Guatemala
Monterrico

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9 travelers at this place

  • Day17

    Baby turtle liberation

    October 9, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Rainy season might not be a good time for many activities here in Guatemala, but it is the season for turtle breading. Today about 50 little sea turtles have found there way out of their eggs and to the beach surface. The eggs had been collected by a sanctuary to protect them being eaten or damaged. Once the baby turtles hatch they're liberated back into the sea. We have the privilege to take part in this beautiful experience.
    The turtles are normally put on the beach, so they can walk towards the sea and this way remember the place they are born and come back to lay their own eggs when they're adults. There is, however, one turtle that is too weak to walk all the way by itself, so I am allowed to carry it to the water.
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  • Day202

    Monterrico

    October 9, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 30 °C

    Zurück in Antigua ruhten wir uns ein bisschen aus und genossen vor allem erstmal eine erfrischende Dusche! Den restlichen Tag verbrachten wir damit, verschiedene Touranbieter und Internetseiten abzuklappern, um für den nächsten Tag einen Bus nach Monterrico zu finden. Es gab aber scheinbar einfach keinen! Da eher Nebensaison ist fahren sie wohl nicht jeden Tag. Wir wollten aber weiter, und so stand der Entschluss am Abend fest: Wir fahren Chickenbus!

    Wir haben uns erklären lassen wo wir überall umsteigen müssen. Am Busterminal stürmten gleich einige Leute auf uns zu und fragten wo wir hinwollen, und ehe wir uns versahen haben sie uns einen vorbeifahrenden Bus angehalten. Der war noch angenehm leer, und so hatten wir mit dem Gepäck ausreichend Platz. Im Bus dröhnt laute Musik aus den Lautsprechern, und der Wind pfeift einem ordentlich um die Ohren. Sobald der Bus irgendwo hält springen Verkäufer auf, die verschiedenste Sachen anbieten: Cremes, Essen und Getränke. Endlich mal wieder Platanochips und Kokoswasser! Bald war der Bus gestopft voll, daher auch der Name Chickenbus (Hühnerbus).

    Zum ersten Mal mussten wir in Escuintla umsteigen, 40km und 1,5 Stunden Fahrt von Antigua entfernt. Gleich stürmten wieder Leute auf uns zu, nahmen uns die Rucksäcke ab und fragten wo wir hinwollen. Das geht so schnell, da kann man nur noch hinterherlaufen. 😂 Erstmal war uns etwas unwohl wenn Leute mit unseren Rucksäcken loslaufen, aber sie wollten wirklich nur tragen helfen und haben sie an der Stelle, wo der richtige Bus halten wird wieder abgestellt. Unser Handgepäck mit den Wertsachen und Dokumenten geben wir natürlich nicht aus der Hand. Und schon saßen wir im nächsten vollgestopften Bus nach Taxisco. Wir sind totale Fans von solchen Erlebnissen. Man kann sicher bequemer reisen, aber wohl kaum billiger, authentischer und interessanter!

    Von Taxisco fuhren wir mit einem weiteren Chickenbus in die Nähe von Monterrico. Dort mussten wir dann auf ein Boot umsteigen, um ein Flussgebiet zu durchqueren. Dann waren wir endlich in Monterrico an der Pazifikküste angekommen und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Hostel am Strand. Unterwegs sprach uns ein Einheimischer an, der dachte dass wir seine Freiwilligen sind. Er arbeitet in einem Schildkrötenprojekt das sehr interessant klang, und er lud uns ein am gleichen Tag noch beim Projekt vorbeizuschauen.

    Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten und uns kurz am schwarzen Vulkanstrand ausgeruht hatten, machten wir das auch. Ungefähr als wir hier ankamen sind ganz viele kleine Schildkröten geschlüpft. Diese sollten jetzt ins Meer freigelassen werden! Das Tortugario Projekt sammelt vor allem Eier am Strand, die dort nachts von Schildkröten vergraben werden. Würden sie das nicht tun, würde nur 1% der Schildkröten überleben. Grund dafür sind Menschen, die die Eier ausgraben um sie zu essen oder auf dem Markt zu verkaufen. Aber auch Tiere wie Hunde oder große Vögel können zur Gefahr werden, wenn die frisch geschlüpften Schildkröten wehrlos am Strand liegen. Wenn sie im Reservat schlüpfen überleben immerhin 15-20%, mehr nicht, weil auch im Meer noch Gefahren wie Fische lauern. Für 10 Quetzales (=1,25€) kann man Sponsor einer Schildkröte werden und sie selbst in die Freiheit entlassen, das haben wir natürlich gemacht. Richtig süß, wie viele kleine Schildkröten sich durch den Strand bis ins Meer kämpfen und dann von den Wellen umgeworfen werden! 😍

    Den Abend haben wir in der Strandbar des Hostels verbracht, bis wir uns um 20:30 Uhr wieder mit Salvador getroffen haben. Mit ihm haben wir eine Schildkröten Tour gemacht, denn gerade ist die Saison, wo nachts die Schildkröten aus dem Meer kommen und ihre Eier am Strand vergraben. Die Helfer vom Projekt versuchen als erstes dort zu sein, denn wer zuerst da ist, der darf die Eier mitnehmen. Einige Leute sind am Strand unterwegs, da die Eier ein gutes Zusatzeinkommen sein können. Das Projekt kauft Leuten die Eier für 22 Quetzales (=2,75€) pro 12 Eier ab. Manche Schildkrötenarten waren in den letzten Jahren schon stark gefährdet.

    Auf dem Rückweg ist Michael im Sand in eine Scherbe getreten und hat sich einen ziemlich tiefen Schnitt zugezogen. Wir haben alles so gut wie es ging sauber gemacht und wollten am nächsten Tag zum Arzt gehen.

    Allerdings gab es keinen Arzt in Monterrico, weshalb Salvador mit uns zu einer Apotheke ging. Im Hinterzimmer wurde die Wunde dann nochmal ordentlich gereinigt und mit drei Stichen und nicht richtig wirkender Betäubung genäht. Puh! Ein paar alte Krücken konnten wir von Einheimischen leihen. So war dann erstmal Füße hochlegen angesagt, aber wo geht das besser als in einer Strandbar? Da haben wir den ganzen Tag verbracht.

    Am nächsten Morgen haben wir mit einem Guide eine Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet gemacht. Wir gingen schon um 5 Uhr früh los, um den Sonnenaufgang vom Boot aus sehen zu können, und das hat sich wirklich gelohnt. Wir fuhren durch den wunderschönen Mangrovenwald, der Heimat vieler Vögel ist. In der Ferne konnte man sogar die Vulkane Agua, Fuego und Pacaya sehen.

    Den Rest des Tages verbrachten wir wieder an der Strandbar, bis wir um 15 Uhr einen direkten Chickenbus zurück nach Antigua nahmen. Auch Monterrico hat uns sehr gut gefallen, ein richtig entspannter Ort mit sehr wenigen Touristen. Und schön heiß und sonnig war es auch. 🌞
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  • Day7

    Monterrico

    January 30, 2015 in Guatemala ⋅ ☀️ 35 °C

    Von Antigua aus sind wir mit nem Chickenbus in Richtung Pazifik gestartet, vorbei am Fuego einem aktiven Vulkan ab ans Meer. Das letzte Stück nach Monterrico sind wir dann noch gehitchhiked, geht hier ziemlich easy. Tja wir sind in einem weissen Luxus Pickup mit komplett getönten Scheiben mitgekommen. Allerdings auf der Ladefläche, mit dabei das private, schwerstbewaffnete Sicherheitspersonal unseres Fahrers, der uns keines Blickes gewürdigt hat. Wir wollten nicht wissen wer er war, dem Aussehen nach zu urteilten der Drogenboss der Gegend, oh well. Doch wir sind am Leben ?Read more

You might also know this place by the following names:

Monterrico

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