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Von Tokyo nach Hongkong 2026

Auf Kreuzfahrt in und um Japan...🇯🇵 Weiterlesen
  • Im Hafen von Kochi

    12. März in Japan ⋅ ⛅ 11 °C

    Pünktlich erreichen wir heute morgen den Hafen von Kochi. So langsam kommen wir wohl in der hiesigen Zeitzone an, heute morgen sind wir erst um 6 Uhr wach… 🫣

    Wir gehen gemütlich frühstücken, heute regulär im Restaurant, wo wir uns fragen, was es wohl mit dem Stempel auf dem Ei auf sich haben mag, stammt es aus den USA oder haben es die amerikanischen Behörden als verzehrbar markiert?

    Mit dieser offenen Frage machen wir uns dann langsam, langsam auf, Kochi zu erkunden. Tatsächlich gibt es einen kostenlosen Shuttlebus vom Hafen ins Zentrum von Kochi. Da der aber gerade weg ist, gönnen wir uns einfach ein Taxi, dass uns für umgerechnet ungefähr 17 Euro dann bis zur Burg von Kochi bringt.
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  • Aquarium in Nagoya

    11. März in Japan ⋅ ☀️ 8 °C

    Der Hafen von Nagoya bietet einige maritime Entdeckungen, man könnte ein Polarexpeditionsschiff besichtigen oder ein Meeresmuseum. Wir entscheiden uns spontan für das Aquarium.

    Als Nicht-Taucher erschließen sich einem auf die Art immer mal wieder Welten. Beluga-Wale gibt es hier, die haben wir bewusst noch nie irgendwo gesehen, diese weißen Wale der Arktis, so beeindruckend.

    Auch wenn die Delfinshows und die generelle Walhaltung hier uns zwiespältig zurücklässt: Japan ist ein Land, dass nach wie vor Walfang betreibt. Der edukative Ansatz eines solchen Aquariums ist unermesslich. Und mit uns sind gar nicht so wenige Schulklassen unterwegs…

    Die verschiedenen Klimazonen werden ausgesprochen anschaulich dargestellt, auch die Einführung in die Lebewesen der Tiefsee ist sehr toll gemacht.

    Alles in allem sicher kein Must-See, aber ein durchaus lohnender Ausflug…
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  • Im Hafen von Nagoya

    11. März in Japan ⋅ ☀️ 7 °C

    Bei Planung und Buchung dieser schönen Reise wäre heute einer der wenigen Seetage gewesen, und wir hatten uns schon drauf gefreut nach Anreise und anstrengenden Tagen in Tokyo heute mal nix tun zu dürfen. Stattdessen wurde das Programm geändert und wir liegen heute einen halben Tag in der Industriestadt Nagoya.

    Heroisch widerstehen wir dem Drang, kurzfristig noch einen Ausflug buchen zu müssen. Einfach mal ein bisschen im Hafen die Füße vertreten ist auch mal völlig ausreichend.
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  • Sayonara Shimizu

    10. März in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Der Hafen Shimizu verabschiedet sich ausgesprochen herzlich von uns. Hier scheint Overtourism noch kein Thema zu sein…

    Zurück an Bord haben sich mittlerweile auch alle Reisenden eingefunden, 50 verbrachten die letzte Nacht im Hotel in Tokio und wurden heute eingeschifft nach abenteuerlichen Anreisen. Wir hören Geschichten von Gepäck, das noch in Shanghai liegt, stressigem Einchecken in Seoul, nachdem keine Verbindungen mit durchgechecktem Gepäck machbar waren oder Anreisen rund um die Welt über Los Angeles.

    Ab heute herrscht Ordnung in den Restaurants, das heißt serviertes Abendessen, aber mit freier Platzwahl, dem Horror für den deutschen Kreuzfahrer 😱. Direkt nach Öffnung gucken wir uns das an und sichern uns einen richtig schönen Zweiertisch, um kurz darauf ein empörtes „der ist besetzt!“ zu vernehmen. War wohl jemand zu langsam mit dem Handtuch 🤣.

    Nach dem sehr späten Mittagessen haben wir keinen großen Hunger, auf der Karte finden sich sogar Käse- und Schinkenbrote. Sehr schön, wenn man nicht unbedingt zweimal am Tag warm essen möchte. Die Küche bekommt das auch gut hin. Nachdem wir im Vorfeld durchaus Bedenken bezüglich des Restaurantkonzeptes hatten, sind wir bislang angetan.
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  • Pinienhain Miho-no-Matsubara

    10. März in Japan ⋅ ⛅ 10 °C

    Als Abschluss des Programms steht der Pinienhain Miho-no-Matsubara auf dem Programm. Miho-no-Matsubara, eine sieben Kilometer lange Küstenlinie mit 54.000 Pinien, die eine schönsten Landschaften Japans sein soll, und ebenfalls zum UNESCO-Welterbe Fuji zählt.

    Die Legende erzählt, dass ein weiblicher Engel seinen Hagoromo — ein spezieller himmlischer Kimono — auf einen der Bäume hängte, während sie schwimmen ging. Ein lokaler Fischer fand das Kleidungsstück und verlangte einen Tanz für seine Herausgabe. Diese Szene soll berühmt sein in der japanischen Kunst.

    Eigentlich hat man hier vom schwarzen Strand aus auch Fuji-Blick. Mittlerweile hat sich aber nicht nur der Berg zugezogen. Ein Gewitter zieht auf, es ist kalt, windig und nass. Der Spaziergang durch den Hain fällt also buchstäblich ins Wasser.
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  • Shizouka Sengen Schrein

    10. März in Japan ⋅ ⛅ 12 °C

    Der nächste Besuchsstopp ist ein Shinto-Schrein. Teilweise gerade in Restaurierung, teilweise schon schön fertig restauriert, besticht der Schrein durch schöne Schnitzarbeiten.

    Er soll zu einer Reihe von Schreinen gehören, die speziell der Verehrung des Fujiyama sowie der Kirschblüte dienen und Teil des Weltkulturerbes rund um den Fuji sein, aber so ganz final recherchieren werden wir das dann vermutlich erst zuhause.

    Auf jeden Fall ein schöner Ort…
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  • Momijiyama-Garten

    10. März in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    Für den heutigen Tag im Hafen von Shimizu haben wir tatsächlich einen Ausflug gebucht. Bis wir von Bord gehen hat sich der Fuji schon wieder in Wolken gehüllt und wird den Rest des Tages nicht mehr zu sehen sein. Im japanischen, so erklärt uns unsere heutige Reiseleiterin, ist Mount Fuji ein Mädchen und schüchtern. Wenn zu viele Menschen gleichzeitig gucken, dann verhüllt sie sich.

    Unser heutiger Ausflug führt uns zuerst ins historische Shizuoka. Auf dem Areal der ehemaligen Burg Sumpu, die sich der Shogun Tokugawa Ieyasu als Ruhesitz ausbauen ließ, besuchen wir den Momijiyama Garten. Momijiyama ist ein gestalteter formaler Garten mit einem Teich und komplizierter Landschaftsgestaltung, in welcher sich die Bucht und der Fuji wiederfinden, sicher kein Must See, aber ein schöner Ort zum verweilen.

    Die Burg Sumpu wurde bei einem Erdbeben beschädigt und nicht wieder aufgebaut, erst in jüngerer Zeit, wurden und werden Teile der Burg rekonstruiert.
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  • Land in Sicht

    10. März in Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Auch die nächste Nacht endet viel zu früh, keine Ahnung, in welcher Zeitzone wir da gerade unterwegs sind: um 5:30 Uhr beschließen wir aufzustehen. Genau wie gestern sind wir schon wieder um 6:30 Uhr beim Frühaufsteherfrühstück. 🫣

    Beim Sonnenaufgang ist schon Land in Sicht am Horizont, und während die Amadea in Richtung unseres heutigen Hafens unterwegs ist, taucht da dieser perfekte Vulkankegel auf. 🤩

    Der Fujiyama ist uns gewogen heute und zeigt sich heute morgen in seiner ganzen Pracht - herrlich!
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  • Auslaufen in Tokyo

    9. März in Japan ⋅ ⛅ 9 °C

    Bevor die MS Amadea sich auf die Reise machen kann, steht natürlich noch die obligatorische Seenotrettungsübung an. Bei Phoenix muss man ja immer mit Rettungsweste unterm Rettungsboot stehen. 🤭

    Als das geschafft ist, soll es eigentlich los gehen, aber irgendwie zieht es sich dann doch. Na gut, dann gehen wir halt doch erst was essen. Heute gibt es nochmal Buffet, damit kann man uns nicht ärgern.

    Dann geht es doch los, die Amadea verlässt den Hafen von Tokyo und wir gehen richtig auf die Reise, das Abenteuer beginnt… 🛳️
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  • Shibuya

    9. März in Japan ⋅ ☀️ 10 °C

    Was fehlt uns noch in Tokyo? Vermutlich eine ganze Menge, unmöglich dieser Stadt in 2 Tagen gerecht zu werden. Was wir aber unbedingt noch brauchen, ist ein Eindruck des modernen Tokyo. Also geht’s von Ueno aus mit der Metro nach Shibuya.

    Zuallererst besuchen wir die Bronzestatue von Hachiko. Hachiko war ein japanischer Akita-Hund, der in Japan noch heute als Inbegriff der Treue gilt. Adoptiert als Haustier 1924 von Hidesaburō Ueno, einem Professor an der Kaiserlichen Universität Tokio, holte der Hund sein Herrchen jeden Tag, wenn dieser von der Universität zurückkam, am Bahnhof Shibuya ab. Dies setzte er unbeirrt fort, auch nachdem der Professor am 21. Mai 1925 während einer Vorlesung starb, und zwar täglich bis zu seinem eigenen Tod zehn Jahre später. Hachiko war schon zu Lebzeiten landesweit bekannt und die Achtung vor Hachikō fand ihren Höhepunkt in der Errichtung einer Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs im Jahr 1934, deren Einweihungszeremonie auch Hachikō beiwohnte.

    Nach Hachikō ist auch der Ausgang des Bahnhof Shibuya genannt, an der die Shibuya Crossing liegt, die mit etwa 2500 gleichzeitig die Straße überquerenden Personen die meistfrequentierte Querungsanlage der Welt sein soll.

    Um uns das ganze auch von oben anzusehen, nutzen wir eine Bar, die für umgerechnet ca. 10 Euro Eintritt pro Person die Aussicht inklusive Drink verkauft. Nachdem ein junger Kollege dem Ritter unbedingt das Trendgetränk Macha Latte ans Herz gelegt hat, ist das die Gelegenheit. Riecht irgendwie nach Bergwiesenheu, schmeckt aber ganz gut.

    Nach diesem Erlebnis ist Zeit für eine Mittagspause: wir gehen Ramen essen. Ausgesucht und bezahlt wird außen am Automaten. Gegessen wird drinnen an der langen Theke. Es gibt nur ein Gericht, Oisen Ramen, Nudelsuppe halt, mit mehr oder weniger Beilagen.

    Wir gehen noch ein kleines bisschen shoppen und machen uns dann auf den Rückweg zum Schiff. Dabei kommen wir auf Daiba durch einen Park, der 2020 Teil des Olympiageländes war. Dort finden wir „Unicorn Gundam“, eine riesige, bewegliche Animefigur.
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  • Ueno

    9. März in Japan ⋅ ☀️ 8 °C

    So früh, wie wir heute dran sind, drehen wir kurzerhand unser geplantes Tagesprogramm um, und fahren mit der Bahn nach Ueno. Mittlerweile fühlen wir uns bereits als halbe Experten für das Tokioter U-Bahn-System, wir kaufen schon Tickets über die japanische Standardanzeige 😎. Zumindest bis man lernt, bloß keine Fahrkarten am allerersten Automaten einer Metrostation zu ziehen, denn wenn man dann einen halben Kilometer weiter an der richtigen Linie ankommt, gilt diese nicht dafür 😱.
    Zum Glück gibt es überall Schalter, so haben wir problemlos unser Geld zurückbekommen und am richtigen Automaten, direkt neben dem Zugang zu unserer Linie, die korrekten Tickets gezogen. Seit dieser Erfahrung von unserer gestrigen Rückfahrt haben wir also gelernt, immer den letztmöglichen Automaten zu benutzen 🤓.

    Der Ueno-Park ist eine weitläufige Parkanlage, 1872 als erster öffentlicher Park Japans eröffnet. Die Wege sind gesäumt von Kirschen, in 2 Wochen ist hier vermutlich die Hölle los…

    Das Areal, ursprünglich als Ort für Tempel und Schreine der Tokugawa-Shōgune genutzt, enthält eine Vielzahl von Denkmälern, der Zoo ist hier angesiedelt, und eine Vielzahl von Museen, die wie fast überall auf der Welt leider Montags geschlossen haben.

    Historische Bedeutung hat der Park als Ort der entscheidenden Kämpfe zwischen aufständischen Samurai und der modernen Partei des Kaisers nach der lähmenden Shogunzeit.
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  • Früher Start in den Tag

    9. März in Japan ⋅ ☁️ 5 °C

    Irgendwie sind wir noch nicht in der hiesigen Zeitzone angekommen. Gestern waren wir um kurz nach 20 Uhr schon im Reich der Träume, dafür hatten wir dann heute auch schon um 5 Uhr ausgeschlafen… 🫣
    Gehen wir halt um 6:30 Uhr zum Early Bird Frühstück in Harrys Bar, das passiert uns auch nicht allzu oft.

    Zu unserer Freude gab es das gestrige Abendessen in Buffetform. Das ist auf der Amadea nämlich nicht selbstverständlich, zumindest zum Abendessen wird üblicherweise ein Menü serviert.
    Es war recht gut gefüllt, wobei sich an- und abreisende Gäste bunt mischten. In keinster Weise überraschend nach dem Ausfall der arabischen Drehkreuze herrscht Chaos, Aus- und Einschiffung haben bereits am ersten Tag in Tokio begonnen und werden sich mindestens bis morgen weiterziehen.
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  • Einschiffung MS Amadea

    8. März in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach so viel Kultur wird es Zeit nach Odaiba zurückzukehren. Wir holen unsere Koffer im Hilton Hotel ab, und rollern rüber zum Kreuzfahrtterminal (eigentlich nur ein guter Kilometer, zieht sich aber mit dem ganzen Gepäck). Die MS Amadea wartet schon auf uns. 🥰

    Der Check in ist schnell erledigt und dann können wir auch schon unsere Kabine für die nächsten fast 3 Wochen beziehen und uns häuslich einrichten.

    Zum Sonnenuntergang halten wir vom Sonnendeck aus nochmal Ausschau nach dem Fuji 🗻, und in der Tat zeigt er sich nochmal im Abendrot.
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  • Yasukuni-Schrein

    8. März in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    Weil es so schön auf dem Weg liegt zwischen kaiserlichen Gärten und Metro-Station besuchen wir noch den Yasukuni-Schrein. Hier wird der gefallenen Militärangehörigen gedacht, die während und seit der Meiji-Restauration von 1868 auf der Seite der kaiserlichen Armeen ihr Leben ließen. Er ist hoch umstritten, da neben Millionen Kriegstoten gleichzeitig verurteilte Kriegsverbrecher Japans offiziell im Schrein geehrt werden.Weiterlesen

  • Kaiserliche Ostgärten

    8. März in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    Als nächstes schlendern wir durch die Kōkyo Higashi-gyoen - Kaiserlicher Ostgarten des Kaiserpalastes. Dies ist der öffentlich zugängliche östliche Teil des Kaiserpalastes bzw. des alten Burggeländes der Burg Edo. Die östlichen Gärten sind täglich geöffnet, außer montags, daher stehen sie für heute auf unserem Programm.

    Von der ehemaligen Burg Edo steht nur noch das Fundament, ein Modell zeigt, wie sie ausgesehen hat. Die Burg Edo war der Sitz des Tokugawa-Shoguns. 1868 ging die Burg in kaiserlichen Besitz über, 1873 brannte sie ab.

    Neben den imposanten Mauerresten finden sich auch noch Wachhäuser der Samurai aus dem Shogunat.

    In den Obstgärten zeigen sich die ersten frühen Kirschblüten, und sofort sammeln sich Menschentrauben an blühenden Bäumen an. Wir hätten nicht gedacht, dass jetzt schon was blüht. Kirschblüte 🌸 in Japan, 2. Must-See abgehakt. ☑️

    Im angrenzenden Kitanomaru-Park findet sich dann auch noch ein Plätzchen für die Mittagspause, wir genehmigen uns eine „Rice Bowl“, eine Art recht scharfen Curries.
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  • Kaiserpalast Tokio

    8. März in Japan ⋅ ☀️ 10 °C

    Unser erster touristischer Stopp ist der Besuch der Gärten rund um den Kaiserpalast Tokio, die Residenz des japanischen Kaisers, des Tenno. Die kaiserliche Residenz liegt auf dem ehemaligen Gelände der Burg Edo.

    Der Palast selbst ist natürlich nicht zugänglich. Man kann wohl näher heran im Rahmen von Führungen, die gibt es täglich außer sonntags und montags. 🤷‍♀️

    Zusammen mit unzähligen Sonntagsspaziergängern suchen wir bei Kaiserwetter - es ist kalt aber sonnig - die beste Aussicht auf den Palast.
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  • Öffentlicher Nahverkehr

    8. März in Japan ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach dem gemütlichen Frühstück packen wir alles wieder zusammen und checken aus dem Hotel Hilton wieder aus. Nachdem wir es geschafft haben, unser Gepäck im Hotel erstmal noch einzulagern, stürzen wir uns ins Abenteuer öffentlicher Nahverkehr in Tokyo.

    Solange wir mit der Hochbahn unterwegs sind, sehen wir tatsächlich hin und wieder mal den Fuji 🗻 zwischen den Häusern durchblitzen, das hätten wir nicht gedacht, das man den „so einfach sieht“. Erstes Must See in Japan abgehakt. ☑️

    Dann geht es weiter mit der Metro, da gibt es nicht viel zu sehen, außer unglaublich viele sehr ruhige Japaner. Es ist Sonntag, die Bahnen sind voll mit Familien mit Kindern. Alle haben ein Smartphone in der Hand, aber niemand telefoniert, unterhalten tut man sich höchstens leise, sehr beeindruckend…

    Etwas herausfordernd sind die verschiedenen Betreiber der Metrolinien im Großraum Tokio, die Wege zum Umsteigen sind lang und jeder hat seine eigenen Fahrkarten. Die Kombiangebote, über welche wir uns im Vorfeld versucht haben schlau zu machen, decken die hauptsächliche Linie der Insel Daiba, die Yurimamote Line, nicht ab, und die elektronische Lösung funktioniert nicht für Ausländer, also bleibt nur der Kauf einzelner Tickets. Die Automaten lassen sich auf Englisch einstellen, also eigentlich kein Problem, nur kann man nicht mit ausländischen Kreditkarten bezahlen, daher sind wir froh über unsere bereits zuhause getauschten Bargeldbestände.
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  • Hotel Hilton Odaiba

    7. März in Japan ⋅ ☁️ 10 °C

    Umgerechnet ca. 36 Euro kostet die Taxifahrt zu unserem Quartier für heute Nacht. Das Hilton Hotel Odaiba auf der gleichnamigen, künstlich aufgeschütteten Insel, ist nicht weit entfernt von der Stelle, wo wir dann morgen (hoffentlich) einschiffen werden.

    Aber erstmal eine Nacht rumkriegen. Irgendwie sind wir völlig aus der Zeit, einerseits müde, andererseits ist der Biorhythmus noch in einer anderen Zeitzone.
    Der Ritter hat um 4 Uhr ausgeschlafen, der Hase schafft bis 6 Uhr. Die immer wiederkehrenden leichten Erschütterungen des Bettes am Morgen sollten noch nicht auf Seegang zurückzuführen sein, sondern wohl auf die hier allgegenwärtigen Erdstösse.

    Um 7:15 Uhr sind wir beim Frühstück, das alles bietet, was das europäische Herz so begehrt, also Algen, Misosuppe, Curry etc., neben einer westlichen Auswahl, an der sich die deutlich überwiegenden japanischen Gäste lustvoll bedienen.

    Der neue Tag verspricht sonnig aber kalt zu werden.
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  • Haneda Airport, Tokio

    7. März in Japan ⋅ 🌬 10 °C

    Der Flug geht ziemlich gerade nach Osten, auf der Route, auf der vermutlich grad alles fliegt nach Asien. Auf der Höhe von Peking sinds noch 3 h, hätten wir auch nicht so gedacht…

    Zuerst gibt es Abendessen, dann Frühstück kurz vor der Landung in Tokio, Japan ist gegenüber Deutschland 8 h voraus, wir landen also unmittelbar nach dem Frühstück abends um 19:30 Uhr in Tokio - ein bisschen schräg ist das schon.

    Normalerweise sind Airport-WCs jetzt nicht so der Rede wert, in Tokio ist das definitiv anders: beheizt mit Duschfunktion und Meeresrauschen, schon das ist ein Erlebnis… 🤭

    Eine knappe Stunde brauchen wir vom Aussteigen aus dem Flieger bis zum Verlassen des Flughafens, in Peking vor 1 1/2 Jahren dauerte es doppelt so lange. Der Visit Japan QR-Code erwischt uns unvorbereitet, letztendlich funktioniert es trotzdem recht gut, eine Einreise- sowie eine Zolldeklaration müssen ausgefüllt werden. Anstatt eines Stempels erhält man einen Aufkleber als Aufenthaltserlaubnis in den Pass.

    Um 20:30 Uhr verlassen wir den Flughafen und nehmen uns ein Taxi zu unserem Hotel. Mehrere Bildschirme unterhalten Fahrer und Fahrgäste während der Fahrt, der bei uns hinten entpuppt sich dann als Bezahlterminal für die Kreditkarte. Willkommen in Japan 🇯🇵
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  • Gelandet in Istanbul, inschallah

    7. März in Türkei ⋅ 🌙 4 °C

    Der Anflug auf Istanbul ist immer irgendwie was besonderes. Weils so schön ist, machen wir den Landeanflug gleich doppelt. Kurz vorm Aufsetzen startet der Pilot noch mal durch. Irgendwas mit „Wind change“ haben wir verstanden, braucht man nicht… 🫣

    Also nochmal eine Runde über die hellerleuchtete Metropole am Bosporus. Dann aber doch glücklich und heile runter gekommen. 😅

    Die halbe Stunde Verspätung fällt in Istanbul kaum ins Gewicht, diesmal dürfen wir auch an einem Finger aussteigen. Unser Anschlussflug geht eh erst planmäßig um 2:30 Uhr Ortszeit, bis wir abheben ist sogar schon nach 3 Uhr morgens, und die Schrittzählerapp bescheinigt uns ungewohnte Aktivität zu dieser frühen Stunde… 🤣
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  • Freitagabend: Nürnberg Flughafen

    6. März in Deutschland ⋅ ☀️ 13 °C

    Die letzten Tage waren wir das eine oder andere Mal happy, dass Nürnberg nicht an die Golf Carrier angeschlossen ist, und wir somit keinen Flug über Doha oder Dubai gebucht haben, sondern uns mal wieder die Nacht auf dem Flughafen in Istanbul um die Ohren schlagen dürfen… 🫣

    Die Reise, auf die wir heute nach der Arbeit gehen, haben wir im Frühsommer 2024 gebucht, und da sind wir schon über die Warteliste reingerutscht bzw. an der Warteliste vorbei reingerutscht dank unseres Reisebüros. Bis wir uns entschieden hatten 2024, war diese schöne Route nämlich schon komplett ausgebucht, und das hat sich bis heute nicht geändert. Insofern haben wir zwar ein bisschen Zeitpuffer eingebaut, aber das Wissen, dass Turkish Airlines einfach fliegen wird, macht uns glücklich.

    Wir sind aufgeregt, was uns erwartet in der fernen Fremde, aber auch aus verschiedenen Gründen ausgesprochen dankbar, dass wir heute Abend hier aufs Boarding warten können und dürfen. Auf geht’s in Richtung Osten…
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    Beginn der Reise
    6. März 2026