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Südafrika

An open-ended adventure by Thomas & Kerstin Read more
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    🇿🇦 Kapstadt, Südafrika

    Heute ohne Tischdecke

    March 24 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Ausschlafen! Heute wird's nicht so spannend, da muss ich euch enttäuschen ;), aber trotzdem lesenswert! Nachdem Frühstück wie gewohnt zur Talstation des Tafelbergs geUbert und nach gut 45 Minuten anstehen im künstlichen, abkühlenden Sprühnebel ging's dann schon nach oben. Das coole an dieser Gondel ist das runde Design und eine Mechanik, durch die man beim Fahren in der Gondel wie beim running Sushi gedreht wird und somit alle Fahrgäste einmal alles gesehen haben. Oben angekommen bot sich uns ein wunderbarer Blick über Kapstadt. Das hat uns natürlich nach den Fotosessions noch nicht gereicht und wir sind weiter auf dem sehr platten Berg. Interessante Vegetation mit Büschen und viel Sandstein. Auf der Rückseite konnte man dann die restlichen Gebiete wie Camps Bay und Seapoint sehen. Nach Abkühlung durch Bier und Kaltgetränke ging's dann wieder bergab und wir haben den Tag im Hotelgarten ausklingen lassen. Zum Abschluss gab's noch was ganz besonderes: Äthopisches Essen, mit den Händen. Mhm lecker!!! Jetzt geht's gut gesättigt ins Bett, morgen geht's heim!Read more

  • Gute Hoffnung!

    March 23 in South Africa ⋅ 🌬 20 °C

    Natürlich wieder früh auf um halb 7, Frühstück halb 8 und um halb 9 ging's dann los mit Reagan unserem Security und Fahrer. Wir haben uns extra den leicht teureren Hyundai Staria ausgesucht und wurden mit viel Komfort belohnt. Unser erstes Ziel war Boulder Beach. Nach ca. einer Stunde Fahrt vorbei an den Vororten von Kapstadt wurden wir begrüßt von vielen Pinguinen und Dassies. Ganz viele Pinguinweibchen waren am Brüten und haben uns sogar manchmal kurz ihre Eier gezeigt. Scheu war keines der Tiere und wir konnten in Ruhe das Tummeln am Strand genießen. Was man noch erwähnen muss: Wetter war strahlender Sonnenschein, aber dieser unglaubliche Wind, bei uns ist ein Orkan denke ich ähnlich stark und wir übertreiben hier nicht! Nach einer Stunde Tiergenuss und Sandstrahlen ging's für uns weiter im Auto entlang der Küste, vorbei an der Marine von Südafrika hin zum Nationalpark rund um das Kap der guten Hoffnung. Und genau da wollten wir hin. Das obligatorische Foto am Schild, welches Tom immer noch nicht ganz versteht und dann noch eine kleine Wanderung die Klippen nach oben. Und was sollen wir sagen: noch viel mehr Wind, so stark, dass man gefühlt nicht mehr atmen musste, weil einem die Luft so in den Mund gepresst wurde. Und dieser Ausblick! Gigantisch! Zurück zum Auto und dann dem Fahrer den Wunsch äußern, dass wir auch noch zum Leuchtturm wollen (man hätte eineinhalb Stunden hinwandern können aber nicht bei dem Wind und auch logistisch schwierig ;)). Dort angekommen vorbei am unnötigen Lift, nach oben ZU FUẞ, so wie sich das gehört. Also wir hatten ja schon viel Wind an dem Tag, aber der war ja noch stärker, hier am südwestlichsten Punkt Afrikas. Da tat uns sogar der große Funkmast leid, welcher dem Wind pfeifend trotzte. Und nein hier fließen keine zwei Ozeane zusammen, das passiert weiter östlich ;). Ausblick wieder 12 von 10. Wieder runter, Kaffe und Snacks von den wilden Vögeln ferngehalten und genießen. Dann ging's für uns weiter in Richtung Chapman’s Peak Drive. Das ist einer der schönsten und bekanntesten Küstenstraßen südafrikas und das können wir definitiv bestätigen! Noch vorbei an Camps Bay und dort den Surfern bei einem Stop kurz zugeschaut, gings dann heimwärts. Unseren Security haben wir, wie schon erwartet, nur als Fahrer benötigt. Er hat einen guten Job ohne Schusswaffe gemacht, auch wenn er sonst die Garden Route nur mit Firearm fährt. Kurz den Sand runterduschen, frischmachen und ab wieder zur Walterfront. Shisha, Cocktails Abendessen, ja ihr wissts ja, Abend ausklingen lassen. Auch wenn wir kurz mal gestresst waren, also wir im Restaurant 1:30 aufs Essen warten mussten, aber das sind ja eh keine Probleme :)!Read more

  • Märkte, bunte Häuser, Signal und Strand

    March 22 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Eeendlich mal wieder entspannt aufstehen! Trotzdem pünktlich um 08:00 haben wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück bei 4 on Varneys begonnen. Heute war auch sonst viel Entspannung angesagt, also Entspannung auf unsere Weise. Aber was heißt das? Ziele im Kopf aber kein Zeitplan und kein Druck, könnte fast the German Way of Entspannung sein. Also ohne einen Sitzen so wie gestern und ohne Termine ging's los zu Fuß in Richtung Waterfront. Hin zum "Oranjezicht City Farm Market". Also wir hatten ja viel erwartet aber nicht so eine Perle: Sauber, voll aber mit guter Stimmung, verschiedenste lokale Produkte, sowohl Klamotten als auch Essen. Da war man ja schon fast "verärgert", dass man gefrühstückt hat. Tom hat sich dann mal wieder nicht zusammenreißen können und direkt zugeschlagen mit sommerlichem Hemd, Capi, Hose aus Leinen und einer kurzen Überjacke zu seinem Outfit. Natürlich gab's für uns noch mehr: Schokoerdbeeren, frisches scharfes Biltong und einen frisch gepressten grünen Fruchtsaft...also wirklich dieser Markt ist mega, mit Hackschnitzelboden, Holzdach und Musik. Zur Krönung kann man sich dann noch einen Cappuccino mit Gesicht holen. Nach diesem kulinarischen Feuerwerk gings bei uns weiter in den Ortsteil Bo Kaap, kennt sicher jeder. Dieser Ortsteil besteht aus vielen kleinen bunten Häusern der damals freigelassen Malaien Flüchtlinge. Sehenswert und schön. Nach diversen Fotos und Videos ging's dann zu Fuß weiter durch die Stadt und ja, hier ist man sicherer auf der Straße als man denken würde. Wir sind dann auf ein Straßenfest gestoßen, welches wohl jeden Sonntag in der gesperrten Straße stattfindet. Am coolsten war ein 30 Meter langes Bankett bei dem jeder angemeldete Teilnehmer ein ihm zugewiesenes Rezept kochen muss und am Schluss alle zusammen die Mahlzeiten verspeisen, Mega. Wir haben dann noch eine Runde Cornhole auf der Straße gespielt und sind dann weiter auf den afrikanischen Markt gegangen. Da hat Tom endlich seine one, two, Shake Shake Dinger gefunden und gleich mal eine kleine Unterrichtsstunde von den lokalen Musikern bekommen. Auch hier fündig geworden, ging's weiter an so manchen afrikanischen Souveniers vorbei zu einer... ähm ja...schönen Kirche und jetzt haltet euch fest, mit integriertem Café! Also bestellt getan, ging's rein in die gute Stube und unter dem schönen Holzdach wurden die beiden Americanos verwundert getrunken. Next Uber Please! Weiter ging's jetzt zum Signal Hill. Ein kleiner Hügel vor unserer Haustür mit mega Aussicht und einer Startrampe für die Paraglider. Diese bietet sich gleichzeitig super als rießen Picknickdecke an, was viele nutzen ;). Next Uber Please to Seapoint und dort angekommen war der Name Programm. Badestrand mit schöner Häuserfront getrennt durch eine Straße. Ein betonierter Pool inmitten des Meeres, eine hohe Mauer, welche durch die hitzige Sonne zum Aufwärmen nach der kühlen Erfrischung einlud und Steine die uns zum Ausruhen verleitet haben...mhm... schön! Weiter geschlendert vorbei an einem Tunertreffen mit sehr lauten Fahrzeugen und ja, Tom wollte hier mit einem Campingstuhl zwei Stunden sitzen bleiben. Aber natürlich trennt sich die Gruppe nicht und dann ging's ab zu Claudis entdeckter Perle, dem Zest Restaurant. Lecker Springbock und Fischplatte im gefühlt 5 Sterne Style und next Uber Please! Ab nach Hause, Bierchen auf der Veranda, Tag Revue passieren lassen und jetzt ab ins Bett! Gute Nacht!Read more

  • Weintour und Waterfront

    March 21 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einem schnellen Frühstück, ging es für uns zu Fuß an die Abholstation Waterfront Aquarium. Pünktlich um 8:30 Uhr sind wir in den Bus eingestiegen, auf zum Weintasting Paarl, Franschhoek und Stellenbosch. Nach dem unser Reiseleiter, der zum einen Brahm heißt, deutsche Vorfahren hat und zum Anderen zu jeder Situation einen passenden blöden oder guten Spruch kennt, uns ein bisschen die Landschaft, Weinreben und weiteres erklärt hat, waren wir nach ca. 30-40 Minuten bei dem ersten Weingut. Hier gibt es die ersten 5 Weine zum probieren, nach einer kleine Erklärung über Herstellung und was wir riechen und schmecken könnten, konnten wir Weißwein sowie Rotwein, mit jeweils einer kleinen Nachspeise probieren. Beim zweiten Weingut gab es ebenfalls 5 Weine, sowie unsere bestelltes Mittagessen (Schinken/Käse/Weintrauben/Brot mit verschiedenen Aufstrichen.) Als drittes kamen wir in Stellenbosch an, dies hier ist eine sehr reiche Stadt mit vielen Studenten, die reiche Eltern haben. ;) unsere letzte Station, ,,Blaauwklippen“ ein sehr altes Weingut seit 1682, hier wurde uns die Weinkühlung gezeigt und die Lagerung und Herstellung erklärt. Hier wurden uns die letzten 5 Weine zum probierenden ggf. zum kaufen gereicht, mit einer kleinen Platte mit Käse, Kräcker, Nüssen gereicht. Puh das war schön und anstrengend. Kleiner Powernapp im Bus und dann direkt zur Walterfront, schlendern, Bummeln und Abendessen. Reggae im Irish Pub und mit dem Uber ins Hotel, Cheers!Read more

  • Kapstadt

    March 20 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute fahren wir nun an den Ursprung zurück, unser Kreis schließt sich. Wir fahren zurück nach Kapstadt, die letzten Tage sind nun angebrochen, nach ca. 5 Stunden Fahrt wurde das vollgetankte Auto an das Mietunternehmen Europcar zurückgegeben. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, erst fuhren wir auf der N2 und wechselten anschließend auf die Route 62, die sich in ein schönes Weinanbaugebiet mit Limettenplantagen und schönen Felsformationen verwandelte. Noch eine kleinen Zwischenstopp eingelegt und Tom bestellte sich eine kleinen Espresso zum gleich trinken und alle haben sich noch sehr leckere Milchsakes (bei uns peanutbutter/chocolate und Cookies/cream) mitgenommen.
    In Kapstadt noch schnell vorher das Gepäck in der Unterkunft abgeben und weiter zur Autovermietung, das Auto wurde ohne Beanstandung zurück genommen und wir sind mit dem Uber zurück gefahren. Heute war der erste Tag wo wir uns das erste Mal nach 2 Wochen getrennt haben, für Tom und Kerstin ging es anschließend noch ein wenig in die Waterfront zum bummeln, Robben beobachten und zum Sushi und klipfish essen. Den Tag habe wir mit einer Shisha und Cocktails an der Waterfront abgeschlossen.
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  • Der frühe Vogel fängt den Geparden

    March 19 in South Africa ⋅ ☁️ 32 °C

    Ja also Kerstins Oma hat wohl Recht, wir sehen hier sehr viele Tiere. Gestern noch auf der Straußenfarm eingeschlafen, sind wir heute bereits um 04:30 aufgestanden um pünktlichst (wie immer) um 05:15 los starten zu können. Um 06:00 haben wir dann unser Ziel erreicht, Büffelsdrift Gamelodge für unsere Erdmännchentour! Angekommen und gleich mal mit Kaffee und Keksen versorgt, so gefällt's uns. Parallel dazu haben die ankommenden bereits um die Fahrzeuge herumgepirscht, um ja einen guten Platz in den beiden Offroadgefährten zu bekommen. Zuerst wurden wir aber nochmal zurück gebeten Kerstin hat uns da gleich beim erneuten Anpirschen einen perfekten Platz in der ersten Reihe gesichert. Also los ging's mit dem Offroadtruck mit Handgas und Schaltung der aussah, als wäre er älter als Kerstin & Tom. Laut war das Ding auf alle Fälle, verschreckt man da keine Tiere dachten wir. Aber die werden schon wissen was sie machen. Claudia, unsere "hoglbuchane" Tourleiterin hat uns gut hingebracht und jede nur erdenkliche Frage, wenn nicht schon vorab beantwortet, beantwortet :). Kalt wars und es hat auch echt gedauert, aber dann kam er, der Späher! Seine Aufgabe besteht darin die anderen zu holen wenn's sicher ist. Es war ein sonniger Tag mit leichten Wolken, aber kalt. Deswegen hats einige Anläufe gedauert, bis wir die ganze Familie mit zwei Erwachsenen, einem Teenager und zwei Kleinen sehen konnten...wow...wilde Erdmännchen und laut Claudia so nah wie noch nie! Nach gut einer Stunde ging's dann zurück und direkt zu einem wunderbaren Frühstück am See der Lodge. Von da aus war das nächste Ziel erst mal eine Tankstelle, da wir am Vorabend schon verunsichert wurden was das Thema Verfügbarkeit von Diesel angeht. Also ja wir könnten tanken, aber es war schon ausgeschildert, dass die abgegebenen Mengen begrenzt werden...Wahnsinn was da wieder in der Welt los ist...so weiter und jetzt entspannter mit vollem Tank zur Cango Wildlife Ranch. Hier sprechen Bilder mehr als Worte aber zu erwähnen gibt's trotzdem was. Wir haben tatsächlich die Chance bekommen in den Käfig einer ausgewachsenen Gepardin reinzugehen und diese sogar zu streicheln...ja...zu..STREICHELN. ist ja nicht so, dass die uns mit Leichtigkeit erlegen könnte ;). Wow was für eine extrem schöne und aufregende Erfahrung! So ein lautes intensives Schnurren und ja sie hat auch mal die Zähne leicht ausgepackt ;). Weitere Highlights waren das Füttern der Vögeln mit Bananennektar und ein Papagei, ich denke ein Parrot, der sich nur durch das Nachamen seiner Geräusche durch Tom anlocken ließ und dann wirklich mit uns auf emotionale Art und Weise auf Tuchfühlung gegangen ist. Weitere Tiere wie Hippo, Krokodil, Otter, bengalischer Tiger und Löwe waren ebenfalls sehr sehenswert. So...jetzt sind wir dann aber auch platt und passend mit dem Gewitter sind wir abgereist zur letzten Unterkunft vor Kapstadt, De Zeekoe Guest Farm. Pool genossen, in der Sonne gechillt...ja das war nötig. Nach Springbock und Strauß geht's jetzt für uns ab ins Bett, morgen müssen wir wieder um 06:30 früh raus, für die 5 Stunden nach Kapstadt, gute Nacht :)Read more

  • Tag der Fütterung

    March 18 ⋅ ⛅ 25 °C

    Idyllisches Aufwachen nach einer Nacht voll imposantem Blitz und Donner und das unter einem Reetdach. Ein wunderbares Frühstück auf weißen Stühlen am Fluss hat das Ganze noch abgerundet. Verabschiedet wurden wir von einer kleinen Gottesanbeterin an der Tür unseres Zimmers. Und jetzt weiter zur Map of Africa, einem Bekannten Aussichtspunkt bei dem man einen Flusslauf vom Berg aus sieht, der sich um den gegenüberliegenden Berg in der Silhouette von Afrika rumschlängelt. Heute war an sich ein entspannter Tag angesagt. Geplant war noch ein weiterer Punkt in Wilderness, doch Claudi wurde durchs Internet auf eine Straßensperre, genau heute, Richtung Outdshoorn von 14:00 - 17:00 Uhr aufmerksam gemacht. Also "ziag ma durch". Am Frühen Nachmittag haben wir einen kleinen Pass überwunden, anschließend die Baustelle mit den klassischen winkenden Damen passiert und sind wieder in eine ganz andere Landschaft eingetaucht, wie im Wilden Westen. Auf dem Weg ist uns dann ein Schild aufgefallen, welches uns direkt zu einem ganz Besonderen Ort geführt hat: Das Füttern zweier Giraffen mit unterschiedlichsten Sträuchern. Wow das wor toll. Also weiter Richtungen Outdshoorn und ab ins Stadtzentrum. Etwas Schlendern und auch wenn uns die Nebengassen nicht gleich sympathisch waren, war alles entspannt. Hier gibt's vieles rund um den Strauß zu kaufen. Wir haben dann noch einen Laden für Nüsse und Trockenfrüchte abgeklappert und sind dann ab zu Carmen und Dario auf die Straußenfarm gefahren. Die Anfahrt war gut und Tom hatte wieder ein Offroad Abenteuer. Wir würden nett von den beiden deutschen Auswanderern begrüßt und konnten alles rund ums Thema Strauß erfahren. Nach der interessanten Theorie bei Bier über die Tiere als auch deren Nutzen ging's erst mal zu den kleinen 6 Wochen alten. Anschließend durften wir dann mit Mais und Straußenfutter ins Gehege, wow, die sind...gierig, wild und groß! Ein Abenteuer und wir durften spüren, dass sich der Hals anfühlt wie ein Teddybär und haben gelernt, dass sie nach 20 Minuten quasi alles wieder vergessen. Anschließend hab's noch Straußensteak und wir starten jetzt früh ins Bett, morgen geht's früh raus. Was für ein Tag :).Read more

  • Wer hätte das gedacht?

    March 17 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Nachdem wir pünktlich losgefahren sind, wurden wir von einem aufmerksamen Mitarbeiter Franky aufgehalten, der uns mitteilte, dass unser hinterer rechter Reifen nun fast komplett platt ist. Eine Autopumpe war dieses Mal leider nicht vorhanden, somit, hieß es, Ersatzreifen montieren, die Begeisterung war groß. Das Werkzeug und der Wagenheber wurde gesucht und gefunden und nachdem der Ersatzreifen mit einem Kettenzug herunter gekurbelt wurde, konnte der Reifen gewechselt werden. Nach 30 Minuten und ein paar Regentropfen später, konnte sich der am Boden wälzende Tom noch einmal auf unser Zimmer begeben, um zu duschen und die Kleidung für unsere Weiterfahrt wechseln. Heute brachten wir wieder ganz viel Kilometer hinter uns, noch einmal einen kleinen Stopp bei unserer Tankstelle mit lokalem Shop und los geht es. Nach ca. 4 Stunden Fahrt ging es zur nächsten Ortschaft, Wilderness! Wir wurden sehr herzlich empfangen mit Bier und Wein, anschließend hat jeder seine Unterkunft bezogen. Unsere war in einem schönem afrikanischem Stiel mit Reetdach verbaut und dekoriert. Leider hat es durch den Regen etwas abgekühlt, doch das hat uns nicht davon abgehalten, noch mit den Haus eigenen Kanus, vor Ort auf dem idyllischen Fluss zu fahren. Abends ging es zu Fuß und mit Regenschirm bewaffnet, in das fussläufige Seafood Restaurant, mit fang eigenen Fisch, sehr lecker :).
    Anschließend kamen wir trocken zuhause an und konnten noch das heranziehende Gewitter mit gewaltigen Blitz und Donner beobachten, somit ging ein schöner und dieses Mal entspannter Tag zu Neige.
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  • Tiere ³

    March 16 in South Africa ⋅ ☀️ 32 °C

    Ja der Titel versprichts und es wurde gehalten: Heute war unser zweiter Gamedrive dran und dieses Mal ganztags! Nach unserem wortwörtlichen FRÜHstück um 7 ging's um 8 schon los. Claudi, Rainer, Kerstin, Tom, Patrizia aus Polen und unser sympathischer Fahrer. Wir wurden gleich nach der Einfahrt in den Park belohnt, durch Dungkugeln und deren Transporteure. Gleich nebenan hatte sich eine Gruppe Affen im Gebüsch platziert, das ging alles ganz schön flott. Keine 5 Minuten später war er dann da, im Rückspiegel gesichtet, ein riesiger Elefant. Rückwärtsgang rein und auf zu ihm...wow...wie imposant! Geflashed ging's weiter vorbei an Zebra, Warzenschwein, Strauß und dann kam er, unser letztes fehlendes Puzzleteil zu den Big 5: Ein riesiger Büffelbulle im Matschloch. An sich wirken sie so friedlich aber Aussteigen ist hier strengstens verboten, es herrscht wirklich Lebensgefahr. Weiter auf der Suche nach den Löwen haben wir viele Kudus, Kuhanthilopen und weitere zuckersüße Warzenschweine gesichtete. Die Fahrer sind in WhatsApp Gruppen vernetzt und teilen sich gegenseitig mit, wann was wo gesichtet wurde. Rhinos dürfen über dieses Kanäle übrigens nicht mitgeteilt werden! Vorbei an Schildkröten und vielen Elefantenherden. Die teilweise sehr holprige Strecke kann sowohl privat als auch mit Touren befahren werden. An einer Baustelle sind wir ebenfalls vorbei gekommen, dort wurden die Bauarbeiter am Anfang und am Ende mit jeweils einem Ranger mit Waffe bewacht, damit nichts passieren kann. Im Camp gibt es sowohl einen kleinen Rastplatz mit Toiletten als auch ein großes zentrales Besucherzentrum mit Restaurant. Dort haben wir uns mittags gestärkt. Um 14 Uhr ging's dann weiter vorbei an den vielen tollen Tieren, alleine oder als Herde, klein und Groß, weich und borstig. Am nähesten sind uns tatsächlich die Elefanten gekommen, die teilweise schon fast auf Tuchfühlung mit uns gegangen sind! Die Stimmung im Auto war ausgelassen und wir hatten zu zweit die letzten beiden Sitzreihen. Das hat natürlich dazu geführt, dass wir das auch ausgenutzt haben: Je nach Position und Motiv sind wir hin und her gewandert. Letztendlich ging's dann begrüßt vom unüblichen Nebel zurück in die Unterkunft, wo unser Abendessen, Braii (also Grillen auf südafrikanisch) auf uns gewartet hat. Kurz vorm Ziel gab's dann aber einen lauten Schrei im Auto, besser gesagt zwei: Claudi und Patrizia. Wir wussten gar Ned was los war bis wir Linkerhand eine Babygiraffe eines angrenzenden Privatgeländes entdeckt haben. Zusammen mit seinem Freund dem Kamel. Schöner Abschluss. Abendessen war köstlichst und endlich hat Tom seine langersehnte Bratwurst afrikastyle bekommen, Mahlzeit und gut Nacht :).Read more

  • Modern durch den Wald vorm turning point

    March 15 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C

    Start in einen gemütlichen Tag. Heute fahren wir mit gepackten Sachen Richtung Addo Elephant Park. Auf dem Weg dorthin, blieben wir noch kurz bei der Storms River Brücke im Tsitsikamma stehen, um einen sehr schöne Blick in die Schlucht zu erhaschen. Im Anschluss um 11 Uhr haben wir noch eine Segway Tour durch den Nationalpark gebucht, dabei waren wir auf den Spuren der früheren Elefanten und kamen am 400 Jahre alten Baum vorbei, den ein zu erkennendes Gesicht gewachsen ist. Wir fuhren auf Schotterpisten, durch Wiesen und einem kleinen Bach, für jeden war etwas dabei. Danach mussten wir noch ca 2,5 Stunden zu der Addo Elphant footprint Lodge fahren. Vorbei an Port Elisabeth. Erstaunlicherweise wurde diese Stadt 2021 in Gqeberha umbenannt, um ein Zeichen der Entkolonialisierung zu setzen. Dieser Stadtname wir normalerweise in der Landessprache mit der Klick Sprache ausgesprochen. Nach dem einchecken ging es für uns gleich mal in den kleine vorhandenen Pool, wo sich auch die einheimischen Vögel sehr wohl gefühlt haben. Abends gab es für uns ein leckeres 3 Gänge Menü und morgen heißt es früh aufstehen und ab zu einer ganztägigen Safari! :) als Elefanten Liebhaber freut sich Kerstin sehr darauf.Read more

  • Vom Strand zum Berg zum Wald

    March 14 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Wieder Meeresrauschen zum Aufstehen, da will man gar nicht raus. Heute tatsächlich das erste Mal bewölkt und nach Tagen über 40 Grad auch mal schön. Bei The Bungalow wurden wir wieder mit köstlichstem Frühstück versorgt. Heute war wieder ein Tag, an dem die Karawane weiterzieht und nachdem wir unsere Sachen getrocknet (haben gestern bisschen gewaschen ;)) und gepackt hatten, ging's los weiter auf der N2 nach Osten. Aber Moment mal, Tom hat wohl sein Ladegerät fürs Handy vergessen. Also nach nur 10 Minuten umdrehen und nochmal rein, aber sieh an, da is ja gar nix im Zimmer...hat er wohl doch schon eingesteckt. Naja kann ja mal passieren ;). Aaaber dadurch konnte er wenigstens noch sein Bild vom Shark Alarm machen. Also wieder auf die N2 und bald gab's schon einen kurzen Tankstop inkl. Supermarkt. Mit Wasserkanistern zum Trinken bepackt und vollem Tank ging's dann weiter. Die Vegetation wurde immer saftiger und auf einmal waren da nur noch Kiefern. Diese wurden seit dem 19. Jahrhundert als schnellwachsende Rohstoffe großflächig angebaut, für Holz und Papier. Ist mancherorts tatsächlich aber etwas außer Kontrolle geraten und zählt als unkontrolliert ausgebreitet. Unser nächstes Ziel war nah: Der Tourispot mit Hängebrücke wo sich der Storms River den Weg ins Meer bahnt. Los ging's entlang angelegter Wege, vorbei am Kanuverleih bis hin zu den 3 Brücken, wobei zwei davon gerade renoviert werden. Auf und ab bis wir dann endlich auf dem wackligen Konstrukt angekommen waren. Begrüßt wurden wir zuvor von einigen Dassies die sich in der Sonne auf den Klippen getummelt haben. Die Brücke war Recht schön und wir sind nach ein Paar Fotos rüber gewackelt. Claudi hatte eine Doppeltour rausgesucht und wir waren etwas verwundert, wo es dann nach der Brücke weitergehen sollte. Aber so schnell konnten wir gar nicht schauen, da war schon das Schild zum Lookout Point. Steil ging's rauf entlang der Klippen über Steine und angelegte Wege mit Holzpfählen als Schutz vor der Erosion. Kurz vor Ende des Weges, nach gefühlt 500 Höhenmetern (und die waren es glaub ich wirklich), sind die Männer vorraus um das zu bestätigen oder zu verneinen. Nach 10 Minuten kam der WhatsApp anruf, ja geht weiter, ja lohnt sich, auf geht's Mädels :). Oben vereint konnten wir die schöne Aussicht genießen, nur leider keine Delphine waren in Sicht. Nach dem Genuss des Ausblicks ging's schweißgebadet zurück mit eher bewölktem Wetter, vorbei an einem sympathischen bunten Grashüpfer und kurz vor der Hängebrücke waren sie da, zwei Affen. Total ruhig und beschäftigt mit Suchen, Trinken und Bieseln. Gleichzeitig war da zwar so manch anderer Tourist der manchmal etwas näher kam, aber das störte die beiden nicht. Nachdem wir die Brücke wieder überquert hatten waren da auch viele Affen aufgetaucht. Letzte Blicke zurück zu Affe, Dassie und dem entfernten erklommenen Berg (gut das wir am Anfang nicht wussten, dass wir DA noch hoch gehen ;)), ab zum Auto und weiter zum "Big Tree". Aber warum steigen denn Rainer und Kerstin nicht ein? Ist wieder wohl was mit dem Reifen?! Kurz Spiegel runtergefahren und glücklicherweise hatte Kerstin ihr Handy gezückt, lächelte und beobachtete irgendwas: Ein Tausendfüßler! Also weiter und am Parkplatz angekommen waren wir gegen 16:00 Uhr tatsächlich die Letzten und das war gut so. Bis 17:00 Uhr Zeit und keine Menschenseele die uns stört. 500 Meter weiter stand er dann da in seiner vollen Pracht mit 36 Metern Höhe, 9 Metern Umfang und zwischen 700 und 1000 Jahren alt, der Big Tree! Was der wohl schon alles gesehen hat, ein wirklich sehr imposanter Baum und ein Wunder der Natur. Auf dem Rückweg noch hallo zu Blindschleiche und einem weiteren Tausendfüßler gesagt, waren wir bratfertig und bereit für die Tsitsikamma Lodge and Spa. Sehr schön gebaut hier, etwas in die Jahre gekommen und mit rustikalem Flair. Das Abendbuffet hat uns dann noch den positiven Rest gegeben und jetzt sind wir platt, heute früh schlafen, Grüße gehen raus: Kerstin und Tom!Read more

  • Robben am Robberg Nature Reserve

    March 13 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Ja auch bei uns gibt's die erste Doppelübernachtung, also endlich mal in der Früh nur aufstehen ohne den Wanderzirkus zusammen packen zu müssen...wie angenehm. Gesagt getan nach einer wunderbaren Nacht mit Meeresrauschen und angenehmen Temperaturen. Zum Frühstück gab's interessante Eier mit Lachs auf interessantem Brötchen mit Sauce Hollandaise?! War echt lecker! Also gut gestärkt abfahrbereit. Tom durfte wieder aus unserem Hangparkplatz raus rangieren und wir sind zum nahegelegenen Robberg Nature Reserve gefahren. Was uns da erwartete hat sind atemberaubende Bilder und Eindrücke: Steile Klippen, sandige Dünen, glasklares Wasser, hunderte Seehunde im Wasser und viel Hitze :). Wir habens trotz der Strapazen wirklich genießen können. Am Ende fanden wir am Strand eine kleine Abkühlung und eine Schnecke die sich Ratz Fatz wieder ganz schnell im Wasser im Sand verbuddeln kann. Am Parkplatz wurden wir mit Leckereien belohnt. Es gab Eis, selbstgemachte Limonade und Claudi und Tom denken da war sogar Salz drin, mhm lecker! Der iced Chai Latte war auch sehr lecker! Nach dieser Stärkung ging's zurück zum Hotel "The Bungalow". Einfahrt wieder über den Steilhang zum bewachten Privatparkplatz. Nach Biltong, Droe Wors, Bier und Brötchen ging's endlich ab zum Strand, Wellenreiten. Ach jetzt hätte ichs ja fast vergessen: wir sind hier im Hai Gebiet und ja auch hier sind manchmal weiße Haie. 2022 sind zwei Leute gestorben, aber keine Sorgen um Uns. Zum einen gibt's die vorhin vergessen Haiaufsicht, welche hoch in den Bergen mit Ferngläsern nach den Tieren sucht und zum Anderen ist es den "Great Whites" aktuell hier im Wasser einfach zu heiß, was zu weniger Sauerstoff im Wasser führt. Trotzdem konnte der Haiwatcher beim Reserve heute 3 ungefährliche Bronzehaie sichten. Am Strand gibt's sogar eigene Haisirenen. Also wir konnten heute, ohne Verlust von Gliedmaßen, jede Welle genießen und das sind ganz besondere Wellen. Zum Teil verdoppeln sich diese in der Höhe vor deinen Augen und zum Anderen kommen die sogar vom Strand zurück rein und kollidieren wiederum mit den "normalen" Wellen. War so toll da reinzuspringen und sich durchspülen zu lassen und ja auch hier sind viele Leute durch die sogenannten RIP Currents ertrunken, aber wir waren vorsichtig :). Abends ging's dann noch mit dem Taxi zum Nguni Restaurant lecker essen mit, Springbock, Thunfisch und Lamm. Ein gelungener Tag wurde dann auf der Terrasse beschlossen, bis morgen :)Read more

  • Big Five

    March 12 in South Africa ⋅ ☀️ 40 °C

    Nach einer sehr warmen Nacht und einigen Mückensummen, ging es erstmal leicht verschlafen zum abkühlen unter die Dusche. Sogleich kam wie bestellt um kurz nach 8 Uhr unser Frühstück und wurde auf der Terrasse hergerichtet. Müsli, frischen Früchten, griechischen Yoghurt, Brot und natürlich Kaffee und Apfelsaft. Anschließend wurde das Auto wieder bepackt, dabei wurde beim rechten hinteren Reifen etwas weniger Luft entdeckt, der Farmhelfer kam uns zur Hilfe und wir konnten mit der geliehenen Pumpe wieder genügend Luft hineinbringen, vermutlich liegt es an der fehlenden Ventilkappe kombiniert mit viel Staub. (Vorerst wird der Reifen im Auge behalten). So nun geht es ab zu unserer ersten Safari ,,Big Five“ bei der The Garden Route Game Loge. Bevor wir im das Reservat hineinfahren duften, mussten wir das Auto noch mit einer Art Desinfektionsmittel einsprühen um keine Krankheitserreger in den Park einzuführen, erst dann konnten wir das Gate mit einem PIN befahren. Pünktlich angekommen, konnten wir bei 40 Grad noch einen schattigen Parkplatz ergattern. Nachdem die Abfahrt um 10:45 Uhr war und dank unserer stetigen Pünktlichkeit gabs für uns freie Platzwahl. Unsere Safaribegleitung, fuhr uns zielsicher zu allen Tieren und erklärte einiges, wie Namen, Alter, und dass der Gepard fast eine ganze Herde wegen seinem Nachwuchs gerissen hat. Von 15 Tieren blieben 2 Springböcke über, ansonsten füttern die Ranger ausreichend dazu. Als erstes haben wir 2 männliche Elefanten am Wasserloch gesehen, Zebras, einen Gepard, den zweiten leider nicht gefunden, Nashörner mit 1 Jahr alten Jungtieren, 2 weibliche Nilpferde, Springböcke und Gnus und im Löwen Reservat, 1 Löwen und 4 Löwinen. Nach ca. 3,5 Stunden Safari ging es weiter in Richtung nächster Unterkunft. Vorbei an vielen verschiedenen Townships, auf der Art Autobahn, viele Menschen die zu Fuß gegangen sind oder per Anhalter mitfahren wollten, sogar einige Radfahrer haben wir gesehen. In Plettenberg Bay angekommen, der Kontrast konnte nicht größer sein, erst noch Safari und nun, Strand! In der Unterkunft eingecheckt und von einem komischen, selbst ernannten Einweiser angesprochen, von dem man lieber versucht Abstand zu halten. Ist natürlich aufs betteln aus. So nun endlich umziehen und den Strand besuchen, das Wasser war sehr frisch aber Tom hat es gewagt und ist komplett ins Wasser gegangen, mir haben die Füße definitiv gereicht. Vor allem nachdem auf Haie geachtet werden sollte, aber es waren einige Menschen im Wasser und lifeguards haben zusätzlich aufgepasst. Den Tag haben wir nun beim Abendessen ausklingen lassen. Bei den Männern gab es ein Biertasting, da eine Brauerei mit dabei war. Kurz den nächsten Tag besprechen und für die nächsten zwei Tage hier angekommen.Read more

  • Off to road again down to the river

    March 11 in South Africa ⋅ ☀️ 36 °C

    Aufgewacht und ab zum Fernseher, aber nicht das was ihr denkt, sondern unsere horizontal geteilte Zweittür aus der Unterkunft raus, mit direktem Blick zu Straußen, bunte Böcken und manchmal auch Zebras. Wieder Mal zusammenpacken und ab zum wirklich guten und üppigen Continental Frühstück. Ein Platz mit Blick auf den Fluss hat die Sache noch perfekt abgerundet. Wieder pünktlichst um 09:30 ab ins Auto in Richtung Gourits River Guest Farm. Auf dem Rückweg im De Hoop Park konnten wir nochmals Zebras, Strauße und so manch andere Vierbeiner mit Hörnern entdecken, und sogar ein kleines fuchsartiges Tierchen mit buschigen Schwanz (Name Folgt ;)). Über die Schotterpisten ging's zurück auf die bundesstraßenähnliche N2, vorbei an Baustellen für Strom Windkraft. Der Ausblick war Hügel neu und schön. Was auch sehr interessant ist sind zum einen die kuppelartigen Termitenhügel am Straẞenrand und die vielen Aloe Vera Pflanzen. Heute war's eine längere Strecke mit geplant 3 Stunden. Gleichzeitig war der Tag nicht so voll gepackt und wir könnten uns so spontan auch mal in verschiedenen Geschäften für Trockenfleisch, Biltong genannt und anderen Supermärkten austoben. Salzig Süß und viel Biltong. Natürlich aber auch Wasser in Kanistern und andere neuartige Getränke. Den Fehler von gestern mit dem fehlenden Bier und Wein für a ends wollten wir nicht nochmal machen und so haben wir uns in Albertina auf den Weg nach einem Liquor Store gemacht, gar nicht so einfach aber wir habens geschafft. Weißwein trocken, 4 Bier und Cider. Temperaturen tagsüber um die 40 Grad, hinten auf der Ladefläche eher 80 :D. Viel geschwitzt und die Hautflächen mit ständigem direkten Sonnenkontakt nach außen so gut wie möglich bedeckt und viel Sonnencreme geschmiert. Weiter auf Schotterpiste, Tom liebts einfach, dann endlich im Tal der Farm angekommen und was sollen wir sagen: A Traum! Super netter Besitzer mit deutschen Wurzeln, eine riesige private Unterkunft mit kleinem Pool, die Erlaubnis Drone zu fliegen und ein Flussbett mit Kühen, Ziegen Schafen und kostenlosen Kajaks. Also schnell auspacken, kurz duschen, Wäsche mit echter Waschmaschine waschen, nebenbei mit der Drone das Flussbett und den gegenüberliegenden Berg unsicher machen und ab zum Fluss. Vorbei an frei laufenden Kühen mit Hörnern, die gar nicht so klein waren dann gleich ab aufs Kayak. Das Wasser war meistens nur Knietief und hatte sogar springende kleine Fische mit der Größe von Sardellen. Rainer und Tom sind dann noch dem lokalen Helfer vom Besitzer zur Hand gegangen und die 3 haben eine Herde Schafe überzeugt, den Fluss zur Heimat zu überqueren, macht man auch nicht alle Tage. Weiter planschen, den Kühen und Ziegen zuschauen und ihren interessanten Gesprächen lauschen und dann gegen 6 zurück in die Unterkunft, also 5 Minuten Gehweg. Frisch gemacht, Bierchen gezischt und dann wurde von der sympathischen Köchin auch schon das Abendessen mit Hühnchen, Lamm, Kartoffelbrei, Kürbistarte, Roter Beete, Bohnensalat und roter Beete serviert. Gleich zu Beginn ist dann der Strom ausgefallen, der bis jetzt (22:30) noch nicht zurück ist, aber wir konnten im Schein der Petroleumlampen gemütlich und offline unser Essen bestens genießen. Somit gute Nacht und Grüße ohne Internet und Strom 😀.Read more

  • Offroad into the Dunes

    March 10 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    So gut wie es aufgehört hat, ging es am Morgen weiter. Aufwachen bei traumhaften Ausblick, Frühstücken mit allerlei Köstlichkeiten und ab ging es auf die heutige Tour. Wechselnde Landschaften mit unterschiedlichster Natur haben uns begleitet. Aufgrund der schönen Teller der letzten Unterkunft haben wir einen kurzen Zwischenstop bei einer lokalen Töpferei gemacht und schicke Tassen gekauft (Empfehlung der Besitzerin der letzten Unterkunft). Das Viertel war ein Gewerbegebiet aber mittendrin dieser schöne Laden, sehr großer Kontrast. Kurz noch weiter auf geteerten Straßen bis wir dann die Schotterpiste in Angriff genommen haben. Dort haben wir viel Ackerland, viele Schafe und sogar die ersten Affen und Strauße entdeckt. Anfangs unsicher über die sinnvolle aber auch zugelassene Höchstgeschwindigkeit sind wir dann je nach Untergrund bei 60-90 gelandet ;). Tom hat's genossen und uns dann sicher im De Hoop Nationalpark bei unserer Unterkunft abgesetzt. Auf den letzten Metern vor der "Rezi" haben wir dann was entdeckt, Antilopen, ganz nah Strauße und Zeeeeebraaas! Wowiwou! Kurzer Check in die weißen Hütten, welche einem das Gefühl einer Ikea Werbung vermittelten. Klingt negativ aber damit ist der Baustil und die Einrichtung gemeint, sehr sehr schick und "nordländisch". Ein kleiner unruhiger Moment für Tom, als sich der Wagenschlüssel nicht aus dem Zündschloss ziehen ließ, aber auch blöd, wenn man noch auf D und nicht auf P steht ;). Also weiter zum Strand über Schotterpiste, dann kilometerlangen gepflasterte Wege (was für ne Arbeit das wohl war?!) und schon waren wir da. Traumhaften Landschaft und hunderte blaue Galeren am Strand. Da überlegt man sich schnell ob man die Füße in Wasser streckt ;). Kurz ausruhen und weiter die Küste entlang wandern. Als Abschluss gings dann denn Weg zurück, vorbei an großen Kudus zur Unterkunft. Schnell frisch machen und zu Fuß auf zum 1,2 km entfernten Restaurant um gut und günstig zu essen. Nach lokalem Gin Tonic, Wein, Bier und drei Gängen mit Tomatensuppe/Käse, Fisch und einem köstlichen Tiramisu konnten wir beim Heimweg noch die Milchstraße genießen. Wahnsinn wie das leuchtete ohne Fremdlicht um einen herum. Mit diesen Bildern geht's für uns ins Bett, gute Nacht ✨!Read more

  • Mit dem groẞen Wagen die Pinguine finden

    March 9 in South Africa ⋅ 🌬 26 °C

    Es begann wie so oft nicht am Flughafen sondern daheim, zuerst getrennt in beiden Wohnungen und dann dank Transfer vom Schwager Matze flott zum Flughafen. Wenige Minuten später konnte Tom schon seine traditionellen und überteuerten Weißwürste nach 12 Uhr essen. Vereint mit unseren Reisepartnern Claudi und Rainer ging's dann um 19:25 los vom Rollfeld. Brandneuer A350 mit Zoomania 2 und dem Kanu des Manitu zusammen mit Gin Tonic und Bierchen. Nach Turbulenzen die uns in den Schlaf gewippt haben sind wir überpünktlich um 07:25 in CPT gelandet. Nachdem wir feststellen durften, dass wenn man etwas im Flieger vergisst, nicht mehr rein darf, konnte uns aber das Bordpersonal helfen und das verlorene Nackenhörnchen retten. Weiter nach Zähneputzen am Klo durch die durchaus einfache Einreisekontrolle gings ab zur Autovermietung. Wow, ein großer Pickup! Kurzer Kratzer und Dellencheck, welche nachgereicht und schon ging's los in den Linksverkehr. Erste Übung gleich fortgeschritten: enge Rechtskurve mit schmaler Spur und hohen Randsteinen, puh das war ungewohnt für Tom. Aber kein Problem und nach kurzem eingrooven ab über die "verbotene" N2, vorbei an riesigen Townships und im Kontrast stehenden Reichenvierteln an der idyllischen Küste ab nach Bettys Bay. Wären da bloß nicht ein verlockender Stop mit Aussicht auf die Klippen und frischem Kaffee, mhm, wir wurden verführt und belohnt. Aber jetzt sind sie da, ganz nah, weiß, schwarz dem Winde trotzend, die lange gesuchten PINGUINE. Klein, groß, schläfrig, emsig, wach und brütend, alles vorhanden! Sooooooo süß! Und weil das nicht genug ist sind an diesem toll angelegten Steg auch noch Dassies, Küstengormorane und Gürtelschweife. Was sollen wir sagen: beeindruckendes Stück Natur umgeben von idyllischen Steinformationen und riesigen Algen. Auch wenn wir uns nicht satt sehen konnten und noch dazu am Ausgang eine Pinguindame 1 Meter vom Weg entfernt mit uns neben ihren jungen in der Höhle geflirtet hat mussten wir trotz dieser Überflutung an SÜẞ weiter. Langsam hungrig ging's zum Spar: Trockenfleisch von Springbock, Kudu und Strauß nach Biltong Art, zusammen mit Brot, Kuchen und Gingerbier...was ein Genuss! Klassisch auf dem "Tailgate" verspeist natürlich ;), ganz nach Pickup Art. War schon ganz viel an dem, also los zur Unterkunft, vorbei an so manch verbranntem Hektar. Pin vom Betreiber erhalten und los in die sandigen Dünen ab zur traumhaft gelegenen wunderschönen Unterkunft. Herzlichst empfangen mit Lächeln und Cocktail war Ruhe angesagt: Bisschen Drone fliegen nach Erlaubnis des österreichischen Besitzers, Pool, Bier und Snacks wieder mit Gemüse und Trockenfleisch, dieses mal Rind. Zum Abendessen kam der Besitzer mit Freunden und man hat sich bei Potjekos Lammeintopf, Bierhühnchen vom Grill und einem Minzkuchen als Nachspeise wie bei Freunden gefühlt. Nette Gespräche beim Sonnenuntergang u.a. über die 3 fache Enduro Meisterin am Tisch, die jetzt custom Hamsterkäfige in die ganze Welt verschickt und bei Bränden hier dank Feuerwehrausbildung Tiere rettet und jetzt aber ab ins Bett...was für ein Tag, besser hätte er nicht laufen können! Gute Nacht und Grüße von Kerstin und Tom :)Read more

    Trip start
    March 8, 2026