Palestine
East Jerusalem

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79 travelers at this place

  • Day19

    Tempelberg

    February 25, 2019 in Palestine ⋅ ☀️ 7 °C

    Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass sich am Tor zum Tempelberg durch intensive Polizei-Kontrollen, teilweise unangenehm lange Schlangen bilden können, deshalb machten wir uns zur gewohnten Uhrzeit früh am Morgen auf den Weg. Um kurz nach 7 Uhr waren dann auch die Straßen noch angenehm leer. Zu Fuß gelangten wir ziemlich schnell an die Klagemauer und von dort aus durch die "Polizei-Schleuse" (mit 0,0 Wartezeit) auf den Tempelberg und waren somit quasi über die Grenze nach Palästina eingereist. Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel zeigte sich in der Morgensonne in all seiner Pracht. Noch waren hier wenig Touristen unterwegs, was sich vermutlich bald ändern würde.Read more

  • Day8

    David Stadt

    October 24, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 17 °C

    Die David Stadt ist der Geburtsort von Jerusalem, da wo alles begann. In der Bibel steht, David habe die Stadt durch die Wasserkanäle erobert. Wir sind heute u.a. auch durch die Wasserkanäle gelaufen... ganz schön eng...
    Rausgekommen sind wir am Teich Siloah. Wo später Jesus einen Blinden heilte. ( Johannes 9)
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  • Day8

    Via Dolorosa mit Lücken und rückwärts

    May 10, 2019 in Palestine ⋅ ☀️ 18 °C

    Side-Fact zur Klagemauer: Männer und Frauen sind getrennt, wobei die Männer mehr Platz haben als die Frauen.

    Ansonsten ist es einfach beeindruckend: Menschen pressen ihre Gesichter in ihre Gebetsbücher, stecken Zettel in die Mauer... auf einmal herrscht Ruhe inmitten der Hektik Jerusalems.

    Wir verabschieden uns vom Schwafel-Ami und ziehen mit 3 Mädels von der Klagemauer aus allein los.

    Unterwegs sammeln wir noch Richard ein, unseren 73-jährigen schwulen Kanadier. Der ist auf der Führung abhanden gekommen, ohne dass es dem Guide aufgefallen wäre. Dankbar schließt er sich uns an.

    Erst mal einen Erholungs-Eiskaffee, dann geht es an die Planung des restlichen Nachmittags.

    Anja ist der neue Guide, zusammen mit ihrem Lonely Planet. Der Tempelberg ist heute - wegen Shabbat - für Touristen gesperrt. Also versuchen wir, die Via Dolorosa - den ehemaligen Kreuzweg - unsicher zu machen. Zwar rückwärts, aber egal.

    Die Altstadt ist extrem verwinkelt und - wegen Freitag - so voller Menschen, dass die Orientierung schwerfällt und wir aus Versehen fast alle Stationen auslassen, was für mich nicht weiter wild ist. 😜

    Mit fällt es ohnehin schwer, mich auf diese ganze Jesusgeschichte einzulassen, zumal ich mittlerweile sehe, wieviel falsch überliefert wurde und/oder wie viele verschiedene Interpretationen es zu allen vermeintlichen Tatsachen gibt, weswegen sie die Menschen die Köpfe einhauen...

    Trotzdem finde ich die Gläubigen und ihr Verhalten interessant und habe auch Ehrfurcht vor der Macht der Religion und vor der Möglichkeit, Menschen friedlich zu vereinen.

    Wir starten an der Grabeskirche, wo Jesus gekreuzigt wurde und wieder auferstanden ist.

    Beeindruckend ist der Bau auf jeden Fall, er hat gigantische Ausmaße.

    In der Warteschlange für den Blick auf Jesus Grab treffen wir zwei deutschsprachige Jungs, die gerade eine Art Priester - Praktikum machen, und uns einiges erklären.

    Gleich am Anfang der Kirche ist der Salbungsstein Jesus, was erklärt, warum dort so viele Menschen den Boden küssen.

    Errichtet wurde die Kirche von Helena um 300 n. Chr. auf dem Golgata Felsen, auf dem Jesus gekreuzigt wurde.

    Vorher stand da Hadrians Venustempel. Helena nahm an, dass dieser die Christen vertreiben ließ und hat daher den Tempel platt gemacht und durch die Kirche ersetzt. Und wohl auch den Leichnam Jesus "umgeparkt".

    Auf der Rückseite vom Grab Jesus gibt es eine winzige Kapelle, in der ausgewählte Gläubige auf Knien beten und weinen.

    Als wir dran sind mit dem Blick auf das Grab, dauert es keine 5 Sekunden, bevor ein Priestertürsteher energisch gegen die Wand klatscht und "Come on!" schreit, Fotos sind natürlich eh verboten. Ist schon so eine Sache mit dem Business Religion.

    Mein Fazit: So beeindruckend der Prunk und die Intensität der Gläubigen auch ist, habe ich mich in den kleineren Kirchen in Nazareth viel entspannter und heimeliger gefühlt. Hier geht es zu wie einem Taubenschlag aus Selfies.

    Vorbei an weiteren Kreuzwegstationen enden wir bei Station 2, es wird ja auch später und alle machen pünktlich Feierabend 😅
    Diese Station ist ein hübscher Innenhof.
    Hier soll Jesus gegenüber dem Eingang zur Verurteilungskapelle sein Kreuz genommen haben. In der Geißelungskapelle soll er gegeißelt worden sein.

    Vor dem Altar hängt eine große Dornenkrone von der Gewölbedecke. Die Fenster dieser Kapelle zeigen die Menschenmassen, die sich das Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

    Yoah. Reicht für mich. Fühle mich ein Bisschen wie in einer Märchenstunde, und freue mich, dass jetzt Feierabend mit Kreuzweg ist.

    Durch wahnsinnige Menschenmassen, die aus der Al-Aqsa-Moschee zurückkommen, lassen wir uns aus einem der vielen Alstadttore schieben. Ich halte mich zwischen ein paar Frauen versteckt, um möglichem Gegrabbel zu entgehen und entdecke unter ihnen auf das ein oder andere freundliche Gesicht, was mich mit Blicken ermutigt, durchzuhalten.

    Alles klappt super.

    Weiter auf den Ölberg, wo es zum Hintergrund der sinkenden Sonne einen traumhaften Blick über Jerusalem gibt.
    Und über den gigantischen Friedhof unter uns.

    Wer sich hier heute begraben lassen möchte, zahlt etwa 100.000 Euro pro Grab und wir philosophieren in der Abenddämmerung darüber, ob einem das wohl einen der vorderen Plätze im Himmel sichert oder ob man mit dem Geld nicht lieber was Gutes anstellen sollte.

    Da Rich die Klagemauer am Tag verpasst hat, aber auch etwas orientierungslos ist begleite ich ihn am Abend noch einmal und bin begeistert. Jaaaaa. Eigentlich sollte man als Tourist da wohl nicht unbedingt Freitag Abend hin, aber die Stimmung und das Ambiente waren einmalig und ganz anders als am Tag. Frauen und Männer singen und tanzen, liegen sich in den Armen und sind ganz beisammen. Fast ein bisschen Festivalfeeling, alles ist ganz friedlich.

    Ich bin erstaunt, wie viele junge Menschen hier sind. Nur vereinzelt ist mal jemand über 40 zu sehen...

    Zurück geht es wieder durch die Gassen der Altstadt, wo diesmal anstelle der Muslime die Juden durch die Gänge sausen, auf dem Weg zur Mauer, in Hektik, Kinder werden angetrieben und Touristen aus dem Weg geschoben mit arroganten Blicken, die zu sagen scheinen "Aus dem Weg, Gott wartet auf mich!" 🙃
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  • Day5

    Jerusalem

    November 23, 2019 in Palestine ⋅ ☀️ 15 °C

    At 5:30 we got up and into the private taxi waiting to get us to the border crossing between Jordan and Israel. It was supposed to open at 6:30 but the border guard left us - and others - waiting until 7. Then the chaos began with border officers not showing up, therefore necessary stations were not occupied. Also nobody told us what's happening. Some other 25 foreigners were waiting with us and we were pretty tense because the Israeli side of the border was supposed to close on 10:30 because of Sabbath. With a lot of delay we arrived at the Isreal border after passing several checkpoints. There the process was organised and went pretty smoothly. We expected it to be more complicated as we've travelled previously into muslim countries like Malaysia and Indonesia. We hopped on a shared minibus to Jerusalem and half an hour later we had the first glimpse of the majestic old city.
    First we went to the hostel called Chain Gate Hostel directly in the old city center. Getting there proved to be a bit complicated because it was right next to the Temple Mount where two important mosques are located. The entry to there is just possible in specific days and timeframes. We were stopped by heavily armed police (or military) officers before we found the right way to get there.
    After a short break we headed into the city. First straight through the markets to the visitor center to get an overview. Afterwards we walked the ramparts (old city walls) for a view over the city and to get a feeling of distances and landmarks to navigate. Then we walked the Via Dolorosa (where Jesus carried the cross) with all stations until the Church of the Holy Sepulchre. A place I've never heard of before where Jesus is supposed to have been laid down and ascended to heaven. It was quite a circus in there, packed with people from the several Catholic congregations. Different parts are dedicated to these congregations and there have been - even violent - clashes between them in the past. It wasn't a place of calmth or reflection. We decided to come back the other day at 5:30 for a Roman Catholic Mass.
    After this we needed something to eat and some rest. So we stopped at the first shop we saw and bought a Falafel pita with cheese. It turned out to be super expensive at 30 NIS each, which is around 12.50€ :(
    We went to the hostel, had some coffee, tea and rest. Later we got out again and explored the surroundings of the old city. Spoiler: There's not too much to see. But it's more lively than the ghost town of the old city at nights.
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  • Day11

    Jerusalem - Hezekiah's Tunnel

    April 15, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 16 °C

    The Gihon Spring is an important water source for Jerusalem. In Hezekiah's time a tunnel was dug to ensure Jerusalem's water supply during the seize.
    You go down a tunnel to the Gihon Spring which spurts water out at quite a force. The water in the tunnel was knee deep and it's completely dark. The tunnel is about 800m and took about 1/2 hour to go through. The tunnel ends at the Pool of Siliom - which is no where near as big today as it was in Jesus time.
    Amazing place and amazing experience!
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  • Day11

    Jerusalem - Garden of Gethsemane

    April 15, 2019 in Palestine ⋅ ☁️ 18 °C

    The Garden of Gethsemane is a lovely garden where Jesus liked to go to to pray and where he was praying before he was arrested. There is a church there called "Church of all Nations" as many nations donated money to build it in the 1920's.Read more

  • Day14

    Western (Wailing) Wall, City of David

    May 20, 2015 in Palestine ⋅ ☀️ 27 °C

    Today we walked back into the Old City via Zion Gate. We went to the Broad Wall (an ancient remnant of the wall around Hezekiah's Jerusalem). Then we made our way through the security checkpoint to the Western Wall (Wailing Wall). From there we made our way down to the City of David and the incredible Hezekiah's Tunnel.

    In Florence, over a decade ago, I begrudgingly paid the fee to walk into the museum that housed Michelangelo's David. As I viewed the statue from my low perch below, I was overwhelmed at the sight of it. On that day, I was not expecting to be moved. Today as I walked toward the Wailing Wall, that same feeling came flooding back over me. My throat tightened and tears started to well up in the corner of my eyes as I neared the wall. I struggled to find a small spot between worshipers and tuck my hastily written prayer into any available crack.

    The Wailing Wall is part of the retaining wall that held up the foundation for the second temple. It is the last remaining portion of the structure and is currently the closest thing that the Jews have to their ancient temple which housed the very presence of God. For this reason it is a place that is so important to Jewish worship. There is a sign leading up to the place where the Temple used to be (now where the Dome of the Rock is located) that says that no Jew should enter the place above because they may inadvertently enter the Holy of Holies and be struck dead.

    Standing at the Wailing Wall today, I laid my hands on the smooth stone, worn by millions of hands and lips that have rubbed the roughness away. I allowed the profundity of the moment to sink in and found my way to Hebrews 10:11-14 and the words leapt off the page into my heart.

    "And every priest stands daily at his service, offering repeatedly the same sacrifices, which can never take away sins. But when Christ had offered for all time a single sacrifice for sins, he sat down at the right hand of God, waiting from that time until his enemies should be made a footstool for his feet. For by a single offering he has perfected for all time those who are being sanctified."

    I prayed for the people around me who were rocking back and forth and crying, and as I backed away from the wall, they continued to offer their powerless sacrifices.
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  • Day11

    Pools of Bethesda

    December 16, 2018 in Palestine ⋅ ☁️ 16 °C

    We visited the church of St Anne which was dedicated to Mary’s mother. Next to this church are the pools of Bethesda where Jesus healed The paralysed man. The church was beautiful and had great acoustics.Read more

  • Day12

    The Western Wall

    December 17, 2018 in Palestine ⋅ ☀️ 14 °C

    After mass we walked down to the Western Wall of this Old City or as they call it the “ Wailing Wall”. This is the place where the Jewish people wait for the arrival of the Messiah because in there faith the messiah has not arrived yet. The western wall faces towards the Hill of Olives where the Jewish people believe the messiah will come from. The western wall was actually the retaining wall of the old temple.Read more

  • Day52

    Jerusalem by Ourselves

    November 21, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 15 °C

    I am including the photos from the light show last night; there were a whole series of images of the history of the castle projected onto the interior of the castle walls. It was absolutely spectacular! We spent a couple of hours this afternoon at the Jewish Market, about a half hour walk from our hotel. We think that the vendors were all Jewish, selling food, fresh produce, clothing and household supplies. Most of the people buying were Jews, wearing a range of clothing from regular western clothing, to men wearing a kipper, to full Orthodox Jews, and everything in between, including some tourists like ourselves. They closed at 3pm, in order to be home by sunset. Grant sat and had a couple of beer while people watching, Sharon wandered around. We relaxed in our hotel room the rest of the afternoon and evening , and will catch an 12:45am shuttle to the airport to fly home tomorrow.Read more

You might also know this place by the following names:

East Jerusalem, Ostjerusalem, القدس الشرقية, Şərqi Qüds, Усходні Іерусалім, Източен Йерусалим, Istočni Jerusalem, Jerusalem Est, Малхбален Къудс-ГӀала, Východní Jeruzalém, Østjerusalem, Urşelimê Rocvetışi, Orienta Jerusalemo, Jerusalén Este, Ida-Jeruusalemm, Ekialdeko Jerusalem, قدس شرقی, Jérusalem-Est, מזרח ירושלים, Istočni Jeruzalem, Yerusalem Timur, Gerusalemme Est, 東エルサレム, Yerusalem Wétan, 동예루살렘, Yerushalayim Oryentala, Источен Ерусалим, കിഴക്കൻ ജറൂസലേം, Baitulmuqaddis Timur, Øst-Jerusalem, Oost-Jeruzalem, Aust-Jerusalem, Jerusalèm Èst, Wschodnia Jerozolima, Jerusalém Oriental, Восточный Иерусалим, Östra Jerusalem, Yerusalemu ya Mashariki, கிழக்கு எருசலேம், เยรูซาเลมตะวันออก, Doğu Kudüs, Східний Єрусалим, مشرقی یروشلم, Đông Jerusalem, 东耶路撒冷