Nach der Hochzeit am 31.08. geht es direkt für 3 Wochen durch die Alpen - wenige Fixpunkte sind die Ausbildung für unseren Gleitschirmschein im Allgäu und Tickets für den Coupe Icare in St. Hilaire in Frankreich.
  • Day22

    On the road again - Heimfahrt

    September 22, 2019 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Erst mal Ausschlafen - genau zum 2. Mal in diesem Urlaub :-) ging aber nur bis 08:30, dann waren die fliegenden Rasenmäher wieder am Start (wir sind keine Fans von Motorschirmen - höchstens elektrisch).

    Da das Programm heute weitgehend gleich war wie gestern, entschlossen wir uns, nur noch die Greifvögel anzuschauen und danach zu gehen. Die Vögel waren zwar schön, aber Gefangenschaft ist immer so eine Sache. Zumindest stammen sie aus Zuchtprogrammen und sind keine Wildtiere.

    Danach gab es noch mal Shopping in der Expo: neue Berghosen. Zurück zum Bus und dann machten wir uns gegen Mittag auf die Heimreise - die letzte große Reise mit Erwin, hoffentlich nicht die letzte (und vielleicht sogar in Zukunft mit eigenem Erwin?!).

    Die Reise führte uns zurück durch die Stationen der letzten 3 Wochen: Frankreich, Schweiz, Österreich, das Allgäu. Während der Fahrt lasen wir abwechselnd aus dem Buch „Paragleiten wie ein Meister“ vor - um zumindest theoretisch die Flugfähigkeiten weiter zu schärfen. Auf dass wir bald wieder fliegen!

    Um 23:00 Uhr kamen wir an und räumten Erwin aus - 01:00 Uhr Bettzeit, morgen wird er in der Früh zurückgegeben.
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  • Day21

    Karneval der Lüfte

    September 21, 2019 in France ⋅ ☁️ 14 °C

    Der heutige Tag bestand zum großen Teil aus Zuschauen und nicht selbst machen ;-) wir konnten es uns doch nicht nehmen lassen, wenigstens noch 1 Mal zu fliegen und gingen um 07:45 zur „Moquette“. Dort warteten schon einige und der Wind war wieder nicht gut, aber wir vertrauten auf Besserung und machten uns fertig. Während des Wartens konnten wir die Heißluftballons bewundern, als wir losflogen, waren sie dann schon weg.

    Danach hieß es schnelles Frühstück und dann den ganzen Tag verrückte Menschen in selbstgebastelten Kostümen und Flugobjekten den Hang hinunterstürzen :-) besonders großartig war der Moderator, der für jeden und alles den passenden, motivierenden Spruch bereit hatte:

    „Meine Damen und Herren, bewundern Sie diesen anmutigen Start! Welche Technik! Welche Emotionen!“

    „Man weiche etwas nach links aus und bremse recht, man laufe, laufe, laufe, bis zum Ende. Ja! So ist’s richtig, was für ein Manöver!“

    „Da kommt der großartige, der einzigartige Michel Moullec mit Ultraleichtflugzeug und seinen Vögeln, winken Sie ihm und machen Sie ein Bild, es könnte das Bild des Jahrhunderts werden.“

    Am Nachmittag waren wir ein bisschen müde vom schauen, hielten aber tapfer durch, es gab auch immer neues: Große Basteleien wie ein Mondlandemodul, Tandems mit Verkleidung, Gruppen, die zuerst eine Szene darstellten und dann nacheinander wegflogen.
    Danach gab es Akrobatik der Lüfte: Paragleiter mit Saltos, Helikopterdrehungen, Spiralflügen - allein und in Synchronisation zu zweit - Sprünge mit Mini-Wings (kleinen, sehr wendigen Schirmen) aus Flugzeugen, Wingsuitflieger. Nach ihnen folgten die motorisierten Flieger: ein Ultraleichtflugzeug mit Gänsen im Schlepptau (die fliegen wohl freiwillig mit), Stunts mit alten Militärflugzeugen und Segelflugballet. Da bleibt ja kein Wunsch mehr offen.

    Danach noch ein Andenken gekauft (die Thermo-Tasse mit Coupe Icare Logo - jaja, keine dummen Sprüche ;-)) und im Bus zu Abend gegessen, bevor es zum Gala-Abend ging. Es war leider etwas langweilig und die Prämierung der Filme war etwas unkoordiniert - aber immerhin hat unser Film „Lost in Karakorum“ gleich zwei „Icare de cinema“ gewonnen :-)
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  • Day20

    2. Tag beim Coupe Icare = 2 x Fliegen

    September 20, 2019 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute war schon deutlich mehr los beim Coupe Icare. Wir waren früher als gestern beim Startplatz und konnten einen Start morgens bei Nullwind und dann noch einen bei gutem Gegenwind machen. Der Startplatz war heute der berühmte Teppich (Französisch: Moquette), der in einer Klippe endet - schon sehr aufregend, nicht nur für Neulinge wie uns. Es ist eine Art Kunstrasen, der für Schuhe guten Halt bietet, aber auf dem man Schirme gut hin- oder herschieben kann, damit man schnell viele Pilot*innen nacheinander rausbringt. Für den Start muss man also schon ordentlich Tempo haben, damit man gut rauskommt und fliegt. Es ging aber bei uns beiden sehr gut!

    Der 2. Flug gegen 11:00 Uhr war dann beim Start schon windiger (gut!); in der Luft gab es mehr Thermik (auch gut!) aber unten im Tal blies schon echt mächtig Wind, dass man fast Starkwindlandung üben konnte ;-) (mittelgut ;-)) Wir waren 30 Minuten in der Luft und konnten mehrfach an Höhe gewinnen. Allerdings wollte man irgendwann auch nicht mehr zu hoch, denn da waren 50 andere Gleiter, auch ein paar in Kostümen (siehe Bilder). Gut, dass wir gerade Therorieprüfung zu Vorfahrtsregeln hatten 😎

    (Für alle Interessierten: Beide weichen normalerweise nach rechts aus, außer man fliegt parallel zum Hang, dann nur der, der den Hang links von sich hat - und wenn man Kreise fliegt müssen alle der Richtung folgen, die der/die 1. Pilot*in gewählt hat.)

    Vom Fliegen kamen wir dann trotzdem erst 14:30 zurück, weil der Shuttle-Busfahrer 1 Stunde Mittagspause hatte - danach ging es kurze zum Einkaufen im Supermarkt und in die Expo - endlich hatte „unser“ Stand ein Kartenlesegerät , sodass wir uns das Buch „Gleitschirmfliegen wie ein Meister“ kaufen könnte - auf geht’s!

    Nach kurzer Rast wollten wir gegen 15:45 nochmal fliegen, aber man sagte uns, dass noch zu viele warteten und man nicht mehr auspacken dürfe. Wir sind trotzdem noch gegangen und stellten fest, dass die Bedingungen ohnehin denkbar schlecht standen: gute 5km/h Rückenwind - dabei ist es sehr gefährlich zu starten, was trotzdem einige nicht abhielt, es mit haarsträubenden Starts in die Luft zu schaffen. Nix für uns - das hat uns die Oase Flugschule besser beigebracht. A propos: hier schauen auch die wenigsten beim Start wenigstens 1 Mal kurz in den Schirm für den Kontrollblick. Wir haben schon mehrere kleinere un größere „Verhänger“ mitbekommen, bei denen der Schirm sich nicht komplett geöffnet hat. Gruselig!

    Nach dem „Flugplatzkino“ (wir waren 15:45-16:30 da) waren wir dann wieder ein bisschen im Bus, Anna im Feld für Yoga, und dann ab 18:30 wieder Fliegerkino. Tolle Filme dabei, wirklich toll fanden wir „Lost in Karakoum“ - 2 Franzosen für 5 Wochen Rundreise im Himalaya.
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  • Day19

    Fliegen beim Coupe Icare

    September 19, 2019 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Der erste Tag am Coupe Icare - und wir waren ganz aufgeregt.
    Zuerst haben wir mal die ganze Gegend erkundet. Es sind hier Leute aus der ganzen Welt, es gibt eine Equipment-Expo, Musik, Ausstellungen, Essen, und natürlich ausgiebig Möglichkeiten zu fliegen. Das haben wir natürlich gleich als erstes gemacht - unter anderem weil am Morgen die Thermik noch nicht so stark ist und eher anfängertauglich.
    Die Starts waren super - und dank der vielen Freiwilligen auch super einfach: nicht mal den Schirm muss man selbst ausfalten - die vielen Helfer machen das und man selbst steht nur vorne, sortiert die Leinen und ab geht’s. Der erste Freiflug war schon aufregend, ist aber für uns beide gut gegangen :-)
    Nach Besuch der Expo haben wir uns dann auf den Abend vorbereitet: Kino/Filmfestival über alle möglichen Flug-Filme. Krass, was die Leute alles machen. Am Samstag Abend werden die Gewinner prämiert. Wir sind gespannt :-)
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  • Day18

    Klettern und (fast) wieder fliegen

    September 18, 2019 in France ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach dem anstrengenden Oldenhorn gestern war heute ein gemütlicherer Tag geplant: Sportklettern am Col de la Colombiere. 🧗‍♂️ Anna hat die Topos im Internet gefunden und nachdem wir gestern Abend bereits in die Nähe gefahren sind hatten wir heute nur mehr den 40 minütigen Zustieg vor uns. Jeweils 5 Routen später war es dann schon 16 Uhr als wir den Rückweg begannen. Der Plan für den Abend: vielleicht doch einen Versuch starten, in der Abendsonne noch einen Flug zu wagen...🌄
    Wir hatten uns das Fluggebiet in der Nähe angeschaut und das Landefeld angesehen. Die Bahn fuhr schon nicht mehr, also war klar, wir müssten einen Teil der Strecke zu Fuß gehen. Einen Teil des Weges bergauf haben wir per Auto zurückgelegt, aber dann war es trotzdem schon 17:45 Uhr als wir etwa 400 Höhenmeter (45 Gehminuten) unterhalb des Startplatzes unser Auto geparkt hatten. Die Sonne würde um 19 Uhr verschwinden. Am Ende war es uns doch zu spät: wir hatten beide keine Lust den ersten Flug in Frankreich bei heiklen Bedingungen und schlechter werdender Sicht zu machen. Also: zurück ins Auto und ab nach Saint Hilaire und der letzten Station auf unseren Flitterwochen: das Flug-Festival Coupe Icare. Wir freuen uns riesig auf die kommenden Tage 😊
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  • Day17

    Aufs Oldenhorn und zurück (3.123m)

    September 17, 2019 in Switzerland ⋅ ⛅ 16 °C

    Als gestern klar war, dass die Reusch-Bahn nicht mehr in Betrieb ist, war klar, dass es heute anstrengend sein würde: Wanderung mit ~1.800 Höhenmetern ist schon eine Ansage.

    Wir gingen leicht verspätet im 09:50 los und standen gute 4 Stunden später auf dem Gipfel. Der Weg hinauf war sehr abwechslungsreich: zuerst durch den Wald, dann Steige über Almwiesen hinauf, an Wasserfällen vorbei. Der Endspurt führte dann über die Bergflanke, die uns auf der linken Seite den ganzen Gletscher überblicken ließ!

    Nach kurzer Gipfelrast ging es dann in 3,5 Studen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wir begegneten nur 1 weiteren Wanderer und 1 Jäger und hatten die tolle Bergkulisse für uns.

    Am Abend gab es mal wieder Essen auswärts - eine Riesen-Pizza bei Michelangelo - und dann Weiterfahrt nach Frankreich, Col de Colombière, wo wir morgen Klettern, Wandern und Fliegen wollen - und Steinböcke soll es auch geben...
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  • Day16

    Nochmal Klettern mit Wahnsinnsausblick

    September 16, 2019 in Switzerland ⋅ ⛅ 12 °C

    Gestern Abend waren wir noch 20 min auf den Berg gefahren - mit Sonderfahrbewilligung zu 10 Euro. Unser Bus Erwin musste sich schon anstrengen, die Serpentinen hochzukommen, am Ende sogar nur noch Schotterweg.

    Der Standplatz war nicht ganz eben, aber das störte auch nicht sehr, wir waren hundemüde.

    Morgens dann gemütlich aufgestanden und mit Blick auf deine Eiger Nordwand gefrühstückt :-)

    Dann Sachen gepackt und ran an den Fels. Wir hatten uns die Südwand am Hintisberg ausgesucht, immer mit Blick auf Eiger, Jungfrau und Mönch.

    Das Klettern war gut und mal sehr anders von den Felsstrukturen - wir waren vor allem beeindruckt von der Nachbarseilschaft: beide um die 75 Jahre jung und noch in 5c Mehrseillängen...

    Abends dann Eiskaffee in Grindelwald, dem Touri-Hotspot, auf der Terrasse vom Hotel Spinne mit bestem Blick auf die Wand - gerade aber keine Seilschaften zu sehen.

    Abends ging es dann weiter nach Südwesten, wo wir morgen einen kleinen 3.000 machen wollen.
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  • Day15

    Klettertour in der Schweiz - Grimselpass

    September 15, 2019 in Switzerland ⋅ ⛅ 12 °C

    Nachdem wir gestern noch lange gefahren sind waren wir heute morgen schon nach 1:30 Stunden am Ziel: der Grimselpass mit dem Rätigbodenstausee. Dort wollten wir heute zur Einstimmung eine leichte 11-Seillängen-Tour auf den Platten neben dem See machen.

    Die Tour war sehr schön, durchgehend plattig, aber gut gesichert - die Waden werden wir trotzdem morgen spüren. :-)

    Jetzt im Bus nach Grindelwald zum Eiger - dort wird morgen in der Nähe geklettert und wir beide wollten schon immer mal die Nordwand anschauen!

    Gekocht wird auch noch: heute wahrscheinlich mal wieder Nudeln mit Pesto, damit es schnell geht :-)
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  • Day14

    Bestanden!!! A-Schein-Pilot*innen :-)

    September 14, 2019 in Switzerland ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Wichtigste zuerst: wir haben beide im 1. Anlauf die zweiteilige Praxisprüfung bestanden. Juhu!! 🥳

    Dabei fing alles etwas schwierig an: sehr starker Bodennebel, man sah von unten nicht hinauf (Bild 2) und von oben nicht durch die „Wolkendecke“ hinab (Bild 3). Da hieß es warten für die ca. 15 Prüflinge - alle waren natürlich zunehmend nervös.

    Dann endlich riss die Sonne größere Löcher in den Nebel und es konnte losgehen - Anna war die 3. Starterin, Bertram der 10. Start lieg okay, das war aber auch nicht so wichtig, weil zuerst nur Flugmanöver und Landung geprüft wurden, der Prüfer kann ja nicht gleichzeitig am Start- und Landeplatz sein. Die Manöver gelangen gut und wir beide landeten sehr nah beim Landepunkt, besser ging’s nicht!

    Dann nochmal rauf und Start zeigen + Fragen des Prüfers beantworten, z.B. Vorflugcheck, Gefahren am heutigen Starthang, unmittelbarer Startcheck. Wir beide machten es mit einem Startabbruch spannend (das klingt wilder, als es ist: wenn man merkt, dass der Schirm nicht gut hochkommt, dann legt man ihn lieber nochmal ab, also durchzupowern). Dann aber Traumstarts (1. Video), herrlicher letzter Flug als Auszubildende und dann La Ola am Landehang, der sich zunehmend mit bestanden Prüflinge füllte. In der Luft ging es zeitweise auch ganz schön busy zu - siehe Bild! Am Ende bestanden 12 der 15 Prüflinge - so wkn toller Erfolg, auch für die stolzen Fluglehrer :-)

    Bertram übte dann am Boden noch ein bisschen mal dem Schirm (2. Video) und dann machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag: Eis, See, duschen, Wasser auffüllen - und dann in die Schweiz, wo wie morgen klettern wollen! Auf dem Weg gab es dann von der Beifahrerin geschmierte Brote - wow!
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  • Day13

    Tag vor der Prüfung

    September 13, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war mal wieder Fliegen, Fliegen, Fliegen dran - das ist aber für alle Lesenden eher umspannend - das machen wir ja schließlich seit Tagen ;-)

    Nett war, dass wir heute nach dem Prüfungsprogramm wieder ein bisschen Thermik fliegen durften - da wird der Flug an der Hörnerbahn gleich doppelt so lang.

    Abends waren wir dann nach vergeblichem Ausflug zum Auwaldsee in dem „Baden und Feuer machen strengstens verboten“ ist, aus Verzweiflung und Protest im Grundbach „schwimmen“ - oder wie man Heftige-Schnappatmung-mit-Armwackeln-bei-30-Sekunden-im-5-Grad-Wasser nennen will ;-)

    Abends wie immer zurück auf den angestammten Parkplatz.
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