Kenya
Kwale

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Top 10 Travel Destinations Kwale
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33 travelers at this place
  • Sep17

    Sonnenuntergang und Mangroven

    September 17, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Vormittag lagen wir am Strand und schauten den Speerfischern und Schnorchlern zu. Das Pärchen, das vom Hochseeangeln zurückkam, hatte einen Riesenfisch gefangen.

    Mittags kamen die Speerfischer mit ihrem Fang und versuchten, ihn im Hotel an den Koch zu bringen. Jedenfalls gab es zum Dinner wieder leckeren Fisch.

    Als die Sonne zu sehr brannte, machten wir uns langsam für unseren Bootstrip durch die Mangroven fertig. Kurz nach 16 Uhr ging es los. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Die Mangroven sind eine faszinierende Landschaft, und unser Skipper hat auch immer sehr nett das Boot gestoppt, wenn interessante Vögel zu sehen waren. Beinahe so nett wie Nick. 😉

    Wir konnten einen Weißkopfseeadler, den Afrikanischen Nimmersatt, Reiher, Ibisse und (wahrscheinlich) ein Pärchen Schwarzmilane ausmachen.

    Es war eine wunderschöne Tour. Man gleitet durch das Wasser, vorbei an Bäumen mit knorrigen und spinnenartigen Wurzeln und fährt in die Kanäle, wo Fischer in Holzbooten angeln.

    Zum Schluss fuhr unser Skipper dann schön langsam und gönnte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser.

    Asante sana! 😘
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    D.O.T

    Sehr stimmungsvoll 😊😊😊

    6/5/21Reply
     
  • Sep14

    Über die Berge zum Strand

    September 14, 2019 in Kenya ⋅ 🌙 24 °C

    Um halb Acht machten wir uns zum letzten Mal auf für eine Pirschfahrt, die gleichzeitig auch Ausfahrt aus dem Park bedeuten würde. Wir fuhren durch einen richtigen Palmenwald und beobachteten eine Gruppe Paviane mit ihren Jungen. Die Mütter gehen sehr liebevoll mit ihren Kleinen um.

    Die Straße zieht sich wie ein rotes Band durch eine Landschaft voller Weihrauchbüsche.

    Mittags aßen wir in einem Restaurant mit Buffet. Den Gift-Shop haben wir geflissentlich ignoriert.

    Nick wollte den Stau von Mombasa vermeiden und fuhr mit uns durch Kwale County und das Reservat Shimba Hills. Man fährt über sanfte Hügel mit einzelnen Dörfern. Die Frauen tragen Eimer mit Melonen oder Körbe mit sonstigen Sachen auf dem Kopf und sind in bunte Tücher gekleidet, die im Wind flattern. Die Kinder kommen zur Straße und winken.

    Uns schien es, als würde Nick beinahe jeden kennen, weil er immer winkt und auch schon mal ein paar Worte mit den Leuten spricht. Er sagte uns aber, dass er kaum jemanden kennt, es sei jedoch Sitte in Afrika, dass man freundlich grüßt und ein paar Worte wechselt. Schließlich könne es sein, dass hinter der nächsten Ecke eine Unannehmlichkeit wartet, und dass würde man nicht erfahren ohne ein kleines Gespräch. Außerdem sei es ein Zeichen dafür, dass wir "gute Leute" sind, wenn wir freundlich winken.

    Also haben wir gewinkt, was das Zeug hielt, um nicht als sture Westfalen entlarvt zu werden. 😁

    Wir fuhren durch einen richtigen Regenwald, und die Luft wurde immer mehr feuchtwarm.

    Dann kam irgendwann der Abschied von Nick. Es ist uns schwer gefallen, wir sind wohl alle ein wenig verliebt in ihn. 💖 Aber auch ihm werden wir fehlen sagt er, und er blieb still stehen, bis wir mit dem Boot abfuhren.

    Vielleicht kommen wir ja wieder! 😍

    Nun sind wir auf Chale Island, ziemlich platt und wollen morgen erstmal ausschlafen. Das Hotel und der Strand sind schonmal klasse. Wir haben ein kleines Häuschen, ein Banda, mit Blick auf die Küste Kenias. Schön. ☺️
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    Anita Schaefer

    Wir haben eure Reise genossen. Waren jeden Tag mit dabei. Der Abschied von Nick ist auch mir schwer gefallen. Ihr hattet sehr viel Glück diesen Mann bei euch zu haben. Er ist goldwert.

    9/14/19Reply
    Carla Mühlhof

    Du hast mal wieder ganz toll geschrieben liebe Birgit Alles so lebhaft. Und die vielen tollen beeindruckenden Bilder von dir und Jürgen. Bis hier hin war es eine tolle Reise. Mal sehen was noch kommt. 😃

    9/15/19Reply
     
  • Sep20

    Kwaheri, Kenia

    September 20, 2019 in Kenya ⋅ ☁️ 25 °C

    Den letzten Abend verbringen wir in der Bar, während hinter uns das Meer rauscht.

    Vormittags waren wir wieder am Pool, haben gelesen oder den Speerfischern zugesehen. Auch eine kleine Familie Wollhalsstörche nutzte die Ebbe zum Fischen.

    Heute waren die Baboons wieder sehr aktiv. Schon morgens tobten sie über das Dach der Bandas.

    Später streiften sie am Pool entlang, und ein junger Mann hatte den Fehler begangen, seine Bananenschalen auf dem Tischchen liegen zulassen. Das lockte Mama Pavian an. Barmann Alex rettete die Gäste, indem er eine Zwille zückte und die Paviane am Allerwertesten traf.

    Es gibt in den Hotels und auch in den Camps Affenbeauftragte, die manchmal mit grimmigen Gesicht hinterm Busch lauern. Denkt also nicht gleich Schlechtes, der will nur euer Popcorn beschützen.

    Die Koffer sind schon gepackt. Morgen Abend geht es heim. Schade aber auch.
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    3 sind dann mal weg

    Die Zeit geht einfach immer zu schnell vorbei. Kommt gut nach Hause.

    9/20/19Reply
    Reinhild Schmidt

    Schade, eure Berichte werden mir fehlen. Ich wünsche euch eine gute Heimreise!

    9/20/19Reply
    Jürgen kommt mit...

    Danke

    9/21/19Reply
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  • Sep19

    Eat, beach, sleep, repeat

    September 19, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

    So oder ähnlich war unser Motto heute.

    Am Morgen hatte es noch eine kleine Schrecksekunde gegeben. Während Jürgen auf der Terrasse die Liegen sortierte, hatte ich mich nochmal mit meinem Handy aufs Bett gelegt, um Fotos anzuschauen.

    Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr. Ganz entspannt schlenderte ein großer Pavian 🐒 durch die Terrassentür ins Zimmer und lief geradewegs zum Schreibtisch, wo unsere Sonnencreme und die Kameras lagen.

    Ich: "Äh, Jürgen?"

    Nichts.

    Etwas eindringlicher: "Hallo?! Jürgen?!"

    Tja, da war Frauenpower gefordert. Ich aus dem Bett, laut in die Hände geklatscht und "raus" gerufen. Der Baboon stratzt zur Tür, wo Jürgen dann auch endlich kam und sich vor Lachen nicht mehr einkriegte.

    Nach dieser Aufregung war nur noch Siesta angesagt. Wir gingen rüber zum Pool mit Bar und ließen es uns bis zur Teatime gut gehen.

    Zwischendurch gab es einen kleinen Schauer, aber der große Regen blieb trotz dunkler Wolke aus. Genau wie Alex, der Barmann uns versprochen hatte. Der erzählte, als er noch jung war, hätten er und die anderen Kinder den Regenwolken immer den nackten Hintern gezeigt, damit sie weiterziehen. Das haben wir nicht getan. Hat trotzdem geklappt. 😁

    Danach bekam ich zur Belohnung für meine heldenhafte Tat am Morgen noch einen schicken neuen Pareo.

    So gehen unsere Tage in Kenia langsam zur Neige.
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  • Sep18

    Island Walk

    September 18, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Vormittag wanderten Susanne, Jürgen und ich (Klaus fiel aus wegen Grummeln im Bauch) den Island Walk.

    Das ist ein Pfad, der durch den Wald um die Insel führt. Teils muss man "im Wasser" laufen, also kann der Weg nur bei Ebbe gegangen werden.

    Man hat ein paar hübsche Ausblicke und gelangt an den Secret Beach, den es auch nur bei Ebbe gibt. Bei Flut liegt die kleine Bucht unter Wasser.

    Dort waren wir drei völlig allein und konnten die kleinen Pools, die sich bei ablaufendem Wasser bilden, für ein Bad nutzen.

    Diese Pools bilden sich überall, manchmal bleiben Fische dort, und die Einheimischen nennen sie Aquarien. Die "Beach Boys" sind immer ganz eifrig, um den Touristen die schönsten zu zeigen.

    Es gibt hier nicht viele Beach Boys. Am Vormittag kommen sie gemeinsam mit den Speerfischern bei Ebbe rüber und bauen am Strand einen kleinen Stand mit Tüchern auf. Sie sind aber nicht aufdringlich oder lästig. Manche unterhalten sich auch einfach nur mit einem.

    Die Jungs mit den Speeren kann ich nur bewundern. Sie stehen stundenlang in der prallen Sonne bis zu den Hüften im Wasser und hoffen auf einen guten Fang.

    Unser Nachmittag war faul. Wir saßen in unserem kleinen Garten am Banda, schauten aufs Wasser und schauten den Booten und Kanus zu.

    Außerdem haben wir den Salzwasserpool entdeckt, von dem aus man durch ein kleines Stück Mangroven schwimmen könnte. Mal sehen... 🤔

    Momentan jagt Jürgen mit der Kamera hinter Geckos oder ähnlichem Getier her, die sich in unser Haus verirrten. Die Bandas sind offener als die Zelte in den Parks. 😱
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    Anita Schaefer

    Hä ha ha🤣

    9/18/19Reply
    Jürgen kommt mit...

    Der kleine Kerl hält uns die Moskitos vom Hals. (Hemidactylus mabouia)

    9/18/19Reply
    Carla Mühlhof

    😃😃

    9/21/19Reply
     
  • Sep16

    Unterricht bei Missi

    September 16, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir lernen Kisuaheli. Missi aus dem Restaurant möchte nämlich deutsch lernen, daher sollen wir mit ihr deutsch sprechen. Zum Ausgleich bringt sie uns ein paar Grundbegriffe Kisuaheli bei. Die anderen Kellner amüsiert das sehr, und ab und zu testen sie uns natürlich. 😁

    Wir haben wieder einen Spaziergang bei Ebbe gemacht. Je weiter man zu den Mangroven kommt, desto schlammiger wird der Sand, und man sinkt ein. Gestern sahen wir zwei junge Frauen, die aussahen wie aus dem Schlammbad.

    Auf dem Rückweg haben wir noch einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Nach 15 Minuten war aber alles schon vorbei, und nun scheint die Sonne wieder ordentlich.

    Jürgen und ich liegen auf unserer Terrasse und schauen zu, wie das Wasser zurückkommt. Susanne und Klaus tummeln sich am Strand. Die Brandung ist schon gewaltig, und es macht Spaß, zuzusehen, wenn jemand durch die Wellen taucht.

    So kann man die Tage schön verbringen. 😁

    Morgen werden wir wieder etwas aktiver. Da geht es mit dem Boot durch die Mangroven.

    Und nun "lala salama".
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    D.O.T

    Urlaub pur 🤗🤗🤗

    6/5/21Reply
     
  • Day33

    Kenia 2015

    April 17 in Kenya ⋅ ⛅ 9 °C

    Das erste Mal in "Schwarz"-Afrika - wie soll man nur diese vielfältigen neuen Eindrücke in einen einzigen Footprint packen und mit 6 Bildern aussagekräftig darstellen? Ich versuch's mal 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️!

    Aber sicher, kann man zur Regenzeit nach Kenia fliegen - ich mag Regen, wenn..... er denn tropisch warm ist!

    Tiefschwarze, schwere Gewitterwolken ziehen über's türkisenes Meer und einen endlos langen, schneeweißen Sandstrand - willkommen im August an der Diani Beach.

    Einem unschlagbar günstigen Angebot für das "Southern Palm Beach Resort" konnte ich einfach nicht widerstehen - 2,5 Wochen für unter 1000 Euro und das mit Halbpension und allem drum und dran - also, auf nach Kenia!

    Bereits auf dem zweistündigen Transfer vom Flughafen Mombasa zur Südküste, wurde man von neuen Eindrücken geradezu überrollt - ganz besonders während der kurzen Überfahrt mit der "Likoni-Fähre", Afrika pur!

    Der "Diani-Beach", mein Zielort, erfüllte wohl die meisten Tropenklischees auf Anhieb. Feinster Sand, Baobab Bäume, Palmen - trotz der oft penetranten "Beach Boys", mit denen man(n) erst einmal umzugehen lernen mußte, unbedingt empfehlenswert!

    Das alleine verreisen nicht zwangsläufig bedeutet alleine zu sein, zeigte dieser Urlaub besonders schön. Bereits auf der Fahrt zum Hotel wurde schnell deutlich, daß fast alle Gäste im Bus ganz gut miteinander konnten und so, blieb es auch die gesamte Zeit der Reise.

    Irgendwie, machten wir vom ersten Tag an nahezu alles gemeinsam - wie die "vier" Musketiere. Fast eine Art "Schicksalsgemeinschaft" - nur eben in Kenia. Niveau und optische Aufwertung der Gruppe, übernahm der weibliche Part unseres Quartetts - zum Bedauern aller, leider nur für eine Woche 😊😊😊!

    Diese junge Dame war es dann auch, die nicht müde wurde uns zu überzeugen, mit auf Safari in den Tsavo East NP zu kommen.

    Unglaublich schöne Eindrücke zzgl. einer Übernachtung in einem Safari Camp ( ohne Zäune ) - Lagerfeuer, Löwengebrüll in der Nacht, Elefanten und Paviane zum greifen nah, Afrika-Feeling!

    Nochmals vielen Dank Sabrina! Falls du je diesen Footprint lesen solltest - die Safari war ein ganz besonderes Erlebnis und das, hatten wir vor allem dir zu verdanken!

    Die Tage fanden schnell einen tropischen Rhythmus - langes Frühstück, gefolgt von aktivem Nichtstun, gemeinsamen Strandspaziergängen und Spaß im Pool, oder mit den Wellen im Indischen Ozean.

    Nachmittags, wenn meist starker Regen einsetzte, zog ich mich auf mein Zimmer zurück - Ruhezeit! Gut beschützt durch ein rundum Moskitonetz, war es überhaupt nicht schwer, bei trommelndem Regen, geöffneter Terrassentür und tropischer Gewitterluft Schlaf zu finden.

    Abends, genossen wir neben den leckeren indischen Gerichten ( sonst bot die Hotelküche nicht allzu viele Optionen ), vor allem die gemeinsamen Stunden zu Viert - immer ein sehr kurzweiliges Vergnügen!

    Kenia ist für mich bis heute ein Traumziel geblieben! Die große Holzskulptur einer Massai bei mir im Büro, aber auch das riesige Moskitonetz ( allerdings aus Bali und bei Amazon bestellt 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️ ) erinnern mich täglich an die schöne Reise.

    Der Schlaf im "Southern Palm Beach Resort", soviel steht jedenfalls fest, war seiner Tage deutlich besser als heute!
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    Ruth Figura

    Da packt mich eine besondere Sehnsucht! Seit meinem 1. Trip, bei mir war es Südafrika, liebe ich diesen Kontinent, seine Menschen, die grandiose Weite mit Elefant &Co .... 🦒

    4/15/21Reply
    D.O.T

    Mich hatte auch vor allem die endlose Weite im Tsavo East NP besonders beeindruckt - überraschender Weise noch mehr als die Tierwelt!

    4/15/21Reply
    Jürgen kommt mit...

    Kenia ist der absolute Traum. (siehe Footprint Sep. 2019) Masai Mara, Amboseli und Tsavo. Danach zum relaxen noch ein paar Tage Diani Beach. Auch wir wollen da unbedingt noch einmal hin. Vielleicht wird's ja irgendwann noch mal was. 😎🐘🦒🦁🦏🦓🐂

    4/15/21Reply
    D.O.T

    Dein Footprint von 2019 macht definitiv neugierig auf Kenia. Aber sicher wird es wieder klappen dorthin zu reisen und dann..... laufen wir uns vielleicht am Diani Beach über den Weg 🤷‍♂️😎🏴‍☠️😅!

    4/15/21Reply
    Jürgen kommt mit...

    👍🏼

    4/15/21Reply
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  • Sep15

    Faulsein

    September 15, 2019 in Kenya ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen. Bis 7 Uhr. 😁 Morgens kam eine Gruppe Paviane auf unsere Terrasse, und unser Housekeeper Jonathan meinte, die sollten wir bloß nicht füttern, weil sie sonst sehr dreist würden.

    Das Frühstück haben wir ausgiebig genossen und gemütlich noch einen zweiten Kaffee getrunken.

    Jürgen und ich sind zum Anleger gelaufen, weil Ebbe war, und wir konnten Affen sehen, die von ihrer Insel zurück nach Chale Island liefen. Sie spielten und rannten durch das niedrige Wasser, dass es spritzte. Auch Wollhalsstörche schritten durchs Wasser.

    Ohne Nick machen Tierbeobachtungen aber nur halb soviel Spaß. 😉

    Susanne und Klaus hatten es eher mit Meeresbewohnern am Strand.

    Später lagen wir zusammen am Pool und warteten, dass das Wasser steigt, und die Brandung gegen die Lava knallt, was ganz schön Getöse macht. Und spritzt.

    Gleich ist Teatime, und wir lassen den Abend vielleicht in der Bar ausklingen. Achja, Faulsein hat auch was.
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    D.O.T

    Toll 😀😀😀

    6/5/21Reply
     
  • Feb21

    Mein Schildkrötennest

    February 21 in Kenya ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute morgen bekomme ich vor dem Frühstück die Nachricht von Said von der Turtle Police, dass wieder kleine Schildkröten erwartet werden. Oh, da bin ich sehr gespannt! Schön, dass ich diesmal nicht mitten in der Nacht aufstehen muss. ;)

    Said erklärt mir, dass die ersten schon heute nacht rauskamen. Sein Kollege schaufelt Sand weg, damit die kleinen Schildkröten es leichter haben. Dann watscheln die kleinen Tiere Richtung Meer, das ist total goldig!

    Danach laufen wir gemeinsam am Strand entlang zum nächsten Hotel Twiga lodge. Dort in der Nähe hat eine Schildkröte heute nacht Eier abgelegt, ihre Spur im Sand ist deutlich zu erkennen. Said erklärt mir, wie ihre Spur zu deuten ist. Beispielsweise kann aufgrund der Gezeiten abgeleitet werden, wann die Schildkröte an Land ging und wieder ins Meer zurückwatschelte. Ihre Aufenthaltszeit an Land betrug ca. 2,5 Stunden. Sie hat an verschiedenen Stellen versucht, ein Nest zu schaufeln, was dann nicht gepasst hat oder sie wurde gestört. Kurz vor dem Ufergestrüpp hat sie sich dann entschieden, ihre Eier abzulegen. Von oben ist die genaue Stelle nicht erkennbar, da die Schildkröte ja das Nest wieder mit Sand zuschaufelt.

    Ich bin beeindruckt, wie sich Said nach kurzem Herumstochern mit einem Holzstock sicher ist, wo sich das Nest befindet. Sein Mitarbeiter fängt an zu graben. In ca. 35 cm Tiefe entdeckt er tatsächlich die Eier, wow! Das Nest ist hier nicht sicher, da im nahen Gestrüpp schon eine große Eidechse lauert. Die turtle police beschließt daher, das Nest umzusiedeln an einen sicheren Platz am Strand, der rund um die Uhr bewacht wird.

    Das Ausgraben des Nests erfolgt nach einem genauen Plan, da die Temperatur- und sonstigen Standortbedingungen möglichst genau kopiert werden sollen. Die untersten Eier sollen auch am neuen Standort wieder zuunterst liegen, auch der umgebende Sand wird mitumgezogen. Alles wird fein säuberlich dokumentiert. Wir zählen 131 Eier in diesem Nest, ein paar Kinder und ich helfen beim Zählen und Schutz vor Sonneneinstrahlung mit einem Handtuch.

    In einer zugedeckten Plastikschüssel bringen wir die Eier an ihren neuen Standort (Olerai). Genau in derselben Tiefe wie das Ursprungsnest werden die Eier wieder eingegraben. Es handelt sich um Nest Nr. 10 in diesem Jahr und darf nach mir benannt werden! In rund 60 Tagen werden die Kleinen schlüpfen. Wir witzeln, dass der Mitarbeiter von der Turtle police und ich dann Stiefmütter werden, haha!

    Die Eier werden nur mit Handschuhen angefasst, um zu verhindern, dass die Handwärme oder Schweiß und Geruch die Entwicklung der Schildkrötenembryonen verändert oder beeinträchtigt. Aktuell wurden alle Handschuhe aufgebraucht. Ich spende daher das Geld für eine neue Box mit Handschuhen.

    Ich finde die Arbeit der Turtle police hier wirklich wertvoll und Sinn stiftend. Natürlich greift sie durch die Nestumzüge in den natürlichen Verlauf ein. Leider hat jedoch der Mensch mit seiner Uferbebauung und Strandhotels die Lebensräume dieser Tiere schon stark eingeschränkt, zudem gelten Schildkröten in manchen Ländern als Delikatesse, so dass die Tierart vom Aussterben bedroht ist. Da ist es doch sehr sinnvoll, mit diesen Maßnahmen für etwas Ausgleich zu sorgen! Ich bin heute glücklich darüber, dass ich dazu auch etwas beitragen konnte!
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    Rita Bus

    Super Arbeit, toller Einsatz 👍👏

    3/4/21Reply
    Petra Hielscher

    Danke Dir!! ☺️

    3/5/21Reply
     
  • Day11

    Lazy Day Satao

    July 29 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

    Wozu auf Safrai fahren, wenn die Safari vors Zelt kommt?! Während Guido und Frauke mit bewundernswerter Motivation jede Option zur Pirschfahrt wahrnehmen, genießen wir das süße Nichtstun. Das Satao Camp verführt regelrecht dazu. Schon zum Sonnenaufgang versammelt sich die Tierwelt Afrikas am Wasserloch. Wenn man sich die Zeit nimmt, kann man das Verhalten der Tiere beobachten: Elefantenkühe, die ihre Kleinen im Zaum halten - Zebras beim Revierkampf - Mungos, die im Boden nach Futtertieren graben - Hippos beim Badespaß. Die Liste ist endlos. Längst hat uns das Tempo Afrikas angesteckt. Polepole.Read more

You might also know this place by the following names:

Kwale, Kwale District