November 2019
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  • Day20

    Yangon Airport...ein alter Bekannter

    December 4, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

    Nun geht es ab nach Hause....wir freuen uns schon auf die guten alten Leberwurststullen :D

  • Day18

    Bugwe Kyun (Lovers Island)

    December 2, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Insel ruft uns. Wir können es ganz deutlich hören. Momentan ist Ebbe und uns steht der Weg offen, also schlendern wir gleich nach dem Frühstück los...wir haben schließlich Zeit...verdammt viel Zeit!
    Auf der Insel angekommen, erwartet uns erstmal ein steiler Aufstieg, hier gibt es als Ankömmling erstmal nur 2 Möglichkeiten. Entweder du wählst den mühseligen Weg hoch in den Wald oder du kletterst außen herum über die Felsen, die bei Ebbe besser zu meistern sind, als zu Zeiten der Flut. Wir entscheiden uns für den Wald, kriechen schwitzend die steinernde Treppe hinauf und finden uns mitten im kleinen Urwald wieder. Nur ein Trampelpfad und leider die eine oder andere Hinterlassenschaft (Müll) einiger Besucher, die vor uns da waren, erinnern daran, dass wir nicht alleine hier sind. Die Insel ist ziemlich klein, man hört immer wieder mal Stimmen von Menschen, die gerade über die Felsen unten klettern. Wir bahnen uns unsere Wege durch den Wald, stoßen auch hin und wieder auf kleine Sackgassen, die uns zum Umdrehen zwingen. Schöne Ausblicke auf den Strand durch die Bäume hindurch und dicke, herunterhängende Lianen, laden uns ein wenig zum Toben ein. Nach einiger Zeit, uns steht der Schweiß bereits hoch im Schlübbi, kriechen wir einen vermutlich ausgetrockneten Bachlauf hinunter auf die Felsen...eigentlich wollen wit hier nur die leichte Brise genießen und ein Schluck Wasser trinken. Doch zwischen den Felsen haben sich kleine Teiche gebildet und wir bekommen einen kleinen Schrecken, als es plötzlich leise knallt und ein Wasserstrahl in unsere Richtung spritzt. Japp, so blöd haben wir auch geguckt. Ein kleiner roter Fisch hat uns knallhart wegspucken wollen. Gibt's doch nicht!!!
    Wir nehmen an einem größeren "Teich" Platz und fangen an die Fische darin zu beobachten. Besser als jedes Aquarium! Schlammspringer hopsen hier fröhlich umher kleine blaue Fische ziehen ihre Bahnen. Überall fliehen kleine Krebschen vor unseren Bewegungen und hin und wieder traut sich eine Krabbe mit grünlich leuchtenden Panzer heraus. Unser Highlight war allen Ernstes ein kleiner Octopus, ungefähr die Größe einer Rolle Klopapier, der gemütlich seinen Schlafplatz wechselte. Wahnsinn...wann sieht man so einen achtarmigen Kopffüßer schonmal in freier Wildbahn?!
    Echt irre!
    Irgendwann merkten wir, dass die Flut langsam aber sicher zurückkam und wir machten uns gemächlich auf den Weg über die holprigen, teils wackeligen Felsen. Ein kleiner "Ministrand" lud uns allerdings erneut zum kurzen Rasten ein, hier war es zu schön, um nicht noch ein paar weitere Bilder zu schießen...
    Nun aber flott zurück zum Festland...dachten wir....und mussten uns erstmal einen Weg durch die Fluten bahnen, denn das Wasser kam schneller zurück als gedacht. Naja eigentlich hatten wir schon damit gerechnet und es war uns auch ganz egal. Das Wasser ist warm wie in einer Badewanne. Alles entspannt.
    Nachdem wir noch ein wenig Obst und Knabberkram in einer kleinen Straße gekauft haben, sprinteten wir durch den heißen Sand zurück zum Hotel (aua, das war wirklich sehr heiß so ohne Schuhe). Jetzt heißt es nochmal ab in die Fluten, Baden ist Pflicht!
    Morgen wollen wir nochmal die andere Seite der Insel erkunden und vielleicht auch nochmal ein paar Chips kaufen...den letzten Tag nochmal so richtig genießen.
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  • Day17

    Herumgammeln am Pool

    December 1, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 29 °C

    Was gibt es zu berichten?! Im Grunde......nichts. wir hatten heute früh ein leckeres Frühstück mit Blick auf den Ozean und es war gegen halb 9 schon verdammt warm. Unser Bungalow hat hier immer nur stundenweise Strom, als man uns die Zeiten nannte, hatten wir beim Check-in aber leider nur die Hälfte verstanden. Nunja jedenfalls war morgens dann unsere Klimaanlage aus und wir wären eh durch die Wärme erwacht, also konnten wir auch schon früher zum Buffet gehen, denn das gibts eh nur zwischen 7 Uhr und 9 Uhr.
    Danach packten wir unsere Ausrüstung für einen Tag am Strand/ Pool ein suchten uns ein paar Liegen im Schatten. Es war bereits 10 Uhr und der Planet brannte. Eine Abkühlung im Ozean wäre doch da genau das Richtige! Pfff Pustekuchen. Der Probezeh hat uns verraten, dass Wasser- und Lufttemperatur hier scheinbar keinen Unterschied machen, es war pullerwarm. Aber so ein schöner Strand! Feiner weicher Sand, in den sich ein paar (viele...sehr viele) Einsiedlerkrebse in allen erdenklichen Größen in ihre Höhlen buddelten. Nicht ein einziger Stein auf dem Weg ins Wasser, man kann weit hineingehen, bis man irgendwann nicht mehr stehen kann...sowohl bei Ebbe als auch bei Flut. Eine kleine Insel, die Love Island genannt wird, kann bei Ebbe sogar fußläufig erreicht werden, bei Flut zwar auch aber man holt sich dann einen nassen Hintern. Wir tobten also ein wenig durch das recht salzige Wasser, spielten ein bisschen mit den kleinen Wellen und wickelten uns danach in unsere Handtücher und legten uns an den Pool. Sowohl am Strand als auch am Pool waren wir die fast die einzigen...wir vermuten, dass nur die bleichhäutigen Touris hier in der größten Hitze in der Sonne herumtoben...die (vermutlich) Einheimischen kamen dann erst gegen Abend aus ihren Löchern gekrochen. An einigen Futterständen ein Stück den Strand entlang in Richtung Love Island haben wir uns dann ein Abendbrot schmecken lassen und ne kleine Kokosnuss ausgeschlürft. Morgen wollen wir mal ein wenig die Umgebung erkunden, schauen ob es noch etwas Leckeres abzugreifen gibt und Wasser brauchen wir ja auch immer wieder. Nach einem schönen Sonnenuntergang sind wir dann vor den Mosquitos in unseren Bungalow geflüchtet...hier kleben gerade ein paar Ghekkos an den Wänden, unser Nachbar macht wieder seine meckernden Quietscheenten-Geräusche und momentan schimpft uns gerade auch ein Eichhörnchen (?!) aus, dass uns auf dem Dach herumtanzt. So kann es gerne weitergehen...bis Donnerstag, wenn unsere lange Heimreise ansteht.
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  • Day16

    Central Hotel, Ngwe Saung

    November 30, 2019 in Myanmar ⋅ 🌙 27 °C

    Nach einer halben Stunde Verspätung sind wir in Heho mit dem Flieger nach Yangon gestartet. Auch unser Gepäck ließ auf sich warten, so dass wir erst gegen 12 Uhr oder 12:30 Uhr mit unserem hageren Fahrer "So" losfahren konnten. Er sprach ein wenig englisch, was uns die Fahrt ein wenig erleichterte. Insgesamt sollten wir also 5h unterwegs sein. Die Fahrt war recht abenteuerlich, viel Verkehr, viel Gehupe und noch mehr gefährliche Situationen, bei denen wir am liebsten die Augen geschlossen hätten. Wir fuhren immer weiter westlich, die Straßen wurden immer schlechter, die Gegenden entlang des Irrawaddy Deltas immer grüner. Wir schaukelten so durch die Lande, unser Fahrer setzte plötzlich den Blinker (was hier ansich schon ungewöhnlich ist) und fuhr an einer Art Raststätte ran, damit wir alle einmal Pipi machen können. Leider war es hier wirklich super dreckig und der eventuell bereits vorhandene Hunger hat sich schnurstracks in Luft aufgelöst. "So" hat sich während unserer Klopause etwas zu essen geholt und als er wieder zu uns zum Auto kam, hatte er für jeden von uns dreien eine Flasche Wasser dabei und ein paar kleine Kuchen, die er freundlich mit uns teilte. So süß!
    Nachdem wir die Stadt Pathein gestriffen haben, wurde es echt kryptisch auf den Straßen. Wir fuhren bergauf und bergab, abgefahrene Serpentinen entlang und so langsam ging die Sonne unter und bei mir hob sich ganz gemächlich der Magen. Dass wir nach einer gefühlten Ewigkeit dann auch noch am Hotel vorbeifuhren und nochmal drehen mussten, wirkte sich nicht unbedingt förderlich auf mein Wohlbefinden aus. Zum Glück fuhren wir dann endlich die lange Auffahrt zum Hotel entlang und eine Caro stieg mit leicht wackeligen Beinen aus der klimatisierten Karosse in den 30°C warmen Abend. Wir bekamen von einem jungen Sprößling unser Zimmer zugewiesen und ich hab mich gerade aufs Bett geworfen und mir eine Banane hinter die Kiemen gedrückt, als der Jungspund schon draußen vor unserem Bungalow (ja richtig gelesen!) fluchend wieder zurückkam...falsches Zimmer, dort wohnte doch schon jemand. Ups...da wird derjenige sich aber wundern, dass plötzlich sein Klopapier nicht mehr zu einem Dreieck gefaltet ist und seine Seife bereits ausgepackt wurde und eventuell auch schon jemand in seinem Bettchen geschlafen hat. Tja nun, wor bezogen dann also unser richtiges Zimmer, ebenfalls in einem Bungalow. Morgen bei Tageslicht, werden wir mal ein paar Bilder machen. Man kann hier jedenfalls vom Pool aus direkt auf den Strand spucken, morgen wollen wir das Wasser testen und die Umgebung unsicher machen....
    Nach einem leckeren Abendbrot (und vielleicht hab ich zu viel eingelegten Knobi gefuttert und jetzt Bauchweh), haben wir uns in unsere Hütte verkrümelt und ich denke ich werd heute nicht mehr alt...vielleicht noch ne Dusche in unserem Open-Air-Bad...zumindest halbwegs...die Seitenwände gehen nicht komplett bis zur Decke hoch und die Zwischenräume wurden mit Fliegengittern verkleidet, ein kläglicher Versuch das Ungeziefer fern zu halten. Wir haben auch einen direkten Nachbarn, der direkt an unserer Bungalow-Wand wohnen muss. Vermutlich ein Vogel, klingt erst wie eine meckernde Ziege und dann wie eine heisere Quietscheente. Vielleicht bekomm ich das Geräusch ja mal aufgenommen, meist macht er nämlich Alarm, wenn einer von uns ins Bad geht ;)
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