Norway
Skarvskjeran

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21 travelers at this place

  • Day4

    Vierter Tag, Slussfors - Lofoten

    June 18, 2019 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Unser vierter Tag startete mit schönem Wetter und wie immer früh. Ein kleiner Kaffee aus Christians und Steffis Italo-Maschine und zack ging es los. Die Fähre um 15 Uhr war reserviert. Da wir ja nicht wirklich viel dabei haben, geht das Loskommen morgens immer flott.
    Der Weg dorthin, knapp 390 km durch die Berge Lapplands war unfassbar schön.
    Schneefelder, karge Tundra Böden und in den Tälern urwüchsige Wälder und kleine Ortschaften wechseln sich ab. Ungezügelte Flüsse rauschen überall. Das Schmelzwasser des letzten Winters läuft nach wie vor ab.
    Wir haben den Polarkreis überschritten!! Am nahezu höchsten Punkt des Passes mit 650 m ü NN ist im Grunde nichts mehr, außer die Geröllfelder, der sich im Winter schiebenden Eismassen und ein paar Seen. Dazu wir und knapp 100 Wohnmobile auf dem Parkplatz des Arctic Circle Centers. 🙈
    Die Fähre haben wir gut erreicht und tuckern nun 4 Stunden gen Osten nach „Å i Lofoten“ ins Brygga.
    Heute Abend gibt’s mal wieder ein Hotel.
    Der Verwahrlosungsgrad steigt.
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  • Day4

    Lofoten erster Teil

    June 18, 2019 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    Wir sind auf den Lofoten angekommen und sind überwältigt von der mystischen Stimmung und der Schönheit. Selbst jetzt bei tiefen Wolken wirkt es wie ein Bilderbuch.
    Das Hotel Brygga ist übrigens richtig hygge.
    Morgen hat das Auto Pause und wir Wandertag.
    Abends ist Party mit allen Teams. 🙈
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  • Day38

    Å

    June 28, 2019 in Norway ⋅ 🌧 8 °C

    We had a bit of a look around central Svolvær, including a visit to the tourist info centre in the main square. It was quite cold, and we had a look in a few shops selling down filled jackets. Also in the main square we got chatting to a young lady working for one of the local tour operators. We told her we would be back there on Monday, and she offered to loan Tracey some warm clothes!
    We picked the hire car up at 11. We had booked a VW Golf, and they gave us Hybrid Rav4, a nice upgrade.
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  • Day106

    Å i Lofoten

    August 14, 2019 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Wir sind da - in den Lofoten! (M)ein Traum geht in Erfüllung. Bereits die Einfahrt mit der Fähre von Bodø nach Lofoten (3.5h Fahrt) ist sehr eindrücklich: aus dem Meer ragen spitze Berge und die Ruhe sowie der Nebel macht das ganze noch mystischer. Da wir spät ankommen (nach 21Uhr) und sehr hungrig sind, fahren wir bis nach „Å“, das westlichste Dorf auf den Lofoten. Leider ist immer noch touristische Hochsaison und gleichzeitig findet das „Arctic Race Norway“ statt. Wir können trotzdem noch ein Plätzchen (direkt an der Strasse) finden und unsere hungrige Mäuler endlich stopfen 😅
    Am nächsten Tag treffen wir auf Valentin (Studikollege von Nadia) und Franziska, welche mit dem Fahrrad unterwegs sind. Das trockene Wetter wird gleich ausgenutzt, um auf den ersten Berg zu steigen. Die Aussicht war unglaublich schön👌🏼

    PS: Caro, du hättest es geliebt! 😉
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  • Day58

    Å

    August 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Das war knapp! Soeben schaffen wir es als eines der letzten Fahrzeuge ohne Anmeldung auf die Fähre auf die Lofoten. Aus dem Heck sehen wir die enttäuschten Gesichter derer, die nicht mehr passten. Feixten wir eben noch, tun uns diese Leute nun aufrichtig leid.

    Wir ergattern einen Platz ganz vorne am Oberdeck mit Panoramablick. Die Fährüberfahrt nach Moskenes wird der Beschreibung „eine der schönsten der Welt“ mehr als gerecht. Der Wind pfeift. Wir verlassen langsam die Schären um Bodø, um auf das offene Meer zu gleiten. Wir passieren eine offensichtlich unbewohnte Insel. Gewaltig, klüftig, steil schaut sie aus dem Meer empor und spiegelt auf der felsig, nassen Fassade das satte Sonnenlicht des Meeres. Stets wenn ein kurzer Schauer während der Überfahrt auftaucht wird dieser harmonisch begleitet durch einen Regenbogen, der an seinem Ende im Meer einen Schatz verspricht. Und dieser Schatz lässt sich dann bereits durch die gute Sicht etwa 2 Stunden vor Ankunft im Nordmeer erahnen. Als Schemen am Horizont zunächst, dann wachsend an Größe und Kontur erwachen die Lofoten aus dem dunklen Blau des Meeres. Das Licht und Schattenspiel an diesen Breitengraden sucht seinesgleichen. Es fehlt mir an Kapazität diese visuellen Eindrücke in Gänze zu verarbeiten.

    Mit Ankunft verlässt uns das Glück - so scheint es. Der Campingplatz direkt am Fähranleger nimmt seit Mitte August keine Zeltenden mehr an. Danke für die Vorabinformation! 🙄
    Es ist bereits 20:30 Uhr und durchgefroren von der Überfahrt sowie ohne Ortskenntnis haben wir weder Kraft noch Lust einen Wildcamp-Platz herauszufordern. Wir finden ein „Hostel“ in der Nähe, in Å. Was für ein Glücksgriff! Es handelt sich um eine Mischung aus Aparthotel und Hostel in einem alten Fischereizentrum. Die rot angestrichenen Holzplanken dominieren die Pfahlbauten und zur Untermalung der Authentizität verarbeiten zwei Arbeiter direkt unter unseren Hostelräumen grade den Kabeljau-Fang des Tages. Wir stellen fest, dass wir im gesamten Hostel die einzigen Gäste sind und somit auch die urgemütliche, mollig warme Wohn-Lounge, Küche etc. für uns haben. Wir öffnen eine Flasche Wein, genehmigen uns einen Whisky und genießen den Premium-Blick auf die Mini-Bucht von Å. Traumhafter Start auf den Lofoten!
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  • Day57

    Å

    October 19, 2020 in Norway ⋅ ☀️ 3 °C

    Wenn ich manchmal meine Haustiere beobachte, wünschte ich, ich hätte auch diesen Gleichmut. Die unbeeideuckte Art, nur das Heute zu geniessen, sich nicht über morgen und übermorgen Gedanken machen zu müssen. Mir ist das nicht gegeben. Ich bin hochsensibel. Mein Hirn beschäftigt sich immer.
    Oft kann ich es steuern, oft nicht. Dann rattert es im Oberstübchen. Zum Schreiben ist das genial, zum Erinnern super, zum Leben mühsam.
    Mit Erinnern kann ich mein Hirn auch auf konstruktive Art füttern.
    Und Norwegen taugt gut fürs Erinnern.
    Å am Ende der Lofoten oder am Anfang, je nachdem ist ein netter kleiner Ort. Irgendetwas bei 100 Einwohner. Da kennt nicht nur jeder jeden, da weiss auch jeder über alles Bescheid. Wenn du da einen neuen Mann mitbringst, musst du ihm erst dem Ort vorstellen. Denn wenn der sich nicht mit allem versteht, oh, oh.
    Die Strasse wurde erst 1992 gebaut. Wie haben die da vorher gelebt? Voll abgeschieden. Fast alles gehört einer Familie. Was das ja auch erklären würde. Ob immer im Schoß der Familie so genial war? Wenn ich an meine Teenagerzeit denke würde ich sagen,nein.
    Hauptattraktionen sind das Fischerdorfmuseum, das Fischereimuseum und, das Stockfischmuseum. Die letzten beiden waren leider geschlossen.
    Aber das Fischerdorfmuseum ist offen, wir schlendern da ein wenig umher. Es ist hübsch angelegt, wobei das den Eindruck vermittelt, es wäre gerade erst sp aufgebaut. Nö, manche Häuser sind schon locker 150 Jahre alt. Und wenn ich das so sagen darf, dass sieht man ihnen nicht an. Dank des herrlichen Wetters leuchtet alles. Wir finden einige hübsche Spiegelungen, herrliche Aussichten, erste Herbstimpressionen.
    Ich überlege, ob ich hier wohnen wollen würde?
    Ich finde keine Antwort, ich meine, spontan ist die Antwort klar. Ja, gerne doch.
    Aber zum realen Leben gehört ja eben doch mehr dazu als ne spontane Jasagung. Komme ich mit der Einsamkeit auf Dauer zurecht? Reicht tolle Umgebung, um das auszugleichen? Was, wenn mich hier keiner akzeptiert? Was wenn man mich akzeptiert, aber nicht integriert? Ich meine, ohne Kino, Theater, Restaurant zu leben kann man jetzt ja gut üben. Wie es ausgeht, sehen wir ja. Begeisterung sieht anders aus.
    Und dennoch, der Ort hat etwas. Es ist nichts Magisches und nicht das übliche Oh Gott, das ist das Ende der Welt Feeling.
    Ich finde mal noch raus, was es ist....
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  • Day27

    Å

    June 9, 2017 in Norway ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem leckeren Frühstück in der Sonne vor unserer Hütte starten wir die Motoren. Wir fahren auf einer Traumstraße Richtung Lofoten.

    Bei einem Fotostop an einem Fjord spricht uns ein Norweger an. "Kaffee?" "Na klar!"
    Er renoviert gerade mitten in der Einsamkeit sein Elternhaus und ist froh, ein wenig Ablenkung zu haben. Wir sitzen auf der Terrasse und plaudern über dies und das. Zum Abschied muss er uns unbedingt noch sein Kettenfahrzeug zeigen, was er von der schwedischen Armee gekauft hat. Damit geht es im Herbst in die Berge zur Elchjagd. Nach einer Stunde verabschieden wir uns, denn wir haben noch knapp 250 km vor uns.

    In Henningsvær, einem kleinen Fischerdorf, was hauptsächlich von Tourismus lebt, essen wir auf der Mole unsere Mittagspølser. "Wo gibt's den hier Eis?" schallt es über den Platz. Eine Deutsche zerstört die Idylle abrupt. Ihrem Äußeren nach zu urteilen, ist das nicht der erste Eisladen, den sie gesucht (und gefunden) hat.

    Gegen Abend dann erreichen wir Å. Ein kleines Dorf am südlichen Ende der Lofoten-Hauptinsel, was erst seit 1992 über die Straße zu erreichen ist. Auf 100 Einwohner kommen schätzungsweise 200 Angeltouristen, die mit den Mietboten alles aus dem Wasser ziehen, was am Haken hängt.
    Wir übernachten in einer Rorbuer, einer ehemaligen Fischerhütte, die direkt am Hafen auf Holzpfählen steht.
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  • Day5

    Suche nach Campingplatz

    June 19, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 9 °C

    Wir nehmen die E10 in südlicher Richtung und suchen einen Camping Platz. Der südlichste Platz liegt am Ende der E10 kurz hinter Tind, dieser - der ist aber besetzt. Also geht es wieder zurück auf der E10 in nördlicher Richtung nach Moskenes.
    Den Ort mit dem kürzen Namen der Welt Å (iLofoten) hatten wir gar nicht wahrgenommen. Å ist ein bewohntes Museums Dorf . Die Trockenfisch Produktion wird hier in den Gebäuden eines traditionellen Fischbetriebs veranschaulicht.
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Skarvskjeran