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Japan & Südkorea

Tokyo - Fuji - Osaka - Kyoto - Okinawa (Miyakojima) - Soul - Tokyo Leia mais
  • Inicio da viagem
    17 de julho de 2026

    Endlich wieder am Start!

    17 de julho, Áustria ⋅ ☁️ 24 °C

    Hallo liebe Follower!

    Die nächsten fünf Wochen touren wir durch Japan, Okinawa und Südkorea. Mit am Start sind Michi, Felix und Kathi für die gesamten fünf Wochen und Fritz, Martin und Lenny für einen Zeitraum von drei Wochen.

    Heute um 7:30 Uhr stand Isabella mit einem mega-riesen Bus vor der Haustüre und chauffierte uns mit Mama zum Flughafen in Wien. Mit dem Direktflug geht es 12 Stunden und 20 Minuten nach Tokyo, wo wir die ersten vier Tage verbringen werden.

    Wir freuen uns, wenn ihr wieder mit dabei seid und auf zahlreiche Kommentare.
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  • Tokyo und Kaiserpalast

    18 de julho, Japão ⋅ ☁️ 29 °C

    Ja, das war ein langer Reisetag.
    Die erste Challenge stellte sich beim Einsteigen in den Flieger, als wir so taten, als wäre es schon sieben Stunden später - uns also auf die Zeitverschiebung vorzubereiten. Lenny knickte ein paar mal weg, aber in Summe schlief er während des gut zwölf Stunden dauernden Fluges wahrscheinlich nur eine. Der Rest von uns schlief so gut es ging, wahrscheinlich drei bis fünf Stunden.

    Als wir um 8:30 Uhr in Tokyo ankamen (nach österreichischer Zeit 01:30 Uhr), ging es relativ zügig durch die Grenzkontrollen, zumal Felix von Zuhause aus schon alle erforderlichen Daten für die Einreise eingegeben hatte und wir nur mehr den QR-Code herzeigen brauchten.

    Mit dem Skyliner ging es durch die grünen Außenbezirke bis zur Nippori Station über den Umweg des Bargeld Behebens, um die Suica Card kaufen zu können. Mit dieser können wir landesweit mit Bus, Zug oder U-Bahn reisen.

    Ab 12 Uhr konnten wir unsere Koffer beim Airbnb parken, der Check-In war leider erst um 16 Uhr. Deshalb überbrückten wir die Zeit mit Essengehen, was mega gut war und zum Garten des Kaiserpalastes zu spazieren. Dem lieben Lenny ging die Luft aus und er schlief gleich mal bei der ERSTEN Parkbank ein. Mit Müh und Not konnten wir ihn unter einen Baum zerren. Deshalb haben wir nicht recht viel vom Kaiserpalast gesehen.

    Das Airbnb gefällt uns sehr gut und neben zwei Klimaanlagen stehen auch noch zwei Balkone mit Grill oder Sauna zur Verfügung. Aber an die Sauna denken wir bei rund 30 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit nicht.

    Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen und um 20 Uhr ging’s in die Heia.
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  • Studio Ghibli Museum

    19 de julho, Japão ⋅ ⛅ 33 °C

    Das Museum war soooo lässig!
    Als Vorbereitung sahen wir uns Zuhause schon vier Studio Ghibli Animes an: Mein Nachbar Totoro, Chihiros Reise ins Zauberland, Das wandelnde Schloss und Das Schloss im Himmel.

    Im Museum selbst waren neben den übermenschlich großen Figuren, die originalen Storyboards (Entwurfsskizzen), die nachgestellten Arbeitsplätze, unzählige Mangas in unterschiedlichen Entwurfsstadien und eine Vielzahl an fertigen Bildern zu sehen.
    Der Kurzfilm, der ausschließlich in diesem Museum gezeigt wird, war besonders berührend, detailliert und wie Lenny sagt: für Tierliebhaber sehr zu empfehlen.

    Studio Ghibli wurde 1985 von drei Personen gegründet und zählt heute ca. 190 Mitarbeiter:innen.

    Heute Früh um 5 Uhr gingen Michi, Papa und ich laufen - einmal um den Kaiserpalast. Endlich sahen wir das, was uns Lenny gestern verweigert hatte 😜. Als wir mit dem Frühstück Zuhause eintrudelten, stand es schon 3:0 für England.
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  • teamLab Planets

    20 de julho, Japão ⋅ ☀️ 32 °C

    Dieses heutige Highlight haben wir Isolde zu verdanken, denn sie hatte mir schon vor Monaten zum Kauf dieser Karten geraten, um nicht zu sagen: genötigt. Und es ist jeden Yen wert! Danke Isöldi!

    Aber nun von Anfang des Tages an: Michi, Felix, Lenny und Papa standen um vier Uhr auf, um entweder Laufen zu gehen oder das WM Finalspiel zu schauen. Nach dem sehr zufriedenstellenden Ergebnis frühstückten wir und machten uns auf den ca. 30-40 minütigen Weg zum teamLab: ein extrem bekanntes, digitales und interaktives Kunstmuseum in Tokyo.

    Bei diesen Außentemperaturen nahmen wir uns vor, zumindest einen Halbtag dort zu verbringen und rückwirkend betrachtet, hätte uns da vorher sowieso niemand rausbekommen. Es ist in vier Bereiche eingeteilt: Wasser, Wald, Garten und der Essbereich Outdoor.
    Unser aller Highlight war der Raum, in dem die Lichterketten von der Decke hingen. Sie wurden einzeln gesteuert und erzeugten dreidimensionale Effekte und Muster.
    Für alle weiteren Teile lassen wir die Bilder und Videos sprechen.

    (Der vegane Ramen war übrigens der beste, den ich je gekostet habe...zumindest bis jetzt 😉)

    Nach den vielen Eindrücken brauchten wir erst einmal eine kleine Erfrischung und landeten dabei in einer ziemlich besonderen Bar. Wir hatten einen eigenen Raum, in dem die Lichter zwischen den Orchideen und sogar in den Gläsern miteinander verbunden waren. Sobald man ein Glas bewegte oder etwas einschenkte, reagierten die Lichter darauf. Dazu kamen passende Klänge, die ebenfalls auf alles abgestimmt waren.
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  • Skytree bei Nacht

    20 de julho, Japão ⋅ 🌙 30 °C

    Wir sind schon draufgekommen, dass bei einer Stadt mit 10 Millionen Einwohner:innen - im Kernraum - sich pro Tag immer nur ein Sightseeing-Event ausgeht. Vor allem, wenn man mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat.

    Aber heute wollten wir noch ein zweites Gustostück erleben: den Skytree und zwar bei Nacht. Wir haben es mit Cheesecake, Gingerale und Biertschi genossen.
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  • Shibuya

    21 de julho, Japão ⋅ ⛅ 35 °C

    Nachdem wir lange geschlafen hatten, bis auf Papa der um halb fünf noch laufen war, packten wir die Sachen und machten uns bei einer viel zu heißen Temperatur mit viel zu viel Gepäck auf in Richtung Tokyo Station, um gleich mal die Koffer zu verstauen.
    Es war eine dezente Challenge, sich in dieser riesen Station zurechtzufinden.

    Nachdem uns alles gelungen war, gönnten wir uns ein Filet Steak bzw. Wagyu. Weder Lenny, Felix noch Pudi mochten letzteres, weshalb Michi alle drei Teller von dem echt Fett-durchzogenen Fleisch aß! Mal abwarten wie es ihm bekommt 😜.

    Unser letztes Ziel in Tokyo war die Shibuya Kreuzung. Eine gut besuchte Kreuzung, die schon in dem einen oder anderen Film zu sehen war.
    Nachdem wir ein wenig bummelten, trennten sich unsere Wege. Die Jungen (Lenny, Felix und Michi) suchten ein Elektronikkaufhaus auf - also einen mega großen japanischen Mediamarkt - und die Alten (Papa, Pudi und Ich) fuhren im Shibuya Scremble Square zum Shibuya Sky rauf, also wieder eine Aussichtsplattform.

    Wie das Leben so spielt, war es ausgebucht, weshalb wir einfach einen Stock tiefer ein geiles spanisches Restaurant aufsuchten und die Atmosphäre GENOSSEN. Es war soooo genial.

    Unsere Reise endet heute in Tokyo und führt uns weiter nach Fujinomiya, wo wir morgen den Fuji zu erklimmen beabsichtigen.
    Um beim neuen Airbnb anzukommen, nahmen wir den Shinkansen, stiegen drei Mal um !!! und leisteten uns zwei Taxis zum Haus.
    Die Taxilenker:innen waren die geilsten. Wir wissen ja schon von früher, dass in Fujinomiya ungefähr 3% der Bevölkerung Englisch spricht, aber das war dann ein kompletter Auflauf von 6-7 Personen, die debattierten, wo genau die fünf Minuten entfernte Unterkunft zu finden sei.
    Das Haus ist enorm groß für japanische Verhältnisse und es gefällt uns sehr gut.
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  • Mt. Fuji

    22 de julho, Japão ⋅ ☁️ 21 °C

    Unser Traum seit dem Buchen dieser Reise war die GEMEINSAME Besteigung des Mt. Fuji! 🗻 Es war zusätzlich ein Drei-Generationen-Bergsteigen.

    Für Papa und Lenny sollte es das erste Mal sein.
    Michi und Felix gelang separat der Gipfelaufstieg im Sommer 2019 - zufällig mit zehn Tagen Abstand. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir Michi aber noch nicht.
    Pudi und ich sahen den Krater im November 2018, da zeigte sich der Berg von seiner wirklich winterlichen Seite und wir benötigten Steigeisen. Damals zählten wir sieben andere Personen. Heute sah das Bild etwas anders aus.

    Unsere Tour begann mit der Tagwache um 3:30 Uhr. Am Vorabend reservierten wir zwei Uber Taxis, jedoch erschien nur eines davon zur ausgemachten Uhrzeit um 4:00. Ich bat den äußerst netten Fahrer einen Freund anzurufen, um uns raufzubringen und er organisierte tatsächlich sofort jemanden - ein Wahnsinn zu der Uhrzeit! Unsere Konklusion: die Japaner schlafen nie 😜.
    Wir wurden bis zur 5th Station des Fujinomiya Trails auf 2400m gefahren und seit Langem hatten wir wieder eine angenehme Temperatur von 19 Grad.

    Auf dem Weg zum Gipfel kamen wir an sechs oder sieben (⁶🤷🏼‍♀️⁷) kleinen Berghütten vorbei, auf denen genächtigt werden kann bzw. jeweils Getränkeautomaten und kleine Shops zu finden waren. Diese Gelegenheiten nutzten wir des Öfteren um zu pausieren und uns zu hydrieren.

    Anfangs zierten grüne Büsche den Weg, die mehr und mehr von den typischen Vulkangesteinen in unterschiedlichen Größen und Farben abgelöst wurden. Zwischendurch passierten wir sogenannte Torii Tore, die nicht exakt in der Mitte durchquert werden sollen, da dieser Weg für die Götter reserviert ist.
    In ein für uns kaputtes Torii (nur mehr zwei Holzpfähle ersichtlich) wurden Geldmünzen in die Holzrisse gesteckt. Offensichtlich als Glücksbringer oder Opfergabe.
    Der Fuji ist für die Japaner ein heiliger Berg, den jeder einmal besteigen solle.

    Alles in allem meisterten wir den Gipfel des Mt. Fuji mit seinen 3776 Meter, der nur 22 Meter niedriger ist als der Großglockner. Also Hut ab!

    Eine kleine Anekdote von der Früh: Wer hätte gedacht, dass auch Michi ein kleiner Morgenmuffel sein kann, wenn er am Vortag drei Teller Wagyu Rind isst und dann am nächsten Tag mit Bauchweh aufwacht? Das ist offensichtlich die Grenze, wir haben sie gefunden 😜. Also keine drei Teller mehr für ihn.
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  • Osaka

    23 de julho, Japão ⋅ 🌙 33 °C

    Die Reise geht weiter nach OSAKA. Gestern Abend nach dem Fuji haben wir spontan eine Unterkunft mit dem Thema: Harry Potter gebucht, weil Lenny so begeistert davon war. Überdies verlängerten wir den Check-Out von 10 auf 14 Uhr, um auszuschlafen, gemütlich zu frühstücken und das Haus ein wenig zu genießen.

    Mit dem Shinkansen ging es über Shizuoka nach Osaka, dabei kamen wir wieder an unzähligen Reisfeldern vorbei. Dank Felix' Handy konnten wir die Fahrgeschwindigkeit messen und diese stoppte bei 270km/h.

    In der Osaka Station lernten wir, uns richtig für die U-Bahn anzustellen bzw. einzuordnen. Denn ohne Japanisch Kenntnisse war es teilweise ein Raten oder Hinzittern, ob wir richtig sind.
    Es erinnerte mich an: „1, 2 oder 3, ob ihr richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.“
    In unserem Fall, wenn wir in die richtige Richtung fuhren.

    Im neuen zweistöckigen Zuhause angekommen, liefen wir von Zimmer zu Zimmer, um die einzelnen aus Buch und Film bekannten Harry Potter Accessoires zu entdecken, bestaunen oder auszuprobieren.

    Osaka als kulinarisches Zentrum Japans machte gestern seinem Namen alle Ehre. Das Sashimi war richtiger Fancy Shit. Mal sehen was ich mir für das nächste Fancy Shit Dinner Zuhause für meine Arbeitskolleg:innen abschauen werde.

    Der Abend endete mit dem ersten Teil aus Harry Potter auf der fetten Leinwand.
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  • Umeda Sky Building

    24 de julho, Japão ⋅ ☀️ 37 °C

    Mit den angesagten 37 Grad planten wir für heute mal wenig bis nichts. Während Lenny, Pudi und Felix bis 10 Uhr ausschliefen, gingen Papa, Michi und ich zum nächsten größeren Supermarkt und deckten uns mit Lebensmittel ein. Das mit Abstand teuerste war das Obst.

    Bis 13:30 Uhr tat jeder was er wollte: lesen, Blog schreiben, Harry Potter schauen oder schlafen. Dann stand Papa auf einmal auf und sagte: „Ich geh jetzt raus.“ Natürlich zogen wir mit und düsten mit der Loop-Line zu drei große Shopping Center nur zehn Gehminuten vom Umeda Sky Building entfernt.
    Lenny deckte sich von oben bis unten mit Mont Bell Gewand ein, Felix und Michi schlugen bei den T-Shirts zu und ich kaufte für Mama eine neue Mont Bell Regenjacke - in pink natürlich.

    Das Essen heute war das erste Mal Yakiniku. Wir hatten zwei Grills am Tisch und bestellten rohes Fleisch, welches wir selbst je nach Belieben und Geschmack drauflegen und mit vier unterschiedlichen Saucen verzehren konnten. Die Zuspeisen waren lediglich ein Mini Paprika, eine Scheibe Zwiebel, eine Knoblauchzehe oder eine Spalte Kürbis.

    Ca. 45 Minuten vor Sonnenuntergang (19:07 Uhr) besuchten wir das Umeda Sky Building, also wieder eine Aussichtsplattform und verweilten dort bis 21:30 Uhr. Wir haben einstimmig beschlossen, dass uns Osaka besser gefällt, weil wir es als angenehmer und übersichtlicher empfinden als Tokyo. Natürlich, hat ja auch gerade mal 2,75 Millionen Einwohner:innen.

    Zuhause wünschte sich Lenny schon seitdem wir vom Fuji herunten waren ein Peeling (er selbst sagt aber immer Piercing). Also durften alle Reiseteilnehmer antreten, zuerst Peeling, dann Maske und Augencreme. Lustig war’s, zumindest für mich 😜
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  • Osaka Castle

    25 de julho, Japão ⋅ ☀️ 29 °C

    Um fünf Uhr verließen wir das Haus in Richting Osaka Castle.
    Michi fand nämlich heraus, dass es zwei Laufrunden rund um das Schloss in Osaka gibt und in seinem Trainingsplan für den Graz Marathon standen heute 20km als zu absolvierende Distanz. Eisern wie Michi ist, hat er es durchgezogen.
    Papa und ich sahen das etwas entspannter und entschieden uns für einen Sightseeing Lauf. Beste Entscheidung ever.

    Rund um das Osaka Castle wurden zwei Wassergräben errichtet, die auf zwei unterschiedlichen Plateaus angelegt sind. Das Hauptgebäude des Schlosses ganz oben besteht aus acht Stöcken, wobei von außen nur fünf zu erkennen sind. Genau vor diesem Gebäude spielte es sich am Samstag Vormittag ab. Einerseits vernahmen wir einen gebetsähnlichen Gesang, beobachteten eine Gruppe bei Tai Chi und beteiligten uns beim Seniorenturnen mit circa 60 anderen Menschen.

    Als wir zu einem kleinen Teich kamen, mit wunderschöner Aussicht auf das Schloss, wurden wir Zeugen eines Heiratsantrages, der zwischen zukünftigem Bräutigam und Fotograf vereinbart war und die zukünftige Braut überraschte. Es war sehr schön anzusehen und verursachte Gänsehaut bei mir.

    Nach dem verspäteten Mittagessen wurde das Wuzzelturnier ausgetragen, das sich Lenny seit dem Einzug ins Haus gewunschen hat.
    Rangliste:
    1. Felix
    2. Lenny
    3. Michi
    4. Pudi
    5. Opa
    6. Nana
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  • Tenjin-Fest

    25 de julho, Japão ⋅ 🌙 32 °C

    Heute war der Höhepunkt des Tenjin Matsuri Festivals in Osaka und gemeinsam mit einer Million Menschen wuselten wir rund um den den Park, den Fluss, die Straßen, einfach überall. Aber um ehrlich zu sein, sahen wir den Fluss und den Park gar nicht, da alles schon zuvor abgesperrt wurde.

    Es begann um 13:30 Uhr mit einer Landprozession (Rikutogyo) mit kostümierten Menschen und Tragbahren durch die Straßen.
    Es ging ab 16:30 Uhr weiter mit Boots-Prozession (Funatogyo) auf dem Okawa-Fluss mit über 100 beleuchteten Booten und einem abschließenden Feuerwerk mit ca. 3000 Feuerwerkskörpern von 19:30-20:50 Uhr.

    Wir kamen aufgrund des heißen Wetters erst um 17:30 Uhr und konnten von den Prozessionen nichts mehr sehen.
    Anfangs standen wir auf der Straße aber dann entdeckten wir einen Tempel mit Trommlern und Tänzern und dort verbrachten wir den Großteil des Abends.
    Um Punkt 20:50 machten wir uns auf den Weg zurück zur U-Bahnstation und kamen wirklich zügig wieder nach Hause.

    Zum Abendessen ging’s abermals in dasselbe Lokal wie am ersten Abend 😜 weils sooooo gut war.
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  • Himeji Castle

    26 de julho, Japão ⋅ ⛅ 33 °C

    Dieses Schloss bzw. diese Burg stand schon seit JAHREN auf meiner To-Do-Liste. Heute war es endlich soweit. Sie zählt seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe und besteht aus Stein und Holz. Innen sieht jedes Stockwerk aus wie riesige (unterteilte) Turnsäle 😜🤗.

    Der Hauptturm der Burg Himeji hat von außen betrachtet fünf Stockwerke, besitzt im Inneren jedoch sechs Etagen über dem Boden und zusätzlich noch ein Kellergeschoss. Also sehr ähnlich zum Osaka Castle, bei dem auch drei Stockwerke von außen nicht zu erkennen sind.

    Sehr spannend habe ich gefunden, dass die Burg von zwei fetten 24 Meter hohen hölzernen Hauptträger gestützt wird.

    Nach der Burg gingen wir essen und wir wurden von einem Herrn bedient, der Besitzer, Kellner und Koch in einer Person war. Es war abermals superlecker.

    Zuhause in Osaka angekommen, absolvierten Michi, Opa und ich noch ein Krafttraining (Jillian Michaels) und auf 20 Uhr reservierte uns Felix ein All you can eat Yakaniku, also wieder das Fleisch am Grill zum Selbstmachen.
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  • Fushimi Inari-Taisha

    27 de julho, Japão ⋅ ⛅ 29 °C

    Der heute Ausflug nach Kyōto beinhaltete so unterschiedliche Sightseeing Punkte, dass wir drei einzelne Blogbeiträge veröffentlichen wollen.

    Wir starteten bei den 1000 orangen Torii im Süden Kyōtos beim Fushimi Inari-Taisha Schrein. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Darüber hinaus zählt er auch die meisten Besucher aller Shintō-Schreine in Japan.

    Die orangen Torii sind alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen und sie führen auf einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze - ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein - das Allerheiligste öffentlich einsehbar ist.

    Wir kamen mit dem Fotomachen gar nicht mehr zusammen, weil es so schöne Motive gab. Anfangs waren recht viele Menschen vor Ort, aber je weiter wir auf den Hügel rauf kamen, desto weniger wurden sie. Beim Weggehen hatte es dezente 30 Grad. Durch einen kurzen Regenschauer kühlte es auf angenehme 25 Grad ab. Ein Traum.

    Nachdem wir wieder herunter waren, genehmigten wir uns ein second breakfast, immerhin war es schon kurz vor zehn Uhr 😜.
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  • Kiyomizu-dera

    27 de julho, Japão ⋅ ☁️ 29 °C

    Kiyoi mizu bedeutet wörtlich reines Wasser und bezieht sich auf den Wasserfall innerhalb des Tempelkomplexes, von dem der buddhistische Tempel seinen Namen erhielt.

    Die Geschichte reicht bis ins Jahr 778 zurück, die heutigen Gebäude wurden allerdings im Jahr 1633 errichtet. Der Tempel wurde 1994 zusammen mit anderen Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe Historisches Kyōto ernannt.

    Das besondere an der hölzernen Baukonstruktion ist, dass kein einziger Nagel verwendet wurde.

    Zusätzlich befinden sich an diesem Ort noch viele Shintō-Schreine, die dem Gott der Liebe gewidmet sind. Leicht zu erkennen sind sie durch die orange Farbe.
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  • Goldener Tempel und Bambuswald

    27 de julho, Japão ⋅ ☁️ 32 °C

    Dieser Goldene Tempel heißt Kinkaku-ji und der war das Highlight meiner bisherigen Japan Reise. Warum? Weil ich ihn schon soooo lange sehen wollte.

    Man geht im Prinzip fast ein Mal um ihn herum und darf ihn von allen Seiten genießen. Wofür wir uns richtig lange Zeit ließen. Gleich ums Eck im Wald war dann ein kleines Tee-Häuschen, wo wir uns eine Tee-Zeremonie gönnten. Die Aussicht in das Stückchen Wald war perfekt zum Entspannen und Genießen. Da hat sich einer was dabei gedacht, wie er das Häuschen da hinplatziert hatte.

    Von der Temperatur her waren wir wieder auf vollen 34 Grad mit Sonne unterwegs, weshalb wir auf die öffentliche Anreise zum Bambuswald verzichteten, sondern gleich mit dem Taxi fuhren. Nachdem Lenny und Pudi einen gemütlichen Osaka Tag einlegten, konnten wir uns ein Taxi schon zu viert teilen.

    Aber noch bevor es zum Bambuswald ging, tauchten wir in die Welt der Udon-Nudeln ein. Ein Erlebnis. Papa nahm eine Schüssel mit Rindfleisch, Michi mit paniertem Hühnerfleisch (daneben), ich mit Ente und Felix mit Onsen Ei und Tororo (geriebene Süsskartoffel). Jeder einzelne schmeckte speziell lecker.

    Der Bambuswald war richtig hoch und schön, wobei ich ihn mir größer vorgestellt hatte. In Hawaii waren Papa und ich auch schon mal in einem und da konnte man wirklich zwischen den einzelnen Baumen hindurchgehen, dafür waren sie dünner. Dieses Mal waren sie richtig alt, weil dicker und leider umzäunt.
    Michi fand heraus, dass der Bambus täglich zwischen 50cm und einem Meter wachsen kann. Ich hab’s ihm ehrlich nicht geglaubt. Bitte was wächst so schnell?
    Der Wald endete bei einem Sumpf-Teich mit unzähligen wunderschönen pinken Lotusblüten 🩷.
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  • Universal Studios Japan

    28 de julho, Japão ⋅ ⛅ 34 °C

    Lennys Tag war gekommen! Heute durfte er sich die Reihenfolge aussuchen, in der wir durch das Universal Studio gingen und die einzelnen Themen erlebten.

    Wir starteten beim 4-D Kino, wo wir ein Anime sahen, wo die Hauptcharaktere die bösen Geister im Uhrturm besiegen mussten.

    Am Weg zur Rock & Roll Show begegneten wir Shrek, Fiona und dem Gestiefelten Kater, sowie zuvor der Frau Winnie Woodpecker, also Woody Woodpeckers Frau 😜. Ich war so happy mit Shrek 🥰.

    Das Musical Rock & Roll mit unterschiedlichsten Monstern wie Frankenstein war witzig, aber kann gesanglich gar nicht mit österreichischen Verhältnissen mithalten. Das wichtigste: Lenny hat’s gefallen.

    Bei mittlerweile 34 Grad ging’s Richtung Hogwarts, wo sich Lenny einen neuen Zauberstab zulegte und Michi, Felix und Lenny eine Runde mit der Indoor Achterbahn drehten. Danach gab’s ein originales Butterbier von Harry Potter, das exzellent nach Ahornsirup schmeckte. Also GANZ meins 🥰🤗.

    Als nächster Stopp wurde der weiße Hai ausgewählt, wo wir tatsächlich 45 Minuten auf den Einlass warten mussten, aber wie in jedem Universal Studio geht man dann irgendwo 100 Runden (zum Glück im Schatten und gekühlt), dass es einem wie zehn Minuten vorkommt und dann saßen wir schon im Boot und wurden vom weißen Hai attackiert. Ich hab’s komplett aufregend gefunden, Lenny hat mich eher belächelt. Das ist sicher nur so, weil er das Original von 1975 nicht kennt, was ja meine Kindheit geprägt hat. Zumal mich Chris damals zum Schauen gezwungen hatte 😜.

    Anschließend gingen wir in den Jurassic Park, die Water World und die Super Nintendo World, doch bei allen war kurzfristig der Betrieb eingestellt, da es zu regnen begann. Sie sind hierzulande sehr streng mit möglichem Blitzschlag. Während Papa, Pudi und ich nicht nur einen, sondern zwei Harley Davidson Stores aufsuchten, saßen Lenny, Felix und Michi den kurzen Regen aus und gönnten sich im Anschluss alle Attraktionen: Beide Jurassic Park Fahrten (eine davon war eine Achterbahn), ein Minion-Shooter, noch eine Achterbahn und zu guter Letzt noch das Mario Kart Erlebnis. Das Ticket für den Park wurde bis zur letzten Minute ausgenützt.

    Heute Nachmittag gab es im
    Süden Japans ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala. Wir haben davon nichts davon mitbekommen. Danke, dass sich so viele nach uns erkundigt haben.
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  • Hiroshima

    29 de julho, Japão ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute planten wir unseren Tagesausflug nach Hiroshima zum Friedensmuseum und zum sogenannten Atomic Bomb Dome. Dieser ist ein Denkmal, welches für nachfolgende Generationen erhalten wird, um an die schwerwiegenden Folgen einer Atombombe zu erinnern. Ursprünglich war dieses Gebäude eine Produktausstellungshalle der Präfektur Hiroshima, mich erinnerte es an eine ausgehöhlte Kirche. Seit dem wird das Denkmal aufrecht erhalten und renoviert, damit es als solches erhalten bleibt und nicht weiter verfallt (etwa bei Erdbeben).

    Geschichtlicher Rückblick: Die USA wollten durch die Atombombe das bereits geschwächte Japan zum Aufgeben zwingen. Am 6. August 1945 kam es um 8:15 Uhr zur Detonation der ersten Atombombe ca. 600 Meter über Hiroshima. 70-80.000 Menschen starben an diesem Tag und bis zum Ende des Jahres wurden es 140.000 Personen.

    Vor dem Friedensmuseum gingen wir noch in die Friedensgedächtnishalle für die Atombombenopfer von Hiroshima. In der Mitte des runden Raumes stand ein Brunnen, der eine Uhr darstellte, die 8:15 Uhr zeigte. Es läuft ständig Wasser nach unten, für alle Verstorbenen, die nach Wasser lechzten.
    An den Wänden waren 140.000 Mosaiksteine, für jedes einzelnen Opfer dieser Tragödie.
    Zudem wurden Videos von Zeitzeugen gezeigt - da kommt einem das Weinen.

    In Summe war dieser Vormittag und vor allem auch das Friedensmuseum ein sehr emotionaler Besuch. Lenny stellte eine Frage nach der anderen und hatte am Ende ein wenig Kopfweh von den ganzen Eindrücken. Ich denke für einen 11-jährigen ist es schon ein starkes Stück, so eine Thematik aufzunehmen, die Bilder und Exponate zu sehen.

    Bevor wir wieder zu Michi nach Osaka zurückfuhren, speisten wir noch in einem französischen Restaurant.
    Der Abend klang recht sportlich aus mit einem Krafttraining und anschließendem neun Kilometer Lauf.

    Morgen geht der Fliegen um 7:10 Uhr in Richtung Okinawa, oder wie Lenny sagt: Okinawara.
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  • Miyako-jima

    30 de julho, Japão ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir sind im Urlaub angekommen. Nach zwölf Sightseeing Tagen liegen wir die nächsten sieben am Pool oder am Strand in Okinawa, genauer gesagt auf der Insel Miyako-jima [Mijakoschima].

    Nach einem 2,5 Stunden Flug genehmigten wir uns erst mal was zu essen. Im Anschluss fuhren wir mit dem Taxi über einen fetten Supermarkt zum neuen Airbnb ganz im Südosten der Insel.

    Das neue Haus bietet ausreichend Platz für uns sechs und dann noch für Julian, der von Samstag bis Dienstag nachkommen wird. Er ist zur Zeit dienstlich in Japan und hängt ein wenig Urlaub an.

    Der Pool sorgte für Abkühlung zwischendurch und gegen 17 Uhr wanderten wir zu unserem 1,5 km entfernten Privatstrand, denn wir waren ganz alleine 💖.
    Das Highlight nach dem klaren blauen Wasser waren die bunten Fische und der Schwarzspitzen-Riffhai mit ungefähr einem Meter, den Michi zu sehen bekam.
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  • Morgenlauf zum Cape Higashi-Hennazaki

    31 de julho, Japão ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute um 5:45 Uhr starteten wir unsere 12 km Laufrunde zum Leuchtturm. Wir stoppten immer wieder um die traumhafte Stimmung festzuhalten.

    Während Papa, Pudi, Lenny und Michi über Mittag an unseren Strand gingen, fuhren Felix und ich in die Stadt auf eine Bowl und ein Date.

    Wir setzten uns an den Pai Nagama Beach, genossen die Aussicht und warfen uns in die Fluten. Die anderen kamen am Nachmittag nach und Michi und Lenny versuchten ihr Angelglück. Leider war beim zweiten Auswurf der Köder weg. Also Fortsetzung folgt 😜.

    Morgen geht's zum Bootsausflug mit Schnorcheln, Kajak fahren und Pumpkin Cave.
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  • Nemo und Kürbishöhle

    1 de agosto, Japão ⋅ ⛅ 29 °C

    Was für ein Tag!!! Wir buchten eine Schnorcheltour mit Nemo und einer super süßen Schildkröte 🐢 und im Anschluss paddelten wir die Kajaks in die Pumpkin Cave. Sowas haben wir noch NIE gesehen. Und um 18:30 Uhr kam Julian bei uns an 🩷. Aber nun von Anfang an.

    Um 8 Uhr wurden wir von Zuhause abgeholt und zum Shigira Beach gebracht. Es waren uns fast zu viele Menschen vor Ort und die Abfertigung erschien wie am Fließband. Doch die vielen bunten Fische, Nemo & seine Brüder und die super süße Schildkröte waren es wert.

    Um 10:30 Uhr ging es weiter zur Pumpkin Cave also zur Kürbishöhle direkt auf unseren Hausstrand! Mit den Kajaks führen wir eine kurze Strecke bis zu einem Mini-Eingang, durch den wir in Superman Position von unserem Guide hineingezogen wurden. Aber zuvor mussten wir uns verbeugen, denn die Höhle ist den Japanern heilig. Sie kann auch nur bei Ebbe betreten werden.
    Innen trauten wir unseren Augen nicht! Ein riesengroßer Stalagmit in beige-gelber Farbe in der Form eines überdimensionalen Kürbisses. Wir kraxelten über den Süßwasser-Wasserfall nach oben und erkundeten die Kalksteinhöhle. Es war sogar eine Seeschlage vor Ort! Zum Abschluss durften wir vom drei Meter hohen Kürbis nach unten springen.

    Nach der ganzen Aufregung gab’s eine Siesta Zuhause, bis wir um 17 Uhr wieder zum Strand zum Schnorcheln aufbrachen. Michi und Lenny schwammen unglaublich weit nach draußen, bis sie zu einem 20 Meter tiefen Spalte kamen, dann drehten sie um.
    Um 18:30 Uhr kamen Julian, Felix und Pudi zu uns am Strand, bis die Sonne untergegangen war.

    Wir ließen den Abend mit dem Letzten Einhorn ausklingen, geht’s noch schöner?
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  • Tauchen - Schnorcheln - Grillen

    2 de agosto, Japão ⋅ ⛅ 30 °C

    Um 7:20 Uhr wurden Michi, Papa und ich vom Taxi abgeholt, um zur im Norden gelegenen Insel Irabu zu fahren. Auf Michis Tagesplan standen nämlich vier Tauchgänge und Papa und ich wollten einen super feinen Sandstrand aus-checken.

    Die Brücke auf die andere Insel ist 3,5 km lang und wirklich lässig anzusehen. Unser Taxler erklärte uns die gesamte 50 Minuten Fahrt unterschiedliche Details zu Miyakojima. Beispielsweise, dass diese Insel eine sehr gute Luftqualität und ein extrem hohes Grundwasser besitzt.

    Papa und ich verbrachten ca. zweieinhalb Stunden am feinsten Sandstrand aller Zeiten und machten uns dann wieder auf den Weg zum Airbnb. Julian, Felix, Pudi und Lenny schliefen aus und planschten vergnügt im Pool als wir eintrafen.

    Michi lernte einen Schweizer kennen, der schon 500 Tauchgänge hat und mit dem er sich super verstand. Michi beschrieb, dass dieses Höhlentauchen eines der schönsten Erlebnisse seiner gesamten Tauchkarriere war. Als surreal beschrieb er die Lichter die man circa 10-20 m unter der Wasseroberfläche sieht. Zusätzlich sah er zum ersten Mal schlafende Haie und davon sogar vier Stück.

    Julian, Felix, Lenny und ich gingen um 17 Uhr wieder zum Schnorcheln auf unseren Hausstrand und wir ließen dort den Abend ausklingen. Papa war wieder mal vollkommen crazy und lief die 12 km Runde. Zufällig traf er auf Michi und Pudi und gemeinsam kamen sie zu uns am Strand! Traumhaft!

    Nach dem Sonnenuntergang wurde gegrillt, aber richtig. Was für ein feiner Urlaubstag.
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  • SUPen zum Sonnenuntergang

    3 de agosto, Japão ⋅ ☀️ 30 °C

    Über Lulu Miyakos Instagram Seite buchten wir eine Hidden Gem Tour zum Sonnenuntergang. Über diese Seite bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, nach Miyako-jima bzw. Okinawa zu fliegen.

    Lulu war super freundlich, easy und gemütlich und er ließ uns jeden Freiraum, den wir brauchten. In Summe war es eine zwei Stunden Tour am Stand Up Paddle (SUP). Zuerst paddelten wir durch einen Arch, danach zum „Monument“ der futuristischen Künstlerin Mariko Mori und zum Abschluss zu einer Höhle, wo wir den tatsächlichen Sonnenuntergang beobachteten.

    Alles in allem ein Traum und 12/10 Punkten.
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  • Ciao Julian und Strandtag

    4 de agosto, Japão ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute Vormittag verabschiedeten wir Julian, der sich wieder in Richtung Tokyo und morgen nach Wien bewegen wird.

    Alle bis auf Felix gingen zum Strand, um noch einmal die Wellen der Flut zu spüren. Es war für uns alle ein Erlebnis, denn wir waren noch nie bei voller Flut an unserem Hausstrand. Eine Hand voll Surfer zierten den Horizont und wir spielten Frisbee. Dabei kassierte Lenny seinen ersten Sonnenbrand.

    In den vergangenen sechs Tagen waren wir sehr gerne bei den zwei Mini Verkaufsläden einkaufen. Die alte Dame ohne Zähne freute sich jeden Tag auf uns, berührte uns zum Gehen immer am Kopf und gab uns jedes Mal ein Mitbringsel mit. Entweder eine Dose eines Tee- oder Süssgetränks oder so wie gestern ein gekochtes Ei pro Person. So witzig.
    Der alte Herr, der wie es aussieht seine Werkstatt umgebaut hat, hat uns stets freundlich zugelächelt.

    Des Weiteren ist ein Taifun im Anmarsch, der am 6.8. oder am 7.8 die Insel Miyako-jima treffen wird. Als Michi gestern tauchen war, hat der Guide einen jeden gefragt, ob sie eh vor dem 6.8. abreisen und falls sie länger bleiben, dass sie unbedingt im Haus bleiben müssen. Julian fliegt heute und wir verlassen morgen am 5.8. die Insel, also wir sollten safe sein.

    Felix, Michi und Lenny spazierten zum
    Sonnenuntergang noch mal zum Strand, während Papa, Pudi und ich das Abendessen vorbereiteten.
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  • Von Miyako-jima nach Seoul

    5 de agosto, Coreia do Sul ⋅ 🌙 32 °C

    Um 8:15 Uhr verließen wir das Airbnb in Richtung Bus zum Flughafen Shimojishima, auf der Nachbarinsel Shimoji, die mit einer Brücke mit Miyako verbunden ist.
    Nach einem kleinen Udon-Nudel-Snack für Michi und Felix stiegen wir in den Flieger, um 2,5 Stunden später in der Hauptstadt von Südkorea, Seoul, wieder auszusteigen.

    Seoul ist super beeindruckend: riesengroß, eine Mischung auf extrem modern, mit Wolkenkratzer und Hightech und andererseits voller alter Kultur, kleinen Läden und Märkten.

    Hier in Südkorea fährt man wieder auf der rechten Straßenseite, im Gegensatz zu Japan. Das konnten wir auskosten, indem wir 1,5 Stunden mit dem Limousinen-Bus vom Incheon Flughafen zum neuen Airbnb fuhren. Der Bus erinnerte uns an Südamerika, weil wirklich viel Platz und Beinfreiheit vorhanden war.

    Als wir bei unserem neuen Haus: ein traditionelles Hanok ankamen, hatte es 35 Grad Celsius um 19 Uhr. Österreich kann übrigens mit annähernd 40 Grad momentan recht gut mithalten.

    Zum Abendessen speisten wir in einem traditionellen koreanischen Lokal: Witzigerweise wurden uns gleich sechs Beilagen serviert, ohne dass wir noch bestellt hatten. Gekühltes Wasser und sehr kleine Becher brachten sie ebenfalls aber nach zusätzlichen Getränken fragen sie gar nicht erst. Als Pudi, Felix und Papa drei Bier bestellten, bekamen wir nur eines und drei kleine Gläser. Pudi war verzweifelt 😜😂.

    Dieser traditionelle koreanische Grill namens Gogi-gui ist ein in einen Tisch eingelassener Holzkohlegrill mit einer kuppelförmigen Gusseisenplatte. Der Kellner - in dem Fall dann der Koch - grillte für uns dünn geschnittenes Rind- und Schweinefleisch wie Galbi oder Samgyeopsal direkt am Tisch.

    Michi verzichtete aufs Abendessen und ging bei 34 Grad laufen - der hat was versäumt, dafür kennt er jetzt die Gegend.
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  • Gangnam Style, Lotte Tower & Streetfood Market

    6 de agosto, Coreia do Sul ⋅ ☀️ 36 °C

    Das war ein langer Tag mit unglaublich vielen Wunschzielen, die wir abklapperten.

    Wir starteten um 10 Uhr und bogen bei uns in der Straße gleich mal in einen Markt ein, um ein paar Frühstückssnacks zu konsumieren. Nach einer einstündigen Anreise mit der U-Bahn kamen wir zum Highlight Nummer 1: zur Starfield Bibliothek. Ich denke zwar nicht, dass da irgendjemand wirklich zum Lesen herkommt, aber als Attraktion war’s voll schön anzusehen.

    Nach dem Mittagessen (Sushi) gingen Lenny, Opa, Felix und ich ins Aquarium. Die Quallen am Beginn waren entzückend und je weiter wir vordrangen beziehungsweise je größer die Fische in den viel zu kleinen Aquarien wurden, desto schneller wollte ich raus.

    Einmal kurz aus der Mall raus und eine Stiege hoch waren wir ca. 10 Minuten in der Sonne, um bei der Gangnam Style Statue ein Foto zu schießen, um anschließend sofort wieder nach drinnen zu gehen. 37,5 Grad (gefühlte 39 Grad) in einer Großstadt ist einfach zu viel!

    Deshalb fuhren wir mit der klimatisierten U-Bahn zwei Stationen weiter zum höchsten Bauwerk Seouls, zum Lotte Tower. Hier blieben wir ziemlich lange, da die Aussicht wirklich atemberaubend war. Die letzten 1,5 Stunden verbrachten wir in der Lounge im 123. Stockwerk.

    Eine halbe Stunde U-Bahn Fahrt in Richtung Zuhause brachte uns zum Night Streetfood Market, wo wir zuerst bei einigen Standln und dann auch noch in einem koreanischen Lokal alle möglichen heimischen Speisen probierten. Wir kamen an die Grenzen von Michi und ab jetzt sagen wir nur mehr ALL YOU CAN EAT MICHI zu ihm.

    Genau 12 Stunden später erreichten wir wieder unser Hanok und nach der ersehnten Dusche flogen wir der Reihe nach ins Bett.
    Morgen früh werden Michi und ich aber die morgendlichen 28 Grad ausnutzen, um zum Sonnenaufgang auf einen kleinen Berg zu wandern.
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