Michael-wandert

Auf dem E1 wandern: längs durch Europa.
Living in: Deutschland
  • Day21

    Back home

    June 2 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Reise durch die Nacht.
    Innenkabine.
    Wo ist vorne, wo hinten?
    Gefühlt wie im Raumschiff.
    Schlafen und Träumen.
    Wecker klingelt.
    Schon da?
    Ja!

    War einmal ein Bumerang
    War ein Weniges zu lang.
    Bumerang flog ein Stück
    Doch kam er nicht zurück.
    Publikum noch Stunden lang
    Wartete auf Bumerang.
    (Ringelnatz)

    Der Kaffee kostet keine Kronen mehr.
    Diese Reise muss zu Ende sein.

    Danke fürs Mitkommen.

    Michael
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day20

    Sendung mit der Maus: Stena Line

    June 1 in Sweden ⋅ 🌬 15 °C

    Um nach Schweden zu kommen, is es sinnvoll, mit der Fähre von Kiel nach Göteborg zu fahren. Bequem durch die Nacht geschaukelt zu werden, ist angenehm und frisch kommt man am Morgen an. Für den Weg zurück gilt das natürlich auch. Vor drei Wochen war die Fähre fast leer, nun quillt sie nahezu über. Auf dem Hinweg hatte ich eine Aussenkabine, nun war kurzfristig nur noch eine Innenkabine zu ergattern. Aber weißt Du was? Sie ist bequemer, auch wenn so ganz ohne Fenster etwas gewöhnungsbedürftig ist.
    Das Schiff - die Germanica (II) ist riesig. Als es gebaut wurde, war diese Fähre die Größte der Welt. Elf Decks je 4 Gänge, von denen hunderte von Kabinentüren abgehen. Zwei Speiseräume, mehrere Cafeterias und Aufenthaltsbereiche. Und unten stehen die Autos und LKW. Eine irrsinnige Maschinerie, die gleichzeitig fasziniert.
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  • Day20

    Hafenbummel und so

    June 1 in Sweden ⋅ 🌧 13 °C

    Was macht man, wenn man noch Zeit hat, ehe die Fähre fährt? Genau, man geht shoppen!
    Nee, ich nicht!
    Ich gehe ganz gemütlich vom STF-Hostell, das mitten in der Stadt liegt, zum Anleger der Stena-Line, der 6km westlich vom Stadtkern liegt.
    So hatte ich es am Anfang auch schon gemacht, aber nun schaue ich genauer hin. Habe ja Zeit.
    Die meisten Bilder und eine Wegbeschreibung sind bei Komoot zu sehen (https://www.komoot.de/tour/70018335), hier noch ein paar weitere Bilder.
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  • Day20

    Zurück aus der Zukunft?

    June 1 in Sweden ⋅ 🌧 13 °C

    Nach einem schnellen Frühstück will ich noch ein wenig unbeschwert Sightseeing machen, bevor es zusammen mit Kumpel gemächlich zu Fuß zur Stena Line geht.
    Dom und Gewächshaus sind meine Ziele. Beide noch geschlossen - der frühe Vogel fängt halt nicht immer den Wurm.
    So schlendere ich durch den Trädgårdsföreningen, ein Park, der Planten und Blomen gleicht. Viel gibt es hier zu entdecken für den, der Zeit und Muße mitbringt. So wie ich heute morgen. Die Sinne offen, sehe ich Dinge, die ich hier vor drei Wochen, als ich zu Beginn meiner Wanderung schon mal hier vorbei kam, nicht wahrnahm. Die touristischeren Bilder habe ich bei Komoot ( https://www.komoot.de/tour/69937411) eingestellt, die anderen hier.Read more

  • Day19

    Back to Göteborg

    May 31 in Sweden ⋅ ☀️ 14 °C

    War das eine Rumpelei! Der Zug hielt an jeder Gießkanne, ich kenn' sie jetzt alle. Was für eine Verbindung habe ich da nur gewählt! Je näher wir Göteburg kommen, desto wärmer wird es im Abteil. Alle 100km zwei Grad, Start bei 24. Die Sonne knallt erbarmungslos durch die Fenster, die Gardinen sind zugezogen. Von der Landschaft sehe ich so nicht viel. Macht nichts, meine Aufmerksamkeit ist mehr bei Harari. Das Buch kann ich nur empfehlen. Romantischer Kapitalismus, köstlicher Begriff. Und er stellt noch viele andere vor.

    Aber nun bin da. Mein STF-Hostell liegt nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt. Das habe ich gestern fein ausgesucht. Nur - es ist das teuerste Hostell ever! Dafür ist das Bettzeug inklusive, da wird gar nicht gefragt. Frühstück auch. Hätte ich angerufen statt über booking.com zu buchen, wäre es günstiger geworden und den DJH-Bonus hätte ich auch bekommen. Ok, nun bin schlauer für das nächste Mal.
    Mit einem STF Hostell hat das hier auch nicht viel gemein, es ist eher ein schickes Hotell.
    Ich habe mich auch gleich entschieden, hier zu essen. Sandwich+Bier. Und danach ins kleine, aber feine Zimmer.
    Bin durch für heute!
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  • Day19

    Vorwärts in die Vergangenheit

    May 31 in Sweden ⋅ ⛅ 14 °C

    Borlänge Bahnhof.
    Da steht das schöne Stahlross und blinkt in der Sonne. Aber was ist das? Es fährt ab - zurück bleiben die Wagons. Auf dem letzten steht Göteborg. Es ist meiner, Wagen 13. Ich öffne die schon arg angerostete Tür. Das Abteil versprüht den Charme des vorletzten (!) Jahrhunderts. Stell Dir den Orient-Express vor, vielleicht nicht ganz so prunkvoll. Naturholz wurde hier üppig verbaut. WiFi? Nee, gibt es in diesem Zug noch nicht.
    Eben wurde eine Lock angekoppelt, vielleicht die aus Mora, würde passen. Ein heftiger Ruck geht durch den altehrwürdigen Zug, während ich es mir auf meinem durchgesessenen Sessel gemütlich mache. Wie viel Sprungfeder wohl ein so alter Sitz hat? Bis Göteborg werde ich es wissen.
    Was für einsame Zelt- und Shelterabende gedacht war, wird mir nun hier die Zeit auf's Köstlichste vertreiben. Bisher war ich abends immer zu müde zum Lauschen. Doch nun ist die Muße der siebenstündigen Bahnrumpelreise wie gemacht dafür:
    HARARI - eine kurze Geschichte der Menschheit. Ich hoffe, der Content reicht für die lange Fahrt eines einzelnen Menschen.
    Hoffentlich komme ich am Ende wieder in der Gegenwart an. Who knows?
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  • Day19

    Stopover in Borlänge

    May 31 in Sweden ⋅ 🌬 14 °C

    Kaum bin ich wieder auf Zeitreise, ist es schon wieder vorbei. Zwei Stunden Aufenthalt in Borlänge. Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Weit komme ich gar nicht, denn Hunger treibt mich ins erstbeste Café. Ist gar keins, merke ich drinnen. Es ist eine Fresh bar, wie es sie viel gibt in Schweden. Auch gut. Ich wähle Dagens lunch: Salat, Coke, Kaffee satt.
    So bin ich gut gerüstet für die lange Fahrt nach Göteborg. Umsteigen muss ich nicht mehr.

    Und mit den Bildern mache ich es wie Du, mein Volki.
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  • Day19

    Die Sendung mit der Maus: Bahnfahren SJ

    May 31 in Sweden ⋅ 🌬 12 °C

    Das Bahnfahren in Schweden ist einfach - im Prinzip.
    Über Zugverbindungen kann man sich - wie bei der DB - vorab im Internet informieren. Dafür gibt es die Site https://www.sj.se/en/home.html#/
    oder gleich die passende App. Ich kam gut zu Recht mit der Website, die auch Englisch kann.
    Steht man am Bahnhof und möchte ein Ticket kaufen, kann man sich bei der Suche nach dem Ticketautomaten schon mal einen Wolf laufen. In kleineren Bahnhöfen gibt es sie gar nicht mehr. Ein Ticket kann man zwar (noch) im Zug kaufen, aber dort kostet der Fahrschein dann mehr als doppelt so viel. Das hält den netten Schaffner, der übrigens JEDESMAL kontrolliert, ja auch von seiner Kontrollarbeit ab. Besser ist es, das Ticket über die Website zu kaufen. Wie bei uns gibt es feste Zugbindungen (billiger) oder freie Tickets. Bezahlt wird am besten mit Kreditkarte (Mastercard), was in Schweden sowieso normal geworden ist. Ich bin mit 550SEK nach Schweden gereist und kehre mit 500SEK zurück. Die Differenz steckt in einem Klingelbeutel einer Kirche, dort gab's noch keine Kartenannahmestelle. Wer genau hinschaute, hat die Kerze der Nora Fågelås Kyrka, brennen gesehen, die die weltliche Gegenleistung war.
    Aber zurück zur SJ.
    Nervig ist: man muss jedesmal Name, Adresse, Tel, EMail, Kreditkarteninfo eingeben. Das kann schon mal eng werden, wenn der Zug bereits einläuft (so in Leksand geschehen). Nach dem Bezahlvorgang kriegt man eine Mail mit PDF-Anhang (nach ein paar Minuten). Schon kann's losgehen. Dem Schaffner zeigt man das PDF-Ticket, er scannt die Gültigkeit ruck-zuck mit einem Handy. Dann bucht man sich noch schnell ins WiWi des Zuges ein, das genau wie bei der DB funktioniert, aber deutlich stabiler und schneller funktioniert. Mit dem Internet sind sie hier in Schweden sowieso schon viel weiter als wir in Deutschland. In dem entlegensten Shelter hatte ich noch schnellen Empfang.
    Und dann lehnt man sich in den breiten und weichen Sesseln zurück, macht einmal 'Aaaahhhh' und genießt die ruhige Fahrt, während schwedischen Wälder, Felder, Seen und rotgefärbte Häuser gemächlich am Fenster vorbei ziehen.
    Mysiga!
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  • Day19

    Warten in Mora

    May 31 in Sweden ⋅ ☀️ 9 °C

    Ich habe mir extra viel Zeit gegeben und einen spätmorgentlichen Zug nach Göteborg gewählt. Das gibt mir nicht nur Gelegenheit zu einem relaxten Frühstück, sondern auch zu einem entspannten Spaziergang entlang der Promenade von Mora am Ufer des Siljan. Promenaden bauen die Schweden offenbar gerne in ihren Städten, die an Seen liegen. Sie sind immer hübsch angelegt, was ich so gesehen habe.
    Am Tingnäsbadet ist endgültig Ende, hier sage ich dem E1 "adjö", biege ab zum Bahnhof, wo ich in der exzellenten und gut geheizten Wartehalle nun auf meinen Zug warte, der um exakt 10:24 Uhr nach Borlänge fahren wird. Durch die Scheiben schaue nach draußen in einen makellos blauen Himmel. Doch man soll sich nicht täuschen lassen: warm ist es nicht.
    Auf jeden Fall ist es zu kalt für das Fjäll, dem skandinavischen Gebirge, das am Ende des Vaseloppsleden beginnt.

    Auch wenn hier die Tour erst einmal ihren nördlichsten Punkt gefunden hat. Dieses Mal bin ich mir sicher: Ich komme zurück und setze die Tour fort.
    Ob nun genau hier oder ob ich in Sälen auf dem Kungsleden ansetze, das wird die nächste Planung zeigen.
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  • Day18

    Macaroni Cheese

    May 30 in Sweden ⋅ 🌧 11 °C

    Heute ist Vatertag - auch in Schweden. Also Feiertag!
    Womit ich nicht gerechnet hatte: mein Hotel, das immerhin 74 Zimmer große Mora hotell, bietet heute kein Dinner-Buffet an wie sonst. Das ist mir nun schon öfters passiert, z..B. haben Touristenbüros gerne mal am Wochenende geschlossen oder Campingplätze ab 18 Uhr, ohne eine Telefonnummer für Zuspätkommer an die Tür zu pinnen. Es dauert etwas, bis ich mich daran gewöhne und gelegentlich frustriert es mich - und ich komme nicht aus einem Service-Schlaraffenland.
    Die nette Rezeptionistin zeigte mit einem schönen Lächeln Richtung Mora, wo es leckere Pizzen und Döner satt und andere schöne Dinge zu essen geben soll. Aber es regnet noch immer in Strömen, wie schon den ganzen Tag und ich habe so gar keine Lust mehr auf "wet outdoor". So gibt's was aus der Tüte. Legger, legger! Wäre ja auch zu blöde, wenn ich es nach den hunderten Kilometern, die die Trockenmahlzeit im Bauch von Kumpel hin und her geschaukelt wurde, wieder nach Deutschland reimportieren würde. Dazu gibt es ein frisches, kühles Mariestads Export. Das immerhin konnte ich an der Rezeption erstehen.
    Und wenn's gut läuft, hole ich mir später noch eins. Geht ja alles auf Kredit (karte). Bargeld nimmt keiner mehr gerne. Und dazu gibt's ein bisschen schwedisches Bildungsfernsehen.
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