Palestine
West Bank

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93 travelers at this place:

  • Day19

    Jerusalems Altstadt

    February 25 in Palestine ⋅ ☀️ 21 °C

    Die gesamte Altstadt Jerusalem's ist geprägt von den verschiedenen religiösen Bauwerken und allein deshalb schon eine Besichtigung wert. Lange suchen mussten wir dann etwas außerhalb auf dem Zion-Berg nach dem christlichen Friedhof, in dem Oskar Schindler beerdigt wurde. Kontrastprogramm gab es dann anschließend im Zentrum und auf der "Einkaufs-Meile".Read more

  • Day19

    Ölberg

    February 25 in Palestine ⋅ ☀️ 20 °C

    Unzählige Stufen führten uns dann auf den vom Tempelberg gegenüber liegenden Ölberg. Oben erwartete uns neben der schönen Aussicht auf den Felsendom auch massenhaft Touristen die mittlerweile mit dutzenden Bussen hier hoch gebracht wurden. Relativ schnell ergriffen wir die Flucht und nahmen den Weg über den jüdischen Friedhof und vorbei an den Gräbern der Propheten, nach unten.Read more

  • Day19

    Tempelberg

    February 25 in Palestine ⋅ ☀️ 7 °C

    Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass sich am Tor zum Tempelberg durch intensive Polizei-Kontrollen, teilweise unangenehm lange Schlangen bilden können, deshalb machten wir uns zur gewohnten Uhrzeit früh am Morgen auf den Weg. Um kurz nach 7 Uhr waren dann auch die Straßen noch angenehm leer. Zu Fuß gelangten wir ziemlich schnell an die Klagemauer und von dort aus durch die "Polizei-Schleuse" (mit 0,0 Wartezeit) auf den Tempelberg und waren somit quasi über die Grenze nach Palästina eingereist. Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel zeigte sich in der Morgensonne in all seiner Pracht. Noch waren hier wenig Touristen unterwegs, was sich vermutlich bald ändern würde.Read more

  • Day20

    Grabeskirche

    February 26 in Palestine ⋅ ⛅ 12 °C

    Am Ort der Grabeskirche soll nach offiziellen Angaben, die Kreuzigung und Bestattung Jesu stattgefunden haben. Dementsprechend drängen sich hier selbst zu früher Morgenstunde schon Recht viel Menschen. Das Anstehen in der Schlange zur Grabkammer wurde dann selbst Tina irgendwann zu lang, sodass wir diesen heiligen, aber keineswegs erführchtigen und schon gar nicht ruhigen Ort schnell wieder verließen.Read more

  • Day8

    Old City Tour oder American Logorrhea

    May 10 in Palestine ⋅ ⛅ 15 °C

    Interessant, dass Find Penguins Jerusalem als Palästina deklariert 😱🤪😂

    Morgens geht es los, zur gebuchten Altstadtführung. Es gibt genug gratis Führungen, also verspreche ich mir umso mehr von der bezahlten Variante.

    Leider ist die Gruppe riesig, der Guide anscheinend überbezahlt und spricht als ehemaliger Amerikaner so schnell und unzusammenhängend, dass ich mit den Notizen nicht hinterher komme und die Lust verliere.

    Die Altstadt selbst ist wunderschön, umgeben von riesigen Stadtmauern ist der Eintritt durch eines der Tore wie eine Zeitreise. Auf gerade mal einem km² finden sich hunderte verwinkelte Gassen und Ecken verschiedener Kulturen.

    Los geht es durch das Jaffa Tor, durch das vermutlich auch Napoleon 1799 auf seinem Jaffa-Feldzug getrabt ist.
    Im Toreingang sitzt standesgemäß ein harfenspielender Jesus.

    Die Stadt selbst ist 2.000 bis 2.700 Jahre alt, die Gebäude natürlich nicht 😅 Die Straßen sind etwa 1.200 Jahre alt, die umgebenden Mauern und Gebäude stammen größtenteils aus dem 15. Jahrhundert.

    Die Region hat viele Probleme mit Erdbeben, ca. alle 100 Jahre gibt es ein verheerendes Beben, weswegen die Gebäude i. d. R. nicht sehr alt werden.

    Die meisten Plätze haben mehr als einen Namen, auch muslimische, ich hoffe, ich finde mich zurecht.

    Unterteilt ist das kleine Areal in 4 Glaubensrichtungen Stadtviertel, das muslimische, christliche, jüdische und armenische. Und tatsächlich ist jedes Viertel anders.

    Generell ist die Stadt und auch die Altstadt extrem laut, überall vermischen sich die Töne: Baustellen, Gesang, Autos, Glocken, Helikopter, schreiende Menschen...

    Start im armenischen Viertel:

    Wir begegnen einer seltenen Gruppe koptischer Priester aus Ägypten und einigen anderen Glaubenstouristen.

    Bei einem der ersten systematischen Genozide wurden im 1. Weltkrieg, ca. 1,5 Mio. Armenier durch die Osmanen ermordet.

    Dennoch gibt es armenische Flüchtlinge schon seit dem 3. Jahrhundert.

    Die Armenier seien sehr unter sich, hielten sich aus allem raus und andere auf Distanz, weswegen sie als einzige Völkergruppe nie aus Jerusalem vertrieben wurden.
    Ganz im Gegensatz zu den Juden, die zwar zuerst da waren, aber immer mal wieder "Hausverbot" hatten.
    Somit ist das armenische Viertel der älteste Stadtteil Jerusalems.

    Für Touristen mache dieses Verhalten einiges schwieriger, wir besuchen eine Kirche, welche wir nur von außen sehen können, weil sie nicht einmal zwei Stunden täglich geöffnet hat, dabei sei es eine der schönsten Kirchen der Stadt.

    Handwerklich sind sie berühmt für schöne Keramik, die auch am Eingang zu sehen ist.

    Weiter durch das Zionstor, was voller Einschusslöcher ist, zum Raum des letzten Abendmahls.
    Tatsächlich hatte der mit Abendmahl so gar nichts zu tun, es handelte sich um eine Fehlinformation an die Kreuzritter. Überhaupt gibt es hier einige Namen in der Stadt, die nie da waren...

    Von einem Aussichtspunkt sehen wir das Dach der Dormitio-Abtei und haben einen tollen Blick auf die gesamte Stadt.
    Bei der Abtei handelt es sich um eine von 3 Kirchen, die Kaiser Wilhelm vor dem ersten Weltkrieg baute.

    Nachdem er 2 Kirchen hatte bauen lassen, hat er seiner Kaiserin, die diese so hübsch fand, mal eben heimlich eine dritte errichten lassen.
    Sie nahm an, unter der Bedingung, dass diese Kirche für gemeinnützige Zwecke genutzt werden soll, und so wurde daraus ein Hospital, welches noch heute - auf Behandlung von Krebs spezialisiert - genutzt wird.
    Allerdings wird die derzeitige Nutzung bewusst nicht publik gemacht, da Hilfe auch für Patienten verfeindeter Nachbarländer geleistet werde und diese ihren Schutz verlieren würden...
    Ich frage mich, ob ich dem Guide diese aktuelle Geschichte glauben soll, denn ich wüsste nicht, wie diese Patienten das Land betreten haben sollen... 🤨

    Weiter zum jüdischen Viertel.

    Langsam geht mir die Luft aus. Bei den wasserfallartigen Redeergüssen des Guides bekomme ich nicht mal mehr ein Viertel davon mit, was interessant sein könnte und bin erschöpft... Insgesamt soll die Führung 4 Stunden gehen, davon aber 1,5 Stunden Mittagspause, irgendwie unpassend das alles.

    Das jüdische Viertel ist wesentlich jünger als das armenische.

    1948 hat die jordanische Armee in einer Art Amoklauf das ganze Viertel platt gemacht und alles zerstört.

    Erst 1967 war der Wiederaufbau, wobei viele archäologische Artefakte entdeckt wurden, die die Juden heute zu ihren Gunsten auslesen.

    Insgesamt wurde die Stadt 3x zerstört bei über 30 Kämpfen.

    Es gibt 50 oder 60 unterschiedliche Unterarten von Juden, mit unterschiedlichen Sprachen und Ausrichtungen.
    Vor allem aus Deutschland kommen die aschkenasischen Juden, die jiddisch sprechen.
    Spanien und Portugal haben z. B. sefardische Juden, die latinojüdisch sprechen usw., usw.....

    Und. So. Weiter. Der Wasserfall reißt nicht ab 😭

    🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊

    1492 Blütezeit in Spanien... Irgendwas mit Christen...
    17.... Aschkenasische Juden kamen... Haben sich schlecht verhalten und vieles wurde zerstört ...
    1850 oder so kamen weitere aschkenasische Juden, mit Geld, die haben vieles wieder aufgebaut...
    2010 wurde wieder alles aufgebaut, aber es gab keine Einigkeit über das Aussehen...

    Wie auch immer am Ende steht eine Moschee gebaut von einem Juden neben einer Synagoge gebaut von einem Moslem...

    🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊

    Ich gebe auf, ich komme nicht hinterher, das ist schlimmer als trockener Geschichtsunterricht.

    Zu der Sprechgeschwindigkeit kommen die Hintergrundgeräusche und gleich zwei Hobby-Simultanübersetzer in der Gruppe, die die Kaskaden des Guides in Chinesisch und Spanisch in kleine Mikrofone plappern... Es reicht.

    Vor der Klagemauer lasse ich noch einen letzten halbstündigen Monolog über was auch immer über mich ergehen, danach geht es weiter auf eigene Faust 👊
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  • Day8

    Via Dolorosa mit Lücken und rückwärts

    May 10 in Palestine ⋅ ☀️ 18 °C

    Side-Fact zur Klagemauer: Männer und Frauen sind getrennt, wobei die Männer mehr Platz haben als die Frauen.

    Ansonsten ist es einfach beeindruckend: Menschen pressen ihre Gesichter in ihre Gebetsbücher, stecken Zettel in die Mauer... auf einmal herrscht Ruhe inmitten der Hektik Jerusalems.

    Wir verabschieden uns vom Schwafel-Ami und ziehen mit 3 Mädels von der Klagemauer aus allein los.

    Unterwegs sammeln wir noch Richard ein, unseren 73-jährigen schwulen Kanadier. Der ist auf der Führung abhanden gekommen, ohne dass es dem Guide aufgefallen wäre. Dankbar schließt er sich uns an.

    Erst mal einen Erholungs-Eiskaffee, dann geht es an die Planung des restlichen Nachmittags.

    Anja ist der neue Guide, zusammen mit ihrem Lonely Planet. Der Tempelberg ist heute - wegen Shabbat - für Touristen gesperrt. Also versuchen wir, die Via Dolorosa - den ehemaligen Kreuzweg - unsicher zu machen. Zwar rückwärts, aber egal.

    Die Altstadt ist extrem verwinkelt und - wegen Freitag - so voller Menschen, dass die Orientierung schwerfällt und wir aus Versehen fast alle Stationen auslassen, was für mich nicht weiter wild ist. 😜

    Mit fällt es ohnehin schwer, mich auf diese ganze Jesusgeschichte einzulassen, zumal ich mittlerweile sehe, wieviel falsch überliefert wurde und/oder wie viele verschiedene Interpretationen es zu allen vermeintlichen Tatsachen gibt, weswegen sie die Menschen die Köpfe einhauen...

    Trotzdem finde ich die Gläubigen und ihr Verhalten interessant und habe auch Ehrfurcht vor der Macht der Religion und vor der Möglichkeit, Menschen friedlich zu vereinen.

    Wir starten an der Grabeskirche, wo Jesus gekreuzigt wurde und wieder auferstanden ist.

    Beeindruckend ist der Bau auf jeden Fall, er hat gigantische Ausmaße.

    In der Warteschlange für den Blick auf Jesus Grab treffen wir zwei deutschsprachige Jungs, die gerade eine Art Priester - Praktikum machen, und uns einiges erklären.

    Gleich am Anfang der Kirche ist der Salbungsstein Jesus, was erklärt, warum dort so viele Menschen den Boden küssen.

    Errichtet wurde die Kirche von Helena um 300 n. Chr. auf dem Golgata Felsen, auf dem Jesus gekreuzigt wurde.

    Vorher stand da Hadrians Venustempel. Helena nahm an, dass dieser die Christen vertreiben ließ und hat daher den Tempel platt gemacht und durch die Kirche ersetzt. Und wohl auch den Leichnam Jesus "umgeparkt".

    Auf der Rückseite vom Grab Jesus gibt es eine winzige Kapelle, in der ausgewählte Gläubige auf Knien beten und weinen.

    Als wir dran sind mit dem Blick auf das Grab, dauert es keine 5 Sekunden, bevor ein Priestertürsteher energisch gegen die Wand klatscht und "Come on!" schreit, Fotos sind natürlich eh verboten. Ist schon so eine Sache mit dem Business Religion.

    Mein Fazit: So beeindruckend der Prunk und die Intensität der Gläubigen auch ist, habe ich mich in den kleineren Kirchen in Nazareth viel entspannter und heimeliger gefühlt. Hier geht es zu wie einem Taubenschlag aus Selfies.

    Vorbei an weiteren Kreuzwegstationen enden wir bei Station 2, es wird ja auch später und alle machen pünktlich Feierabend 😅
    Diese Station ist ein hübscher Innenhof.
    Hier soll Jesus gegenüber dem Eingang zur Verurteilungskapelle sein Kreuz genommen haben. In der Geißelungskapelle soll er gegeißelt worden sein.

    Vor dem Altar hängt eine große Dornenkrone von der Gewölbedecke. Die Fenster dieser Kapelle zeigen die Menschenmassen, die sich das Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

    Yoah. Reicht für mich. Fühle mich ein Bisschen wie in einer Märchenstunde, und freue mich, dass jetzt Feierabend mit Kreuzweg ist.

    Durch wahnsinnige Menschenmassen, die aus der Al-Aqsa-Moschee zurückkommen, lassen wir uns aus einem der vielen Alstadttore schieben. Ich halte mich zwischen ein paar Frauen versteckt, um möglichem Gegrabbel zu entgehen und entdecke unter ihnen auf das ein oder andere freundliche Gesicht, was mich mit Blicken ermutigt, durchzuhalten.

    Alles klappt super.

    Weiter auf den Ölberg, wo es zum Hintergrund der sinkenden Sonne einen traumhaften Blick über Jerusalem gibt.
    Und über den gigantischen Friedhof unter uns.

    Wer sich hier heute begraben lassen möchte, zahlt etwa 100.000 Euro pro Grab und wir philosophieren in der Abenddämmerung darüber, ob einem das wohl einen der vorderen Plätze im Himmel sichert oder ob man mit dem Geld nicht lieber was Gutes anstellen sollte.

    Da Rich die Klagemauer am Tag verpasst hat, aber auch etwas orientierungslos ist begleite ich ihn am Abend noch einmal und bin begeistert. Jaaaaa. Eigentlich sollte man als Tourist da wohl nicht unbedingt Freitag Abend hin, aber die Stimmung und das Ambiente waren einmalig und ganz anders als am Tag. Frauen und Männer singen und tanzen, liegen sich in den Armen und sind ganz beisammen. Fast ein bisschen Festivalfeeling, alles ist ganz friedlich.

    Ich bin erstaunt, wie viele junge Menschen hier sind. Nur vereinzelt ist mal jemand über 40 zu sehen...

    Zurück geht es wieder durch die Gassen der Altstadt, wo diesmal anstelle der Muslime die Juden durch die Gänge sausen, auf dem Weg zur Mauer, in Hektik, Kinder werden angetrieben und Touristen aus dem Weg geschoben mit arroganten Blicken, die zu sagen scheinen "Aus dem Weg, Gott wartet auf mich!" 🙃
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  • Day11

    Jerusalem - Hezekiah's Tunnel

    April 15 in Palestine ⋅ ⛅ 16 °C

    The Gihon Spring is an important water source for Jerusalem. In Hezekiah's time a tunnel was dug to ensure Jerusalem's water supply during the seize.
    You go down a tunnel to the Gihon Spring which spurts water out at quite a force. The water in the tunnel was knee deep and it's completely dark. The tunnel is about 800m and took about 1/2 hour to go through. The tunnel ends at the Pool of Siliom - which is no where near as big today as it was in Jesus time.
    Amazing place and amazing experience!
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  • Day12

    Mt. Gerizim (Samaria)

    April 16 in Palestine ⋅ 🌫 16 °C

    High up in the hills of Samaria are Mt Gerizim and Mt Ebal. The city of Shechem is in the valley between the mountains. The 12 tribes assembled here before entering the promised land. Gerezim means "blessing" and Ebal means "cursings" and the Israelites were warned what would be their fate according to their behaviour.
    The township is comprised of Samaritans - there is only a few thousand left in the world.
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  • Day11

    Jerusalem - Garden of Gethsemane

    April 15 in Palestine ⋅ ☁️ 18 °C

    The Garden of Gethsemane is a lovely garden where Jesus liked to go to to pray and where he was praying before he was arrested. There is a church there called "Church of all Nations" as many nations donated money to build it in the 1920's.

  • Day12

    Jericho

    April 16 in Palestine ⋅ ☀️ 22 °C

    Jericho is west of Jerusalem near the start of Dead Sea, about 305m below sea level. The town in below sea level. It is in a quite barren looking area but still produces good quantity of crops.
    There is a Tel (ruin) of the old city that Joshua was commanded to destroy when they first entered the Promised Land.Read more

You might also know this place by the following names:

West Bank, الضفة الغربية, Cisjordània, Cisjordanie, Vestbredden, Västbanken

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