Malaysia
Sungai Anak Ayer Batu

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41 travelers at this place

  • Day19

    Part Two_Malaysia

    February 3 in Malaysia ⋅ ☁️ 24 °C

    Eerste keer vliegen sinds de virus🛫😷🛬 Probs met bagage 🤯😤 maar gelukkig lieve SriLankanen 😅 #eindgoedalgoed😊

    Niet geslapen + lange busrit 😴 en helaas late incheck 🥴 dussss? Gebruik maken van de tijd natuurlijk 🤓😇

  • Day105

    Kuala Lumpur

    February 9 in Malaysia ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach zwei Stunden Schlaf musste ich heute Morgen aufstehen und dann ging es zum Flughafen, mit Mundschutz. In Kuala Lumpur hab ich ein Grab bestellt ans Hostel. Am Flughafen gab es extra eine Pick-up Stelle für Grab!!! Das gibt es hier überall. Mein Hostel ist im 34 Stock und hat einen Infinitypool im 37 Stock. Ich bin dann direkt mit einer aus meinem Hostel zu den Batu Caves gefahren, das war voll cool die in Echt zu sehen, weil man davon Bilder immer im Fernsehen und auf Instagram sieht. 😍 Dort war ein Festival die letzten zwei Tage, deswegen waren sehr viele Leute aus Indien noch da. (Hindus) Dort gab es Affen, aber die wurden gefüttert und haben deswegen die Menschen nicht angegriffen! Ich hab aber sehr große Angst vor denen und hab mir zuerst überlegt nicht hoch zu gehen, aber hab mich dann doch getraut. Die Höhlen an sich sind nicht so spektakulär. Die Treppen sind sehr cool und bunt und auch die Statue ist riesig. 😍 Abends wollten wir zu einem berühmten Food Night Market, uns hat aber der Regen überrascht, also sind wir nur in irgendein Restaurant, das dort in der Nähe war wo der Grabfahrer uns rausgelassen hat. Zurück im Hostel bin ich mit Licht an und Handy in der Hand eingeschlafen. 😂Read more

  • Day126

    Kuala Lumpur

    February 19, 2019 in Malaysia ⋅ 🌧 30 °C

    Wir sind heute mit einem Minibus nach Medan gefahren, um dann nach Kuala Lumpur zu fliegen.
    Hier haben wir ein Airbnb zum super Preis bekommen. Ein eigenes Appartement mit Infinity Pool und Dachterasse.

  • Day45

    Kuala Lumpur/KL Tag 1

    February 19, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Mein Hostel ist zwar nicht das Beste(Bin froh, wenn die beiden Nächte, die ich hier gebucht habe, um sind), aber gut gelegen. So gab es richtig schöne Möglichkeiten zum Frühstücken. Das hausgemachte Granolamüsli, das ich hatte, war super. Danach beschloss ich mich auf den Weg zu den Batu Caves zu machen.
    Die Batu Caves sind Höhlen mit einem indischen Tempel im Innern und befinden sich etwas ausserhalb von KL.
    Ich fühlte mich schon wie eine Einheimische als ich ohne Problem und Fragen sofort das richtige Ticket für die LRT löst und die richtige Verbindung nahm. Am Hauptbahnhof angekommen, musste ich dann trotzdem fragen, wie ich jetzt am schnellsten zu den Batu Caves kommen würde.
    Informieren im Vorhinein wär manchmal nicht das Blödste. Die Frau teilte mir nämlich mit, dass die nächste Verbindung in 1.5 Stunden sei. Was würde ich bloss so lange hier machen? Ich nahm die Rolltreppe und dachte ich würde einfach bisschen herumlaufen, stattdessen fand ich mich in einem riesigen Einkaufszentrum wieder.
    KL ist ein Kontrast zu meinen letzten Zielen. Alles ist strukturiert. Es gibt ein breites Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und ehe man sich versieht landet man in einem Shoppingcenter!

    Ich war richtig aufgeregt als ich unten im Einkausfzentrum einen grösseren Supermarkt entdeckte. Ich glaube den ersten seit meiner ganzen Reise.
    Daneben gab es einen riesigen Laden nur mit Früchten. Freudig stellte ich mich in die Schlange und beobachtete eine Frau, die sich statt einzelne Früchteschnitze für einen Früchtemix mit Jogurt entschied. Sie schaute richtig freudig aus und bieg sich jede Menge in ihre Schüssel. Ich beschloss es ihr gleich zu tun und bereute diese Wahl sofort nach dem ersten Bissen! Es war kein Jogurt, es war Mayonnaise!!!! Wer isst bitteschön Früchte mit Mayonnaise?! Mir kam es fast hoch. Und ich war enttäuscht, ich hatte mich richtig auf die Früchte gefreut. Aber ich brachte es nicht über mich sie zu essen.

    Dann war es auch schon an der Zeit, in den Zug zu den Batu Caves zu steigen. Es gibt hier Abteile und Wartezonen ausschliesslich für Frauen. Sowas hab ich noch nie gesehen. Jenny aus England hat das anscheinend auch noch nie gesehen und unsere gemeinsame Verwunderung brachte uns ins Gespräch.
    Sie war schon oft auf Reisen und ist jetzt wieder für etwa 5 Monate unterwegs. Wir besuchten die Batu Caves zusammen. Es war eindrücklich. Die buntenTreppen, die nach oben führen, verfehlen ihre Wirkung nicht.
    Und die Caves zeigten sich grösser als erwartet. Jenny und ich assen noch ein Eis und gingen dann zurück.
    Ich ging nochmals kurz ins Shoppingcenter und macht mich dann auch auf den Weg ins Hostel.

    Am Abend wollte ich nachzumachen KLCC Park. Die LRT stellte wieder keine Problem dar und ich hatte mein Ziel schnell erreicht. Als ich die U Bahn verlassen wollte landete ich wieder in einem Shoppingcenter! Die sind überall hier! Brav lief ich aber durch und gelangte gerade pünktlich zur Lichtershow zum Park. Ich genoss die Lichtershow mit Blick auf die Petronatowers und verweilte ein wenig. Danach beschloss ich spontan einen etwas verrückten Gedanken umzusetzen. Dieser Gedanke bestand darin für eine Nacht nach Singapur zugehen, denn Singapur wurde mir von einigen Backpackers wärmstens empfohlen. Ich buchte also noch in aller Späte den Bus für morgen und packte meine Sachen. Wenn alles klappt sollte ich morgen um 15:00 nach ca. sechssstündiger Busfahrt in Singapur ankommen. Mal schauen, ob sich das lohnt.
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  • Day47

    Singapur - KL

    February 21, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Um 13:00 geht schon wieder mein Bus zurück. Ich frühstückte in aller Ruhe, erkundigte noch ein wenig Chinatown und machte mich dann auf den Weg zum Bus.
    Der Grenzübergang verlief ohne Probleme und wir fuhren weiter. Die erste Pause folgte erst nach drei Stunden weiterer Fahrt. Meine Blase konnte sich kaum noch halten und mein Körper schrie nach Nahrung. Ich glaube ich hätte es keine 10 Minuten länger mehr ausgehalten. Ich war sooo froh über den Halt, den wir einlegten.
    Damit war ich nicht allein: fluchtartig bewegten sich die Leute aus dem Bus zu den Toiletten und den Essensständen. Es ging doch allen gleich. Eingedeckt mit Essen ging die Fahrt dann weiter und wir kamen um 20:00 in KL an.

    Ich hatte mir diesmal ein anderes Quartier in KL ausgesucht. Das Bukit Bitang, wo sich vor allem das Nachtleben in KL abspielt. Ich kam an und stellte fest, das ist nicht meine Gegend. Ich bin zwar eher ein Nachtmensch, aber die Szene hier gefiel mir nicht unbedingt. Ich freute mich zwar über die grosse Auswahl an Streetfood und die Livemusik, die es an jeder Strassenecke gab, aber gleichzeitig waren mir die Menschen zu aufdringlich. Überall wollten Einheimische den Touristen etwas andrehen und daneben kämpften Obdachlose praktisch um das Überleben. Es war ein Gewirr zwischen ungehemmten Partymeuten und bettelnden verkrüppelten Menschen. Der komplette Kontrast. Wie kann man sich so gehen lassen, wenn das Elend so greifbar ist. Mir beispielsweise verging alles, die Verkrüppelungen und Armut die ich dort sah, ging mir nahe. Natürlich bin ich mir die Armut und die anderen Lebensstandards der Länder, die ich besuche, bewusst.
    Ich möchte keinesfalls die Augen davor verschliessen oder mich dem nicht stellen, aber die Ausmasse, die ich dort gesehen habe, gekoppelt mit dem Kontras der feiernden Partymeute, die es nicht scherte, das fand ich schwer begreiflich.
    Ich ging schon bald zurück ins Hostel und schlief kurz darauf.
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  • Day48

    KL again

    February 22, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute war ein eher stressiger Tag. Ich wechselte wieder das Hostel. Vergass dabei etwas im alten Hostel und musste deshalb nochmals zurück, um es zu holen.
    Ebenfalls musste ich den VISAAntrag für Vietnam noch fertigstellen, eine Wäsche machen, die Flugtickets ausdrucken, ein Packet nach Hause schicken(weil mein Handgepäck für den Flug sonst zu schwer gewesen wäre) etc..
    Klingt vielleicht nicht nach so viel, aber wenn man die Post, eine Wäscherei, eine Druckerei und all die Sachen zuerst suchen muss, dann ist das schon eher eine Challenge.

    Am frühen Abend war ich war fix und fertig. Ich ging nochmals zum KLCC Park und holte mir dort in der Nähe einen richtig guten und gesunden Quinoasalat für das Abendessen. Mit meinem Salat setze ich mich in den Park und bewunderte die Petronatowers bei Dämmerung. Meine Absicht war fantastisch.
    Als ich so da sass und ass, dachte ich mir „Ein bisschen Poulet in meinem Salat wäre jetzt nicht das Verkehrteste.“. Und wie es manchmal so fast„magische“ Zufälle gibt, sprach mich ein paar Minuten später ein Paar an und fragte mich, ob ich etwas von ihrem Poulet haben wollte, sie hätten zu viel. Was will man noch mehr? Endlich einmal ein gesundes Essen, Poulet auf Wunsch und eine unglaubliche Sicht auf die Petronatowers.
    Ich sass noch ein wenig dort, ging mir dann ein Dessert holen und kehrte zum gleichen Spot zurück. Es war ein schöner Abschluss meines Aufenthalts in Malaysia.
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  • Day14

    2 Tage wach

    October 4, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    6 Uhr morgens begann unser Tag und wir wussten: die bevorstehenden Tage werden hart! Tioman schenkte uns zum Abschied noch einen farbenfrohen Sonnenaufgang und machte uns den Abschied noch schwerer. Nach einem kurzen Snack zum Frühstück freuten wir uns alle auf die Taxifahrt durch den Dschungel auf der Ladefläche des Jeeps. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung: wegen der tiefhängenden Regenwolken mussten wir dann doch ins Auto steigen. Die nächsten Stunden zogen sich wie Kaugummi. 2 Stunden Fähre, 7 Stunden Busfahrt, kurzer Aufenthalt am Busbahnhof, Zugfahrt zum Flughafen, 17 Stunden Flug inklusive Aufenthalt in Dubai und 3 Stunden Autofahrt von Frankfurt nach Erfurt. Ich weiß nicht wie wir es geschafft haben, aber Conny und ich haben es nach diesem Ritt tatsächlich noch geschafft zum Oktoberfest zu gehen 😅 Ganze 2 Stunden nach unserer Ankunft in Erfurt. Ich war stolz, dass wir die Strapazen so gut wegstecken konnten.

    Fazit dieser Reise: es war wunderbar und ich bin jedes Mal wieder dankbar für mein Leben und die Chancen die es mir bietet. Ich habe wieder ein Stück zu mir gefunden und fühle mich rundum ausgeglichen. Ich hoffe dieses Gefühl hält etwas an, denn die nächste Fernreise liegt noch etwas in der Zukunft. Mein Plan ist meinen nächsten Geburtstag in Kambodscha oder Myanmar zu feiern. Hoffentlich stehen uns dort genauso schöne Tage bevor.
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  • Day106

    Kuala Lumpur

    February 10 in Malaysia ⋅ 🌧 23 °C

    Heute bin ich früh aufgestanden und hab eine Hop on Hop off Bus Tour durch KL gemacht. Ich bin sehr begeistert von der Stadt, es ist richtig cool wie viele Kulturen hier zusammen fliesen! Erinnert mich an ein mehr asiatisches Singapur. Mir war sehr sehr kalt, ich merke den Unterschied zwischen Balitemperaturen und hier total. 😂 Ich bin in das Nationalmuseum gegangen und es war sehr interessant alles über die Geschichte von Malaysia zu erfahren. Außerdem bin ich auf den KL Tower und war das erste Mal in meinem Leben bei Nando‘s! Das war ein großer Traum aber ich bin sehr enttäuscht. 😂 Später bin ich noch auf den berühmten Food Night market wo wir gestern hin wollten und jetzt bin ich total müde im Hostel.
    (Endlich wieder auf dem Laufenden!!!)
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  • Day256

    Reunion in Kuala Lumpur

    May 25, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach 35 Stunden Flug-/Wartezeit, einer mittelgroßen Suchaktion unserer Rucksäcke in Torontos Flughafen und einem chinesischen Frühstücks-Bier in Guangzhou (Felix: „Hä? Klar kann ich jetzt schon ein Bier trinken, in Costa Rica wäre es schließlich nachmittags!“) kommen wir in Kuala Lumpur an, wo unsere tollen Freunde Michi und Nono schon auf uns warten. Ich bin tatsächlich ein bisschen nervös, als wir auf den Ausgang zulaufen. Kaum um die Ecke gebogen, sehe ich die beiden und ich kann nicht anders als loszurennen und meine Michi durch die Luft zu wirbeln. Wie wundervoll wohlig-vertraut sich das anfühlt. Als hätten wir uns gestern erst verabschiedet.

    Da stehen wir also am Flughafen in Kuala Lumpur und grinsen um die Wette. Alle vier haben wir in den vergangenen zehn Monaten die verschiedensten Abenteuer in den verschiedensten Ländern erlebt und das Leben in vollsten Zügen genossen.

    Da wir neben unseren verwaschenen Klamotten, zerbeulten Kosmetikflaschen und ausgelatschten Schuhen noch unendlich viele Geschichten im Gepäck haben, unternehmen wir in dieser spannenden Stadt nicht eine einzige Sightseeingsache, sondern verbringen Stunden um Stunden in unserer Wohnung im 29. Stock, genießen die Aussicht auf die Petrona Towers und reden.
    Reden. Reden. Reden.
    Erzählen und hören zu.
    Hören zu und erzählen.

    Michi und Nono waren die letzten zwei Monate auf Nias und haben unglaublich viel Zeit, Arbeit, Energie, Geduld und Herzblut in unser Kinderheim Villa Warna Warni gesteckt. Sie hatten eine extrem intensive Zeit dort, mit allen Höhen und Tiefen, die so ein Projekt mit sich bringt.
    Wieder mal wird mir bewusst, wie bestärkend es ist, so ein Mammutprojekt zusammen mit Freunden zu stemmen. Ein Projekt, dass unsere kleine Freundesgruppe wohl ein Leben lang zusammenhalten wird, egal wie weit entfernt wir voneinander wohnen.
    Alle vier haben wir also die letzen Wochen in kleinen Dörfchen gewohnt und sind nun gemeinsam geflashed von dieser riesigen Stadt. So ziemlich an jedem unserer vier Tage in KL ziehen wir in die monströse Mall bei uns ums Eck. Alle Vorräte aufstocken, die man nur in großen Städten bekommt. Zum Beispiel Haribo :)

    Die einzigen zwei Dinge, in die wir Kulturbanausen hier in der Stadt eintauchen ist das leckere Indische Essen und die Großraumdisko Zouk, in der wir als einzige weiße Touris
    ziemlich schnell im Mittelpunkt des Geschehens stehen und in der ich die komplette Nacht zur falschen Musik tanze, da in meinem Kopf noch immer Reggaeton hämmert.

    Kater, Jetlag, Kulturschock, Sprachenwirrwarr. Das Herz und die Hüfte noch halb in Zentralamerika, der Körper jedoch schon im chaotisch-drängligen Asien.

    Ich brauche wohl noch ein paar Tage oder Wochen, um mich ganzheitlich auf den neuen Kontinent einzustellen. Was gibt es Schöneres, als diese doch manchmal holprige und fürs Herzchen schwierige Übergangsphase mit Freunden zu verbringen, die im genau gleichen Boot sitzen und einen voll und ganz verstehen können?!
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  • Day49

    Kurzes Fazit: Thailand und Malayisa

    February 23, 2019 in Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Generell:
    In Südostasien sind viele Länder ähnlich, dachte ich mir. Doch diese Vermutung bewahrheitet sich nicht, kann ich nun nach zwei Ländern feststellen. Zum einen wäre da einmal die Währung, die immer eine komplette Umstellung darstellt, und zum anderen ist auch das Essen, die Kultur und die Religion von Land zu Land verschieden. So kennen sie in gewissen Orten in Malaysia nur Nescafé und die To- Go Kaffees gibt es in Plastiksäcken. Malaysia ist ausserdem das Land mit dem höheren Umweltbewusstsein wie Thailand, wer hätte das gedacht.
    Hier sind Mülleimer an jeder Ecke zu finden, zudem wird der Müll getrennt. Strohhalme werden wenn möglich vermieden: Bambusstrohhalme und andere wiederverwendbaren Strohhalme sind neue Trendsetter. Malaysia ist auf Vormarsch.Thailand, wo es den To-Go Becher sogar noch im Plastikbeutel gibt, kann sich dort im Thema Nachhaltigkeit wirklich ein Beispiel nehmen.

    Essen:
    Im Thema Dessert und Früchte kann sich Malaysia bei Thailand etwas Hilfe holen. Ich wurde mit den malaysischen Dessertmischungen aus Eis, Sirup, Bohnen und Mais nie richtig warm, da ist mir ein Mango Sticky Rice doch lieber. Im Allgemeinen haben beide Länder die Tendenz überall, wirklich überall Zucker rein zu tun. Zu viel Zucker. In Malaysia ersetzt Kondensmilch die normale Milch. Müesli mit Kondensmilch, Kaffe mit Kondensmilch. Die für uns normale Milch existiert praktisch nicht.
    Die Smoothies werden in Malaysia auch anders gemacht. Smoothie bedeutet hier purer Fruchtsaft und danach kommen Eiswürfel ins Getränk. Wobei die Eiswürfel nicht mitgemixt werden.

    Stichwort Eiswürfel: „ Nimm keine Eiswürfel in dein Getränk.“ , „Keine Früchte, die nicht geschält werden können konsumieren.“ , „ Kein Streetfood.“ , „Vorsicht beim Poulet.“ , bekam ich immer mal wieder vor meiner Reise zu hören. Nu, fast zwei Monate mit täglichem Smoothiekonsum, zahlreichen Hühnchengerichte, köstlichem Streetfood und Früchte, die ich nur mit dem Taschentuch abgerieben habe, kann ich sagen (Holz anfassen), dass Hygiene bei Lebensmitteln grundsätzlich kein Problem ist. Natürlich, ein bisschen Skepsis schadet nicht, aber die Leute hier kommen nicht von Einem komplett anderen Planeten und haben ein gewisses Wissen über die Hygiene der Lebensmittel.

    Sprache:
    Die Englischkenntnisse der jungen Leute in Malaysia sind im Übrigen ziemlich fortgeschritten. Da hat Thailand noch etwas Bedarf.

    Religion:
    Wo in Thailand vor allem der Buddhismus herrscht, so ist in Malaysia ein buntes Gemisch von Buddhismus, Daoimus, Islam und chinesischer Kultur anzutreffen. Trotzdem ist Malaysia ein muslimisches Land, was ich in KL am stärksten zu spüren kam. Dort wird man als Frau schon anders angeschaut und muss sich etwas mehr bedecken.
    An dieser Stelle möchte ich ausserdem aufmerksam darauf machen, dass muslimische Frauen hier sehr offen sind, einem meist anlächeln und normalen Freizeitaktivitäten nachgehen. Das hab ich in der Schweiz so noch wenig erlebt.

    P.S Was ich am meisten vermisse:
    Milchprodukte
    Wasser mit Kohlensäure
    gewisser Badezimmerluxus
    Eigenes Bett

    Fazit Reisen allgemein:
    Nur mit Handgepäck zu reisen war eine gute Wahl.
    Das Alleinreisen war ebenfalls die richtige Entscheidung.

    Nun bin ich schon fast zwei Monate unterwegs und das Reisefieber ist noch lange nicht gestillt.
    Ich freu mich auf weitere neue Länder, andere Kulturen, spannende Begegnungen, neue Herausforderungen und Glücksmomente.
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