Mit dem Zug in den Harz #00
February 20 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C
Juchu, der erste Urlaub in 2026. Marius und ich sitzen gerade im Zug. Natürlich ist unsere geplante Verbindung schon geplatzt. Unser erstes Ziel ist Braunschweig. Morgen wollen wir von dort mit dem Zug weiter zum Trail Head nach Osterode fahren.
In der kommenden Woche werden wir von dort einmal auf dem Harzer-Hexen-Stieg quer durch den Harz nach Thale wandern und ggf. hier und da einen kleinen Abstecher einplanen. Zudem wollen wir uns auch ein bisschen Entspannung gönnen und werden 1-2 Thermen ansteuern.
Mit dabei unsere Stempelhefte. Überall im Harz sind insg. 222 Stempelstellen verteilt, an denen wir uns einen Stempel für den Wanderpass holen können. Ab einer gewissen Anzahl (z.B. 8, 16, 24,..) an gesammelten Stempel bekommen wir die Harzer Wandernadel in Bronze, Silber, Gold. Mit 222 Stempeln dürfen wir uns Wanderkaiser*in nennen. Das werden/wollen wir in der kommenden Woche NICHT schaffen, aber mind. 16 Stempel sind bestimmt drin.
Zusätzlich gibt es noch Begleithefte zu verschiedenen Themen und Themenwegen im Harz. Da wir uns den Harzer-Hexen-Stieg rausgesucht haben, können wir hierfür auch Stempel sammeln und ein Abzeichen bekommen.
Ich liebe solche Challenges ja sehr und bin sehr gespannt, welche großen und kleinen Abenteuer auf uns warten. Kommt ihr mit?Read more
Eselsplatz #01
February 21 in Germany ⋅ 🌧 6 °C
Die Zugfahr gestern war noch wild. Wir sind über zwei Stunden später in Braunschweig angekommen, als geplant. Daher waren wir froh, dass wir nicht mehr nach Osterode weiterfahren mussten, sondern ein gemütliches Zimmer auf uns wartete.
Heute Morgen hat der Wecker um 7:40 Uhr geklingelt und wir sind nach dem Check-Out direkt mit der Straßenbahn zum Bahnhof gefahren. Dort gab es für uns ein Frühstück beim Bäcker. Um kurz nach 9 Uhr fuhr unser Zug in Richtung Herzberg (knuffiger Name) und eine Stunde später waren wir in Osterode.
Bevor es zum Trail Head ging, legten wir noch einen Boxenstop im Intersport ein. Aufgrund der Wettervorhersage holten wir uns noch u.a. Regencapes. Aufmerksame Leser*innen wissen vielleicht noch, dass mein letztes - zugegeben, in die Jahre gekommenes - Cape auf dem Jakobsweg vom Wind zerfetzt worden war.
Anschließen ging es durch das Örtchen (war gerade Markt - sehr schön) zum Trail Head und direkt ein paar Höhenmeter rauf in Richtung Eselsplatz. Dabei passierten wir die Kiepenfrau, welche bis zum 20. Jahrhundert noch Güter in den Harz schleppten. Die Körbe wogen bis zu 40kg. (Es gibt einen Multimmedia Guide zum Hexen-Stieg mit nurzen Facts zu besonderen Orten - sehr empfehlenswert)
Es dauerte nicht lange und wir befanden uns in einer mystischen, nebeligen Schneelandschaft. Es war toll! So haben wir uns den Harz im Winter vorgestellt.
Nur,... der Schnee ist sehr weich und nass. Ständig sind wir eingesunken, was uns zusätzliche Kraft gekostet hat. Die Tage wird es mehr regnen, wärmer werden und tauen. Somit stellen wir uns auf eine sehr nasse Tour ein und hoffen, nicht krank zu werden.
Am Eselsplatz holten wir uns unseren ersten Stempel (Stempelstelle 140) uns setzten die Etappe fort (-> nächster Footprint).Read more
Umleitung und nasse Füße #01
February 21 in Germany ⋅ 🌫 6 °C
Ab dem Eselsplatz war der Weg leider unerwartet gesperrt. Zumindest war die Sperrung in der Harz-App nicht vermerkt. Die Umleitung ersparte uns zwar ein paar Kilometer, war aber auch unwegsamer. Die Spuren der letzten Wander*innen im Schnee nahmen auch immer weiter ab, sodass wir gefühlt nur noch einer Person mit Hund folgten.
Das tolle im Schnee sind die vielen Tierspuren, die wir bei Weitem nicht alle bestimmen konnten. Aber Spuren von einer Wildschweinherde mit Frischlingen haben wir an den typischen Schlammlöchern entdeckt und mehrere Wildwechsel quer über den Weg. Abdrücke von Vogelfüßen und (Wild)katzen waren auch dabei.
Und so stapften wir dahin bis wir für Stempel Nummer 2 einen kurzen Abstecher zum Braunseck (Stempelstelle 138) und auf die ersten anderen Wander*innen trafen. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zum 3. Stempel am Bärenbrucher Teich (137). Aber inzwischen war der Schnee so nass, dass wir ordentlich einsackten und rutschten, was uns einiges an Kraft und Geduld einforderte. Meine Hokas sind auch nicht wasserdicht, bzw. ich muss sie mal wieder impregnieren, sodass ich inzwischen auch nasse Füße hatte.
Unsere Unterkunft für die ersten Nächte hatten wir vorab gebucht und obwohl wir am Etappenziel waren, mussten wir noch 6km nach Clausthal-Zellerfeld weiter. Ich hatte erst noch die Hoffnung mit dem Bus nach Cl-Z zu fahren, aber die Verbindungen in der Nebensaison sind eher mau. So sahen wir aber noch was von der verschlafenen Stadt inkl. der schönen blauen Holzkirche
Somit waren es heute 17km ab Trail Head plus noch der Weg vom Bahnhof via Intersport zum Trail Head in Osterode. Eigentlich wollten wir ja entspannt anfangen... Morgen gönnen wir uns ein Taxi zum Etappenstart am Entensumpf - das schlägt auch der Outdoor Wanderführer vor.
Wir sind auf jeden Fall gut durch, aber haben die Zeit heute in der Natur sehr genossen. Unser Hotel liegt über einem Steakhouse und somit war das Abendessen auch ganz nah. Vorhin haben wir schon bisschen geschlummert, da ich aber nochmal wach geworden bin, wollte ich zumindest noch ein Lebenszeichen geben. Bis morgen 😊Read more
Regen, Wind und Abkürzung #02.1
February 22 in Germany ⋅ 🌧 9 °C
Der Magen ist gefüllt, die Klamotten trocknen auf den Heizungen der Ferienwohnung, Beine sind hochgelegt, jetzt kommt der nächste Footprint.
Unsere Nacht im Zellerfelder Hof war ganz oki. Wir hatten am Abend noch gut gegessen (Steakhouse, aber hab auch was vegetarisches gefunden) und das Frühstück war auch sehr lecker. Ganz entspannt checkten wir erst um 10:45 Uhr aus. Wir hatten uns ein Taxi organisiert, dass uns zum Parkplatz am Entensumpf brachte.
Die Taxifahrerin, wie gefühlt auch alle anderen Menschen, die uns sahen, gaben Kommentate zu unserem Wandervorhaben bei diesem Wetter ab. Mit unseren roten Capes sind wir auch einfach nicht zu übersehen.
Angesagt war Regen, Regen, Regen, Schmelzwasser, Wind und habe ich Regen schon erwähnt. Die Böden waren gesättigt und aufgeweicht. Dort, wo noch Schnee lag, waren noch Eisrückstände und Schneematsch. Beides sehr rutschig und einmal hat es mich auch voll seitlich weggehauen. Bis auf eine nasse Hüfte ist aber nichts passiert.
Unser erstes Ziel war nicht weit. Stempelstelle 128, die Huttaler Widerwaage. Danach tauchten wir immer mehr in das UNESCO-Welterbe "Oberharzer Wasserwirtschaft" ein. Der Weg führte entlang schmaler Gräben und entlang des Sperberhaier Damms. Dort oben spürten wir auch den Wind und wir waren froh, um unsere Capes. Inzwischen kam das Wasser von allen Seiten.
Im Sperberhaier Dammhaus kehrten wir ein. Für unsere Pause wechselte ich in trockene Klamotten, auch wenn das bedeutete, dass ich später wieder in nasse Klamotten musste. Wobei so richtig nass, war nur die Hose und die Socken. Wir wärmten uns mit Käsespätzle, Kaiserschmarn, Cappuchino und Kakao auf.
Wir trafen die Entscheidung nun auf dem direktesten Weg nach Altenau zu gehen. Wir waren gestern ganz schön k.o. und wollten heute entspannter machen und den Aufenthalt im Regen nicht verlängern. Also kürzten wir um ca. 3km ab, zumal ich 2023 im Sommer diesen Abschnitt schonmal während einer Tageswanderung gegangen bin (siehe Fotos).
Auch wenn das Wetter echt ungemütlich war, hatten wir trotzdem eine schöne Tour. Der Nebel und der junge Wald, der noch ganz klein ist und neu heranwächst, hat was ganz besonderes.
Unsere Ferienwohnung befindet sich im "Ferienpark". Ein riesiger Komplex von Hochhäusern aus den 60er/70er Jahren mit vielen Ferienwohnungen. Nicht schön, aber funktionell. Nebenan direkt die Kristall-Therme der wir morgen einen Besuch abstatten werden.
Erst am Dienstag geht es für uns weiter in Richtung Torfhaus, wo wir die zweite Etappe beenden werden. Denn Mittwoch soll hier der schönste Tag werden. Also perfekt für den Brocken.Read more

TravelerUns hat damals im Schnee ein Busfahrer an einer Straße Rtg. Altenau eingesammelt. Ich war so froh, ein Stück gefahren zu werden.

TravelerSehr tapfer bei dem usseligen Wetter, Respekt, wir schauen uns die Welt gerade eher vom Wohnzimmer aus an 😊

TravelerDankeschön, wir gehen einfach Schritt für Schritt und entscheiden spontan nach unseren Bedürfnissen. Machen ja keine Survivaltour :)

Wandermaus 2020Ich wünsche euch morgen gutes Wetter für den Brocken. Bin gespannt, wie es dort mittlerweile aussieht.
Auf Stempeljagd nach Torfhaus #02.2
February 24 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C
Gestern haben wir einen sehr schönen Tag in der Kristalltherme Heißer Brocken in Altenau gehabt. Heute ging es hoch motiviert und voller Freude weiter.
Von unserer Unterkunft auf dem Glockenberg sind wir in Richtung Bäcker abgestiegen und auf der anderen Talseite direkt zur Stempelstelle #132 (Schwarzberg, Köte Brockenblick) hoch. Am Bächlein "Altenau", das derzeit ganz schön viel Wasser führt, ging es schnurrstraks weiter zur Stempelstelle #133 (Förster-Ludwig-Platz).
Auf dem Weg kamen wir am Altenauer Kräuterpark vorbei und passierten die Stelle, wo einst die Altenauer Großschanze aus Holz (!) stand. Eine sporthistorische Infotafel machte uns darauf aufmerksam. Zudem folgten wir nun Goethes Spuren in Richtung Brocken.
Ab dem Förster-Ludwig-Platz sind wir auch wieder auf dem Hexenstieg unterwegs und wir haben unsere Abkürzung/Umweg nicht bereut.
Auf dem nächsten Abschnitt begleiteten uns wieder einige Dammgräben der Oberharzer Wasserwirtschaft. Abgesehen von den nassen Böden und den nur noch vereinzelten Eis-/Schneefeldern in nördlicher Hanglage waren die Wege im Vergleich zu den letzten Tagen super. Kleine blaue Stellen in der Wolkendecke und vereinzelte Sonnenstrahlen erfreuten uns sehr.
Ein steiler Abstieg in der Nähe von Stempelstelle #221 (Jungfernklippe) war die größte Herausforderung. Hier war es noch eisig und das Ausrutsch-Risiko hoch. Aber wir sind sicher an der Stempelstelle angekommen und nun folgten "nur noch" die letzten Höhenmeter nach Torfhaus.
Wir wollten eigentlich noch in die Nationalpark-Ausstellung, die wird jedoch gerade umgebaut. Die letzte war schon bisschen in die Jahre (2009) gekommen. Ich selbst war bei meinem letzten Harz-Besuch schon hier und fand sie im Vergleich zu anderen Ausstellungen auch eher mau. Dahee umso schöner, dass sie neu gestaltet wird.
Im Globi gab es noch reduzierte Brockenlimmo, weil vor paar Wochen abgelaufen und dann kam auch schon unser Bus nach Braunlage, bzw. Schirke. Ich habe nämlich leider am Abend zuvor die falscha Jugendherberge gebucht. Anstatt Torfhaus - Schierke.
Aber wir konnten eine weitere Nacht dazubuchen und können nun den schönsten Tag der Woche für die Brockenbesteigung nutzen. Nur halt aus der anderen Richtung und mit leichtem Gepäck.Read more
Bergfest #03
February 25 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C
Was für ein sonniger Tag. Der Pausentag und die kurzen Etappen haben sich gelohnt, denn heute war bestes Wetter für die Brockenüberquerung.
Wir sind von der Jugendherberge in Schierke gegen halb 10 nach Drei Annen Hohne gefahren. Von dort ging es um ca. 10 Uhr entgegen unserer Laufrichtung auf dem Hexenstieg weiter. Bis auf einige knackige Anstiege verlief der Weg doch recht angenehn bergauf.
Unter einem strahlenden blauen Himmel und Fernblicken über Wolkenmeere schlängelte sich der Weg durch die Landschaft. Immer wieder begleitet durch das Tuten der Brockenbahn.
Wir wanderten von Stempelstelle zu Stempelstelle: Hohnenhof (#174), Trudenstein (#17), Ahrensklint (#13), Gelber Brink (#22). Mit den kleinen Pausen flogen die Höhenmeter nur so hin.
Ab #22 geht's auf einer asphaltierten Straße bis zum Brocken hoch. Das war bisschen langweilig und dementsprechen rasten wir dort hoch. Immer mehr Gäste kamen uns entgegen, dabei waren wir bisher doch so gut wie alleine auf dem Weg gewesen.
Auf dem Brocken holten wir uns nur den Stempel ab (#9). Für die Nationalparkausstellung, den Rundweg und alles weitere, was man hier entdecken kann, kommen wir nochmal wieder. Es war 13:30 Uhr und wir wollten gerne zeitig wieder in Torfhaus sein, um den Bus zu bekommen. Also wieder runter und den Menschenmassen entkommen.
Der Weg abwärts führte überwiegend über Altschnee und manchmal noch bisschen Eis. Aber inzwischen waren wir geübter und tanzten (?) den Weg hinunter. Wir nahmen noch den Eckersprung (#136) mit. Stolze sechs Stempel konnten wir heute sammeln.
Wir erreichten Torfhaus nach 6h Wanderung und hatten sogar noch ne 3/4h Zeit bis der Bus kam. In Braunlage mussten wir umsteigen und da der Bus im Richtung Schierke Verspätung hatte, konnten wir noch in den EDEKA, um unsere Snacks aufzufüllen.
Zurück in der Jugendherberge sind wir direkt zum Essen gegangen und liegen nun müde unten in unseren Hochbetten. Morgen geht's weiter und Bergfest, weil wir heute den Brocken überquert haben, aber auch über die Hälfte vom Stieg geschafft haben.Read more
Entlang der Kalten Bode und Bode #04
February 26 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C
Gestern Abend war ich zu müde, um noch die Etappe zu beschreiben. Daher folgt jetzt der Footprint für gestern.
Nach einem leckeren Frühstück in der Jugendherberge haben wir unsere Rucksäcke gepackt und unser Zimmer "besenrein" verlassen, wie es sich in einer Jugendherberge gehört.
Mit dem Bus ging es wieder nach Drei Annen Hohne und schließlich in die andere Richtung als gestern. Unser erstes Ziel war der Königshütter Wasserfall (Stempelstelle #40) und die Runine Königsburg (#41). Wir hatten wieder traumhaftes Wetter und der Weg führte uns immer entlang der Kalten Bode, bis diese bei Königshof mit der Warmen Bode in die Bode übergeht.
Begleitet wurden wir von einem Singvogelkonzert. Die zwitschern gerade sowas von um die Wette. Wir haben einen Graureiher entdeckt und Gänsesäger auf der gestauten Bode. Bei der Trogfurther Brücke gab es einen weiteren Stempel (#42).
Ein paar Kilometer später gab es nochmal einen knackigen Anstieg zum Aussichtspavillon Hoher Kleef (#88). Schließlich ging es wieder abwärtd und bald darauf kam die Bodetaler Basecamp Lodge in Sicht - unsere Unterkunft direkt an der Bode.
Hier gab es einen kleinen Spa Bereich mit Sauna. Das war genau das Richtige nach dem Wandertag. Das Restaurant ist auch sehr zu empfehlen (Reservierung erforderlich). Mit dem Rauschen des Baches sind wir sehr zufrieden eingeschlummert.Read more
Harzer-Hexen-Stieg #05
February 27 in Germany ⋅ ☀️ 15 °C
Gestern hatten wir noch die Schnappsidee bis nach Thale durchzuziehen, aber haben uns gesagt, dass wir das spontan entscheiden. Gute Idee von unseren Vergangenheits-Ichs.
Nach einem sehr leckeren Frühstück in der Lodge ging es durch das verschlafene Dörfchen Neuwerk steil den Berg rauf und wieder runter zur Bode.
Es dauerte nicht lange, bis wir an einer Bank den Abzweig verpassten und bei der Talsperre Wendefurth in einer Sackgasse landeten. Der Track in der Harz-App war bisschen irreführend und wir waren von einem Greifvogel abgelenkt. Also wieder zurück und steil den Berg rauf.
Vermutlich schreckten wir ein paar Wildschweine auf den frische Spuren waren auf dem matschigen Untergrund auszumachen. An einer Weggablung hörten wir aus dem Unterholz ein aufgeregtes quieken. Die Gedanken fingen an zu kreisen und weil wir keiner Bache oder keinem Eber gegenüberstehen wollten, redeten wir die nächsten paar hundert Meter bisschen lauter als gewöhnlich. 🤪
Bis zur Staumauer der Talsperre verlief der Weg nun im oberen Teim des Hanges. An der Stempelstelle #62 hatten wir eine schöne Aussicht und trafen auf eine knuffige Wandergruppe. Wir tippen auf einen Papa mit seinen drei Söhnen, die in ihrem 30er/40er waren. Sie baten uns um ein Foto und machten im Gegenzug selbstverständlich auch ein paar schöne Fotos von uns. Eine schöne Begegnung.
Nach einem kurzen Plausch ging es runter zur Staumauer und rüber auf die andere Seite. Durchs schattige Bodetal schlängelten wir uns bis zum Abzweig zur Schöneburg (#63). Da oben hat man eine tolle Aussicht, aber man läuft schon ein paar Kiliometer mehr, da der Stempel eigentlich zur Südroute gehört, die man ab Königshütte (via Hasselfelde) gehen kann.
Hier oben buchten wir uns dann ein Zimmer in Treseburg. Bis nach Thale wollten wir dann heute doch nicht mehr gehen. Danach führte der Weg wieder abwärts und an Altenbrak vorbei. Ein letzter Hügel wartete noch auf uns und schließlich ging es nur noch am Flussufer entlang bis wir endlich in Treseburg waren.
Untergekommen sind wir im Hotel Zur Lubbbode, gegessen haben wir im Restsurant Rübenzahl. Hier trafen wir auch noch ein Pärchen, die wir schon auf dem Weg mehrmals gesehen haben. Wir tauschten uns noch kurz aus und brachen dann wieder auf in Richtung Hotel.
Ein letzter Blick in den Nachthimmel, wo zahlreiche Sterne uns anfunkelten. Nun liegen wir müde und zufrieden in den Betten und freuen uns auf den letzten Tag bevor unser Urlaub auch schon wieder endet.Read more
Die letzten Kilometer #06
February 28 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C
Wir hatten eine gute Nacht und sind nach dem Frühstück aufgebrochen. Da das Bodetal im Winter gesperrt ist, sind wir brav die Winterumleitung gegangen, auch wenn wir von anderen Menschen den Hinweis bekommen haben, dass es bei diesem Frühlingswetter kein Problem sei.
Wir wollten jedoch noch ein paar letzte Stempel für die Harzer Wandernadel sammeln und auf der Umleitung lagen noch ein paar. Nach einem knackigen Anstieg, zwei Eichhörnchenentdeckungem und eine Buntspechtbeobachtung, erreichten wir bereits nach ca. 30 Minuten die erste Stempelstelle Weißer Hirsch (#67). Eine schöne windige Aussicht.
Weiter ging es noch ein bisschen aufwärts. Wir schreckten erneut ein paar Schweinchen auf, die quickend durchs Gebüsch huschten. Gesehen haben wir sie jedoch nicht. Auf leicht begehbaren Forstwegen und im morgendlichen Sonnenschein erreichten wir das "Pfeil"-Denkmal (#68).
Leicht hügelig ging es weiter und wir machten noch einen Abstecher zur Prinzensicht (#70), die uns einen tollen Blick ins Bodetal bescherte. Den Hexentanzplatz heben wir uns auch für den nächsten Besuch auf und wir liefen am Tierpark entlang, wo wir zwei gechillte Wölfe beobachten konnten.
An der La Viershöhe (#72) hatten wir auch nochmal einen schönen Ausblick übers Bodetal und hinüber zur Rosstrappe. Die heben wir uns aber auch für einen anderen Besuch auf. Nun ging es noch zick-zack sehr steil bergab ins Bodetal und zum letzten Stempelkasten am Hirschgrund (#178). Nun waren es noch ca. 2km bis nach Thale zur Touristen-Information und Bahnhof.
Sooo, wer hat die Stempel mitgezählt? Unser Ziel war ja die Nadel zum Themenweg sowie die Harzer Wandernadel in bronze und silber. Tatsächlich haben wir am Ende 25 Stempel gesammelt und somit auch die goldene Harzer Wandernadel (plus Wanderprinz/Wanderprinzessin) bekommen.
Die Dame in der Touri-Info beglückwünschte uns und war super freundlich und interessiert. Für die Abzeichen bezahlten wir eine Schutzgebühr von 42€, die der Instsndhaltung der Wege/-markierungen und Stempelstellen zugute kommt, die wir sehr gerne zahlten.
Nun versuchen wir mit der Bahn noch nach Quedlinburg zu kommen (Strecke ist grade gesperrt), wo wir unsere letzte Nacht verbringen, bevor wir morgem wieder in Richtung Trier fahren.
An dieser Stelle schonmal Dankeschön fürs Begleiten. Hat mir wieder sehr viel Freude gemacht vom Weg zu berichten. 😊Read more

TravelerSeperat: Das ist die Kaputze von meinem Merinopulli von Devold. Darunter trag ich noch einen Buff. Über dem Merinopulli hab ich noch einen roten Funktionshoodie und darüber die Fleecejacke. Da oben war es sehr windig, daher das Zwiebelsystem 😅
Bis zum nächsten Mal
March 1 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C
Wir haben heute morgen um 11 Uhr ausgecheckt. Mit nur minimal Bahnchaos (mussten nur 1× innerhalb von 3 Minuten das Gleis für den Anschlusszug wechseln) sitzen wir nur im letzten Zug nach Trier und kommen pübktlich an, wenn nichts mehr schief läuft.
Leider ist unser Urlaub schon wieder um, aber wir hatten eine sehr schöne Zeit. Uns hat es auf dem Harzer-Hexen-Stieg sehr gut gefallen und uns hat das Stempelfieber gepackt. Wir werden bestimmt nochmal wiederkommen.
Unsere nächste Reise wird uns vorraussichtlich Anfang Mai in die Alpen führen. Mit dabei unsere Fahrräder. Wir freuen uns sehr und bis dahin wünschen wir euch tolle Erlebnisse.Read more




























































































































Wandermaus 2020Ich wünsche euch eine gute Zeit.
TravelerDankeschön 😇
TravelerDer Harzer Hexenstieg im Schnee ist bestimmt eine Herausforderung.
TravelerYes, ist bisher schon herausfordernd. Vor allem durch die Schneeschmelze.
TravelerVIel Glück weiterhin!