Iran
Tehran

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21 travelers at this place:

  • Day4

    Daumen hoch für Dolly

    February 28 in Iran ⋅ ⛅ 12 °C

    Und dann bin ich plötzlich alleine. Das war ich lange nicht mehr. Alleine „verreist“ bin ich mit Ausnahme von stets gut und straff durchorganisierten Geschäftsreisen vor knapp fünfundzwanzig Jahren das letzte und einzige Mal. Nach Amerika. Ich blieb aber nicht die geplanten drei bis sechs Monate. Nach knapp drei Wochen weinerlichem Heimweh war ich - damals knackige ... hm, nein ... eher schwabbelige sechzehn Jahre - wieder zuhause bei Mama. Bin gespannt, wie es diesmal läuft. Bereits auf dem Weg zum Flughafen vermisse ich die kleine Sue aka PNP (Personal Navigation Person). Aus lauter Trauer verfahre ich mich kläglich und nutze bereits einen Teil der eingeplanten drei Stunden „spatzig“. Auf die wenige Grad über null in Teheran bin ich aus dem dreissiggrädigen Kapstadt kommend auch nicht wirklich vorbereitet. Auf den umständlichen und mehrere Stunden dauernden Prozess für die Visabeschaffung „on arrival“ allerdings schon. Darüber habe ich einiges gelesen. Doch obwohl im Visa-Office ziemlich chaotische Zustände herrschen, grinsen alle nett vor sich hin und nach zwei kurzen jedoch ernsthaften Befragungen zu meiner Intention herzukommen und insgesamt weniger als dreissig Minuten heisst es: „Hey, Mr Switzerland, come here, you good“. Das wars, ich bin drin in diesem in der westlichen Welt so böse porträtiertem Iran. Vielleicht hat sich auch meine öffentlich ausgelebte Trump-Aversion rumgesprochen und man betrachtet mich ganz einfach als Verbündeten. Ich weiss es nicht. Sue auch nicht. Nehme ich an.

    Teheran gibt ein ungewohntes Bild ab. Von vielen Strassen in der hektischen Downtown sieht man die wunderbar verschneiten Berge, die direkt vor der Haustür liegen. So nah, dass man quasi mit der Metro zum Skilift fahren kann. Neben kühleren Temperaturen ist der Iran dank Alkoholverbot auch sonst ein gutes Land für einen kalten Entzug nach den wochenlangen Zechereien in einem der Weinparadiese dieser Erde. Und trotzdem oder gerade deswegen schmerzen die ganzen Fasnachts-Bilder von den heimischen heiteren Besäufnissen doppelt. Immerhin empfangen mich im gebuchten Dorm sowohl nette Typen als auch ein bequemes Bett. Doch wenn es dunkel wird, zeigen sich auch ein paar hässliche Fratzen. Verdammte Schnarcher. Ich will mein Einzelzimmer. Krieg ich in der Hirslanden schliesslich auch. Ich überlege für einen Moment, mir selber in den Finger zu schneiden und mich in der fünfzig Meter entfernten Klinik einzuweisen. Tue es dann aber doch nicht. Weichei.

    In dieser islamischen Republik - in Wahrheit ein autokratisches System, in dem die ganze Macht bei einer Person und ihrem Umfeld sitzt - gibt es neben dem allseits unbeliebten Alkoholverbot noch diverse Regeln zu beachten und Fettnäpfchen zu umschiffen. Da wären ganz oben auf der Liste die Frauen, denen man(n) als Mann zur Begrüssung in der Öffentlichkeit nicht die Hand reicht. Was ich bei Ankunft am Treffpunkt der „Free Walking Tour“ natürlich sofort mache. Leicht peinlich berührt und mit einem von mir oft praktizierten „Daumen hoch“ akzeptiere ich die freundliche aber bestimmte Ablehnung von Mersat und gelobe Besserung. Sie beruhigt mich mit dem Hinweis, dass sie mich später im Kaffee auch gerne noch umarmt. Mal schauen, vielleicht hab ich ja dann auch keinen Bock. Während Männer lediglich angehalten sind, sich generell zurückhaltend zu kleiden und keine Shorts und Tank-Tops zu tragen, können Frauen grundsätzlich nur ihr Gesicht zeigen. In der Folge und äusserst verständlich wird an der Stelle dann auch ziemlich gearbeitet. Neben mehrschichtigem Make-up sind hier Schönheits-Operationen total „in“ und die guten Ärzte ziehen auch allerlei Medizin-Touristen an. Neben vielen dicken Lippen haben mehr als sechzig Prozent(!) der Iranerinnen einen oder mehrere „nose jobs“ hinter sich. Nicht unbedingt mein Lieblings-„job“, aber ok, wenn es das Selbstbewusstsein der in der Öffentlichkeit stark eingeschränkten Damenwelt stärkt, soll es mir recht sein und es gibt einen weiteren „Daumen hoch“ von mir. Keine zwei Minuten später lerne ich von Mersat allerdings auch, dass der hochgestreckte Daumen hierzulande unserem Stinkefinger entspricht und in etwa sagt: „fuck off! Sitz drauf und dreh ne Runde!“. Sehr gut. Hab ich der netten Mersat also tatsächlich den hiesigen Stinkefinger gezeigt, als sie mir die Hand nicht reichen wollte. Lustig. Jetzt hätte ich wirklich gerne etwas zu trinken. Fehlt eigentlich nur noch, dass ich beim nächsten Sonntagsbrunch oben ohne nach Speck und einem Cüpli frage. Kommt bestimmt noch.

    Das Geldwechseln läuft wie schon in Kapstadt nicht gerade wie am Schnürchen. Die iranische Währung hat in einem Jahr über zwei Drittel an Wert verloren und der Kurs kennt nur einen Zustand - volatil. Vor lauter Volatilität sind alle Schwarzmarkt-Wechselstuben drei Tage nacheinander leer gewechselt, bevor ich die Chance habe, ein paar Rial zu ergattern. Früher aufstehen wäre wohl eine Option, aber dafür bin ich zu faul. Lauf ich eben in die nächste Nationalbank-Filiale und frage was die so meinen. Man dürfe kein Geld wechseln, aber ich solle das doch auf dem Schwarzmarkt erledigen. Als ich meine gescheiterten Versuche der letzten Tage aufzähle, will mich der Direktor aber nicht im Stich lassen. So unter Bänkern eben. Er hätte „Freunde“ die wohl Leute kennen würden, deren Cousins in der Wechselbranche tätig wären. Der angebotene Kurs entspricht dem, was der Schwarzmarkt zahlt. Na dann hol den Dealer mal her. Nicht nötig, meint der Herr Direktor, er würde das „im Namen“ dieser Leute oder deren Cousins machen. So so, gibt hier neben dem Schwarzmarkt also auch einzelne schwarze Schafe. Im Gegensatz zu Schweinen scheint die hierzulande bestimmende Religion damit weniger Probleme zu haben. Direktor Dolly läuft in der Folge locker flockig zum Bankschalter eines Mitarbeiters und zieht das benötigte Geld mir nichts dir nichts aus der Schublade. Hm, eine ziemlich direkte Art der „Selbstbedienung“, die in der Bankenbranche ja durchaus üblich ist. Mir solls recht sein. Ausnahmsweise.

    Da die schöne Sue nun ihr eigenes Ding macht mit ihren Fotos, muss ich wohl oder übel selber schauen. Habe schon total viele total tolle Fotos gemacht. Kleine Selfie-Bitch bin ich geworden. Vielleicht ich mir irgendwann doch noch so einen Stick. Vielleicht aber auch nicht. Zu meiner eigenen Überraschung komme ich auch sonst ganz gut zurecht und so schaffe ich neben der mehrtägigen Geldwechslerei auch allerlei spannendes Sightseeing, meine nächste Unterkunft zu buchen und meine Weiterreise nach Isfahan zu organisieren. Verdammter Travel-Pro eben. Wäre aber trotzdem schön, die schöne Sue ab und zu an den Haaren zu ziehen oder rumzuschubsen. Muss eben der doofe Rucksack herhalten ...
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  • Day3

    Vrienden door nonverbale communicatie

    January 12, 2017 in Iran ⋅ ☀️ 10 °C

    Op weg naar de Tehran Grand Bazaar, een van de grootste bazaars ter wereld, zat ik naast een man in zo'n toeristen rondrijtreintje (zie foto man met zonnebril). Hij sprak geen woord Engels maar we raakten in gesprek. Hij nodigde mij uit om Iraanse kebab te gaan eten. Daarna heeft hij mij wat dingen laten zien. Het was gaaf om met hem op te trekken terwijl we met handen en voeten moesten communiceren. Aan het einde moest hij huilen toen we afscheid namen. Een prachtige kerel!

    Hieronder staan ook nog een paar foto's van de Bazaar.

    Wat wel opvallend is is dat Westerse kinderfiguren zoals Dora en SpongeBob hier erg populair zijn. Ik ben er nog niet achter of ze ook op de staatstelevisie zijn. Misschien dat ik daar later nog wat over post.
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  • Day165

    Arrival in Tehran

    March 22, 2018 in Iran ⋅ ⛅ 18 °C

    A day full of travel today, but with an exciting destination: Tehran!

    We got up at 5:15am to make our way to the tiny international airport in Vientiane, Laos. After a short flight we arrived in Bangkok from where we flew on to Tehran. We had a 6 hour layover in Bangkok, which we used to call home, enjoy one last Starbucks coffee (since nobody ever understands “Bertram” when we order coffee, we now went for a new name) and relax in the lounge (we were happy to realise that our airline (Thai Airways) is a Star Alliance member and we could use their lounge for free). Anna also used the time to test out new hair-covering outfits for Iran.

    Finally, after the six hour wait we boarded our plane to Tehran, an 8 hour flight from Bangkok. The plane was almost empty - there were maybe 30-40 people on board. No idea why: could have to do with the holiday season in Iran that had already started 3 days ago, or the route from Bangkok to Tehran is just not popular. Anyway, it was all the better for us :-)

    We were a bit apprehensive about the immigration procedure in Iran, having read a lot about it. In the past, one had to get a visa in advance, which we didn’t. For our passports, Iran recently introduced visa on arrival, which means - as the name suggests - that we should be able to get the visa at the airport. But there’s no guarantee, of course. In the end, everything was very easy. Nobody asked us about our planned itinerary, nobody wanted to know why we visit (I guess tourist was obvious ;-)), and nobody wanted to know how long we would stay. We did have to wait 45 minutes, but other than that no problem. (We did bring print outs of the required proof of medical insurance, and that was also readily accepted.)

    While waiting, we already noticed the famed friendliness of the Iranian people. As other locals would walk past us (as we waited) they greeted us and welcomed us to Iran. A bank serviceman chatted with us about football (he even knew Toni Polster from Austria!) and our travel itinerary. The only awkward moment (for us) was when he pointed out that the Germans and the Iranians both share the Arian culture. We smiled politely and chose not to discuss that much further...

    Finally, before heading to the hotel, we changed some money. Iran is cut off from the international banking system, so our credit and debit cards will not work in this country. For foreigners, everything is pretty much cash only and you cannot withdraw more at ATMs. A rare money exchange-related surprise for us was that the exchange rate to the Euro and USD was about 30% better(!) than what we read in the lonely planet guide and even what we checked live online. (We got about 59k rial for a Euro whereas if you check online now, www.xe.com will give the exchange rate at around 46k rial for one Euro.) It seems that the Iranian rial massively lost value, maybe due to fear over a reintroduction of further sanctions? But why doesn’t it show on the online exchange rate?

    Anyway, we arrived in the hotel tired, but also excited for the coming days and weeks. Tomorrow we’ll explore Tehran’s bazaar and find some more outfits for us. :-)
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  • Day3

    Millionär

    August 22, 2017 in Iran ⋅ 🌙 29 °C

    3,6 Mio Riad, und die sind immer im Rucksack
    Zum Glück gibt es im Iran keine Verbrechen (außer die Taxi driver)

    Muss mich korrigieren: es sind 36 Mio. Riad, bei diesen Summen blickt man auch nicht durch.
    Auch mit den Iranern blicke ich die Währungsangaben nur verzögert, manche lassen eine Null unter den Tisch fallen, andere gleich 3 Nullen.Read more

  • Day160

    Teheran, Golestan Palast

    October 13, 2018 in Iran ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach dem Mittagessen geht es weiter ins Zentrum. Inzwischen ist das Wetter etwas besser.

    Der Golestanpalast ist der einstige Regierungspalast der Kadscharen in Teheran. Er wurde Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und war bis zur Errichtung der Islamischen Republik offizieller Sitz des persischen Monarchen.

    Der Palast liegt mitten in der Stadt, zwischen hässlichen Bauten. Er war früher noch größer und man hat Teile immer wieder abgerissen um Büros zu bauen.

    2013 wurde der Palast zum Weltkulturerbe erklärt um weiteren Abriss zu vermeiden.
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  • Day4

    Essen im Grand Hotel

    August 23, 2017 in Iran ⋅ 🌙 29 °C

    Just unbelievable. Wie können Menschen so viel essen, wirklich.
    Aber die Stimmung war fantastisch. In Deutschland wären hierfür im Schnitt 1,5 Promille notwendig.
    Und in jedem Buffetbehälter: Fleisch, Fleisch, Fleisch. Ich glaube die haben einen kompletten Bauernhof plattgemacht.

  • Day9

    Teheran - Mashad Hotel

    May 7, 2016 in Iran ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Vorabend haben wir noch Teheran erreicht. Im Hotelrestaurant gibt es ein leckeres Kebap und das obligatorische alkoholfreie Bier.
    Unser letzter Tag im Iran beginnt mit einem wunderbaren Frühstück auf der Dachterrasse, mit Blick auf die Stadt und die schneebedeckten Berge dahinter.

  • Day4

    Teheran

    August 23, 2017 in Iran ⋅ ☀️ 36 °C

    Nach einem Kopfweh Tag wieder ok. Heute ein toller Tag in Teheran verbracht mit super netten Menschen lange getalked. Ein amerikanischer Lehrer mit Wurzeln in Iran, zwei Medizin Studenten aus der oberen Klasse ....

    Und wir haben ein Kaffee gefunden, welches hervorragenden Cappuccino macht.

  • Day9

    Teheran - Nationalmuseum

    May 7, 2016 in Iran ⋅ ⛅ 19 °C

    Den Vormittag verbringen wir zunächst im Archäologischen Museum von Teheran, wo natürlich ein besonderer Fokus auf Persepolis liegt.In der frühzeitlichen Abteilung müssen wir neidvoll feststellen, dass die Perser schon getöpfert haben, als die Europäer noch in den Höhlen gewohnt haben... :-)

  • Day9

    Teheran - Islamisches Museum

    May 7, 2016 in Iran ⋅ ⛅ 20 °C

    Im Anschluß besuchen wir noch das islamische Museum, das direkt nebenan liegt. Die islamische Kunst beeindruckt uns. Auch die alte Koransammlung ist wunderschön platziert. So ist es fast schade, dass wir hier ziemlich schnell durchhetzen müssen, um den Anschluß an unsere Gruppe nicht zu verlieren.

You might also know this place by the following names:

Tehran, Teheran, ቴህራን, طهران, ܛܗܪܐܢ, তেহরান, ཏེ་ཧི་རན​།, Teherán, Тегеран, Τεχεράνη, Teherano, تهران, Téhéran, טהראן, तेहरान, Թեհրան, THR, テヘラン, თეირანი, 테헤란, Teheranas, Teherāna, Техеран, تهرون, Тæхран, Teerã, தெஹ்ரான், Теҳрон, เตหะราน, Tahran, تہران, 德黑兰

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