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Zauber des Orients

Accident trifft Orient Read more
  • Trip start
    January 28, 2026

    Prolog

    January 27 in Germany ⋅ ☀️ -6 °C

    Es geht wieder los! Dieses Mal mit dem Kreuzfahrtschiff <Mein Schiff 5> in den persischen Golf. Occident trifft Orient!
    Auf dem Programm stehen zwei Wüstenstaaten: die Vereinigten Emirate (VAE) und Katar.
    Während die VAE aus dem Zusammenschluss mehrerer Emirate entstanden und mit 83T km² etwas größer als Bayern sind, ist Katar als eigenständiges Emirat mit 11T km² kleiner als Schleswig-Holstein
    In den VAE leben 10 Mio., in Katar lediglich 3,6 Mio. Menschen, die meisten in großen Städten an der Küste; die dahinter liegende Wüste bleibt weitgehend menschenleer.

    Drei dieser Großstädte werden wir auf unserer Schiffsreise nun besuchen: Doha (800 T), Abu Dhabi (1,5 Mio.) und Dubai (3,5 Mio.). Allesamt moderne und sichere Städte, die mit Superlativen nur so punkten können: dem höchsten Gebäude, dem viertgrößten Frachtflughafen, der größten künstlichen Wohninsel der Welt, einer selbstfahrenden Metro und und und.
    Dabei ist es erst 50 Jahre her, dass der Boom dieser Emirate begann. Erdöl und Erdgas waren dafür die wirtschaftliche Basis für den heutigen Reichtum.
    Wir sind sehr gespannt, welchen Glanz wir zu sehen bekommen. Der Ruf eilt der Region ja voraus.
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  • Anreise

    January 29 in the United Arab Emirates ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach sechs Stunden Direktflug von Hamburg durch die Nacht sind wir im ersten Morgendämmern am Airport Dubai fast pünktlich angekommen. Doch vor dem Urlaubsvergnügen ist erst einmal Schlange stehen angesagt. Check in die VAE und dann auf’s Schiff. Den Reisepass mussten wir heute Morgen mehrmals zücken.
    Doch nun sind wir an Bord und lassen uns den Kaffee und das erste Bordfrühstück schmecken.
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  • Dubai - Al Ras + Al Shindagha

    January 29 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach der langen Anreise sind wir noch etwas müde und brauchen ein wenig Regeneration. Am Pool finden wir zwei freie Liegen im Schatten. In der Sonne ist es uns, die wir gerade aus dem Winter in den Sommer katapultiert wurden, zu heiß.
    Britta möchte dort bleiben, doch mich zieht es in die Stadt, so trennen sich für den Nachmittag unsere Wege.
    Ich will die Altstadt von Dubai kennen lernen, die Gold- , Parfüm- und Gewürzmärkte - Souq genannt. Doch zunächst muss ich den Weg durch den im Umbau befindlichen Hafen finden, für Fußgänger keine einfache Sache. Dann mittels der futuristisch anmutenden Infinity Bridge über den Dubai Kanal auf die andere Uferseite. Nun kann ich eintauchen in die alten Märkte, die trotz der immer näher rückenden Neubauten authentisch wirken. Natürlich sind auch Touristen hier und aufdringliche Händler nerven etwas, doch das Schlendern durch die verwinkelten Gassen macht viel Spaß. Ohne Navigationsunterstützung allerdings wäre man in dem Gewirr der vielen überdachten Handelsplätze rasch verloren, dank Komoot jedoch finde ich mich bestens zurecht.
    Ich entschlüpfe dem Gewirr auf der anderen Seite des engen Quartiers, schlendere am Ufer der Kanals des Al Ras District zurück. Ein Fussgängertunnel kurz vor der Infinity Bridge bietet Gelegenheit, die Kanalseite zu wechseln. Ich nutze sie, die meisten Touristen allerdings lassen sich mit einem Acra, dem charakteristisch emiratischen Holzboot, übersetzen. Das kostet wenig, aber Bares in Landeswährung
    Am anderen Kanalufer streife ich durch das Gewirr kleiner Lehmhäuser im Al Shindagha Historical District, einer über 100 Jahre alte iranische Siedlung direkt am Kanal. Vor 10 Jahren sollte sie abgerissen werden, doch King Charles, damals noch Prince, verhinderte dies; statt Abriss wurde restauriert und nun sieht das Ensembles aus wie neu. Zahlreiche Museen verbergen sich nun in den verwinkelten Gassen hinter den schmalen Pforten - man könnte sicher den ganzen Tag hier verbringen.
    Doch ich strebe nach ausgiebiger, aber dennoch oberflächlicher Besichtigung zum Schiff zurück, es reicht mir nun. Was ich heute vom alten Teil Dubais kennen gelernt habe, befriedigte mich sehr. Und doch ist es nur ein erster Blick auf diese faszinierende, aufstrebende Großstadt. Doch für den Rest des Nachmittags ist nun Schiffsleben angesagt.
    Britta treffe ich an Bord wieder, sie hat einen sonnigen Nachmittag auf dem Oberdeck verbracht und ist damit mehr als zufrieden. Ein kleines Abendbrot gibt’s auf dem Anckelmannsplatz - dem Buffet-Restaurant - und dann sind wir reif für die Koje. Die Zeitumstellung, vor allem aber der Klimawechsel und der unbequeme Nachtflug fordern ihren Tribut.
    Während wir in unserer Heckkabine auf Deck 10 schon wohlig schlummern, legt das Schiff unbemerkt um Mitternacht mit Kurs auf Katar ab. Dort werden wir morgen Mittag anlanden und die Stadt Doha erkunden.
    Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.
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  • Doha: Sightseeing & The Torch

    January 30 in Qatar ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute steht ein TUI-Programm auf unserer Tagesliste: „High-Tea mit 360-Grad-Blick über Doha“. Um es vorweg zu schicken: Tee gab’s nicht im 47. Stock des höchsten Gebäudes von Doha.
    Mit dieser Tour wollten wir uns einen Überblick über die große Stadt verschaffen und das ist gelungen. Mit dem Bus klapperten wir einige Sehenswürdigkeiten ab: Dhow Harbour mit tollem Blick auf die Skyline, entlang der Promenade, genannt Corniche, rund um Westbay mit seinen sehenswerten Hochhäusern und großen Hotels, weiter nach Katara, das uns mit seinen kleinen Häusern sehr gut gefiel und schließlich The Pearl, ein sehr großes Wohnareal, dass auf ehrmaligem Perlenfischergrund steht und heute zigtausend Menschen luxuriösen Wohnraum und mehr bietet. Von dort geht es eine halbe Stunde später weiter zum Höhepunkt der Stadtrundfahrt: The Torch Hotel, einer Fakel nachempfunden, steht hier seit 2012; 300m hoch, oben mit 360°-Drehrestaurant. Dort wird uns ein alkoholfreier LimonenSekt und einige Kleinigkeiten serviert, aber eben kein Tee. Das Restaurant dreht sich, während wir die Canapés verzehren und beobachten, wie die Stadt weit unter uns ganz langsam vorbei zieht, während die Sonne kurz errötend flott im Dunst versinkt. Ein schöner Schlusspunkt einer ereignisreichen Stadtrundfahrt, die sich gelohnt hat.
    Es ist schon längst dunkel, als wir an Bord zurück kehren.
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  • Doha: vom Schiff zur Metro

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 18 °C

    Warum sind Häfen immer so weit weg von der Innenstadt? Im Fall von Doha sind es knapp 5km zur nächsten Metro-Station. Kein Bus fährt dorthin. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, der nimmt ein Taxi. Darauf angesprochen wird man unentwegt. Doch der Fußweg in die Stadt ist ganz hübsch. Erst geht es durch den neu entstandenen Mina District حي الميناء, den wir am Ende der Tagestour noch näher in Augenschein nehmen werden, dann durch den Mina-Park, der uns Kühle schenkt und schließlich durch die ersten Häuserschluchten zur Metro-Station Souq Waqif. Als wir die von außen unscheinbare Metro-Station betreten, sind wir erstaunt, was uns underground erwartet …Read more

  • die Metro in Doha

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 22 °C

    Was wir gestern auf der Bustour im Schnelldurchgang gesehen haben, wollen wir heute noch einmal in Ruhe abklappern. Dafür bietet sich in Doha die Metro an. Am Besten kauft man gleich ein Tagesticket für 3,75€ / Person - Gold Club natürlich, denn dann sitzt man privilegiert entweder ganz vorne oder hinten in dem selbstfahrenden Zug. Natürlich geht es auch normal, dann kostet die Bahn fast nix, dafür wird es u.U. zur Rushhour auch mal eng in der Holzklasse, die allerdings gegen unsere U-Bahnen immer noch nobel daher kommt. Gebaut hat dieses Meisterwerk die DB-International. Geht doch!
    Drei Linien gibt es: Red, Green and Gold. Die Zügen fahren alle 5 Minuten. Die Stationen sehen zwar fast gleich aus, sind aber sehr prunkvoll designed und picobello sauber. Und wenn man mal nicht weiter weiß, eilt sofort eine Servicekraft herbei und hilft mit perfektem Englisch über jede Hürde. Deutschland kann hier in die Lehre gehen.
    Die Metro brachte uns zu unseren Zielen in Doha, die wir uns so in Ruhe anschauen konnten. Zu Fuß wäre es zu weit gewesen, wir haben heute insgesamt sicherlich 40km zurück gelegt.
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  • Doha: Al Dafna District

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 23 °C

    Im neuen Zentrum von Doha steigen wir aus der Metro Station West-Bay wieder ans Licht - und staunen. Wir sind mitten drin im zentralen Geschäftsviertel der Stadt.
    Ich lass einfach mal die Bilder sprechen…

    Man muss es sich einmal vor Augen führen: hier war in den 1980ern noch Wüste - nichts als Sand. Erst seit Ende der 1990er-Jahre sind hier Dutzende von Wolkenkratzern entstanden und fünfzig weitere sind geplant. Schade nur, dass sie dicht an dicht stehen, so kommt ihre monumentale Schönheit nur unvollständig zur Geltung. Sie stehlen sich gegenseitig ein wenig die Schau.
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  • Doha: das Sheraton Grand Doha Resort

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 23 °C

    Das Sheraton-Hotel entstand 1982 als erstes Gebäude in der West Bay. Zuvor wurde großflächig Sand aufgespült. Das Hotel hat 371 Zimmer, neun Restaurants und 26 Konferenzräume. Man kann also sagen, es ist groß. Der Stil scheint mir Brutalismus zu sein, es wirkt dank Pyramidenform gewaltig. Das Gebäude ist umgeben von einem großen Park - und das mitten in der City! Das Hotel ebnete dem hier entstandenen Geschäftsviertel sozusagen den Boden, die nahen Wolkenkratzer sind wie das Sheraton auf aufgeschüttetem Sand gebaut.

    Etwas eingeschüchtert von der edlen Noblesse sind wir in das Hotel geschritten, was gar nicht so leicht für einen Fußgänger erreichbar ist, denn es ist für Autofahrer gebaut. Am Besten fährt man mit einem Luxusschlitten vor, doch auffallen wird man damit nicht. Das gewaltige Atrium nimmt uns vor Erstaunen den Atem. Andächtig durchschreiten wir die riesige Halle, gelangen auf der anderen Seite in den parkähnlichen Garten. Ein Portier mustert uns kritisch in unserer Wanderklamotte, ist aber sehr höflich. Die Frage nach Kaffee und Snack beantwortet er mit einer Geste. Seine Hand weist Richtung Pool. Im Poolcafé verbringen wir dann eine friedvolle Stunde. Der Preis dafür war nicht viel höher als anderswo.
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  • Doha: Katara Cultural Village كتارا الحي

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir setzen uns wieder in die Metro und fahren mit der Red-Line noch ein paar Stationen nordwärts. In Katara steigen wir wieder an die Oberfläche.
    Das Katara Cultural Village ist ein großes Kultur- und Kunstzentrum, das traditionelle arabische Architektur mit Moderne verbindet. Hier findet man ein wirklich beeindruckendes Amphitheater, Moscheen, Kunstgalerien und das große Kaufhaus „La Fayette“.

    Wir schlendern durch die Gassen und sind beeindruckt. Teils wirkt es ein wenig surreal, denn verschiedene Baustile treffen hier munter aufeinander.
    Britta gefällt es, im edlen Kaufhaus La Fayette herum zu streifen. Hier gibt es ein gänzlich anderes Angebot als in Europa. Edle Kleider und viel Abendgarderobe. Nun wissen wir, was die kartanischen Frauen Hübsches unter der Abaya tragen, die hier weit verbreitet ist.

    Nun ist es aber genug, wir sind ganz ausgelaugt von all‘ den aufregenden Sachen, die wir zu sehen bekamen. Auf der Red-Line bringt uns die Metro ruck-zuck wieder zurück. Ein Umstieg in Msheireb, weiter mit der Gold-Line. Am National Museum steigen wir aus, um den Rest zum Schiff zu laufen.
    Doch es wartet noch eine Überraschung auf uns…
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  • Doha: National Museum

    January 31 in Qatar ⋅ ☀️ 22 °C

    Von der Metro-Station fallen wir quasi vor den imposanten Bau des „Nationalen Museum des Staates Doha“. Es wurde 2019 erst eröffnet. Was ausgestellt wird, ist vermutlich mehr für Einheimische von Interesse, doch das Äußere ist auf jeden Fall spannend. „Das architektonische Konzept orientiert sich formal an der in ariden Regionen vorkommenden Kristallformation der sogenannten Wüstenrose“ (Wikipedia). Nun habe ich noch keine Wüstenrose erblickt, aber dieser kolossale und gleichzeitig filigrane Bau kann uns entzücken. Ich lasse wieder Bilder sprechen…

    Der Weg zum Schiff kommt uns nun kürzer vor, vielleicht auch, weil er uns noch durch den neu gebauten Mina-District führt. Hier pulst das abendliche Leben, doch es sind offenbar mehr Einheimische als Touristen, die hier flanieren.
    Die Sonne verschwindet schon, als wir das Schiff voller Eindrücke wieder entern.
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  • Doha: City Souq - das Authentische

    February 1 in Qatar ⋅ ☀️ 25 °C

    Auch heute müssen wir 5 km überbrücken, um in die Stadt zu marschieren. Dann tauchen wir ein in Downtown Doha, die Souqs sind unser heutiges Ziel. Das sind Marktplätze und stellen eine jahrhundertealte Tradition dar. Natürlich sind sie heute vielfach touristentauglich aufgepeppt, wir aber treffen zufällig zunächst auf einen Souq, der offenbar nur von Einheimische aufgesucht wird. Was soll auch ein Tourist mit Stoffen, Nadeln und Garnen? Man kann aber auch prächtige Kleider erwerben. Maßhemden bekommt man auch. Wir sind auf dem Schneider-Markt gelandet. Britta findet das spannend, ich studiere derweil die sachliche Architektur dieses Handelsplatzes, der in einer schlichten Halle untergebracht ist.
    Der Platz an dem als Leuchtturm geformten islamischen Kulturzentrum „Scheich Abdullah Bin Zaid Al Mahmoud“ trennt die antiquierten Souqs von dem touristentauglichen Teil, zu dem wir nun wechseln. Mittels einer Unterführung ganz aus Marmor kommt man hinüber.
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  • Msheireb Downtown Doha

    February 1 in Qatar ⋅ ⛅ 26 °C

    Eine Unterführung weiter treffen wir auf den totalen bauliche Gegensatz: Msheireb Downtown Doha ist ein brandneues Stadtviertel mit architektonisch außergewöhnlich gestalteten und doch schlichten Gebäuden, die einheitlich mit hellem Naturstein verkleidet trotzdem nicht langweilig wirken. Entlang der Gehwege ziehen sich kleine Wasserläufe, die für ein kühlendes Kleinklima sorgen. Man findet Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe, Wohnen, Hotels und öffentliche Dienstleistungen in harmonischem Miteinander. Auch eine sehr elegante Mall finden wir hier, die aber noch mit Leerstand zu kämpfen hat. Das aufstrebende Viertel, durch das sogar eine kleine Straßenbahn tuckert (elektrisch), gefällt uns ausgesprochen gut.Read more

  • Abschied von Doha, Katar

    February 1, Persischer Golf ⋅ 🌙 20 °C

    Auch der dritte Tag in Doha war sehr erlebnisreich. Es bleibt das Gefühl, noch lange nicht alles dieser Großstadt gesehen zu haben. Die Stadt wäre gut für weitere Expeditionen durch die Häuserschluchten oder vielleicht auch mal zu einer Expedition in das sandige Hinterland. Doch unsere Zeit in dieser pulsierenden Großstadt ist leider um. Unser Schiff verlässt um 19 Uhr pünktlich den Hafen, kurz zuvor ist die Sonne hinter der Skyline von Doha im Dunst versunken. Unhörbar schieben die Schiffsschrauben das riesige Schiff sanft aus dem Hafen, dann nimmt es Fahrt auf und nimmt Kurs in die Nacht. Die imposante Skyline wird immer kleiner.
    Wir eilen in den Theatersaal, wo die Info-Veranstaltung zu den nächsten zwei Destinationen bereits begonnen hat. Es ist erstaunlich, was wir über die VAE und ihre Nachbarländer Neues erfahren. Es lohnt sich wohl, etwas tiefer in die arabische Geschichte einzudringen…
    Als wir nach dem Vortrag wieder auf unserer Heckkabine sind, schimmert immer noch ein Lichterkranz über Doha zum schon weit entfernten Schiff herüber. Doha - eine Stadt, die niemals schläft. Jedenfalls macht dort niemand das Licht aus.
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  • Relax day auf Sir Bani Yas Island

    February 2 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 22 °C

    Morgens um 7 Uhr Ortszeit machen wir heute an einer Insel fest. Ein Tag Erholung nach den vielen Eindrücken der letzten Tage, das ist das heutige Programm.
    Das Eiland Sir Bani Yas ist nur 17km lang und 9km breit, hat aber ein Kreuzfahrt-Terminal und einen Flughafen (mit ziemlich langer Piste).
    1970 wurde hier von Scheich Zayid bin Sultan Al Nahyan ein Naturreservat errichtet. Dem Scheich wurden während seiner Regierungszeit wiederholt exotische Tiere wie Lamas, Giraffen, Antilopen und Gazellen geschenkt, die er auf seiner Insel ansiedelte. Die Nachkommen laufen noch heute auf der Insel frei herum. Über drei Millionen Bäume wurden seit der Eröffnung des Reservates angepflanzt und so wundert es nicht, dass sich auch eine Vielzahl von Vögeln und Pflanzen einfanden. Über die Jahrzehnte ist ein einzigartiges Ökosystem entstanden. Sir Bani Yas dient auch als agrarisches Versuchslabor. Wissenschaftler wollen herausfinden, ob Erdbeerpflanzen, Oliven- und Zitronenbäume unter den lokalen Bedingungen gedeihen. Bewässert werden muss hier allerdings alles, was wächst, denn es regnet kaum.
    Nach dem Tod des Scheichs 2004 wurde die Insel systematisch für den Tourismus erschlossen. Heutzutage kann man hier individuell per Flugzeug oder Speedboot anreisen und auf einer der Ressorts Urlaub machen. Oder man reist per Schiff an - so wie wir - und verbringt einen relaxten Badetag.
    Während die meisten TUI-Gäste sich heute ganztägig am Strand links und rechts des Anlegers tummeln, hatten wir schon vorab über TUI eine Tour zu einem der Ressorts gebucht. Das stellt sich nun als eine gute Idee heraus, liegen wir doch unter einem großen Sonnenschirm vor der orientalischen Sonne geschützt auf komfortablen Liegen am exklusiven Pool, genießen in privater Umgebung den Luxus eines feinen Ressorts und auch das freie und schnelle WiFi. Ein vorzügliches Lunch ist im Arrangement ebenfalls enthalten.
    Pünktlich bringt uns dann der Fahrer vom Al Sahel Ressort wieder zurück zum Schiff.
    Ein perfekter Tag!
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  • Helikopterflug über Abu Dhabi

    February 3 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 19 °C

    In Abu Dhabi gönnen wir uns etwas Besonderes: wir wollen uns diese prosperierende Stadt aus der Helikopter-Perspektive anschauen.
    Leider verschiebt sich der Abflug, so dass unser anschließend geplanter TUI-Ausflug in den Louvre ins Wasser fällt. Sehr schade, die Architektur hätte uns sehr interessiert. Nun, vielleicht ein anderes Mal. Dann ist vielleicht auch das Guggenheim-Museum fertig, das gerade nebenan entsteht.
    Obwohl nur ca. 200m vom Schiff entfernt, sind diese Highlights mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht schwer erreichbar.
    Schwimmen wäre eine Option, doch davor hat uns der Lektor gewarnt 😉.
    So verbringen wir den Nachmittag auf dem Oberdeck. Während wir unsere alabasterfarbenen Astralkörper Richtung Sonne ausrichten, können wir beobachten, wie Militärhubschrauber am Schiff vorbei ziehen. Morgen wird hier in Abu Dhabi vielleicht und hoffentlich Geschichte geschrieben. Die Friedensverhandlungen um den Ukrainekrieg werden hier stattfinden.
    Aber bis dahin haben wir schon wieder abgelegt.
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  • Mit der Metro durch Dubai

    February 4 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 23 °C

    Statt TUI-Stadtrundfahrt machen wir wie in Doha wieder Sightseeing auf eigene Faust. Das geht mit der Metro einwandfrei. 2km sind es vom Schiff zur Metrostation. Wir kaufen Gold-Tagestickets, das können wir empfehlen, denn die Züge - vor allem die Hauptlinie (red) sind ziemlich voll, fahren aber alle 2 Minuten und es geht wie geschmiert. Wir machen Station an dem höchsten Wolkenkratzer der Welt Burj Khalifa und danach in der Mall of the Emirates. Mehr schafften wir an einem Tag nicht 🤪Read more

  • statt Burj Khalifa: Sky Views Dubai

    February 4 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 27 °C

    An der Metro-Station Burj Khalifa steigen wir aus. Doch zum höchsten Hochhaus der Welt (828 Meter) wollen wir zunächst nicht, sondern zum Sky Views. Das Hochhaus liegt direkt an der Metro-Station und bietet etwas ganz Besonderes. Ein Ticket ist rasch gekauft, es schließt neben dem Sky Walk sogar Snack und Souvenir ein. Mit dem Fahrstuhl geht es non-stop in wenigen Sekunden auf über 200 Meter Höhe hinauf. Das ist zwar nur ein Viertel von dem via á vis gelegenen Burj Khalifa, aber dort kann man es auch nicht auf die Spitze treiben. Der Höhepunkt im Sky View ist für uns der Gang über Glas, was allerdings Überwindung kostet; der freie Blick in die Tiefe lässt uns erschauern. Mutigere seilen sich draußen an und schweben über dem Abgrund. Diesen Kick verkneifen wir uns aber.Read more

  • Burj Khalifa und Dubai Mall

    February 4 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 30 °C

    Das Burj Khalifa ist mit seinen 828 Meter nicht nur das höchste Gebäude der Welt, sondern auch ein Meisterwerk an Ingenieurskunst. Silbernd glitzernd reckt sich der schmale, gänzlich runde Turm sehr filigran in den blauen Himmel. Damit zieht er natürlich massenhaft Touristen an, die natürlich auch nach oben wollen. Dementsprechend lang ist die Schlange und die Tickets sind teuer. Wir verzichten, hatten wir doch unser Höhenvergnügen gerade auf dem Sky-View. Und kommt auch nur auf max. dreiviertel Höhe.
    Der Fuß des Turms wird von einem künstlichen Teich umspült. Stündlich gibt’s dort ein Fontänenspektakel, das ein touristischer Magnet ist. Wir haben leider nur das Ende einer Show erlebt, für ein Foto war‘s zu spät und eine weitere Stunde wollten wir nicht warten. Doch der kurze Augenblick war gigantisch; 100m sollen die Wassermassen hoch schießen. Die meisten schauen sich das Spektakel im Dunkeln an, wenn es beleuchtet ist. Aber auch in der Mittagshitze bei Sonnenschein und blauem Himmel ist es sehenswert.
    Dann ist da noch die gigantische Dubai Mall, in der man sich leicht verlaufen kann. Sie soll die Größte der Welt sein. Uns war‘s zu gigantisch und zu voll.
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  • noch ’ne Mall: Mall of the Emirates

    February 4 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 30 °C

    Nachdem Sky View, Burj Khalifa und Dubai Mall abgehakt sind, nehmen wir wieder die Metro, fahren mit der Red Line ein ganzes Stück weiter. An der Station „Mall of the Emirates“ steigen wir aus, um die gleichnamige Einkaufsmeile zu besichtigen; es war ein Tipp unseres Schiffslektors. Und tatsächlich, wir finden diese Mall gelungener als die Dubai Mall. Auch die Mall of the Emirates war einmal die Größte der Welt, musste diesen Rang aber abtreten, als die Dubai Mall fertig gestellt war. Die Mall of the Emirates ist frisch renoviert und alles ist wieder pickfein. Es geht hier ruhig zu und es sind nicht allzu viele Menschen unterwegs. Uns gefällt‘s.
    Und dann verbindet uns mit dieser Mall noch eine Geschichte, wie es für uns zu dieser Reise kam. Dazu mehr im nächsten Footprint.

    Damit haben wir genug gesehen von Dubai. Memory overflow! Zuviel der Eindrücke. Dabei gibt es noch so viel zu entdecken.
    Der Rückweg zum Schiff ist lang. 20km fahren wir in einem Stück zurück, noch 2km am Creek entlang zum Hafen laufen, dann sind wir froh, wieder an Bord zu sein. Es war der letzte Landgang. Morgen ist diese Seereise zu Ende. Wie schade.
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  • Eivør❓❗️

    February 4 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 24 °C

    Was hat es mit Eivør auf sich?
    Nun, durch meine Nordlandwanderungen bin ich über lappländische Musik auf diese von den Färöer-Inseln stammende Sängerin aufmerksam geworden. Sie ist mittlerweile international bekannt und hat ein breites musikalisches Spektrum. Ich wollte sie einmal live sehen, musste aber einsehen, dass ich ein Konzert in Hamburg knapp verfehlt hatte. Dieses Jahr ist sie auf der südlichen Erdkugel unterwegs, in Australien und anderswo; das letzte Konzert gibt sie im April in Dubai.
    Dubai? „Das klingt doch gut“, sagte ich zu Britta, „das kann man doch mit einem Urlaub verbinden“. Erst waren wir von dieser Idee begeistert, nahmen dann aber doch wieder Abstand. Im April ist es in den VAE schon sehr heiß. So wurde diese Schiffsreise draus.

    Eivør wird im New Convent Garden auftreten - und der liegt über der Mall of the Emirates. Dort waren wir heute und so schließt sich wieder ein Kreis.
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    Trip end
    February 5, 2026