Norway
Skarvskjeran

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Travelers at this place
    • Day 11

      Wissen macht Å

      May 31 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

      Oder von Strömen und Fischen

      Heute ging‘s zurück von den wunderbaren Lofoten per Fähre aufs Festland nach Bodø.
      Doch zunächst stand noch ein Abstecher nach dem Dorf Å auf dem Programm. Hauptdarsteller beinahe jedes YouTube Videos über Norwegen, entlockte uns der Ort ein augenbrauenhebendes „Ah (ja)“. Schön, aber definitiv Kreisliga im Vergleich zu allem anderen hier.
      Aber auch wir konnten uns ein Selfie am „berühmten“ Ortsschild nicht verkneifen.
      Zum Zeitschinden bis die Fähre kam taugte er allemal.
      3 Stunden Überfahrt nach Bodø zwischen kettenhustenden Menschen in einer eigentümlich kalten Großraumkabine und Berti rollte wieder in Richtung der nächsten Sehenswürdigkeit. Saltstraumen… mit uns eine Karawane von Wohnmobilen, die man teilweise schon (er)kennt und man freut sich riesig, wenn einer mal wieder nervös wird und zu früh abbiegt, weil man dann vermutlich einen besseren Stellplatz ergattert. Ist ein bisschen wie beim Segeln.. 2 Boote eine Regatta und ab 2 Camper ein Rennen!
      ACHTUNG LERNGEFAHR:
      Saltstraumen ist der stärkste Mahlstrom der Welt!
      Der Name Saltstraumen bedeutet "Strom in Salten", benannt nach der örtlichen Region. Die Stärke des Gezeitenstroms ist auf die Enge des Sunds zurückzuführen. Über eine Länge von 2,5 Kilometern zwängen sich die Wassermassen, zwischen dem äußeren und inneren Saltfjord, durch eine Meeresenge von ca. 150 Metern. 400 Millionen Kubikmeter Wasser werden auf bis zu 40 km/h beschleunigt. Es bilden sich riesige Strudel mit einem Durchmesser von zehn Metern. Das reißerische Schauspiel des Saltstraumens wiederholt sich im Einklang mit Ebbe und Flut mehrmals am Tag. Während dem Höchst- und Tiefststand beruhigt sich das Wasser für kurze Zeit, ehe alles abermals beginnt.

      Der Tag war lang und das angedachte Freistehen wurde schnell zu einem, „lass uns einen Campingplatz aufsuchen“.
      Der 1. Platz hatte was von einer Legebatterie, also durchgestartet und weiter gefahren. Bauchgefühl ist ein guter Berater und der jetzige Platz für die Nacht ist, na was wohl, malerisch. Uns wurde noch eine Pizza gebacken (die nicht durch Bertis Tür passte vom Durchmesser) und ein Angelhotspot verraten, da wir unser Essen aufgrund der hiesigen Bierpreise mittlerweile selbst jagen müssen.
      Und wenn ein Norweger sagt, da beißen sie gut, dann hat das was von „Blinker rein, Fisch raus“. Eins ist klar, morgen gibt’s Fisch auf unserem Grill…. 3 Stück in 20 min.!! Voll stressig, weil wir kaum unser Bier trinken konnten!
      Mitternachtssonne haben wir endlich auch mal im wachen Zustand erlebt und ein Foto davon gemacht.
      Eines der wichtigsten Utensilien im Camper ist übrigens das gelbe Ding auf dem drittletzten Bild. Weshalb, verraten wir Euch morgen - auch wohin es geht…. wissen wir gerade selber nicht.
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    • Day 35

      Å - Kürzester Ortsname

      July 28, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 15 °C

      Å ist vorwiegend ein Fischerdorfmuseum und besteht aus 23 Gebäuden, die 150 Jahre alt sind und sich noch an ihrem alten Platz befinden. Dazu gehören Bootshäuser, eine Schmiede und eine Bäckerei sowie eine Trankocherei.
      Wir haben die verschiedenen Häuschen von außen angesehen. Es gibt viele solcher Örtchen hier. Manche finden wir sogar authentischer. Der Ort wirbt mit seinem überaus kurzem Ortsnamen und so rangeln sich die Besucher darum, sich vor eben jenem fotografieren zu lassen.
      Allerdings ist es gerade bei unserem Besuch überall sonnig, nur hier in Å nicht.
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    • Day 14

      Å Lofoten

      June 2 in Norway ⋅ 🌬 10 °C

      Und in der Tat, die Sonne geht hier nicht unter. Sind um Mitternacht bei Tageslicht eingeschlafen. Ruhig war es, bis auf ….. das prasseln der Regentropfen aufs Dach! Trübe Aussicht für den Tag. Wir haben uns dann dazu entschlossen, die nähere Umgebung mit dem Auto zu erkunden und dir typische Lofoten Motive zu suchen. Dafür haben wir nicht weit Fahren müssen. Die enge Straße, es gibt nur eine Hauptstraße, bietet ausreichend Platz und Abstecher zum Halten und Schiessen. Überall in der Luft der Geruch von Stockfisch!! Die Fische Hängen seit März, Kopflos, für ca. 10 Wochen zu trocken. Die Köpfe werden nach Nigeria exportiert, dort werden sie in der Fischsuppe verarbeitet. Und der Geruch war in Rouvers Maul. Der hat natürlich wieder was an Fischreste gefunden… Wollte es partout nicht abgegeben …. Haben wir mal kurz den Chef markieren müssen.
      Zurück in unsere Rorbuer ein Mittagsschläfchen gehalten. Dabei die Schliesszeit vom Restaurant verschlafen. Wir greifen zurück auf die eisernen Reserven: Spaghetti mit Tomatensauce. Kann auch lecker sein. Ansonsten ist die Ruhe herrlich, bis auf 15 Minuten hier im Tagebuch Texten, Einfach mal für sich zu sein! Keine Mails, keine Telefonate und WhatsApp…. was ist das. Einfach mal die Zweisamkeit genießen und diejenige die es interessiert nur über dieses Medium, ohne Kommentarfunktion, Einblicke in unserer Reise zu gewähren. Völlig losgelöst vom Kleinmachnower und Berliner Leben …. Einfach schön! Keine Sorgen, wir kommen wieder und für die ganz wichtige Nachrichten bzw. Notfälle (sollen bitte nicht eintreten) haben wir doch noch das Telefon dabei.
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    • Day 13

      Glomfjord - Å Lofoten

      June 1 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

      So trostlos (neblig trüb) wie das Hotel (inkl. Frühstück) und der Ort Glomfjord war das Wetter heute beim Aufstehen. Gleich wieder die große Sorge um das Wetter. Das passiert eben wenn man (oder Frau) von Petrus bis jetzt so verwöhnt worden ist. Wir vergessen, dass wir in Norwegen 🇳🇴 oberhalb des Polarkreises sind und trotz Klimawandel nicht wie bisher gefühlt, klimatologisch am Mittelmeer. Die Strecke entlang der Atlantikküste ist atemberaubend. Unterwegs die allerschönste Toilette Norwegens gesehen!! Ebenso der stärksten Geteidestrudel der Welt. Einfach mal die Landschaft und die Ausblicke um zu genießen.
      Kurz vor Bodœ kam dann doch noch die Sonne heraus. Rechtzeitig vor der Überfahrt. Noch Zeit für einen schnellen Kaffee auf einer Terrasse um dann rechtzeitig an der Fähre zu sein. 16:00 geht es los. Überfahrt nach Moskenes dauert ca. 4 Stunden Man sieht (Frau ins Besondere): alles wird gut.
      Bis zur Fähre sind wir genau 2890 km gefahren. Durchschnittlich 50 km/h. 57,5 Stunden Fahrzeit. Dazu kommen noch die Strecken der diversen Fähren ⛴️ ⛴️.
      Dank rechtzeitiger Kontaktaufnahme mit der Rederei war es mit dem Aussteigen an Bord alles unkompliziert, wir wurden erwartet. Die Crew war informiert, alle Sorgen im Vorfeld unbegründet. Es kann auch mal was klappen, oder?
      Gegen 20:00 🕗 kommen wir an. Dann steigt die Spannung wieder. Was ist mit der Unterkunft heute? Zwei Nächte in einer Rorbuer, das „Schnäppchen“!
      Aber……, es war alles gut. Die Beschreibung zur Buchung hat mal gepasst zu dem was wir vorgefunden haben. Was nicht passte, das Wetter!!! Nass und kalt 🥶, und bewölkt. Morgen soll es stürmen. Vielleicht sind dann die Wolken weggepustet ….
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    • Day 15

      Å - Auf den Lofoten

      June 13, 2022 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

      Der Wecker muss mich heute früh nicht wecken. Ich wache rechtzeitig auf, denn das muss ich auch. Die Fähre nach Moskenes auf den Lofoten fährt heute früh um 7:00 Uhr ab. Ich stehe nur 1km weit vom Fährterminal entfernt, also sollte das heute Morgen stressfrei verlaufen. Ohne Kaffee ☕️ geht aber nichts, der muss sein. Angeblich soll man spätestens eine Dreiviertelstunde vor Abfahrt am Terminal sein, also mache ich mich kurz vor sechs auf den Weg. Zu meinem Erstaunen stehen da gar keine Fahrzeuge und ich erkenne bald, dass diese bereits auf der Fähre sind. Okay, denke ich und fahre auf den Einweiser in gelber Warnweste zu. Der kontrolliert mein Ticket, sagt irgendwas auf norwegisch. Ich verstehe kein Wort, aber ich vermute ich soll auf die Fähre fahren. Mach das dann auch und halte dabei den Angestellten im Blick. Nicht dass wir uns missverstehen. Nach mir rollt noch ein LKW an Bord und dann, zu meiner größten Verwunderung, werden die Schotten zugemacht. Zwei Minuten später gehts auch schon los. Es ist 6 Uhr! Ich habe ernste Zweifel auf der richtigen Fähre zu sein. Ändern kann ich es jetzt ohnehin nicht mehr, also bin ich gespannt wo es hingeht. Aber schnell wird klar, alles ist klar. Nach den ersten Fotos nutze ich die Zeit und schreibe noch ein paar Emails und nehme dann irgendwo im Unterdeck am Fenster Platz. Nachdem wir die Schären hinter uns gelassen haben wiegt das Schiff seicht in der langen Dünung des Nordmeers und ich werde müde. Ich schließe die Auge und genieße die Fahrt, es liegen noch zwei Stunden Fahrt vor mir.
      Kurz vor neun kommen wir in Moskenes an und leider zeigt sich die Inselgruppe wolkenverhangen. Ich denke mir dabei nichts, fahre von der Fähre und dann gleich nach links, Richtung Å. Ja ja, es ist genau so. Å! Es ist der kürzeste Name für einen Ort in Norwegen. Er befindet sich am südlichen Ende der Lofoten. Aber bevor ich dort ankomme fahre ich ca. 2 km rechts ran und halte dort. Es regnet und das so richtig! Ich frühstücke erst einmal und nun ist auch die „deutsche“ Margarine aufgebraucht. Das war‘s mit good old Germay im Kühlschrank. Jetzt ist der Kühlschrank fest in norwegischer Hand.
      Ich werfe erneut einen Blick nach draußen, es ist ernüchternd. Es wird nicht besser. Die ersten Wohnmobilisten, die mittlerweile auch hier auf dem Seitenstreifen stehen, habe schon die Geduld verloren und laufen nun mit Regenschirmen an mir vorbei. Lofoten erkunden, mit Regenschirm? Ich gebe mir eine Ruck, tausche die Klamotten gegen wetterfestere, öffne die Tür und ein stechender Geruch schlägt mir entgegen. Es ist der Tørrfisk (Stockfisch), den sieht man hier an vielen Ecken an speziellen Holzgerüsten hängen. Ich marschiere also los und komme bald danach in Å an. Im norwegischen wird das A ich als Ä, sondern als langes O (Boot) ausgesprochen. Damit befinde ich mich also noch in Aa oder Ää, sondern und Oo 😲. Hier besuche ich das Tørrfisk Museum und mache noch einen Selbstversuch und probiere ein winziges Stück Tørrfisk der üblicherweise Dorsch ist. Es ist okay, winke dann aber dankend ab. Dann mache mich jetzt wieder auf den Rückweg, denn mittlerweile bin ich ziemlich naß. Ich fahre noch ein Stück und sehe die Massen an Wohnmobilen, in Reine ist kein Platz zu bekommen. Ich fahre weiter , finde eine Platz am Torsfjord und beschließe das schlechte Wetter, auch morgen hier auszusitzen.
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    • Day 13

      Å i Lofoten

      September 18, 2023 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

      Å hat wohl einen der kürzesten Ortsnamen weltweit.
      Die Geschichte des Dorfs ist dafür umso länger und vom Fischfang geprägt. Ein Rundgang bringt die historische Entwicklung des Fischfangs und des Ortes näher.Read more

    • Day 4

      Vierter Tag, Slussfors - Lofoten

      June 18, 2019 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

      Unser vierter Tag startete mit schönem Wetter und wie immer früh. Ein kleiner Kaffee aus Christians und Steffis Italo-Maschine und zack ging es los. Die Fähre um 15 Uhr war reserviert. Da wir ja nicht wirklich viel dabei haben, geht das Loskommen morgens immer flott.
      Der Weg dorthin, knapp 390 km durch die Berge Lapplands war unfassbar schön.
      Schneefelder, karge Tundra Böden und in den Tälern urwüchsige Wälder und kleine Ortschaften wechseln sich ab. Ungezügelte Flüsse rauschen überall. Das Schmelzwasser des letzten Winters läuft nach wie vor ab.
      Wir haben den Polarkreis überschritten!! Am nahezu höchsten Punkt des Passes mit 650 m ü NN ist im Grunde nichts mehr, außer die Geröllfelder, der sich im Winter schiebenden Eismassen und ein paar Seen. Dazu wir und knapp 100 Wohnmobile auf dem Parkplatz des Arctic Circle Centers. 🙈
      Die Fähre haben wir gut erreicht und tuckern nun 4 Stunden gen Osten nach „Å i Lofoten“ ins Brygga.
      Heute Abend gibt’s mal wieder ein Hotel.
      Der Verwahrlosungsgrad steigt.
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    • Day 4

      Lofoten erster Teil

      June 18, 2019 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

      Wir sind auf den Lofoten angekommen und sind überwältigt von der mystischen Stimmung und der Schönheit. Selbst jetzt bei tiefen Wolken wirkt es wie ein Bilderbuch.
      Das Hotel Brygga ist übrigens richtig hygge.
      Morgen hat das Auto Pause und wir Wandertag.
      Abends ist Party mit allen Teams. 🙈
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    Skarvskjeran

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