Portugal
Carvalhal

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5 travelers at this place:

  • Day22

    Ein letzter Kuss - Christus wacht

    October 22 in Portugal ⋅ ⛅ 17 °C

    Den letzten gemeinsamen Abend wollten wir romantisch gestalten: Wir schauten uns am Wasser den tiefroten Sonnenuntergang und das touristische Treiben mit den vielen Straßenkünstlern an und suchten dann ein nettes Restaurant in der Nähe. Ein auf portugiesische Küche spezialisiertes Restaurant mit einsehbarer, offener Küche, dessen Fischauslage einfach nur lecker aussah, hatte uns angesprochen. Wir saßen draußen, bestellten trockenen „Vinho verde“ und wie auf Bestellung kam noch ein Straßenmusiker, der „Fado-Musik“ (portugiesische Volksmusik) spielte. Der Abend war Spitze!
    (So ganz hat mir Barbara aber nicht geglaubt, dass ich den Musiker extra für sie engagierte 😉)

    Den Tagesausflug machten wir nach „Sintra“, einer historischen Stadt im Umland. Wir fuhren mit dem Zug und erlebten erneut ein extrem gut funktionierendes Fahrkartensystem: Keiner kann „schwarz“-fahren, nirgendwo stauen sich die Menschen, selbst dann nicht, wenn alle morgens aus dem Umland kommen und Tausende gleichzeitig durch die Schleusen wollen. Geht doch!

    Unsere Fahrt nach Sintra führte uns durch Gebiete ärmlicher Landwirtschaft und durch soziale Brennpunkte und zeigte uns in aller Deutlichkeit die aktuellen Probleme Portugals. Und das scheinen viele zu sein.

    Auch in Sintra nutzten wir ausschließlich den ÖPNV, was hervorragend funktionierte.
    Sintra war schön, aber auch in der Nachsaison völlig überlaufen! Wir besichtigten die 1.000 Jahre alte Burg der Mauren, die beim zweiten Kreuzzug dann den Christen in die Hände fiel, fuhren durch den „Parque de Pena“ und warfen einen Blick in die schöne Innenstadt.
    Am meisten amüsierten wir uns über die Chinesen, die sofort nach Ankunft am Bahnhof in ein chinesisches Restaurant strömten (und nicht etwa in ein portugiesisches).

    Der Abschied war ein wenig wehmütig: Ein letzter Kuss, dann wünschten wir uns beide „Gute Reise“ und wussten, dass wir beim nächsten Kontakt heute Abend wieder 3.000 km voneinander getrennt sein würden.

    Ich erreichte meine Maschine am späten Nachmittag und installierte die nun wieder funktionierende Technik, bepackte die Koffer, streichelte ihr noch einmal den Tank und startete meine „Dicke“. Das Dröhnen im Parkhaus verlor sich, als ich beschleunigte und die steile Auffahrt zur langen Autobahnbrücke über den „Tajo“ suchte, der hier nach 1.100 km in den tiefblauen Atlantik mündet.

    Einen Halt legte ich noch bei der gigantischen Christus-Figur ein, die vom gegenüberliegenden Ufer über die Stadt wacht.
    Dann führte mich mein Weg nach Süden, Richtung Algarve......und ich startete das Hörbuch „Auris“ von Fitzek.

    Ich dachte an die letzten 3 Tage, wartete auf eine Fähre, die mich nach „Troia“ bringen sollte, und fuhr in die untergehende Sonne. Wo ich wohl heute übernachten werde?

    Erkenntnis des Tages:

    Lissabon könnte noch viel schöner sein, wenn nicht jeder seine eigene Satellitenschüssel und seinen eigenen Klimakompressor an den Häuserfassaden installieren würde. Bauvorschriften können auch sinnvoll sein.
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  • Day18

    Halbinsel Tróia

    July 25 in Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

    Den letzten Strandtag so richtig genossen! Mit der Fähre von Setúbal auf die Halbinsel Tróia. Delphine haben wir leider nicht gesehen, dafür mehrere Seehasen (Seeschnecke) gefunden. Herrlich ruhig hier! In paar Jahren fahren wir zum Golfen her 😜

  • Day12

    Dolphin Watching

    March 30 in Portugal ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach einer super entspannten Nacht machten wir uns mehr als rechtzeitig auf den Weg Richtung Sesimbra.
    Bloß nichts mehr schief gehen lassen für die Tour. Das Wetter sah allerdings anfangs gar nicht gut aus.

    Angekommen im Hafen, bezahlten wir fix die Tour und unterhielten uns schonmal mit unseren Guide Pedro. Er erzählte uns, dass das Wetter perfekt sei und sie seit 2014 keine Tour hatten, wo sie keine Delfine gesehen haben.
    Das macht Lust auf mehr.

    Pünktlich starteten wir dann mit dem Speedboot Richtung offenes Meer. Wir waren insgesamt zu 8.
    Pedro und ein weiterer Guide/Fahrer, 2 Amerikaner und 2 Franzosen (diese hatten Glück, dass Pedro französisch konnte und somit bekamen sie, wie Franzosen immer, eine extra Wurst und alles auf französisch).
    Nach einer Stunde hatten wir immer noch keine Delfine gesehen und wir wurden schon langsam nervös, sollte dies die erste Tour seit 2014 sein ohne Delfinsichtung? Bitte nicht...
    Aber Pedro war noch sehr entspannt und suchte fleißig weiter. Und es machte sich bezahlt!
    Delfine! Endlich! Geil!
    Mega cool einfach die Tiere in der Natur zu sehen und zu wissen, dass sie freiwillig da sind.
    Pedro erläuterte uns vorab schon, dass wir nur einen bestimmten Slot haben, wo wir langsam neben den Delfinen fahren dürfen, um sie nicht zu stressen.
    Manche kamen sogar sehr nah ran!
    Ein super geiles Erlebnis.

    Nach knapp 2,5 Stunden machten wir uns dann auf den Rückweg, aber vorher gab es noch ein Glas lokalen Wein, welchen Pedro spendierte.

    Die Tour hat sich definitiv gelohnt und viel Spass gebracht!!
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Carvalhal

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