India
West Bengal

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Top 10 Travel Destinations West Bengal
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Travelers at this place
    • Day9

      Vertrauen und Misstrauen dank Navigation

      November 6 in India ⋅ 🌙 21 °C

      Jedes Mal, wenn wir auf ein Taxi oder eine Rikscha angewiesen sind, schweben Vertrauen und Misstrauen im Wechselspiel eine Rolle und heizen die Gemüter auf.

      •Kann man den Fahrern (ja, bislang hatte ich nur männliche Personen) vertrauen?
      •Fahren sie den schnellsten Weg?
      •Fahren sie den kürzesten Weg?
      •Fahren sie dich irgendwo hin, nur nicht dahin, wohin man möchte ?
      •Sieht der Fahrer nett aus?
      •Sieht der Fahrer brummig aus?
      •Sieht der Fahrer vertrauenswürdig aus?

      Alles Fragen, die man in einer Millisekunde für sich beantworten muss. Reist man zu zweit, kann man sich noch beraten…aber macht die Lage auch nicht besser.

      Also, woran erkennt man einen vertrauenswürdigen Fahrer?
      Er muss nicht nett sein, er muss nicht mir ein Liedchen singen oder Kopfstand machen.
      Er soll mich einfach ans Ziel bringen.
      Und in Indien macht man den Fahrpreis im Vorfeld fest.
      Seriöse Fahrer fahren Autos, die offiziell gemeldet sind. So schön, so gut.

      Vermeintlich hat uns die Technik ein Stückchen mehr Kontrolle gegeben, beim (Mit-)Fahren in unbekannten Regionen, aber ebenso das Misstrauen nach vorne geschoben.

      Wehe der Fahrer fährt nicht so, wie unser Navigationssystem auf dem Handy es vorgibt. ?
      Selbst ich ertappe mich dabei, dem Fahrer zu sagen, wie er seinen Job zu machen hat. Nicht gut, zumindest nicht immer.

      Und wenn man dann noch mit der Offline-Karte mitfährt, entgehen einem nicht nur die Szenen, die sich links und rechts vom Sitzplatz abspielen, sondern auch die Information, wo die RushHour ist, oder welche anderen Schleichwege es gibt.

      Jüngst heute auf dem Weg vom Flughafen Kolkata ins Hotel.
      Gefühlt fuhr der Fahrer in eine andere Richtung…(siehe Kartenausschnitt) aber er wusste ganz genau wohin und wie man da mit wenig Traffic hinkommt.

      Der Festpreis wurde im Vorfeld ausgemacht, daher hat der Fahrer selten was davon, einen Umweg zu fahren.
      Fazit: Der Fahrer hat uns ordnungsgemäß ans Ziel gebracht.

      P.S. Hut ab, vor jedem Taxifahrer, der in solchen Metropolen ganz ohne Navigationssystem auskommt!
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      Traveler

      Das kann einem auch in Madrid passieren 😉

      Traveler

      So ist es

       
    • Day9

      Polo Floatel - ein besonderes Hotel

      November 6 in India ⋅ ☀️ 28 °C

      Die Wahl des Hotels hat meine Schwester getroffen. Und so ließen wir uns gestern Abend dorthin kutschieren.

      Angekommen am Hotel, machte es von außen schon einen feudalen Eindruck.
      Security-Leute am Eingang, frisch gestriegelter Rezeptionist und eine Atmosphäre, die den aufkommenden Mittelstand von Kolkata in seinen Bann zieht.

      Für uns war es erst mal die erste Anlaufadresse, eine gute Unterkunft zu bekommen, um das nächste Vorhaben zu planen.

      Das Hotel liegt am und „im“ Wasser. Demzufolge war die ganze Ausstattung maritim ausgerichtet.
      Ja, es versprühte eine angenehme Atmosphäre.

      Kurz beschrieben: koloniale Schiffskultur

      Abhängig von der Preisklasse sind die Zimmer einfach ausgestattet bis hin zum gehobenen Interieur.

      Wir geben uns auch mit einer einfachen Ausstattung zufrieden.

      Aber irgendwie war was mit dem Hotel.
      Yepp, es schwankt je nach Wasserströmung.
      Hat also was von Hausboot, nur im größeren Umfang.

      Das Frühstücksbuffet war ganz nach meinem Geschmack und es gibt einen tollen Aussenbereich.
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      Traveler

      Ein bisschen Luxus war ja auch mal fällig 👍

      Traveler

      Genießt es!

      Traveler

      Das wäre meine Mindestanforderung - Immer!!! 😜😜😜

      Traveler

      Das denke ich mir, Mrs. Eventmanagerin 😄

      Traveler

      In meinem Alter braucht man das...🤣🙈😜

      Traveler

      Wohlgemerkt, du bist jünger als ich

       
    • Day9

      Victoria Memorial und die Briten

      November 6 in India ⋅ ☀️ 30 °C

      Der Morgen fing mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet an und endete damit, dass ich mich alleine auf den Weg machte, die Stadt ein bisschen fussläufig zu erkundigen.

      Meiner Schwester ging es immer noch nicht gut und wollte daher lieber noch im Hotel bleiben.

      Zuvor hatten wir versucht noch eine Apotheke zu finden, die heute geöffnet hat - leider erfolglos.

      Die Sonne scheint hier schon merkbar stärker, also war es besser, dass ich mich alleine auf den Weg machte.

      So ging ich mal los. Ich guckte mir auf der Karte an, wo das Victoria Memorial ist und wollte die Wegstrecke zu Fuß zurücklegen.

      Und da war sie wieder..die maßlose Unterschätzung der Distanzen. Ich überlegte, ob ich gleich ein Taxi nehme (Rikschas fahren in diesem Viertel nicht herum) oder ob ich noch ein bisschen spazieren gehe.
      Ja, in der Mittagshitze wollte ich meine neuen Schuhe einlaufen. So geschehen. Aber…der Weg an der langen Hauptstraße wollte nimmer enden.

      Ich ging an Menschen vorbei, die ihre „Wohnung“ auf dem Gehweg hatten, geschlafen, gekocht, gewaschen-ob Kleidung oder sich selbst.

      Das ist das Kalkutta, was man kennt und immer wieder in Film&TV vermittelt bekommt.

      Ich ging mit dem Ziel vor Augen, geradewegs an ihnen vorbei. In diesem Moment stellte ich mir die Frage, was sie wohl denken mögen…ich mit der Spiegelreflexkamera an der einen Hand und an der anderen Hand mein iPhone. Es mag dekadent erscheinen, dennoch lassen sich solche Szenen nicht vermeiden.

      Auf dieser Wegstrecke war es noch verhältnismäßig gestreut, aber es stank…und zwar nicht nach Tieren.

      Dieser beißende Geruch kam immer wieder mal auf, für mich nix neues, aber immer noch unangenehm.

      Irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu gehen, zumal es an dieser Hauptstraße auch keine nennenswerten Gebäude gibt.

      Also hielt ich ein Taxi an, das mich zum Victoria Memorial brachte.
      Und da war es mir wieder bewusst: Die Distanz, diese verdammte Unterschätzung.

      Selbst wenn man einiges zu Fuß machen möchte, ist es zeitlich gar nicht immer machbar.

      Angekommen am Haupteingang der Anlage musste ich mir erst mal ein Ticket ziehen.

      •Einheimische-100RS
      •Touristen aus dem Ausland-500RS

      Selbst hier muss man sich amtlich ausweisen (in meinem Fall via Reisepass).
      Und brav noch die Mobilnummer notiert, anschließend wurde die Kamera inspiziert und die Modellnummer aufgeschrieben (und normalerweise auch Handtaschen oder Rucksäcke)
      Wahnsinn. Terrorprävention vom Feinsten.
      Dann lächelte mich der Kontrolletti an und wünschte mir einen angenehmen Aufenthalt.

      Ja und da steht es: das Victoria Memorial

      Im Januar 1901, nach dem Tode von Königin Victoria, schlug George Curzon, Generalgouverneur und Vizekönig von Indien, vor, ein Denkmal zu Ehren der Königin zu errichten. Der Prince of Wales, der spätere König George V, legte am 4. Januar 1906 den Grundstein. 1921 wurde das Gebäude fertig. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum mit über 30.000 Ausstellungsstücken.
      Wie das Taj Mahal ist auch das Victoria-Memorial in weißem Makrana-Marmor erbaut.

      Ich vergaß mal wieder, dass heute Sonntag ist und somit die Menschenschlange am Museumseingang lang war. Sehr lang.
      Man konnte nicht einfach reingehen…Nein, das wäre zu einfach…wieder Security Check.

      Jaaaa, ich hätte auf dem Weg zwischen den Eingängen mir zum Beispiel eine Waffe aus den Ästen und Zweigen bauen können.

      Ich wollte nicht warten. Ich habe so viele Situationen hier während meiner Reise, in der ich mich zwangsläufig in Wartestellung begebe, dass ich dann auch mal verzichten kann.

      Nachdem ich mir alles von außen angeguckt habe, auf einer Bank verweilte und Menschen beobachtete, ging ich wieder zum Ausgang zurück und holte mir erst mal was zu trinken am Kiosk.

      Fazit: Das Gebäude ist toll und imposant.
      Lassen wir mal die geschichtlichen Hintergründe außer Acht.
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      Traveler

      Rani, ich muss einfach mal Danke sagen… für die schönen Bilder, Deine tollen, auf den Punkt gebrachten Berichte und überhaupt, dass Du uns an Deiner Reise teilhaben lässt! Gute Besserung für Deine Schwester, hoffentlich ist sie bald wieder fit 😘

      Traveler

      Liebe Sabine, vielen vielen Dank. Dieser Reisebericht ist zum einen für mich geschrieben, damit ich mich zurück erinnern kann, denn diese verblassen mit der Zeit und zum anderen macht es mir Freude, dass Ihr Interesse zeigt. 😀🤗

       
    • Day9

      The Beatles dienen als Vorbild

      November 6 in India ⋅ ☀️ 28 °C

      Wie lustig. Da geht man durch die Straßen von Kolkata und was springt mir im Vorbeigehen ins Auge?

      The Beatles
      Das Albumcover „Abbey Road“ erlangte Weltruhm.
      Ich glaube, kaum ein Albumcover wurde so oft kopiert, nachgestellt und in Szene gesetzt.

      Das die Beatles auch noch plakativ für die kolkatische Verkehrsordnung missbraucht werden, das ist mir neu 😀 aber originell.
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    • Day10

      Briefmarken-Odyssee

      November 7 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      Montag, heute hat die Post auf.
      Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg dorthin, um endlich die Briefmarken zu kaufen.
      Also, ab zum Foreign Post Office.

      Der Eingang wirkte wie der Zugang zu einem Lagerhof, in dem im wahrsten Sinne des Wortes Hinterhofgeschäfte gemacht werden.

      Wir fragten bei einem Lagerarbeiter nach und er verwies uns auf das Sekretariat des Post Offices, das auf der anderen Straßenseite ist.

      Yepp, also rüber und da standen wir am Schalter.

      Eine Bordtafel verwies auf die Öffnungszeiten für unterschiedliche Dienstleistungen.
      Briefmarken werden zwischen 10:00-17:30 Uhr verkauft. „Ach, wie gut, wir liegen gut in der Zeit“, dachte ich mir.

      Drei Beamte hinterm Schalter, aber einer nur aktiv.
      Zwei Herren waren vor uns dran, wenn nicht dieser rüde Herr plötzlich reingekommen wäre und meinte sich vordrängeln zu müssen. Er wurde aber nicht bedient und konnte sein Vorhaben nicht direkt umsetzen.
      Derweil merkte ich, dass der Herr hinter uns sich vordrängeln wollte. Neee, so nicht !
      Ich schob meinen Arm dazwischen, guckte ihn böse an und sagte im bestimmenden Tonfall: „Hey!!!“. Daraufhin ging er einen Schritt zurück. Gut so.
      Als wir drankamen meinte der Beamte, wir sollten bitte zu Schalter 2 gehen. Wirklich? Für dämliche Briefmarken?

      Aber gut. Wir gingen rüber zu Schalter 2, waren froh, dass wir direkt drangekommen sind.
      Ursprünglich hatten wir vor, 20 Briefmarken für 20 Postkarten zu holen, wenngleich uns nur 10 Postkarten vorlagen. Die restlichen 10 Postkarten müssen wir noch kaufen.

      Der Beamte wollte uns erst einmal wieder in das Foreign Post Office schicken, erklärten ihm, dass wir von seinen Kollegen rübergeschickt worden sind.

      Und jetzt fing der Spaß an.

      Er hat herumgerechnet, herum telefoniert, ist dann selber nochmal ins Foreign Post Office gegangen und es dauerte ein Weilchen, bis er wiederkam.
      Zwischenzeitlich hatten sich weitere Kunden aufgereiht, die aufgrund dessen warten mussten.

      Dem Typen direkt hinter mir, erklärte ich die Situation und dass es mir leid täte, dass er so lange warten muss. Für ein paar dämliche Briefmarken.
      Er war sehr gelassen und meinte, ich sollte nicht so ungeduldig sein.
      „Wenn es 1 Minute dauert, dann dauert es eine Minute, wenn es 1 Stunde dauert, dann eben eine Stunde.“. Auch eine Philosophie.

      Vielleicht ist es auch das erste mal, dass die Poststelle Briefmarken für Postkarten nach Deutschland ausstellen musste.
      Da hat man die Tarife nicht so im Kopf.

      Nach ein paar Minuten kam der Beamte wieder, rechnete den Preis per Taschenrechner aus (10 Postkarten x 15 RS) und war dann froh, der Herausforderung stand halten zu können.

      Die Briefmarken wurden meiner Schwester ausgehändigt und wir gingen anschließend noch zu einer Art Apotheke ( besserer dm-markt).
      Nasenspray und paracetamol-artiges für meine kränkelnde Schwester.

      Im Café Coffee Day stellte meine Schwester fest, dass wir eine Briefmarke zu wenig hatten.

      Shit Happens.
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      Traveler

      Das ist wirklich eine Story wert!

      Traveler

      Oh - ich glaube ich muss sehr stark sein 😉

      Traveler

      😂 du hast ja Betreuung

      Traveler

      Ich sende dann Gruß email 😁

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    • Day10

      Royal Enfield - keine Werksbesichtigung

      November 7 in India ⋅ 🌙 21 °C

      Ja, manchmal schlägt das Schicksal zurück.

      Meine Anfrage zwecks Werksbesichtigung ist negativ ausgefallen.

      Ich bekam auf meine Mail hin die Antwort, dass sie gerade dabei sind, das Werk umzubauen und daher für die nächste Zeit keine Werkstouren anbieten können.

      Die Webseite von Royal Enfield erhält ein Buchungssystem, damit das ganze einfacher zu koordinieren ist.

      Somit entfällt die Reise nach Chennai (Madras) und wir werden kurzfristig umdisponieren.
      Wie, wann und wo … das müssen wir selber jetzt erst mal planen.

      Jedenfalls haben wir vor, während der Indien-Reise auch noch Urlaub einzubauen. 😂.

      Kleiner Tipp: https://youtu.be/UsTIMxeO_ng

      Die Tanks der Motorräder der Bullet/Classic-Reihe werden noch per Hand verziert.
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      Traveler

      Schade ! Hättest im Lagerverkauf vielleicht noch günstig ein Moped kriegen können 😉😁

      Traveler

      Gott sein Dank passt in die Garage nix mehr rein 😂

      Traveler

      aaaber : Du hast ne Jacke für wenig Geld bekommen....

      Traveler

      Ein kleiner Trostpreis 😊

      9 more comments
       
    • Day11

      Kolkata-Sundarban

      November 8 in India ⋅ ⛅ 28 °C

      Oohhh, nach knapp drei Tagen Kolkata geht es weiter.
      Man hat sich schon fast heimisch gefühlt im Hotel. Bis auf den Chai war dort alles lecker.

      Um 7:30 Uhr noch schnell gefrühstückt und dann mit dem nächstbesten Taxi zum Indian Museum.
      Vor dem Haupteingang werden wir vom Fahrer abgeholt, der uns dann zum Sundarban National Park chauffiert hat. Für eine Strecke von knapp 100km sind wir gute 3,5std. gefahren.

      Ich kann so schlecht nur Mitfahrer sein. Irgendwann verfalle ich in so eine Art Schlaf. Mit einem halben Ohr wach und mit beiden Augen zu. Manchmal bekomme ich was mit und manchmal zucke ich auf um mich zu orientieren. Habe dann immer das Gefühl, wie Homer Simpson sabbernd auf der Couch zu liegen.
      Der Fahrer hielt nach 10min Fahrt einmal an, um uns ein TakeAway Lunch (Breakfast) zu geben.

      1 Samosar mit Fleisch gefüllt
      1 Sandwich (dreistöckig)
      1 süße undefinierbare Reiskugel.

      Weitere 20min gab es dann an einer „Raststätte“
      noch einen Chai für je 10RS (den wir aus eigener Tasche bezahlt hatten, aber nicht brauchten).
      Der Chai war übrigens sehr gut.

      Meine Schwester verfiel leicht in Unruhe, da wir den Wagen mit unseren Sachen hinter uns gelassen hatten und sie nun vermutete, dass er damit wegfahren würde.
      Mein Kommentar: „Das glaube ich nicht und wenn…die wichtigsten Sachen habe ich immer bei mir“ (Reisepass, Telefon und Geld/Kreditkarte)

      Irgendwann wurde die Landschaft immer grüner und wir waren raus aus dem Großstadtdschungel.
      Dafür immer wieder mal durch Kleinstadt-Dschüngelchen gefahren.

      Trotzdem, die Luft zum Einatmen wurde merklich besser.

      Angekommen ca. 12:30 Uhr mussten wir noch mit dem Boot 1 Std. weiterschippern Richtung Unterkunft.

      Dort angekommen erinnerte es an eine Hotelanlage. Halt nur nicht ganz so feudal aber irgendwie putzig.

      Wir hatten ca. 30min. Zeit bis zum Essen, uns im Zimmer einzurichten. Es war einfach, aber sauber.
      Und so wie ich festgestellt habe, sind wir die einzigen Gäste vor Ort (bzw. in dieser Anlage bestehend aus ca. 6 Wohneinheiten).
      Das Essen ebenfalls einfach aber lecker.

      Wir dösten nach dem Essen ein bisschen auf dem Zimmer als ich plötzlich einen Aufschrei vernahm.
      Meine Schwester.
      „Rani, da ist ein Tier im Zimmer, eine Eidechse oder so. Bitte guck alles nach!“
      Also, ich habe das komplette Zimmer durchsucht, unterm Bett, hinterm Vorhang, im Bad, ja sogar die Rucksäcke überprüft- nix gefunden.
      Zwar war das Tier nicht mehr zu sehen, aber von nun an, muss ich das Zimmer erst durchchecken bevor Frau sich da niederlässt. Gut, sie ist kein Einzelfall, es gibt viele panische Nasen, die ich kenne, die ähnlich reagieren würden.
      Ich glaube ja nach wie vor, sollte es eine Eidechse gewesen sein, dass sie vor uns mehr Schiss hat als umgekehrt.

      Nachmittags um 16 Uhr kleine Bootstour. Bird Jungle, nur dass die Vögel auf uns keinen Bock hatten. Gefühlt drei Vögel erspäht und später nochmal ein Vogelschwarm aus der Ferne. Wow. Das Wetter am Gewässer zeigte sich aber auch von einer komischen Seite. Leicht diesig und die Sonne ging hier noch eher unter als in Kolkata.

      Ja, so schipperten wir darum, mit dem Anspruch, zu genießen. Das ein Tiger uns vom Ufer zuwinkt wäre toll gewesen 😂, aber rechnen tu ich damit nicht.

      Zurück am Ufer angekommen, nächste Lagebesprechung - Essenszeiten.
      Die Inder sind wirklich besorgt um uns, dass wir vom Fleisch fallen könnten. Na ja, bei mir wäre das halb so wild bzw. könnte es nicht schaden.
      Also…Snacktime (17:30), Dinner (19:30), Breakfast next day (7:30 auf dem Boot) usw.
      Eigentlich hatte ich ja keine kulinarische Bootstour gebucht. 😂. Zu trinken gibt es nur Stilles Wasser (1 PET Flasche für zwei Personen ohne Gläser oder Becher). Bin mir nicht sicher, ob die das machen, weil wir Schwestern sind.

      Um 19:30 nochmal Essen, quasi Reste, was für
      mich völlig in Ordnung ist und dann ab aufs Zimmer entspannen und die Zeit nach diesem Aufenthalt planen. Ach ja, und bloggen. 😉
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      Traveler

      Von dem mega Bericht hab ich die sabbernde Rani und den nicht winkenden Tiger verinnerlicht....🤣🤣🤣🤣 Schade dass Dir nix felliges vor die Linse gekommen ist...

      Traveler

      Morgen haben wir die „richtige Tour“ mal sehen …

      Traveler

      Melde mich auch mal endlich zu Wort. Bin total begeistert von deinen Reiseberichten. Eine Survival Tour kann ich besser sein. Da drücke ich doch mal die Daumen, dass Morgen der Tiger winkend sich ablichten läßt. Deiner Schwester kann ich nur raten, nicht zu verraten, wo die Eidechse ist. Sonst liegt sie vielleicht am nächsten Tag auf ihrem Teller😂.

      Traveler

      Ich hätte auch ein Problem, wenn noch ein Tier im Zimmer wäre.

       
    • Day12

      Sundarban Nationalpark & Volkstanz

      November 9 in India ⋅ ☀️ 24 °C

      Klopf, klopf…7:15 Uhr…unser Veranstalter steht an der Türe und möchte sicherstellen, dass wir auch ja pünktlich am Bootsanleger sind.

      Um 7:30 Uhr startet die große Bootstour durch den Sundarban Nationalpark (Tiger-Reservat).

      Mit welchen Erwartungen begehen wir heute die Tour? Was wolle wir alles sehen?

      Idealerweise ein paar Tiere, insbesondere den bengalischen Tiger. Aber so richtig daran glauben kann ich nicht.

      Wir schippern los und das Tempo der Fahrt ist sehr entschleunigend. Klaro, irgendwie muss man den Tag ja voll kriegen. Aber nach all dem Chaos in den Städten ist es mal wohltuend.
      In aller Gemütlichkeit schauen wir uns die Mangrovenwälder an, die umliegenden Boote und das Wetter ist sonnig und warm.

      Da ich gestern Abend noch zu Protokoll gegeben habe, dass ich kein Obstfrühstück haben möchte und mir einfach ein paar Kekse reichen, erhielt dummerweise meine Schwester selbiges Frühstück. Gut, hat sie überlebt.

      Kurz nach 7:30 Uhr erreichten wir auch schon das Eingangstor zum ersten „Freigehege“. Es erinnerte mich an einen verstaubten Kinderzoo. Im ersten Gehege waren Schildkröten zu sehen und danach…ein kleines Krokodil. Und dann….nix mehr.
      Alle Tiere verschwunden. Keiner hatte so wirklich Lust auf uns. Aber gut. Nach gefühlten 10min wieder zurück ins Boot und weiter ging es.

      Um 11 Uhr wieder Ausstieg in der Hoffnung, dort ein paar Tiere aus nächster Nähe zu sehen. Pustekuchen.

      Na ja, der Unterschied zwischen Zoo und Nationalpark ist gravierend. Hier kommen die Tiere, wenn sie Bock haben, und werden uns halt nicht auf dem Tablett serviert wie im Zoo.

      Es ist schon ernüchternd, wenn man so viel Zeit aufwenden muss, um freilaufende Wildtiere zu entdecken. Hut ab, vor jedem Tierfilmer. Sie verbringen zum Teil, Wochen, Monate oder Jahre damit, um Tiere vor die Linse zu bekommen und dann auch noch eine Doku zu drehen.

      Gegen Mittag gab es dann mal eine warme Mahlzeit. Wieder einfache Küche, aber gut.

      Hätten wir unsere Bootsführer nicht gehabt, wären all die interessanten Tiere am Ufer entlang uns nicht aufgefallen. Die haben schon einen zielgerichteten Blick. Paar interessante Tiere waren schon dabei, vergleichsweise war die Auslese aber halt mau. Zwei Krokodile, zwei große Echsen, Rehe, Vögel und so eine Art Wildschwein. Konnte es aus der Ferne aber nicht wirklich erkennen.

      Die Krokodile waren schon Highlights, aber der heiß ersehnte Tiger, ließ sich einfach nicht blicken. Also kein winkender Tiger, der nur darauf gewartet hätte uns begrüßen zu dürfen.

      Gegen 16:20 Uhr waren wir wieder zurück und im Hotel angekommen.

      18;30 Uhr - Indische Volkstanzgruppe incl. Snack
      Ja, indische Volksmusik, nicht so ganz für meine Ohren, aber muss man zumindest in komprimierter Form mal mitbekommen haben.

      Und so ging es los. Als weitere Gäste, eine Frauentruppe, die schon aus meiner Sicht emanzipierter wirkte. Habe auch keine Männerbegleitung gesehen.
      Anfangs war noch alles heiter und beschwingt, die Frauen wurden zum Tanzen aufgefordert (ich nicht 😂) …doch nach gut einer halben Stunde kippte dienStimmung, weil sie plötzlich zusätzliches „Trinkgeld“ einforderten. Von uns und der Frauentruppe. Das fanden wir nicht so lustig, da das Geld, was ich gegeben hatte, denen nicht genug war. Fast gleiches Spiel bei der Frauentruppe. Eine Gästin wollte sogar direkt aufstehen und gehen.
      Irgendwann war es uns aber dann zu viel. Ich stand auf, meine Schwester ebenfalls und wir gingen zurück in unser Zimmer. Die Frauengruppe wartete noch zwei Minuten ab und dann verließen sie auch die Vorstellung.
      Die Vorstellung hat übrigens in der Hotelanlage stattgefunden. Wir dachten anfangs, dass es irgendwo im Dorf sein wird. Da war sie wieder..die zu hohe Erwartungshaltung.

      Um 21:00 Uhr war Abendessen und anschließend bereiteten wir uns auf den nächsten Tag vor.
      Wir werden nach Kolkata zurückgebracht. Von dort aus versuchen wir eine Zugverbindung nach Puri zu bekommen. Voraussichtlich wird es aber erst am Freitag dazu kommen, da wir nicht wissen, wann wir morgen Abend wieder in Kolkata sein werden.
      Uns ist das Risiko zu hoch, dass wir unseren Zug verpassen könnten. Also, - Eile mit Weile!
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      Traveler

      Das war ja Entschleunigung pur 😋

      Traveler

      Allerdings

      Traveler

      Eile mit Weile, so kennen wir dich, es sei denn, du hast eine Begegnung mit Hornissen

      Traveler

      😉

       
    • Day206

      Darjeeling

      February 22, 2020 in India ⋅ ☁️ 14 °C

      Whilst I'm writing this text I'm enjoying a nice cup of Himalayan Tea.
      Darjeeling "the mother" of all hill stations:
      Known for its delicious tea in the entire world, it's far away from the hustle of big cities. With its stunning but often cloudy views through tea plantations, it's my door to the Himalayas.
      I will always remember the morning I saw the first time the Kanchenjunga range. As kid I dreamed to see the highest mountains. Now it was time, the first 8000m mountain of my life. Breathtaking.
      I arrived at Darjeeling in an aweful condition. The diarrhea didn't let me leave my bed for days. Luckily Family Rai took care of me and I'm sure the local tea helped to heal myself. After I recovered I visited the little Himalayan Zoo (with its lovely endangered Red Pandas) and the Himalayan Mountaineering Institute with its homage to its founder Tenzing Norgay Sherpa who lived and died here.
      In a nutshell it was the perfect place to recover and gain new energy before entering Nepal and say goodbye to India after 3 months!
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      Traveler

      que animal raro 😅

      5/11/20Reply
      Traveler

      😍😍😍😍😍😍

      5/11/20Reply
       
    • Day60

      Kolkata

      November 25 in India ⋅ ☀️ 29 °C

      2 vluchten verder aangekomen in Kolkata. De eerste uitdaging begon al bij de immigration in Delhi. Ik had nog geen slaapplek in kolkata en dat vonden ze niet zo leuk.

      Toen ik aankwam in kolkata om 23:30 had ik nogsteeds geen slaapplek en was ik met een taxi naar een random hotel gebracht. Nog nooit zo’n smerig hotel gehad. Er zaten allemaal vlekken in het dekbed, schimmel in de douche en overal stof.

      Blijkbaar wonen er meer dan 15 miljoen mensen in kolkata, echt bizar! Je ziet ook heel goed de Engelse invloeden terug in deze stad. De prijzen zijn ook weer een positieve verassing. Totaal voor 5 euro ontbijt, Lunch en avond gegeten.

      Dezelfde avond al een nachtbus gepakt van 14 uur naar het noorden. Op naar Darjeeling (bekend van de thee)
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      Traveler

      Gave foto’s, geeft een leuke impressie hoet daar is👍😘

       

    You might also know this place by the following names:

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