Norway
Storvågan

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24 travelers at this place

  • Day6

    Die vierte Etappe

    July 22, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Lofoten - wir kommen!
    Wie jeden Tag sind wir um Zehn auf der Piste. Die Reifensensoren fordern energisch eine Überprüfung des Reifendruck‘s. Also kurzer Stop an einer Tanke... alles in Ordnung. Und weiter geht’s zur Fähre in Bognes.
    Diese ist bei unsere Ankunft auch gerade eingetroffen und spuckt reichlich Fahrzeuge aus. Eine halbe Stunde später sind wir auf dem Wasser.
    Wir verlassen die Fähre nach etwa einer Stunde in Lødingen und kommen 13:45 über die E10 auf den Lofoten an.
    Unser Stellplatz für die nächsten Tage: „Sandvika Fjord og Sjøhuscamping“ bei Kabelvåg auf der Insel Austvågøya.
    Bis hierher 2022 km.
    Wettertechnisch kämpft die Sonne noch kräftig gegen die Wolken, aber es hat aufgehört zu regnen und die Temperatur liegt immerhin bei 14 Grad. Und für die nächste Zeit prophezeien die Wetterköche freundlichere Tage. Na, schau mer mal... jedenfalls sind wir am Ziel und unsere Inseleroberung kann beginnen. 😉
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  • Day5

    Zwangspause auf den Lofoten

    February 26, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 2 °C

    Unlenkrolle fest, Flachriemen gerissen.
    Ersatzteile treffen am Freitag in der Werkstatt ein, diese werden per Flugzeug aus Oslo eingeflogen.
    Aber es hätte uns schlimmer treffen können. Nette Hütte an einem Fjord und ein Mietauto bis Freitag.Read more

  • Day9

    Die Moltebeere

    July 25, 2020 in Norway ⋅ ☀️ 13 °C

    Mir bisher in den Jahren zuvor verborgen geblieben, aber dieses Jahr endlich zu Hauf gefunden... die Moltebeere.

    Die Moltebeere, Sumpfbrombeere oder auch Torfbeere gehört botanisch zu den Rosengewächsen.
    Süßlich-bitter im Geschmack, reich an Vitamin C, aber auch A, B und E, Mineralien (Ph, Fe, Ca) und Antioxidanzien.
    Wird zu Marmelade, Soßen und geistigen Getränken verarbeitet.
    Mühsehlig die Ernte, vor Allem wegen der vielen Stechmücken im Moor.
    Aus Originalsamen gelingt die Anzucht vielleicht, allerdings müssen diese fast ein Jahr im Tiefkühlschrank eine Frostruhe durchlaufen...
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  • Day8

    Zweiter Tag Austvågøya

    July 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute geht es in den Inslnorden. Die E10 zurück nach Vestpollen und dann über die 888 über Laukvika, vorbei an den Sandbänken des Grunnfør-Fjord und den Moorebenen bei Sanden. Weiter entlang des Mor-Fjordes bis nach Fiskebøl. Hier legt die Fähre aus Melbu (Insel Hadseløya) an.
    Die Fahrt wird von kurzen Pausen zum laufen und fotografieren unterbrochen und tatsächlich zeigt sich im Laufe des Tages die Sonne.
    Nach der Rückkehr herrscht im Wohnwagen Hochsommer - 28 Grad... nun gut, wir hatten vergessen, die Heizung auszuschalten.

    Noch ein kleiner Exkurs zum Trockenfisch: Klippfisch ist die gesalzene und danach luftgetrocknete Variante, Stockfisch ausschließlich luftgetrocknet. Vorzugsweise Kabeljau (die nordische Dorschvariante), aber auch Seelachs oder Schellfisch.
    Italien ist dabei seit dem Mittelalter der größte Stockfischimporteur (85% der gehandelten Stockfischproduktion). Die Geschichte geht dabei auf einen italienischen Seemann namens Pietro Querini zurück, der im Frühjahr 1432 mit 17 weiteren Mannen von Fischern des Dörfchens Røst aus Seenot gerettet wurden. Nach deren Rückkehr nach Italien erhielt Querini eine Audienz beim Papst, dem er vom Stockfisch berichtete und wohl auch zu kosten gab. Dieser war von der neuen (Fasten-)Speise angetan und so nahm die Geschichte, oder der Stockfischimport seinen Lauf.
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  • Day7

    Austvågøy

    July 23, 2020 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Wie sagt ein allbekanntes Sprichwort: „Lobet den Tag nicht vor dem Abend!“.
    Seid Mitternacht regnet es ununterbrochen und ein böiger Wind ist dazugekommen...
    Nun gut, Schalenprinzip... oben drauf die Regenjacke und auf nach Kabelvåg. Der 1800-Seelenort hat eher historische Bedeutung. König Olav I. erschlug hier den lokalen Wikingerhäuptling Tore Hjort im Jahre des Herrn 999 und entwickelte den Ort zum Zentrum des Lofotenfischfangs. Zur damaligen Zeit hieß der Ort noch Vågar (übersetzt: Buchten) und wurde zu einer Marke wie heute Ikea oder H&M (wie der Reiseführer zu berichten weis). Im 12. Jh. wurde der Ort unter König Øystein Magnusson (1088-1123) zum Kirchensitz erhoben... der heutige Ortsname übersetzt als „Kapellenbucht“ resultiert aus dieser Zeit.
    Die heutige Lofotenkathedrale (der größte Kirchenbau aus Holz nördlich von Trondheim - neogotisch mit Elementen des Schweizerstils) wurde 1898 geweiht.
    Dann geht’s weiter in die benachbarte Lofotenhauptstadt Solvær, die im Laufe der Zeit, vor Allem durch die Motorisierung der Fischerei, dem benachbarten Kabelvåg den Rang abgelaufen hat.
    Im Zentrum reichlich Baubetrieb, lieblos das monstöse Einkaufszentrum á la Altmarktgalerie und Co. (von uns für einen kleinen Lebensmitteleinkauf genutzt), aber... vorgelagert das Inselchen Svinøya!
    Kurzweiliger Spaziergang mit einer Skulptur des hiesigen Malers Gunnar Bergs, einer verfallenen Bunkeranlage aus dem II. Weltkrieg (begehbar auf eigene Gefahr), die Skulptur „Fiskerkona“ (Fischerfrau) am Ende einer Molenanlage und auf dem Weg dorthin Massen getrockneter Fischköpfe (bei der hier betriebenen Stockfischproduktion sicher ein Restprodukt zur Gewinnung von Fischmehl). Fragt nicht nach dem Geruch...
    Am Abend köcheln wir gemütlich im Wohnwagen Zucchini/Paprika, Reis und Kotletter 😉.
    Ach ja, das Wetter hat sich beruhigt, aber die Bilder zeigen, Odyn testet uns weiter.
    Und ab halb Zehn regnet es wieder...
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  • Day14

    Regen auf den Lofoten

    October 24, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 2 °C

    Die letzten Tage mit Mietwagen wollten wir nutzen um die Lofoten zu erkunden. 6h Fahrzeit, Sonne, Regen, Schnee..... Und über 500 km. Nun sitzen wir in unserem Häuschen am Fjord und öffnen ein Flascherl Wein. Was anderes kann man bei Regen ja nicht machen :)Read more

  • Day5

    Endlich auf den Lofoten

    July 6, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute sind wir also endlich auf den Lofoten gelandet....die letzten beiden Tage waren wir nämlich nicht wie gedacht auf den Lofoten sondern auf den Vesterålen. Und obwohl die beiden Inselgruppen direkt ineinander übergehen, sind sie doch sehr unterschiedlich.
    Aber nun mal chronologisch. Für heute war von Anfang an klar, dass wir Kilometer machen wollten. Also gabs ein schnelles Frühstück mit gigantischem Blick in der Campingküche in Bleik und dann sind wir auch schon los, gen Süden an der wilden Westküste Andøyas entlang. Unterwegs haben wir wilde Küsten, Salzwiesen, wilde Schafe, blühende Moorlandschaften, Hot Tubs (leider zu spät entdeckt....mit Blick auf den Atlantik im erhöhten Außenwhirlpool sitzen hätte bei 10 Grad bestimmt auch Spaß gemacht), steile Hänge und niedliche Häuser mitten im Nirgendwo gesehen und feststellen können: hier wollen wir nochmal hin, zum Wandern!
    Dann sind wir entlang der Hurtigruten Linie am Sund und diversen unglaublichen Kulissen über Sortland (leichte Reizüberflutung durch Industrie und Kleinstadtflair) nach Melbu, wo wir tatsächlich die Fähre direkt bekommen haben und zackig auf die Lofoten übersetzen konnten. Hier reiht sich wieder Schneefeld an Wasserfall und wilde Szenerie, die wir einfach nur genießen und gar nicht wirklich fotografieren wollen.
    Wir haben heute unser Lager in einer sehr schönen Bucht (ungeplant) in einer russischen Enklave aufgeschlagen. Wieder mal direkt am Wasser, die Kinder angeln wie die Verrückten und wir erholen uns von dem Riesenschrecken, dass auf einmal der Autoschlüssel verschwunden war. Julius hatte ihn genommen und wieder zurück an den abgemachten Fleck gehängt, allerdings auf die Jacken und nicht unter die Jacken....und dann war er in Antons Kapuze gefallen und der Herr ist damit eine Stunde draußen rumgelaufen während wir 3 leicht aufgeregt den Camper auf den Kopf gestellt haben. Sein einziger Kommentar war: ich hab mich schon gewundert warum meine Kapuze so schwer war....
    Leider regnet es jetzt aber wir sitzen hoch und trocken, hinter uns heizt ein Ruski die mobile Banja (Schwitzzelt) an...es bleibt spannend
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  • Day13

    Angeln auf den Lofoten

    August 1, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute sind wir auf den echten Lofoten angekommen. Norwegens schönste Inselchen. Wir haben uns im südlichen Teil der Lofoten niedergelassen. Bei strahlenden Sonnenschein sind wir um 13.30h am Campingplatz angekommen. Wir haben einen schönen Zeltplatz am Fjord bekommen. Traumhaft. Mit Blick auf den gesamten Fjord, kristallklares Wasser und Berge. Nachdem unser Nachtlager aufgebaut war, wollten wir eine Bootsvermietung suchen. Das ging alles super schnell. Um 15:30h saßen wir im Boot und Andreas schipperte uns durch die Fjorde. Puh, die Wellen schaukelten uns von links nach rechts. Trotzdem hat unser Meisterangler Samuel einen Dorsch geangelt. Glückwunsch Samuel, du hast dafür gesorgt, dass wir etwas zum Abendessen bekamen😋...und Andreas hat uns nach 5 Stunden gesund und munter in den Hafen zurück gebracht.Read more

  • Day19

    Trollfjord und Mitternachtswanderung

    July 5, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Wie erwartet schlafen wir nicht so gut, denn bis spät in die Nacht kommen immer wieder Autos und Womos an oder fahren an der naheliegenden Straße vorbei. Es geht nach Svolvaer, wo wir einen Ausflug in den Trollfjord machen. Dort buchen wir bei XX... (?)eine Tour, die zwei Stunden später starten soll. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns mit einem Stadtrundgang. Da gibt es einen kleinen Markt, wo wir Elchsalami und Walfisch- Schinken probieren. (Das letztere nur Micha, ich will keinen Wal essen!). Alles schmeckt aber wie Wildschwein und eine Salami kostet 25 Euro!! Die Norweger spinnen einfach!! Dann geht die Tour los, aber vorher müssen wir lustige dicke wasserfeste Anzüge anziehen. Wir fahren mit einem Schlauchboot in den Trollfjord, wo wir nach See- Adlern Ausschau halten. Der Guide ist sehr freundlich und erzählt viel von der Geschichte des Trollfjords, die sehr interessant ist, vom harten Leben der Fischer und ihrer Familien und über die Seeadler. Mit Fisch werden die Seeadler angelockt, die vor allem immer dann kommen, wenn die Möwen da sind, denn sie stehlen ihnen das Futter. Den Trollfjord finden wir aber nicht so überragend, wie er angepriesen wird. Da gab es landschaftlich beeindruckendere Regionen hier, wie z.B.auf der Insel Senja. Insofern finden wir die 90 Euro p.P.nur bedingt gut eingesetzt. Nach der Rückkehr in den Hafen setzen wir unsere Fahrt fort. Nächste Station ist das Wikinger-Museum in Borg. Nur Micha geht hinein, es kostet 20 Euro Eintritt und lohnt sich eigentlich gar nicht, wie er im Nachhinein meint. Man hätte mit einem Wikingerschiff auf dem See rumfahren, was er aber auch nicht getan hat, dafür übt er sich in Axtwerfen und Bogenschießen. Darüber hinaus gibt es ein Langhaus zu sehen, eine kleine Ausstellung und ein paar Filme zur Geschichte des Jarls, der in dem Langhaus gelebt hat.
    Wir fahren weiter zu einem Stellplatz an einem Strand abseits der Route. Auch hier sind wir nicht die ersten! Es stehen bereits mehrere Autos, Womos, Zelte etc.dort und es herrscht ein reges Kommen und Gehen. Wir befürchten eine erneute unruhige Nacht, bleiben dennoch stehen, da wir auch keinen anderen guten Platz in der App finden können. Meine Laune nähert sich dem Tiefpunkt. Norwegen nervt! Es ist voll, es ist teuer, es ist kalt und wir essen bei gewohnten 10 Grad zu Abend im Womo. Aber wir entscheiden uns, nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Wir gehen ca. 22 Uhr los und wollen nur ein bisschen an dem Berge entlang gehen. Der Ausblick ist wirklich sehr schön und entschädigt etwas für den Rest. Aus unserem kleinen Spaziergang wird dann allerdings ein 2,5 stündige Wanderung um die gesamte Landzunge in den Ort der Nachbarbucht und zurück über den Berg. Der Nachbarort war ganz früher nur per Boot erreichbar, dann nach Bau eines Weges nur über diesen Berg und erst 1998 (!) durch einen Autotunnel. Die Wanderung war wirklich schön, mit Blick auf die an die Südsee erinnernde Strände, an Bergen und Bächen mit glasklarem Wasser vorbei und immer wieder stehen Schäfchen rum. Halb eins kommen wir wieder am Womo an und wir alle drei fallen todmüde ins Bett.
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You might also know this place by the following names:

Storvågan, Storvagan

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