Nepal
Ghandruk

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Travelers at this place
    • Day198

      Baden am wilden Fluss

      March 1, 2020 in Nepal ⋅ 🌧 7 °C

      Nach unserer Übernachtung in der Hütte nimmt der Schnee endlich ein Ende und wir wandern den ganzen Tag durch Wälder. Die nächste Nacht verbringen wir in einer schönen Unterkunft auf einer kleinen Spitze von der aus man die Berge gut im Blick hat. Unterwegs folgt uns ein weißer Hund, der auch am nächsten Morgen nicht von unserer Seite weichen will, also müssen wir den Weg mit ihm beschreiten, was gar nicht so einfach ist, denn die anderen Hunde an denen wir vorbei kommen bellen und wollen sich auf ihn stürzen da sie ihr Revier verteidigen müssen. Doch wir meistern den Weg ungestört und kommen schließlich an eine lange Hängebrücke, die sogar Pferde benutzen. Unter ihr fließt ein reißender Fluss und obwohl die Brücke vollkommen sicher ist ängstigt einen das leise Quietschen der eisernen Stangen manchmal. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu der nahe gelegenen heißen Quelle. Es ist schöner als erwartet und unser neuer Hund ist vor allem von den vielen Äffchen, die sich auf der anderen Seite des schnellen Flusses tummeln, begeistert. Als wir am Abend schließlich im Hotel ankommen essen wir nur noch schnellund gehen dann schlafen. Der Hund ist leider verschwunden. Am nächsten Morgen wandern wir nur noch kurz, dann steigen wir in den Bus Richtung Pokhara. Unser eigentlicher Plan war es zu Fuß nach Pokhara zu gehen, doch unser Guide macht uns einen Strich durch die Rechnung, indem er uns darüber aufklärt, dass wir noch drei Tage verlängern müssten. Ein Missverständnis! Wir verbringen die letzte Nacht in einem Dorf von dem aus wir Pokhara sehen kann und fahren morgens mit dem Bus in die Stadt. Dort verbringen wir noch ein paar Tage gechillt in unserem Lieblingshotel, wo wir einen Hagel-Regen besonderer Art erleben dürfen. Dann geht es von Kathmandu aus mit dem Flugzeug nach Indien .Read more

    • Day27

      Nepal - Ghorepani -> Chuile

      November 13, 2022 in Nepal ⋅ ⛅ 12 °C

      Ghorepani / Poon Hill (3.210 m) nach Chuile (2.309 m)

      Mit dem Weckerklingeln und Teks Klopfen um 04:40 Uhr an der Tür wurden wir etwas unsanft geweckt. Aufstehen war wirklich eine Herausforderung, es war immer noch saukalt im Zimmer. Also schnell den inneren Schweinehund besiegt, warme Klamotten an, Stirnlampe auf und um Punkt 5 los zum Poon Hill.
      Natürlich waren wir nicht die einzigen, sondern fast alle Übernachtungsgäste von Ghorepani machten sich auf den Weg. Von weitem müssen die ganzen Lichter, die im Dunkeln den Berg hochtaperten, sehr witzig ausgesehen haben.

      Relativ schnell wurde uns warm, da wir ein ordentliches Tempo drauf hatten. Wir könnten ja oben was verpassen!? Nach der Hälfte der Strecke wurde uns aber klar, warum Tek mit uns den Berg quasi hochgerannt ist: An einem Checkpoint muss man die Permits vorzeigen und möchte bei der Kälte nicht in einer langen Schlange stehen!

      Allerdings behielten wir unser Tempo auch nach dem Checkpoint bei und erreichten nach knapp 45 Minuten den Aussichtspunkt - und welch' Überraschung: Wir waren mit die ersten. Und dann standen wir da, bestaunten die schneebedeckten Berge im Nachthimmel und froren - vor Sonnenaufgang waren es -3°C.
      Glücklicherweise sind die Nepalis auf frierende Gäste eingestellt, es gab einen Verkaufsstand mit Tee und Kaffee. Der Tee tat erstmal gut, aber hielt nur kurz an. Also versuchten wir irgendwie warm zu bleiben 🥶

      Mit eingefrorenen Händen und Zehen zeigte sich dann aber endlich die Sonne am Horizont und tauchte alles um uns herum in goldenes Licht.
      Nach dem obligatorischen Foto mit dem Gipfelschild machten wir uns auf den Weg zurück nach Ghorepani, wo uns ein wohltuendes Frühstück erwartete.
      Meine Banana-Pancakes waren heute eine 1+ mit Sternchen, mit karamellisierten Bananen und Schokosauce. Und das auf knapp 2.900 m, wo alle Lebensmittel mit Eseln oder zu Fuß aus dem Tal in die Dörfer transportiert werden müssen, Respekt!

      Der Tagestrek führte uns noch einmal hoch hinauf auf gute 3.100 Meter mit einem atemberaubenden Blick auf das Annapurna-Massiv, bevor es dann fast nur noch talwärts ging. Die meisten Trekkingtouren gehen an diesem Tag bis Tadaphani, unser Trek sollte aber noch circa eine Stunde weiter bis nach Chuile gehen; die letzten Kilometer ging es glücklicherweise nur noch bergab und wir wurden mit einer Gruppe Languren belohnt, die über uns in den Bäumen tobte und alles neugierig beobachtete.

      Im Guesthouse war diesmal eine große Gruppe Franzosen, daher war schnell duschen angesagt, bevor das warme Wasser aufgebraucht ist. Stefan hatte Pech und nur kaltes Wasser - und das bei 8°C Außentemperatur nach dem langen Tag; die Stimmung war "geht so gut"… 😉
      Zum Glück hatte Tek noch eine separate Dusche mit heißem Wasser entdeckt und Stefan konnte ein zweites Mal duschen - danach war die Stimmung auch wieder besser 😉

      Anschließend gab es unsere Vitamindosis für den Tag in Form von „Ginger Lemon Honey“ - heißes Wasser mit frischem Ingwer, Zitrone und Honig -> lecker!
      Nach dem Abendessen versammelten sich wieder alle (inkl. Hauskatze mit ihrem Kitten) um den warmen Ofen.

      Insgesamt war das Trekking nach dem frühen Aufstehen an diesem Tag sehr anspruchsvoll: wir waren knapp 6,5 Stunden unterwegs (+ Pausen) und sind 7,3 km gewandert; es ging 2 mal 400 Höhenmeter auf- und gute 900 Höhenmeter abwärts - Stefan hat die Erfahrung unter "Grenzen testen" verbucht.
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      Traveler

      Allein für diese Aussicht hat sich die Mühe gelohnt💪

      12/21/22Reply
      Traveler

      Wahnsinns Bilder 🤩🔥

      12/22/22Reply
       
    • Day10

      Vernuft hat gesiegt

      October 16, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 13 °C

      "alea iacta est"
      nach einer mühsamen nacht mit schlimmen beinmusklkrämpfen und nach langem hin u her hab ich beschlossen die vernuft siegen zu lassen🙃 ein nepalesischer guide hat mich bestärkt weil ich ja in keiner gruppe unterwegs bin falls es mehr probleme mitn fuss/knie gibt...you got big problems, way is still hard and steep and also you have to go back, nobody can help 😕

      bleib jetzt noch eine nacht hier an dem schönen platz, den annapurna seh ich eh sehr schön, morgen muss ich dann sehr lang und steil absteigen, aber dann warten die heißen quellen auf mich 😊.
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      Traveler

      Find ich gut das du es nicht übertrieben hast. Lass es dir gut gehen bei den Quellen. 😉

      10/17/19Reply
      Traveler

      die quellen waren echt gut, sitzt in einem heissen becken und daneben rauscht der eiskalte fluss vorbei 😊

      10/18/19Reply
       
    • Day12

      Über Tadapani nach Ghandruk

      March 8, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 12 °C

      Heute sind wir wieder zwei Etappen gelaufen.
      In Gorepani im Hotel war es eisig kalt und ein richtiges Aufwärmen war nicht so richtig möglich. Wir haben daher viel Zeit in unseren Zimmern unter den warmen Decken verbracht.
      Heute war das Wetter zum Glück besser als gestern und wir sind wieder früh los um den letzten Anstieg auf 3200m zum Viewpoint zu machen. Die erste Zeit waren noch die deutschen Studentinnen aus Ulleri dabei, diese haben wir jedoch schnell abgehängt.

      Der Abstieg vom Viewpoint war extrem eisig und rutschig und wir mussten bei jedem Schritt gut aufpassen was durchaus sehr anstrengend war.

      Ab Tadapani war der Schnee dann endlich nicht mehr zu sehen und wir sind durch dschungelartiges Gebiet die letzten 2,5 Std nach Ghandruk gelaufen welches uns mit halbwegs warmen Temperaturen und einer schönen Aussicht über das Dorf belohnte. Auch die warme Dusche tat nach dem doch sehr anstrengenden Abstieg der insgesammt knapp 6 Stunden gedauert hat, sehr wohltuend.
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      Traveler

      Sooo schön

      3/9/20Reply
      Traveler

      Genial!

      3/9/20Reply
       
    • Day229

      Annapurna Basecamp Trek (8)

      October 15, 2022 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

      Day 8 Bhanuwa - Motkyu
      6,8km
      552hm/951hm

      In total:
      8 days
      98,5km
      5.442hm/4.950hm

      Expenses:
      - Permit: 5.000NR/40,36€
      - Transport: 1.950NR/15,74€
      - Food/Accommodation: 19.630NR/158,45€
      = 26.580NR/214,55€Read more

      Traveler

      Süß :) alle Bilder immer wieder faszinierend

      10/20/22Reply
       
    • Day45

      Rainy day in the dschungl

      September 2, 2017 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

      Leider war der Sonnenaufgang heute morgen nicht zu sehen. Es war zu bewölkt, aber dafür konnte ich dann länger schlafen 😊

      Durch sehr grünen Dschungel ging es dann nach Tadapani. Vorbei an 50 Meter hohen Rododendron-Bäumen, die es bei uns nur zu großen Sträuchern schaffen. Wir haben sogar Affen auf dem Weg gesehen. Da macht der Regen schon nichts mehr aus.

      Stromausfälle sind kein Abenteuer in Nepal, sondern leider an der Tagesordnung. Gerade noch im hellen gegessen und schwupps sitz ich im Dunkeln. Meine Stirnlampe für nächtliche Toilettengänge liegt deshalb auch stets griffbereit. Zum Glück hab ich Solarpanel zum Laden meines Handys dabei. Wenn sich nur die Sonne denn mal zeigen würde.... 🤔

      Did you know: Nepal ist zwar ein kleines Land, aber neben der Landessprache Nepali gibt es 123 verschiedene Sprachen (nicht bloß Dialekte!). So unterschiedlich, dass auch Nepalesen sie nicht verstehen, wenn sie nicht mit dieser Spache und in dieser Kaste aufgewachsen sind.
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      Traveler

      Immer sehr informativ .😆😘

      9/7/17Reply
      Traveler

      Ich liebe den Urwald 😍🌴🌳🌿

      9/7/17Reply
      Traveler

      Das kleine Häuschen hier ist übrigens ein Wasserkraftwerk

      9/8/17Reply
       
    • Day38

      Bamboo-Jhinu

      October 6, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 16 °C

      Zum letzten Mal die Knie stapazieren mit stundenlangem bergab, bergab, begab. Unterwegs finden wir eine deutsche Bäckerei, die von einem Nepalesen betrieben wird. Der Apfelkuchen ist richtig gut.

      Den krönenden Abschluss am Abend bildet ein Bad in einer heißen Quelle in Jhinu. Hier kann man nach dem ganzen wandern richtig entspannen.
      Der lokale Wein (Raksi-aus Hirse und oder Reis) tut den Rest zur Entspannug.
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    • Day37

      Anapurna Base Camp

      October 5, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 16 °C

      Jeder Schritt ist etwas anstrengender als gewöhnlich aber weit vom Camp kann man sich eh nicht bewegen. Der Weg verschwindet hinter einem im Nebel.
      Abends wird es ziemlich kalt, so um 0°C aber dafür kann man im Dunklen der Nacht die schneebedeckten Berge sehen und dazu einen wunderschönen Sternenhimmel, ab und zu eine Sternschnuppe und die Milchstraße-bezaubernd.

      Am nächsten morgen müssen wir früh aufstehen um zu sehen wie die Sonne aufgeht und die Berge erleuchtet und das Aufstehen lohnt sich. Wolkenloser Himmel und von Minute zu Minute werden die Berge in schöneres Licht getaucht. Der höchste Berg hier ist der Anapurna south mit 8098m und damit gehört er zu den höchsten der Welt.
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    • Day47

      May I proudly present....

      September 4, 2017 in Nepal ⋅ ⛅ 14 °C

      .... die Berge. Von links: Annapurna South (7.219 m), Hiun Chulli (6.434m) und der heilige Berg Machhapuchhre/Fishtail (6.997 m).

      Um 5:40h morgens gaben sie sich endlich die Ehre und zeigten sich. Bevor sie dann eine halbe Stunde später wieder völlig von den Wolken geschluckt wurden.Read more

      Traveler

      Sieht sehr schön aus 👍

      9/7/17Reply
      Traveler

      Wunderschön 🗻

      9/7/17Reply
      Traveler

      Traumhaft 😍

      9/10/17Reply
       
    • Day51

      Dem Ende entgegen

      September 8, 2017 in Nepal ⋅ ⛅ 18 °C

      Und da werden wir heute morgen zum Glück nochmal mit einem herrlichen Bergpanorama verwöhnt.

      Am jetzt 9. Tag merk ich aber auch, dass ich langsam k.o. bin. Und auch heute war es wieder ein langer Weg den Berg runter und ein längerer Weg den Berg auf der anderen Seite wieder rauf. Aber morgen kann ich mich wohl auf eine halbwegs einfache 5 Stunden Etappe freuen.

      Als wir heute in einem kleinen Teehaus gemütlich dal bhat gegessen haben, fing erst die Oma wild an zu schreien und zu gestikulieren und dann kam die Eigentümerin aus der Küche gestürmt und schrie ebenfalls ganz wild. Beide rannten raus und versuchten eine Horde Affen aus ihren Feldern zu scheuchen. Das ganze Dorf hat sich eingeschaltet. Eine ganzschöne show 😅

      Did you know: Neugeborene in Nepal bekommen die ersten 11 Lebenstage keinen Namen. Früher hat danach der Prister den Namen bestimmt. Heute kann gewählt werden zwischen dem Namen den die Eltern geben und dem Namen des Pristers.
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    You might also know this place by the following names:

    Ghandruk

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