Peru
Chivay

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Top 10 Travel Destinations Chivay:

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106 travelers at this place:

  • Day135

    Wenn ich ein Vöglein wäre...

    May 12, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Hui, das geht aber ganz schön steil runter. Sehr steil sogar. Ich blicke in ein tiefes Tal hinunter, welches mehr als 1000 m (!!!) unter mir liegt. Etwas schwindelig wird mir bei dem Anblick schon, meine Höhenangst kann ich nicht gänzlich verstecken. Aber dann fokussiere ich meinen Blick wieder nach vorne, ich bin zum Glück abgelenkt. In nur knapp 10 Meter Entfernung befindet sich ein scharfer Felsvorsprung direkt über dem Abgrund. Und auf diesem Felsen sitzt es friedlich, dieses absolut majestätische Tier, der größte Vogel unserer Erde, stolz, fast regungslos. Wie aus einem Bilderbuch. Nur ab und zu bewegt es sanft seinen schmalen Kopf, begutachtet die Umgebung, zupft sich mit seinem Schnabel die Federn zurecht und wartet auf den richtigen Auftrieb, um in die Lüfte zu steigen. Um mich herum Stille, leises Flüstern, Spannung, alle warten auf den ersten Flügelschlag. Ich bin nicht alleine, viele Reisende haben sich an diesem frühen Morgen an diesem Ort versammelt, um dieses wundervolle Naturereignis zu erleben. Die meisten befolgen brav die Anweisungen ihrer Guides, möglichst still zu sein, um die Tiere nicht zu verschrecken. „Silencio!!!“ ruft immer wieder einer der Besucher in die Menge, als im Hintergrund mal wieder ein paar ältere Amerikanerinnen wie die Hühner vor sich hergackern. Unbelehrbar. Dann ist es endlich soweit. Der Condor bringt sich in Position, öffnet seine meterbreiten Flügel und stürzt in die Tiefe. Doch der Fall ist kurz, der Auftrieb packt ihn instantan und lässt ihn elegant durch die Lüfte gleiten, scheinbar mühelos und ohne Kraftaufwand. Ein Staunen der Ehrfurcht geht durch die Menge. Die Szenerie könnte kaum packender sein, als der Condor durch den tiefen Canyon schwebt und seine Runden vor den gigantischen Felswänden dreht. Immer und immer wieder dreht er in langen Bögen seine Runden durch das tiefe Tal, fliegt teilweise in nur wenigen Metern Abstand an uns vorbei und über unsere Köpfe hinweg. Dann sichten wir weitere Condore, zwei, drei, teilweise bis zu zehn Condore, die sich hier für ihren Frühsport versammelt haben. Ein absolut unvergesslicher Anblick! Was muss es wohl für ein Gefühl sein, einmal so durch die Lüfte zu schweben...

    Ich habe einen zweitägigen Ausflug zum Colca Canyon gebucht, der zweittiefste Canyon der Welt (nach dem Grand Canyon). An seiner steilsten Stelle erreicht der Abgrund eine Tiefe von knapp 1200 Metern, insgesamt erhebt sich das Gebirge um den Canyon herum auf bis zu mehr als 4500 Metern. Durch das Tal schlängelt sich der Rio Grande, der diese Landschaft mühselig über Millionen von Jahren geformt hat. Alles hier ist grün, ganz anders als man das von den roten Felswänden am Grand Canyon kennt. Die Inkas haben dieses Land bereits vor hunderten von Jahren bewohnt und bewirtschaftet. Überall sieht man noch die Vermächtnisse dieser bemerkenswerten Kultur, insbesondere in Form der vielen Terrassen, die in die steile Landschaft geformt wurden, um bewirtschaftbare Fläche zu vergrößern. Noch heute lebt die Region hauptsächlich von der Landwirtschaft und natürlich vom Tourismus. Besonders letzteren spürt man deutlich. An jedem Ausblickspunkt reihen sich die Souvenirstände, verwaltet von peruanischen Frauen in traditioneller Tracht, meist begleitet von einem süßen bunt geschmückten Alpaca, um den Kaufwillen der vielen Ausflügler positiv zu beeinflussen. Ich kann zum Glück den süßen Blicken der Alpacas gerade noch widerstehen und verlasse den Colca Canyon mit leeren Einkaufstüten 😀 (bei allen Überfluss an Souvenirs muss man den Verkäuferin aber auf jeden Fall zu Gute halten, dass alle sehr freundlich und nicht aufdringlich sind. Wer nichts kaufen mag, wird auch in Ruhe gelassen...).

    Wir sind bereits gestern Nachmittag in Chivay, der kleinen kommunalen Hauptstadt der Region angekommen, mit unserem kleinen Reisebus angekommen, der uns in knapp 5 Stunden Fahrt aus Arequipa über vulkanische Hochebenen hierher befördert hat. Meine Reisegruppe besteht aus 80% Asiaten, die überwiegend mit sich selbst beschäftigt sind. Aber ich finde Anschluss bei zwei jungen Holländerinnen, mit denen ich den Großteil des Ausflugs gemeinsam verbringen werde. Die kurvige Busfahrt und der mangelnde Sauerstoff in zwischenzeitlich 5000 Metern Höhe fordert allerdings seinen Tribut und einige der Fahrgäste müssen sich spontan im Bus übergeben. Lecker!!! Zumindest die Plastiktüte hat gehalten. Nicht jeder ist halt wie ich bereits aus den vergangenen Wochen an die Höhe gewöhnt und knabbert so diszipliniert wie ich kontinuierlich Coca-Blätter 😄

    Der gestrige Nachmittag verlief entspannend. Nachdem ich auf den Ausflug zu den heißen Quellen verzichtet habe (heiße Quellen hatte ich jetzt schon ein paar Mal auf meiner Reise und es war ja auch warm genug draußen 😉), habe ich mich alleine auf den Weg gemacht, um das Dorf und die Umgebung etwas zu erkunden (die beiden Damen wollten lieber etwas relaxen, da ihnen die Höhe etwas zu schaffen macht). Ich schlendere also ein bisschen durch den idyllischen Ortskern, entdecke auf einem kleinen Inka-Trail eine hohe Inkabrücke und ein paar alte Ruinen und lasse mir von einem Einheimischen ein bisschen was zur Inkageschichte erzählen (und versuche so gut wie geht seinen spanischen Erläuterungen zu folgen). Am Abend wartete dann noch ein lokales Essen mit traditioneller Musik und Tanz auf uns. Mit ca. 20 Gästen wirkte das große Lokal etwas verlassen, aber die Musiker und Tänzer haben ihr bestes gegeben, trotzdem die Stimmung ein wenig anzuheizen (was auch bitter nötig war, denn der Speisesaal war natürlich mal wieder eiskalt). Um die Künstler entsprechend zu würdigen, bin ich dann nach jedem Stück der Aufforderung brav nachgekommen, doch gerne Fotos zu machen. Ich habe das als wertschätzend empfunden 🙂 Zu guter letzt bin ich dann auch nicht drumherum gekommen, mir zum Abschluss noch ein peruanisches Gewand überzuwerfen und fröhlich im Kreis mitzutanzen. Was tut man nicht alles zur Völkerverständigung... aber war schon auch ganz lustig 😄

    Heute hieß es dann aber mal wieder früh aufstehen, 5 Uhr morgens Frühstück. Wer denkt, Reisen wären rein erholsam, den kann ich gerne eines besseren belehren 😉 Viele Naturereignisse lassen halt nicht auf sich warten, so auch unser heutiges Ziel, das Cruz de Condor, ein Ausblickspunkt, Heimat von etwa 30 Condoren, die hier täglich zwischen 8 Uhr und 10 Uhr ihren Frühsport absolvieren, bevor sie auf Nahrungssuche gehen und bis zu mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Am Morgen scheint nämlich außerdem die Thermik besonders günstig zu sein, so dass die bis zu 14 kg schweren Tiere trotz ihres stolzes Gewichts mit äußerst geringem Aufwand durch die Lüfte gleiten können. Trotz des eher bewölkten Wetters am heutigen Morgen, werden wir nicht enttäuscht und erleben das absolute Highlight dieser Tour.
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  • Day17

    Kondore im Colcatal

    February 12, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Das Ziel war heute das Cruz del Cóndor, der beste Aussichtspunkt des Colcatals. Auf den Weg dorthin boten sich Möglichkeiten zum Schmusen mit Llamas (sehr süß aber wohl bald fällig fürn Schlachter), das Probieren des Colca Sours (Alkohol) und bereits tolle Blicke auf die große Schlucht.
    Dem Namen gerecht werdend, ermöglicht das Cruz del Cóndor aber vor allem die Beobachtung der Andenvögel mit einer Spannweite von 3 m. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Kondor der zweit größte Vogel nach dem Albatros. Er ist übrigens ein Aasfresser.
    Witzig übrigens, wir hatten Lunch inklusive. Aber statt mit der gesamten Gruppe aus dem Bus zu essen, wurden wir zwei extra zu einem anderen Restaurant gefahren. Das war anscheinend so gebucht und vielleicht auch leckerer aber außer uns befand sich zunächst niemand in dem Restaurant. Das Selbe hatten wir bereits gestern. Die German Extrawurst?!
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  • Day7

    4891 m

    June 14, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute geht es hoch hinauf!
    Zuerst gab es aber Frühstück und Coca-Tee. Gestern kaufte ich mir noch einen Thermosbecher (daran hätte ich beim Packen zuhause auch mal denken können 🤦🏼‍♀️) vom Starbucks, da kommt der Coca-Tee rein.

    Ich bin guter Dinge mit der Höhe! Viele haben pflanzliche Tabletten gekommen, ich trinke den Tee, hab Magnesium genommen und werde mich positiv hineinsteigern.

    Es ist seltsam, in Asien hatte ich nie Probleme mit Magen-Darm. Hier sieht es anders aus... ich nutze meine Reiseapotheke immer mal wieder 🤣

    Bei 3000 Meter Höhe haben wir angefangen, Coca-Blätter zu kauen. Man wäscht sie, dann nimmt man etwas stevia und rollt etwa 20 Blätter darin ein. Dann macht man es in eine Backentasche und zudrückt es. Es war nicht schlecht. Schmeckt wie Kräuter und betäubt etwas den Mund. Habe mir noch Coca-Bonbons gekauft.

    Bis 4000 Meter war alles schick, danach merkt man quasi jede 100 Meter. Die Luft wird dünn, man muss mehr atmen und der Kopf dröhnt ein bisschen. Wir tranken ein wenig Inka-Tee, fotografierten Lamas und Alpacas und ich aß Schokolade. Man soll hier viel Zucker essen, das gibt Energie! Ich also nur am Cola trinken und Kekse futtern.

    Am höchsten Punkt bei 4900 bin ich auf dem kurzen Weg zur Toilette fast umgekippt 😂 Habe dann den „slow walk“ entwickelt. Kleine Schritte und mit der Ruhe. Der Ausblick war atemberaubend (im wahrsten Sinne des Wortes😂).

    Danach sind wir nach Chivay, 3600 Meter. Waren essen, es gab unter anderem Alpaca-Lasagne. Hotel sieht aus wie Lodge.

    Jetzt geht es zu den heißen Quellen. Andere machen Zip-Lining. Zu spannend für mich 😂
    Die heißen Quellen waren sehr interessant. Natürlich hatte ich keinen Luxusresort erwartet... aber ich war etwas schockiert. Alles draußen (bei 13grad...) und als wir uns grade umgezogen hatten ging es los mit Schneeregen 😂 die Quellen waren aber echt warm und wir waren 1,5 h baden. Derweil beobachteten wir die anderen beim Zip-Lining.

    Danach noch etwas durch den Ort getingelt, Wasser, ein Stirnband und die gute Iberia-Schokolade gekauft. Dann ins Hotel. Jetzt Pizza im Hotel. Verkrafte die Höhe besser mit konstanten Kauen.

    Jovanna, unsere Reiseleiterin, hat uns heute viel Interessantes erzählt: „Ich liebe mein Land, mein Land ist so groß und abwechslungsreich.. aber über die Regierung werde ich nicht gut sprechen. Alle korrupt. Peru ist so reich an Bodenschätzen, wir könnten so entwickelt sein! Aber die Regierung ist korrupt und entwickelt nicht. Es gibt zu wenig Schulen. Es gibt zwar Schulpflicht aber nur auf dem Papier. Außerdem ist die ärztliche Versorgung sehr schlecht. Es gibt Orte ohne Mediziner, da kommt nur einmal im Monat ein Arzt.
    Die Wohnungen in Peru haben fast nie Heizung. Vor einigen Jahren war es -22 Grad, viele Menschen sind in ihren Hütten erfroren und für die Tiere gab es kein Futter, auch viele Alpacas gestorben.“

    Das habe ich heute gelernt:
    -Andes/ Anden bedeutet Terrasse. Name kommt von den Spaniern.
    -Muña-Tee hilft gegen Magen.
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  • Day7

    Der Moment des Urlaubs

    June 14, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

    Eben sprach mich ein englisches Paar an, haben ein bisschen gequatscht und ich fragte sie, wo sie herkommen. Sie meinten UK... dann sagten sie: „You‘re from the States, aren‘t you...“ 😍😍😍😍😍

  • Day15

    Fahrt in den Colca Canyon

    August 18, 2018 in Peru ⋅ ☀️ -1 °C

    Statt um 8:30 wurden wir schon um 7:30 abgeholt und auf ging die Fahrt nach Chivay, eine kleine Stadt im Colca Canyon. Wir machen allerlei Stopps und kommen langsam aber sicher (mit Antonio unserem Fahrer) auf bis zu 5000m.
    Dort fangen wir dann auch mal an Koka Blätter zu kauen, damit uns die Höhe nicht so zusetzt. Die merken wir bei 5000m schon und sind nicht mehr ganz so schnell zu Fuß... aber für die Aussicht lohnt es sich allemal! Auf dem Weg nach Chivay sehen wir neben Vulkanen und den Anden auch das Nationaltier Perus: das Vicuña. Ein bisschen spannender finden wir aber die Alpakas und starten direkt eine kleine Fotoaktion! Sooo weich und kuschlig!
    In Chivay angekommen gibt es ein leckeres Mittagsbuffet sodass wir abends nur noch was Kleines essen. Zwischendurch bringt uns unser Guide noch zu Thermalpools, die wir uns allerdings etwas natürlicher vorgestellt hatten. Naja aber eine Stunde im warmen Wasser schwimmen tat bei unseren Erkrankungen auch ganz gut 😊 Unser Hotel hier ist wirklich schön, wie eine kleine Hüttenlandschaft.
    -Lisa
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  • Day77

    Arequipa - Chivay

    May 25, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Tag 1 meiner Colca Canyon -Tour
    Von Arequipa gings in gut 4 Stunden zum Dörfchen Chivay, wo wir übernachten werden. Unterwegs hielten wir immer wieder an - Lamas, Alpacas und der Mirador de los Andes mit Aussicht auf 6 Vulkane.
    Am Nachmittag sind mal wieder natürliche heisse Quellen angesagt und zum Znacht eine Show mit traditioneller Musik und Tanz. Ich bin nicht darum herum gekommen, ebenfalls mitzutanzen.

    ☆ Wie immer gehts früh ins Bett, schliesslich ist Tagwache einmal mehr vor 06:00 Uhr.

    ☆ In der Nacht wird es hier ziemlich kalt: Schlecht isolierte Unterkünfte ohne Heizung führen dazu, dass man alles anzieht, was man dabei hat (Mütze und Handschuhe inklusive!). Zusätzlich unter allen Decken eingemummelt friert dann nur noch der Nasenspitz 😊
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  • Day22

    Day 21

    January 22, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Ráno sa odchádza už o šiestej. Smer Condor Lookout. Zastávka v nejakej dedine s tanečníčkami hneď zrána s čudiacou sopkou, výhliadky a až nakoniec tie condory, lieta ich tam dosť a to docela blízko. Všetko prechádzame Colca Valley až do Colca Canyon, druhý najhlbší, prvý je niekde v Čínsku. Päťtisícky všade okolo a údolie plné predinkovských terás, Flóra vravela, že 25 tisíc, ale toľko ich prinajmenšom vidieť na každej výhliadke. Pekné, všetko zelené, myslím v údolí a relatívne čisté. Všade niečo pestujú, alebo chovajú, vidiek má úplne inú atmosféru ako mestá. Aj v Chivay ráno čaty nabehli a aj smetiar vyhrával nejakú Mozartovu. Z kaňonu späť výhliadkami cez mestečko, s tým kaktusovým džúsom čo sme mali včera. Obed formou bufetu v nejakej ďalšej diere a prechod najvyššieho bodu 4910 mnm, dnes sme nezastavovali a späť do Arequipa. Cestou krúpy sa pustili a potom už len pršalo. Za dažďa späť vo Flying Dog. Dali sme to až do vedľajšieho obchodu, asi 15 metrov, stále leje. Na izbe Google vraví, že coffee shop je hneď vedľa. Tak sme sa opäť premohli a za intenzívneho lejaku cez kaluže prekonávame asi 25 metrov do nemeckého coffee shopu. Pri popíjaní čerstvých džúsov prestáva liať. Späť do hostelu dopiť nejaké víno, zajtra sa ide skoro.Read more

  • Day78

    Day 2 - Colca Canyon Tour

    June 19, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 30 °C

    The alarm went off at 5:30am and after discovering the shower was ice cold I decided that yesterday's time in the hot springs would suffice. After a wholesome breakfast of bread, coca tea and some unknown juice, we were picked up in the mini bus and headed to Colca Canyon.

    There were a couple of stops first though, in a couple of towns on route. It was very early and very cold and these towns are like every other small town in Peru so Si and I weren't particularly into it. In the first one there were some people doing some traditional dancing (it was only 7am) and some ladies offering the opportunity for a photo with more llamas, alpacas and domestic eagles. The eagles were pretty impressive but we decided against a photo. In the next town we did an obligatory walk down the short street and waited for the rest of our group to finish perusing the stalls. Before we left, our guide Lorena gave us some of the local cactus fruit to try. It's similar to a kiwi but really sour.

    We were now finally on our way to the Cruz del Condor to see the canyon. The canyon was pretty but the condors definitely stole the show. They were incredible! With a 3 meter wingspan they are huge and we could see them really close when they flew past. We could have sat and watched them for hours.

    After around an hour and a half we headed back to Chivay to grab some lunch before heading back to Arequipa. On the way back we stopped at a couple of lookouts to see the pre-Inka and Inka terraces. In Peru they create the terraces as its impossible to farm the hill otherwise. It also prevents the nutrients and minerals from being washed down the mountain side. These result in a gorgeous landscape and may even steal the show from the canyon (but not the condors).

    All in all the tour was probably the least enjoyable tour we had done. We really should have done the trekking instead but we couldn't face more walking so soon after Machu Picchu. We didn't feel like we got the true 'experience' just being ferried around from place to place in a mini bus. These kind of tours also attract a different demographic of people (yes I am being very diplomatic) so it just wasn't as fun. Karma for us being so lazy!

    The tour dropped us back in Arequipa so we headed back to our hostel as we had left our big bags there and got ourselves ready for our last overnight bus of our South American adventure.
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  • Day77

    Colca Canyon Tour

    June 18, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 18 °C

    We opted for the conventional tour by bus which was 2 days 1 night as we were still tired from our Machu Picchu trip. We were collected at 8.30am from our hostel with a few others from USA and Thailand, as well a Peruvian family and were on our way.

    Just before leaving Arequipa we stopped at a shop for people to use the bathroom, buy water or buy some coca leaf products to help with the altitude. Me and Blake haven't really suffered from the altitude so we didn't bother with the latter however the guide bought a big bag of leaves and demonstrated how you can chew them. It involves taking 5 or 6 leaves and wrapping them around a small sweet ash stone that comes with them. This acts as a catalyst and is supposed to help with the taste of the leaves. She then handed around a clump for us all to try. Apart from making your gum slightly numb and providing a rancid taste in your mouth neither of us could see the long term appeal and spat them out shortly after!

    Our first stop was at the entrance to the Reserve National de Aguada Blanca where we could see vicuña, alpacas and llamas. I don't know if you've seen our previous posts or Blakes phone but I think we have more than enough pictures of those!

    We had another short pit stop for the loo and a taste of Inka té. We have had coca tea which is similar to green tea just a bit stronger but Inka tea was coca leaves and 3 other plant based things. It was like growing a bush from a mug but drinking from it! I took a few mouthfuls and handed the rest to Blake.

    Our next stop was at Patapampa which was our highest point of the trip (and South America so far) at 4,910 meters. Here we could see the apachetas which are the stone piles you often see at the beach. There were hundreds of the things! This place was also the volcano look out point where you could see 8 volcanoes including Misti, Ubinas and Chachani. One of them was also smoking from the top which we were told had started 2 years ago.

    Next we drove to Chivay, the little town we would stay in before the canyon the next day. We were shown to our hostel and had some down time before heading to the hot springs.

    The springs were a nice treat but nothing in comparison to the ones we visited in our Machu Picchu trip. We hopped into the hottest pool and stayed there for the next hour or so.

    In the evening we went to a restaurant for dinner which also had a folklore show. There was a four piece band on stage and a couple dancing four traditional dances. On the first dance they pulled people from the crowd so when our food arrived we ate very slowly so as not to be dragged up. On one of the dances they even got people from the crowd to lie on the floor and whipped them. The girl was definitely eyeing me up for this but I grabbed my fork and started eating cold green beans I had left on the side of my plate. Unfortunately we didn't escape the entire performance as we were eventually pulled up into a conga type dance around the restaurant for the last dance.
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  • Day30

    Into the Land of Volcanoes

    May 27, 2018 in Peru

    Whenever anyone travels in underdeveloped countries like Peru, one challenge which is commonly encountered, but seldom discussed, is blocked toilets. People who are not experienced travelers may not realize that, in most countries on earth, it is a definite no-no to put toilet paper in the toilet. Most hotels will have a sign next to the toilet advising that it is NOT for toilet paper. So what do you do with the toilet paper then ? They will always have a small bin next to the toilet which is specifically for the used toilet paper.
    Although this might initially seem quite gross to many, there is actually a very good reason for it. It is because the sewer pipes and sewer treatment plants (if there are any) are simply not designed to cope with anything other than human waste. Those who choose to ignore this direction are likely to see the very daunting sight of the water in the bowl rising to potentially disastrous levels and hoping that it will somehow unblock itself. This is just another example of things we take for granted daily in Australia, are quite different in other places.

    Why am I mentioning this ? I’d rather not got into too much detail, suffice to say that I might have had one of those nervous moments, just before checking out of our hotel in Puno. Of course, after our two nights in the city by Lake Titicaca, it was time for us to continue our journey towards Arequipa – the land of volcanoes.

    Our team loaded our luggage into the waiting bus and settled down to another long day on the road. In fact our journey was going to be over 350 km and would take us much higher than any other place we had visited so far in Peru. Fortunately the roads were generally quite good and our new driver proved to be capable and careful.

    During the morning we continued across the flat altiplano at an almost constant elevation of around 4000 metres. The warm sunshine coming in the bus window soon made me sleepy. In fact, lately I am discovering that just about everything makes me sleepy. When I looked around the bus I saw that many of the others had already succumbed and were fast asleep.

    The kilometers slowly ticked away until we started to climb steadily. We passed a succession of beautiful high lakes, some populated with pink flamingoes. When we finally pulled to a stop it was to admire the breathtaking views (and at this altitude, everything is breathtaking) and to be entertained by a small group selling all sorts of handicrafts. Up to now I had strongly resisted the urge to get out my wallet, but it must have been the thin air, or maybe the fact that we only had a few more days in Peru, or maybe it was because the sellers were really good natured and ready to bargain.
    Whatever the reason I found myself happily picking up an assortment of goods and handing over a number of Sols (Peruvian currency). It actually felt good to be making the traders happy although I am not exactly sure how much my bag will weigh when I get it to the airport at Arequipa.

    After the retail therapy, the mood in the bus was quite light hearted as we compared what we had purchased. The kilometers continued to slowly tick by. The elevation continued to increase. At around noon we stopped at a rather barren looking roadside stop to eat our box lunches. The coffee was excellent and the weather was absolutely perfect. We were also joined by our new guide. I did not catch her full name, but I think it was something like “Liz” or “Lisa”. This means we now parted company with Sue who had been an excellent educator and anecdote sharer for the past two days.

    A little while later we saw the first volcanoes. I was very surprised that it was actually spewing forth an impressive cloud of smoke and ash. I had previously though that the volcanoes in this region were extinct. I could now see that they certainly aren’t. Lisa (or Liz ?) assured us that it was safe and that it was some years since it had rained death and destruction on the region.

    At the highest part of the journey (almost 5000 metres) there were large patches of ice beside the road and countless other travelers had stacked rocks to form thousands of rock piles that stretched far in every direction. Of course we had to do the same, it would have been a sin not to do so. We each made a small rock pile, photographed it and then climbed back into the bus.

    The next stage was a hair raising descent down to the town of Chivay (pronounced kibay). Our lives were very literally in the hands of the bus driver, but fortunately he was not suicidal and delivered us safely to our hotel for the night.

    Tomorrow morning we rise (very) early to go to Colca Canyon to view the huge condors. These massive birds have wingspans up to 3 metres or more, making them one of the largest flying birds on the planet.
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You might also know this place by the following names:

Chivay

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