Myanmar
Sagaing

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
48 travelers at this place
  • Day6

    Me Nu Brick Monastery

    November 20, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

    Ich habe diesen Ort liebevoll Fledermausland getauft...quasi im Ergeschoss liegt eine Art Kellergewölbe, aber halt eben im Erdgeschoss...ebenerdig....dort gibt es ellenlange Gewölbetunnel, die an den jeweiligen außenliegenden Gängen auch wieder nach draußen führen. Geht man aber mal ein paar Meter ins Innere, flattern einem massenhaft Fledermäuse um die Ohren, teils so dicht, dass man den Windhauch spüren kann, den sie hinterlassen....je tiefer man hineingeht, desto dunkler wird es, stockfinster um genau zu sein und doch auch etwas gruselig. Also treten wir lieber den Rückzug an und erobern die oberen Stockwerke...ist doch etwas angenehmer hier oben ;)Read more

    Petra A.

    Faszinierende Bauwerke. Armes Land mit großartiger Kunst und Kultur.

    11/20/19Reply
    Cärolein

    Armes Land aber reich an kulturellen Schätzen und Lebensfreude 😊

    11/20/19Reply
    Bella Bazinga

    Es ist wirklich wunderschön dort 😍 bin richtig neidisch und würd am liebsten nachkommen 😅

    11/25/19Reply
     
  • Day3

    Tag 2 Mandalay Sagaing

    October 2, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach Mingung ging es gleich weiter nach Sagaing
    was eines der buddhistischen Zentren in Myanmar ist. Dort ging es den Sagaing Hill hinauf. Und das war echt ein Kampf🥵🥵. Aber oben angekommen auf der Ponnya Shin belohnte uns der Blick über die Region um so mehr für die Strapazen 😄✌Read more

  • Day3

    Tag 2 Mandalay Inwa

    October 2, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 30 °C

    Und schon ging es auch nach Inwa. Dies war vor vielen Jahrhunderten einmal die königliche Hauptstadt im oberen Birma. Nur mit Boot zu erreichen, machten wir uns auf diese abenteuerliche Fahrt ( wir fühlten uns wie Prof. Jones )😉😁😅.
    Weiter ging es dort mit einer Horse Cart,um die vielen Klöster und Pagoden zu erkunden 👍
    Read more

  • Day52

    Im Waisenhaus in Sagaing

    October 26, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach den erholsamen Strandtagen und dem Nervenkitzel durch den Hotelbrand in Yangon, ging es in der liebgewonnenen Propellermaschine in den Norden Myanmars, nach Mandalay.

    Wir übernachteten eine Nacht im Hotel Aurora und kamen schnell mit einem Hotelmitarbeiter, Thuya Thatti, ins Gespräch. Ihm berichteten wir, dass wir in den nächsten zwei Wochen in einem Waisenhaus in Sagain ehrenamtlich arbeiten wollten. Überschwänglich bedankte er sich bei uns, dass wir in seinem Land Gutes tun wollten, wir tauschten Facebookkontakte aus und er versprach, uns im Waisenhaus besuchen zu kommen. Überfordert von so viel Enthusiasmus fuhren wir los.

    Wir kamen nach einer knappen Stunde Fahrt schließlich im buddhistischen Aung Myae Oo Kloster an. Dieses Waisenhaus existiert seit 2003 und heute Leben circa 380 Kinder dauerhaft dort und weitere 3000 Kinder zwischen 3 und 18 Jahren kommen täglich in den Kindergarten und die Schule, um kostenlose Schulbildung zu erhalten - leider keine Selbstverständlichkeit und die einzige Chance auf eine Zukunft in einem wunderschönen, aber sehr armen Land. Die Kinder, die in dem Waisenhaus leben, haben teilweise ihre Eltern verloren oder ihre Eltern sind zu arm, um sie ernähren zu können. In der Schule gibt es knapp 90 Lehrer, die zum Teil selbst erst 18 Jahre alt sind. Die Klassen bestehen aus 50- 70 Schülern pro Klasse. Die Lehrer haben größtenteils keine qualifizierte Ausbildung und erhalten nur umgerechnet 28€ Gehalt im Monat, auch in Myanmar zu wenig, um überleben zu können. Ihr Gehalt wird zu einem Großteil über Spendengelder finanziert, was Touristen geben, die täglich angekarrt werden und zahlreiche Fotos von den Kindern und dem Gelände machen. Wenn nicht genügend Spenden gesammelt werden, können die Lehrer nicht bezahlt werden und müssen kündigen.

    Die Kinder leben in äußerst einfachen Verhältnissen und sind auch im Kleinkindalter komplett auf sich alleine gestellt. Es gibt keine Erzieher oder Ansprechpartner, weil auch diese nicht bezahlt werden können. Sie schlafen mit circa 70 Leuten in einem Raum, auf Holzplatten, die aneinander geschraubt sind. Matratzen, Kopfkissen oder Privatsphäre gibt es nicht. Ebenso gibt es niemanden, der darauf achtet, wann die Kleinen schlafen gehen und so sind sie oft bis spät in die Nacht wach. Um sich zu waschen, drängen sie sich täglich um 16 Uhr an die Waschstelle, die aus Wasserhähnen mit Eimern darunter besteht und für eine Stunde geöffnet ist. Viele Kinder wissen nicht, wie man sich reinigt, da sie dies nie gelernt haben und "duschen" sich mit dem kalten Wasser aus ihren Eimerchen meist komplett angekleidet. Zudem sind sie auch mit 4-5 Jahren schon selbst dafür verantwortlich, ihre Wäsche auf der Hand zu waschen, so dass diese oft dreckig bleibt. Durch die fehlende Hygiene und die dreckigen Waschstellen, die nicht gesäubert werden und das enge Beisammensein im Schlafsaal entstehen viele Krankheiten und breiten sich schnell aus.

    Diese Krankheiten, vor allem Hauterkrankungen, werden in der sogenannten Klinik auf dem Gelände behandelt. Diese besteht aus einem Raum mit Medikamenten und Verbandszeug und einem Hinterhof mit Waschgelegenheit. Es gibt aufgrund des Geldmangels (insgesamt stehen für Medikamente und Gehalt 100€ monatlich zur Verfügung) keine Krankenschwester oder gar einen Arzt. Die Klinik kann einzig und alleine durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aufrechterhalten werden, die hauptsächlich oberflächliche Wunden desinfizieren und verarzten oder den Kindern auch "nur" etwas Zuneigung schenken, da diese Zuwendung stark vermissen. Die Freiwilligen haben jedoch keinen medizinischen Hintergrund und versuchen mit gesundem Menschenverstand und Google die Kinder zu behandeln. Eigentlich ist die Klinik dank Spenden durch ehemalige Freiwillige ausgestattet mit Equipment für größere Behandlungen, aber aufgrund fehlender medizinischer Fachkenntnisse ist keiner der Freiwilligen in der Lage, dies auch zu benutzen.

    Wir selbst haben verschiedene Aufgaben übernommen. Gemeinsam unterrichteten wir morgens und abends eine Stunde Englisch für freiwillige Teilnehmer. Diese Stunden waren sehr gut besucht und dienten zu Kommunikationsübungen über Alltagsthemen wie zum Beispiel das Wetter, Fußball, beliebte Rapper, Landeskunde usw. Die Schüler, deren Englischkenntnisse oft nur sehr basal waren, waren äußerst motiviert und sehr dankbar für die Möglichkeit, Englisch zu lernen und mit Menschen aus fremden Kulturen zu sprechen. Sie brachten uns sehr sehr viel Freundlichkeit und Zuneigung entgegen und überraschten uns mit kleinen selbstgebastelten Geschenken oder in ihrer Freizeit verfassten Texten. Es hat uns sehr berührt, dass diese Kinder, die so wenig besitzen und oft ein so schweres Leben haben, uns trotzdem auch eine Freude machen wollten.

    Ich ging außerdem am Tag bei einer Englischlehrerin der 6. Klasse mit und assistierte ihr in den Englischstunden. Das sprachliche Niveau der Schüler und Lehrer ist schlecht und didaktisch aufbereitete Stunden sind Mangelware. So besteht der Englischunterricht hauptsächlich aus Buchstabierübungen und Übersetzungen auf Burmesisch. Passend dazu gaben wir Freiwilligen am Samstag Englischunterricht für die Lehrer und hatten so unsere Mühen, sie zum Sprechen in ganzen Sätzen zu bewegen.

    Christina half morgens und nachmittags jeweils 2 Stunden in der Klinik und reinigte die kleinen Patienten und versorgte oberflächliche Wunden. Da sie damit keinerlei Erfahrung hatte, war dies eine Erfahrung, die viele neue Eindrücke, aber auch Sorgen über Erkrankungen mit sich brachte. Gerade hier zeigten sich deutlich die Missstände der Einrichtung, zumal die Kommunikation mit den Kindern äußerst schwierig war, da sie kaum Englisch sprechen und selten ein Erwachsener, der die Landessprache spricht, anwesend war. Die fortlaufende Dokumentation von Krankheiten oder Behandlungen der Kleinen ist zudem leider nicht gegeben.

    An einem Tag hielt zum Glück unser neuer Freund Thuya Thatti sein Versprechen und kam uns im Waisenhaus besuchen. Ich fuhr mit ihm auf dem Motorrad durch Sagain und kaufte neue Einmalhandschuhe, die er auch noch mitfinanzierte, obwohl auch er bei weitem kein üppiges Gehalt verdient. Aber es lag ihm so sehr am Herzen zu helfen, dass er sich nicht davon abbringen ließ. Zudem half er am Vormittag bereitwillig in der Klinik und erleichterte die Kommunikation mit den Kindern.

    Wir verließen das Kloster nach knapp zwei Wochen mit sehr vielen neuen Eindrücken und fuhren nach Mandalay, wo wir uns mit Thuya Thatti zum Abendessen trafen und sogar noch mit Souvenirs von ihm beschenkt wurden. Auch hier waren wir wieder sehr überrascht, wie jemand, der selbst wenig im Leben hat, mit soviel Offenheit und Gastfreundschaft auf Andere zugeht und teilen möchte.

    Unser Visum lief ab und nach 30 Tagen in Myanmar flogen wir nach Thailand. Dieses Land kommt uns jetzt im Vergleich zu Myanmar schon fast westlich und weitentwickelt vor. Mit etwas Abstand und vielen Nachrichten unserer Schüler (die sich ein Handy teilen und schrieben: "teachers, come fast!") und neugewonnenen Freunden in Myanmar, dass wir bitte schnell zurückkommen sollten, haben wir uns tatsächlich entschieden, zurückzugehen und ein zweites Mal in dem Waisenhaus zu arbeiten. Vor drei Wochen war dies für uns unvorstellbar, aber das Schicksal der jungen Menschen und die große Herzlichkeit, die wir in diesem Land erfahren haben, haben einen tiefen Eindruck hinterlassen und uns sehr bewegt.

    Wir fliegen in ein paar Tagen zurück und freuen uns, weiter helfen zu können!
    Read more

  • Day45

    Inwa

    February 5, 2016 in Myanmar ⋅ ☀️ 30 °C

    Inwa, ehemals Ava (Pali: Ratnapura, „Stadt der Edelsteine“), ist die alte Hauptstadt des früheren Königreiches Ava im oberen Birma.
    Wir lassen uns mehr oder minder bequem mit Pferdekutschen durch Inwa hoppeln.

    Königinnengleich (oder?) stehe ich vor The Queen's Brick Monastery...
    Und die Landwirtschaft wird hier auch noch mit für uns mittelalterlich anmutenden Methoden betrieben.
    Read more

    oh, wie zuckerbäckerig!!

    2/17/16Reply
    helmy bongartz

    das war ich, Helmy Weiterhin eine schöne Zeit

    2/17/16Reply
     
  • Day7

    Sagaing

    October 30, 2013 in Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach diesem eindrucksvollen Vormittagsprogramm gehts zurück auf unser Schiff. Wie fast immer am Fluss ist Waschtag, für Kinder, Wäsche und Hunde.... :-)

    Auf der kurzen Fahrt bis Mandalay passieren wir die Klöster und Pagoden Sagaings noch einmal auf dem Fluss.Read more

  • Day71

    Welcome to Ava

    November 6, 2016 in Myanmar ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einem leckeren Mittagessen, nahmen wir die kleine Fähre und setzten rüber nach Ava. Eine kleine Insel, auf der man sich mit Rollern oder Pferdekutschen fortbewegt. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen Pferdekutschen nicht zu benutzen, weil mir die Tiere so leid taten, das war hier leider nicht möglich. Der Matsch war viel zu tief zum Roller fahren und zu Fuß war die Strecke zu weit. Also mieteten wir uns eine Kutsche und los gings.Read more

  • Day163

    Das Leben als Nonne

    July 16, 2017 in Myanmar ⋅ ⛅ 19 °C

    Auch buddhistische Nonnen sind in Myanmar keine Seltenheit. Viele von ihnen sind gerade einmal im Kindesalter. Es ist keine Seltenheit in Myanmar, dass Mädchen aus ärmeren Gegenden ins Kloster gehen. Oft kommen sie aus den entlegensten Tälern des Landes. Dort, wo sich Rebellen und Regierung bekämpfen. Dort, wo es keine Arbeit gibt. Und keine Zukunft für die Mädchen. Nonne zu werden, das bedeutet in diesem Land auch: eine kostenlose Bildung zu erhalten – und Unabhängigkeit.
    Für Nonnen und Mönche beginnt der Tag vor Sonnenaufgang um vier Uhr in der Früh. Mit Sonnenaufgang gibt es Frühstück, nach dem Mittagessen gegen elf Uhr heißt es: Neunzehn Stunden Nüchternheit. Nonnen und Mönchen ist es nicht erlaubt, nach Mittag zu essen.
    Viel Freizeit bleibt den kleinen Nonnen nicht. Lernen, beten, Spenden sammeln, aber auch Kochen, Waschen und Putzen gehören zu den täglichen Pflichten einer Nonne "in der Ausbildung". Und rasieren. Da Haare vom Meditieren ablenken, müssen große und kleine Nonnen alle drei Tage zum Rasierer greifen. So wie sie sich von ihren Haaren befreien, "befreien" sie sich mit dem Eintritt in ein Kloster auch von ihrer Kindheit.
    Das Leben als Nonne aber schützt vor Zwangsheirat und vor Missbrauch - eine Realität in vielen Teilen Myanmars. Es bewahrt sie auch vor einem Leben als Ehefrau, das viele Pflichten mit sich bringt und wenig Freiheit.
    Im ganzen Land gibt es etwa 50.000 Nonnen, Mönche gibt es zehnmal soviel. Anders als ihre männlichen Kollegen, die die Menschen in diesem Land beinahe als Heilige verehren, gelten Nonnen als bescheidener und zurückgezogener.
    Nonnen und Mönche stehen nicht unter Zwang. Sie können das Kloster jederzeit verlassen und wieder "ein menschliches Wesen" werden.
    Read more

  • Day20

    Around Mandalay, Myanmar

    November 18, 2016 in Myanmar ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute haben wir eine gute Mischung für unsere Reise
    gefunden. Einen Fahrer mit seinem Auto, wir können sagen was wir sehen möchten und bekommen trotzdem all unsere Fragen beantwortet.
    Gestartet um halb neun ging es zuerst zur Strasse der Buddha-Steinmetze (sehr witzig, wie reihenweise Buddhas aussehen, deren Körper schon fertig sind, deren Kopf aber noch aus einem Quader besteht weil noch unklar ist, ob der spätere Käufer einen lachenden Buddha möchte oder nicht), danach zu einem Handwerker (wo es tatsächlich tolle Statuen gab und ich es hoffentlich später nicht bereue, keine gekauft zu haben), dann nach Amarapura zum Mahagandaryon Kloster (wo ähnlich wie beim Morgenstraich hunderte von Touristen auf den Gong-Schlag des Ober-Mönches warten, damit sich 1200 Mönche in Bewegung setzen um zum Essen zu gehen - völlig perplex ob diesem Voyeurismus stehen wir mittendrin), ehe es nach Sagaing ging (wo wir zuerst die 45 Buddhas in der U-Min-Thone-Sel Pagode und dann die eingerüstete Soon Oo Ponnya Shin Pagode besichtigen und unseren Guide überreden, uns zu einem Cache zu fahren), dann zum Mittagessen (typisch touristisch), weiter auf die Halbinsel Awa (bis zum Fluss mit dem Auto, dann mit der Fähre über den Fluss und mit der Pferdekutsche weiter) um dort das Bagaya Kloster (tolle alte Teakholz-Bauweise mit vielen kleinen Ruinen-Stupas rundherum) und einige andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen ehe es dann zum Abschluss zurück nach Amarapura auf die U Bein Brücke (zusammen mit unendlich vielen Touristen) geht um den Sonnenuntergang zu sehen.
    Wir sind geschafft von all den Eindrücken.
    Read more

  • Day7

    Bagaya Kyaung

    October 30, 2013 in Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Rund 500 Jahre lang war Ava immer wieder Hauptstadt.
    Unsere nächste Station ist das von König Bagyi-Daw errichtete Bagaya-Kloster aus der letzten Periode als Hauptstadt. Ausschließlich aus dunklem Teak-Holz gebaut wird es von insgesamt 267 Stämmen getragen und liegt inmitten der ehemaligen königlichen Reisfelder.

    An den wunderbaren Holzschnitzereien, mit denen das Kloster über und über verziert ist, können wir uns kaum sattsehen.

    Fasziniert streifen wir durch das 180 Jahre alte Holzkloster, und weder die studierenden Mönche noch die meditierenden Hunde lassen sich von uns stören.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Sagaing, Сагайн