Mongolia
Ömnögovĭ

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7 travelers at this place:

  • Day2

    Gobi Woestijn

    June 4, 2017 in Mongolia

    Onze eerste nacht in de woestijn gaat de Chenggis Khan wodka rond en stappen we uit onze ger naar buiten toe. Alleen de maan en de sterren geven licht. Candice, een Amerikaans meisje uit onze tourgroep haalt twee lampen met lange elastieken eraan tevoorschijn. Het heet 'poi', de lampen veranderen van kleur en ze draait ze kunstig rond. Zij en een Australisch meisje maken er een prachtige show van. Er komt een Mongools jongetje aangelopen, het zeven jarige zoontje van de eigenaresse van het kamp. Hij vindt de lichten prachtig en Candice leert hem hoe je ze rond moest draaien. "Wow, is geen groot genoeg woord!" roept hij verrukt. Onze guide Senna vertaalt het. Achter onze tent loopt een jonge kameel gezellig wat rond te scharrelen. Ik word er stil van, zo in deze gigantische donkere woestijn.

    We eten op onze tour twee keer per dag warm. Het is steeds gedroogd schapenvlees (mutton) met aardappel en wat geschrapte wortel en dat gecombineerd met rijst, noedels of pasta.Erg vettig. Soms krijgen we hetzelfde, maar dan in een bouillon. De schapen en geiten worden in het najaar geslacht en het vlees wordt in de gers te drogen opgehangen. Dit eten ze dan heel de zomer. In de winter eten ze paard en koe. Die zijn groter en het vele vlees kan in de zomer niet goed worden gehouden want er is geen electriciteit in de kampen. Ook geen stromend water. Elk kamp heeft een houten hokje met of zonder deur, waar je boven een groot gat gehurkt 'naar de wc kan'. Onderweg ga je vaak gewoon wildplassen.

    We rijden elke dag best een aantal uren over een slecht wegdek, en vaak gewoon over de steppe. Het zijn misselijkmakende ritten en bij aankomst op de volgende locatie is iedereen gebroken. We zijn met een groep van zeven touristen, Jens is de enige man, naast de guide Senna en de chauffeur George. We rijden op kamelen, we beklimmen een 200m. hoge zandduin (het laatste stuk bijna verticaal omhoog) waar we de zonsondergang bekijken en slapen bij nomaden families in hun ger kampen.

    Het is even wennen om niet te kunnen douchen, naar een echte w.c. te gaan en zonder alle andere gemakken te reizen. Na twee maanden volledige vrijheid moeten wij er ook eventjes aan wennen om in een groep te reizen, waar alles geregeld en georganiseerd wordt. Maar als na de eerste vijf dagen we verder reizen met maar een andere meisje uit onze groep, missen we de rest meteen. Jens, ik, de Canadese Nash, George en onze nieuwe guide Oggie, gaan richting Orkhon Vally!
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  • Day24

    Quer durch die Mongolei - Teil 1

    September 16, 2016 in Mongolia

    Eine Woche ab von der Zivilisation - geniessen der endlosen Weite und gigantischen & wundervollen Natur der Mongolei - die Mongolen, ein Volk der Herzlichkeit - Leben in Gers bei verschiedenen Nomaden-Familien - freilebende Roesser, Kamele, Schafe, Ziegen, Kuehe ueberall - fliessendes Wasser gibt es nicht - Fermentierte Horsemilk 😁 - 7 Days offroad unterwegs über Stock und Stein - Vodkanacht inkl. Nachwehen ;) - Gigantische Sternenhimmel und Vollmondnacht

    Unterwegs mit einer internationalen Gruppe: Joe (USA), Warna (The Netherlands), Tiffany (Singapore), Kieran (Ireland), Håkon und Magnus (Norway), Leo und Marine (France) sowie unser Guidin Puujee inkl. Koechin und 2 Driver (Mongolia) und ich - 9 Tage on Tour quer durch die Mongolei in die Gobi-Wueste und durch die Zentral-Mongolei mit 2 Sowjet-Vans

    Tag 1
    Lange Fahrt in den Sueden der Mongolei, richtung Gobi-Wueste - Erstes Kennenlernen der Gruppe - Erstes Tasting von Mongolian Food (vorallem viel Fleisch -> Schaf + Ziege inkl. Fett und allen Knorpeln, alles wird verwertet ;)) - riesige Herde wildlebender Kamele - Felsformation Tsagaan Suvraga ( White Stupa ) - First Taste of Mongolian Milktea - Funny Game Cheers Governor - Erste Uebernachtung in einer Ger (Jurtenhuette)

    Tag 2
    Hiking Three Beauties, in der Schlucht des Yol Valleys - endlose Weite und Leere - ueberrascht vom guten Essen in der Mongolei (ausgenommen Mutton und Innereien ;) ) - Playing different traditional Ankle Bones Games (HorseRide, Mongolian Marbles)

    Tag 3
    Lunch in the middle of nowhere - Zur Abwechslung American Sandwiches (alle uebergluecklich=) ) - Wild Horses - Stay with Nomadic Family - Camel Ride - Besteigung der Khongor Els Sandduene -> was für ein Aufstieg - Breathtaking Sunset und View - Sitting out under millions of stars & enjoy some beers - Langsam aber sicher an die mongolischen Erdloch-Toiletten, bei welchen man das Werk des Vorgaengers genau begutachten kann, gewoehnt =)

    Tag 4
    Wrestling Fights - Happy ueber die Moeglichkeit zu Duschen in einem kleinen Dörfchen nach 4 Tagen und nach den sandigen Duenen - Spaziergang zu den Flaming Cliffs - erneut atemberaubender Sunset und Vollmond
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  • Day93

    Dalanzadgad Airport, Dalanzadgad

    August 6, 2014 in Mongolia

    Was für ein Start in den Tag! Wollt ihr wissen, wie es dazu kommt, dass ich jetzt mit meinem ganzen Gepäck auf der Startbahn des Flughafen stehe? Warum mich ein Sicherheitsmann anschreit, eine Stewardess anlächelt und eine Amerikanerin meine Retterin ist? Und warum mit trotz allem zum k... ist?
    Dann fange ich mal die Geschichte von vorne an.

    03:00 Uhr, ich wache auf. Zuerst dachte ich, der Wind, der an der Jurte reisst, hätte mich geweckt. Dann spüre ich ein Magengrummeln und weiss, dass das nicht gut kommen.
    03:15 Uhr, erster Weg zur Toilette. Mein. Magen/Darm meldet sich. Aber noch denke ich, dass dies nur die Aufregung vor dem Rückflug nach Ulan Batar ist.
    3:30 Uhr, viertelstündlich führt mich mein Weg nun zur Toilette. Wenigstens bekomme ich so was vom Sonnenaufgang in der Gobi mit.
    5:00 Uhr, endlich klingelt der Wecker, ich darf aufstehen. Und muss zuerst zur Toiletten und dann gehe ich duschen.
    5:30 Uhr, von meinem Fahrer ist nichts zu sehen. Ich gehe ihn mal lieber wecken.
    5:35 Uhr, Frühstück, vielleicht beruhigt sich mein Magen ja durch Essen oder Tee
    5:45 Uhr, mein Fahrer kommt zum Frühstück, sieht aber verkatert aus.
    6:00 Uhr, Abfahrt. Komischerweise wollte niemand von mir Geld für die letzte Nacht haben. Wir werden dafür mit einem Salzritual verabschiedet, auf alle vier Autoreifen wird Salz gestreut und der Fahrer taucht seinen Autoschlüssel in das Salz.
    6:10 Uhr, erste Unterbrechung der Fahrt, ich muss mal.
    6:25 Uhr, zweite Unterbrechung
    usw
    7:10 Uhr, wir kommen am Flugplatz an, noch 90 Minuten zum Abflug. Ich suche erst mal das WC auf.
    7:15 Uhr, Einnahme von jeweils zwei! Tabletten zweier! Medikamente gegen Durchfall. Runtergespült mit einer Dose Cola.
    7:20 Uhr, der Check-Inn öffnet. Da wir sehr früh da waren bin ich einer der ersten in der Schlange.
    7:25 Uhr, Kopfschütteln der Frau am Check-Inn, sie gibt mir mein Ticket zurück, schüttelt den Kopf, erklärt was auf mongolisch, ich bekomme keinen Boarding Pass, verstehe die Welt nicht mehr und gehe erst mal aufs WC.
    7:35 Uhr, es geht noch weiteren Passagieren wie mir. Unsere Namen stehen nicht auf der Passagierliste.
    7:40 Uhr, die Informationen werden verwirrender. Anscheinend gibt es unseren Flug überhaupt nicht.
    7:50 Uhr, alle Versuche, jemand zu finden, der mongolisch UND Englisch kann schlagen fehl.
    8:00 Uhr, jede Menge Passagiere checken ein, wir sind inzwischen zu viert (komischerweise alles Deutsche), und schauen und nur fragend an
    8:10 Uhr, in einer halben Stunde sollte unsere Maschine abfliegen.
    8:15 Uhr, plötzlich entdecke ich zwei bekannte Gesichter in der Menge. Diese beiden Frauen sind zusammen mit mir vor fünf Tagen von Ulan Batar nach Dalanzadgad geflogen. Vielleicht wissen sie mehr
    8:20 Uhr, die Sache klärt sich. Die beiden Frauen sind eine amerikanische Touristin und deren Guide!! Und sie können mich aufklären: Unser ursprünglicher Flug am Morgen wurde ersatzlos gestrichen. Es gibt aber noch einen am Abend. Der ist aber schon voll. Vielleicht am nächsten morgen wieder.
    8:21 Uhr, jetzt kommt der interessante Teil. Die beiden haben dies rechtzeitig erfahren und konnte so auf den anderen Flug der anderen Fluggesellschaft, der heute Morgen geht, umbuchen.
    8:24 Uhr, ich gehe erst mal auf das WC, muss dies verdauen! Einen Tag später fliegen geht gar nicht, da verpasse ich meinen Zug nach Beijing.
    8:30 Uhr, wenn die beiden Umbuchen konnten, dann kann ich das evtl auch? Ich "leihe" mir den Guide mal schnell aus, sie versucht herauszufinden, ob ich auch noch umbuchen kann.
    8:35 Uhr, Enttäuschung macht sich breit, die andere Maschine ist ausgebucht.
    8:40 Uhr, noch immer kommen Passagiere an den Check-Inn, es fehlen aber auch noch einige. Vielleicht ...
    8:45 Uhr, die Maschine landet, Passagiere steigen aus, Boarding beginnt.
    8:47 Uhr, ich stehe immer noch mit dem Guide und der Amerikanerin am Check-Inn. Und wir hoffen...
    8:50 Uhr, es fehlt noch ein Passagier.
    8:55 Uhr, noch eine Viertelstunde bis zum Start.
    9:00 Uhr, inzwischen steigen die ersten Passagiere ein, die Gepäckaufnahme wird geschlossen. Es fehlt noch immer einer.
    09:02 Uhr, grünes Licht der Frau am Check-Inn, ich kann den freien Platz haben. Da die anderen drei Deutsche als Gruppe reisen ist es für sie iO.
    09:04 Uhr, noch elf Minuten bis zum Start.
    09:06 Uhr, das Umbuchen kostet Geld! Viel Geld 247000 Tükrük (110 Franken). Ich kann das Geld aber von meiner ursprünglich gebuchten Gesellschaft wieder zurückbekommen.
    09:07 Uhr, Shit, So viel Geld habe ich nicht mehr bar!!
    09:08 Uhr, Visa oder Mastercard kennen die hier nicht, die nehmen nur Bargeld.
    09:09 Uhr, alle drängeln, warten auf mein Gepäck.
    09:10 Uhr, Dollar nehmen sie auch nicht. Das war es dann wohl. Ich muss darum kämpfen, dass mein Gepäck nicht eingeladen wird und ohne mich fliegt. Und mein Magen quengelt.
    09:11 Uhr, dich erkläre dem Guide, dass ich das Geld nicht habe, bedanke mich und hoffe, dass sie den Flug noch bekommt.
    09:12 Uhr, der Guide erzählt alles der Amerikanerin. Diese dreht um und schreit durch die Halle irgendwas von Geld leihen oder bezahlen.
    09:13 Uhr, der Guide ruft irgendwas auf mongolisch. Und jetzt bricht das Tohuwabohu aus.
    09:14 Uhr, plötzlich wird mir von überall Geld gereicht! Ich bin ganz konfus, aber noch konfuser ist das Bodenpersonal! Die Schalterfrau kommt mit zählen nicht mehr nach, mein Gepäck wird an der Kontrolle vorbei zur Startbahn gebracht, mein Ausweis wird mir nachgeworfen, während ich an der Kontrolle vorbeirenne.
    09:15 Uhr, Abflugszeit. Ich stehe mit meinem Gepäck und allen Papieren in der Hand auf der Startbahn, die Gangway wird gerade zurückgeschoben, die Motoren laufen. Der Steward tickt fast aus als er mich unter dem Flugzeug entdeckt.
    09:16 Uhr, alle Maschinen stopp, Gangway zurück, Lucken auf.
    09:17 Uhr, ich darf an Bord, mit meinem Gepäck in der Hand. Diese wird unter dem Pilotensitz verstaut.
    09:18 Uhr, ich will nur noch auf die Toilette!!!
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  • Day88

    Gurvan Saikhan Airport, Dalanzadgad

    August 1, 2014 in Mongolia

    Das ist er also, der Flughafen mit der zweitlängsten asphaltierten Landebahn der Mongolei. Dafür wurde aber am Gebäude gespart.
    Der Flughafen liegt knappe sechs Kilometer ausserhalb und ich habe mir das ein bisschen einfacher vorgestellt. Es gibt nämlich keine Taxis hier.
    Nach viel gutem Zureden kann ich einen Flughafenangestellten dazu bringen, mich für eine Handvoll Dollar (während seiner Arbeitszeit) in die Stadt zu fahren.Read more

  • Day88

    Dalanzadgad, Umnugovi

    August 1, 2014 in Mongolia

    Ja, das hab ich mir wirklich anders vorgestellt. Ein gemütlicher Trip in die Hauptstadt der Süd-Gobi und von dort dann spontane Tagesausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der Wüste.
    Doch das wird nichts. Im Hotel kam meine Reservierung nicht an, so dass ich mühsam ein neues Zimmer bestellen musste. Von den auf der Hotel-Webseite angebotenen Touren wissen die Angestellten nichts, zumal sie kein Englisch können.
    Und in der (Klein-)Stadt gibt es keinerlei Touristen-Informationen. Ich sehe mich schön vier Tage in dieser Einöde festsitzen. Da war ich wohl bei der Buchung des Flugs ein bisschen blauäugig.
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  • Day88

    Süd-Gobi Museum, Dalanzadgad

    August 1, 2014 in Mongolia

    Die Hauptattraktion in Dalanzadgad ist das Museum zur Süd-Gobi. Wenn ich schon hier festsitze besuche ich es doch auch gleich mal.
    Es stellt sich als bunte Mischung allerlei Regonialem heraus. Über Dinosaurier-Knochen aus der Gobi, Gobi-Gemälde, Portrait eines Ring-Kämpfers (Mischung aus Wrestling und Schwingen) aus der Gobi bis zu allerlei buddhistischen Gegenständen.
    Der Ticketverkäufer gibt dich Mühe, mir als einzigem Besucher einige Dinge auf mongolisch zu erklären.Read more

  • Day88

    Dalanzadgad, Umnugovi

    August 1, 2014 in Mongolia

    Jetzt habe ich wirklich alles in Dalanzadgad gesehen. Was soll ich denn nur die nächsten Tage bis zu meinem Rückflug nach Ulan Batar hier machen?
    Das Kino habe ich entdeckt, aber nicht herausgefunden, ob und welcher Film läuft. Das Theater hat im Sommer keine Vorstellungen. Das einzige Museum im Ort habe ich schon besichtigt. Den Markt und die Shoppingmeile habe ich besichtigt, ein Restaurant entdeckt (es gibt mal wieder nur ein Gericht, diesmal das zweite von rechts auf der Tafel), Touristen habe ich keine getroffen. Fast alle Pubs und Bar sehen geschlossen aus. Und Englisch spricht auch niemand.
    Jetzt habe ich für morgen wenigstens telefonisch in Ulan Batar einen Trip in die Wüste organisieren können. Dies wäre deutlich einfacher gegangen, wenn ich dies gleich so gebucht hätte.
    Mal sehen, was ich aus dieser Erfahrung für den Rest der Reise lerne.
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  • Day89

    Da bin ich jetzt also auf dem Weg in die Wüste Gobi. Pünktlich um acht Uhr wurde ich von Tsoodol, einem 52-jährigen Mongole und von Chuluunchimeg, genannt Chim, eine 22-jährige Studentin aus Dalanzadgad, mit dem Jeep abgeholt. Wir werden die nächsten Tage miteinander verbringen.
    Der erste Weg führt uns zum Naturmuseum in den Govi Gurvan Saikhan Nationalpark. Dort sind all die Tiere ausgestellt, die in der Gobi leben - Luchse, Wölfe, Füchse, Schneeleoparden, wilde Bergziegen, Esel, etc.
    Unterwegs zeigt sich schon die Landschaft der Berge, welche die Ausläufer des Altai-Gebirges sind.
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  • Day91

    Sevrei

    August 4, 2014 in Mongolia

    Fängt an wie ein Witz: treffen sich zwei Jeep in der Wüste!

    Ist aber nicht lustig, riskantes Überholmanöver, hab uns schon auf dem Dach liegen sehen.

    Erst mal Aussteigen und dem anderen Fahrer deutlich die Meinung sagen.

    Durchatmen.

    Weiterfahren.

  • Day35

    Gobi - Yolin Am / Tag der Erkenntnisse

    August 10, 2017 in Mongolia

    Tag 2 und 3

    Aufstehen, in den Sonnenschein vor die Jurte treten und kurz danach in der Morgensonne frühstücken - der Trip geht richtig gut los :-)

    In unserem Land Cruiser sind heute mit dabei: Fahrer, Automechaniker, Militäroffizier, Guide, Koch, Entertainer und wir beide. Das alles in einem Auto??

    Mal von vorne: Heute ist nicht so viel Autofahren auf dem Programm, zum Mittagessen sind wir schon fast an unserer Destination. Yolin Am (Lämmergeier Tal) ist ein wunderschönes Tal in den Ausläufen der Altai Berge und Teil der Gobi.

    Bis weit in den Sommer sind einige Teile mit Eis bedeckt. So spät im Jahr ist davon allerdings nichts mehr übrig und das Tal erstrahlt in voller Blütenpracht. Bayanaa (unser Guide) nutzt das direkt mal aus und dreht uns ein paar wilde Kirschen an - die waren meeega sauer!

    Erkenntnis Nummer 1: Traue deinem Guide nicht mit allem.

    Zurück am Auto will er uns dann noch weismachen dass unser Fahrer keine Tourigenehmigung bräuchte weil er Militäroffizier ist - von wegen! Allerdings hält er uns seinen Ausweis unter die Nase... Age (der Fahrer) verbringt seinen Urlaub gerne damit, in seinem Auto das Land zu befahren.

    Erkenntnis Nummer 2: Wenn es zu absurd klingt um wahr zu sein, kannst du deinem Guide doch vertrauen.

    Unterwegs hatten wir uns auf der Teerstraße und den Schotterpisten schon gewundert, dass unser Fahrer ungewöhnlich gut fährt. Im Gegensatz zur Norm in den meisten Ländetn die wir so bereisen fährt er nicht zu schnell an gefährlichen Stellen und macht keine riskanten Überholmanöver. Jetzt wissen wir auch wieso...

    Erkenntnis Nummer 3: Wenn in einem Entwicklungsland jemand angemessen und sicher fährt hat das einen Grund.

    Abends brachten wir Bayanaa und Age dann Schwarze Sau (ein Kartenspiel) bei. Sie verstanden das Spiel nicht nur sehr schnell, sondern hatten auch den grössten Spass dabei.

    Erkenntnis Nummer 4: Für Kartenspiele muss man nicht die gleiche Sprache sprechen.

    So sind wir beide den nächsten Monat eben nicht nur mit Fahrer und Guide / Koch unterwegs sondern auch in sicherer Begleitung und guter Stimmung. So kann jedes Abenteuer auf uns zu kommen!

    Das testeten wir dann auch gleich am nächsten Morgen und durchquerten die Berge durch eine schmale Schlucht mit steilen, hügeligen und schmalen Passagen. Dafür haben wir ja einen Land Cruiser ;-)
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You might also know this place by the following names:

Ömnögovi Province, OEmnoegovi Province, Ömnögovĭ, Yuzhno-Gobiyskiy Aymak

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