Ireland
Grange

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Travelers at this place
    • Day 90

      Ben Bulben

      April 7, 2023 in Ireland ⋅ ☁️ 13 °C

      Grange, Provinz Connacht, Irland

      Bei strömendem Regen kamen wir beim Airbnb in Grange an und wir waren froh, konnten wir die nassen Kleider in der Wohnung aufhängen. Ausserdem sah der Wetterbericht für die nächsten Tage nicht besser aus und ich hatte mit einer leichten Erkältung zu kämpfen. Deshalb machten wir es uns wieder einmal auf einem Sofa bequem, liessen die Wäschetrommel auf Hochtouren laufen und verbrachten einen entspannten Abend im Trockenen.

      Wie durch ein Wunder (oder vielleicht sind wir nicht die besten Meteorologen) standen wir am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein auf. So entschlossen wir uns doch für eine kleine Wanderung in der Gegend und der Blick aus dem Fenster half uns auch schon bei der Auswahl des Ziels, da wir direkt auf den imposanten Ben Bulben sahen. Der Berg war uns bisher noch in keinem Reiseführer begegnet (bei der Anfahrt war er ausserdem noch von den Wolken verdeckt), war für uns aber eines der Highlights von Irland. Ganz im Sinne des Sprichworts: unverhofft kommt oft. Nach der Wanderung entlang des Berges ging es weiter zu einem nahegelegenen Wasserfall (Glencar Waterfall), welcher ebenfalls sehr beeindruckend war. Auf dem Weg zurück in die Wohnung fuhren wir auch noch am höchsten Wasserfall (Devil’s Chimney) von Irland vorbei, also ein toller Ausflug, womit wir vor einem Tag noch nicht gerechnet hätten.

      Am Karfreitag freuten wir uns aber wieder auf die Rückkehr in unseren Camper, unter anderem da dieser nicht wie die Wohnung in jedem Raum einen (viel zu starken) Duftspray hat. Bei weiterhin schönem Wetter (wir sind definitiv keine Buchelis) ging es an den Silver Strand, wo wir die Sonnenstrahlen genossen.

      Nach 1'605 Kilometer auf irischen Strassen geht es für uns nun in Nordirland weiter.
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    • Day 7

      Moe, William und etwas Pause

      May 27, 2022 in Ireland ⋅ ⛅ 12 °C

      Tag 7 in Irland beginnt mit einem meeega guten Cappuccino in der Gateway Lodge Bar in Donegal, wo wir die Nacht verbracht haben. Die Iren sind eigentlich nicht so Frühaufsteher wie wir - so finden wir in Donegal Town - der Stadt die dem County den Namen gibt, vor 9 Uhr kein Caféladen, wo wir unseren Durst nach etwas Koffein stillen können. So haben wir glücklicherweise in der Lodge den Kaffee probiert, ehe wir uns auf in Richtung Süden, Richtung Sligo machen.

      Denn wir haben einen Termin - kurz vor Sligo liegt der kleine Ort Granges, der direkt am Atlantik liegt und ebenfalls ein guter Photospot für den einzigen Table Top Mountain (Tafelberg) Irlands, den Belbulben, freigibt. (https://en.wikipedia.org/wiki/Benbulbin)

      Martin, den wir in Grange treffen erzählt uns, dass sein Vater noch vor der Schule diesen Berg JEDEN Morgen zu Fuss (ca.2 Stunden hoch) erklommen hat, um nach ihren Schafen zu sehen. Dies wäre nötig gewesen, um deren Wohlbefinden zu garantieren. Heute grasen die Schafe der Familie immer noch 2-mal im Jahr auf dem Tafelberg, doch inzwischen wurde viel Arbeit an die vierbeinigen Freunde der Familie - die Border Collies - ausgelagert. Border Collies sammeln, separieren, fusionieren Schafsgruppen aus ihren Instinkt - es ist das was sie am liebsten tun. Wir nehmen an der rund einstündigen Demonstration teil, in der Martin seine zweijährige Hündin Moe "vorzeigt" und restlos jeden und jede der Zuschauer beeindruckt. Moe ist blitzschnell, agil und gehorcht Martin (und zwar nur ihm) auf den Punkt. Ein einzigartiges Erlebnis.

      Nach diesem Spektakel halten wir nochmals kurz vor Sligo, um das Grab eines grossen irischen Schriftstellers, William Butler Yeats der auf dem Drumcliffe Friedhof seine letzte Ruhe gefunden hat. Er gilt heute noch als einer der wichtigsten irischen Poeten aller Zeiten und ist rund um Sligo und auch in der Stadt noch allgegenwärtig.

      Apropos Ruhe: Nach 7 Tagen Reisen und vielen Fotos, vielen Eindrücken, vielen Erlebnissen beschliessen Sonja und ich mal einen Tag "Pause" zu machen und nicht den WAW zu erkunden. Da kommt es uns gelegen, dass wir zwei Nächte im der Kleinstadt Sligo verbringen, wo wir den zweiten Tag mit Flanieren, dem Besuch des hiesigen Museums, der Abby und einigen Läden verbringen, um die letzten Tage etwas zu verarbeiten und inne zu halten. Sligo ist eine "härzige" kleine Stadt, die sowohl für Pubgänger als auch für Museumsbesucher oder andere Individualisten Rücksicht nimmt und wo es sich gut 2-3 Tage die Stadt und deren Umgebung erkunden lässt. Pause tut gut - Zeit um zurückzublicken, auf das County Donegal, Moe, Martin und alle anderen lieben Iren, die wir bis dato getroffen haben.

      Bald gehts weiter in den Süden...und Westen
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    You might also know this place by the following names:

    Grange, An Ghráinseach

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