Mexico

Michoacán

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6 travelers at this place:

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  • Day253

    Nachts sind die Friedhöfe von Kerzen, Fackeln und Lagerfeuern erleuchtet. Es wird gesungen, getanzt und musiziert, gegessen und getrunken, erzählt und gelacht, und mancherorts sitzen Angehörige und Freunde bis ins Morgengrauen an den Gräbern, um mit den heimgekehrten Toten zu feiern.

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  • Day253

    In und um Patzcuaro dauern die Feierlichkeiten zum Dia de los Muertos, dem Tag der Toten, eine ganze Woche. Jede Nacht wälzen sich Menschen in Massen durch die Stadt und viele sind phantasievoll geschminkt ...

  • Day253

    Um die Gräber zum großen Fest zu schmücken, werden Blumen gleich lastwagenweise angekarrt und armweise verkauft. Am beliebtesten sind leuchtend orangefarbene Tagetes - man hat die Vorstellung, dass die Toten deren Farbe besonders gut erkennen können und deshalb den Weg zu ihren Gräbern leichter finden - aber es gibt auch bergeweise andere Blumen. Die Stände sind Tag und Nacht geöffnet ...

  • Day253

    Die Purépecha, ein kleines indigenes Völkchen, das auf den kleinen Inseln im und in den Dörfern rund um den Patzcuaro-See lebt, ist in diesen Tagen ganz besonders präsent: Auf Straßen, Plätzen und eigens aufgebauten Bühnen führen die bunt geschmückten Menschen Tag und Nacht Tänze vor und erklären ihre Traditionen ...

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  • Day253

    Die Friedhöfe verwandeln sich in ein Meer voller Farben. Schmuck und Grabbeigaben erinnern oft an die Vorlieben des Toten zu Lebzeiten.

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  • Day253

    Die indigene Bevölkerung Mexikos lebt seit Menschengedenken mit der Vorstellung, dass der Tod nur ein Aspekt des Lebens sei, und man freut sich jedes Jahr darauf, dass die Toten aus dem Jenseits auf die Erde zurückkommen, um ihre Angehörigen zu besuchen.
    In der Gegend um Patzcuaro im mexikanischen Bundesstaat Michoacan leben die Purépecha, ein kleines Volk, welches für seine lebendigen Traditionen und seine kunsthandwerkliche Geschicklichkeit bekannt ist. Deshalb wird hier besonders intensiv gefeiert, und auf den Märkten findet man alles, was die Untoten erfreuen könnte ...Read more

  • Day253

    Zwar bekennt sich der ganz überwiegende Teil der mexikanischen Bevölkerung zum Katholizismus, außer dem Weihrauch, der hier überall zu jeder Gelegenheit gerne zum Einsatz kommt, erinnert uns aber nur wenig an das katholische Brauchtum, welches in Mitteleuropa praktiziert wird.
    In der Woche vor der Nacht der Nächte veranstaltet jede Kirchengemeinde eine Prozession: Jesus wird durch die Straßen getragen, es wird gesungen und getanzt, Feuerwerk wird abgebrannt und Blaskapellen spielen, und mit dem Einbruch der Nacht schraubt man Gottes Sohn dann unter lautem Beifall wieder an sein angestammtes Kruzifix ...Read more

  • Day106

    Nachdem wir bissle dann ausgeschlafen hatten, hat mir die Schwester von Paola Frühstück gekocht, weil Paola noch 'nen Termin hatte. Es gab dann Tacos mit Hackfleisch und Chorizo-Masse :D ...zum Frühstück :D (Aber es war schon halb12 ;) :D )
    Als Paola dann wieder dawar, sind wir dann los ein wenig die Festivität der "Revolución mexicana" auf dem Plaza im Zentrum von La Piedad anzuschauen, wo wir mit einer Freundin von Paola mit Kind verabredet waren.
    Buntes Treiben mit Musik, Tanz, Schönheitsköniginnen (Reinas de la Belleza) der Stadt, Aufführungen und viele Menschen waren da zu sehen.
    Nachdem wir uns "un rato" (='ne kleine Weile) unter die Leute gemischt haben und noch einen kleinen Gang durch die große Kathedrale von La Piedad mit Geschichten dazu von Paola (kleine Privatführung sozusagen :D), sind wir dann zum "Mirador" (Aussichtspunkt) der Stadt gefahren und haben kurz den Ausblick über die Stadt bei Sonnenschein genossen.
    Danach war's auch schon 3 Uhr Nachmittags und wir mussten uns auf den Heimweg zum Abendessen begeben, da unser Blablacar uns schon um 5 abgeholt hat.
    Es gab dann Quesadillas (Tortillas in der Pfanne gewärmt und gefüllt mit Käse, der in der Pfanne mitgewärmt wird und damit schmilzt) mit zwei verschiedenen Fleischzubereitungen und Salat/Kraut drin. TOTAL LECKER!
    Nachdem ich mir ja aber "morgens" schon mit ein paar Tacos den Magen vollgeschlagen und über den Tag verteilt verschiedene Spezialitäten der Region probiert hatte, hatte ich eigentlich schon vor dem Essen gar keinen Hunger. Aber weil ich meinen Magen kenn und sowieso kurz später dann Hunger bekommen hätte und es einfach auch die Höflichkeit verlangt hab' ich auch zwei Quesadillas gegessen und war dann sowas von satt..
    Und dann ist das passiert, was mir sonst nur bei den Omas unterkommt: "Ess noch ein!! Diät anfangen kannst morgen!!" -> Okei danke, ja DANN.. Ess ich doch noch ein :D
    Danach war ich zum Platzen voll, aber es war wirklich wirklich lecker!!
    Dann sind wir auch schonwieder heimgefahren und sind dann abends müde und ich leider etwas erkältet heimgekommen.

    Schönes!, interessantes! Wochenende :)
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  • Day87

    Jetzt ist endlich die lang geplante und gesehnte Tour für den Dia de los Muertos gekommen. Jippieh 😊
    Was das ist, hab ich euch ja schon im letzten Post erklärt. ;-)
    Um 2 mittags haben wir uns dann heute getroffen um mit dem "camioneta" (kleines Bussle) zu den Ursprüngen des traditionellen Teils des Dia de los Muertos zu fahrn und sowohl die schön beleuchteten, geschmückten und bewachten Gräber zu sehn, als auch das große Fest und Feiern dahinter.
    Zuerst sind wir dazu nach Tzinzuntzan gefahren und haben da den Markt, mit Souvenirs, Artesanias und essen und trinken, als auch den "panteon" mit den vielen Studentenblumen und Kerzen und Opfergaben besuchen können.
    Haben natürlich zuerst mal ein bisschen "Artesanias" (Handwerkskunst) eingekauft. 😊 (diese billigen Artesaniamärkte werd ich zurück in Deutschland sowas von sicher vermissen 😣)
    Wir hatten 3h Aufenthaltszeit und sind natürlich auch auf den Friedhof (panteon) gegangen.
    Da war alles geschmückt mit der traditionellen "cempasúchil" Blume. Die Gräber waren mit tausend Kerzen besetzt und eben diesen Blumen. Der ganze Friedhof war hell und orange beleuchtet dadurch. Zusätzlich werden auf den Gräbern die Lieblingsspeisen der Toten (als sie noch am Leben waren) auf die Gräber gesetzt. Von Bananen über Alkohol, Tacos, Enchiladas und was sonst noch so gemocht wurde, standen auf den Gräbern. Hingen teils in dem Blumenschmuck, standen teils auf den Gräbern abgedeckt in Schüsseln. Das kommt daher, dass die Menschen glauben, dass ihre Toten eine "Wegzehr" brauchen, um über den Fluss auf die andere Seite zu kommen und ohne die Gaben nicht die Kraft dazu haben, diese zu erreichen.
    Dazu kam, dass eine Mariachi Band auf dem Friedhof Musik gemacht hat. (nicht sicher ob für eine spezielle Person oder eigentlich für alle :-P) und haben damit eine feierliche Stimmung auf dem Friedhof verbreitet.
    Überall wo man gelaufen ist, saßen oder lagen die Angehörigen der jeweils Toten am Grab, um mit ihren Toten zu wachen. Manchmal hatten sie ein kleines Lagerfeuer angemacht, um sich zu wärmen (da 's in Michoacan ca. 2 Kittel kälter war, als in Guadalajara bei uns momentan :-D)
    Insgesamt war die Stimmung da ganz seltsam (für unsere Verhältnisse auf 'nem Friedhof), aber total schön! Irgendwie alles sehr ehrfürchtig, aber nicht traurig. Eher ein bisschen fröhlich und gleichzeitig aber auch bedacht. Ganz schön schwer zu beschreiben.
    Ich habe nur gedacht, wie schön es wäre, wenn dieser Brauch, des Denkens an die Verstorbenen, auf eine gute Art und Weise, auf uns übergreifen würde. :-)
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  • Day88

    Nachdem wir in Tzintzuntzan nach 3h genug gesehen hatten (wir hätten auch noch ewig da bleiben können, weil es einfach so viel zu sehen gab), sind wir weitergefahren nach Patzcuaro, um von dort aus mit dem Boot über den See zur Isla Janitzio zu fahrn.
    Da sei es wohl am traditionellsten und war nochmal en Ticken kälter.
    Aber hier treffen die Fiesta und die Tradition wie ein Schlag zusammen. Auf dem Panteon der Isla war genauso wie in Tzintzantzun alles mit den Blumen geschmückt und mit Lebensmitteln aufgefüllt. Was hier auffälliger war: es waren mehr von diesen bekannten bunten Totenköpfen als Schmuck verwendet (die übrigens ganz traditionell aus Zucker hergestellt werden) und auch viele verschiedene Figuren in der Größe von 15cm ca.,die ebenfalls aus Zucker hergestellt werden.
    Wir waren erst in den frühen Morgenstunden da, kurz bevor wir wieder zurückgefahren sind. Dabei ist mir aufgefallen, wie die Stimmung viel ehrfürchtiger und bedachter auf diesem Friedhof war, wie auf dem in Tzintzantzun. Kann natürlich aber auch daran liegen, dass die meisten Touristen schon nichmehr dawaren zu dieses Zeit.
    Davor haben wir den Aufstieg zum Monumento del Hidalgo gewagt und geschafft, um den Ausblick der Aussichtsplattform im höchsten Punkt der Statue zu "genießen" wir sind fast eineinhalb Stunden angestanden, um oben dann zu bemerken, dass es gar nicht sooo der Hammer ist :-D aber Naja.. Das Warten in der Schlange war interessant.
    In der Mitte der Statue geht eine Schnecke eines Weges entlang mit Treppen, d.h.dass jeder sieht, was ein anderer macht. Wenn die Leute sich also nicht hinten an der Schlange anstellen wollte, sondern einfach hinter den Wartenden vorbeigelaufen sind, hat die ganze Menge "fila, fila, fila,.." geschrien. (fila= Anstellen oder Warteschlange) dadurch, dass es soviel waren, haben sich die meisten wieder nach hinten gestellt, weil es ja dann doch auch irgendwie peinlich war. Ja und danach wie gesagt, wir hatten wirklich keine gute Aussicht.. Leider.. Aber naja gehört halt dazu. Irgendwie :-D
    Danach haben wir uns en bissle Alkohol gegönnt und das Treiben der riesigen Party um die Statue des Hidalgo rum angeschaut und miterlebt.
    Als dann schon sehr spät war, haben wir uns an den Abstieg gemacht und uns den Friedhof noch angeguckt (wie vorher schon beschrieben).
    Der Kontrast zwischen der riesigen Fiesta in der Mitte der Insel und der bedächtigen Stimmung des Friedhofs direkt daneben war irgendwie ganz schön krass. Ich wusste selber nicht, wie ich dem Ganzen begegnen sollte.

    Danach mussten wir uns dann langsam auf den Weg zurück zum Boot machen.
    5.30 : Linda, Moni, Nuria und Anne stellen sich in der Schlange der Boote an.
    6.30 : Linda, Moni, Nuria und Anne stehen immer noch.. mit dem Unterschied von 5m weiter vorne und zitternd.
    6.55 : Anne bekommt Anruf von Jakob, der mit allen anderen wohl schon im Bus sitzt und auf die 4 wartet. Er erklärt ihnen, dass sie in der falschen Schlange stehn, da es verschiedene Bootsanbieter gibt.
    6.58 : die vier Mädels suchen die richtige Schlange, ärgern sich, dass sie jezz schon anderthalb Stunden in der falschen Schlange verbracht haben, ohne dass sie es wussten und frieren.
    7.05: Jakob ruft an und fragt wo sie bleiben. Es sind schon alle anderen im Bus und warten, dass sie losfahren können. Und dass sie sich doch bitte beeilen sollen.
    7.10 : Linda, Moni, Nuria und Anne hören einen Schrei und Chaos. Auf dem schwimmenden Steg auf dem die vielen Leute auf ihr Boot warten, springen alle auf die angelegten (unbesetzten) Boote und den befestigten Steg - > weil alle möglichst schnell auf die Boote, aus der Kälte und nach Hause wollen (und diese aufgrund unkalkulierbarer Probleme nicht regelmäßig an- und ablegen), haben sich zu viele Menschen auf den schwimmenden Steg gedrängt, der das irgendwann nichtmehr ausgehalten hat und unter Wasser gedrückt wurde.
    Was ist passiert? Die Menschen haben sich einen verdammt kalten Badefuß geholt 😂
    7.20 : Nachdem die vorangegangenen Scherze der untergehenden Titanic dann nichtmehr so ganz lustig waren, konnte die ganze wartende Schlange auf zwei/drei Booten untergebracht werden.
    .. Endlich ab in Bus :-)

    Hasch gedacht..
    Noch ca. 50m bis zum nebligen Ufer und ein Kapitän eines anderen Bootes steht auf seinem Boot und winkt uns (nicht wie wenn er uns Hallo sagen wollen würde, sondern wie wenn er Hilfe bräuchte.)
    Also drehen sie um und schauen die Situation an.

    7.40 : der Motor des anderen Bootes ist ausgefallen und wir dürfen die guten jetzt abschleppen👍
    7:48 : endlich am Ufer angekommen. Heil! Gesund! Durchgefroren! Hungrig! Klobedürftig!
    7.49 : Anruf von Paola, wo sie sind, sie sollen sich doch beeilen, alle warten auf die vier und sie wollen jezz losfahren und schlafen! 😩 (können die doch nix drfür)
    7.55 : nach 'nem schnellen Klogang und noch einem verärgerten Anruf von Paola kommen sie dann endlich zitternd und dermaßen müde im Bus an und endlich kann der Bus losfahren.

    Ab nach Hause!

    Fazit des Tages: Sehr schöner Brauch mit krassen Kontrasten! Und es hat sich total gelohnt sich das mal anzuschauen und vielleicht in einer, für Deutschland angemessenen, Form bei uns weiterleben lassen.
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You might also know this place by the following names:

Estado de Michoacán de Ocampo, Estado de Michoacan de Ocampo, Michoacán, Mich, Michoacán de Ocampo, Michoacan, ミチョアカン州, 米却肯州

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