Malawi
Northern Region

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15 travelers at this place:

  • Day79

    Livingstonia

    July 24, 2017 in Malawi

    Great name, for an unusual – you could even say a little odd -- place.
    Up the mountains 15km on a very rocky, potholed road with 21 switchbacks, which took about an hour to drive up and scared the hell out of Christy with sheer drops off the side of the mountain. We picked up 3 travellers at the bottom of the hill (many people walk up) and gave them a ride up to where we were all staying-the wonderfully named Mushroom Farm. Our passengers were 3 young ladies, 2 from Chile and 1 from The Netherlands. The amazing coincidence was Elise, from Holland, had been on our night drive in South Luanga. Another meeting in the middle of nowhere with someone we’d met in a different country, several hundred kilometers away! We got some good information about Chile and are now even more excited to visit, even if it’s still a few months away. We’ve had some great campsites, but this one was spectacular. High up on the plateau we were perched on the edge of the cliff, overlooking the valley and Lake Malawi below.
    Livingstonia, named after the famous Scottish missionary and explorer David Livingstone, looked like a ghost town, but was still a busy place. It was established as a missionary outpost in the 19th century, with a hospital, university and large church. Most of the university buildings are now empty, but the church still has services every week. There’s an old house built of stone, now a museum, that used to house the mission’s doctor and other staff. We walked up about 5km from our camp to look around, and realized this was the longest walk we have done since leaving the US – it sort of hurt, but it was good to stretch our legs a bit.
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  • Day27

    Livingstonia et cascades

    September 10 in Malawi

    C'est parti pour Livingstonia depuis la ferme. On y va à pied (environ 5 km) et ça vaut le détour car on marche dans un beau décor parmi les locaux. La "ville" se situe sur les hauteurs et est intéressante de par son histoire. Son nom vient d'ailleurs du premier missionnaire écossais venu ici, Livingstone. Il y a le Stone House museum qui retrace justement l'arrivée des Européens au Malawi. L'hôpital comme l'église datent aussi de cette époque. Et encore plus surprenant, il y a même une université.

    Sur le retour, on va aux cascades en mode "explorateur" sur un chemin semé d'embûches. On passe par une cave derrière la cascade dans laquelle les locaux se cachaient à l'époque de la traite des esclaves. Puis on atteint la deuxième! Impressionnant!
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  • Day30

    Likoma Island

    September 13 in Malawi

    Départ de Nkhata Bay pour Likoma Island, cette jolie petite île malawienne sur le territoire du Mozambique (euh oui bizarre me direz-vous ;))

    Réveil à 4h45 du mat pour attraper le bateau de 6h...enfin de 8h30 au bout du compte et sur un bateau de fortune de remplacement!! Le bateau initial est tout simplement cassé...On embarque sur un bateau quelque peu incertain à tel point que nos deux nouvelles connaissances, Guido et Melody, renoncent à monter. Nous voilà donc tous les deux parmi les locaux, 8h sur un amont de bagages, de sacs de sucre, de chips. en train de naviguer sur l'immense lac Malawi. L'expérience est absolument unique, d'autant plus que les gens se mettent à prier longuement (pas très rassurant!!) puis à chanter. Belle ambiance en tout cas!

    Après une telle traversée, on est happy d'arriver dans un nouveau coin de paradis. On campe sous un énorme manguier sur la plage. Superbe endroit!
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  • Day26

    Bon, faut l'avouer, une fois qu'on installe le hamac, ça y est, on est foutu! On est obligé de se relaxer :) Et c'est ce qu'on fait aujourd'hui avec graaaand plaisir! L'après-midi, on visite le méga jardin en terrasse de la ferme avec le jardinier. Il nous explique le principe de la permaculture. C'est très intéressant, ça donne envie!

  • Day31

    Alles Gute zum Geburtstag GERO!!

    September 14 in Malawi

    Que rêver de mieux pour son anniversaire? Voilà une superbe journée qui se déroule au gré des envies de Gero: petit déjeuner copieux, snorkeling, farniente, billard, badminton, bao game...et pour finir en beauté: apéro offert par nos compagnons du moment et dîner aux bougies sur la plage avec gâteau d'anniversaire surprise :)) Elle n'est pas belle la vie?

  • Day46

    Es sind drei Tage vergangen und ich bin mir mittlerweile sicher, dass unser anfängliches Unbehagen gegenüber Malawi und seinen Einwohnern ausschließlich unserem Hangover am Tag des Grenzübergangs zu verschulden ist.

    Seit unserer Ankunft in Nkhata Bay erleben wir das Land, so wie es angepriesen wird: The warm Heart of Africa.
    In so vielen Momenten dürfen wir die Gastfreundschaft und die Lebensfreude der Malawier spüren.

    Eines Morgens beispielsweise wandern wir bei Sonnenaufgang an einem Dorfplatz vorbei, wo eine mittelgroße Menschenmenge versammelt ist. Sie rufen uns zu, Kinder winken uns her. Da sehen wir: es findet das allmorgendliche Wasserholen am Dorfbrunnen statt. Als Felix und ich beim Pumpen fast scheitern (das geht erstaunlich schwer!), lachen sie sich kaputt. Eine Frau mit glatter Langhaar-Perücke hakt sich bei mir ein und sagt: „I am a princess. My dad is the king of this region.” Sie lädt uns ein, den König höchstpersönlich kennen zu lernen. So tigern wir durch das Dorf voller Lehmhäuser zu ihrem Haus aus Stein (wie sie stolz betont), grüßen den König und fragen um Erlaubnis den heiligen Mount Bungulu zu besteigen.
    Er willigt nicht nur ein, sondern schickt auch gleich noch seine Princess und ihren Cousin als Begleitschutz mit. „It’s dangerous! Some people did never find out again. It’s very difficult to find the way.”

    Prinzessin Livis, natürlich im schicken Kleidchen, und ihr Cousin Lameck geben in ihren Flipflops ein strammes Tempo vor, ich hechle hinterher und Felix bricht fast zusammen. „Still one and a half hour? I will die!!” Lameck (wie viele anderen Männer des Dorfes auch) besteigt den Berg täglich, um für baldigen Regen zu beten. „And...” fügt er mit einem verschmitzten Grinsen hinzu „...i also pray for money and a car and a computer.”

    Der Weg durch das Dickicht wäre alleine wohl recht schwer zu finden. Affen kreuzen unseren Weg und überall fliegen so bunte und große Schmetterlinge herum, dass man meinen könnte, wir seien auf der Insel Mainau.

    Oben angekommen genießen wir die 360 Grad Aussicht auf den See und die Umgebung und teilen unser Obst mit den zweien.

    Dass wir Mangos lieben, haben sie wohl direkt erkannt, denn als wir Stunden später wieder am Fuße des Berges beim König und seiner Frau vor dem Haus sitzen, wird uns eine riesige Schüssel frisch gepflückter Mangos vor die Füße gestellt. Ich verteile im Gegenzug deutsche Kaugummis und so tauschen wir uns Mangolutschend und Kaugummikauend über ihr und unser Land aus. Sie können kaum glauben, dass es in Deutschland kein Nsima (den Maismehlknödel, der in Tansania Ugali heißt) gibt.
    Big Mama will uns direkt was kochen, aber Felix schwächelt so sehr, dass sie uns stattdessen ein Motorradtaxi für die restliche Heimfahrt bestellt.
    Da hat er mal wieder schön das Bild der körperlich schwachen mzungus untermauert.
    Ein Bild für Götter:
    Felix klagt am laufenden Band, er kann seine Beine nicht richtig anheben, sein Körper fühlt sich an wie Gummi, es ist zu heiss und zu steil. Ein richtiger Jammerlappen. Und während er noch weiterstöhnt über sein hartes Schicksal, laufen wir an einer kleinen alten Frau vorbei, die einfach mal einen kompletten Baumstamm auf dem Kopf trägt und dabei auch noch einen aufrechten würdevollen Gang hat.

    Ein anderes Beispiel (hier schneidet Felix wesentlich besser ab) für die Lebensfreude und Freundlichkeit im Lande ist unser Besuch der „Good Hope Primary School“.

    Kurze Hintergrundinfo dazu:
    Malawi ist das Land mit dem niedrigsten Vermögen je Einwohner.
    42% der malawischen Bevölkerung lebt von weniger als 1$ pro Tag. Außerdem stellt mangelhafte Bildung ein großes Problem dar. Vor drei Jahren noch lag die Alphabetisierungsrate bei 65%. Jeder Dritte konnte also weder schreiben noch lesen.

    Dies dürfte sich in den vergangenen Jahren verbessert haben, da viele soziale Projekte hier angesetzt haben. Es gibt beispielsweise viele private Schulen. So finanzieren auch die Besitzer des „Mayoka Village“ aus den Unterkunfts- und Restauranteinnahmen eine kleine „Grundschule der guten Hoffnung“, in die wir für heute eingeladen wurden.

    Als der Wecker um 6 Uhr klingelt, fühlt es sich ein bisschen an wie ein normaler Schultag zuhause.
    Wir werden mit offenen Händen empfangen und direkt eingespannt (jetzt kommt der positive Felix-Teil):
    „You are teachers. So can you please play something with the kids?!” Aus dem Stehgreif schüttelt Grundschulonkel Felix etliche Spiele aus dem Ärmel (ist er ja von seiner Unterrichtsvorbereitung zuhause gewohnt) und studiert mit ihnen den Sharing Song von Jack Johnson ein. Die Kids sind hellauf begeistert, auch die Lehrerin will uns gar nicht mehr gehen lassen und wir bekommen unser erstes Jobangebot.

    Zum Abschied tanzen die Kinder für uns. Alle stehen im Kreis, singen, klatschen und jeweils einer präsentiert seine coolsten Dance-Moves in der Mitte. Ich schnall komplett ab. UNFASSBAR! Da schwingen diese kleinen Menschen so extrem gekonnt und rhythmisch ihre Hüften, wie es uns Deutschen wohl für immer verwehrt bleibt.
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  • Day43

    Hallo Malawi!

    October 24 in Malawi

    Es ist soweit.
    Wir kommen das erste mal an unsere Grenzen und erleben sowas wie einen Kulturschock.

    Vielleicht liegt es daran, dass die Malawier ärmer als die Tansanier sind oder auch einfach nur daran, dass wir diesen Grenzübertritt mit einem fiesen Kater angehen.
    Es ist unfassbar, aber hier werden tatsächlich NOCH mehr Menschen in die Kleinbusse gestopft als in Tansania. Wir wollen von der tansanisch-malawischen Grenze über Nzuzu nach Nkhata Bay am Lake Malawi.

    Wir sitzen also mal wieder in einem dieser grellbunten Kleinbusse. Direkt neben uns (oder besser gesagt halb auf meinem Schoß) eine Mutti, die ihre zwei kreischenden Babys links und rechts angezapft hat. Einige der Mitfahrer schreien laut und schrill gegen die noch lautere und schrillere Musik an. Alle 100 Meter halten wir an, noch mehr Menschen mit Sack und Pack werden dazugequetscht. Der Fahrer kennt nur Vollgas und Vollbremsung. Weil es so eng ist, steigen Menschen mitsamt Reis- und Bohnensäcken durch die Fensterluken ein und aus. Bei jedem Stopp wieder das für uns schon gewohnte Shopping durchs Fenster, nur ist es hier irgendwie noch aufdringlicher und penetranter. Die Leute um und auf uns kaufen unter lautem Geschrei ein, futtern Eier (die Schalen landen irgendwo auf dem Nebenmann), mampfen fettige Fleischspieße und Pommes aus klebrigen Plastiktüten, schmatzen und reden mit vollem Mund (dabei fliegen Teile des Essens wieder raus) und zutzeln an Plastiksäckchen gefüllt mit Wasser oder giftig aussehenden Flüssigkeiten. Überall dreckige, fettig glänzende Finger. Die Kinder an Bord schreien, boxen mit den Füßen gegen mein Bein, ihre vollen Windeln werden auf dem Schoß gewechselt, es stinkt nach Kinderkacke, Eier, verbranntem Fleisch und altem Schweiß. Jeglicher Müll wird einfach direkt aus dem Fentser geworfen. Die Sitzbank ist so durchgesessen, dass ich eigentlich nur auf den Metallschienen sitze, die bei jedem der unzähligen Schlaglöcher auf meine Sitzbeinhöcker knallen. Aber immerhin habe ich eine Lehne. Felix sitzt die kompletten fünf Stunden ans Fenster gequetscht ohne sich anlehnen zu können. Die einzige Möglichkeit ist, sich an die Knie seines Hintermannes zu lehnen. So wie es sein Vordermann macht.

    Und dann ist da diese eine Frau.
    Die schreit in so einer grässlichen Tonlage, dass uns die Ohren davon wehtun. Felix’ Nerven sind kurz vor dem Zerreißen („Ich würde der am liebsten das Maul stopfen! Nachher sage ich ihr noch, dass sie die hässlichste Stimme hat und dass sie besser nie wieder reden soll!“).

    Bisher fanden wir diese Fahrten ja immer lustig und abenteuerlich.
    Dieses Mal halten wir es kaum aus und wir müssen uns Mühe geben, dies nicht allzu offensichtlich zu zeigen. Immerhin sind wir Gast in ihrem Land und immer auf der Suche nach „authentischen“ Erlebnissen.

    Ich schaue aus dem Fenster und sehe, wie auch schon in Tansania, am Straßenrand immer wieder Stände voller gebrauchter Kleider und Schuhe. Das Meiste davon kommt aus der Altkleidersammlung von den westlichen Ländern, nicht selten treffen wir deshalb auch auf Menschen mit „Deutsche Post“- oder „Junggesellenabschied von Max“-Tshirts sowie mit Trikots vom BVB, FC Bayern München und co.
    Diese Kleiderspenden sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits geben sie ein paar Leuten Arbeit, die die Kleider sortieren und eben am Straßenrand weiterverkaufen. Andererseits kann sich dadurch auch keine eigene Textilindustrie in den Ländern hier entwickeln. Außerdem bereichern sich irgendwelche Zwischenhändler an „unseren“ gespendeten Klamotten. Denn diese verticken die Second Hand Ware dann an die einzelnen Verkäufer, welche Tag für Tag versuchen, mit den Altkleidern ihre Familie zu ernähren. Ein Second Hand BH wird beispielsweise für umgerechnet 4 Cent verhökert.

    Nach 5 Stunden Fahrt kommen wir im „Mayoka-Village“ in Nkhata Bay an. Wunderschön direkt am Lake Malawi gelegen, sind hier einige Stein- und Bambushüttchen in die Klippen gebaut. Das felsig-steile Gelände ist übersät mit meinen geliebten Frangipani-Bäumen und es wuselt vor grellbunten Salamandern.

    Wir werden von den vielen Mirarbeitern superherzlich begrüßt, fühlen uns direkt pudelwohl und schwuppdiwupp ist unser kleiner Kulturschock auch schon überwunden.

    Hallo Malawi!
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  • Day47

    Lazy days in Nkhata Bay

    October 28 in Malawi

    Auf dem Weg ins Dorf frühstücken wir bei Kelvin, der neben den „best banana pancakes” und “best chapati ever” auch Space Cookies und Happy Tea auf seiner Speisekarte stehen hat. Mit seinen Dreadlocks und Bob Marley-Accessoires tut er auf jeden Fall seinen Teil zum Ruf Malawis als das Jamaica Africas. Tatsächlich sehen wir hier in Nkhata Bay etliche gelb-rot-grüne Fahnen, hören an jeder Ecke Reggae-Musik und spüren den entschleunigten Rastafari-Vibe.

    Man hat einfach Zeit.

    So auch die Runde älterer Männer, die auf dem Marktplatz im Kreis sitzen und uns auf meine neugierige Blicke hin zu sich einladen.
    Es wird das Spiel Bao gezockt. Ohne auch nur eine einzige Spielregel zu kennen, kauft sich Felix risikofreudig in die nächste Runde ein. Trotz tatkräftiger Unterstützung des alten Weisen muss er eine Niederlage einstecken. Seine neuen Kumpels finden Freude daran, dem Mzungu abzuzocken und laden ihn direkt für den nächsten Tag wieder ein.

    Der ist jedoch dem Wasser gewidmet. Wir kayaken, schnorcheln und tauchen im Lake Malawi - dem drittgrößten See Afrikas. Es ist unser erster Tauchgang im Süßwasser. Ein Highlight für uns, trotz dass wir sehr verwöhnt vom Tauchen im Ozean sind.
    Der Lake Malawi ist berühmt für seine farbenprächtigen Zierfische, die in Massen exportiert werden und dann bei uns in den heimischen Aquarien landen.
    Am allermeisten beeindruckt mich der Mouthbreeder, den ich bereits aus etlichen Dokus kenne: Eine äußerst bemühte Mutter, die bei Gefahr ihren kompletten Babyfischschwarm in ihr Maul aufsaugt. Das sieht so lustig aus!

    Zum Totlachen sind auch die „upside-down-fish“, die unter Felsen wohnen, um die dortigen Algen zu fressen. Um dies zu bewerkstelligen, führen sie ihr ganzes Leben auf dem Kopf. Sie sehen aus wie die anderen Zierfische, nur halt falsch herum.

    Und dann gleich nochmal eine First-time-experience:
    Tauchen bei Nacht.
    Mir ist mulmig zumute, als wir uns bei kompletter Dunkelheit in dieses tiefe nasse Schwarz hinunterlassen und während der ersten Meter NICHTS sehen. Ziemlich gruslig. Der Grund weshalb wir dies machen: wir wollen die Dolphinfish beim Jagen sehen. Und kaum sind wir auf dem Grund angelangt und leuchten mit unseren Taschenlampen die Umgebung ab, sind sie schon da. Das Witzige ist, dass sie einem wie ein Rudel Hunde folgen. So schwimmen sie die komplette Stunde „bei Fuß“ und jagen im Licht unserer Taschenlampen andere Fische.
    Ein bisschen Leid tun mir jedoch die Catfish (welche aufgrund ihrer langen Barthaare sehr katzenartig aussehen), weil sie geblendet von unserem Licht ständig volle Karacho gegen die Steine schwimmen.

    Am Ende des Tauchgangs machen wir alle drei unsere Lampen aus und plötzlich ist es kohlrabenschwarz.

    Was für ein überwältigendes Gefühl.
    Mitten in Afrika, mitten in der Nacht schweben wir in 15 Meter Tiefe im Lake Malawi und wissen nicht wo oben, unten, rechts und links ist.
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  • Day48

    An Bord der Ilala-Ferry

    October 29 in Malawi

    Endlich mal wieder unter freiem Himmel schlafen.

    Wir liegen auf unseren Rucksäcken an Deck der Ilala Ferry, eingekuschelt in unsere Leinenschlafsäcke, strecken unsere Nasen in die frische Seebrise und ich halte Ausschau nach Sternschnuppen.

    Schlafen kann ich in dieser Nacht nicht wirklich, denn die schiefen, morschen Holzdielen des Bodens bohren mir in jeglicher Position in den Rücken. Außerdem habe ich Angst um unsere Wertsachen. Mit uns sind ca. 400 Menschen an Bord, welche in bunte Tücher gewickelt so wild verstreut herumliegen, dass man aufpassen muss, auf niemanden zu treten.
    In den Gängen und auch sonst überall stapeln sich Waren wie zum Beispiel riesige Säcke voller Maismehl und Fisch, Kühlschränke, Bananenstauden, Bastmatten, stapelweise Plastikwannen, Hühner und Bambusstangen.

    Felix neben mir schnarcht zufrieden vor sich hin. Bewundernswert!

    5 Uhr: Ein lautes durchdringendes Hupen, ich schrecke hoch (irgendwann bin ich dann wohl doch eingeschlummert), wir fahren unseren ersten Zwischenstopp an, Chizumulu Island.
    Bastmatten werden gerollt, Tücher ausgeschüttelt und zusammengefaltet, Kartons und Säcke werden auf die Köpfe gehievt, Menschen und Waren be- und entladen, Angelleinen werden ausgeworfen und Babys auf Rücken gebunden.

    Hier pulsiert das Leben.

    Ich beobachte das bunte Treiben in der aufgehenden Sonne, die sich so zauberhaft schön im See spiegelt und fühle eine starke Dankbarkeit für die vielen Abenteuer, die ich erleben darf.

    Die Ilala Ferry (erbaut 1875) fährt den kompletten Malawisee hoch und runter und bringt uns in zwei Tagen von der Nkhata Bay in die Monkey Bay am südlichsten Zipfel des Sees.

    In der zweiten Nacht ergattern wir uns eine der 5 Schlafkajüten, die wir uns zwar mit ein paar Kakerlaken teilen, aber immerhin liegen wir weich und werden sanft in den Schlaf geschaukelt. Fast so wie auf unseren Zugfahrten.

    Die Sonne geht am Horizont als gleich glutroter Ball unter, wie sie am Morgen aufgegangen ist. Ein immer wieder aufs Neue beeindruckendes Schauspiel der Natur.

    Bei jedem Zwischenstop ankert die Fähre für 2 bis 10 Stunden, um Waren, Personen und Tiere zu be- und entladen. Dazu kommen vollgestopfte kleine Holzboote vom Ufer angedüst und schon geht das Schreien, Drängeln, Hieven, Stemmen, Ziehen und Stapeln los.
    Einmal, bei Likoma Island (auf der Mosambik-Seite des Sees), stürzen wir uns in dieses Chaos. Da unser Zulieferschiffchen schon vollgepackt ist, als wir einsteigen, stehen wir wackelig auf monströsen Säcken voller getrocknetem Fisch und wir halten uns an einem Kühlschrank fest, der wohl ebenfalls an Bord der Ilala-Ferry muss.
    Auf der Fähre sind die Gänge voller Riesensäcke und so müssen wir auf diesen entlang klettern, um auf unser lieb gewonnenes Deck zu gelangen.
    Von dort aus beobachten wir fasziniert das trubelige Be- und Entladen und können unseren Augen kaum trauen, als sie erst ein Motorrad, dann ein Doppelbett mit den kleinen Booten ankarren und dann auf die Fähre hochhieven.

    An vielen Stellen der Fahrt sehen wir in allen Richtungen bis zum Horizont nichts als Wasser.
    Da wird uns die gigantische Größe dieses Sees erst so richtig bewusst und es fühlt sich an wie eine Atlantiküberfahrt. In einer Fähre, die bei uns vermutlich im Museum stehen würde.
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  • Day25

    Aufstieg zur mushroom farm

    September 8 in Malawi

    La montée jusqu'à Mushroom Farm nous prend plus de trois bonnes heures pour 1000 M de dénivelé et comme vous le voyez à nos têtes, c'est hard entre nos sacs qui nous paraissent très lourds et la chaleur!! Mais voilà, une fois en haut, on est plus que récompensé! Notre emplacement pour camper est juste grandiose, en bord de falaise, avec une vue imprenable sur le lac Malawi :)

    Plus plus d'infos et de photos, RDV sur notre deuxième blog: https://www.myatlas.com/ConfettiEnVoyage/le-mysterieux-malawi/t/399581Read more

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