können.
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  • Pisa - der Piazza dei Miracoli

    May 21 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Die geschichtsträchtige Stadt Pisa liegt im Herzen der italienischen Toskana am Fluss Arno und verdankt ihren Ruhm vor allem einem architektonischen Missgeschick, das sie zu einer der bedeutendsten Touristenmetropolen Europas gemacht hat. Die Geschichte des Turms begann am 9. August 1173; bereits 1185, nach Fertigstellung der dritten Etage, setzte wegen eines nur drei Meter tiefen Fundaments auf dem lehmig-sandigen Boden des Arno eine Neigung nach Süden ein. Der Bau wurde erst um 1272 fortgesetzt; die Baumeister kompensierten die Schieflage, indem sie die folgenden Stockwerke auf der tiefer liegenden Seite höher aufbauten. 1372 war die Glockenkammer fertig, der Turm wies damals etwa 1,6° Neigung auf. In den 1930er Jahren verschlechterten Maßnahmen unter Mussolinis Regime die Lage, und 1990 erreichte die Neigung einen kritischen Wert von 5,5°, woraufhin der Turm für elf Jahre gesperrt wurde da mit einem Zusammenbruch gerechnet werden musste. Zunächst wurden provisorische Maßnahmen wie riesige Stahlseile und ein Gegengewicht aus 600 Tonnen Bleibarren eingesetzt; ab 1999 bohrten Ingenieure 41 schräge Rohre und entnahmen gezielt etwa 38 m³ Erdreich unter der Nordseite, sodass sich das Fundament kontrolliert setzte. 2001 wurde der Turm wieder geöffnet. Rund 300 Stufen sind es bis nach oben, dafür wird man mit einem weiten Ausblick über die Stadt belohnt.
    Das touristische Leben konzentriert sich fast vollständig auf die weltberühmte Piazza dei Miracoli, den Platz der Wunder, der als Unesco-Weltkulturerbe unter Schutz steht. Direkt neben dem schiefen Turm steht der Dom Santa Maria Assunta, ein Prachtbau aus weißem Marmor, dessen Innenraum durch eine prunkvolle Kassettendecke und eine kunstvoll gemeißelte Kanzel fasziniert. Den Platz vervollständigen das kreisrunde Baptisterium, welches als größte Taufkirche der christlichen Welt gilt und für seine vollendete Akustik berühmt ist, sowie der Camposanto Monumentale, ein friedvoller, klosterähnlicher Friedhof mit antiken Sarkophagen und zahlreichen historischen Fresken. Besucht haben wir auch das Museo delle Sinopie und das Opera del Duomo. Mehr zu der Stadt im nächsten Post.
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  • Eine italienische Perle, Lucca

    May 20 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    Lucca ist eine hervorragend erhaltene mittelalterliche Stadt in der Toskana, geprägt von engen Gassen, Plätzen und charakteristischen Kirchen. Das bekannteste Merkmal sind die imposanten, baumbestandenen und vollständig erhaltenen Renaissance-Stadtmauern aus dem 16. bis 17. Jh. Ein vier Kilometer langer Spazier- und Radweg ringsum lädt zu Spaziergängen und Radtouren ein; Im autofreien historischen Zentrum erwarteten uns Highlights wie der Guinigi-Turm, ein etwa 45 Meter hoher mittelalterlicher Geschlechterturm aus dem 14. Jahrhundert, auf dessen Spitze ein Dachgarten mit sieben alten Steineichen wächst. Sehenswert ist auch die Piazza dell’Anfiteatro, die auf den Resten eines römischen Amphitheaters erbaut wurde., reicht die Geschichte der Stadt bis in die Antike zurück, was sich in dem rechtwinkligen, römischen Straßennetz und prachtvollen pisanisch-romanischen Kirchen widerspiegelt. Neben dem Dom San Martino und der Kirche San Michele in Foro laden verwinkelte Gassen, der Palazzo Pfanner samt historischem Garten sowie die lebendige Einkaufsstraße Via Fillungo zum Flanieren ein. Lucca ist zudem der Geburtsort des berühmten Komponisten Giacomo Puccini, dessen Villa wir ja gestern besuchten.Read more

  • Puccinis Villa

    May 20 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir sind am Villa Museo Puccini in Torre del Lago, einst der Hauptwohnsitz und Schaffensort des italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini. Puccini, aus einer traditionsreichen Musikerfamilie stammend, gilt neben Giuseppe Verdi als einer der bedeutendsten italienischen Opernkomponisten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert; zu seinen Hauptwerken zählen La Bohème (1896), Tosca (1900), Madama Butterfly (1904) und das posthum uraufgeführte Turandot (1926). Madama Butterfly wurde unter anderem in Torre del Lago komponiert.
    Ab 1891 lebte und arbeitete Puccini in dem malerisch zwischen dem Lago di Massaciuccoli und dem Tyrrhenischen Meer gelegenen Ort Torre del Lago; er ließ die Villa nach seinen Wünschen umgestalten. Nach seinem Tod richtete sein Sohn Antonio das Haus 1925 als Museum ein. Heute zeigt das Museum original erhaltene Räume und persönliche Gegenstände des Komponisten, darunter den sogenannten „Omnibus-Raum“, sein Klavier (Förster), handschriftliche Manuskripte, seine Totenmaske und weitere Erinnerungsstücke. Im Erdgeschoss der Villa befindet sich eine Kapelle, in der Puccini beigesetzt ist. Neben der Villa in Torre del Lago gibt es weitere bedeutende Puccini-Orte in der Region: sein Geburtshaus in Lucca, das heute das Puccini Museum – Geburtshaus Lucca ist, sowie eine prächtige Jugendstil-Villa in Viareggio, die Puccini von 1921 bis zu seinem Tod bewohnte..Fotografieren ist im Inneren der Villa jedoch verboten, entsprechend gibt es keine Bilder.
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  • Carrara, das weiße Gold

    May 20 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Marmorbrüche von Carrara sind seit der römischen Antike ein weltweit bedeutendes Abbaugebiet für weißen Marmor. In etwa 150 aktiven Steinbrüchen werden jährlich rund eine bis anderthalb Millionen Tonnen gewonnen. Moderne Diamantseilsägen und Kettensägen erlauben das Heraustrennen tonnenschwerer Rohblöcke; historisch markant war der Abbau eines 300 Tonnen schweren Blocks für einen Obelisken in den 1920er Jahren. Mehr als die Hälfte der Rohblöcke wird nach China exportiert, während veredelte Produkte vor allem in die USA und in den Nahen Osten gehen. Berühmte Künstler wie Michelangelo nutzten Carrara-Marmor für Meisterwerke, doch nur ein kleiner Teil des abgebauten Marmosr dient der Kunst; ein Großteil fließt in die Bauindustrie oder wird industriell zu Calciumcarbonat verarbeitet, findet sich anschließend in Produkten wie Kunststoffen und Zahnpasta oder wird als Dekomaterial etwa in Marmor-Agglomeraten verwendet.
    Wir machen die MarmoTour Michelangelo, um den einzigen unterirdischen Marmorbruch zu besichtigen, bei dem der Abbau nicht wie üblich in Stufen im Freien, sondern im Berginneren stattfindet. 1955 erwarb die Familie Dell'Amico die Lizenz und führte hier einen Neuanfang durch; sie erkannte, dass der Abbau unter Tage den weißen Marmor vor Wettereinflüssen schützt und neue Möglichkeiten eröffnet. Ab 1963 erschloss Carlo Dell'Amico die enormen unterirdischen Räume mithilfe der Tunnel der alten Marmorbahn. Gefördert wird ausschließlich Material für Künstler und nur in solchen Mengen, dass auch künftige Generationen noch vom Abbau leben können. Das Team besteht aus vier Personen; sogar der Sohn des Gründers, obwohl im Rentenalter und sehr wohlhabend, arbeitet täglich mit, etwa um Wasser vom Boden zu entfernen und es für Besucher sicherer zu machen. Die Preise für Marmor variieren stark nach Qualität: etwa 500 bis 10.000 € pro Tonne; einzelne Blöcke wiegen meist rund 25 Tonnen, sodass ein besonders reiner Calcatta-Block für Künstler bis zu einer Viertel Million Euro kosten kann.
    Zusammen mit einer Schulklasse und drei Kleinbussen geht es in den alten Stollen. Angekommen teilen wir uns auf, bekommen eine deutschsprachige Führerin und haben quasi eine Privattour. Wir befinden uns im Herzen des Monte Torrione, 400 Meter Berg sind noch über uns. Die touristische Sparte des Abbaus führt Francesca Dell'Amico, sie wuchs in der Familie der Steinbrucharbeiter auf und entwickelte eine tiefe Leidenschaft für die Geschichte und Kultur der Berge. Ihre Familie ist seit Generationen mit dem Abbau vertraut. Francesca Dell'Amico hauchte dem stillgelegten Stollen neues Leben ein, indem sie ihn für Besucher öffnete. Die Führung bietet einen detaillierten Einblick in den gesamten Prozess der Marmorgewinnung, den beschwerlichen Transport der Vergangenheit und die Bewahrung dieser jahrtausendealten Tradition. Im Inneren des Berges hat die Familie vom Urban-Art-Künstler Ozmo ein riesiges Wandbild erstellen lassen, die Erschaffung Adams.
    Der Marmorabbau im Carrara-Gebiet dürfte schon zu der Zeit der Etrusker begonnen haben. Die Römer beschleunigten den Abbau des Marmors stark, besonders zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. Spuren des antiken Anbaus wurden im Laufe der Zeit in über zwanzig Steinbrüchen in den Becken Colonnata, Miseglia und Torano gefunden. Bei der Weiterfahrt machen wir auch einen kurzen Stopp an einer dieser Stellen, hier finden sich noch ein paar Marmorblöcke aus römischen Zeiten.
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  • Pontremoli, das Tor zur Toskana

    May 19 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Pontremoli ist eine historische Kleinstadt in der nördlichen Toskana, bekannt als „Tor zur Toskana“, mit einem gut erhaltenen mittelalterlichen Kern, dem eindrucksvollen Castello del Piagnaro mit dem Stelenstatuen-Museum und die Stadt gilt als wichtige Station auf dem Pilgerweg Via Francigena. Enge Gassen, Brücken und Gebäude wie der Campanone, der Glockenturm prägen das Stadtbild.
    In der Kathedrale Santa Maria Assunta befindet sich die Holzskulptur der Madonna mit dem Kind . Die Madonna del Popolo gekleidet in einem reich verzierten Gewand befindet sich in der Mitte der kostbaren Apsis, die mit vergoldeten Stuck aus dem achtzehnten Jahrhundert von Tessiner Künstlern verziert ist. Der Dom wurde 1636 nach einem Entwurf des Architekten Alessandro Capra aus Cremone begonnen und 1687 fertiggestellt: Das Innere, das aus einem einzigen breiten Schiff mit Seitenkapellen und einem kurzen Querschiff besteht, ist im Barockstil.
    Für uns aber einer der Hauptgründe hier zu beginnen ist das Castello del Piagnaro mit dem Museo delle Statue Stele Lunigianesi. Hier finden sich über 60 prähistorische anthropomorphe Sandsteinstelen, deren Funktion und Bedeutung ungeklärt sind.
    Die Stelen von Pontremoli, auch als Statuenmenhire der Lunigiana bekannt, sind abstrakte Skulpturen aus Sandstein, die männliche und weibliche Figuren darstellen. Sie gelten als bedeutendes Zeugnis der europäischen Megalithkultur. Durch ihre Merkmale wie Waffen, Schmuck und Kleidung geben sie Aufschluss über soziale Strukturen und Glaubensvorstellungen. Entstanden sind diese einzigartigen Monumente über einen langen Zeitraum, der sich etwa vom vierten bis in das erste Jahrtausend vor Christus und somit von der Jungsteinzeit bis in die Eisenzeit erstreckt. Archäologen unterteilen sie in verschiedene stilistische Gruppen, von einfachen, fast schematischen Platten bis hin zu detaillierter ausgearbeiteten Figuren, die häufig durch ihre u-förmig eingemeißelten Gesichtszüge und markante Kopf- und Schulterformen charakterisiert sind.
    Übernachtet wird heute im Agricultura Cascina dei Peri. Das Gut verfügt über 3 Hektar Weinberge, 1.000 Olivenbäume für extra vergine, Weidetiere und freilaufende Hühner, liegt 100 m über dem Meer und bietet einen wunderbaren Panoramablick
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  • Der Passo della Cisa - Grenze zur Toskana

    May 19 in Italy ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf dem Weg nach Pontremoli verlassen wir die Autobahn und fahren die kurvenreiche Strecke über den Passo della Cisa. Der Pass auf einer Höhe von 1.041 m ist ein historischer Apennin-Gebirgspass, der die Region Emilia-Romagna mit der nördlichen Toskana verbindet. Für und quasi das Tor zur Toskana. Der Pass ist zugleich eine Wasserscheide und war einst Teil der antiken Römerstraße und des mittelalterlichen Pilgerwegs Via Francigena. Die Gebäude an der Passhöhe haben sicherlich schon bessere Zeiten erlebt oder ist es der Vorsaison zu verdanken, dass alles geschlossen ist. So auch die kleine Kapelle Nostra Signora della Guardia. Die kleine Wallfahrtskirche Madonna wurde zwischen 1919 und 1922 erbaut. Sie thront malerisch über dem historischen Alpenübergang und ist vor allem für ihre markante Treppenanlage und als traditioneller Rastplatz für Pilger die die Via Francigena entlang pilgern bekannt. Jedes Jahr am 29. August versammeln sich hier zahlreiche Pilger aus den umliegenden Regionen der Toskana, der Emilia-Romagna und Liguriens.Read more

  • Agricamper, eine Alternative zu Campingplätzen

    May 18 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Einen zweiten Stopp auf der Fahrt in die Toskana machen wir am Weingut Ferrari Dario e Alberto in Pietra de' Giorgi. Es ist ein familiengeführter Bio-Betrieb in der Region Oltrepò Pavese in der Lombardei. Das Weingut ist Mitglied bei Agricamper, somit kann man umsonst mit dem Wohnmobil inmitten der Weinberge übernachten. Wir machen natürlich eine Weinverkostung, garniert mit Käse und Salami aus der Region und schlagen auch zu. Zwei Flaschen Rose für Elke und für mich ein Karton mit einem hervorragenden Roten.
    Agricamper Italia ist ein Netzwerk, das Reisende mit autarken Wohnmobilen oder Wohnwagen und lokale landwirtschaftliche Betriebe in ganz Italien zusammenbringt. Vergleichbar mit Landvergnügen in Deutschland oder France Passion in Frankreich. Gegen eine geringe jährliche Mitgliedgebühr erhalten Nutzer über eine App Zugang zu über 500 kostenlosen Stellplätzen bei Winzern, Bauernhöfen und Agriturismo-Betrieben. Das Konzept basiert auf dem Prinzip, dass die Gäste für bis zu 24 Stunden kostenfrei auf dem Privatgrundstück stehen dürfen. Im Gegenzug wird erwartet, dass die Reisenden die lokalen Produkte der Gastgeber in den hofeigenen Hofläden erwerben oder regionale Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wodurch die regionale Wirtschaft unterstützt wird. So lässt sich sicher und naturnah Übernachten, man bekommt Kontakt zu den hier lebenden Menschen, und das alles abseits von großen und in der Saison oft überfüllten Campingplätzen. Die Auswahl der Plätze, die bequeme digitale oder telefonische Buchung sowie der direkte Kontakt zu den Erzeugern machen das Reisen authentisch und nachhaltig. Deswegen nutzen wir das, sooft es sich anbietet.
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  • Zwischenstopp am Gotthard

    May 17 in Switzerland ⋅ ☁️ 9 °C

    Wir sind heute Morgen losgefahren, auf dem Weg in die Toskana. Nach 350 km gibt es nahe des Gotthard-Tunnels eine Käserei, die Caseificio del Gottardo. Sie stellen verschiedene, teils prämierte Käsesorten her wie Gottardo, Tremola und Lucendro. Lohnt einen Halt zum Einkaufen in dem dazugehörigen Laden und wir bleiben gleich die Nacht hier. Ein kleines Restaurant gibt es auch, Könnte was für heute Abend sein. Da wir gestern Abend noch bei einer Hochzeit waren und es recht spät wurde, reichen die 350 Kilometer heute. Zumal wir uns ja vier Wochen Zeit für die Toskana nehmen werden.Read more

    Trip start
    May 17, 2026