Der offizielle Newsletter von drei Typen, die das ein oder andere Land unsicher machen.
  • Day245

    Singapur

    May 14 in Singapore ⋅ ⛅ 33 °C

    Singapur war vor allem zwei Sachen: Groß und warm.
    Aber nichtsdestotrotz eine sehr coole Erfahrung.
    Ehrlich gesagt sitzen wir schon in Frankfurt und haben einen 12 Stunden langen Flug mit eher wenig Schlaf hinter uns aber das soll uns nicht davon abhalten ’nen kleinen Nachtrag für den Zwischenstopp einzuschieben.
    Insgesamt sind wir zwei volle Tage und eine Nacht dort geblieben und haben die Zeit auch ganz gut genutzt.
    Am ersten Tag sind wir direkt vom Flughafen in die Innenstadt gefahren, um uns mit einer Freundin von Linus zu treffen, die zufällig gerade in Singapur unterwegs war.
    Dann haben wir uns die Hauptattraktionen angeguckt wie den botanischen Garten oder eine Edel-Mall in der ein Fluss fließt.
    Abends haben wir uns noch die Lichtshow im botanischen Garten angeguckt und sind danach ziemlich müde ins Airbnb gefahren.
    Am zweiten Tag haben wir uns noch eine andere Ecke der Stadt und eine künstlich gebaute Insel angesehen.
    Relativ schnell war es dann auch schon Abend und wir haben uns in Richtung Flughafen in Bewegung gesetzt.
    In zwei Stunden geht unser Flug nach Billund, von wo aus wir nach Kiel zurück fahren.
    Abschließenden Post gibts dann, bleibt senkrecht.
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  • Day244

    Auckland, Nördlich und Ende NZ

    May 13 in New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Es ist so weit.
    Wir sitzen am Flughafen (seit 6Stunden) warten aufs Boarding (noch 1 Stunde) für unseren Flug nach Singapur (10 Stunden reiner Spass in luftiger Höhe) um nach Singapur zu kommen, wo wir nach zwei Tagen Aufenthalt in den Flieger nach Deutschland steigen.
    Grund genug um ein Zwischenupdate zu geben und auf die vergangene Zeit in Ozeanien zurück zu blicken.
    Nach unseren Trips Richtung Fantasiewelt haben wir den Weg zurück in die Realität gefunden und da ist uns aufgefallen, dass Tom sein 20 jähriges Stattfindungsjubiläum feiern darf.
    Weil sich aber die Seuche noch hartnäckig in den Ritzen unseres Vans gehalten hat, haben wir den üblichen Ablauf mit Geburtstagsessen auf den Tag vor unserem Abflug (also gestern) verschoben und dafür gemütlich Steak gefrühstückt und Tom eine Runde Minigolf gewinnen lassen.
    Das gebietet der Anstand und außerdem war die Bahn auch sicher nicht nach westlichen Richtlinien genormt.
    Aber ich gönn‘s ihm.
    Nach Toms Geburtstag sind wir weiter in den Norden in Richtung Cape Reinga gefahren.
    Cape Reinga, nördlichster zu Fuß erreichbarer Punkt Neuseelands, bestand im wesentlichen aus einem Hügel von dem aus man auf zwei in unterschiedliche Richtungen gewindete Meere sehen kann und einem dazu passenden Leuchtturm.
    Sah alles sehr schön aus und hat gefallen.
    Nach Cape Reinga sind wir wieder südlich Richtung Auckland gefahren, nicht aber ohne an den Kauri Trees anzuhalten, die wohl bekannt für Neuseeland sein sollen.
    Ich kannte die zwar nicht, das liegt aber wahrscheinlich vor allem daran, dass ich Bäume vorwiegend in IKEA Form interessant finde.
    Abgesehen davon waren diese Kawenzmänner absolut erstaunlich und noch dazu im Stück ohne Aufbauanleitung genießbar.
    Außerdem waren wir in Wangarei in einer Kiwi-Sanctuary und haben uns ‘nen echten Kiwi angeguckt.
    Nachdem wir 1,5 Stunden darauf gewartet haben, dass das Tier mal aus seinem Bau gekrabbelt kommt.
    Hat sich aber gelohnt.
    In Auckland selbst haben wir den ersten richtigen Tag genutzt um uns die Stadt anzusehen und uns abends noch auf ein Bierchen mit Malte aus unserer Mannschaft zu treffen.
    Dementsprechend waren wir einigermaßen spät zurück beim Stellplatz und obwohl wir alle nicht wirklich Hunger hatten, haben wir das allerletzte Mal im Van Nudeln mit Pesto gemacht.
    Klingt vielleicht nicht unbedingt spektakulär aber bei unserem Konsum hätten wir uns mindestens ein Abo mit Sonderstatus bei jeder bekannten Nudelmarke verdient.
    Insofern war das doch so etwas wie ein emotionaler Moment auch wenn wir absolut nicht aufgegessen haben.
    Am darauffolgenden Tag haben wir dann den meisten Teil des Tages im Van verbracht, weil schlechtes Wetter und sind abends in die Stadt gefahren um das Geburtstagsnachhol-/Neuseelandabschiedsessen wahrzunehmen.
    Das war auch sehr lecker und dazu ein schöner Abend.
    Die nächste Nacht war dann auch schon die letzte zu dritt in einem Auto für eine ganze Weile und auf einmal mussten wir unsere Sachen packen und das Auto abgeben.
    Und Schwuppdiwupp, sitzen wir in der Abflughalle des Flughafens Auckland und können noch nicht im Geringsten begreifen, dass unsere 8 Monate lange Reise so gut wie vorbei ist.
    Für ein gesamtgültiges Fazit ist es noch zu früh, dafür fehlt noch die Singapur Experience aber wir sind jetzt schon unglaublich glücklich über die Zeit die wir hier haben dürften und freuen uns extrem auf alles was jetzt noch kommt.
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  • Day233

    Wie erwartet eine unerwartete Reise

    May 2 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Fun Fact: der Weg vom Schicksalsberg ins Auenland ist bedeutend entspannter als uns die Herr der Ringe Filme erzählen wollen.
    Veni vidi bibi, wie eine römische Schnappsleiche einst sagte und in dem Sinne erzähle ich jetzt auch mal was wir gemacht haben.

    Nach dem Track über den Schicksalsberg-Nebenberg sind wir weiter nördlich am Lake Taupo entlang nach Rotorua gefahren wo wir die neueste Game of Thrones Folge geguckt haben.
    So weit so uninteressant, nur wollte ich die mal genannt haben weil: alter Schwede.
    Unser nächster Anlaufpunkt war dann das Ziel aller Herr der Ringe Fans: Matamata.
    Beziehungsweise ein bisschen außerhalb von Matamata das Hobbiton Movie Set.
    Für alle die es nicht so mit Fingerschmuck basiertem Fantasy Kram haben: da wurde ein dicker Kinofilm mit Orlando Bloom gedreht und das war nicht Fluch der Karibik.
    Das Auenland-Set hat uns zur Gänze begeistert und war mit der Abrundung durch ein Bier for free im Grünen Drachen (das gehört mit zum Filmset) ein absolutes Highlight unserer Reise.
    Und weil wir ja eh einen auf Filmtouristen machen, haben wir uns die Cathedral Cove an der Westküste auch noch direkt angeguckt, dort wurde mal eine Szene aus Narnia gedreht.
    Unabhängig davon war das allerdings auch einfach ein extrem schönes Fleckchen Sand und hat sich absolut gelohnt.
    Ansonsten haben wir nicht zu viel gemacht was zu Teilen auch daran liegt, dass zwei Drittel unserer Gruppe von 'nem ungemäßigten Schnuppen dahingerafft werden.
    Nichtsdestotrotz machen wir uns bald auf den Weg in Richtung Auckland - bald läuten ja auch schon 20 Glocken Toms Jubiläum ein.
    Bis die Tage.
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  • Day222

    Die große Überfahrt

    April 21 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    Kia ora!
    Wie ihr seht haben wir die lange Zeit der Abwesenheit genutzt, um fast fließendes neuseeländisch zu lernen. Wer in der Schule damals gut aufgepasst hat sollte allerdings schnell merken, dass man hier Englisch spricht und wir eigentlich nur keine bessere Ausrede gefunden haben, weshalb wir euch so lange auf neuen Stoff haben warten lassen. Tut uns leid!

    Nun aber mal ganz von vorne. Nachdem wir die Brücke überqueren durften, mussten wir leider direkt den nächsten Rückschlag einstecken. Wegen eben jenem Regen der auch der Brücke an den Kragen gegangen war, waren auch die beiden Gletscher gesperrt, welche wir uns anschauen wollten. Was so ein bisschen Regen so alles anrichten kann... aber wir haben uns da sagen lassen: Die Menge macht das Gift.
    Entschädigung kam sofort, als wir uns kurz nach den Gletschern die Pancake Rocks anschauten. Kurz und knapp sind es Klippenformationen, die auf Grund ihrer speziellen Schichtung stark an gestapelte Pancakes erinnern.
    Das letzte große Ziel auf der wunderschönen Südinsel sollte der Abel Tasman Nationalpark sein, ein Leckerbissen für jeden leidenschaftlichem Wanderer. Mit der Erwartung, dass auch wir einen schönen Walk ablegen könnten fuhren wir in ein Informationszentrum, um uns die richtigen Tipps abzuholen. In ihrem letzten Nebensatz erwähnte die nette Dame am Empfang noch eine sehr lohnenswerte Canyoning Tour, woraufhin Linus und Tom sich nicht lumpen ließen und das Ding direkt dingfest machten. Am nächsten Tag wurden die beiden früh abgeholt und machten sich, mit dem Wassertaxi und anschließender Wanderung, auf den Weg zum Startpunkt in den Tiefen des Nationalparks. Auf dem Programm stand das Springen von Wasserfällen, Abseilen an Felswänden, Sliden von natürlich geformten Wasserrutschen und noch vieles mehr. Ein ereignisreicher und actionreicher Tag, den beide sehr genossen.

    Dann hieß es Ade sagen. Am vergangenen Sonntag verließen wir die neuseeländische Südinsel in aller Früh und landeten gegen Mittag an den Docks in Wellington.
    Hauptstädte catchen uns jetzt eher nicht so, weshalb wir nach kurzem Städtetrip direkt weiter gen Norden aufbrachen. Bisher lässt sich festhalten, dass Vulkane hier durchaus präsent sind. So campten wir am Fuße eines sehr beeindruckenden Vulkans, der anfangs noch stark von Wolken bedeckt war, sich gegen Abend aber noch in seiner vollen Schönheit präsentierte.
    Zwei Tage später namen Linus und Tom die Empfehlung einer australischen Sportlehrerin war und wanderten die Tongariro Alpin Crossing. 19,4km über einen aktiven Vulkan. 19,4km?! Klingt krass, ist es auch, aber bei anspruchsvollen Passagen redeten wir uns gegenseitig Mut zu, da die Sportlehrerin gar nicht mal die sportlichste war und sie hat es ja immerhin auch geschafft. Übrigens führte die Wanderung sehr nah am Schicksalsberg vorbei, dem Vulkan in dem Frodo den Ring vernichtete. Da fühlte man sich schon teilweise wie ein Hobbit, aber ich habe mir sagen lassen, dass da ja noch was kommen soll!
    Von daher sportliche Grüße aus dem kälter werdenden Neuseeland.
    Winter is coming!
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  • Day216

    Will gar nicht lange stören

    April 15 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Wir mussten zuletzt tendenziell eher unverhältnismäßig lange darauf warten, eine Brücke überqueren zu können, die vor drei Wochen aus dem Leben gespült wurde.
    Vom Wasser.
    Kann ja niemand ahnen, dass da Wasser drunter durchfließt unter der Brücke.
    „Der Fluss da unter der Brücke? Nee, der führt schon nicht irgendwann mal mehr Wasser, kannste ruhig nen halben Meter drüber bauen den Bums!“
    Verdammte Neuseeländer.

    Aber ich will den Jungs hier kein Unrecht tun, die Ersatzbrücke war 1A.
    Durch diese Verzögerung haben wir eine Weile in und um Wanaka verbracht und sind erst vor kurzem an die Westküste gefahren.
    Zum Allgemeinbild der Örtlichkeiten passt auch der Umstand, dass die Gletscher Franz Josef und Fox geschlossen waren.
    Wasser eben.
    Man muss allerdings auch sagen, dass sich hier für eine ganze Weile ein mietnomadiges Regenwetter gehalten hat und die unglücklichen Vorkommnisse möglicherweise nicht böswilliger Natur waren.
    Man weiß es ja nicht.
    Ich will das ganze auch nicht schlechter reden als Pizza Hawaii; es gab auf unserem Weg hierher trotz allem wunderschöne Flüsse, Seen, Berge und Landschaften, die jeweils ein eigenes Reiseziel sein könnten.
    Der Grund für diesen jetzt doch länger als gedachten Eintrag ist auch eigentlich, dass wir euch die Bilder nicht vorenthalten möchten, die wir eben von dieser Natur um uns rum gemacht haben und die im nächsten, wahrscheinlich wieder Action- und Highlightgepackten Update unter Umständen verloren gehen würden.
    Also macht euch eure Lieblings-Modern Talking CD an, lasst die Welt da draußen mal kurz hinter euch und begebt euch auf eine Traumreise (hab ich von ’nem angehenden Pädagogen gelernt) in das wundervolle Land jenseits des großen Teichs, in dem Lamas und Schafe noch friedlich nebeneinander grasen.
    Viel Spaß, Bussi und bis zum nächsten Mal.
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  • Day209

    Catlins, Fjordjands und Queenstown

    April 8 in New Zealand ⋅ ⛅ 6 °C

    Dunedin ist ‘ne gute Woche her; dann kann von uns auch mal wieder was kommen.
    Einleitend muss gesagt werden, dass die doch ganz gut lange Strecke hierher eher weniger von abgefahrenen Ereignissen bestimmt wurde als viel mehr von der unglaublichen Schönheit der Natur, durch die wir uns hier täglich bewegen dürfen.
    Man könnte es quasi als ein einziges Passiv-Highlight bezeichnen.
    So viel dazu, es gab aber auch noch ein oder zwei etwas größere Attraktionen, die wir wahrgenommen haben und über die ich euch nun selbstverständlich berichten möchte.
    Als da wären:
    Die Catlins, ein Nationalpark, der mit viel grünen Flächen, von Schafen beweideten Hügeln und wenig bis keinem Handy-Empfang besticht. Letzteres war für unsere Ambitionen, den DFB-Pokal (schade Schalke) zu gucken ein bisschen hinderlich und deswegen sind wir an einem Tag durch den Park durchgefahren ohne dort zu campen.
    Apropos Camping; wir campen hier zu 80 Prozent an malerisch schönen Orten und das auch noch for free.
    Neid ist angebracht aber nicht zu empfehlen - ich hab‘ gehört in Mecklenburg-Vorpommern soll es auch ‘n paar hübsche Ecken geben.
    Um die Catlins herum gab es noch ein paar Orte an denen man mal Halt machen und den Ausblick genießen konnte.
    Attraktion Nummer zwei waren die Fjordlands.
    Die Fjordlands sind im Prinzip wie Dosenravioli:
    Exakt das was draufsteht und man kann es nur mögen.
    Diese Ecke von Neuseeland besteht also aus Bergen mit Fjorden dazwischen und ist extrem schön.
    So schön, dass wir uns dazu hinreißen ließen, eine ganztägige Bootstour über den Doubtful Sound zu machen.
    War toll aber unerhört kalt.
    Grundsätzlich haben wir hier gerade ähnliche Temperaturen wie ihr in Deutschland und das ist schon eine ordentliche Umstellung für uns.
    Abschließend haben haben wir einen Tag in Queenstown verbracht, das an einem See in den Berg gebaut ist und nochmal unterstreicht was das hier für ein schönes Stück Erde ist.
    Unser Weg führt jetzt in Richtung Norden an der Westküste entlang bis wir irgendwann auf die Nordinsel übersetzen.
    Ihr hört aber sicherlich zwischendurch nochmal von uns.
    Tüdelü
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  • Day200

    Die neuseeländischen Alpen

    March 30 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach diesigem Wetter als wir beim Lake Tekapo ankamen, gab’s blauen Himmel und Sonne am Folgetag. Kein schlechtes Timing. Bei schönem Wetter wandert es sich ja bekanntlich auch gleich besser und wir machten uns auf den Weg zu Mt. John, um uns den See in seiner vollen Pracht vom Berg aus anzusehen. Wir trauten uns sogar an halsbrecherische Abkürzungen (für unsere Mütter: keine Angst, klingt jetzt nur aus dramaturgischen Gründen so gefährlich). Das lief für Leo und Linus auch glatt. Für Tom wars glatt. Unsere sonst so sichere Bergziege war auf Abwegen. Kein guter Tag für Tommi. Aber in Neuseeland gibt es ja genug Möglichkeiten sich seinen Status zurück zu erkämpfen. Auf dem Berg war die Aussicht auf den türkisen See tatsächlich atemberaubend. Die Idee eines Kaffees auf dem Berg war schnell verworfen. Sind wir Krösus oder was?!

    Nächstes Ziel: Neuseelands höchster Berg, Mt Cook. Allein die Strecke zum Mt Cook war schon eine Reise wert. Entlang des Sees Pukaki, die Berge im Blick, kamen wir im Taldörfchen an und waren sehr bald dabei 2200 Stufen über 600 Höhenmeter zu besteigen. Die Belohnung war ein Ausblick den man nicht alle Tage hat. Und in unserem geliebten Norden schon gar nicht. Die Bergkämme heißen nicht zu Unrecht neuseeländische Alpen. Gecampt wurde an einem kleinen See, herrlich. Vor allem mit einem kühlen Bierchen.

    Auf unserem Weg nach Dunedin, wo wir gerade sind, gab es noch eine tolle Gesteinsformationen und runde Steine am Strand. Soweit, so gut. Zurück in der Zivilisation haben wir erstmal wieder Vorräte gekauft und Schuhe, weiße Schuhe. Was uns das wohl geritten hat...
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  • Day196

    Christchurch bis Lake Poaka

    March 26 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Überrascht?
    Wenn ja, durchaus zurecht.
    Das letzte mal haben wir mit so einer hohen Frequenz wahrscheinlich an der Westküste mit Blogeinträgen um uns geschossen und wahrscheinlich lässt der nächste auch wieder auf sich warten aber lasst uns diesen Moment der Produktivität doch erstmal genießen.

    Nach ein paar Stunden in der Ankunftshalle des Flughafens von Christchurch haben wir uns rechtzeitig auf den Weg gemacht, unseren Miet-Van abzuholen.
    Dieser hört (nicht wirklich (weil es ein Auto ist(HA!))) auf den Namen Moby und das nicht zu unrecht, ist auf die komplette Karosserie doch eine Szene aus dem Meisterwerk von Herman Melville gesprayt.
    Wie ein berliner Comedian sagen würde; dit war dit, ham wa.
    Mit unserem neuen Straßenkreuzer sind wir dann als erstes zur nächstbesten Übernachtungsmöglichkeit gefahren, um die durch den Flug verlorene Nacht nachzuholen.
    Die nächsten beiden Tage haben wir vor allem damit verbracht, alles einzukaufen, was uns für die 7 Wochen in Neuseeland fehlte und die Stadt zu erkunden.
    Die Parks und Museen haben wir relativ schnell durchgehabt und ‘nen Tag später, also heute, sind wir weiter Süd-westlich durch sehr schöne Landschaften und an türkisen Seen vorbei gefahren.
    Einer dieser Seen heißt Lake Tekapo und wir haben die Gelegenheit genutzt, die Szenerie von etwas näher dran zu betrachten. Allerdings war das Wetter ziemlich diesig sodass wir uns die Wanderei für morgen aufheben.
    Das war es auch schon wieder von unserer Seite, bleibt am Ball und haltet die Ohren steif.
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  • Day193

    Melbourne, Abschiede und Neuseeland

    March 23 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Puuuh...
    Das waren emotionale letzte Tage; der Abschied von Elin, der Abschied von Molly, der Abschied von Australien, der Abschied von Dominos Pizzen für 5 Dollar.
    Aber der Reihe nach.
    Zuerst einmal haben wir uns einen schmucken Campingplatz knapp eine Stunde außerhalb von Melbourne geschnappt.
    Klingt natürlich mehr oder weniger sinnbefreit, hat aber den Grund, dass es in Melbourne selbst keinen Platz gibt, für den man nicht seine letzte Mark aus dem Sparbuch kratzt.
    War aber auch nicht so schlimm, da der Campingplatz als traumhaft gelegen betitelt werden darf.
    Tagsüber waren wir in der Stadt, um uns die Sehenswürdigkeiten anzugucken und auch ansonsten als Touristen stattzufinden.

    Highlights dabei waren;

    •Der Eureka Turm, von dessen Aussichtsplattform im 88. Stock alles so ein bisschen aussah wie das Miniaturwunderland in Hamburg.

    •Der Queen Victoria Market, auf dem man sich täuschend echte falsche Kleidung kaufen kann.

    •St. Kilda, ein Stadtteil mit blühender Hipstercafé Kultur, Einkaufsstraße, botanischem Garten mit gratis Parkplatz (schmeckt richtig) und Strandpromenade plus Pinguine.

    •Die Graffiti-Malereien in verschiedenen Gassen in der Innenstadt.

    Es gab auch noch viele andere tolle Sachen aber ich hab‘ auch nicht den ganzen Tag Zeit.
    Einen Tagesausflug haben wir außerdem nach Phillips Island gemacht, wo wir uns ein paar schöne Orte auf der Insel selbst und später am Abend das Eintreffen der Zwergpinguine an dem Strand angesehen haben.
    Am 19. musste Elin uns leider verlassen und sich wieder auf den Weg Richtung Deutschland machen.
    Dadurch wieder zu dritt im einem Auto, haben wir uns ab dem Zeitpunkt vor allem um den Verkauf von Molly gekümmert.
    Nach einigem hin und her haben wir sie schließlich an ein deutsches Paar abgegeben und sind uns sicher, dass sie in guten Händen ist.
    Elin weg, Molly weg, ab ins Hostel.
    Zumindest für eine Nacht haben wir das dann also auch mal gemacht.
    Und damit kommen wir dann auch zur heutigen Nacht.
    Der Flug war spitze, nur sitzen wir jetzt noch 2 Stunden am Flughafen fest, weil wir unseren Miet-Van erst dann holen können.
    Unabhängig davon haut uns die Erkenntnis, dass das Kapitel Australien für uns beendet ist, immer noch regelmäßig von Hocker.
    Wir freuen uns schon riesig auf die nächsten 7 Wochen in Neuseeland und auf die nächsten 7 Stunden Schlaf.
    Nachtflüge rückbauen!
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  • Day182

    Great Ocean Road und drumherum

    March 12 in Australia ⋅ 🌬 14 °C

    Die Great Ocean Road, von Kriegsheimkehrern nach dem ersten Weltkrieg erbaut, wie Linus von einer Postkarte wusste, ist ‘n ziemlich schönes Ding.
    Entsprechend haben wir uns für die Befahrung ein paar Tage vor- und die dann auch wahrgenommen.
    Effizienz pur.
    Grundsätzlich lässt sich über die Great Ocean Road sagen, dass sie genau das ist, was man sich unter dem Namen vorstellt; ‘ne lange Straße, die am Ozean entlang führt.
    Gut, man hätte noch die Klippe erwähnen können, die auf der anderen Seite der Straße beim Fahren über einen ragt aber „Great Ocean and Cliff Road“ geht halt einfach nicht so locker von der Zunge.
    Beeindruckt hat uns allerdings auch vor allem das Meer, das man ständig im Blick hat.
    Entlang der 243 Kilometer langen Straße gab es einige Highlights in Form von Lookouts, Stränden, Leuchttürmen oder Koala-Beobachtungsorten.
    Offizielles Highlight und damit (wie jemand mal auf einem Sydneyer Campingplatz zu uns sagte) Asiatenrummel Nummer 1 waren die 12 Apostles, die, wie Tom und Linus von einer Postkarte wussten, einst tatsächlich aus 12 hohen Felsen im Meer bestanden und nicht wie heute aus höchstens 9 3/4.
    Als sich die Straße wieder vom Meer getrennt hat, hieß unser nächstes Ziel South Australia.
    Den Entschluss, auch noch den sechsten und letzten Staat des australischen Festlands in Angriff zu nehmen haben wir relativ spontan getroffen, einfach um sagen zu können, dass wir in allen Staaten Australiens waren.
    Natürlich gibt es jetzt Stimmen, die sagen, dass Tasmanien noch fehlt, allerdings ist das für uns auch nur der Teil von Neuseeland, der es nicht geschafft hat weit genug weg zu laufen und irgendwie zu Australien geworden ist.
    Zurück zu South Australia; dort angekommen haben wir eine Pizza gegessen und sind zurück nach Victoria gefahren.
    War jetzt nicht der spektakulärste Trip den wir jemals hatten aber auf jeden Fall einer der leckereren.
    Auf dem Rückweg haben wir vor der Great Ocean Road einen kleinen Abstecher in Richtung Grampiens Nationalpark gemacht und einen Tag dort verbracht. War auch sehr schön.
    Nur kalt.
    Sehr kalt.
    Und es zog!
    Kleidungstechnisch hat uns das Wetter hier böse veralbert.
    Nach dem Nationalpark sind wir weiter in Richtung Melbourne gefahren und haben die Attraktionen nachgeholt, die wir auf dem Hinweg verpasst haben.
    Jetzt stehen wir auf einem Campingplatz knapp 100 Kilometer vor Melbourne und werden langsam aufgeregt ob der Sachlage, dass wir in etwas mehr als einer Woche Australien verlassen werden.
    Haltet die Ohren die steif und ihr lest bald wieder von uns.
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