Kenya
Kwale

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12 travelers at this place:

  • Day95

    Mombasa, Tsavo East, Africa

    March 22, 2015 in Kenya

    March 22

    Having made it through most of the high-risk piracy zone, we arrived in Mombasa, Africa this morning. We had set up a private safari through the internet (yikes) and were planning to meet the driver as soon as we got off the ship. I had been communicating with the owner of the company and had felt some distrust through our emails and it wasn’t until we met that he realized I (Ali) was not a Muslim terrorist.
    In any case, our trip lasted about 11 hours which included about 4 hours total driving on the 2 lane road that serves as the major artery between Mombasa and Nairobi, primarily for trucking. We quickly learned that lanes, center lines and speed limits are merely suggestions.
    The 4 of us had all been on safari before, but none of us had been to this particular park. We had a wonderful day seeing dozens of African elephants, giraffe, ostrich (with babies!), cape buffalo, zebra, and lions. There was one point when the guide stopped the vehicle for us to see a lion - Nancy and I had the binoculars saying “where are they?”. It turns our they were lying about 6’ from our vehicle.
    We had lunch at an open-air lodge that looked over a large watering hole that about 50 elephants were enjoying. There was a small stairwell that went down to an enclosure that was at the same level as the watering hole so we could see the elephants at close range.
    The safari came to a close with an incredible dust storm that became a rain storm as it swept across the park.
    The first photo is the road through the safari park as the dust blew on the right and the rain started on the left.
    The second photo is a baby elephant - Mom was a little unhappy and trumpeted at us when we paid too much attention to the baby.
    The third photo is the lion that was lying just little way away from our vehicle.
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  • Day16

    Tag 18: CSI Kenia - It happend again!

    November 26, 2017 in Kenya

    Das Verbrechen hat wieder zugeschlagen! Erst kürzlich wurde Susi fast zum Opfer eines hinterhältigen Raubüberfalls - diesmal hat es leider mich erwischt! Doch alles der Reihe nach! Schon den ganzen Tag über hatte ich heftige Magen/Darmbeschwerden und war froh, wenn bei Bedarf rechtzeitig irgendeine Toilette in der Nähe war. Gegen Nachmittag war ich dann gezwungen, starke Medikamente einzunehmen. Durch die enormen Nebenwirkungen der Retardkapseln, fühlte ich mich sehr geschwächt, benommen und hilflos. Im Nachgang betrachtet, hatte dies der listige Räuber sicherlich bemerkt und seine Chance erkannt. Niemals wäre ich bei guter Gesundheit in diese Opferrolle geraten - ein besonders abscheuliches Verhalten des Täters, meine Hilflosigkeit derart schamlos auszunutzen. Verstärkend kam hinzu, daß auf den Schutz der Dunkelheit gewartet wurde - mein Schicksal war besiegelt!
    Nun zum perfiden Tathergang: Pünktlich um 19.30 Uhr öffnete das Buffetrestaurant für die Gäste. Der von uns favorisierte Tisch war leider schon reserviert und so war es an der Reihe, einen Alternativplatz zu finden. Susi freute sich sehr darüber, daß der Zweiertisch direkt vor dem "Buschbabybaum" noch zur Verfügung stand - "unsere" Wahl war gefallen! Abends waren dort die putzigen Baumbewohner in der letzten Zeit immer wieder zu beobachten, besonders wenn sie mit geschnittenem Obst angefüttert wurden. Um 19.51 Uhr kehrte ich mit der zweiten Portion gegrilltem Fisch und Reis, sowie etwas Nachtisch vom Buffet zurück an unseren Tisch. Ich hatte mich heute ganz besonders auf das Dessert gefreut, da es u.a selbstgemachte Schokomousse-Pralinen ( mit Zuckerguss! ) gab. Um 19.53 Uhr wurde ich durch Aktivitäten im "Buschbabybaum" direkt neben mir abgelenkt und versuchte die Verursacher der Geräusche im Dunkeln zu entdecken. Genau in diesem Augenblick - so Frau Stoof - kam einer der Halbaffen flink auf unseren Tisch gesprungen und hatte sich eine der leckeren Schokopralinen ( mit Zuckerguss! ) gediebt - einfach unglaublich! Die ganze Aktion ging so schnell von Statten, daß ich überhaupt nichts davon mitbekommen hatte. "Sind wir mal froh", dachte ich etwas einfältig, daß Susi so aufmerksam war - wir beide wären sonst im Dunkeln getappt ob der verlorenen Praline ( mit Zuckerguss! ). Um 19.56 Uhr - nach dem ersten Schreck - versuchten wir den Tathergang zu analysieren. Wie hätten wir uns umsichtiger verhalten können? Hätten sogar Vorkehrungen getroffen werden müssen? Ich wurde neugierig und wollte von Susi mehr Details über das Verbrechen erfahren. Ein angeregtes Gespräch nahm seinen Lauf - Frau Stoof wurde immer aufgeregter! Um 20.09 Uhr - auf dem Weg zurück in unser Zimmer - dann die überraschende Wende. Susi gestand mir reuig ( sicherlich verunsichert durch den Druck meiner Befragung ), daß sie die leckere Schokopraline ( mit Zuckerguss! ) von meinem Dessertteller gestohlen und sogleich verzehrt hatte. Den flinken, wuscheligen Baumbewohner hatte sie aus Verlegenheit nur vorgeschoben - die Umstände hatten einfach zu gut gepasst! Für mich ein Schicksalsschlag - wie soll ich jetzt nur damit umgehen?
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  • Day2

    Tag 2: Jambo Jambo......

    November 12, 2017 in Kenya

    Der Anschlußflug von Istanbul nach Mombasa dauerte 6,5 Stunden. Im Rückblick betrachtet ist diese Zeit doch recht zügig vergangen - im Rückblick.......! Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, da wir bereits im Vorfeld das umfangreiche "Formblatt 22" ausgefüllt hatten und auch einer der Ersten waren, die das Flugzeug nach der Landung verlassen konnten. Weiterhin ist in Kenia das vorgeschriebene Touristenvisa bei Einreise für 40 € am Flughafen erhältlich - deutlich günstiger als bei der Botschaft von Kenia in Berlin, oder über einen der Visa-Dienste, bei denen teils über 100 € für die Ausstellung / Versand berechnet werden. Abgesehen davon.....einfacher als direkt am Flughafen geht es nun wirklich nicht. Gegen 6.00 Uhr waren wir dann nach einem 90minütigem Transfer endlich in unserem Domizil auf Zeit angekommen - dem "Leopard Beach Resort & Spa" am traumhaften "Diani Beach". Die Anlage begeistert sofort durch den wunderschönen, weitläufigen Garten - eher eine tropische Parkanlage - und die Wohngebäude im afrikanischen Stil. Überall ergeben sich tolle Blicke auf den Indischen Ozean, der sich hier in den schönsten Blau- und Türkistönen zeigt. Es gibt wahrlich schlimmere Schicksale, als im November an Kenias Küste zu Urlauben :-). Vor dem Frühstück ging es noch auf einen kurzen Abstecher an den weißen Puderzuckerstrand - um 7.00 Uhr fast menschenleer und wunderschön im Licht der frühen Morgensonne. Jambo Kenia - Hukuna Matata!Read more

  • Day12

    Tag 13: "Überfall" am Nachmittag

    November 22, 2017 in Kenya

    Nachdem wir ( eigentlich eher ich ) nach Tagen des Abwägens aller Eventualitäten, unter Berücksichtigung verhaltensauffälliger Miturlauber und eines wertigen Raum / Aussichtsverhältnisses den für uns ( eigentlich eher für mich ) besten Liegeplatz am Strand gefunden hatten, konnten wir natürlich nicht ahnen, das sich selbiger einmal zum "Tatort" wandeln würde. Seit einigen Tagen gehe ich nachmittags einer Gewohnheit nach, die Susi heute fast zum Verhängnis wurde. Während ich mir zu dieser Zeit in unserem Zimmer ein Käffchen zu bereite, mit dem ich dann zurück an den Strand komme, bleibt Frau Stoof immer alleine lesend zurück. Vorab sei allerdings gesagt, die komplette Schuld auf mich zu nehmen, bin ich nicht bereit! Susi hatte sich am Frühstücksbuffet wieder einmal für den Nachmittagssnack am Strand Bananen gediebt. In meiner Abwesenheit war es dann für sie an der Zeit, eine der Bananen heimlich aus ihrem Rucksack zu nehmen und zu verspeisen. Wohl wissend, daß der listige "Feind" überall lauert, hatte sie die Südfrucht ganz bewusst mit ihrem Körper während des Verzehrs abgeschirmt. Vergebens, die "Grünen Meerkatzen" wurden auf die List aufmerksam und schickten einen ihrer dominantesten Männchen los, das plötzlich keinen Meter von Susi entfernt, hinter ihr auf derselben Sonnenliege lauernd, auf seine Chance wartete. Mutiges Abwehrverhalten, lautes Schreien und fliegende Flip Flops zeigten keinerlei Wirkung. Im Gegenteil, der selbstbewußte Primate startete eine neue Offensive, drohte und griff sogar Susi an. Wohl wissend, daß sich im Rucksack eine weitere Banane befindet, versuchte er rasch den Reißverschluß zu öffnen. Als dies mißglückte, schnappte sich der Dieb einfach den Rucksack und versuchte, mit seiner Beute zu entkommen. Mittlerweile kamen Susi Urlauber zu Hilfe, aber erst das resolute Auftreten des "Affenbeauftragten" am "Tatort", entschärfte die Situation und der kriminelle Affe suchte das Weite. Abenteuer in der Ferne :-)!Read more

  • Day7

    Tag 7: Tsavo Ost NP Safari - Teil 3

    November 17, 2017 in Kenya

    Gestern früh morgens ging es noch einmal auf ausgedehnte Pirschfahrt, mit einem absoluten Highlight - doch dazu später! Gegen 11.00 Uhr verließen wir dann den Tsavo Ost Nationalpark und machten uns auf zur Rückfahrt an den "Diani Beach". Nachdem ich im letzten Footprint meine Eindrücke zur spektakulären Landschaft des Park zum Besten gegeben habe, soll der heutige Bericht die Tierwelt von Tsavo Ost berücksichtigen.

    Teil 3: Rote Elefanten und mähnenlose Löwen

    Die Big Five ( Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner und Kaffernbüffel ) bei einer Safari in Ostafrika zu sehen, ist das Ziel vieler Besucher der Nationalparks. Die beiden Tsavo NP's ( Ost und West ), die mit einer Gesamtfläche von ca. 22.000 Quadratmetern etwa halb so groß wie die Schweiz sind, beheimaten 60 Arten von Säugetieren - darunter auch die genannten Spezien. Berühmt für den Ostteil von Tsavo sind die "Roten Elefanten". Die grauen, bis zu vier Meter großen Dickhäuter bekommen diese Farbe durch ausgiebige Staub- und Schlammbäder in der roten Erde von Tsavo Ost. Ebenfalls ungewöhnlich sind hier die männlichen Löwen, die keine oder nur eine sehr schüttere Mähne tragen. Dies erklärt man sich als Anpassung an die große Hitze, die über viele Monate vorherrscht. Leoparden sind nur sehr wenige im Nationalpark beheimatet - sie hier während einer Safari zu entdecken, ist schon ein großer Glücksfall. Fast gänzlich verschwunden sind die in Tsavo ebenfalls beheimateten Spitzmaulnashörner. Durch starke Wilderei, bedingt durch die seinerzeit große Nachfrage an Elfenbein, wurden die mächtigen Tiere in den 1970er und 1980er Jahren nahezu ausgerottet. Damals hatten nur zwei Prozent der ursprünglichen Population überlebt. Heute erholt sich der Bestand wieder sehr langsam und die Spitzmaulnashörner leben in den für Safaritouristen gesperrten Teilen von Tsavo. Nicht viel besser erging es damals den Elefanten. Von ausgehend 40000 Exemplaren, hatten bis 1990 nur knapp 5000 Tiere das Massaker überlebt. Erst ein weltweites Verbot für den Elfenbeinhandel und rigeroser Schutz der verbliebenen Tiere, half den Bestand der übrig gebliebenen Dickhäuter zu erhalten. Mittlerweile hat sich ja leider das Handelsverbot für Elfenbein wieder gelockert und die Wilderei nimmt seit Jahren leicht zu. Jetzt zum Highlight der zweitägigen Safari: Als über Funk ( die Guides sind in ihren Fahrzeugen darüber ständig in Kontakt miteinander ) die Nachricht umging, daß ein Löwenrudel gesichtet wurde, hatte sich Shabani unser Fahrer sofort auf den Weg dorthin gemacht. Die Löwen lagen nach erfolgreicher Jagd im Schatten einer Akazie und dösten. Wenig später sind wir den Großkatzen noch einmal etwas weiter entfernt begegnet. Ganz nahe, keine fünf Meter von uns entfernt, führte die Löwenmutter ihre vier halbwüchsigen Jungen an ein Wasserloch. So nahe kommt man den imposanten Tieren nicht einmal in einem Zoo - das hätten wir niemals erwartet!
    Eine Story, die auf einer wahren Begebenheit beruht, noch zum Schluß: Im Jahre 1898 hielten zwei menschenfressende Löwen auf dem heutigen Gebiet der Tsavo Nationalparks über Monate den Bau der "Ostafrika Eisenbahn" auf. Immer wieder starteten die Großkatzen Angriffe auf die Bahnarbeiter - 138 Menschenopfer wurden damals den Löwen zugeschrieben. Die Geschichte wurde 1996 mit Michael Douglas und Val Kilmer verfilmt - "Der Geist und die Dunkelheit".
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  • Day3

    Tag 3: Just walking at the Beach......

    November 13, 2017 in Kenya

    Strandspaziergänge bei Sonne, einer leichten Brise und sommerlichen Temperaturen sind toll - wer mag das nicht?! Der Bilderbuchstrand hier ganz im Süden Kenias bietet eine Menge unterschiedlicher Eindrücke. Besonders magisch sind die ständig wechselnden Farben und Lichtverhältnisse. Von sanft bis richtig dramatisch braucht es oft nur kurze Momente. Sehr beeindruckend ist vor allem ein teils dunkel Himmel mit schweren, schwarzen Regenwolken, der noch Raum für die Sonnenstrahlen lässt. Das smaragdgrüne Meer sieht dann besonders​ spektakulär aus. Leider fällt manchmal am Strand das Auftreten einiger der zahlreichen "Beach Boys" negativ auf. In Kenia versteht man darunter meist junge Männer, die dort versuchen ihre Waren oder diverse Dienstleistungen, wie z.B Ausflüge an die Touristen zu verkaufen. Am Strandabschnitt der Hotelanlage ist man "sicher" vor ihnen, aber sobald der öffentlichen Strand betreten wird, starten die Jungs zu ihren "Überfällen" - ganz besonders bei den "Neuurlaubern". Selten helfen freundliche Worte - oft muß sehr arrogant und barsch aufgetreten werden, um die Strandverkäufer in ihre Schranken zu weisen. Allerdings ist festzustellen, daß wahre Sprachgenies darunter sind. Zwei oder drei Fremdsprachen werden oft soweit beherrscht, daß eine Unterhaltung - oder eher ein "Verkaufsgespräch" - geführt werden kann, immerhin! Dafür aus Respekt von mir den Daumen hoch - aber nur dafür! Nach einigen Tagen lässt das Interesse der "Beach Boys" aber merklich nach - dann wissen die Jungs ganz genau, wer ein potentieller Interessent sein könnte, oder bei wem sie auf Granit beißen. Ungewöhnlich beim heutigen Morgenspaziergang waren zwei Männer, die große, prachtvolle Muscheln angeboten haben. Es ist eine harte, mühsame Arbeit, die Tiere im Riff zu suchen und dann das Fleisch mit einem Haken herauszulösen. Tierschützer werden jetzt empört aufschreien, aber von etwas wollen diese Menschen eben auch leben. Die Muscheln zu kaufen wäre aber fatal, da das Reisegepäck bei der Ausreise von den kenianischen Behörden sehr penibel kontrolliert wird. Derartige Souveniers würden äußerst empfindliche Geldstrafen zur Folge haben. Trotzdem sind mir persönlich solche Strandverkäufer deutlich lieber, als beispielsweise der einbeinig junge Mann, der heute in der Nähe unseres Hotels im Sand auf Krücken stehend mit vorwurfsvollem, mitleidigem Blick auf sein abhanden gekommenes Bein gezeigt hat. Was für ein Pfosten - betteln geht gar nicht!Read more

  • Day7

    Tag 6: Tsavo Ost NP Safari - Teil 2

    November 17, 2017 in Kenya

    Natürlich verbindet man mit einer Safari in Ostafrika zu allererst Tierbeobachtungen. An was die meisten Naturbegeisterten vor ihrer ersten Safari im Tsavo Ost NP aber gar nicht denken, ist die unglaubliche Landschaft, die den Besucher nachhaltig beeindruckt.

    Teil 2: Weites Land - dramatische Farben

    Gestern Vormittag hatten wir nach Einfahrt in den Nationalpark auf dem Weg zu unserer Lodge ja bereits die erste Pirschfahrt. Nach der dreistündigen Abendpirsch am gleichen Tag, folgt heute früh am Morgen die dritte und letzte Jeepfahrt auf unserer zweitägigen Safari. Aufbruch ist kurz nach 6.00 Uhr - eine gute Zeit um vielleicht noch Leoparden und Löwen zu sehen, die sich mit dann mit zunehmender Hitze zurück ziehen. In diesem Footprint möchte ich aber über die unglaublich schöne, weite Landschaft vonTsavo berichten. Im 1948 gegründeten Nationalpark ( ein Jahr später erfolgte dann die Teilung in Tsavo Ost und West ) findet der Besucher alle Landschaften vor, die man bei Naturdokumentationen über Kenia oder auch in Hollywoodklassikern wie "Jenseits von Afrika" mit Robert Redford und Meryl Streeb schon gesehen hat. Es ist aber etwas ganz anderes, diese wunderschöne Landschaft live und mit allen Sinnen zu erleben. Gras- und Buschsavannen wechseln sich mit lichten Akazienwäldern und halbwüstenartigen Steppen ab. Die weite, menschenleere Savannenlandschaft erlaubt dem Staunenden einen ungehinderten Blick bis zum Horizont. Dramatisches Licht, das vor allem in den Morgen- und Abendstunden vorherrscht, sorgt in Verbindung mit sich ständig änderten Wolkenformationen für fantastische Farb- und Lichtspiele die absolut beeindruckend sind. Der immer vorhandene Wind treibt die Wolken oft so schnell vor sich her, daß sich binnen Sekunden das Licht und somit auch die Farben komplett ändern können - was für ein Naturschauspiel! Bei hochstehender Sonne haben mir persönlich die Busch- und Akazienwälder am besten gefallen. Dort findet man die "berühmte" rote Erde, die bei voller Sonnenbestrahlung besonders intensiv leuchtet - ein ganz toller Kontrast zum oft dunkelblauem Himmel mit weißen Wolken. Akazienwälder sind aber auch in den Abendstunden ein Highlight. Die untergehende Sonne hinter einem dieser für Ostafrika so typischen Bäume bedient wohl alle Klischees - ein Bild, daß garantiert im Gedächtnis bleibt!Read more

  • Day8

    Tag 8: Fishermen at Diani Beach

    November 18, 2017 in Kenya

    Bei fortgeschrittener Ebbe ist ein Spaziergang am Diani Beach ( da dann besonders breit ) ausgesprochen schön. Der Strandabschnitt beginnend vor unserem Hotel wird unmittelbar rechts von einem Riffplateau begrenzt - nach links kann man wunderbar auf einer Strecke von ca. 2,5 Kilometer bis hin zu einer kleinen Flussmündung laufen. Unterwegs sieht man immer wieder Speerfischer, die bei Niedrigwasser zwischen den Riffblöcken und in den Seegraswiesen ihrer Arbeit nachgehen. Bis zur einsetzenden Flut sind die meist jungen Männer dann wieder zurück am Strand, wo sie versuchen, ihren Fang entweder gleich vor Ort zu verkaufen, oder aber etwas weiter in Ukunda ihre Abnehmer zu finden. Am Meisten werden Tintenfische erbeutet, die für weniger als einen Euro das Stück verkauft werden - kleinere Riffbarsche, Papageienfische etc. werden ebenfalls harpuniert. Seltener auch mittelgroße Lobster, die in Europa ein Vermögen kosten würden. Etwas weiter am Strand Richtung Flussmündung, haben die Netz- und Leinenfischer ihre traditionellen Boote vor Anker liegen. Oft aus dem Holz des Mango- oder Mahagonibaums handgefertigt und mit Auslegern und kleiner Segelfläche versehen, wird ebenfalls bei Niedrigwasser hinaus gefahren. Allerdings arbeiten diese Fischer weit vom Strand entfernt draussen vor der Riffkante in den tieferen Gewässern des Indischen Ozeans, wo auch große Beute wie Schwertfische zu finden ist.Read more

  • Day10

    Tag 10: Tidenhub an Kenias Küste

    November 20, 2017 in Kenya

    Während der Voll- und Neumondphase, kann der Tidenhub ( Unterschied der Höhe des Wasserspiegels zwischen Ebbe und Flut ) an Kenias Küste bis zu vier Meter betragen. Der Rhythmus zwischen den Gezeiten verändert sich jeden Tag ein wenig - ca. alle sechs Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. Das am Indischen Ozean die Gezeiten aber so intensiv sind, erwarten die Wenigsten. Eher denk man in diesem Zusammenhang an beispielsweise die Nordseeküste, jedoch sind ausgedehnte Wattwanderungen wie man am "Diani Beach" sieht, auch in tropischen Ländern durchaus möglich. Der extrem feine Sand verdichtet sich beim Rückgang des Wassers so stark, daß man wunderbar und ohne einzusinken, darauf spazieren gehen kann. Vor "unserem" Strand verläuft, grob geschätzt in 1000 Metern Entfernung ein Saumriff, welches die teils meterhohen Wellen bricht und für eine sehr ruhige Küste sorgt. Bei Ebbe zieht sich das Wasser fast bis dorthin zurück und hinterläßt neben einem deutlich breiteren Strand, auch eine interessante Wattlandschaft mit vielen natürlichen, türkisfarbenen Pools. Das Wasser darin ist badewannenwarm, wunderbar klar und lädt geradezu zum Planschen ein.Read more

  • Day11

    Tag 11: Joice, Marinda und ihr Business

    November 21, 2017 in Kenya

    Vorgestern habe ich ja sehr ausführlich und mit Ironie über die Verhaltensweisen der "Beach Boys" berichtet. Das es bei den Strandverkäufern aber auch sehr entspannt zugehen kann, sieht man am Beispiel von Joice und Marinda. Der aufmerksame Tourist stellt sehr schnell fest, daß die Frauen die am "Diani Beach" ebenfalls ihren Geschäften nachgehen, eine ganz andere Strategie "verfolgen". Sie sind einfach nur freundlich - die Akquise ist angenehm und zurückhaltend. Von zwei Damen möchte ich stellvertretend erzählen: Joice "macht in" Specksteinfiguren - ihren kleinen Shop ( eigentlich mehr eine verfallene Bretterbude mit Vierkanthölzern im Sand als "Regale" ) betreibt sie mittlerweile seit zehn Jahren. Die Mitvierzigerin kauft die hübschen Figuren in Kisii, einer größeren Stadt im Westen Kenias ein. Rund 15000 Menschen leben dort vom traditionellen Handwerk des Specksteinschnitzens. Die Figuren werden dann direkt am Strand ( deutlich günstiger als z.B bei uns im Hotel ) an vorbeilaufende Touristen verkauft. Durch ihr offenes, freundliches Wesen, hat sie zumindest uns als treue Kunden gewinnen können. Nur wenige hundert Meter weiter am Strand, finden wir wieder einmal Marinda im Sand sitzen. In mühevoller, geduldiger Handarbeit flechtet sie Kettchen, Armbänder, aber auch - teils aus reinen Naturmaterialien - Taschen in verschiedenen Größen. Die ältere Dame ist einfach nur herzlich und winkt immer überschwänglich wenn wir vorbeilaufen - vollkommen egal, ob wir etwas bei ihr kaufen, oder nur kurz miteinander sprechen. Die "Beach Boys" sollten sich an den beiden Frauen ein Beispiel nehmen - so funktioniert Business am Strand!Read more

You might also know this place by the following names:

Kwale, Kwale District

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