New Zealand
Ngatea

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5 travelers at this place:

  • Day201

    Teletabbistrampler

    March 22, 2017 in New Zealand

    Am Freitag letzte Woche (17/03/2017) hatte ich meinen ersten Arbeitstag auf der Milchfarm. Morgens um 4:30Uhr fuhr ich auf dem Motorrad mit Jiuovanni aufs Feld, um die Kühe einzutreiben. Danach wurde die Milchanlage gestartet und ich habe das erste mal in meinem Leben eine Kuh gemolken, natürlich mit der Maschine. Da ich beim Vorstellungsgespräch gesagt hatte, dass ich vor Kühen keine Angst habe, gab ich mir ordentlich Mühe, vor diesen riesen Tieren nicht eingeschüchtert zu wirken ๐Ÿ˜‚ Und ich muss mich selbst loben: ich glaube ich habe mich nicht dumm angestellt. Bin eben ein wahres Dorfkind ๐Ÿ’ช Mir liegt der Bauer im Blut๐Ÿ˜‹
    Doch ganz so perfekt liefs dann doch nicht, denn beim starten der dritten Runde trat mich eine Kuh ordentlich gegen meinen rechten Arm/Ellenbogen, was ich die Tage danach noch ordentlich spürte. Aber das musste glaube ich sein, um mir bewusst darüber zu werden, dass Kühe manchmal unberechenbar sind!
    Als die Melkgänge zu Ende waren, zeigte mir Jiuovanni wie ich die Kälbchen füttern muss. Dabei gibt es wirklich Einiges zu beachten, da sie unterschiedlich alt sind und mit verschiedenen Arten von Milch gefüttert werden. Die ganz Kleinen mit frischer Mamimilch, die Mittleren mit Milch von den normalen Kühen und die Ältesten mit Milch von den Kühen, die mit Medikamenten ab und zu behandelt werden, da sie diese gut vertragen und es ihnen nicht schadet.
    Als wir damit fertig waren, fuhren wir auf ein anderes Feld, wo hauptsächlich tragende Kühe weideten. Und was dann passierte war echt hart anzusehen. Eine Kuh lag neben ihrem frisch geborenen Kälbchen, das leider bereits tot war. Die anderen beiden Kühe sorgten sich um ihre beiden lebenden Kälbchen und die vierte Kuh lag leidend und mit Wehen auf dem Boden. Dieser gaben wir zwei Infusionen,was ihr offensichtlich gut tat. Sie folgte uns später auf die Farm und gebar dort ihr Kälbchen.
    Doch bevor wir den Rückweg antraten mussten wir erst die Kälbchen in den Anhänger unseres Quads packen. Die Kleinen wachsen traurigerweise getrennt von ihrer Mama auf. Ich finde das selbst traurig, aber das ist hier leider so. Dafür haben sie ja mich jeden Tag bei sich und ich hab sie ganz doll lieb ๐Ÿ’• Aber es war sehr hart anzusehen, wie uns die Mutterkühe aufgeregt folgten, als wir mit dem Quad und den Kleinen im Hänger weg fuhren. Herzzereisend... ๐Ÿ™ˆ

    Zurück auf der Farm, mussten wir zwei Kühen helfen ihre Kälbchen zu bekommen. Sie schafften es nicht allein, sodass wir wie im Fernsehen bei "Menschen, Tiere & Doktoren" die Kälbchen holen mussten. Das erste war glücklicherweise am Leben. Doch die zweite gebar Zwillinge, die bereits tot waren. Es ist so schade, da es für alle Beteiligten Kraft kostet und dann... dann liegt da ein perfekt ausgebildetes kleines Lebewesen. Leblos. Warum muss das sterben ?!
    Zum Glück bin ich durch die Farm von Sarah&Jono abgehärtet worden im Bezug auf tote Tiere, sodass ich nicht in Tränen ausbreche. Aber traurig finde ich es trotzdem.
    Täglich werden bis zu sieben neue Kälbchen geboren und oft müssen wir auch helfen. Totgeburten sind hier an der Tagesordnung.

    Der Chef Warren bestand darauf, dass ich eine Woche Probearbeite und wir danach entscheiden, ob ich das packe oder auch nicht. Bis dahin zahle ich zwar für die Unterkunft nichts, bekomme aber auch kein Gehalt. Doch bereits nach fünf Tagen kam die erlösende Nachricht: ich darf meine Stunden aufschreiben ๐Ÿ˜ That means: Money, money, money ! Endlich bekomme ich wieder Geld ๐Ÿ˜
    Ich werde also die nächsten vier Monate durchbeissen und danach reise ich noch einen Monat in Neuseeland herum. Ich will noch ein paar spezielle Orte besuchen. Ende August muss ich dann ausreisen, aber wohin es geht, weiß ich jetzt noch nicht. Sicher ist: wenn es mir weiterhin gut geht, komme ich noch nicht Ende August nach Hause ๐Ÿ˜‹๐ŸŒ

    Und mir geht es tatsächlich fantastisch. Ich lebe so selbstständig momentan. Ich kaufe allein ein, gehe zur Arbeit, koche und treibe viel Sport. Denn der Manager hat ein kleines Studio in der Garage nebenan eingerichtet. Fast täglich nach der Arbeit zerstören wir uns dort und er zeigt mir Geräte, an die ich mich bisher nicht getraut habe. Er selbst ist eine richtige Maschine und er weiß genau, was er macht ๐Ÿ‘Œ Auf gut Deutsch gesagt, kann man sagen, dass ich meinen Personal Trainer habe ๐Ÿ˜‚ For freeeeee! Aber im Gegenzug koche ich ab und zur, da er -surprise surprise- nicht das größte Kochtalent besitzt und sich hauptsächlich von Reis, Ei und Milo (ähnlich wie Kaba) ernährt ๐Ÿ˜‚
    Ich denke also dass die nächsten Monate recht lustig werden können.
    Morgen (Donnerstag) habe ich meinen ersten DayOff und freue mich, dass Warren mich mit in die Stadt nimmt. Dort kann ich mal wieder in die Bücherei das WLAN ausnutzen, einkaufen gehen und vielleicht auch einen Kaffee genießen. #freufreu
    Ich fühle mich sehr angekommen momentan und wie ein richtiger Farmer. Gummistiefel etwas zu groß, Kopftuch zum Schutz der Haare und mit einem grünen Overall- in den ich gefühlt zweimal reinpasse- geh ich Tag täglich arbeiten. Sehe dabei aus wie ein dickes Teletabi, aber ich fühle mich pudelwohl darin ๐Ÿ˜
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  • Day218

    Lebenszeichen

    April 8, 2017 in New Zealand

    Ich habe schon lang kein Lebenszeichen mehr gegeben, was hauptsächlich daran lag, dass viel passiert ist.
    Nach einigen Tagen auf der Farm hat der Manager immer mehr und mehr seine Launen an mir herausgelassen und es ist kaum möglich allein und unkontrolliert zu arbeiten. ๐Ÿ˜’#nervt
    Das hat mich anfangs nicht gejuckt, aber dann doch immer mehr traurig gemacht und innerlich zerfressen. Immerhin gebe ich mein Bestes, um eine echt Hilfe zu sein, doch ich wurde nur doof angeschnauzt- werde es bis jetzt noch. #soeinseckel
    Wer mich kennt, weiß dass es Einiges braucht, um mich an diesen Punkt zu bringen. Ich wollte einfach nur noch gehen und auf das Geld verzichten.
    Aber der Fakt, dass das Geld passt und nächste Woche eine weitere Deutsche kommt, lässt mich steht's hoffen, dass es irgendwann besser wird. Momentan ist viel los auf der Farm und ich glaube der Manager ist ozum gestresst, dass er es an jemandem auslassen muss. Falscher Weg, aber solche Menschen gibt es eben.
    Vielleicht ist das Deutsche Mädel ja nett und muntert mich auf. Ich werde nächste Woche in ein anderes Haus ziehen, das ich dann mit ihr bewohne, sodass ich den Manager auch nur noch auf der Arbeit sehen muss. Das tut mir glaub ganz gut ๐Ÿ˜„
    Meine freien Tage habe ich bisher immer in der Bücherei im nächsten Ort verbracht, um Recherchen zu machen, bezüglich meiner Weiterreise.
    Aktuelle News:
    Ich bekomme Besuch in Vietnam... drei mal dürft ihr raten mit wem ich sechs Wochen in Vietnam und auf den Philippinen reisen werde. Na?

    Fabi ? ..... Nein ๐Ÿ™ˆ
    Freunde? ..... Nein ๐Ÿ™ˆ
    Meine Mami? ..... Bingo ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Wir sind beide super aufgeregt -sie angesichts des Fluges wohl etwas mehr- und können es kaum abwarten, bis dieses Abenteuer Anfang November startet.
    Davor habe ich selbst noch zwei Monate Zeit, die ich sonst wo verbringen kann. Aktuell fasse ich die Fidji Inseln und Sri Lanka ins Auge. Auf Sri Lanka würde ich gern an einem Freiwilligenprojekt für misshandelte Mädchen mitwirken und sie in Englisch, Sport und Mathe unterrichten. Wir stehen in Kontakt und mal sehen was dabei raus kommt. Momentan bin ich für alles offen und zu begeistern. ๐Ÿ˜„๐ŸŒ

    An meinem heutigen freien Tag habe ich jedoch eine Wanderung auf die Spitze des Mount Te Aroahs gemacht. 952 Höhenmeter. Natürlich habe ich mich mal wieder verlaufen, doch ich hab's tatsächlich auf die Spitze geschafft. Nach drei Stunden ๐Ÿ’ช Außerdem hatte ich zu wenig Wasser dabei, was mir noch nie passiert ist. Doch wie gut, dass es in Neuseeland fast überall Wasserfälle gibt. Das Wasser kam frisch aus dem Berg und mir geht's bisher auch noch gut. ๐Ÿ˜ #warlecker
    Auf dem Weg habe ich übrigens Brandon kennengelernt. Er kommt aus Rotorua und hat ebenfalls eine Tagestour gemacht. Wir haben einen Großteil der Wanderung gemeinsam unternommen und er hat mich sogar heimgefahren.
    Er ist ein echt lieber Kerl und keineswegs aufdringlich ๐Ÿ˜‰
    Ich hatte einen sehr tollen Tag und habe für die nächste Woche neue Kraft getankt. Es wird eine Elftagewoche, da uns ein Kollege verlässt und wir bis die Deutsche ankommt, durcharbeiten müssen.
    Aber das schaff ich schon ๐Ÿ’ช immer schön ans Geld denken ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ’ธ๐Ÿ’ธ๐Ÿ’ธ๐Ÿ’ธ
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  • Day222

    Kuss am Morgen

    April 12, 2017 in New Zealand

    Mit einer nicht allzu netten Geste wurde ich am Mittwoch Morgen von einer Kuh begrüßt. ๐ŸฎIch weiß mittlerweile, bei welchen Kühen ich ganz besonders aufpassen muss und welche Kühe mir normalerweise nicht austreten. Und DIESE besagte Kuh hat nicht Mal ansatzweise gezuckt, als ich den Euter berührt habe und um zu zeigen, dass ich da bin. Ich hänge also den ersten Milchschlauch nichts ahnend an und plötzlich tritt sie aus. Aber mit voller Wucht. Das habe ich noch nie erlebt und der Schmerz war dementsprechend heftig!
    Sie trat mich gegen meinen rechten Arm und durch die Wucht katapultierte ich mir diesen selbst in meine rechte Magenhälfte.
    Zuerst schien alles in Ordnung, doch dann in der nächsten Nacht wurde ich von starken Krämpfen geplagt. Diese wurden die nächsten Tage immer schlimmer. Sie kamen unregelmäßig und so stark, dass mir der Atem fehlte und ich die Arbeit manchmal wirklich unterbrechen musste. Unabhängig davon ging es mir aber immer gut, also arbeitete ich weiter. Mein Chef glaubte mir kein Wort, als ich nach zwei Tagen meine Schmerzen beschrieb. Er wollte sogar meinen blauen Fleck sehen, um sicher zu gehen, dass der Tritt wirklich statt fand bzw so stark war. Seitdem ist er mir sehr unsympathisch und die Stimmung ist auch irgendwie seltsam angespannt. Aber wieso sollte ich ihm etwas vorspielen? Ich brauche Geld und will so viel wie möglich arbeiten! Also will ich sicher nicht auf krank machen ๐Ÿ™ˆ Aber das hat er wohl noch nicht so gerafft.
    Nach den Feiertagen war ich beim Arzt im nächsten Dorf, der sich gegen ein Ultraschall jedoch weigerte und mich nur abtastete. Ich weiß also bis heute nicht, warum ich so dermaßen schlimme Schmerzen hatte. Doch da ich seit ein paar Tagen keine mehr habe und auch wieder normal essen kann, habe ich das jetzt so stehen lassen und kümmere mich nicht weiter darum ๐Ÿ˜Š
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  • Day227

    Von 17 Quadratmetern auf eine XXL Bleibe

    April 17, 2017 in New Zealand

    Am 14. April war's soweit und ich habe mal wieder mein Backpack gepackt, aber nicht um weiter zu ziehen, sondern einfach nur um die Bleibe auf der Farm zu wechseln. Denn meine neue Kollegin kam an und mit ihr sollte ich dann ein eigenes Haus beziehen. Um ehrlich zu sein war mir das ganz Recht so, da ich somit nicht weiterhin mit dem Manager unter einem Dach leben muss. Immerhin hat er mich die letzten Wochen nicht so ganz nett behandelt auf Arbeit und mit dem Umzug ins neue Haus habe ich also wenigstens dort meine Ruhe vor ihm ๐Ÿ˜‚
    Ohne jemals in diesem Haus zuvor gewesen Zug sein und geschweige denn zu wissen, um wen es sich bei meiner neuen Kollegin handelte, wartete ich auf den Manager und Alfredo, die mein Backpack, meine hunderten Tüten an Lebensmitteln und natürlich mich abholten wollten. Ich werde diesen Anblick niemals vergessen ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ Alfredo kam mit dem Roten speckdreckigen Quad und dem Kälbchenanhänger angefahren, Juvani im Schlepptau auf dem Motorrad. Im Anhänger befanden sich bereits ein Bett, Fernseher, und Zudecken. Kreuz und quer, das absolute Chaos einfach. Meine Sachen wurden oben drauf geschmissen und dieses Bild: einfach genial ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ Alfredo fuhr davon und ich lag mit einem Lachkrampf halb auf dem Boden โ˜ Im Anhänger lag alles kreuz und quer und den Autofahrern die Alfredo überholten, bot sich ein einmaliger Anblick. Sie konnten eigentlich nurnoch Essen sehen, dass aus alle Tüten rutschte und nun zwischen Gummistiefeln, einem Wasserkocher und Kissenbezügen lag. Kürbisse, Kartoffeln, zwei Packen Eier,... ๐Ÿž๐ŸŽ๐Ÿ๐Ÿด Ich kann euch das einfach nicht ansatzweise beschreiben, aber vielleicht reicht eure Fantasie doch ein wenig aus ๐Ÿ™ˆ

    Am Haus traf ich dann das erste Mal auf Tanja. Sie ist so alt wie ich, kommt aus der Pfalz und fliegt in wenigen Wochen nach einem einjährigen Aufenthalt zurück nach Deutschland. Dort will sie dann Journalistin werden. Wir kamen sofort super miteinander aus und lästerten erstmal über die super alte und eklige Unterkunft ab. Denn der Vorbesitzer hat diese wohl nie geputzt. Die schon gelben Knöpfe am Herd wollte man nicht anfassen, da das eingetrocknete Fett so klebte und einem bei diesem Anblick schon der Appetit verging. Und auch überall anders klebte es und egal wohin man sein Handy legte, man musste es danach "abreißen". Da uns keine Putzmittel zur Verfügung gestellt wurden, kauften Tanja und ich selbst welche und schrubbten das Haus zwei Stunden lang in unserer Pause. Wir waren völlig fertig danach, aber es hat sich sehr gelohnt ๐Ÿ’ช Unser Haus riecht nun etwas besser, die Flip Flops bleiben beim Laufen nicht mehr am Boden kleben und auch auf die Toilette kann man sich nun wieder begeben, ohne befürchten zu müssen sich irgend etwas einzufangen ๐Ÿ™ˆ Wir fühlen uns wirklich wohler, da wir wissen dass WIR jede einzelne Ecke selbst sauber gemacht haben.

    Zu Tanja und meinem Tagesablauf außerhalb der Arbeit bleibt nicht viel zu sagen. Wir lachen extrem viel, sind uns sehr ähnlich und ich finde dass das wirklich sehr gut funktioniert! Geht es auf der Arbeit unrund zu, so ist das vergessen, nachdem wir uns einmal daheim aufgeregt haben. Dann wird gekocht und Blödsinn gemacht/geredet.
    Nach den letzten Wochen, in denen ich immer allein Einstecken musste, tut mir das wirklich gut und ich nehme die blöden Kommentare des Managers nicht mehr all zu persönlich. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ’ซ
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  • Day227

    Pizza Abenteuer

    April 17, 2017 in New Zealand

    Auf diesem Wege wünsche ich ich allen noch schöne Ostern und schöne Feiertage ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Š hoffe ihr habt ganz viel Schokolade in den Osternestern gefunden ๐Ÿซ๐Ÿซ๐Ÿซ๐Ÿซ
    Tanja und ich wollte uns am Ostermontag auch etwas Gutes tun und somit bereiteten wir eine selbstgemachte Pizza vor. Den Ofen heizte ich logischerweise schon vor, doch irgendwie wollte dieser nicht heiß werden. "Ja super und nun? Pizza roh essen? ๐Ÿ˜ฃ", fragten wir uns und ich hatte Recht bald eine andere Lösung.
    Ich rufte den Manager an und schilderte ihm unser schlimmes Problem am späten Abend. Er lachte und bot uns sofort den Ofen seines Hauses an. Doch Tanja kann auf dem Motorrad auf keinen Fall eine Pizza transportieren. Also kam ich auf die glorreiche Idee, das Quad zu nehmen. Ich dachte ich könnte die Pizza auf die Ablage Vorne oder Hinten stellen. Doch in der Realität sah das anders aus und sie rutschte sobald ich lösche #zuriskant. Also musste ich sie letztendlich auf meinen Schoß nehmen. #wackligeAngelegenheitโ˜Somit fuhr ich also bei absoluter Dunkelheit, abends, mit Jogginghose, rotem Helm, pinkener Regenjacke und aufgezogener Kaputze (hatte noch nasse Haare vom Duschen) zum Haus des Managers. Nicht vergessen zu erwähnen ist dabei meine super heiße "Hallo bitte seht mich, Autofahrer"-Weste in grellem Gelb und mit komischer Werbung bedruckt ๐Ÿ™ˆ
    Nach knapp einer halben Stunde Backzeit stand ich dem nächsten Problem jedoch gegenüber.
    WIE bringe ich dieses heiße Blech nun wieder nach Hause?! Spätestens jetzt verfluchte ich den Chef, der mir ausdrücklich gesagt hatte, dass ich das Quad immer nur alleine fahren dürfe. Ansonsten wäre das jetzt so viel einfacher mit dem Pizza transportieren. Naja... "Damaris das schaffst du auch allein. Und egal wie verbrannt deine Beine sein werden, für die Pizza lohnt sich das", waren meine Gedanken und ich nahm ein Handtuch auf den Schoß und versuchte UNS sicher nach Hause zu fahren. Das war wirklich eine sehr spannende Fahrt, da ich gekrümmt sitzen musste, damit das Blech bloß nicht rutscht. Hätte mich die Polizei erwischt....ich hätte sie immerhin mit frischer Pizza bestechen können ๐Ÿ˜‚
    Daheim angekommen erwartete ich eigentlich ein "Boah riecht das lecker" von Tanja. Doch als ich sie sah, brach sie in lautes Gelächter aus. Sie lachte mich eiskalt aus, wie ich aussah. Und zugegebenermaßen sah es wirklich super dämlich aus. Aber HEY: ich hab Pizza mitgebracht und sie war wirklich sehr lecker ๐Ÿ˜Š๐Ÿ’ช Das war unser Ostern.

    Übrigens haben wir auch zwei riesen Schokoostereier bekommen. Diese wurden uns von Nachbarn geschenkt, denen wir immer nur von Weitem winken. Super lieb oder?! ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜
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  • Day204

    Warm ums Herz

    March 25, 2017 in New Zealand

    Es ist fünf Uhr morgens und ich beginne wie jeden Tag meine Schicht. Diesmal jedoch mit Augenringen und schlechter Laune. Letzte Nacht hielten mich fünf Moskitos von meinem eh schon viel zu kurzen Schlaf ab. Sobald ich das Licht anknipste, um sie zu killen, waren sie plötzlich verschwunden. War das Licht jedoch wieder aus, so schwirrten sie mir um den Kopf herum. “Grrrr... ihr scheiss Viehcher!“, dachte ich mir und lag tatsächlich nachts um zwei eine halbe Stunde mit angeschaltetem Licht da. Das Massaker war erfolgreich, jedoch war mein Schlaf danach nicht mehr der Festeste. ๐Ÿ˜’
    4:30 Uhr, mein Wecker klibgelte. “Heute ist alles doof“, dachte ich mir nur und startete meinen Tag.
    Im Stall liefs dann auch nicht so super. Ich arbeitete irgendwie langsamer und unkonzentrierter und entschied mich schon mal für den nächsten Milchgang den Boden sauber zu machen. Das macht deshalb Sinn, damit die Milch nicht durch Dreck verunreinigt wird. Somit lief ich also durch die Reihe zwischen den Kühen und säuberte den Boden mit den viel zu kalten Wasser. Und das früh morgens ๐Ÿ˜ฐ #friiiiier
    Ätzend!
    Doch dann wurde es plötzlich erstaunlich warm! Und da meine Reaktionsgeschwindigkeit durch die letzte Nacht auch nicht die Beste war, merkte ich erst viel zu spät, WARUM es so warm am Nacken wurde.
    Ein Kuh schiss mich vom Allerfeinsten das erste mal an! Aber Nein, nicht so wie ihr das kennt. Kein normaler Kuhfladen wie sie bei uns auf der Weide liegen! ๐Ÿ˜’
    Auch Kühe haben manchmal... (ich will nicht ins Detail gehen) etwas dünne... nunja ihr wisst schon. Mich erreichte also an diesem morgen ein richtiger Strahl (ich übertreibe nicht)... über meinen Kopf, den Nacken und Rücken herunter. Und weil's ja offensichtlich nicht genug war: am linken Teil meines Gesichts!
    DANKE ๐Ÿฎ... bzw. Danke ihr scheiss Moskitos. Ihr habt mir meine Nacht, meinen Morgen und den ganzen Tag ruiniert. Außerdem meine Haare, aus denen ich die schiesse nur schwer wieder herausbekam. ๐Ÿ™ˆ
    Im ersten momentan war ich schockiert, dann wurde ich von meinem Kollegen ausgelacht, ich machte Witze ob das gut für die Haut ist und dann fluchte ich innerlich.

    Ich sags euch: es war nicht mein Tag! Alles nervte mich. Meine Kollegen, die Arbeit, der Sport, den ich nicht zufriedenstellend ausführte... Alles ๐Ÿ˜ฅ
    ABER solche Tage gibt es und der darauffolgende Tag verlief umso besser.
    Die Reaktion meiner Mama war übrigens: eine Sprachmemo die sie mit “oh man... Du Arme Maus...tust mir leid...“ begann. Und dann: Stille... bevor sie laut anfing zu lachen ๐Ÿ˜#aberwie

    Mittlerweile kann ich auch darüber lachen, aber so schlechte Laune wie an diesem Tag hatte ich schon lange nicht mehr.
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  • Day229

    Das Karma schlรคgt zurรผck

    April 19, 2017 in New Zealand

    Wie man aus den Berichten der letzten Wochen verfolgen kann, ist meine Stimmung öfters betrübt gewesen. Grund war der Manager, der mich mit seinem Kontrollwahn absolut in den Wahnsinn trieb und es auch weiterhin noch macht. Tanja geht es genau gleich und es lag also in keinem Fall an meiner Unfähigkeit zu arbeiten, sondern ganz einfach daran,dass 'Mister Perfect' alles richtig macht und WIR in seinen Augen NICHT. Ich rege mich hier jedoch nicht weiter auf, sondern berichte lieber von dem Tag, an dem das Karma in voller Wucht zurück schlug.

    Es war der Tag, nachdem wir die Pizza in seinem Haus backen durften und ich als Dankeschön ihm auch ein Stück dort ließ. Vielleicht war er deshalb am nächsten Morgen ausnahmsweise Mal so nett.
    Doch das stimmte mich auch nicht besser, denn wir waren nur zu dritt auf Arbeit und nichts klappte. Das Desinfektionsmittel für die Euter funktionierte vorne und hinten nicht und wir mussten ständig den Melkgang unterbrechen. Normalerweise arbeiten Tanja und ich so gut und vor allem schnell zusammen. Jeder weiß was er machen muss und es läuft wie am Schnürchen! ๐Ÿ’ช Doch an diesem Tag machte uns das 'Teat Spray' einen absoluten Strich durch die Rechnung ๐Ÿ˜ฃ๐Ÿ˜ฃ๐Ÿ˜ฃ๐Ÿ˜ฃ Wir waren um halb sechs also immer noch nicht fertig mit Melken und dann ging der Wahnsinn erst richtig los. Ich hörte einen Knall und danach einen Schrei. Ich schaute in Richtung Futterstelle und sah Juvani (Manager) der wutentbrannt gegen den Anhänger des Traktors schlug. Er zeigte mir später was passiert war. Er fuhr nämlich super doof gegen eine Wand und verbog somit etwas am Anhänger. Der Chef wurde also zur Begutachtung hinzugezogen, aber weiter passierte nichts. Ich sprach Juvani besser nicht mehr an, sagte nur, dass es so scheint als wäre das Spray leer. Er wollte es also auffüllen. Doch dann bemerkte er, dass er vergessen hatte eine neue Tonne zu bestellen und rasstete komplett aus!
    Wütend auf sich selbst, packte er die Tonne und schmiss sie in hohem Bogen aus dem Schuppen wo sie deponiert wird heraus. Und dann folgte das nächste Desaster. Was er nicht beachtete war die Wasserleitung der beiden riesen Wassertanks auf dem Hof. Und genau diese traf er und plötzlich floss mit voller Wucht das Wasser aus den Tanks. Ich will nun nicht beschreiben, wie sehr er dann ausrasstete und was dabei für Wörter fielen. Fakt ist: das ist nur passiert, weil er sich nicht unter Kontrolle hatte und das hat er dann wohl selbst realisiert. Das Wasser auf dem ganzen Hof fiel aus, wir konnten weder Pumpen noch Laufstall säubern und der Chef war absolut sauer, als er ein zweites Mal auf den Hof kommen musste, weil Juvani nochmals etwas kaputt machte.
    Mein persönliches Highlight war allerdings noch der Moment, als er noch von zwei Kühen angeschissen wurde, als er mir die Anweisung machte ich solle gefälligst jetzt sauber machen! Diese kam in einem so ausfälligen Ton, dass es mich schier freute, als die Schei*** auf seiner Schulter landete. Außerdem konnte ich aufgrund SEINER Wut nicht putzen, da es ja kein Wasser gab. #HerrSchlauberger#Eigentor
    Es kam alles auf einmal und er tat mir fast Leid, da er viel arbeitet und er sich so Mühe gibt. ABER ich habe auch Gefühle, die er in den letzten Woche mit Füßen getreten hat. Ein wenig Leiden hat ihm sicher auch Mal wieder gezeigt, dass auch ER nicht alles perfekt macht und Fehler menschlich sind. Und dass er sich mehr zusammenreißen sollte, hat ihm dieser Tag sicherlich auch gezeigt.
    Alles kommt zurück! ๐Ÿ˜‹
    Ich freue mich nicht über das Leid anderer, das will ich hierbei betonen! Wer mich allerdings die letzten Wochen kontaktiert hat, weiß wie ich fertig war, von den ständigen Kommentaren und Anweisungen, die mir so erniedrigend gesagt wurden. Meinem Ego tut das nun ein wenig gut. ๐Ÿ™ˆ #ichweissichbinböse
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  • Day256

    28.05; FREE WIFI! FREE CAMPING!!

    May 28, 2016 in New Zealand

    Gestern war eher unspektakulär: wir waren in Schwimmbad duschen und haben unsere laundry gemacht. Danach sind wir weiter Richtung coromandel gefahren weil wir uns dort bald mit 2 neuen travelpartnern treffen. Die Nacht haben wir auf einem richtig geilen campground verbracht, direkt neben einer library! So gabs die ganze Nacht free wifi und diese mega high-tech Toiletten :—)))
    Heute morgen mussten wir aber feststellen dass die library immernoch zu hat, und wir ja unsere Handys dann gar nicht laden können. Also sind wir ins Nachbardorf paeroa (library hatte bis 12.30 auf) gefahren und haben dort alles geladen. Hier gibts auch einen free campground mit wifi also bleiben wir hier noch so 2 Nächte. Außerdem ist dass die Stadt des L&P’s, deswegen stehen hier 2 riesige bottles rum die hart von uns gefeiert wurden.

    Vorhin haben wir noch einen netten walk durch ehemalige Minen gemacht (rule #1 wenn das doc sagt man braucht Taschenlampen braucht man auch Taschenlampen, rule #2 wenn das doc einen weg sperrt weil er zu dangerous ist, dann muss das nicht immer stimmen und man kann auch über die Absperrungen klettern) und uns einen Wasserfall angeguckt. Nett, nett. Jetzt wird gekocht und dann gucken wir hsm2 yay good times with isi bisi
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  • Day258

    31.05; YO NEUER TRAVELMATE AN BOARD

    May 30, 2016 in New Zealand

    tadooo, seit dem letzten Eintrag haben wir alle high School musical Filme geguckt, standen on top des größten Wasserfalls der nordinsel und sind durch jede Menge regen und matsch gelaufen.

    Der Wasserfall war dabei eins meiner Highlights der Nordinsel. Wir mussten zwar 3 Stunden durch wechselhaftes wetter, matsch (ja, ich hab mich hingelegt und bin voll in Schlamm gefallen) und pure Anstrengung. Aber die wurden ja mit jeder Menge Zeit in der library wieder wett gemacht und 12$ Kekse!!

    Jetzt sind wir wieder in ngatea. Und zwar mit dem yannik, unserem neuen travelmate. Der spricht zwar ein bisschen komisch ist aber so ein ganz bursche. Mal schauen was die nächsten tage so bringen
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Ngatea

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