Und weiter gehts...
2019年7月1日, アメリカ ⋅ ☀️ 22 °C
Belize it or not
2019年7月2日, ベリーズ ⋅ ⛅ 30 °C
Belize sagt jetzt wahrscheinlich nicht gerade jedem was. Es handelt sich um ein kleines Land in Zentralamerika mit rund 400'000 Einwohnern, verteilt auf etwa die Hälfte der Fläche der Schweiz - es gibt also ganz viel Natur. Es entstand 1981 aus der Kolonie Britisch-Honduras und ist das einzige Land in Zentralamerika, in dem Englisch die Amtsprache ist (ein Vorteil für uns😉). Die Hauptattraktion des Landes ist das Barriereriff. Das Riff zieht sich die gesamte Küste von Belize entlang und ist nach dem Great Barrier Reef das zweitgrösste Korallenriff der Welt. Obwohl das Land nur wenig Einwohner hat, stammen sie aus verschiedenen Kulturen ab und leben hier recht friedlich zusammen. Es gibt Mestizen (Weisse&Indianer als Vorfahren), Kreolen (Afrikaner&Weisse als Vorfahren), Maya (ausser einer kleinen Gruppe, aus Mexiko und Guatemala eingewandert), Garifuna (westafrikanische Sklaven&Kariben als Vorfahren) und die Mennoniten (aus Deutschland abstammend, sprechen Plautdietsch).
Weshalb haben wir uns für Belize entschieden? Als wir den Trip in die USA organisierten, dachten wir, wir brauchen einen Rückflug. Also buchten wir den günstigsten und das war halt Belize (da Mexico, Kanada und ein paar Karibikinseln nicht als Ausreise zählen). Ausserdem haben wir gelesen, dass es hier nicht viele Touristen gibt, was uns natürlich auch zuspricht.
Von Los Angeles ging es erstmals nach Dallas, wo wir wieder einmal eine Nacht am Flughafen verbrachten. Erst wollten wir ein Hotel buchen, doch da unser Flug Verspätung hatte, lohnte es sich nicht mehr. Also schliefen wir ein bisschen auf den Stühlen und erkundeten den riesigen Flughafen und fuhren einige Runden mit dem Skytram, welches den Flughafen umrundet. Mittags kamen wir dann in Belize an.
Wir bezogen unser Zimmer bei einer Familie und erkundeten dann ein bisschen Belize City. Viel zu sehen gibt es jedoch nicht und da gerade Regenzeit ist, haben viele Stände und Tourenverkäufer nicht geöffnet. Wir assen noch etwas in einem chinesischen Restaurant und gingen fürs Frühstück einkaufen. Die Preise im Laden erstaunten uns sehr, da sie bei vielen Produkten über dem Preisniveau der Schweizer Einkaufsläden liegen. Grund dafür ist hauptsächlich, dass hier alles importiert wird. Allgemein ist Belize verglichen mit anderen Ländern in Zentral- und Südamerika ein eher teures Reiseziel. Zurück in der Unterkunft erkundeten wir uns ein bisschen, was man hier alles machen kann (wie immer sind wir sehr spontan unterwegs). Wir entschieden uns, am nächsten Tag einen Bus nach Orange Walk Town zu nehmen. Es ist die drittgrösste Stadt des Landes und bekannt als Ausgangspunkt zu alten Maya Ruinen.もっと詳しく
Sugar City
2019年7月4日, ベリーズ ⋅ ⛅ 32 °C
Die Busfahrt nach Orange Walk Town dauerte knapp 2 Stunden. Wir haben nicht den Express-Bus (wie uns empfohlen wurde), sondern den „Pendler“, der überall hält, erwischt.🤷♂ Wir brauchten auch schon länger für 100 Kilometer.😅
Die Stadt Orange Walk Town ist vorallem für seine Zuckerrohrproduktion bekannt, deshalb nennen sie die Einheimischen auch liebevoll Sugar City. Touristisch gesehen ist noch nicht allzu viel los in der Stadt, es gibt 7 Unterkünfte, wovon sich die meisten Backpacker im einzigen Hostel treffen. Und dieses hat gerade mal 4 Doppelzimmer. Auch im Bus waren wir weit und breit die einzigen Ausländer - irgendwie schön und die Belizer sind sehr nette Leute.
Die Sugar City ist auch ein optimaler Ausgangspunkt, um die Lamanai Ruinen der Maya‘s zu besichtigen. Diese liegen mitten im Dschungel und sind nur durch eine einstündige Bootsfahrt zu erreichen. Sie gehören zu den am längsten besiedelsten Mayastädten. Unsere erste Mayastädte übrigens. Die Mayas sind/waren ein indigenes Volk von Mittelamerika, welches vorallem für die hoch entwickelte Kultur und den genauen Kalender bekannt ist.
Unsere Tour war sehr interessant und der einheimische Tourguide wusste viel zu erzählen. Wir teilten uns das Boot mit einer amerikanischen Familie, welche einen Tagesausflug von San Pedro (eine Insel) aus machten. Ein ganz neues Level von Tagesauflug: Per Flugzeug von San Pedro nach Orange Walk Town, mit dem Boot zu den Ruinen, Ruinen-Tour, Mittagessen und das ganze wieder zurück.🙈🙈
Eines unserer Highlights war der Kartoffelsalat zum Mittagessen, der wird hier oft als Beilage gereicht. Mensch war der lecker.😋
Zudem sahen wir an diesem Tag auch einige Tiere des Dschungels. Die Brüllaffen hörten wir vor allem, denn die machen einen riesen Lärm und schreien was das Zeug hält. Ausserdem haben wir auch mehrere Waschbärenarten und spezielle Vögel gesehen.
Wir blieben noch eine Nacht in der Sugar City, bevor wir uns auf den Weg in den Norden von Belize machten.もっと詳しく
Corozal
2019年7月5日, ベリーズ ⋅ ⛅ 32 °C
Mit dem Bus geht es von Orange Walk Town ans Meer bis nach Corozal. Busfahren ist in Belize übrigens extrem günstig. Für CHF 5 pro Person fahren wir durch halb Belize. Nach Corozal sind wir nur für einen kleinen Zwischenstopp gekommen. Wir laufen einmal durch den Ort und geniessen die Aussicht aufs Meer von der Dachterrasse aus. Morgen geht es dann ab aufs Speedboat.🚤😎もっと詳しく
La Isla Bonita
2019年7月7日, ベリーズ ⋅ ☁️ 29 °C
🎶Last night I dreamt of San Pedro🎶
Wer kennt ihn nicht, den Superhit von Madonna? Wir träumen jedoch nicht von San Pedro, sondern machen uns am Morgen früh auf den Weg zum Speedboat, dass uns in 2 Stunden auf die Insel Ambergris bringt. Deren Hauptort San Pedro wurde durch Madonna extrem bekannt (vor allem bei den Amis). Deshalb reiht sich jetzt in den hinteren Teilen der Insel ein Resort ans nächste.
Wir haben ein kleines Hotel gefunden, welches mitten im Ort gelegen und doch sehr ruhig ist. Wir geniessen das schöne Wetter erstmals und chillen auf dem Pooldeck.
Am nächsten Tag wollen wir die Insel mit den Beach Cruisern erkunden, jedoch kommen wir nicht weit. Ein Gewitter zieht auf und holt uns ein, bevor wir wieder beim Hotel sind. Wir sind pflotschnass und holen uns erstmals eine Wurst von unserem Lieblingsimbiss (die Wurst schmeckt wie eine Schweizer Schweinsbratwurst😋). Das Gewitter dauert dann doch etwas länger und als wir uns erneut aufs Fahrrad wagen, ist bereits später Nachmittag. Wir radeln ziemlich weit aber da alle Resorts am Strand gebaut wurden, sieht man nicht wirklich etwas. Auf dem Rückweg legen wir einen Stopp bei einer gemütlichen Bar mit Live Musik ein und lassen den Abend ausklingen. Auf dem Nachhauseweg entkommen wir einer erneuten Regenschauer dann halbwegs.
Am nächsten Tag ist die andere Seite der Insel zum Erkunden bereit. Auch hier leider ein Resort nach dem Anderen. Wenigsten bleibt ein bisschen Platz für gemütliche Strandbars, wo wir uns einen Soursop Juice gönnen. Soursop ist eine einheimische Frucht, die im Geschmack an Ananas und Erdbeeren erinnert.
Am letzten Tag entscheiden wir uns dann, einen Golfcart zu mieten. Dieser ist hier Verkehrsmittel Nummer 1 und wird von Touristen genutzt um an den schönen Weststrand zu gelangen. Auch wir machen uns gleich auf den Weg dorthin und geniessen den Tag am Meer. Obwohl man hier nämlich auf einer Insel ist, sind die Strände in der Nähe der Stadt nicht wirklich zum Baden geeignet, was sehr schade ist. Aber dafür ist der Secret Beach wunderschön.😍 Und das Golfcart fahren macht auch Spass.
Nun machen wir uns mit der Fähre auf den Weg zur nächsten Insel (es gibt glücklicherweise zahlreiche in Belize).もっと詳しく
San Pedro
2019年7月9日, ベリーズ ⋅ ⛅ 29 °C
Unter Wasser
2019年7月11日, ベリーズ ⋅ ⛅ 28 °C
Rüber auf Caye Caulker
2019年7月11日, ベリーズ ⋅ ⛅ 29 °C
30 Minuten Speedboat und schon kamen wir im nächsten Paradies an. Die Insel Caye Caulker ist 8 Kilometer lang und 2 breit. In der Mitte befand sich schon immer eine kleine Lücke, welche vor einigen Jahren von einem Hurrikan vergrössert wurde, die 1300 Bewohner nennen den Ort „the Split“. Auch dieses kleine Paradies ist ähnlich wie San Pedro sehr vom Tourismus geprägt, nur das hier alles ein wenig gechillter zugeht und es nur halb soviele Touris gibt wie auf der Nachbarsinsel - obwohl es hier auf Caye Caulker definitiv viel schöner ist. Autos gibt es zwei Stück (Feuerwehrauto + Getränkelieferant), ansonsten sind Fahrräder oder Golfcarts das Hauptfortbewegungsmittel.
Dank den vorherigen 4 Nächten in San Pedro haben wir uns bereits bestens an das Inselleben gewöhnt. Deshalb blieben wir nur kurze 2 Nächte auf Caye Calker, mit dem Hintergedanken, dass wir sowieso noch einige Tage auf einer weiter Insel verbringen werden zu einem späteren Zeitpunkt.
Das Belize Barrier Reef verläuft parallel zur Mangroveninsel nur einige hundert Meter von der Küste entfernt. Eine Schnorcheltour ist also ein Muss bei einem Besuch. Auch wir halten uns an das ungeschriebene Gesetz und buchten eine Tour ans Reef für den kommenden Tag. Es gibt unzählige Anbieter, welche (wer hätte es gedacht) alle genau das selbe Programm anbieten. 🤷♂😅 Wir entschieden uns für West Coast Tours, welche uns in Preis & Leistung überzeugten.
2 Schnorchelstopps am Reef - einer im Korallengarten und einer guided etwas weiter draussen im Meer. 1 Stopp bei den Rochen und Ammenhaien, ja wir schwammen mit den lieben Tieren, und weitere Stopps bei den Seepferdchen sowie den Tarpunen. Diese Tour bot vieles und begeisterte uns vom Ab- bis zum Anlegen des kleinen Bootes am Steg.
Die Farbenpracht der Korallen ist einzigartig und die Unterwasserwelt überwältigte uns einmal mehr. Das Belize Barrier Reef kommt in unserer Liste der schönsten und farbigsten Reef‘s ganz zuoberst. Unser Glück, dass dieses Tauchgebiet (noch) recht unbekannt ist, es darum kein Massentourismus gibt und die Korallen deshalb noch am leben sind. Was unachtsame Schnorchler und Taucher anrichten können, haben wir am Great Barrier Reef in Australien gesehen.
Was wir sonst so machten? Am Strand liegen, frischen Fruchtsaft oder ein Bierchen trinken oder in der Hängematte im Meer die Zeit vertreiben. Was denn sonst?🌴
Das nächste Speedboat brachte uns wieder zurück aufs Festland nach Belize City, von wo aus wir ins Landesinnere weiter reisten.もっと詳しく

489days Reise um die WeltFantastisch. 😍 Belize ist eines unserer nächsten Ziele. Haben wir tatsächlich auf unserer Weltreise nicht geschafft. Eure Footprints machen richtig Lust drauf.😊
Fast bis nach Guatemala
2019年7月14日, ベリーズ ⋅ ⛅ 33 °C
Dieses Mal gingen wir von Belize City aus nach Westen. Der Chicken Bus brachte uns, mit Zwischenstopp in der Haupstadt Belmopan, nach San Ignacio. Die kleine Stadt liegt mittem im Regenwald, kurz vor der Grenze zu Guatemala und beheimatet knapp 10‘000 Einwohner. Für viele Reisende ist sie der erste oder der letzte Stopp bevor sie über die Grenze nach Guatemala weiterreisen. Nicht aber für uns, obwohl uns Guatemala auch sehr gereizt hätte, blieben wir Belize treu, wir hatten ja noch lange nicht alles entdeckt.
San Ignacio ist einerseits bekannt für einige Mayaruinen sowie andererseits für die vielen Höhlensysteme, welche ebenfalls von den Mayas als Opferstätten genutzt wurden. Die Mayaruinen „Cahal Pech“ und „Xunantunich“ haben wir auf eigene Faust besucht, die Eine liegt einige Gehminuten ausserhalb der Stadt, die Andere ist nur wenige Minuten mit dem Bus entfernt. Xunantunich ist etwas grösser als Cahal Pech, beide überzeugen jedoch mit der exakten Bauweise sowie dem Standort. Vom höchsten Punkt der Xunantunich Ruine ist der Ausblick über den Regenwald atemberaubend. Man sieht sogar bis nach Guatemala.
Die Höhlensysteme (Barton Creek und Actun Tunichil Muknal) sind jeweils nur mit geführter Tour zu besichtigen. Irgendwie konnten wir uns aber nicht richtig damit anfreunden und beliessen es beim anschauen der Bilder auf den Prospekten. Vielleicht auch, weil die Tourpreise schon ziemlich hoch sind.
In der Grenzstadt Benque, einige Busminuten von San Ignacio entfernt, besuchten wir noch eine Chilbi. Aber ausser ein paar Grillständen und Bars war überhaupt nichts los - die alten (historischen) Fahrgeschäfte waren alle nicht in Betrieb. Schon wahnsinnig, bei uns wären solche nostalgischen Bahnen höchstens noch im Museum anzutreffen.
4 Nächte später verliessen wir dann San Ignacio auch wieder und fuhren über die einzige Hängebrücke Belize‘s zurück in den Osten.もっと詳しく
Zwischenstopp in Hopkins
2019年7月16日, ベリーズ ⋅ ⛅ 30 °C
Einmal quer durchs Land, kamen wir am späten Nachmittag in Hopkins an. Das verschlafene kleine Dorf liegt südlich von Belize City direkt am karibischen Meer. Im Süden Belize‘s trifft man vor allem auf die Volksgruppe der Garifuna, deren Abstammung indige Kariben und westafrikanische Sklaven sind. Ein kleines bisschen Afrika und irgendwie fühlten wir uns auch wieder zurückversetzt zum tollen Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks.
Ansonsten hatte Hopkins nicht wirklich viel zu bieten, es gibt eine Hauptstrasse und einen Strand. Der Strand lud leider nicht zum baden ein, er war ähnlich wie auf Caye Caulker voll mit Seegras. Dazu haben wir auch erstmals erfahren, dass es ja Regensaison war während unseres Besuches. Es regnete immer wieder den ganzen Tag über. Ausser dem Strand entlang spazieren haben wir nicht viel unternommen, der Ort ist beliebt um zu relaxen.☺ Die grösste Freude hatten wir an unserer eigenen Küche (wieder einmal ein Upgrade im Hotel bekommen🤗) - nach zwei Wochen Reis, Bohen und Chicken freuten wir uns auf Selbstgekochtes. Es gab Älper Magronen - so gut wie es eben ging mit den lokalen Lebensmitteln.😋
Mit dem Bus ging es weiter nach Dangriga, von da aus suchten wir ein Boot, welches uns zu unserem nächsten Ziel bringen sollte. JAA - wir sind wieder reif für die Insel.🌴🤩もっと詳しく
Unbelizeable - Tobacco Caye
2019年7月22日, ベリーズ ⋅ ⛅ 29 °C
Für die nächsten fünf Nächte ging es 19 Kilometer vom Land weg, auf die kleine Insel Tobacco Caye. Als erstes stand natürlich ein Rundgang um die Insel an. Dieser war dann kürzer als erwartet. In 5 Minuten ist man einmal rum, wenn man nicht schnell läuft. Es leben ca. 20 Leute permanent hier und es gibt 5 Unterkünfte auf der Insel. Wir haben uns für ein Bungalow im Jo Joe's entschieden. Dieses wird von David geführt und seine Frau Carmen und Tochter Maya sind für Küche&Reingung der Zimmer verantwortlich. Die beiden Enkelkinder Ernest&Adrian verbringen ihre Ferien hier (ein Traum für wohl jedes Kind). Beim Mittagessen lernen wir die anderen Gäste kennen (2 Engländer&1 Deutsche), die jedoch am nächsten Tag bereits wieder abreisen. Wir verbringen den Nachmittag im Wasser, da es sonst wirklich zu heiss ist. Am nächsten Tag sind wir froh, als wir beim Mittagessen auf Connie und ihre Tochter Casey aus Kanada treffen (wir hatten schon Angst, wir seien die einzigen Gäste). Am Abend kommen dann noch April&Aaron aus den USA und unsere Runde war vorest komplett. Wir verbrachten die Tage mit schnorcheln, Standuppaddeln und Kanu fahren. Gegen Abend konnte man dann auf dem längsten Steg den Fischer beim Hummer zerlegen zuschauen und durch die Resten, die ins Meer geworfen wurden, kamen viele Fische und Rochen. Auch abends wenn es dunkel war, gingen wir auf den Steg, schauten den anderen beim Fischen zu und suchten nach Tieren im Wasser. So entdeckten wir einen kleinen Oktopus, Hummer, einen Lionfisch und eine grüne Moräne. Für unsere letzten zwei Tage sind noch Maja und Julia aus Deutschland und eine amerikanische Familie dazugestossen. Die Insel ist wirklich ein kleines Paradies und Carmens Küche einfach köstlich. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber es warten noch andere Orte darauf, entdeckt zu werden.もっと詳しく
Zurück nach Belize City
2019年7月23日, ベリーズ ⋅ ⛅ 30 °C
Mit dem Boot in Dangriga angekommen, verabschieden wir uns von Casey und Connie und machen uns auf den Weg zur Busstation. Nach kurzem Warten bemerken wir, das der Bus schon längst da ist. Die lauten Reaggetöne sind eigentlich nicht zu überhören.🎶 Wir verladen unser Gepäck und machen es uns gemütlich. Kurz vor Abfahrt kommen nochmals alle Händler vorbei und wir decken uns mit Popcorn&Früchten ein und schon geht unsere letzte Chickenbusfahrt los. Unterwegs werden wir mitten im Dschungel rausgelassen, da wir dem Belize Zoo einen Besuch abstatten wollen. Der Zoo wurde 1983 gegründet und bietete vorest einer kleinen Gruppe Wildtiere, die für Dokumentarfilme eingefangen wurden, ein Zuhause. Schnell bemerkte man jedoch wie wichtig es ist, der einheimischen Bevölkerung die Tierwelt ihres Landes näherzubringen. Bis heute gibt es nur in Belize heimische Tiere im Zoo. Meist handelt es sich um verletzte oder abgewiesene Tiere (die nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden) und ein paar Schenkungen von anderen Zoos. Der Zoo ist sehr schön gestaltet und erinnert mit coolen Sprüchen daran, die Wildtiere zu respektieren. Nach einem spannenden Nachmittag kehren wir abends wieder nach Belize City zurück. Von hier wird es morgen weiter nach Mexico gehen.🇲🇽🌮もっと詳しく
Und weiter gehts...
2019年7月24日, ベリーズ ⋅ ⛅ 32 °C
Bienvenidos a México
2019年7月26日, メキシコ ⋅ ⛅ 32 °C
150 Kilometer ging es mit dem Bus Richtung Norden bis an die Grenze zu Mexico. Hier bezahlten wir zum ersten Mal auf unserer Reise eine „Ausreisegebühr“ um das Land zu verlassen. Tschüss Belize, du wirst uns fehlen und Bienvenidos a México. Weitere 30 Kilometer später kommen wir an unserem ersten Ziel an (die ganze Fahrt dauerte auch nur 6 Stunden🤷♂🙈).
Bacalar nennt sich das kleine Städtchen, welches traumhaft an einer grossen Lagune liegt. Wir haben uns sagen lassen, es sei auf der Yucatan Halbinsel, auf welcher wir uns momentan befinden, einer der Orte mit weniger Tourismus. Ohje, für uns aus dem verträumten Belize kommend, war dies aber schon touristischer als die ganzen letzten 3 Wochen. Dem internationel Tourismus sei Dank, gibt es hier auch 1-2 italienische Restaurants - nach 3 Wochen hauptsächlich Reis und Bohnen freuen wir uns wirklich auf einen Teller Pasta.😋 Hat also auch seine positiven Seiten.
Wir waren froh in Bacalar aus dem Bus gestiegen zu sein (viele Urlauber sind direkt weiter nach Tulum), die Lagune ist wirklich sehenswert. So buchten wir auch einen kleinen Segelausflug zum Sonnenuntergang über der Lagune. Wir fuhren 1-2 Cenoten an, machten Badestopps in der Lagune und reibten uns beim Canal de los Piratas mit dem heilenden Schlamm ein.
Den anderen Tag verbrachten wir damit, die Sehenswürdigkeiten des Städtchen abzulaufen und uns in der Lagune abzukühlen. Die Lagune wird übrigens auch die Lagune der 7 Farben genannt. Aufgrund der verschiedenen Wassertiefen sind die Farben des Wassers heller oder dunkler.🤩もっと詳しく
Tulum
2019年7月29日, メキシコ ⋅ ☀️ 32 °C
Mit dem Bus ging es von Bacalar nach Tulum und wieder einmal haben wir den langsamen Bus erwischt.🙈 Aber wir haben ja Zeit...
Von der Busstation in Tulum ging es dann gleich mal durch die Touristenstrasse zum Hotel. In dieser Strasse gibt es gefühlt mehr Souvenirstände und Tourenverkäufer als in ganz Belize. Am nächsten Nachmittag holten wir unser Mietauto ab, damit wir auch die Mayastätten und Cenoten ausserhalb erkunden können. Doch erstmals wollten wir an den Strand. Auf den vielen Bildern, die wir bis jetzt von dieser Region gesehen haben, sahen wir immer wunderschönes türkises Wasser. Doch leider kein türkisblaues Meer. Alles war voll mit Seegras. Wie wir später herausfanden, unter Anderem eine Auswirkung der Klimaerwärmung. Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer und wird zu einem ernstzunehmenden Problem für den Tourismus. Denn die Leute kommen mehrheitlich wegen des Meers.
Da das Baden im Meer somit gestrichen war, widmeten wir uns einer weiteren Mayastätte. Wir entschieden uns für die Cobá, da sie mitten im Dschungel liegt. Doch bereits am Eingang zeigte sich, so idyllisch wie in Belize wird das nicht mehr werden. Der Parkplatz war zwar noch nicht voll aber es hatte trotzdem schon einige Gruppen. Wir erkundeten die ersten Mayatempel und bemerkten, dass es hier nicht mehr erlaubt ist, auf die Tempel zu steigen. Nach den ersten Stätten beim Eingang, konnte man sich ein Velo mieten, sich per Rikscha chauffieren lassen oder die 6 km zu Fuss zurücklegen. Wir entschieden uns für das Velo, um unsere Kräfte bei diesen hohen Temperaturen zu schonen. Durch den Urwald führte ein schöner Weg zu den verschiedenen Stätten. Die letzte und höchste Pyramide, die 42 Meter hohe El Castillo, konnte man dann doch noch besteigen. Da es kurz bewölkt war, machten wir uns schnell auf den Weg nach oben. Schweissgebadet waren wir dann oben trotzdem.😄 Wir genossen den Ausblick zusammen mit zahlreichen anderen Touristen. Beim Abstieg mussten wir dauernd, um die amerikanischen Touristen, die alle auf dem Füdli laangsam Treppenstufe für Treppenstufe "runterrutschten", rumlaufen. Wahrscheinlich haben sie keine Versicherung für Mexico und verhalten sich deshalb wie bei einer Extremsportart.🙈😂
Nach der Mayastätte stand ein Besuch in einer Cenote an.もっと詳しく
Valladolid und der pinke See
2019年7月31日, メキシコ ⋅ ⛅ 30 °C
Von Tulum aus verschlug es uns ins Landesinnere nach Valladolid. 100 Kilometer entfernt von Tulum sieht Mexico schon ganz anders aus - die Toursimusströme lassen nach und das Leben wird authentischer. Gefällt uns doch schon um einiges besser, auch englisch wird nicht mehr viel gesprochen. Wir blieben über Nacht, um am kommenden Morgen einen kleinen Tagesausflug an die Nordküste zu unternehmen. Der kleine Ort „Las Coloradas“ ist bekannt für seine pinke Seen und Flamingos. Die Seen sind allerdings nicht ganz natürlich, denn der pinke See ist ein Endprodukt der Meersalzgewinnungsanlage, welche hier betrieben wird. Es gibt verschiedene Wasserbecken, welche von den Farben blau, braun bis eben pink reichen, je nach Fortschritt der Wasserverdunstung. Grosse Salzberge gibts natürlich auch. Die Flamingos können wir nur aus der Ferne entdecken, sie sind in den Wasserbecken etwas weiter weg am futtern.
Von dem kleinen Fischerdorf aus fuhren wir in unserem Mietwagen wieder zurück durch die schöne Landschaft nach Valladolid. Da gab es einen kurzen Zwischenstopp fürs Mittagessen, um gleich danach den langen Weg zurück an die Ostküste nach Playa del Carmen in Angriff zu nehmen.もっと詳しく
Touristisches Playa de Carmen
2019年8月4日, メキシコ ⋅ ⛅ 31 °C
Nach der kurzen Verschnaufpause vom Massentourismus im Landesinneren kamen wir in Playa del Carmen an - dem Ort, an welchem sich Hotelbunker an Hotelbunker reiht und wo aus einem kleinen Fischerdorf innerhalb weniger Jahrzehnte eine touristische Hochburg entstanden ist. Eigentlich überhaupt nicht unser Ding und trotzdem blieben wir 4 Nächte in 2 verschiedenen Unterkünften. Riesige Einkaufszentren, Tourenanbieter an jeder Ecke, überteuerte Beachclubs und viele Touristen. Das ist Playa del Carmen - natürlich aber auch ein atemberaubender Karibikstrand mit leider viel Seegras.
Wir verbrachten die Tage am Strand bei den Einheimischen oder bummelten durch die Innenstadt um zu schauen, was es so gibt. Haupsächlich genossen wir aber einfach nochmals das tolle und warme Wetter und das Nichtstun.
Wieso wir nach Playa del Carmen fuhren? Naja eigentlich ganz einfach, wir traten schon bald unseren Heimflug an, welcher von Cancun über Madrid nach Genf ging.🤫
Knapp 2 Wochen verbrachten wir in Mexico - leider viel zu wenig - so haben wir einen guten Grund in ein paar Jahren erneut auf Entdeckungstour zu gehen.
Wir bringen noch das Mietauto zurück nach Cancun und dann geht es für uns auf in Richtung Heimat.🥳もっと詳しく
Hallo Heimat
2019年8月5日, スイス ⋅ ☀️ 27 °C
Unser Nachtflug von Cancun hob planmässig ab und landete am nächsten Morgen ohne Verspätung (sogar zu früh, wir hatten wohl Rückenwind😊) in Madrid. Dort wechselten wir noch einmal das Flugzeug und bordeten unseren vorläufig letzten Flug auf dieser Reise. Der brachte uns wohlbehalten zurück in unsere Heimat. Hallo Schweiz! 🇨🇭🥰
Wir sind in Genf gelandet und haben beschlossen, noch zwei Nächte in der schönen Stadt am Lac Leman zu verbringen, bevor es dann definitv zurück in die Deutschschweiz ging. Genf ist mit 200‘000 Einwohner die zweitgrösste Stadt der Schweiz und beheimatet neben New York City die meisten internationalen Organisationen - darunter Hauptsitze von der UNO, IKRK oder WHO. Knapp 50 % der Einwohner sind nicht im Besitz des Schweizer Passes - läuft man durch die Strassen fühlt man sich also irgendwie immernoch wie im Ausland. Zusätzlich reden alle französisch oder englisch. Wir wussten allerdings gleich, dass wir Schweizer Boden betreten hatten, da wir nach unserer Ankunft nachts um 11 Uhr keine offenen Lebensmittelläden und Restaurants mehr fanden.🙈😅
Unsere erste Mahlzeit in unserer geliebten Heimat war dann auch eine Nudelsuppe im Hotelzimmer.🤷♂ Am kommenden Tag plünderten wir unseren Lieblingsladen (die Migros) und genossen das schöne Wetter mit einem Picknick am See.
Der Zug brachte uns einen Tag später nach Luzern, wo wir herzlich von Thomas und Ramona empfangen wurden - Danke fürs Abholen.🤗 Danach ging es zu unseren Familien, welche natürlich keine Ahnung von unserer Rückkehr hatten.
Wir sind wahnsinnig dankbar, was wir in den letzten Monaten alles erleben durften und wissen es extrem zu schätzen. Wir haben dutzende neue Freunde auf der ganzen Welt gefunden und haben das eine oder andere Paradis entdeckt. Aber jede Reise geht irgendeinmal zu Ende - aber es wird bestimmt nicht die Letzte gewesen sein!もっと詳しく

旅行者Danke danke vielmol für die tolle Föteli und Reiseinfos 👏👍😗😗😍 und doch bin i froh und dankbar dass ihr gsund wieder heim cho sind 🍀😍

旅行者Willkommen zuhause. Danke das wir euch Stück auf Eurer Reise begleiten durften und Danke für die tollen Fotos und Eindrücke. Auch wir werden bald wieder daheim sein und sind gespannt, wie es uns nach nur einem knappen halben Jahr weg von zuhause ergehen wird. Denn die meisten Eindrücke kommen ja erst viel später durch. Liebe Grüße aus Finnland.

Gertraud MSchön dass ihr wohlbehalten wieder daheim angekommen seid ☺️. Aber ach, wie werde ich eure Einträge vermissen! Danke dass ich über die spannenden, interessanten, persönlichen Berichte und tollen Bilder ein wenig an eurem Abenteuer teilhaben durfte! Alles Gute für das Wieder-Einfinden daheim, und liebe Grüße aus Innsbruck! 🤗



















































































































































