Palestine
Kidron Valley

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
  • Day16

    Jerusalem

    May 22 in Israel ⋅ 🌙 17 °C

    Fast alle Teams vom Toten Meer in Jerusalem angekommen.
    Temperaturschock
    Vor 3h noch in Badehose bei 38°C und jetzt bei gefühlten 15°
    Lange Hose und Jacke ....... Socken, Mütze und Bettfläschle...

    Anni Arnegger

    Oh, Ihr Armen🙈🙈 zieht euch warm an😆

    5/22/22Reply
     
  • Day17

    Herbergssuche

    May 23 in Israel ⋅ ⛅ 16 °C

    Es hat in hiesigen Gefilden, Ecke Jerusalem/Bethlehem, ja eine gewisse Tradition, dass sich die Herbergssuche etwas schwieriger gestaltet. Gestern Abend begab es sich, dass wir nach der Rückkehr vom Abendmahl unseren Camp-Platz verwaist vorfanden. Es stellte sich heraus, dass wir (wie alle anderen Teams) am falschen Ende des Großparkplatzes aufgebaut hatten. Und so kamen wir zur einmaligen Gelegenheit, mitten in der Nacht fertig aufgebaute Igluzelte durch Jerusalem zu tragen. Kann auch nicht jeder behaupten.

    Für heute hat sich uns ein Einheimischer als Stadtführer angedient. Es wird also ein lehrreicher Tag.
    Read more

    Roco Menzil

    Guten Morgen

    5/23/22Reply
     
  • Day17

    Religionsunterricht

    May 23 in Israel ⋅ ⛅ 13 °C

    Viel gelernt heute über die Merkwürdigkeiten von Religionen und über die Absurdität des ewigen Kampfes um den vermeintlich einzig wahren Glauben. Und geradezu bizarre Formen von Frömmigkeit erlebt an der Wiege dreier großer Weltreligionen.

    Mit Muriel hatten wir einen profunden und unterhaltsamen Stadtführer auf unserer Humor-Wellenlänge. Er hatte uns am Vorabend am Parkplatz angesprochen und seine Dienste angeboten: "You pay what you think is adequate."

    Am Ende des Tages dann große Fragen: Warum nur können die Religionen nicht einfach friedlich koexistieren? Und warum werden sie ein ums andere Mal politisch instrumentalisiert?

    P.S. Wenn es darum geht, den Menschen Devotionalien zu verscherbeln, sind sich Juden, Christen und Moslems plötzlich auf wundersame Weise einig. Auch das sieht man in Jerusalem.
    Read more

  • Day17

    Volkswandertag auf den Spuren Jesu

    May 23 in Israel ⋅ 🌙 18 °C

    Der Fuhrpark der königl. Karawanserei hatte heute Pause, die Kameltreiber haben sich die Sohlen heißgelaufen in Jerusalem und Bethlehem. Zum Glück gab's im Basar neue Lederschlappen, wir sind also Dank Orly (Orga-Chefin Israel) frisch hufbeschlagen.
    Stay tuned for details and more pictures. Erstmal Abendessen.

    P.S.Und auf vielfachen Wunsch Einzelner nun mit Büßerschlappenfoto.
    Read more

    Heidrun Neuser

    Kein Foto von den Schlappen?

    5/23/22Reply
     
  • Day17

    Jerusalem zu Fuß

    May 23 in Israel ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute machen wir uns zu Fuß auf, Jerusalem zu entdecken. Unser erstes Ziel auf dem Weg zur Altstadt war das Grab von Oskar Schindler.
    Danach zur Klagemauer und dann zur Grabeskirche. Zuvor holen wir aber unsere Geschenke ab, ..... typisch hebräische Sandalen mit langen Riemen um die Krampfadern komplett abzuwürgen. In der Grabeskirche teilen sich die Wege, nicht alle wollen anstehen um ganz ins Grab zu kommen und gehen fürs Abendessen einkaufen. Nur zwei schaffens zum Damaskustor, der St. Anna Basilika, den Garten Gezemane und in die Kirche aller Religionen.Read more

    Thomas Merath

    Da kommt was zusammen🤣🤣🤣

    5/23/22Reply
     
  • Day9

    Treffen mit einem messianischen Juden

    October 25, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 21 °C

    Mero war ein orthodoxer Jude und ist vor 32 Jahren zum Glauben gekommen. Er ist verantwortlich für den Templerfriedhof und dem Friedhof für erweckte Juden in der deutschen Kolonie Jerusalems. Er hat die Vision von Gott bekommen, die Friedhofsmauer mit biblischen Geschichten zu bemalen bzw. bemalen zu lassenRead more

    Nicolle

    Wow wunderschön 🙂

    10/26/19Reply
    Conny Olschewski

    Schuhmacher aus Bethlehem

    10/26/19Reply
    Conny Olschewski

    ...kam aus Leipzig

    10/26/19Reply
     
  • Day34

    Jerusalem 2016

    April 18, 2021 in Israel ⋅ ⛅ 5 °C

    Es gibt wahrscheinlich keinen zweiten Ort, der so eine weltbewegende ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Geschichte aufweist, wie die Altstadt von Jerusalem - vielleicht der wichtigste Quadratkilometer der letzten 2000 Jahre, bis heute noch!

    Wie im Footprint über Kairo, fange ich erst gar nicht mit Fakten an - jeder kennt diese Stadt und.....ich möchte auch nicht politisch werden.

    Dafür gibt's drei Kurzgeschichten, die ein Stück weit meine 5 Tage in diesem Schmelztiegel der Kulturen und Religionen umreißen - genügend persönliche Eindrücke!

    1. Österreichisches Hospiz:

    Seit 1863 empfängt das Österreichische Hospiz, direkt an der Via Dolorosa gelegen, Pilger aus aller Welt - ein Haus umgeben von Geschichte!

    Ihr könnt es euch ja fast schon denken, wie ich auf dieses Unterkunft aufmerksam wurde - ganz genau, durch eine TV Dokumentation!

    Jedem, der einmal vor hat, sich in das Abenteuer Jerusalem zu stürzen, sei das Hospiz uneingeschränkt empfohlen. Egal ob im einfachen Schlafsaal ( natürlich streng nach Geschlechtern geteilt ), oder in den etwas komfortableren Doppelzimmern - ihr werdet begeistert und mitten im Geschehen sein!

    Das Haus war für mich wie ein Zeitsprung zurück ins 19. Jahrhundert, aber auch ein Ort der Ruhe und des Friedens - nach täglich vielen Stunden on Tour!

    Die Spaziergänge auf der Via Dolorosa bis hin zur Grabeskirche konnte ich direkt am Hospiz starten - Geschichte pur auf jedem einzelnen Schritt.

    Und, es gab noch etwas, das diese Unterkunft so besonders machte, der große Hospizgarten - Grünflächen sind sehr selten zu sehen im Häusermeer! Einige Meter oberhalb der lärmenden Menschenmassen, die stets vom oder zum Damaskus-Tor strömten, gab's dort ein kleines Café mit österreichischen Lekkerlis auf der Karte.

    An diesem Ort zu sitzen und Meindl Kaffee, Apfelstrudel, Kaiserschmarn oder auch ein echtes Wiener Schnitzel zu genießen, war schon ungewöhnlich - und das, mit direkter Aussicht auf Teile die Jerusalemer Altstadt.

    2. Grabeskirche:

    Es gibt Plätze auf der Welt, die berühren und.....eine spürbare Kraft verströmen - die Grabeskirche gehört für mich definitiv dazu.

    Kein Ort den ich je besucht habe, schenk den Gläubigen wohl mehr Seligkeit, als diese unscheinbare Kirche. Wer sieht, der kann an diesem Ort beobachtet, wie sich Menschen Tränen der Freude aus den Augen wischen und wird darauf hin, selbst nach einem Taschentuch greifen.

    Pures Glück und Dankbarkeit in alten, vom Leben gezeichneten Gesichtern - bei Menschen, die es von alleine nicht mehr auf die Knie schaffen am Salbstein Jesu.

    Glaube kann wahrlich Berge versetzen - ich hab's gesehen!

    Die Marmorplatte, seit einer Ewigkeit von Menschenhand gestreichelt, ist spiegelglatt und soll immer noch die Gleiche sein, auf der Jesus vor seiner Beerdigung lag - eine einzigartige Berührungsrelique!

    Wie unzählige Menschen vor mir, kniete ich davor, nahm mein Halstuch und wischte damit über den Salbstein - bis heute, beschützt es mich, bringt mir Glück und ist für mich zu meinem kostbarsten Besitz geworden.

    Ich bin wahrlich kein religiöser Mensch sondern würde mich selbst, eher als spirituell bezeichnen - nun, es gibt eben zahlreiche Arten zu glauben!

    3. Durch die Gassen:

    Wer sich vor Menschenmassen fürchtet, oder mit schwerst bewaffeneten Einheiten der israelischen Armee an jeder Ecke nicht klarkommt, der sollte die Altstadt einfach meiden - alle Anderen, erwartet in den engen Gassen..... einfach alles!

    Vergesst die Guides und Reiseführer mit ihren Schirmen und stürzt euch alleine in das Abenteuer - ihr geht schon nicht verloren, auf einem Quadratkilometer!

    Irgendwie, kommt man irgendwann irgendwo an, aber sicherlich nicht da wo man eigentlich hin wollte - und dann, verirrt man sich zum xten Mal, nur um festzustellen, daß man schon genauso oft am Ziel vorbei gelaufen ist.

    Was soll's, daß Chaos war schon lange vor euch da - wenn nicht dort wo sonst? Warum sollte es euch anders ergehen, als allen Besuchern zuvor - es ist schließlich die Altstadt Jerusalems!
    Read more

    Jan Hinkelbein

    da will ich auch noch hin ☺️

    4/16/21Reply
    D.O.T

    Deine Liste wird langsam zur Herausforderung 😎🧿😅!

    4/16/21Reply
    Jan Hinkelbein

    hab ja noch 30 Jahre Zeit 😅

    4/16/21Reply
    D.O.T

    Inşallah 🙏🙏🧿🧿😅!

    4/16/21Reply
     
  • Day8

    David Stadt

    October 24, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 17 °C

    Die David Stadt ist der Geburtsort von Jerusalem, da wo alles begann. In der Bibel steht, David habe die Stadt durch die Wasserkanäle erobert. Wir sind heute u.a. auch durch die Wasserkanäle gelaufen... ganz schön eng...
    Rausgekommen sind wir am Teich Siloah. Wo später Jesus einen Blinden heilte. ( Johannes 9)
    Read more

    Conny Olschewski

    Mann beachte den Wasserstand

    10/24/19Reply
    Conny Olschewski

    Teich Siloah heute ohne Wasser. Ist nur ein Bruchteil ausgegraben. Vielleicht finde ich noch ein Bild....

    10/24/19Reply
     
  • Day148

    Jerusalem das Zentrum der Welt

    January 28, 2020 in Palestine ⋅ ⛅ 7 °C

    In Jerusalem treffen einige Weltreligionen aufeinander! In der Bibel wird Jerusalem als Zentrum und Ursprung des Universums, der Ort an dem Jesus gekreuzigt und beerdigt wurde, beschrieben und auch die Moslems sehen im Felsendom den Ort an dem ihr Prophet Mohammed in den Himmel aufgefahren ist. Folglich war Jerusalem immer stark umkämpft, denn sowohl Juden, Moslems und auch Christen beanspruchten diese heilige Stadt für sich. In dieser historischen Stadt steckt unglaublich viel Geschichte und jeder Stein ist für den einen oder anderen heilig! Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, dass die überall verfolgten Juden hier ihren Staat gefunden haben, jedoch ist dies auch auf Kosten der Palästinenser geschehen, deren Land von den Israelis einfach annektiert wurde... Aber auch wir Europäer haben mit unserer Kolonialisierung maßgeblich mit zur Destabilisierung des Nahen Ostens beigetragen, welche zum Beispiel in diesen Konflikten gipfelt und zu viel Leid und Terror geführt hat. So klar wie hier, ist uns dies noch nirgends geworden und es ist schade das der ursprüngliche Gedanke Jerusalems mit einem Tempel für alle Menschen der Welt, so weit weg gerückt ist...Read more

  • Day9

    "No $, only Shekel" - Omer, Taxidriver

    September 28, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 25 °C

    In Jerusalem treffe ich meinen Bruder Max und seine Freundin Gabi. In keiner je von mir besuchten Stadt prallen die Kulturen derart aufeinander, wie hier. Am Tag meiner Ankunft ist Max' Geburtstag ... und Shabbat. Als ich abends zum vereinbarten Treffpunkt ins Zentrum von Jerusalem laufe, kommen mir christliche Mönche und Priester entgegen, während hunderte geschäftig wirkende utlraorthodoxe Juden in glaubenskonformer Kleidung zum Gebet Richtung Klagemauer eilen. Es wehen blaue Davidsterne über den engen Gassen der Souks als mit knackenden Geräuschen das Erwachen zahlreicher Lautsprecher angekündigt wird. Mehrere Muezzine rufen die muslimischen Gläubigen dröhnend zum Gebet. Dazu wabert eine Mischung aus Weihrauch, Falafeln und frischem Backlava um die unzähligen Stände der Straßenverkäufer. Offiziell haben sich die Religionen mit der Situation in Jerusalem arrangiert und immer wieder wird hier von "Gentleman Agreements" gesprochen. Jedoch stehen an jeder zweiten Gassenecke mehrere schwer bewaffnete isrealische Polizisten und Mitglieder des Militärs mit Schusswaffen und Gasgranatenwerfern. Die allgegenwärtige Atmosphäre des gegenseitigen Taxierens spiegelt eher eine Verkeilung der Konfliktparteien, denn wirkliches Agreement wider. Am Busbahnhof: Personenscanner. Eingang zur Klagemauer: Personenscanner. Besuch des Felsendoms: Personenscanner. Lediglich am heiligsten Ort des Christentums, der nur wenige Meter entfernten Grabeskirche, gibt es weder Kontrollen, noch Militärpräsenz oder Ordner. An der Stelle der Kreuzigung und Beerdigung Jesu selbst herrscht ein Zustand der jeglichen Spiritualität entbehrt. Unter Drängeln und Schubsen wird in die Kirche gedrungen wie auf ein Festivalgelände. Während die einen auf Knien über den Boden rutschen und unter Tränen Bettlaken und Rosenkränze über den Aufbarungsstein Jesu reiben, stehen andere daneben und drehen in Flip Flops und bunten Hemden V-logs. Auf dem Weg zurück zu meinem Hostel steigt ein Mädchen, geschätzt ein paar Jahre jünger als ich, in die Straßenbahn ein und setzt sich mir gegenüber. Sie hat eine moderne gelbe Handtasche bei sich, wippt zur Musik aus ihren Kopfhörern und scheint auf dem Heimweg von der Arbeit zu sein. Eigentlich genau das, was für mich als alltäglich gilt. Nur hat dieses Mädchen in seinem Alltag neben einer Pistole noch zwei Magazine am Gürtel und ein Maschinengewehr liegt auf ihrem Schoß wie bei mir eine Bäckertüte.

    Die Stadt hat mich mit ihrer Aura fasziniert und abgestoßen zugleich. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wie der Alltag hier überhaupt funktioniern kann. Verschiedenste Welten liegen hier auf kleinstem Raum. Nur etwa 10 km weiter liegt hinter einer 8 Meter hohen Betonmauer noch eine weitere Welt.
    Read more

    Ayman Temraz

    Ich hoffe, eines Tages nach Jerusalem zu gehen.

    10/28/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

Kidron Valley

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now