Kenya
Diani Beach

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14 travelers at this place
  • Feb9

    Relaxen am Tiwi Beach mit Schildkröten

    February 9 in Kenya ⋅ ⛅ 28 °C

    Die ersten Tage in der Coconut Beach lodge verbringe ich einfach mit relaxen am Strand, schreiben und lesen. Es tut einfach gut, aufs Meer zu schauen, die tropische Stimmung zu genießen, barfuß zu laufen, mittags einen frischen Mangosaft zu trinken, ein erfrischendes Bad im Pool zu nehmen und am Strand entlang zu laufen...

    Hier am Strand sind „beach boys“ unterwegs, die Handgeschnitztes und Kokosnüsse und Cashew nuts verkaufen. Sie klagen darüber, dass die Touristen ausbleiben und sie kein Einkommen mehr haben. Ja, ich verstehe, das ist schwer für sie, da sie bisher vom Tourismus gelebt haben und die Einkommensmöglichkeiten hier generell sehr begrenzt sind. Ich bin immer sehr gewillt, die Menschen zu unterstützen, so wie es zu mir und meinen Möglichkeiten passt. Ich merke, dass sich bei mir Mitgefühl und auch ein schlechtes Gewissen meldet. Leider kann ich nicht alle ausbleibenden Touristen ersetzen und möchte auch nur das abkaufen, was mir wirklich gefällt. Das erkläre ich den beach boys auch. Sie sind recht penetrant, irgendwann kapieren sie es jedoch und lassen locker. Ein paar handgeschnitzte Schlüsselanhänger mit Namensgravur habe ich erstanden, das ist ein schönes Souvenir!

    Am Tiwi Beach, an dem auch die Coconut Beach lodge liegt, gehen Schildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Es wurde eine sog. „Turtle Police“ ins Leben gerufen, eine ehrenamtliche Organisation, die für die Sicherheit der Schildkrötennester sorgt und dass möglichst viele kleine Schildkröten ihren Weg zurück ins Meer finden. Mehrere Nester befinden sich aktuell am Tiwi Beach. Wenn der ursprüngliche Ablageplatz zu unsicher ist, werden die Nester sorgfältig und unter möglichst unveränderten Temperatur- und sonstigen Rahmenbedingungen von der Turtle Police umgesiedelt. Regelmäßige Patrouillen sorgen dafür, dass keine Eidechsen oder sonstige Feinde die Eier ausgraben und das Nest zerstören.

    Bei einem Nest steht das Schlüpfen der Schildkröten unmittelbar bevor. Der Sand über dem Nest hat sich bereits abgesenkt, was ein Zeichen dafür ist, dass die Schildkröten sich bereits von ihren Eierschalen befreit haben und nun ihren Weg nach oben suchen. Die Reisejournalistin Chris sitzt am Dienstag den ganzen Tag am Nest, da sie das Schlüpfen auf keinen Fall verpassen möchte. Es fühlt sich an wie „das Warten aufs Christkind“. Total aufregend! Normalerweise kommen die kleinen Schildkröten bei Flut hervor, da dann der gefährliche Weg zum Wasser kürzer ist. Hier lauern zum beispiel Krabben, Vögel und große Ameisen.

    Zwischendurch organisiere ich mit Frank und dem Reiseveranstalter Diamir meine Verlängerung. Frank schlägt vor, im Anschluss an die Coconut beach lodge noch Richtung Mount Kenya zu fliegen, wo es eine weitere lodge der hiesigen Agentur und mehrere kleine unterschiedliche Nationalparks gibt (inklusive Nashörner). Das hört sich toll an! Insgesamt bleibe ich also 2,5 Wochen länger als ursprünglich geplant, wie schön. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Fernreise zwischendurch einfach verlängere, ein tolles Gefühl! Was soll ich jetzt auch im eisigen Winter und lockdown in Deutschland?

    Das Abendessen findet wieder am großen Tisch statt, es gibt ein leckeres Buffet inklusive frischer Langusten und Krebse. Robert ist ein absoluter seafood Fan, er futtert die halbe Schüssel leer, wir lachen! Dann ist plötzlich „Turtle-Alarm“! Wir lassen alles stehen und liegen und rennen den Strand hinter. Es ist allerdings Ebbe, kein guter Zeitpunkt. Ein paar wenige Schildkröten sind rausgeklettert, die allerdings etwas orientierungslos scheinen. Eine Schildkröte begleiten wir ins Meer, wie goldig. Da es stockdunkel ist und wir kein weißes Taschenlampenlicht verwenden dürfen, hilft Matthias mit seiner Tauchlampe mit Rotlicht aus.

    Die Turtle Police beschließt, die restlichen verirrten kleinen Schildkröten wieder im Sand zu vergraben und auf die nächste Flut zu warten. Puh, die ist mitten in der Nacht! Wir verabreden uns also für 2 Uhr. Im Rotlicht sehen wir die kleinen Schildkröten herumkrabbeln, total goldig! Die Kleinen haben eine unwahrscheinliche Kraft, wie sie sich ihren Weg Richtung Meer durch tiefe Fußspuren im Sand und Algen erkämpfen. Chris erklärt, dass nur rund 1 Prozent das Erwachsenenalter erreichen. Hier macht es also die schiere Anzahl aus, ein Nest besteht aus rund 100-150 Eiern.

    Man kann übrigens die männlichen und weiblichen Schildkrötenbabys an ihrer Geschwindigkeit unterscheiden. Während die Männchen schnurstracks zum Wasser marschieren, sind die Weibchen langsamer und halten öfter inne. Sie merken sich so ihren Geburtstrand mit seinem Geruch und Eigenheiten, da sie ja rund 30 Jahre später hier selbst wieder ihre Eier ablegen werden - sofern sie überleben. Absolut faszinierend, was die Natur hier eingerichtet hat. Das war ein tolles Erlebnis, das Aufstehen mitten in der Nacht hat sich gelohnt!
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    Sigisea

    das könnte ich sofort malen! Traumhaft! Genieße die Zeit weiterhin.

    2/23/21Reply
    Heike Dzierzon-Laukel

    Ja das ist ja nett mit den kleinen Schildkröten

    2/24/21Reply
     
  • Day10

    Vom Tsavo Ost zur Küste

    January 30, 2020 in Kenya ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach dem Frühstück starten wir zu unserem letzten Gamedrive von der Lodge zum Parkgate. Es geht durch eine schöne Buschlandschaft, wir sehen blühende Kakteen und viele kunstvoll gebaute Termitenhügel, rot wie der Boden des Tsavo Ost. Auch eine Giraffenherde können wir beobachten. Kurz hinter dem Parkausgang am Buchuma Gate stärken wir uns bei einem Mittagessen , dann fahren wir über Mombasa bis zur Südküste, wo wir im Leopard Beach Resort in Diani Beach am Nachmittag ankommen.Read more

  • Day6

    Mombasa und Tiwi Beach

    November 23, 2019 in Kenya ⋅ ⛅ 28 °C

    Wieder früh auf. Mein Schlaf Defizit nimmt mittlerweile Dimensionen an, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
    Letzte Pirsch Fahrt. Wieder Löwen als Highlight. Danach Richtung Mombasa. Was für eine kaputte Stadt. Moloch. Zumindest das, was wir gesehen haben. Tagesausflug mach Mombasa wird spontan und einstimmig gestrichen.
    Hotel direkt am Strand. Große Anlage. AI System nicht komplett durchschaubar. Aber wir haben ja noch ein paar Tage. Essen ist richtig gut.
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  • Day11

    Diani Beach - Leopard Beach Resort

    January 31, 2020 in Kenya ⋅ ☁️ 31 °C

    Die nächsten Tage verbringen wir in unserem Strandhotel direkt am Indischen Ozean. Unser Zimmer ist sehr geräumig, gut ausgestattet und geschmackvoll gestaltet. Zum Schwimmen haben wir die Wahl zwischen 3 Pools, wir entscheiden uns für den ruhig gelegenen Pool am Spa-Bereich. Die schön gestaltete Kaffee-Lounge wird zu einem unserer Lieblingsplätze. Das Essen ist sehr gut, am Buffet gibt es eine gute Auswahl, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch der Service ist sehr gut. Besonders schön ist der Abend, wo das Dinner am Strand serviert wird.Read more

  • Day2

    Jambo Jambo......

    November 12, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Anschlußflug von Istanbul nach Mombasa dauerte 6,5 Stunden. Rückblickend betrachtet, ist diese Zeit dann doch recht zügig vergangen - rückblickend!

    Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt, da wir bereits im Vorfeld das umfangreiche "Formblatt 22" ausgefüllt hatten und auch einer der Ersten waren, die das Flugzeug nach der Landung verlassen konnten.

    In Kenia ist trotz widersprüchlicher Infos im Netz, das vorgeschriebene Touristenvisa bei Einreise für 40 € am Flughafen erhältlich und somit, deutlich günstiger, als bei der Botschaft von Kenia in Berlin, oder über einen der Visa-Dienste, bei denen teils über 100 € für die Ausstellung / Versand berechnet werden. Abgesehen davon, einfacher als direkt am Flughafen geht es nun wirklich nicht.

    Gegen 6.00 Uhr sind wir dann nach einem 90minütigen Transfer, endlich in unserem Domizil auf Zeit angekommen - dem "Leopard Beach Resort & Spa" am traumhaften "Diani Beach".

    Die Anlage begeistert augenblicklich durch den wunderschönen, weitläufigen Garten ( eher eine tropische Parkanlage ) und die Wohngebäude im afrikanischen Stil.

    Überall ergeben sich tolle Blicke auf den Indischen Ozean, der sich hier in den schönsten Blau- und Türkistönen zeigt - es gibt wahrlich schlimmere Schicksale, als im November an Kenias Küste zu urlauben 😊😊😊!

    Vor dem Frühstück, geht es noch auf einen kurzen Abstecher an den weißen Puderzuckerstrand - um 7.00 Uhr fast menschenleer und wunderschön im Licht der frühen Morgensonne.

    Jambo Kenia und..... Hukuna Matata 😍😍😍!
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    D. and D.

    Wunderschöööööööön 😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

    11/12/17Reply
    Daniela W.

    Ich will auch Sonne 🌞

    11/12/17Reply
    Susanne Stoof

    😍😍😍

    11/13/17Reply
    Susanne Stoof

    Und hier gibt's sogar Kapuziner Röppchen😆😂

    11/13/17Reply
     
  • Feb18

    Die Coconut Beach lodge

    February 18 in Kenya ⋅ ⛅ 30 °C

    Insgesamt verbringe ich 2,5 Wochen in der Coconut Beach lodge. Das erscheint sehr lange und gleichzeitig wird es mir nie langweilig! Die Lage und die ganze Anlage im natürlichen und in die Umgebung eingepassten Stil sind traumhaft - genau das Richtige für mich. Die Stimmung ist entspannt, an den Füßen maximal Flipflops, Manager Frank und Co-Manager Mustafa sowie die Angestellten sind sehr freundlich und hilfsbereit, der Pool erfrischend - und dann natürlich der traumhafte Strand mit den Kokospalmen! Hier sitze oder liege ich häufig in der Hängematte oder auf dem Liegestuhl und schaue einfach aufs Meer, schreibe oder lese.

    Die Gezeiten sind deutlich sicht- und hörbar. Bei Ebbe werden Sand, Steine und abgestorbene Korallen freigelegt, die Boote liegen dann auf dem „Trockenen“. Mit Matthias spaziere ich morgens ein paar Mal am Strand entlang vor Beginn seines „remote office“. Dafür bin ich dankbar, denn dann werde ich seltener angesprochen von den locals. Bei meinen Strandspaziergängen alleine kommt das doch regelmäßig vor. Zwar sind die Situationen fast nie wirklich unangenehm, es geht doch meist „nur“ ums Verkaufen. Dennoch tut es auch mal gut, einigermaßen „unbehelligt“ am Strand entlang zu laufen.

    In der Anlage laufen auch fünf Katzen relativ frei und wild herum. Die Familienverhältnisse dieser Katzen sind etwas schwer zu durchschauen. Eine einäugige, relativ kleine Katze scheint die Mutter bzw. Großmutter der anderen zu sein, die teilweise deutlich größer sind. Es gibt auch zwei süße kleine Katzenkinder - die weiße Joda und der überwiegend schwarze Darth Vader. Alle bis auf eine Katze sind sehr scheu und lassen sich nicht streicheln.

    In der ersten Woche meines Aufenthalts geht es in der Coconut Beach lodge recht lebhaft zu, da einige Gäste aus der Reisebranche hier logieren, Freunde aus der Umgebung vorbeischauen und die Hochzeitsgäste ja hier übernachten. Ab Mitte der zweiten Woche sind Matthias und ich die einzigen Gäste, unglaublich! Es ist also sehr ruhig, wir zwei sitzen bei Frühstück und Abendessen als einzige im großen seitlich offenen Restaurant. Die ganzen Angestellten - Reinigungskräfte, Küchenpersonal, Kellner und Gärtner sind nur für uns da! Irgendwie fühlt es sich fast wie ein zweites Zuhause an. Die Angestellten werden uns sehr vertraut und wir kommen häufig ins Gespräch mit ihnen.

    Gleichzeitig habe ich großen Respekt für Frank, dass er sein Möglichstes tut, um die Angestellten hier beschäftigt zu halten und ihnen so weiter ein Einkommen zu sichern. In der Nachbarschaft gibt es durchaus Hotels, die aufgrund der Corona-Krise geschlossen haben. Frank läßt auch weiter Instandhaltungs- und Verschönerungsarbeiten an der lodge durchführen, um so für einen künftigen Wiederanstieg der Touristenzahlen gewappnet zu sein.

    Die Coconut beach lodge liegt an einem generell ruhigen Strandabschnitt fern der großen Hotelanlagen von Diani beach. Das genieße ich sehr! Und dann natürlich das Erleben der turtle police und der Schildkrötennester. Für einen Strandaufenthalt in Kenia würde ich jederzeit wieder hierher kommen. Es war bestimmt nicht das letzte Mal!
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  • Day7

    Tsavo East NP safari - Part 3

    November 17, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 29 °C

    Gestern ging es früh am Morgen, noch einmal auf ausgedehnte Pirschfahrt, mit einem absoluten Highlight - doch dazu später!

    Gegen 11.00 Uhr, verließen wir dann den Tsavo Ost Nationalpark und machten uns auf die Rückfahrt an den "Diani Beach".

    Nachdem ich im letzten Footprint meine Eindrücke zur spektakulären Landschaft des Park zum Besten gegeben habe, soll der heutige Bericht die Tierwelt von Tsavo Ost berücksichtigen.

    Teil 3: Rote Elefanten und mähnenlose Löwen

    Die Big Five ( Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner und Kaffernbüffel ) bei einer Safari in Ostafrika zu sehen, ist das Ziel vieler Besucher der Nationalparks.

    Die beiden Tsavo NP's ( Ost und West ), die mit einer Gesamtfläche von ca. 22.000 Quadratmetern etwa halb so groß wie die Schweiz sind, beheimaten 60 Arten von Säugetieren - darunter auch die genannten Spezien.

    Berühmt für den Ostteil von Tsavo, sind die "Roten Elefanten". Die grauen, bis zu vier Meter großen Dickhäuter, bekommen diese Farbe durch ausgiebige Staub- und Schlammbäder in der roten Erde von Tsavo Ost.

    Ebenfalls ungewöhnlich, sind hier die männlichen Löwen, die keine oder nur eine sehr schüttere Mähne tragen. Dies erklärt man sich als Anpassung an die große Hitze, die über viele Monate vorherrscht.

    Leoparden sind nur sehr wenige im Nationalpark beheimatet - selbige während einer Safari zu entdecken, ist schon ein großer Glücksfall.

    Fast gänzlich verschwunden sind die in Tsavo ebenfalls beheimateten Spitzmaulnashörner. Durch starke Wilderei, bedingt durch die seinerzeit große Nachfrage an Elfenbein, wurden die mächtigen Tiere in den 1970er und 1980er Jahren nahezu ausgerottet.

    Damals, hatten nur zwei Prozent der ursprünglichen Population überlebt. Heute, erholt sich der Bestand wieder sehr langsam und die Spitzmaulnashörner leben in den für Safaritouristen gesperrten Teilen von Tsavo.

    Nicht viel besser, erging es damals den Elefanten. Von ausgehend 40000 Exemplaren, hatten bis 1990 nur knapp 5000 Tiere das Massaker überlebt.

    Erst ein weltweites Verbot für den Elfenbeinhandel und rigeroser Schutz der verbliebenen Tiere, half den Bestand der übrig gebliebenen Dickhäuter zu erhalten.

    Mittlerweile, hat sich ja leider das Handelsverbot für Elfenbein wieder gelockert und die Wilderei, nimmt seit Jahren leicht zu.

    Jetzt zum Highlight der zweitägigen Safari: Als über Funk ( die Guides sind in ihren Fahrzeugen darüber ständig in Kontakt miteinander ) die Nachricht umging, daß ein Löwenrudel gesichtet wurde, hatte sich Shabani unser Fahrer sofort auf den Weg dorthin gemacht.

    Die Löwen, lagen nach erfolgreicher Jagd im Schatten einer Akazie und dösten. Wenig später, sind wir den Großkatzen noch einmal etwas weiter entfernt begegnet. Ganz nahe, keine fünf Meter von uns entfernt, führte die Löwenmutter ihre vier halbwüchsigen Jungen an ein Wasserloch. So nahe, kommt man den imposanten Tieren nicht einmal in einem Zoo - das hätten wir niemals erwartet!

    Eine Story, die auf einer wahren Begebenheit beruht, noch zum Schluß: Im Jahre 1898, hielten zwei menschenfressende Löwen auf dem heutigen Gebiet der Tsavo Nationalparks, über Monate den Bau der "Ostafrika Eisenbahn" auf.

    Immer wieder, starteten die Großkatzen Angriffe auf die Bahnarbeiter - 138 Menschenopfer wurden damals den Löwen zugeschrieben.

    Die Geschichte wurde 1996 mit Michael Douglas und Val Kilmer verfilmt - "Der Geist und die Dunkelheit".
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    D. and D.

    😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

    11/18/17Reply
    D. and D.

    Fantiiiiii baaaaabyyyyy pöööööffs 😍😍😍😍

    11/18/17Reply
    D. and D.

    Und ein Raffiiiii ❤❤❤

    11/18/17Reply
    Susanne Stoof

    Was für ein tolles Erlebnis 😍

    11/18/17Reply
     
  • Day15

    A long life begins.....

    November 25, 2017 in Kenya ⋅ 🌙 27 °C

    Irgendwie sollte es bisher nicht sein, daß wir trotz einiger Schildkrötennester ganz in der Nähe unseres Hotels, daß Schlüpfen der kleinen Reptilien miterleben dürfen.

    Nachdem wir gleich zu Beginn unseres Urlaubs einen Schlupf nur wenige hundert Meter von unserem Strandabschnitt entfernt verpasst hatten, fieberten wir die letzten Tage dem 24. November entgegen.

    Für ein anderes Gelege einige Gehminuten weiter, wurde dieses Datum nach zwei Monaten Brutzeit, als Schlupftag angesetzt. Da natürlich kleine Abweichungen in der Brutzeit vorkommen können, hatten wir uns bereits einen Tag vorher am späten Nachmittag am Gelege eingefunden und den Sonnenuntergang abgewartet.

    Meistens graben sich die Reptilien am frühen Abend aus dem Sand - seltener bei Tageslicht. Ein wichtiger Faktor ist auch der Wasserstand - bei Flut, ist der Weg ins Meer deutlich kürzer und somit wesentlich ungefährlicher, da die Chance an den Fressfeinden ( hier am Strand vor allem große Krabben ) vorbeizukommen, steigt.

    Leider, war unser Warten am 23. November vergebens und so fanden wir uns einen Tag später, noch einmal zur selben Zeit an besagtem Gelege ein - abermals ohne das erhoffte Erlebnis.

    Am Morgen danach sagte man uns, als wir während des täglichen Strandspaziergangs wieder an der Stelle vorbei kamen, daß das Gelege tot sei - leider passiert so etwas manchmal!

    Unsere wohl letzte Hoffnung in diesem Urlaub einen Schlupf zu sehen, bot ein weiteres Nest, daß wiederum nicht weit entfernt vom "Leopard Beach Resort" war.

    Ein Einheimischer, der neben seinem Strandshop, auch auf dieses Gelege achtete, sagte uns, daß er am gleichen Tag spät nachmittags "Geburtshilfe" geben und die kleinen Schildkröten ausgraben würde. Das ist nicht unüblich - die Kleinen können so unter "Aufsicht" ihren gefährlichen Weg ins Lebens antreten und sind, bis sie das Meer erreicht haben, vor den zahlreichen, am Strand lauernden Fressfeinden weitestgehend geschützt.

    Tatsächlich konnten wir dann am gestrigen Spätnachmittag dieses Naturwunder miterleben. Es war schon äußerst beeindruckend, mit welchem Lebenswillen sich die nur knapp 20 Gramm schweren Schildies Richtung Meer kämpften.

    Als sie dann endlich, nach Minuten der Anstrengung, das erste Mal Wasser unter den kleinen Flossen gespürt hatten, wurden noch einmal die allerletzten Reserven mobilisiert um durch die Brandung zu kommen - ein wirklich berührender Moment!

    Nur ein winziger Prozentteil der kleinen Schildkröten, überlebt die ersten Tage im Meer - die allermeisten, bei einem "normalen" Schlupf, nicht einmal den gefährlichen Weg dorthin.

    Die Meisten der ganz Wenigen, die im Alter von ca. 15 Jahren ( so jedenfalls bei den "Unechten Karettschildkröten" von Gestern ) dann ihre Geschlechtsreife erlangen, werden versuchen wieder an den Platz ihrer "Geburt" zurück zu kommen - alle zwei bis drei Jahre, um am "Diani Beach" oberhalb der Gezeitengrenze, im Schutz der Dunkelheit, in einer Sandgrube bis zu 120 Eier abzulegen.

    Über 50 Jahre können die kleinen "Caretta carettas" von Gestern alt werden. Wir hatten das große Glück und durften in ihren ersten Minuten dabei sei - Alles Gute für ein langes Leben, passt auf euch auf 🧿🧿🧿!
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    D. and D.

    Soooooooooo nieeeeeeedlich 😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍

    11/26/17Reply
    Insekten Ingo

    Wie unglaublich schön die sind ^^ sowas sieht man nicht alle Tage. Muss unbeschreiblich sein da dabei gewesen zu sein

    11/26/17Reply
     
  • Day14

    G'schichten aus'm Paulanergarten

    November 24, 2017 in Kenya ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Footprint "Das Helfersyndrom", hatte ich ja bereits das Thema rührseelige Geschichten bedacht.

    So wie in freier Wildbahn, führen auch bei der "Jagd" auf naive Urlaubsgäste in den Hotels, die unterschiedlichsten Taktiken zum Erfolg - wenn auch nicht immer!

    Eine plumpe Rhetorik, wie beispielsweise von "Sandro" ( einem der vielen "Beach Boys" ), erzielt allerdings selten das gewünschte Ergebnis.

    Während des üblichen Smalltalks am Strand, in dem immer irgendwie die Frage aufkommt, wie es dem Gegenüber so geht, kommt dann natürlich bei einigen Akteuren ( in diesem Beispiel bei Sandro ) eine Antwort, die man eigentlich nicht hören will!

    Das Business läuft furchtbar schlecht, kein Geld für nix ist da, schon gar nicht für Essen, Sandro hat ganz arg Hunger, Hunger ist nicht gut für Sandro, wäre toll wenn wir aus unserem Restaurant einmal eine Kleinigkeit mitbringen könnten usw, usw!

    Gehofft wird dabei natürlich weniger auf Lebensmittel, sondern vielmehr, daß aus Mitleid das mitgeführte Sortiment an Schnickschnack, zu weit übertriebenen Preisen einen Abnehmer findet.

    Etwas "feinsinniger", ist da auf jeden Fall die herzerweichende Geschichte von der schwerkranken Mutti, die unbedingt ärztliche Versorgung bräuchte.

    Gerne wird diese Taktik ab und an auch von Serviceangestellten in den Hotels genutzt, die über viele Tage zu "ausgewählten" Gäste eine lockere Bindung aufgebaut haben.

    Eines Morgens, meistens gegen Ende des Urlaubs, ist dann beispielsweise beim Frühstück, ein auffallend bedrückter Kellner anzutreffen. Da dieser ja sonst immer mit bester Laune unterwegs war, wird nicht selten nachgefragt, ob alles in Ordnung sei.

    Und ganau jetzt, kommt die "kranke" Mutti ins Spiel ( wie vor Kurzem bei "Paul und Petra" geschehen ) - die "Spinne", hat Ihre Beute nun im Netz!

    Geradezu "subtil", allerdings nur zu Beginn, ist die "G'schichte aus'm Paulanergarten" die uns einer der Kellner kürzlich beim Frühstück erzählt hatte.

    Auf meine Frage, wie denn Gestern sein freier Tag war, öffnete ich die "Büchse der Pandora".

    "Thomas" ( nennen wir ihn einfach Mal so ) hatte geradezu Dramatisches erlebt. Nach der Fahrt in einem Tuk Tuk ( ein kleines motorisiertes Dreirad, daß hier als Taxi eingesetzt wird ), hatte er bemerkt, daß während der Fahrt wohl sein Handy aus der Hosentasche gerutscht sein mußte.

    Vergebens wurde versucht, über die zuständige "Tuk Tuk-Zentrale" den Fahrer des Gefährts ausfindig zu machen. Ohne Erfolg, machte sich dann "Thomas" auf den Weg, den Verlust in der nächsten Polizei Station anzuzeigen - soweit so gut!

    So, und jetzt kommt's!!! Man musste "Thomas" dort leider mitteilen, daß die Zuständigkeit für derartige Verlustanzeigen outgesourst wurde und zwar, in die Hauptstadt Nairobi ( gefühlt zwei Tagesreisen entfernt )!

    Dort gäbe es, und NUR dort, die landesweit einzig staatlich authorisierte "Ichhabmeinhandyimtuktukverloren" Anzeigenaufnahmestelle - ist natürlich schon furchtbar, wenn man(n) dafür von Ukunda, gefühlt durch das ganze Land reisen muß.

    Bleibt für alle Kenianer zu hoffen, daß die Landesregierung die Dienstleistungen der fernen Behörde gebündelt hat mit, sagen wir Mal, der Anzeigenaufnahmestelle für "Mirwurdemeinhandyvomaffengestohlen".

    Da "Thomas" aus Zeitgründen nicht nach Nairobi fahren kann ( die genannte Behörde hat wohl bedauerlicherweise auch keinen Telefonanschluss ), muß er den Verlust wohl auf sich beruhen lassen und ist eben fortan leider ( auch für die sicherlich kranke Mutti ) nicht mehr mobil erreichbar.

    Man kann sich denken, wohin das Ganze jetzt führt. Sorry "Thomas", tolle Geschichte aber, manchmal ist Weniger einfach Mehr!

    Ganz wichtig als Nachtrag: Die allermeisten Kenianer denen wir bis jetzt begegnet sind, waren extrem freundlich und hilfsbereit.

    Leider gibt es überall, so auch hier, "Schwarze Schafe" - in diesem Fall, trifft die Beschreibung ironischerweise doppelt zu 🤷‍♂️🙋‍♂️🙋‍♂️!
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    D. and D.

    Geiler Text 😂😂😂😂 jo hat sich über die "paulanergarten" Assoziation seeeehhhr gefreut 😂😂😂😂😙😙😙😙

    11/25/17Reply
    D.O.T

    Deshalb hab ich se ja genommen - eine Hommage an Insekten Ingo😎☺

    11/25/17Reply
     
  • Feb7

    Ankunft an der kenianischen Küste

    February 7 in Kenya ⋅ ☀️ 30 °C

    Um 7.30 Uhr werde ich heute morgen vom Airport Guesthouse abgeholt. Jetzt heißt es, endgültig Abschied nehmen von den freundlichen Mädels hier und von Uganda. Mit einer Angestellten tausche ich noch die whatsapp-Nummern aus. Am Flughafen gibt es komplizierte und langwierige Kontrollen. Dabei habe ich den Eindruck, dass der Corona-Test intensiver kontrolliert wird als mein Reisepass;). Auch hier gibt es Internetprobleme, so dass ich es nicht schaffe, das online-Gesundheitsformular für Kenia auszufüllen.

    Am Gate fällt mir auf, dass der Frauenanteil sehr gering ist. Im Flieger sitzt ein Ugander neben mir, der nach Pretoria/Südafrika fliegt, wo er im Krankenhaus arbeitet. Er hat seine Mutter/Familie hier besucht, die weit entfernt der Hauptstadt lebt. Er erzählt, wie schwierig es für ihn ist, eine gute Balance zwischen seinem Leben in Südafrika, Urlaubstagen und Besuch seiner Familie in Uganda zu finden. Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Wie und wo möchte ich ein Leben führen, das mich wirklich glücklich macht? Diese Frage stellt sich jeder von uns, egal ob in Europa oder hier in Afrika. Zumindest diejenigen, die ausreichend finanzielle Möglichkeiten haben und nicht nur von der Hand in den Mund leben, so wie natürlich viele hier.

    Die Stewardessen sind übrigens gekleidet wie im OP-Raum mit Schutzanzügen, Haube und Maske. Wow, bei Kenya Airways nehmen sie Corona wirklich ernst!

    Schon im Flugzeug denke ich darüber nach, warum ich eigentlich schon am Freitag nach Deutschland zurückfliegen soll? Ich könnte doch einfach verlängern, was spricht dagegen? Ich habe ja noch Zeit in meinem Sabbatical und keinerlei besondere Verpflichungen in Deutschland. Ich beschließe, das gleich bei Ankunft in der lodge anzusprechen, eine schöne Perspektive!

    Der Anflug auf Nairobi ist „bumpy“, es türmen sich viele Wolken. Im Flughafen gibt es wieder etliche Kontrollen, das Gesundheitsformular fülle ich schließlich auf dem Tablet der Angestellten aus. Nach dem kurzen Inlandsflug nach Mombasa werde ich von einem Taxifahrer abgeholt.

    Ich habe keine Vorstellung, wie weit es bis zur Coconut Beach lodge ist - es zieht sich. Wir fahren durch Elendsviertel, so schätze ich es zumindest ein: kaputte kleine Häuser, Kühe und Ziegen, die zwischen dem vielen Müll die wenigen Grashalme aufspüren, junge Menschen ohne erkennbare Beschäftigung. Puh, das ist schwer zu ertragen, obwohl ich schon viel gesehen habe - ich fühle die Armut und Hoffnungslosigkeit der Menschen hier. Ja, das berührt mich sehr.

    Dann fahren wir auf einer Fähre durch einen Salzwasserarm. Viele Autos und noch mehr Fußgänger werden hier transportiert. Danach biegen wir irgendwann von der Asphaltstraße auf eine Sandpiste ab. Nach insgesamt 1,5 Stunden Fahrzeit kommen wir bei der Coconut Beach lodge an. An der Rezeption halb im Freien empfängt mich sehr freundlich Mustafa mit einem Kokosnussdrink. Mein Zimmer liegt schön in vorderster Reihe mit Blick aufs Meer.

    Kurz nach meiner Ankunft kommt eine Frau vorbei und stellt sich vor - Chris, eine deutsche Reisejournalistin und Wildtierfotografin. Das klingt ja spannend, ich freue mich und fühle mich schon angekommen. Das Abendessen findet gemeinsam am großen Tisch statt: Sophie (aus der Reisebranche) und Robert, Chris, Matthias, der hier « remote » arbeiten wird, Inga und Guido (ebenfalls Reisebranche), Frank, Inhaber der hiesigen Reiseagentur und Pächter der Coconut Beach lodge und seine Tochter mit ihrer Freundin. Das Essen ist sehr lecker und der Abend kurzweilig mit anregenden Gesprächen.

    Ich freue mich auf Meer, Strand, Schnorcheln und Ruhe, um alle Erlebnisse aus Uganda zu verarbeiten!
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    Rita Bus

    Traunhaft. Das ist der richtige Ort für Entspannung und Relaxen. Genieße es😊

    2/22/21Reply
     

You might also know this place by the following names:

Diani Beach