Russia
Karelia

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Most traveled places in Karelia:

All Top Places in Karelia

7 travelers at this place:

  • Day14

    Lebensaufgabe

    August 5, 2016 in Russia

    Im Hafen liegt Nikolai, der eigentlich, wenn wir in richtig verstanden haben, in Moskau wohnt.
    Hier, in Petrozavoks wohnt er auf einem 17 m langen Stahlschiff von 1955, welches der Republik Karelien gehört und das er restauriert.
    Eine Lebensaufgabe. Nikolai ist da scheinbar optimistischer und zeigt uns stolz die neue Erhöhung für den späteren Barbereich, der nach Fertigstellung noch zwei Kabinen beherbergen soll.
    Das Projekt wird ihn, zumindest im Sommer, weiter am den Onega See binden und vielleicht sticht er wirklich eines Tages in See.
    Der sechs Zylinder Diesel läuft angeblich perfekt.
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  • Day16

    Wasserkraft

    August 7, 2016 in Russia

    Wir befinden uns in der Nähe von Belomorsk. Hier haben über 130.000 Zwangsarbeiter unter Stalin innerhalb von 20 Monaten den Weißmeer Kanal, unter Ausnutzung natürlicher Seen und Wasserläufe, bis in die Ostsee gegraben. Mit Hammer und Meißel ist der Kanal in den blanken Fels gehauen worden. Über 30.000 Menschen haben dabei ihr Leben gelassen, sind an den ungeheuren körperlichen Belastung, an den Lebensbedingungen oder auf Grund der Kälte gestorben.
    Der Kanal war eines der ersten Großprojekte unter Stalin. Zur Realisierung des Plans wurden Menschen ohne Grund verhaftet und in sog. Gulags eingesprerrt, damit immer genug billige Arbeiter zur Verfügung standen.

    Wirtschaftliche spielt der Kanal heute keine besondere Rolle mehr. Zu seiner Fertigstellung in den dreißiger Jahren war die 227 km lange Wasserstraße die erste Verbindung zwischen dem weißen Meer und St Petersburg, die im Sommer genutzt werden konnte. Vorher hab es nur die Winterverbindung auf Straßen und Brücken aus Frost und Eis.

    Als wir die Brücke zum Soroka See queren, wird am Kraftwerk und am Sperrwerk Wasser vom Kanal abgelassen.
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  • Day12

    Rantala Camping

    August 3, 2016 in Russia

    Irgendwo an westlichen Ufer des Ladoga See, dem größten See Europas, haben wir nach 15 km über wirklich schlechte Straßen "Rantala Camping" angefahren.
    Hier laufen Hühner und Enten, es gibt kein WiFi, nicht einmal Handy Empfang.
    Ist der erste "Schreck" bezüglich der mangelnder Kommunikationsmöglichkeiten überwunden, bleibt ein wunderschöner Ort, der den eigenen Stress in kürzester Zeit verbrennt.
    Aber keine Angst, der Handyakku ist noch voll....
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  • Day15

    Freilichmuseeum Kischi

    August 6, 2016 in Russia

    Das Freilichmuseeum Kischi ist, leider, wie der Name schon sagt, ein Outdoor Museum. Bevor wir die große Holzkirche, Christi Verklärung, sehen konnten, waren wir bis auf die Haut nass.
    Die Kirche ist vor sieben Jahren aufwendig restauriert worden damit sie zum ihrem 300 jährigen Geburtstag, 2014, in frischem Glanz erstrahlen konnte.
    Ob sie in ihren Festjahr heraus geputzt war, entzieht sich unserer Kenntnis. Bei unserem Besuch war sie teilweise eingerüstet und nicht betretbar.
    Die kleinere Winterkirche, Maria Schutz und Fürbitte, haben wir, nachdem auch hier die Tür erst verschlossen war, zwischen zwei Reisegruppen besichtigen dürfen.
    In unmittelbarer Nähe steht noch ein typisches Bauernhaus mit einigen Nebengebäuden. Das etwas genervte Museumspersonal, das teilweise versuchte einzelnen Räume vor uns zu verschließen , haben wir galant ignoriert und gewannen somit zumindest einen Eindruck von dem Leben der Bauern in dieser Region.
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  • Day13

    Überlandfahrt

    August 4, 2016 in Russia

    Heute verlassen wir die Ufer des Ladoga See und nähern uns dem Onega See.
    Während des Ausbaus haben wir gerne von "pistenfest" gesprochen, was von manch Interessiertem mit Kopfschütteln quittiert wurde. Allein die 15km Zufahrt zu dem einsamen und wunderschön gelegenen gestrigen Campingplatz haben uns gezeigt, dass Pistenfestigkeit wichtig ist. Auch wenn wir in Europa und nicht in Afrika oder der Mongolei unterwegs sind.
    Nachdem wir dann heute mittag auf eine breite Landstraße, die zudem einen Schlaglochfreien Belag hatte, eingebogen sind, haben wir diese bis Petrozavodsk nicht verlassen. Auch schön....
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  • Day13

    Petrozavodsk

    August 4, 2016 in Russia

    NordCamping Petrozavodsk - schon wieder auf einen Campingplatz, also zumindest einem bewachter Platz (eingezäunt mit einem Tor, welches sich leicht öffnen lässt, aber den Eindruck - nur für Befugte - vermittelt) auf dem Gelände eines kleinen Hafens am Onega See.
    Mit soviel Camping Möglichkeiten hatten wir gar nicht geplant, aber wir wollen ja auch noch weiter nach Norden und jeder Campingplatz könnte der letzte sein.
    Bei einem Straßenhändler haben wir einen kleinen Eimer mit frischen Pfifferlingen erstanden, die in der Pfanne schmoren.
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  • Day15

    Mit fast 60 km/h (33 kn) fliegt das Tragflächen Boot über das Wasser. Kein schöner, ruhiger Tag sondern Regen und Wind sorgen für Seegang.
    Die Sitztreihen verfügen über erstaunlich viel Beinfreiheit, ansonsten ist es ein wenig wie im Linienbus. Das Wasser bahnt sich seinen Weg durch die porösen Fenster Dichtungen.
    Der Motor macht zwischendurch komische Geräusche (dies dafür regelmäßig) und durch das unruhige Wasser versetzt der grosse Wasserkäfer in kurzen Sprüngen nach rechts, links oben und unten. Und das bei einer Vorwärtsbewegung von 33 Knoten.
    Zwischen dem vorderen und hinterem Großraumabteil gibt es eine kleine Plattform, wo Regen und Spritzwasser den Fahrgast begrüßen.

    Die Rückfahrt über den ruhigen Onega ist dagegen unspektakulär langweilig.
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  • Day16

    NordCamping Belomorsk

    August 7, 2016 in Russia

    Wer ahnt es denn? Ein Campingplatz direkt neben der Schleuse zum Weißmeer Kanal. Sehr einfach, ohne WiFi, aber extrem idyllisch gelegen. Hier gesellen sich auch die ersten Mücken zu uns. Die Gesellschaft ist glücklicherweise überschaubar.

  • Day24

    Verbindungsstrassen

    August 15, 2016 in Russia

    Von Ost nach West sind bei weitem nicht so ausgebaut wie die M18, die St Petersburg mit Murmansk verbindet. So sind wir dann heute über 100 km durch russische Wälder, am Flüssen und Seen vorbeigerappelt. Manchmal unterbrochen durch ein Dorf.
    Dafür sind wir der finnischen Grenze schon so nah gekommen, dass wir heute schon von einem russischem Grenzbeamten kontrolliert wurden.
    Unser Stellplatz: ganz still....
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  • Day2

    Privat!

    July 31 in Russia

    Obwohl ich mich mehr russisch als schweizerisch fühle, gibt es doch ein paar Dinge die mich zum Schmunzeln bringen. Zum Beispiel die Sache mit dem Privatbesitz. Den meisten Russen ist es extrem wichtig, ihr Grundstück komplett einbruchsicher einzuhagen, auch wenn das irgendwo ab von der Zivilisation mitten im Walde liegt.

    Zum Ort wo wir uns gerade befinden, führt eine 5 km lange Holperpiste für die man 20 Min. Fahrzeit benötigt. Von unserem Häuschen aus spazieren Sascha und ich ein wenig durch die Wildnis. Irgendwann biegt eine Fahrspur nach links ab und wir sehen zwei Löcher im Boden, die wohl mal eine Tafel halten sollen. Momentan ist nichts, nur in weiter Ferne sehen wir zwei Männer die Sträucher roden. Wir laufen den Hang hinauf um einen Weg zum See zu finden, da kommt der Mann in seinen Militärkleidern völlig aufgeregt hinterher und fragt uns wohin wir wollen. Freundlich erklärt er uns dass es keinen Weg zum See gäbe, und dieses Stück Land privat sei. Wir entschuldigen uns ebensofreundlich und gehen zurück. Als wir wieder bei diesen Löchern im Boden sind, steckt da doch tatsächlich schin ein Schild mit der Aufschrift: "Privatgrundstück - Betreten verboten" und ein Baumstamm versperrt den Weg!!!
    Ich versteh ja das man seine Privatsphäre will und die Leute ewig für dieses gearbeitet ind davon geträumt haben, aber ein wenig Paranoia ist ja trotzdem unverkennbar und die Eile in welcher auf einmal das Schild dort stand grenzt fast an Zauberei 😀😀😀
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You might also know this place by the following names:

Respublika Kareliya, Republik Karelien, Karelia, Republik Karelia, Republiek van Karelië, Carelia, جمهورية كاريليا, Kareliya Respublikası, Карелия, Карэлія, Република Карелия, Karelija, Карели Улас, Carèlia, Карели, Karelská republika, Карꙗла Димократїꙗ, Карел Республики, Republikken Karelija, Δημοκρατία της Καρελίας, Respubliko Karelio, Karjala Vabariik, جمهوری کارلیا, Karjala, Lýðveldið Karelia, Carélie, Poblacht na Cairéile, Kareliya, República de Carelia, Karelia Khiung-fò-koet, קרליה, कारेलिया गणतंत्र, Republika Karelska, Karélia, Կարելիա, Republica de Karelia, Republiko di Karelia, Repubblica di Carelia, カレリア共和国, კარელიის რესპუბლიკა, Карел республикэ, 카렐리야 공화국, Карьяла, Карилия, Karēlijas Republika, Карелий, Карелија, Бүгд Найрамдах Карель Улс, कॅरेलिया, Карели Республика, Карелэнь Республикась, Karelia Kiōng-hô-kok, Karelië, Karjal, Республикæ Карели, کریلیا, República da Carélia, Карелия Республиката, Republic o Karelie, Gárjil, Karelsko, Républik Karélia, Karelska republiken, கரேலியா, สาธารณรัฐคาเรลียา, Republika ng Karelia, Karelya Cumhuriyeti, Kareliä, كارېلىيە, Карелія, جمہوریہ کاریلیا, Cộng hòa Kareliya, Kar'ala Vabariik, Republika han Karelia, Карелуд таңһч, 卡累利阿共和国, Karelya

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