New Zealand
Waikato

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567 travelers at this place:

  • Day56

    Tongariro Alpine Crossing

    November 1, 2016 in New Zealand

    Daday we have walked 22.4km up and doon mountains which teen wis 8 hours. It was challenging but we made it through thankfully no blood, lots o sweat and a few tears due ta a faa but no lasting injuries. Lee thinks I shud not suggest such a hike ageen 😂. All worth it!! An amazing walk. (Lee is still deciding) 😂 💪 I imagine it will be a funny sight ta see wis walking aroond dmorn. Just hed an Indian as a reward. 😊

    P.S da sign says 19.4km but we went up an extra summit- Mount Tongariro.
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  • Day71

    Cathedral Cove & Hot Water Beach

    October 4 in New Zealand

    Müde im Paradies könnte auch die Überschrift des heutigen Tages lauten. Mal wieder viel zu früh klingelte heute morgen um 4:55 Uhr der Wecker. Unsere kleine Reisegruppe hatte sich zwei Sehenswürdigkeiten herausgesucht, die beide Ebbe erforderten. Also hatte ich als Guide der Gruppe natürlich die Gezeiten studiert. Zwei Stunden vor und nach Ebbe war es möglich, die Cathedral Cove und den Hot Water Beach zu besuchen. Halb 6 war Abfahrt und die müde Reisegruppe rollte mit zwei Autos vom dunklen Schotterparkplatz in die Nacht hinein. Es war stockdunkel und man konnte die Sterne sehen. Die Straße war gruselig: kurvig, schotterig und durch den Busch. Zum Glück hatte ich Maria und Eva im Auto, die mich gut unterhielten. Als es heller wurde, war die Fahrt richtig schön. Überall um uns herum Nebel auf den Feldern und der Himmel färbte sich rot :)
    Um viertel vor 7 kamen wir an der Cathedral Cove an. Dachten wir. Die Sonne ging grad über dem Meer auf und ich lief zum Geländer des Ausgucks, um Fotos zu machen. Und vergaß in meiner Euphorie das Auto abzuschließen, wie wir später merkten. Erstmal fanden wir jedoch ein Schild, dass uns sagte, dass wir 45 Minuten bis zur Cathedral Cove laufen müssen. Damit hatte keiner gerechnet und alle waren begeistert. Vor allem, weil wir ja noch während der Ebbe den nächsten Stopp erreichen mussten.
    Wir liefen 45 Minuten Hügel auf und ab und Treppen runter. Ich merkte meine Beine noch von gestern...
    Der Strand mit der Cathedral Cove, ein vom Wasser in den Felsen gewaschener Tunnel, war soo schön! Richtig paradiesisch und traumhaft. Vor allem, weil die noch nicht ganz so hochstehende Sonne ein so schönes Licht machte. Wir schauten uns um, machten Bilder und schauten einer Entenfamilie mit 9 Babys beim morgendlichen Spaziergang zu.
    Wir quälten uns den Weg zurück. Alex prüfte noch einmal die Zeiten der Ebbe, da es noch nicht so richtig nach Ebbe aussah. Ich hatte die ein Zeitfenster von 5-9 (Ebbe um 7:05 Uhr) errechnet, in denen die beiden Attraktionen zu erreichen waren. Alex fand folgende Ebbezeit: 8:49 Uhr. Ein Zeitfenster von 7-11 Uhr also. Ich hatte nicht für den 4. Oktober sondern 4. September geschaut und deshalb die frühe Aufsteh- und Abfahrtszeit angesetzt! :D Zum Glück wurde mir der Guide-Titel nicht aberkannt, da wir als Bonus den Sonnenaufgang dazubekommen und die 45 Minuten Weg wieder drin hatten...
    Am Auto kamen wir verschwitzt an und merkten alle, wie müde wir alle waren. Das Auto war wie gesagt offen, zum Glück aber noch alles drinnen!

    Dieses erschöpfte Gefühl wurde beim zweiten Stopp noch verstärkt. Am Hot Water Beach war schon richtig was los. Also liehen wir uns einen Spaten aus, suchten uns eine gute Stelle am heißen Stream und fingen an uns ein Loch zu graben. Die Zusammensetzung von heißem Thermalwasser und kaltem Meerwasser musste stimmen, damit man sich nicht den hinteren verbrannte. Voll verrückt. Also hockten wir da in unserer warmen Grube und schauten aufs Meer und genossen die Sonne. Jetzt überkam mich die Müdigkeit richtig. Ich fühlte mich so als hätte ich einen Kater von einer viel zu langen Nacht...

    Nach dem Badespaß tranken wir noch alle gemeinsam einen Kaffe in einem schönen Kaffee neben einer Gärtnerei. Der nette Gärtner mit Strohhut schenkte uns leckere Grapefruits vom Baum. Voll nett. Danach verabschiedeten wir uns von Apolline und Alex, die nach Auckland weiter führen. Ich nahm Maria und Eva mit. Es war schön so müde nicht alleine Auto fahren zu müssen. Die beiden erzählten über ihre Abizeit und klärten mich darüber auf, wie und welche Bauchtaschen man als modisches Accessoire trägt und was die Form der Bauchtasche über dich aussagt. Meine Bauchtasche ist Flach. Wenn man Flache Bauchtaschen um den Hals gehängt trägt ist man glaub ich ein Gangster. Das geht mit meiner nicht. Wäre meine dicker, müsste ich sie über eine Schulter tragen, um ein Hipster zu sein. Um den Bauch tragen ist nicht cool. Meine geht nicht um den Hals und ist flach. Also wenn ich sie über die Schulter trage bin ich wohl ein Remix aus Gangster und Hipster. Oder ich bin einfach nicht cool, weil ich sie meistens um den Bauch trage. :D Das ungefähr spielte sich danach in meinem Kopf ab. Das war wirklich lustig mit den Beiden und schön sie im Auto gehabt zu haben.

    In Katikati ließ ich die beiden raus und sie trampten weiter. Ich musste hier bleiben, weil ich mir für die nächsten fünf Tage eine Farm zum Wwoofen rausgesucht habe, auf der ich Kälber füttern soll. Nach der Fahrt war ich so kaputt, dass ich nicht in der Lage war mit neuen Menschen zu kommunizieren, also suchte ich mir einen Parkplatz, kurbelte meinen Sitz nach hinten und machte einen Mittagsschlaf. Ich muss wirklich fertig ausgesehen haben. Zum Glück kam dort niemand vorbei...

    Bei der Familie angekommen ging es auch direkt erstmal mit Maree und Craig und ihrer Tochter Emma zum Kälbchen füttern. Emma schleppte mich überall mit hin. Wir holten ihre zwei Lämmchen, Poppy und Winter, ab, machten ihnen Leinen an und gingen mit den beiden spazieren! Voll süß. Wir liefen über eine Weide mit mindestens 20 Kälbchen, die uns neugierig zuschauten. Irgendwann kam der Hund der Familie, Boss, dazu und jagte die Kälbchen zur Futterstelle. Boss Vater, Chef, kümmerte sich um die Kühe.
    Maree erzählte mir, dass sie sehr viel Land besitzen. 127 Kälber laufen auf den Weiden herum und müssen gefüttert werden. Nochmal so viele Kühe gibts hier und Schafe laufen auch noch auf der Weide rum. Die Familie ist super nett und ich bin gespannt auf die nächsten Tage. Emma hat mir heute Abend schon die Haare schön gemacht.
    Jetzt hab ich grad noch mit Fredi geskyped und gehe mit schöner Friese ins Bett. Morgen um 8 warten Kälber auf ihr Futter...
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  • Day64

    Von Wellington nach Taupo

    September 27 in New Zealand

    Heute morgen musste ich mich wieder von Familie Ker und Wellington verabschieden... um mich auf den Weg zum nächsten Ort meiner Reise zu machen: Taupo. Die Fahrt sollte ca. 5 Stunden dauern und ich hatte wieder ein paar Stopps eingeplant. Also fuhr ich nicht zu spät los.

    Als erstes fiel mir auf, dass es echt was anderes ist auf der Nordinsel zu fahren. Die Highways sind nicht komplett super kurvig und breiter und der Straßenbelag nicht immer ganz so laut. Das war ganz angenehm. Und die Landschaft sah wieder ganz anders aus: grüne Hügel, soweit das Auge reicht. Auch super schön!
    Meinen ersten Stopp wollte ich nach 2 Stunden machen, um die Whitecliff Boulders zu sehen. Ich fuhr vom Highway ab und kam nach 10 Minuten auf eine Schotterstraße. Ich fuhr die rutschige Straße entlang, die irgendwie kein Ende nahm. Google maps sagte schon lange, dass ich angekommen sei. Irgendwann drehte ich an einer nicht ganz so engen Stelle und fuhr wieder zu dem Punkt zurück, an dem Google Maps sagte, dass ich da sei. Im Endeffekt hab ich die Steine nicht gefunden :D aber die Straße dorthin war super schön, also lohnte es sich trotzdem!

    Irgendwann führte mich der Weg auf die „Desert Road“, ein Teil des Highways, der so genannt wird, da drum herum nur trockene braune Gräser wachsen, was an eine Wüste erinnert. Das war echt eine coole Straße! Rechts nur braune Gräser und Hügel, links im Hintergrund die schneebedeckten Berge des Tongariro National Parks. Hier machte ich einen kleinen Fotostopp. Genauso ein bisschen später am Lake Tekapo. Endlich schien auch wieder mal die Sonne. Der See ist echt riesig!

    Den letzten Stopp machte ich bei den Huka Falls. Mega krass! Das ist einfach ein Wassermasse, die da runterstürzt. Es war richtig laut und an machen Stellen hat man am Boden richtig gemerkt, wie das Wasser zwischen den Steinen entlangdonnert. Ich ging den Huka Falls Walkway am Waikato River entlang. Das war ein schöner Weg und man sieht Ketzern richtig, dass der Frühling kommt. Nach einer halben Stunde gehen, trifft der Wakato River auf den Otumuheke Stream, einen heißen Thermalbach. An der Stelle an der die beiden aufeinandertreffen, ist das Wasser angenehm warm. Der Bach plätschert in den Fluss und man kann sich in die natürlichen Hot Water Pools setzen. Voll cooli! Irgendwann würde es mir zu warm im Pool, also drehte ich mich um und setzte mich auf der anderen Seite der Steine in das kalte Wasser des Flusses. :D Verrückt!
    Entspannt von meinem Thermenbesuch ging ich zum Auto zurück und fuhr ins Hostel. Dort lernte ich noch Theresa kennen, mit der ich wohl morgen den Tag verbringe :)
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  • Day69

    Roadtrip nach Coromandel

    October 2 in New Zealand

    Heute ging die Reise in Begleitung von Apolline und Alex weiter Richtung Coromandel weiter. Ich war der Reiseführer, weil ich wieder einige Stopps für die Fahrt eingeplant hatte. Wieder sehr ungewohnt für mich, dass mich jemand als organisiert betitelt und ich den Plan für den Tag mache :D

    Den ersten Stopp machten wir an einem schönen Wasserfall, den Owharoa Falls.
    Zweiter Stopp war Karangahake Gorge, ein altes Goldminen Gebiet. Schon die Straße dahin war schön. Durch bewaldete Berge immer an einem Fluss entlang. Wir entschieden uns für einen Weg, der über mehrere kleine wackelige Hängebrücken führte. Irgendwann folgte der Weg alten Schienen, auf denen früher die Wagen fuhren. Ich fühlte mich wie in einem Film und musste natürlich in einen der Wagen klettern. Der war ganz schön wackelig. Zum Glück rollte er nicht einfach weg. Richtiger Touri.

    Die Schienen führten in einen dunklen Tunnel in den Berg hinein. Also gingen wir in den Berg. Zum Glück war ich nicht alleine. Ich wäre auf jeden Fall wieder umgedreht. In bestimmten Abständen kamen auf der rechten Seite Löcher, durch die das Tageslicht ein bisschen hereinströmte und man unten den Fluss sehen konnte. Sonst war es einfach nur Stock dunkel. Apolline und Alex machten ihre Handytaschenlampen an. Ich war richtig froh, dass ich in der Mitte laufen durfte. Wieder ein kleines Abenteuer erlebt. Als wir wieder aus dem Berg herauskamen war ich froh und der restliche Weg verlief am Fluss bei Tageslicht entlang. Echt ein cooler Weg.

    Danach machten wir nur noch halt an einem Lookout und fuhren dann über eine wunderschöne Küstenstraße nach Coromandel zu unserer Unterkunft. Jetzt sitzen wir noch ein bisschen in einem Kaffee, warten auf zwei Mädels, die noch zu unserer Gruppe dazustoßen werden und dann bereite ich alles für morgen vor. Alex und ich haben einen großen Walk für morgen geplant. Die anderen drei sind zu faul und machen einen entspannten Tag in der Unterkunft.
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  • Day76

    Von Farm zu Farm

    October 9 in New Zealand

    Heute hab ich die Morton Farm verlassen und bin weiter nach Waitomo gezogen. Die letzten Tage waren irgendwie ganz schön anstrengend. Ich hab ein bisschen auf der Farm geackert und viele Einblicke in das Leben auf einer Farm mit Tieren bekommen.
    Ich hatte nicht erwartet, dass mich 4 Tage auf einer Farm so mitnehmen, verunsichern und beschäftigen würden. Viele Fragen haben sich mir gestellt und in meinem Köpfchen festgesetzt. Über diesen Teufelskreis zwischen Farmer und Konsument, Lebewesen und Nutztier, rationalen und ethischen Fragen, Richtig und Falsch, Intentionen und Absichten und meinem eigenen Verhalten dazwischen. Ich habe auf jeden Fall eine kleine Grundlage an Erfahrungen gemacht, die mich nachdenken lassen.
    Aber trotzdem hatte ich ein super Zeit mit der Familie und den ganzen Tieren dort. Ich wurde super aufgenommen, alle meine Fragen wurden geduldig beantwortet und fühlte mich wohl. Und es tat auch irgendwie gut, mal wieder eine Aufgabe zu habe..
    Heute morgen verabschiedete ich mich von allen. Maree steckte mir noch zwei Schokoriegel in die Tasche, Schokolade aus Neuseeland, und Emma zerdrückte mich fast und wollte mich garnicht loslassen.

    Die Strecke nach Waitomo unterteilte ich, da ich einen Stopp bei den Blue Springs machen wollte. Die Fahrt fing super an, da der Highway in meine Richtung komplett gesperrt war. Ich fuhr also einen riesigen Umweg über Rotorua, da wo ich vorher hergekommen war, dann rollte ich mit 30 km/h in einer Autoschlange hinter einem Laster her. Als ich am Laster vorbei war ging endlich alles weiter wie geplant und ohne weitere Komplikationen kam ich bei den Blue Springs an. Eigentlich war es ein Wanderweg von 3 Stunden. Doch nach der langen Fahrt hatte ich keine Lust mehr so viel zu laufen und nahm einen kurzen Weg zu den Blue Springs, einem klaren türkisblauen Fluss, in dem besondere Wasserpflanzen wachsen. Dies ergab ein wirklich schönes Bild und die Pflanzen schwammen mit der Strömung hin und her.

    Die restliche Fahrt ging schnell rum. Unterwegs machte ich noch einen Stopp um Jelly Tipp Icecream zu essen, ein neuseeländisches Eis am Stiel. Das war nicht sooo mein Geschmack! Viel zu süß :D

    Beim Hostel angekommen setzte ich mich auf der Terrasse auf ein Sofa, las mein Buch und trank einen Kaffee. Das Hostel ist richtig in der Pampa und der Besitzer hat ganz viele Schafe und ein paar Kühe und ein Reh, ein paar Ziegen hässliche haarige Schweine auf der Weide nebenan! Also bin ich heute von einer Farm zur nächsten gefahren. Irgendwann machte ich mir einen Film an, kraulte den Hund Max und fütterte zwischendurch zwei Lämmchen und ein Kälbchen mit der Flasche. Langsam gewöhne ich mich an die ganzen Tiere um mich rum..

    Morgen wartete ein Glühwürmchen-Höhlen-Adventure auf mich. Ich bin gespannt. Chiiilfe! :D
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  • Day217

    Coromandel Peninsula

    April 11, 2017 in New Zealand

    Yesterday we left the "Thermal Explorer Highway" that ran from Taupo up to Rotorua and beyond and we joined the "Pacific Coast Highway", that runs along the East coast of the North Island. They love naming their roads here! We drove up to the Coromandel Peninsula.

    We spent a very enjoyable day on the Coromandel Peninsula today. We started off with a walk along a coastal path leading to a couple of lovely bays. We visited Gemstone Bay, a rocky bay that can be good for snorkelling if you hit it at the right time (we didn't!) and Stingray Bay (1st photo), a lovely sandy little cove where we all went for a paddle and checked out the rockpools. Unfortunately, we were not able to walk all the way along to Cathedral Bay, which has an apparently spectacular rock arch formation, as a landslide during the recent floods in Northern NZ has closed the track temporarily.

    After chip butties for lunch, we visited Hot Water Beach. This was a great place where, if you visit within 2 hours of low tiide (we timed our visit right for this one!), on a certain part of the beach you can dig into the sand to create your own hot water pool. We did it - and yes, the wtaer really was warm... another demonstration of NZ's extensive geothermal activity. We spent a fun couple of hours here, until the tide came in, bringing considerably colder water and destroying our pool... Later we visited a "winery" but when we got there the tastings were mostly of locally made fruit liquers - it actually made a nice change from grape wine tasting and some of the liquers were very drinkable. We stayed there to enjoy some wood-fired pizza for dinner in the gardens, washed down with a glass of their own cider, made from apples and their local feijoa fruit. The weather feels hotter and more humid today and another storm is apparently on the way, this time from the Pacific Islands. We may end up hitting the museums of Auckland a day earlier than planned if the forecast is right....
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  • Day65

    Kayak fahren auf dem Lake Taupo

    September 28 in New Zealand

    Heute war wieder ein sehr schöner Tag :)
    Theresa und ich haben morgens gemütlich gefrühstückt und sind dann mit unseren Autos zum Acacia Bay gefahren, um uns dort Kayaks auszuleihen. Die Sonne schien und es war so gut wie kein Wind. Das perfekte Wetter also, um den See vom Kayak aus zu erkunden.

    Wir liehen die Kayaks bei einer Frau aus, die einen so starken neuseeländischen Akzent hatte, dass wir manchmal nur die Hälfte verstanden und wenn sie uns etwas fragte wir uns gegenseitig nur fragend anschauten. :D Sie erklärte uns den Weg zu einer Maori Steinmeißelei in einem Felsen und wir trugen das echt schwere Kayak zum Wasser.

    Wir schafften es trocken ins Boot und paddelten motiviert los. Zu Beginn waren wir richtig schnell. Irgendwann merkten wir das Rudern richtig dolle in den Armen. Und man merkte an unseren Schlangenlinien die wir plötzlich fuhren, dass wir müde wurden.. Manchmal begegneten uns Motor- oder Segelboote. Jedes Mal bekamen wir ein bisschen Schiss, wenn die Wellen, die die anderen Boote erzeugten, auf uns zu rollten. Aber wir schafften es ohne zu kentern an den drei Buchten vorbei, bis zu dem Maoribild. Das Bild sah aus wie ein Affenkopf in Stein gemeißelt. Voll cool. Das Wasser war so klar, dass man bis auf den Grund schauen konnte.
    Wir schipperten an den Stand und machten eine kleine Pause. Zwei Enten gesellten sich zu uns und lagen neben uns in der Sonne. Wir waren die Einzigen an dem Stand und hinter uns waren viele von den gelben Plopp-Blumen, in denen die Bienen summten. Schön war das.

    Irgendwann machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wieder fuhren wir voll die Schlangenlinien. Irgendwann probierten wir das Ruder zum lenken hingen am Boot aus und es ging plötzlich viel besser. Also düsten wir quasi zum Verleih zurück.
    Nach 4 Stunden kamen wir wieder an unseren Autos an. Wir beide merkten ordentlich, dass wir unsere Arme trainiert hatten. Also entschieden wir uns für einen entspannten Resttag am See. Wir fuhren zu einer Stelle an der ein heißer Thermalstrom in den See trifft, setzten uns in der Sonne und hielten die Füße in das super warme Wasser! Voll cool :)
    Theresa packte ihre Ukulele aus und wir spielten ein bisschen. Irgendwann legte ich mich hin, hörte Theresa und den Wellen zu und machte die Augen zu. Richtig Urlaub! :D

    Als die Sonne etwas schwächer wurde und es etwas abkühlte, gingen wir in ein Steg-Kaffee direkt am Seeufer und tranken gemeinsam noch einen Kaffee, bis Theresa los musste, um sich einen Platz auf dem Freecampingplatz zu sichern. Ich blieb noch etwas sitzen und wartete auf den Sonnenuntergang, was sich wirklich lohnte! Das war richtig schön.
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  • Day154

    Great Lake Taupo & Maori Rock Carving

    December 19, 2017 in New Zealand

    Insgesamt haben wir nun eine Woche am Great Lake Taupo und Umgebung verbracht. Angefangen von den Huka Falls, über Mount Tauhara bis hin zum Tongariro Alpine Crossing und dem Maori Rock Carving. Durch die Huka Falls (1. Bild), ein flacher, langer aber sehr gewaltiger Wasserfall, fließen pro Sekunde 200.000 Liter Wasser. Die Huka Falls sind ein Bestandteil des Waikato River, welcher sich vom Lake Taupo bis hin zur Tasmanischen See erstreckt. Er ist mit 425km der längste Fluss in Neuseeland. Diesen Wasserfall schauten wir uns am Mittwoch an und waren schwer beeindruckt, da er nicht nur Trinkwasser bereitstellt sondern auch 13% des Landes mit Strom versorgt. Am Donnerstag wanderten wir auf Mount Tauraha (3. Bild), von dem aus man einen schönen Blick über ganz Taupo und den See bis hin zu den Tongariro Bergen hatte. Nach dem Tongariro Crossing am Sonntag machten wir am Montag eine 2-stündige Bootstour zur Mine Bay, in der man den Maori Rock (4. & 5. Bild) bestaunen kann. Dort ist ein, von den Maori in Stein gemeißeltes, Gesicht des Maoris Ngatoroirangi, welcher 2 Maori-Stämme nach Taupo führte, zu sehen.
    Heute sagen wir Tschüss Lake Taupo, für uns geht es nun weiter in Richtung Napier und Hastings.
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    Great Lake Taupo & Maori Rock Carving

    Actually we stayed for at least one week in Taupo and its surrounding areas. Our journey started at the Huka Falls, went on to Mount Tauhara and the Tongariro Alpine Crossing and ends up with the Maori Rock Carvng. The Huka Falls are really amazing. Its a flat but long waterfall and its strength is massive cause there are running 200.000 litres of water through the falls. The Waikato River, the longest river in NZ with 425km length, starts from Lake Taupo and goes on till it reaches the Tasman Sea. We visited the Huka Falls on Wednesday and we where greatly impressed cause the falls providing drinking water for NZ and 13% of the whole NZ power.
    On Thursday we had a hike to the top of Mount Tauhara where we could see Lake Taupo and the city from above and the Tongariro mountains as well.
    After we made the Tongariro Crossing on Sunday, we went for a 2 hours ride with a boat to the Mine Bay. There we could admire the Maori Rock, a face of a Maori set in stone.
    Today we say Goodbye to Great Lake Taupo cause we go on to Napier and Hastings for the next days.
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  • Day128

    Glowworm Caves - Waitomo

    January 17, 2017 in New Zealand

    Kiwi Cave Rafting Tour
    -Abseiling
    -Glowworms
    -Black Water Rafting
    -Caving
    -Rock climbing

    Das alles beinhaltet die Tour. Es ging los mit dem Umziehen. Wir sahen wunderschön aus im Neoprenanzug mit Helm und den sogenannten Ugly Pants (in pink) zum Schutz des Anzuges. Dann mussten wir uns 27m tief in die dunkle Höhle abseilen.
    Sobald wir unten angekommen sind, machten wir uns auf in die erste Höhle. Es war wunderschön mit den Glühwürmchen 😍 durch laute Geräusche leuchten immer mehr von ihnen auf. Einfach traumhaft!
    Also haben wir alle unsere Stirnlampen ausgeschaltet und sind auf Tubes (Reifen) durch die dunkle Höhle getrieben und haben die Glühwürmchen bewundert, die über uns wie der Sternenhimmel wirkten.
    Weiter ging es mit dem Caving, wobei wir uns durch enge Spalten quetschen, auf dem Bauch durch kleine Löcher kriechen und über die rutschigen Steine klettern mussten. Sehr anstrengend und beängstigend... doch alle haben es heil bis zum Ende geschafft. Dort erwartete uns dann noch eine steile, 20m hohe Wand, die wir nur mit einem Seil gesichert alleine hochklettern mussten.
    Nach dem Abenteuer gab es für jeden noch eine warme Dusche und eine heiße Suppe!
    Es war wirklich cool und interessant die Glühwürmchen zu sehen, die eigentlich gar keine Würmer sondern die Larven einer Fliege sind. Die Larve leuchtet um ihre Beute anzulocken. Zum Fangen bzw. "Fishing" produziert die Larve bis zu 70 50cm lange klebrige Stränge, ähnlich wie eine Spinne.
    Die Art "Arachnocampa Luminosa" ist auch nicht mit dem europäischen Glühwürmchen verwandt, welche bei uns ja als leuchtende Käfer bekannt sind.
    Die Waitomo Caves sind der einzige Ort, wo es so viele Glühwürmchen auf einmal zu sehen gibt!
    Da wir keine Bilder aus der Höhle haben, hier ein Link zu einem Video, damit ihr eine kleinen Eindruck bekommt!
    https://www.youtube.com/watch?v=NpOpflrcNoE&feature=share
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  • Day73

    Waitomo - Black Water Rafting

    March 13 in New Zealand

    Nachdem es am Vorabend und die Nacht ziemlich heftig geregnet hat 🌧🌧 war ich gespannt ob das geplante Black Water Rafting in den Waitomo Caves überhaupt stattfindet.
    Waitomo liegt mitten im Nirgendwo. Touristen verirren sich eher selten in diesen Teil Neuseelands. Wenn dann nur um sich auf ein Abenteuer in den Caves zu begeben. Die unterirdischen Höhlen (30-100m tief) sind aus Sandstein. In ihrem inneren sind Millionen von Glühwürmchen zu Hause, außerdem führt ein Fluß hindurch!
    Wir waren schon eine Stunde vor unserer Tour am Treffpunkt und die Dame am Empfang fragte uns ob wir nicht für die Tour die gleich startet einspringen wollen, da 2 Personen bislang nicht aufgetaucht sind und sich auch nicht gemeldet haben. Also schnell die Badesachen 👙 gepackt und los ging’s.
    Unser Guide 👷‍♂️ Tom fuhr uns mit einem kleinen, klapprigen Bus in die Nähe der Höhlen. Hier bekamen wir unsere Ausrüstung - Neoprenanzug, spezielle Gummistiefel, Helm ⛑ mit Stirnlampe, Klettergeschirr und ein knallbuntes Höschen zum darüber ziehen. Optisch fast wie Clowns ging’s das letze Stück zu den Höhlen. Hier zeigte uns Tom die Technik zum Abseilen in die Caves. Langsam stieg der Adrenalinpegel 😬 und dann ging’s auch schon los!
    Die erste Hürde 30 m am Seil hängend in die Tiefe abseilen! Mit leicht schlotternden Beinen, hab ich mich gesichert, nochmal tief durchgeatmet 😤 und dann den Schritt ins nichts gewagt und mich Meter für Meter abgeseilt 😊. Als alle 6 Personen unten waren, bekamen wir unsere Tubs (übergroße, schwarze Schwimmreifen). Mit diesem sind wir dann ins Dunkel der Höhle, im etwa knietiefen Wasser, los marschiert. Nach einem guten Stück erreichten wir eine seichte Stelle. Unser Guide bat uns die Lampen auszuschalten. Plötzlich war es stockdunkel und es gab einen riesigen Donner (man hatte das Gefühl die Höhle bricht gleich zusammen 😬 kam aber ohne Ankündigung von unserem Führer) und überall fingen die Glühwürmchen an zu leuchten. Der Anblick war Mega 😍😍😍😍😍😍😍. Nach einiger Zeit setzen wir uns alle in unsere Tubes und haben uns hintereinander eingehängt. Los ging der Raft. Da wir unsere Lichter aus gelassen haben, konnten wir die ganze Zeit die Glühwürmchen um uns herum im Dunkel bestaunen! Einfach atemberaubenden 🤩🤩. Am Ende der Fahrt angekommen, sind wir zu Fuß noch weiter in die Caves vorgedrungen. Hier sind wir durch sehr schmale Felsspalten geklettert oder haben uns Kopfüber in diese hinabgelassen. Abenteuer pur 😎. Zwischendurch gabs einen kleinen Snack, bevor wir uns leider wieder auf den Rückweg machen mussten, haben wir noch einmal im stillen verweilt und ein letztes Mal die Millionen von Glühwürmchen bewundert. Am Ausgang angekommen mussten wir noch am Seil gesichert, fast senkrecht wieder den Felsen knapp 30 m hoch hinaufklettern 😊!
    Das Erlebnis war war unschlagbar! Falls irgendjemand jemals vor hat nach Neuseeland zu kommen sollte das auf jeden Fall auf der to do Liste stehen!!!
    Am Nachmittag haben wir noch einen Zwischenstopp in Hamilton eingelegt und den Botanischen Garten angeschaut. Dieser ist in viele kleine Themenbereiche unterteilt, z. B. Japanischer Garten, Englischer, Italienischer.... und war wunderschön anzuschauen 😃.
    Am Abend sind wir dann noch ein kleines Stück weiter gefahren und haben unser Lager direkt am See 🏕 aufgeschlagen 😊.
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Waikato

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