Kenya
Kwale

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Travelers at this place
    • Day6

      Schnorcheltour bei Wasini Island

      January 17 in Kenya ⋅ ⛅ 31 °C

      Für heute haben wir eine Schnorcheltour geplant, die Leenard mir zum Geburtstag geschenkt hat 🥰 wir werden gleich morgens bei uns zuhause mit einem kleinen Minibus abgeholt und von Benson, dem Fahrer, mit einem fröhlichen Grinsen und einem „Welcome on Board! Are you exited for the day?!“ begrüßt. Im Bus sitzen schon zwei Engländer in unserem Alter und ein Deutscher, der auch ein Freund von Kathi ist und öfters an der Kiteschule ist. Es steigt noch ein deutsches Pärchen ein, das uns direkt an die Geissens erinnert. Er braungebrannt, fette Klunker an den Fingern und den Armen, goldene Sonnenbrille und gebleachte Zähne. Sie mit pinkem Sommerkleidchen und Sonnenhut. 🙈 „Do you all speak german?“ fragt benson und alle, bis auf Rooooobert, nicken - denn Robert kann kein Englisch 😝. Benson erklärt uns, dass wir eine Stunde Fahrt vor uns haben und mehr durch die Seitenstraßen fahren, wegen des Verkehrs am Montagmorgen. „I am just the driver, not your guide - I am not a water person“, sagt er mit einem Zwinkern und betont den Satz mit einem Streicheln seiner Plauze 😁
      Wir düsen los vorbei an einfachen Dörfern, die „Häuser“ (meist eher kleine Hütten) sind hier oftmals direkt an der Straße, viele machen sich bereit für die Arbeit oder sitzen gerade gemeinsam draußen und unterhalten sich. Wir fahren vorbei an kleinen Brunnen, bei denen die Frauen, die fast immer in bunte Gewänder mit passendem Kopftuch gehüllt sind, große gelbe Kanister befüllen und diese auf dem Kopf nach Hause tragen. Auf dem weiteren Weg sehe ich oft, wie die Frauen die unterschiedlichsten Dinge auf ihrem Kopf (manchmal mit, manchmal ohne Kopftuch) balancieren: einzelne Wasserflaschen, Holz, Körbe voll Obst.. Was mir auch auffällt ist, dass die Frauen hier oft mit Besen, die einfach aus langen Ästen, die zusammengebunden wurden, bestehen, die erdigen Böden vor dem Haus fegen. Irgendwie ein verrückter Anblick.
      Wir fahren vorbei an kleinen, sehr einfachen bunten Lädchen, die Menschen grüßen unseren Bus oft freundlich mit einem „Jambo“ oder „Hakuna Matata“. Ich finde es immer wieder so bemerkenswert, wie freundlich und zuvorkommend hier viele sind, vor allem, wenn man sieht, wie wenig diese Leute hier doch haben. Als wir auf eine befestigte Straße kommen, ertönt bei Benson im Fahrerhaus ab und zu ein Piepen, als würde irgendetwas am Auto nicht stimmen. Er erklärt, dass das nur die Geschwindigkeitskontrolle ist, die immer anschlägt, wenn er über 80 km/h fährt. Wir schauen auf die Tachonadel und sehen, dass diese einfach nur wild hin und her wackelt und gar keine Geschwindigkeit anzeigt 😅 Benson zeigt uns auf dem Weg Mango- und Bananenbäume, Kokosnussplantagen und Zuckerrohrfelder. Wir fahren vorbei an Kindergärten, Grundschulen und Mittelschulen und sehen die Kids entweder auf dem Schulhof spielen oder tanzen oder in den Klassenräumen sitzen. Alle tragen hier Uniformen in unterschiedlichen Farben, je nach Schulform. Auf dem Rückweg sehen wir später, wie die Kinder an den langen Straßen zu Fuß in Scharen den weiten Weg in der Sonne zurück nach Hause gehen. Kurz bevor wir unser Ziel erreicht haben, nähern wir uns einer Straßenkontrolle. „Pur your masks on, guys!“ sagt Benson fröhlich und Männer in Uniformen und Maschinengewehren prüfen mit grimmigem Blick unseren Kleinbus. Vor uns auf dem Boden liegen rostige Nagelsperren, die nun von einem der Männer zur Seite gezogen werden, damit wir passieren dürfen.

      Wir kommen am Zielort, Shimoni, an und Benson erzählt uns ein wenig über die Geschichte des Ortes. Shimoni ist eine kleine Hafenstadt im Südosten Kenias, rund 70 km von Mombasa entfernt. Die kleine Stadt nahe der Grenze zu Tansania ist bekannt für ihre britischen Kolonialruinen und seine Höhlen. Viele der Gebäude in Shimoni wurden in den 1880er Jahren erbaut, als das nahezu unbewohnte Fischerörtchen zum „Sklavenhafen“ auserkoren wurde.
      Die Höhlen von Shimoni, heute auch als Slave Caves (Sklavenhöhlen) bekannt, befinden sich nur 5 Gehminuten entfernt vom Hafen und dienten einst den Mitgliedern der umliegenden Stämme als „Kayas“, heilige Rückzugsorte, zum Gebet. Die Höhlen wurden ab den 1750er Jahren für den Sklavenhandel missbraucht. Heute sind die Höhlen von Shimoni wieder eingenommen von der Natur, die ihr Vorrecht geltend gemacht hat und den Fledermäusen, die sich in den Felswänden niedergelassen haben, ein zu Hause bietet.

      Leider haben wir keine Zeit uns das kleine Hafenstädtchen Shimoni genauer anzusehen, wir gehen direkt zu unserem Dhau, einem traditionellen Holzschiff. Die Fahrt auf dem Dhau ist schon ein kleines Erlebnis für sich. Wir schunkeln, mal mehr mal weniger gemütlich, durch die traumhaft schöne Landschaft, beobachten kleine, völlig überfüllte Fischerboote auf dem Weg zur nächsten Fischfangstelle und lauschen dem rauschen der Bugwelle. Die Sonne steht bereits hoch und ich suche mir auf dem Boot einen Schattenplatz, bevor ich mir einen Sonnenstich einfange. Denn der Wind bläst die Hitze im wahrsten Sinne des Wortes an einem vorbei. Bevor wir uns auf den Weg zur perfekten Schorchelstelle aufmachen, fahren wir in die andere Richtung, um Delfine zu suchen, die sich hier oft aufhalten. Schon nach wenigen Minuten ruft einer der Crewmember etwas und zeigt in eine Richtung, in der wir auch gleich zwei Delfine auftauchen sehen 🐬😍 wir entdecken auch eine kleine Delfinfamilie, mit zwei großen und zwei kleinen Delfinen, die glücklich im Wasser herumtollen 🥰

      Nach ca einer halben Stunde drehen wir um und steuern unser Schnorchelziel an. Wir ankern kurz vor einer kleinen Insel, nicht ohne uns alle vorher noch einmal mit LSF 50 eingecremt zu haben und unser langes Leicra überzustülpen. Bei der Äquatorsonne für längere Zeit im Wasser zu schwimmen hilft die Sonnencreme nur bedingt. Gut eingecremt, mit Brille, Schnorcheln und Flossen ausgerüstet, gehts nun also rein ins Meer. Das Wasser ist angenehm warm und glasklar und so können wir der vielfältigen und bunten Unterwasserwelt ungetrübt seine Aufmerksamkeit widmen. Da wir noch etwas weiter weg vom Riff sind, warte ich über Wasser, bis alle soweit sind, als einer der Schnorchler mir zuruft „Hey!“ und nach unten zeigt. Ich tauche ab und sehe eine kleine Kolonne riiiesiger Fische in schönstem gelb und blau direkt an mir vorbei ziehen. 🥰
      Wir paddeln um das Riff und sehen wunderschöne Fische in allen Formen und Farben. Korallen und Seeanemonen wiegen sich mit den Wellen und tatsächlich finde ich an einer Seeanemone ein kleiner Nemo (Clownfisch). 🥰 wir finden auch Dorie (Doktorfisch), Kahn (Halterfisch) und Puff (Kugelfisch). Wir haben sogar Glück und sehen zwei Schildkröten, Leenard entdeckt sogar einen Rochen ☺️ Der Schildkröte hätte ich ewig folgen können, so wie sie langsam durch das Wasser schwebt, strahlt sie eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus. 🐢

      Wieder zurück auf dem Boot steuern wir Masini Island zum Lunch an. Unser Boot geht einige Meter von der Insel entfernt vor Anker und wir werden mit kleinen Ruderbooten an Land gebracht. Das Wasser ist dort gerade recht niedrig, sodass wir einen kurzen Weg im Wasser waten müssen. Ich übersehe ein kleines Loch, falle hin und darf den restlichen Weg nun mit nasser Hose herumlaufen 😁
      Wir laufen eine enge Treppe hoch, durch einen Palmenhain zu einer kleinen Anlage mit einer Bar und hübschen hölzernen Tischen und Bänken unter Strohdächern. Bevor wir das offene Restaurant betreten, ziehen wir unsere Flip Flops aus und waschen unsere Füße in einem kleinen Becken. Jeder von uns bekommt ein kaltes Handtuch zum abkühlen und Hände säubern.
      Es gibt verschiedene Gerichte zur Auswahl, verschiedene Fische und Krebs, getrocknetes Seegras und Beilagen wie Reis und Kartoffelspalten. Die Frauen, die wieder in wunderschöne bunte Gewänder gehüllt sind, zu denen sogar die Masken passen, präsentieren uns alles mit traditionellem Gesang. Die Krabbenscheren wurden von den Frauen selbst bei uns direkt am Platz mit einem Fisch aus Holz zertrümmert, sodass dieser für uns essbar wird. Fürs Pulen sind wir dann wieder zuständig. Viel Arbeit für wenig Essen sage ich hierzu 😁 aber super lecker in jedem Fall ☺️ zum Nachtisch gibt es Ananas und Lemongrastee, den wir bei schönster Aussicht auf den indischen Ozean entspannt genießen 😌

      Nach einem ereignisreichen Tag fallen wir kaputt ins Bett ☺️
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      Traveler

      Das war ja ein ereignisreicher Tag👍 wirklich super schöne Eindrücke.

      1/18/22Reply
      Traveler

      Mit Schildiii durch das Meer schweben ist wirklich beeindruckend!! 🐢🐠❤️

      1/18/22Reply
      Traveler

      Jaaaa 😍🐢🥰🥰

      1/18/22Reply
      2 more comments
       
    • Day20

      Dernier jour… et quel jour!

      August 29 in Kenya ⋅ ☀️ 26 °C

      Pour notre dernier jour complet de vacances au Kenya nous sommes allées faire une ballade en bateau jusqu’à l’île de Wasini, qui est au sein d’une zone maritime naturelle protégée. Au programme: petite croisière et snorkelling. Nous avons été très chanceuses car nous avons été accompagnées par des baleines (une mère et son petit) et des dauphins !! L’expérience de plongée avec masque et tuba était vraiment géniale, on a vu des quantités de poissons de toutes les tailles et les couleurs, des coraux, et même une tortue de mer!! Super journée pour clore ces vacances !Read more

      Traveler

      Je suis tellement heureuse pour vous 3 d’avoir pu assister à de tels spectacles de la nature. Vous allez rentrer changées à jamais par cette expérience. 🙏🏻😘♥️

      Traveler

      Il y a eu un autre moment magnifique mais comme tout le bateau les cherchait et donc ne prenaient pas de photos, le baleineau est sorti de l’eau et on a pu voir les 3 quarts de son ventre!

      Traveler

      Je savais pas que ça crachait de l’eau les sous-marins 🤭

       
    • Sep14

      Über die Berge zum Strand

      September 14, 2019 in Kenya ⋅ 🌙 24 °C

      Um halb Acht machten wir uns zum letzten Mal auf für eine Pirschfahrt, die gleichzeitig auch Ausfahrt aus dem Park bedeuten würde. Wir fuhren durch einen richtigen Palmenwald und beobachteten eine Gruppe Paviane mit ihren Jungen. Die Mütter gehen sehr liebevoll mit ihren Kleinen um.

      Die Straße zieht sich wie ein rotes Band durch eine Landschaft voller Weihrauchbüsche.

      Mittags aßen wir in einem Restaurant mit Buffet. Den Gift-Shop haben wir geflissentlich ignoriert.

      Nick wollte den Stau von Mombasa vermeiden und fuhr mit uns durch Kwale County und das Reservat Shimba Hills. Man fährt über sanfte Hügel mit einzelnen Dörfern. Die Frauen tragen Eimer mit Melonen oder Körbe mit sonstigen Sachen auf dem Kopf und sind in bunte Tücher gekleidet, die im Wind flattern. Die Kinder kommen zur Straße und winken.

      Uns schien es, als würde Nick beinahe jeden kennen, weil er immer winkt und auch schon mal ein paar Worte mit den Leuten spricht. Er sagte uns aber, dass er kaum jemanden kennt, es sei jedoch Sitte in Afrika, dass man freundlich grüßt und ein paar Worte wechselt. Schließlich könne es sein, dass hinter der nächsten Ecke eine Unannehmlichkeit wartet, und dass würde man nicht erfahren ohne ein kleines Gespräch. Außerdem sei es ein Zeichen dafür, dass wir "gute Leute" sind, wenn wir freundlich winken.

      Also haben wir gewinkt, was das Zeug hielt, um nicht als sture Westfalen entlarvt zu werden. 😁

      Wir fuhren durch einen richtigen Regenwald, und die Luft wurde immer mehr feuchtwarm.

      Dann kam irgendwann der Abschied von Nick. Es ist uns schwer gefallen, wir sind wohl alle ein wenig verliebt in ihn. 💖 Aber auch ihm werden wir fehlen sagt er, und er blieb still stehen, bis wir mit dem Boot abfuhren.

      Vielleicht kommen wir ja wieder! 😍

      Nun sind wir auf Chale Island, ziemlich platt und wollen morgen erstmal ausschlafen. Das Hotel und der Strand sind schonmal klasse. Wir haben ein kleines Häuschen, ein Banda, mit Blick auf die Küste Kenias. Schön. ☺️
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      Anita Schaefer

      Wir haben eure Reise genossen. Waren jeden Tag mit dabei. Der Abschied von Nick ist auch mir schwer gefallen. Ihr hattet sehr viel Glück diesen Mann bei euch zu haben. Er ist goldwert.

      9/14/19Reply
      Carla Mühlhof

      Du hast mal wieder ganz toll geschrieben liebe Birgit Alles so lebhaft. Und die vielen tollen beeindruckenden Bilder von dir und Jürgen. Bis hier hin war es eine tolle Reise. Mal sehen was noch kommt. 😃

      9/15/19Reply
       
    • Sep15

      Faulsein

      September 15, 2019 in Kenya ⋅ ☀️ 26 °C

      Heute haben wir ausgeschlafen. Bis 7 Uhr. 😁 Morgens kam eine Gruppe Paviane auf unsere Terrasse, und unser Housekeeper Jonathan meinte, die sollten wir bloß nicht füttern, weil sie sonst sehr dreist würden.

      Das Frühstück haben wir ausgiebig genossen und gemütlich noch einen zweiten Kaffee getrunken.

      Jürgen und ich sind zum Anleger gelaufen, weil Ebbe war, und wir konnten Affen sehen, die von ihrer Insel zurück nach Chale Island liefen. Sie spielten und rannten durch das niedrige Wasser, dass es spritzte. Auch Wollhalsstörche schritten durchs Wasser.

      Ohne Nick machen Tierbeobachtungen aber nur halb soviel Spaß. 😉

      Susanne und Klaus hatten es eher mit Meeresbewohnern am Strand.

      Später lagen wir zusammen am Pool und warteten, dass das Wasser steigt, und die Brandung gegen die Lava knallt, was ganz schön Getöse macht. Und spritzt.

      Gleich ist Teatime, und wir lassen den Abend vielleicht in der Bar ausklingen. Achja, Faulsein hat auch was.
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      Traveler

      Toll 😀😀😀

      6/5/21Reply
       
    • Sep16

      Unterricht bei Missi

      September 16, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 27 °C

      Wir lernen Kisuaheli. Missi aus dem Restaurant möchte nämlich deutsch lernen, daher sollen wir mit ihr deutsch sprechen. Zum Ausgleich bringt sie uns ein paar Grundbegriffe Kisuaheli bei. Die anderen Kellner amüsiert das sehr, und ab und zu testen sie uns natürlich. 😁

      Wir haben wieder einen Spaziergang bei Ebbe gemacht. Je weiter man zu den Mangroven kommt, desto schlammiger wird der Sand, und man sinkt ein. Gestern sahen wir zwei junge Frauen, die aussahen wie aus dem Schlammbad.

      Auf dem Rückweg haben wir noch einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Nach 15 Minuten war aber alles schon vorbei, und nun scheint die Sonne wieder ordentlich.

      Jürgen und ich liegen auf unserer Terrasse und schauen zu, wie das Wasser zurückkommt. Susanne und Klaus tummeln sich am Strand. Die Brandung ist schon gewaltig, und es macht Spaß, zuzusehen, wenn jemand durch die Wellen taucht.

      So kann man die Tage schön verbringen. 😁

      Morgen werden wir wieder etwas aktiver. Da geht es mit dem Boot durch die Mangroven.

      Und nun "lala salama".
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      Traveler

      Urlaub pur 🤗🤗🤗

      6/5/21Reply
       
    • Sep17

      Sonnenuntergang und Mangroven

      September 17, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

      Am Vormittag lagen wir am Strand und schauten den Speerfischern und Schnorchlern zu. Das Pärchen, das vom Hochseeangeln zurückkam, hatte einen Riesenfisch gefangen.

      Mittags kamen die Speerfischer mit ihrem Fang und versuchten, ihn im Hotel an den Koch zu bringen. Jedenfalls gab es zum Dinner wieder leckeren Fisch.

      Als die Sonne zu sehr brannte, machten wir uns langsam für unseren Bootstrip durch die Mangroven fertig. Kurz nach 16 Uhr ging es los. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Die Mangroven sind eine faszinierende Landschaft, und unser Skipper hat auch immer sehr nett das Boot gestoppt, wenn interessante Vögel zu sehen waren. Beinahe so nett wie Nick. 😉

      Wir konnten einen Weißkopfseeadler, den Afrikanischen Nimmersatt, Reiher, Ibisse und (wahrscheinlich) ein Pärchen Schwarzmilane ausmachen.

      Es war eine wunderschöne Tour. Man gleitet durch das Wasser, vorbei an Bäumen mit knorrigen und spinnenartigen Wurzeln und fährt in die Kanäle, wo Fischer in Holzbooten angeln.

      Zum Schluss fuhr unser Skipper dann schön langsam und gönnte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Wasser.

      Asante sana! 😘
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      Traveler

      Sehr stimmungsvoll 😊😊😊

      6/5/21Reply
       
    • Sep18

      Island Walk

      September 18, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

      Am Vormittag wanderten Susanne, Jürgen und ich (Klaus fiel aus wegen Grummeln im Bauch) den Island Walk.

      Das ist ein Pfad, der durch den Wald um die Insel führt. Teils muss man "im Wasser" laufen, also kann der Weg nur bei Ebbe gegangen werden.

      Man hat ein paar hübsche Ausblicke und gelangt an den Secret Beach, den es auch nur bei Ebbe gibt. Bei Flut liegt die kleine Bucht unter Wasser.

      Dort waren wir drei völlig allein und konnten die kleinen Pools, die sich bei ablaufendem Wasser bilden, für ein Bad nutzen.

      Diese Pools bilden sich überall, manchmal bleiben Fische dort, und die Einheimischen nennen sie Aquarien. Die "Beach Boys" sind immer ganz eifrig, um den Touristen die schönsten zu zeigen.

      Es gibt hier nicht viele Beach Boys. Am Vormittag kommen sie gemeinsam mit den Speerfischern bei Ebbe rüber und bauen am Strand einen kleinen Stand mit Tüchern auf. Sie sind aber nicht aufdringlich oder lästig. Manche unterhalten sich auch einfach nur mit einem.

      Die Jungs mit den Speeren kann ich nur bewundern. Sie stehen stundenlang in der prallen Sonne bis zu den Hüften im Wasser und hoffen auf einen guten Fang.

      Unser Nachmittag war faul. Wir saßen in unserem kleinen Garten am Banda, schauten aufs Wasser und schauten den Booten und Kanus zu.

      Außerdem haben wir den Salzwasserpool entdeckt, von dem aus man durch ein kleines Stück Mangroven schwimmen könnte. Mal sehen... 🤔

      Momentan jagt Jürgen mit der Kamera hinter Geckos oder ähnlichem Getier her, die sich in unser Haus verirrten. Die Bandas sind offener als die Zelte in den Parks. 😱
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      Anita Schaefer

      Hä ha ha🤣

      9/18/19Reply
      Traveler

      Der kleine Kerl hält uns die Moskitos vom Hals. (Hemidactylus mabouia)

      9/18/19Reply
      Carla Mühlhof

      😃😃

      9/21/19Reply
       
    • Sep19

      Eat, beach, sleep, repeat

      September 19, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 26 °C

      So oder ähnlich war unser Motto heute.

      Am Morgen hatte es noch eine kleine Schrecksekunde gegeben. Während Jürgen auf der Terrasse die Liegen sortierte, hatte ich mich nochmal mit meinem Handy aufs Bett gelegt, um Fotos anzuschauen.

      Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr. Ganz entspannt schlenderte ein großer Pavian 🐒 durch die Terrassentür ins Zimmer und lief geradewegs zum Schreibtisch, wo unsere Sonnencreme und die Kameras lagen.

      Ich: "Äh, Jürgen?"

      Nichts.

      Etwas eindringlicher: "Hallo?! Jürgen?!"

      Tja, da war Frauenpower gefordert. Ich aus dem Bett, laut in die Hände geklatscht und "raus" gerufen. Der Baboon stratzt zur Tür, wo Jürgen dann auch endlich kam und sich vor Lachen nicht mehr einkriegte.

      Nach dieser Aufregung war nur noch Siesta angesagt. Wir gingen rüber zum Pool mit Bar und ließen es uns bis zur Teatime gut gehen.

      Zwischendurch gab es einen kleinen Schauer, aber der große Regen blieb trotz dunkler Wolke aus. Genau wie Alex, der Barmann uns versprochen hatte. Der erzählte, als er noch jung war, hätten er und die anderen Kinder den Regenwolken immer den nackten Hintern gezeigt, damit sie weiterziehen. Das haben wir nicht getan. Hat trotzdem geklappt. 😁

      Danach bekam ich zur Belohnung für meine heldenhafte Tat am Morgen noch einen schicken neuen Pareo.

      So gehen unsere Tage in Kenia langsam zur Neige.
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    • Sep20

      Kwaheri, Kenia

      September 20, 2019 in Kenya ⋅ ☁️ 25 °C

      Den letzten Abend verbringen wir in der Bar, während hinter uns das Meer rauscht.

      Vormittags waren wir wieder am Pool, haben gelesen oder den Speerfischern zugesehen. Auch eine kleine Familie Wollhalsstörche nutzte die Ebbe zum Fischen.

      Heute waren die Baboons wieder sehr aktiv. Schon morgens tobten sie über das Dach der Bandas.

      Später streiften sie am Pool entlang, und ein junger Mann hatte den Fehler begangen, seine Bananenschalen auf dem Tischchen liegen zulassen. Das lockte Mama Pavian an. Barmann Alex rettete die Gäste, indem er eine Zwille zückte und die Paviane am Allerwertesten traf.

      Es gibt in den Hotels und auch in den Camps Affenbeauftragte, die manchmal mit grimmigen Gesicht hinterm Busch lauern. Denkt also nicht gleich Schlechtes, der will nur euer Popcorn beschützen.

      Die Koffer sind schon gepackt. Morgen Abend geht es heim. Schade aber auch.
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      Traveler

      Die Zeit geht einfach immer zu schnell vorbei. Kommt gut nach Hause.

      9/20/19Reply
      Traveler

      Schade, eure Berichte werden mir fehlen. Ich wünsche euch eine gute Heimreise!

      9/20/19Reply
      Traveler

      Danke

      9/21/19Reply
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    • Day33

      Kenia 2015

      April 17, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 9 °C

      Das erste Mal in "Schwarz"-Afrika - wie soll man nur diese vielfältigen neuen Eindrücke in einen einzigen Footprint packen und mit 6 Bildern aussagekräftig darstellen? Ich versuch's mal 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️!

      Aber sicher, kann man zur Regenzeit nach Kenia fliegen - ich mag Regen, wenn..... er denn tropisch warm ist!

      Tiefschwarze, schwere Gewitterwolken ziehen über's türkisenes Meer und einen endlos langen, schneeweißen Sandstrand - willkommen im August an der Diani Beach.

      Einem unschlagbar günstigen Angebot für das "Southern Palm Beach Resort" konnte ich einfach nicht widerstehen - 2,5 Wochen für unter 1000 Euro und das mit Halbpension und allem drum und dran - also, auf nach Kenia!

      Bereits auf dem zweistündigen Transfer vom Flughafen Mombasa zur Südküste, wurde man von neuen Eindrücken geradezu überrollt - ganz besonders während der kurzen Überfahrt mit der "Likoni-Fähre", Afrika pur!

      Der "Diani-Beach", mein Zielort, erfüllte wohl die meisten Tropenklischees auf Anhieb. Feinster Sand, Baobab Bäume, Palmen - trotz der oft penetranten "Beach Boys", mit denen man(n) erst einmal umzugehen lernen mußte, unbedingt empfehlenswert!

      Das alleine verreisen nicht zwangsläufig bedeutet alleine zu sein, zeigte dieser Urlaub besonders schön. Bereits auf der Fahrt zum Hotel wurde schnell deutlich, daß fast alle Gäste im Bus ganz gut miteinander konnten und so, blieb es auch die gesamte Zeit der Reise.

      Irgendwie, machten wir vom ersten Tag an nahezu alles gemeinsam - wie die "vier" Musketiere. Fast eine Art "Schicksalsgemeinschaft" - nur eben in Kenia. Niveau und optische Aufwertung der Gruppe, übernahm der weibliche Part unseres Quartetts - zum Bedauern aller, leider nur für eine Woche 😊😊😊!

      Diese junge Dame war es dann auch, die nicht müde wurde uns zu überzeugen, mit auf Safari in den Tsavo East NP zu kommen.

      Unglaublich schöne Eindrücke zzgl. einer Übernachtung in einem Safari Camp ( ohne Zäune ) - Lagerfeuer, Löwengebrüll in der Nacht, Elefanten und Paviane zum greifen nah, Afrika-Feeling!

      Nochmals vielen Dank Sabrina! Falls du je diesen Footprint lesen solltest - die Safari war ein ganz besonderes Erlebnis und das, hatten wir vor allem dir zu verdanken!

      Die Tage fanden schnell einen tropischen Rhythmus - langes Frühstück, gefolgt von aktivem Nichtstun, gemeinsamen Strandspaziergängen und Spaß im Pool, oder mit den Wellen im Indischen Ozean.

      Nachmittags, wenn meist starker Regen einsetzte, zog ich mich auf mein Zimmer zurück - Ruhezeit! Gut beschützt durch ein rundum Moskitonetz, war es überhaupt nicht schwer, bei trommelndem Regen, geöffneter Terrassentür und tropischer Gewitterluft Schlaf zu finden.

      Abends, genossen wir neben den leckeren indischen Gerichten ( sonst bot die Hotelküche nicht allzu viele Optionen ), vor allem die gemeinsamen Stunden zu Viert - immer ein sehr kurzweiliges Vergnügen!

      Kenia ist für mich bis heute ein Traumziel geblieben! Die große Holzskulptur einer Massai bei mir im Büro, aber auch das riesige Moskitonetz ( allerdings aus Bali und bei Amazon bestellt 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️ ) erinnern mich täglich an die schöne Reise.

      Der Schlaf im "Southern Palm Beach Resort", soviel steht jedenfalls fest, war seiner Tage deutlich besser als heute!
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      Traveler

      Da packt mich eine besondere Sehnsucht! Seit meinem 1. Trip, bei mir war es Südafrika, liebe ich diesen Kontinent, seine Menschen, die grandiose Weite mit Elefant &Co .... 🦒

      4/15/21Reply
      Traveler

      Mich hatte auch vor allem die endlose Weite im Tsavo East NP besonders beeindruckt - überraschender Weise noch mehr als die Tierwelt!

      4/15/21Reply
      Traveler

      Kenia ist der absolute Traum. (siehe Footprint Sep. 2019) Masai Mara, Amboseli und Tsavo. Danach zum relaxen noch ein paar Tage Diani Beach. Auch wir wollen da unbedingt noch einmal hin. Vielleicht wird's ja irgendwann noch mal was. 😎🐘🦒🦁🦏🦓🐂

      4/15/21Reply
      Traveler

      Dein Footprint von 2019 macht definitiv neugierig auf Kenia. Aber sicher wird es wieder klappen dorthin zu reisen und dann..... laufen wir uns vielleicht am Diani Beach über den Weg 🤷‍♂️😎🏴‍☠️😅!

      4/15/21Reply
      Traveler

      👍🏼

      4/15/21Reply
      5 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Kwale, Kwale District

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