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mar. – aug. 2025

Europawandel

…noch ein bisschen Europaluft schnuppern Læs mere
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    I dag

    Andorra im Hagelsturm

    23. juni, Andorra ⋅ ⛅ 24 °C

    Meine letzte Station, bevor ich Annie in Barcelona endlich wiedertreffe, ist Andorra. Das liegt auf der direkten Route zwischen Toulouse und Barcelona - zwar wäre der Umweg bis zur Küste dank Autobahnen schneller, aber natürlich kann ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ein weiteres Land zu besuchen.

    Die Pyrenäen sind spektakulär: Die Berge wirken recht unberührt und dünn besiedelt. Hier muss ich unbedingt mal hin zum Wandern oder für einen Roadtrip.

    Aber Andorra selbst ist ein Reinfall. Gleich nachdem ich ankomme, fängt es an zu regnen; kurze Zeit später zu schütten. Ich flüchte mich in ein mäßig gutes Restaurant, esse was und warte auf Besserung. Nach etwa einer Stunde lässt der Regen nach - meine Chance!

    ...denkste. Ich komme kaum hundert Meter weit, da beginnt es zu blitzen und zu donnern - und zu hageln! Morgens in Toulouse waren es noch 32 Grad, aber nun sind es plötzlich höchstens 15.

    Ich ergreife die Flucht und laufe zurück zum Parkplatz. Gar nicht unpraktisch, dass ich alle meine Sachen im Auto dabei habe, so kann ich mich im Wagen komplett umziehen und die nassen Sachen aus dem Fenster auswringen.

    So endet mein Kurztrip nach Andorra nach nicht einmal zwei Stunden. Barcelona, ich komme!
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  • Die rosarote Stadt

    20.–23. jun., Frankrig ⋅ ☀️ 35 °C

    Von Carcassonne ist es nur eine kurze Fahrt nach Toulouse. Eine Freundin, die mal ein paar Monate hier verbracht hat, war ganz begeistert, also wollte ich es auch mal kennenlernen.

    Ohne es zu planen, habe ich dabei einen super Zeitpunkt erwischt: Während ich da bin, findet die Fête de la Musique statt, und das heißt, dass die ganze Stadt auf den Beinen ist und wirklich an jeder Ecke Musik läuft. Bei Kaiserwetter nördlich von 35 Grad wird es besonders abends und nachts sehr voll und richtig gute Stimmung.

    An den anderen Tagen erkunde ich die Stadt. Als Sakralarchitekturaficionado komme ich voll auf meine Kosten; aber es gibt auch viele schöne Plätze, leckeres Essen, tolle Parks und natürlich die Garonne - so ein Fluss wertet eine Stadt schon unheimlich auf. Ich kann meine Freundin jedenfalls voll verstehen und bin froh, hergekommen zu sein - auch wenn die Party alleine natürlich lange nicht so schön ist wie zu zweit.
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  • Die doppelten Mauern

    18.–20. jun., Frankrig ⋅ ☀️ 33 °C

    In Avignon geht unsere gemeinsame Frankreichzeit zu Ende: Annie hat wieder eine Fortbildung in Magdeburg, und ich fahre sie zum Flughafen in Nizza. Da wir uns nach ihrer Fortbildung in Barcelona wieder treffen wollen, ist das ein ziemlicher Umweg, aber der Flug war klar die (zeitlich und geldlich) günstigste Option.

    Nach einem kleinen Mittagessen im Terminal verabschieden wir uns, und ich bin für fast eine ganze Woche allein unterwegs. Ich bin das gar nicht mehr gewohnt!

    Zuerst geht es für zwei Nächte (also einen Tag, da ich erst abends ankomme) nach Carcassonne. Das gleichnamige Brettspiel ist ja ein Klassiker und zeichnet sich insbesondere durch die großen Mauern aus, die man zusammenlegen kann.

    Wo die Inspiration dafür herkommt, ist bei meinen ausführlichen Gängen auf, um, zwischen und in den echten, aufwändig restaurierten und extrem beeindruckenden doppelten Stadtmauern der Altstadt offensichtlich.

    Und ich bin nicht allein: Carcassonne ist einer der touristischsten Orte, die ich überhaupt besucht habe. Ich laufe bei bestem Wetter und 35 Grad durch jede einzelne Gasse, immer von anderen Touristen umgeben. Schon cool hier, aber mit Annie würde das Eis noch viel besser schmecken.
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  • Alte Anlage in aktiver Nutzung
    Tempel konnten sie, die alten RömerWetter ging soSchöner Park

    Ausflug nach Nîmes

    15. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 29 °C

    In Avignon sind wir für insgesamt neun Tage. Das ist recht viel: Die Stadt ist zwar schön und angenehm, bietet aber nur begrenzt Abwechslung. Also fahren wir noch für einen Tag nach Nîmes, bevor ich Annie zum Flughafen bringe.

    Nîmes ist, wie Arles, eine römische Gründung und hat, auch wie Arles, ein gut erhaltenes Amphitheater, das wir natürlich anschauen. Daneben gibt's auch einen Tempel, Reste einer Stadtmauer, Kirchen, Parks, alte Wachtürme und den Endpunkt des Aquädukts, dessen beeindruckendste Brücke wir ja eine Woche zuvor am Pont du Gard besucht hatten.

    Nîmes gefällt uns gut, ohne dass es uns total umhaut: Dazu ist es zu ähnlich den vielen anderen Orten, die wir in den letzten Wochen gesehen haben. Wahrscheinlich wird es mal wieder Zeit für einen Szenenwechsel.
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  • Sur le Pont d‘Avignon

    9.–18. jun., Frankrig ⋅ ☀️ 28 °C

    Avignon war unsere letzte gemeinsame Station in Frankreich und, wie ich finde, ein würdiger Abschluss.

    Die Temperaturen waren mittlerweile richtig hochsommerlich geworden (bis Mitte 30 Grad). Wir haben uns einen bunten Mix gestaltet aus Stadtspaziergängen, ein paar kleinen Besichtigungen, Fahrradausflug, Eis essen und dem Besuch eines Tanztheaters bei einem Tanzfestival im Nachbarort. Berühmt ist Avignon natürlich für seine Brücke, die aber, wie wir erstaunt feststellten, heutzutage mitten im Fluss endet. Waren wir vorher auf römischen Pfaden unterwegs, so kamen wir in Avignon bei den Päpsten an. Avignon war nämlich im 14. Jahrhundert mal Sitz der Päpste.

    Die Frankreichzeit war für mich insgesamt ziemlich heilsam. Vieles hat sich einfach super ergeben, von den Besuchen bei unseren Freunden über das frühlingshafte bis sommerliche Wetter, unsere schönen Airbnbs und dem Mix aus Erkundungen und Beschäftigung mit unseren Themen. Und so verlasse ich Frankreich mit einem kleinen weinenden Auge, wohlwissend, dass sich unsere Reise nun wirklich in großen Schritten einem Ende neigt. 🥲
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  • Das große Aquädukt

    9. juni, Frankrig ⋅ ☀️ 23 °C

    Als erstes: Sorry für die längere Funkstille. Wir hatten eine sehr schöne, aber auch sehr intensive Zeit, und FindPenguins haben wir dann erst einmal hinten angestellt. Daher sind die nächsten Posts in der Rückschau erzählt und stehen in der Vergangenheit.

    Nach unserer Woche in Arles haben wir uns auf den Weg nach Avignon gemacht. Da wir früh aus unserem alten Airbnb auschecken, aber erst spät ins neue einchecken konnten, hatten wir ein paar Stunden zu überbrücken und sind zum Pont du Gard gefahren.

    Das ist eine 2.000 Jahre alte, riesige Brücke über ein Tal, die Teil eines 50 km langen römischen Aquädukts darstellt. Wir sind schwer beeindruckt und verbringen zwei entspannte Stunden damit, es uns von allen Seiten anzusehen - und dann geht es weiter nach Avignon.
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  • In die Partnerstadt Heidelbergs

    8. juni, Frankrig ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir unternehmen einen Sonntagsausflug nach Montpellier, die Partnerstadt von Heidelberg. Es ist erstmal tote Hose in der Stadt, wir hatten es irgendwie lebhafter erwartet. Das tut aber unserer Besichtigung keinen Abbruch. Wir starten in einem Viertel mit neoklassizistischer Architektur. Alles ist sehr weitläufig, mit nachgemachten Figuren aus der Antike auf den Plätzen. Auch die Altstadt ist irgendwie großzügiger als wir uns vorgestellt hatten. Montpellier scheint kein Platzproblem zu haben.

    Besonders gut gefällt uns der Jardin des Plantes, der botanische Garten der Universität. Und wir finden auch einen sehr netten Platz mit einem leckeren Restaurant. Und dann auch noch weitere nette Ecken mit Cafés und Restaurants, an denen unter der Woche/abends bestimmt auch einiges los ist.

    Wir sind uns einig: Für ein Auslandssemester ist Montpellier sicher toll. Und auch für einen Tagesausflug können wir Montpellier empfehlen.
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  • Im Delta

    5. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Von Arles aus fahren wir mit dem Auto in die Camargue. Das ist die Gegend zwischen der großen und der kleinen Rhône (die Rhône teilt sich knapp vor Arles auf) - eigentlich ein sumpfiges Flussdelta.

    Heutzutage ist sie nur dünn besiedelt und wird zum Teil genutzt als Vogelschutzgebiet, zum Teil als Weideland, und zum Teil zur Meersalzgewinnung. Wir wandern durch eins der Vogelschutzgebiete und sind ganz begeistert darüber, wie viele Vögel wir zu sehen bekommen. Vor allem Flamingos! Schon toll, die mal nicht nur im Zoo zu sehen.

    Danach fahren wir bis ans Meer. Die Strände sind okay; aber auf der Reise haben wir wahrlich schon ganz andere Kaliber gesehen. Dafür kann man schön auf den Wellenbrechern herumlaufen.

    Weiter geht's nach Aigues-Mortes, heute Zentrum der Salzgewinnung. Dort ist heute leider kein Besuch mehr möglich, da alles ausgebucht, aber dafür ist Aigues-Mortes selbst eine Wucht. Die beeindruckenden Stadtmauern sind vollständig erhalten, und das Städtchen ist nicht größer als im Mittelalter - also sind die Mauern mal nicht von Bebauung umgeben, sondern stellen tatsächlich die Stadtgrenze dar.

    Man hat also beim Näherkommen an die Stadt denselben Eindruck, den man schon im Mittelalter gehabt haben muss. Sehr cool! Wir feiern das mit einem leckeren Eis und fahren tatsächlich mit einem Touri-Zug durch die Gassen. (Eigentlich dachten wir, der Zug fahre durch die Salinen, und als wir unseren Irrtum erkannten, hatten wir die Tickets schon. Naja. Hat trotzdem Spaß gemacht!)
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  • Zu Gast bei den Römern

    2.–9. jun., Frankrig ⋅ ☁️ 27 °C

    In Arles, einem netten provenzalischen Städtchen, verbringen wir eine Woche. Arles ist insgesamt kleiner als die anderen Städte, in denen wir bisher waren, mit nur gut 50.000 Einwohnern. Dementsprechend geht es in der Stadt ruhig zu, und wir können gemütlich die Altstadtatmosphäre, natürlich bei leckerem Eis, genießen.

    Wir kaufen uns einen Pass für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und klappern jeden Tag zwei, drei davon ab. Es gibt diverse römische Stätten, wie das Amphitheater, das römische Theater, einen alten römischen Friedhof, Thermen, … Besonders das Amphitheater hat es Rolf angetan, denn er erinnert sich nicht daran, jemals in seinem Leben eines gesehen zu haben (von Rolfs Mutter werden wir später erinnert, dass er sogar das Amphitheater in Arles als Kind besichtigt hat).

    Abgesehen vom Eis geht es nun nach der Schlemmerwoche bei Patricia und Toussaint wieder etwas gemäßigter zu. Wir kochen jeden Tag und versuchen, mit dem Essen aufzuhören, wenn wir satt sind. Frühstück gibt es ähnlich wie bei P&T draußen auf der Terrasse unseres netten provenzalischen Airbnbs, zwar mit weniger gutem Ausblick, aber dennoch mit Charme.
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  • Bibelkunde in Aix

    2. juni, Frankrig ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir verabschieden uns von Patricia und Toussaint nur mit großem Bedauern - aber schließlich soll man gehen, wenn es am schönsten ist. Wir sehen sie bestimmt wieder!

    Unsere nächste Station ist Arles. Auf dem Weg dahin halten wir in Aix-en-Provence und verbringen einen Nachmittag damit, die Stadt zu erkunden.

    Es gefällt uns gut. Es gibt die typisch französische Altstadt samt Kathedrale, Rathaus und Museen - in Aix dreht sich alles um Paul Cézanne, der hier geboren ist. In der Kathedrale geraten wir zufällig in eine Führung einer älteren Dame, die uns einen alten Kreuzgang zugänglich macht und uns darin jedes einzelne Kapitell erklärt - auf französisch natürlich. Nur gut, dass es alles bekannte Bibelgeschichten sind und ich beim Hören der Namen schon einigermaßen weiß, worum es gehen wird...
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  • Im Geldhafen

    30. maj, Monaco ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Patricia und Toussaint machen wir einen Tagesausflug nach Monaco. Bei der Parkplatzsuche nehme ich eine falsche Abfahrt, und plötzlich sind wir auf der Formel Eins-Strecke. Natürlich in ganz normal fließendem Verkehr, aber die ganzen Barrieren, Bühnen und Marker sind vom Rennwochenende noch aufgebaut. Wenn man sich vorstellt, hier mit 200+ entlang zu rasen, ist die Fahrbahn schon wirklich sehr schmal.

    Das nächste, was auffällt, ist das Parkhaus. Sauber, hell, großzügig, stinkt nicht. Neben den Straßen ist jeder verfügbare Platz verschönert mit Pflanzen - wirklich hässliche Stellen findet man eigentlich nicht. Alle Gebäude sind neu oder mindestens bestens in Schuss.

    Wenig überraschend: Hier ist viel Geld. Laut Wikipedia sind 31% (!) der Einwohner Millionäre - bei Grundstückspreisen von 100.000€ (pro Quadratmeter 🤯) ist das allerdings wohl relativ 😂. Im Slogan eines lokalen Immobilienmaklers: "Don't wait to buy real estate. Buy real estate and wait!" 🤔

    Wenig überraschend daher auch: Alles ist zugebaut. Die Hochhäuser ziehen sich die sehr steilen Hänge hoch. Besonders schön ist das von außen nicht, aber von innen sorgt es sicherlich für durchgehend gute Aussicht. Das Meer ist, wie wir an einem der wenigen Strände feststellen konnten, sauber und klar und entsprechend schön.

    Dominiert wird die Küste aber nicht von Stränden, sondern vom Hafen, in dem die Yachten nochmal mindestens doppelt so lang sind wie in St. Tropez (und zehnmal so teuer). Wir gucken ihn von allen Seiten an und lassen uns durch die verschiedenen Stadtviertel treiben. Aber nach einem halben Tag haben wir mehr als genug gesehen und freuen uns auf den gemeinsamen Abend mit Patricia und Toussaint in ihrem schönen ruhigen Haus.
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  • Mohnblumeneis und blaue Stühle

    28. maj, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir machen uns einen schönen Tag in Nizza. Hier war ich bereits mehrere Male, aber Rolf noch nicht, und er möchte sehr gerne hin.

    An Nizza gefällt uns, dass das Meer mit sehr langem Strand direkt an die Altstadt angrenzt. Da kann ich (Rolf eher nicht) über den fehlenden Sand am Strand gut hinwegsehen. Wir schlendern an der Promenade des Anglais entlang, setzen uns auf die typischen blauen Stühle und bestaunen die Flugzeuge, die genau entlang des Strandes zum Landeanflug ansetzen.

    Dann geht’s weiter zum Hafen, der, wenn auch nicht ganz so luxuriös wie in St. Tropez, mit einigen großen Yachten dienen kann.

    Zum Schluss gönnen uns in einer bekannten Eisdiele, die 95 Sorten führt, ein Eis. Meine Mohnblumensorte bleibt leider hinter meinen Erwartungen zurück, aber Rolf schenkt mir netterweise sein halbes Eis. Er hat klassischere Sorten (Birne, Mandarine) gewählt.

    Ein rundum gelungener Tag. 😀☀️
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  • Bei Patricia und Toussaint

    26. maj–2. jun., Frankrig ⋅ ⛅ 19 °C

    Von St. Tropez fahren wir in Richtung der italienischen Grenze. In den Hügeln dort wohnen Patricia und Toussaint, mit denen wir in Laos herumgereist sind.

    Die beiden hatten wir dort schon ins Herz geschlossen, und wir werden empfangen, als wären wir ihre eigenen Kinder. Sie haben ein großes Haus mit unfassbarer Aussicht bis zum Mittelmeer (und bei klarem Wetter wohl sogar bis Korsika!) und bringen uns für eine Woche in einem der Kinderzimmer unter.

    Wir frühstücken zusammen auf der Terrasse, bewundern die ca. 60 Schildkröten, den riesigen Garten mit tropischen Früchten, die ganzen Reiseandenken und Patricias Orchideenzucht. Es gibt sogar ein Klavier, auf dem ich endlich mal wieder ein bisschen spielen kann.

    An den meisten Tagen machen wir Ausflüge, entweder nur Annie und ich oder mit den beiden zusammen. Abends kocht Toussaint sehr, sehr gut, meist mit unserer Unterstützung, und dann essen wir gemeinsam und quatschen, bis es spät ist. Alles auf Französisch; für mich gar nicht einfach - aber die drei anderen sind sehr geduldig, und langsam mache ich kleine Fortschritte.

    Wir verstehen uns prächtig; die Woche vergeht wie im Flug. Am letzten Tag gehen wir erst zusammen Tanzen, und abends kochen dann Annie und ich für die beiden. Zum Glück wird es richtig lecker.

    Wir sind richtig traurig, als wir wieder fahren müssen. Und drei Kilo schwerer - die müssen jetzt erstmal wieder runter! Wir verabschieden uns voneinander und freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Besuch, entweder hier oder bei uns in Heidelberg.
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  • Teures Mittagessen

    26. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Hyères machen wir einen Tagesausflug nach St. Tropez. Leider sind unsere Hunger-/ Durstanflüge heute ganz schlecht synchronisiert: Wenn ich Hunger habe, will Annie nichts, wenn sie Durst hat, brauche ich nichts. Am Ende landen wir in einem Bistro direkt am Hafen, wo uns ein nicht mal besonders gutes Mittagessen fast 100€ kostet. Ups. Kann man besser machen!

    Die Wohnungspreise in den Aushängen der Immobilienbüros passen aber dazu, ebenso die Yachten im Hafen. Laut Annies Recherche kostet die abgebildete Yacht ihren Besitzer 2.300€ pro Nacht - nur für die Liegegebühr. 🫣 Da man sie für 340.000€ pro Woche (plus "expenses", versteht sich) mieten kann, sind das aber wohl nur Peanuts...

    St. Tropez ist reich, so viel ist klar. Uns ist es eindeutig zu schnöselig - sehr hübsch für einen halben Tag, aber dann reicht es auch. Gut... Was hätten wir bei "Côte d'Azur" auch anders erwarten sollen!
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  • Sonne und Meer in Hyères

    19.–26. maj, Frankrig ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem Besuch bei Marie und Robert geht es für uns nach Südfrankreich, genauer gesagt nach Hyères, einem kleinen Hafenstädtchen am Rande der Côte d’Azur. Den Ort habe ich mir ausgesucht, weil ich mir eine Station in der Nähe des Meeres während unserer Frankreichzeit gewünscht habe, und Hyères klang meinen Recherchen nach sehr nett.

    Uns gefällt es tatsächlich sehr gut. Wir haben ein Airbnb in der Altstadt inklusive Terrasse mit Meerblick und unternehmen jeden Tag kleine Spaziergänge durch die kleinen Gässchen mit den vielen kleinen und künstlerischen Läden, essen (teures) Eis (6,00 Euro für 2 Kugeln sind in Südfrankreich leider normal), schlendern durch die süßen Gärten in Hanglage und genießen die Aussichten, die man von vielen Orten hat, da die gesamte Altstadt von Hyères auf einem Hügel liegt. Zum Meer fahren wir auch zweimal, wobei uns der direkte Küstenabschnitt ehrlich gesagt nicht so beeindruckt. Viel besser gefällt es uns auf einer der vorgelagerten Inseln, Porquerolles, auf der wir eine kleine Fahrradtour unternehmen und auch einen sehr schönen Strand finden.

    Insgesamt ist es eine ruhige Woche, in der wir uns auch wieder mit unseren Themen und Orgasachen beschäftigen, die Zeit in Orléans verarbeiten und uns für unsere nächste Station bereit machen, den Besuch bei Patricia und Tousssaint, die wir aus Laos kennen.
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  • Ein Schlösschen an der Loire

    17. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 17 °C

    Das Loiretal, in dem auch Orléans liegt, ist bekannt für seine vielen schönen Schlösser. Rolf hat einige davon bereits auf einer mehrtägigen Fahrradtour, „La Loire à Velo“, besichtigt. [Rolf: Und mit dem Womo und meiner Familie!]

    Zusammen mit Marie und Robert fahren wir zum Château de Chambord, dem größten der Loireschlösser. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sieht es aus wie im Märchen - allerdings nur von außen. Innendrin ist alles ziemlich ungemütlich, dunkel und mit so hohen Wänden, dass sich die damaligen Könige verloren gefühlt und im Winter wohl unheimlich gefroren haben müssen. Ich bin doch etwas schockiert. Da sahen die Schlösser in Wien (Hofburg, Schloss Schönbrunn), die ich als letztes in Erinnerung habe, von innen doch deutlich schöner aus.

    Ich lasse mir vom Fachmann (Rolf) erklären, dass Chambord ein Renaissancebau aus dem 15. Jahrhundert sei, eine Zeit, zu der es nur Burgen gab und sich Schlösser erst langsam entwickelten. Die Barockbauten in Wien kamen erst viel später, und noch dazu waren diese die Vorzeigeprojekte der Habsburger, in die sie all ihr Geld steckten. Wieder was gelernt.
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  • Ausflug nach Fleury

    16. maj, Frankrig ⋅ ☀️ 17 °C

    Mit Marie und Robert fahren wir zur Abtei von Fleury, in der die Überreste von St. Benedikt, dem Gründer der Benediktiner, aufbewahrt werden. Vorher machen wir aber einen Zwischenstopp an einer sehr alten romanischen Kirche, die uns mit ihrer schlichten Architektur und der daraus resultierenden frommen Atmosphäre beeindruckt.

    In Fleury selbst wohnen wir dann einer Mönchsliturgie bei, die in der Krypta unter der eigentlichen Kirche gefeiert wird. Es ist schon eine besondere Stimmung - aber auch definitiv nicht so, wie ich mein Leben verbringen möchte.

    Wir essen sehr gut zu Mittag und wandern dann bis zur Loire, wo wir eine Stunde im Gras liegen und uns vom anstrengenden Faulenzen erholen. Ein toller Tag!
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  • Bei Marie und Robert

    14.–19. maj, Frankrig ⋅ ⛅ 23 °C

    In unserer Frankreichzeit stehen zwei Besuche bei Pärchen an, die wir auf der Reise kennengelernt haben. Das erste sind Marie und Robert in Orléans. Eigentlich hatten wir nur gehofft, die beiden mal zu sehen, vielleicht zusammen essen zu gehen. Aber sie nehmen sich tatsächlich ganze vier Tage Zeit für uns und stellen ein richtiges Besichtigungsprogramm für uns zusammen. Sie laden uns zu sich nach Hause ein, bekochen uns, beschenken uns sogar mit lokalen Köstlichkeiten. Und Marie nimmt uns mit zu ihrem Blueskurs, bei dem wir sehr herzlich empfangen werden. So viel hatten wir wirklich nicht erwartet.

    Uns gefällt es also richtig gut. Orléans selbst ist ein nettes Städtchen mit schöner Altstadt und einer gotischen Kathedrale, direkt an der Loire gelegen, die zum Spazierengehen oder Verweilen einlädt. Das tun wir mehrfach abendlich in einem der Biergärten am Ufer, während wir uns bei französischer Livemusik die tief stehende Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

    Ein toller Start in unsere Frankreichzeit.
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  • Zwischenstop in Heidelberg

    13.–14. maj, Tyskland ⋅ ⛅ 22 °C

    Am Montagabend komme ich (fast) pünktlich mit dem Zug am Frankfurter Flughafen Fernbahnhof an und werde dort von Annies Eltern mit dem Auto abgeholt - Annie selbst hat genau zu dieser Zeit Liquid Fusion Bellydance Onlinekurs.

    Wir übernachten bei Annies Eltern und fahren am nächsten Morgen nach Heidelberg - mit dem Auto, das Annies Eltern uns für die nächsten zwei Monate ausleihen (Danke!!!).

    In der Outdoorpassage decken wir uns mit Zelt und ein paar Kleinigkeiten für das Festival in Spanien ein - Markus selbst ist leider gerade auf Sizilien. Dafür läuft uns beim Verlassen des Ladens Julius über den Weg, der wohl gerade im Jack Wolfskin arbeitet. Heidelberg ist klein! 😂

    Wir beziehen unser Airbnb und treffen uns dann mit Sophia, einer Freundin, die sich während unserer Reise als Paartherapeutin in Heidelberg etabliert hat. Annie hat das ja auch vor, und es entwickelt sich ein reger Austausch mit tausend Fragen und Antworten.

    Danach geht's noch kurz in die Eisdiele; kurz vorm Verlassen erspähe ich aber Michi und Jojo, zwei weitere Freunde - und schon sitzen wir die nächsten Stunden am Neckar und quatschen über Gott und die Welt.

    Schade, dass es am nächsten Morgen schon weiter nach Frankreich geht - aber die Menge an Begegnungen stimmt uns doch zuversichtlich, dass Heidelberg die richtige Wahl für unsere Zukunft ist.
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  • Alles Liebe zum Muttertag 💐💝
    Kleine FrühstücksplatteSchwestern im GartenPapa in Action... und tschüss!

    Die liebe Mama 💐💜

    10.–13. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 20 °C

    Für mich ist auch noch ein kleiner Heimaturlaub angesagt. Zuerst geht es zu Svenja und Flo, deren „neue“ Wohnung (sie wohnen dort seit Anfang 2024) ich noch gar nicht kenne. Ich werde sogar mit gegrilltem Spargel begrüßt.

    Und zum Muttertag fahren wir dann alle zusammen nach Darmstadt, um mit Mama und Papa in unserem Stammcafé zu frühstücken. 🥐☕️😍 Solche Treffen habe ich während der Reise vermisst!

    Zum Schluss werde ich sogar nochmal mit leckerem Spargel beglückt, pünktlich bevor Rolf zu meinen Eltern kommt (er hasst Spargel abgrundtief). Und dann geht es für uns auch schon weiter gen Frankreich, mit einem kleinen Abstecher nach Heidelberg.
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  • Im elektronischen Zoo

    10.–12. maj, Belgien ⋅ ☀️ 13 °C

    Mit dem Auto meiner Eltern brause ich in ca drei Stunden in die Pampa Belgiens. Wobei "brausen" etwas übertrieben ist - seit wann sind in Holland alle Autobahnen auf 100?!

    Nach dem Einchecken im sehr schönen (und sehr teuren) B&B fahre ich zu Evis und Kays tatsächlich noch schönerem B&B - die beiden sind extra aus Wien angereist. Etwas später geht es dann zusammen auf's Festival - den ElektronikZoo.

    Das ist ein eher kleines (~2000 Leute?), sehr familiäres Festival mit exquisitem Lineup und ebensolcher Stimmung. Wir kommen sofort mit anderen ins Gespräch; das Wochenende verbringen wir fast durchgehend mit ein paar mega netten Belgiern, die genauso viel Spaß haben wie wir. Das Wetter ist der Hammer und die Musik auch - alles top!

    Nur schade, dass Annie nicht hier sein kann. Am Montag bringe ich das Auto zurück zu meinen Eltern und steige in den Zug: Abends sehen wir uns wieder!
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  • Bis bald 👋❤️👋

    Willkommen in Westfalen

    7.–10. maj, Tyskland ⋅ ⛅ 12 °C

    Für mich geht's zuerst nach Düsseldorf, wo mich mein Bruder und seine Freundin dankenswerterweise am Flughafen abholen. Wir fahren zuerst zum neu gebauten Haus der beiden, das ich, bedingt durch die große Reise, noch gar nicht "in echt" gesehen habe.

    Nach einer ausführlichen Besichtigung geht's dann mit meinem Bruder weiter zu meinen Eltern. Dank der Hochzeit haben wir uns ja vor ein paar Monaten "erst" gesehen - es ist trotzdem schön, wieder zu Hause zu sein. Mein Bruder und ich werden gleich zur Gartenarbeit verpflichtet; ein kleiner Baum mitsamt gar nicht so kleinem Wurzelwerk muss ausgegraben werden, der Rasen vertikutiert werden etc etc. Mit vereinten Kräften schaffen wir es schließlich.

    Ansonsten essen wir gut, spielen viel und bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Und nach knapp zwei Tagen geht es für mich auch schon weiter - meine Eltern leihen mir netterweise ein Auto aus, und ich fahre damit nach Belgien auf ein kleines aber feines Elektrofestival.

    PS. Fotos habe ich keine; ohne Annie habe ich irgendwie nicht daran gedacht, meine alte Heimat zu fotografieren... 🤦‍♂️
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  • Ich bin, wie ich bin!

    7.–10. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 15 °C

    Es geht in die zweite Runde Paartherapie - dieses Mal mit den Paar- und Konfliktdynamiken, einem der wichtigsten Themenbereiche der Paartherapie.

    Ich bekomme einiges an Input, den ich auch gleich auf meine eigene Beziehung anwenden kann. Das coole und zugleich herausfordernde bei Paarberatung und -therapie ist, dass ja auch die Berater:innen selbst Beziehungserfahrungen gemacht haben und sehr viele Themen auch auf sich beziehen können. Und gleichzeitig ist das höchste Gebot in der Paararbeit natürlich die Neutralität, die es bestmöglich zu wahren gilt.

    *Der Titel bezieht sich übrigens auf die Empfehlung des Paartherapeuten David Schnarch, sich dem Partner/der Partnerin so zuzumuten, wie man eben ist, mit seinen Stärken als auch Schwächen.

    Ganz dem Motto:
    Es ist nicht meine Aufgabe, mich so zu zeigen, dass ich dir gefalle! Es ist deine Aufgabe, mich so zu nehmen, wie ich bin.

    Das ist gar nicht egoistisch gemeint, und meint auch nicht, dass die Belange der geliebten Person missachtet werden oder dass alles hingenommen werden muss.

    Eine solche gegenseitig gelebte Haltung kann vielmehr zu einer tiefen Bestätigung und Akzeptanz des Selbst führen, dadurch dass ein Gefühl individueller Freiheit entsteht (wer mehr wissen möchte, kann mal „Differenzierungsmodell“ googlen).
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  • Malaga und ab nach Hause

    6.–7. maj, Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Ende unserer vier Spanienwochen verbringen wir noch einen Tag in Malaga, um am nächsten Tag unsere vormittäglichen Flüge nach Deutschland ohne Stress nehmen zu können. Flüge im Plural, weil sich unsere Wege für etwa eine Woche trennen: Annie fliegt nach Hannover und fährt dann weiter nach Magdeburg, um dort das nächste Modul ihrer Paartherapie mitzumachen, während ich über Düsseldorf fliege, um meinen Bruder und meine Eltern zu besuchen und dann noch ein kleines Festival in Belgien mitzunehmen.

    Wir wandern einen Nachmittag durch Malagas Innenstadt samt altem römischen Theater, arabischer Festung und der unvermeidlichen protzigen Kathedrale. Nett hier, aber Sevilla und Granada haben uns doch viel besser gefallen.

    Und nach letztem Eis und letzten Tapas verlassen wir dann das schöne Andalusien mit einigen zusätzlichen Pfunden und deutlich verbessertem Spanisch.
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  • In der Alhambra

    29. apr.–6. maj, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir sind weiterhin in einem ganz guten Rhythmus: ein paar Stunden Arbeitsroutine pro Tag, unterbrochen von Spaziergängen in der Stadt, zumeist begleitet von leckerem Eis und abendlichen Restaurantbesuchen (von Tapas über marrokanisch bis hin zu italienisch ist hier alles dabei). Wir werden Spanien wohl ein paar Kilo schwerer verlassen. 😅

    Ein paar überflüssige Pfunde versuchen wir allerdings wegzutanzen. In Granada knüpfen wir ein bisschen in der Swingszene an und gehen zu ein paar Socials. Die Leute nehmen uns total nett auf, und wir üben uns weiter in der spanischen Konversation - noch mehr schlecht als recht. Aber wir haben doch beide deutliche Fortschritte gemacht im Vergleich zu vor einem Monat.

    Und was wären die Spanier, wenn es nicht mit der (religiösen) Feierei weiterginge. Am 3. Mai ist der „Cruz de Mayo“, an dem die Heilige Helena im 4. Jhd. n. Chr. das Kreuz gefunden haben soll, an dem Jesus gekreuzigt wurde. Um das zu feiern, laufen die Spanierinnen zwei Tage lang in ihren schönsten Flamencokleidern durch die Stadt, und es gibt diverse Flamencodarbietungen, begleitet von Live-Musik.

    Und am allerletzten Tag in Granada geschieht dann ein kleines Wunder: Wir ergattern Alhambra-Tickets, zum Normalpreis von knapp 20 Euro pro Stück. Hierfür haben wir, insbesondere Rolf, großen Einsatz gezeigt. Er hat unermüdlich im Internet nach Möglichkeiten gesucht und in einer der vielen Alhambrarezensionen schließlich gelesen, dass gegen 1 Uhr nachts wohl ein paar neue Tickets für denselbigen Tag freigeschaltet werden sollen. Da diese viele wollen (inklusive der Touragenturen, die sie dann teuer weiter verkaufen), sitzen wir ca. eine halbe Stunde mit 3 Endgeräten vor dem Bildschirm und klicken wie die Wilden. Um 1.30 Uhr halten wir die Tickets dann tatsächlich „in den Händen“.

    Um 10 Uhr morgens geht es dann auch schon los mit den Nasridenpalästen. Wir verbringen einen wunderbaren Tag in der Alhambra. 😊
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