Vom Anfang des Lechradweges in Steeg/Tirol über die Lechmündung in die Donau bei Marxheim bis zum Donau-Zusammenfluss in Donaueschingen mit dem Pedelec
  • Day17

    Zusammenfassung

    September 6, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Mit vier Tagen Abstand möchte ich noch einmal resümieren und ein paar Daten anfügen - für freundlicherweise mitlesende Statistiker 😉.
    Eingepackt hatte ich weder wesentlich zu viel noch das Falsche. Bis auf die Jeans und eine Strickjacke hatte ich alles an. Die hätte ich allerdings von der Temperatur her anziehen können, wenn ich nicht dagegen gewesen wäre, meine Beine mit etwas Langem zu bekleiden.
    Die Strecken, die wir gefahren sind, waren fast durchgehend gut ausgeschildert. Etwas schwierig war es nur, wenn wir unserer selbst zusammen gestellten Tour abweichend von der Beschilderung folgten. Teilweise, wie der Donauradweg flussaufwärts ab Donauwörth, recht langweilig, teilweise aber auch sehr abwechslungsreich zu fahren wie am Lech eigentlich ab Anfang des ausgeschilderten Radweges bis nach Augsburg. Dass wir dann noch Main und Neckar in Abschnitten fuhren, war nicht geplant sondern dem Wetter geschuldet. Auch hier gefiel es uns richtig gut. Deutschland mit dem Rad zu befahren macht Spaß!
    Körperlich anstrengend war es immer nur kurz bei Steigungen, natürlich. Dafür hatten wir auch super Abfahrten. Auf und vom Katzenbuckel im Odenwald zum Beispiel: Hoch ging über gut fünf Kilometer mit einer Steigung von durchschnittlich fünf Prozent, was schon fast an die Substanz ging. Runter dasselbe - was einen Heidenspaß machte. Mit 56 km/h in die nächste Ortschaft. DAS war ein Erlebnis. Anders in Schwangau, die Rodelpiste hoch war mit der Bosch-Unterstützung nicht wirklich anstrengend, obwohl es gute 900 m mit durchschnittlich 15% Steigung sind, aber ich fand es toll. Die Abfahrt auf dem Schotterweg im beginnenden Regen allerdings ließ mir den Angstschweiß auf die Stirn treten.

    Jetzt zu den Daten:

    Gesamte Strecke: 659 km
    Steigungen: 7.747 m
    Gefälle: 8.515 m
    Aktiv geradelte Zeit: 35:34 h
    Durschnittliche Geschwindigkeit: 18,5 km/h
    Zeit mit dem Rad unterwegs: 56:38 h
    Tage geradelt: 8
    Tage zu Fuß: 1 x Wandern, 2 x Stadtbesichtigung
    Tage im Zug: 2
    Pannen: 1
    Erlebnisse: unzählbar

    Fazit: Wir sind beide an unsere Grenzen gegangen, was unsere Ängste betrifft (Höhe, Wasser, Schotterwege). Wir haben tolle Menschen kennen gelernt und Aussichten genossen, die einem Auto- bzw. Motorradfahrer verwehrt bleiben.
    Wann ist der nächste Radwander-Urlaub?
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  • Day13

    Rückenwind

    September 2, 2018 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Von Freudenberg in BaWü wechseln wir wieder auf die bayerische Seite des Mains und fahren Richtung Miltenberg weiter. Das Wetter: Grauer Himmel, keine 20 Grad, aber Rückenwind. In Miltenberg am Mainufer, auf dem Radweg, Jahrmarkt. Und wir mit unseren vollbepackten Rädern mittendrin.
    Auf dem Weg nach Westen kratzen wir erst den Spessart etwas an, um dann in südwestlicher Richtung durch den Odenwald zu fahren. Nach Amorbach kommt eine handfeste Steigung auf knapp fünf Kilometern Länge. Unsere Akkus gehen in Knie. Wir fast auch. Zum Glück ist das eine Asphaltstraße und kein Schotterweg. Der Radweg führt an den meisten größeren Ortschaften vorbei, ich hätte aber nichts gegen eine Toilette. Irgendwann landen wir in einer bekannten Motorradkneipe. Zwei Kaffee zum Aufwärmen und einmal Toilette. Danach sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Katzenbuckel und danach kommt eine Abfahrt: von 556 Höhenmetern fast runter auf null am Neckar in einem Rutsch!
    Geplant war, heute bis Hirschorn zu fahren und morgen dann den Rest nach Hause. Da für morgen wieder Regen angekündigt ist, beschließen wir, bis Heidelberg durchzufahren und dort in die Bahn zu steigen. Für den Weg direkt zurück nach Odenheim haben wir schon zu viel Akkuleistung verbraucht.
    In Hirschorn ist heute Ritterfest - vor vier Jahren hatte ich hier mein Gewand erstanden -, so dass wir wieder durch eine Menschenmenge schieben müssen.
    Zurück in Odenheim gehen wir gleich etwas essen, da zu Hause ja der Kühlschrank leer ist. Und müssen - haha - im Regen die letzten Meter nach Hause fahren.
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  • Day12

    ♫ Ein schöner Tag ♪

    September 1, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Gekommen sind wir bis Freudenberg am Main. Nach Wertheim ging es am Main entlang richtig schön weiter - ein super schöner Radweg, dazu herrlichstes Wetter. Die Entscheidung, von Würzburg aus weiter zu fahren, um dem Regen zu entkommen, war genau richtig. Für morgen soll es auf unserem nächsten Stück geplanter Strecke bis Hirschhorn im Odenwald bewölkt und frisch sein, aber immerhin kein Regen. Und übermorgen fahren wir dann nach Hause zurück.Read more

  • Day12

    Vom Winde verweht

    September 1, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute morgen weckte uns die Sonne ☉. Als erstes Ziel ging es auf die Festung Marienberg. Und danach Richtung Westen erstmal nach Wertheim. Der Radweg ist interessant, auf und ab, Gras und Schotter und Asphalt, durch Ortschaften und über Brücken. Der Wind allerdings bläst uns manches Mal fast vom Fahrrad, wenn er in Böen von der Seite kommt.
    Die Zeit vergeht dabei richtig schnell. Kurz vor Wertheim kommen wir an dem Outlet Center "Wertheim Village" vorbei und beschließen spontan, hier eine Kleinigkeit zu essen.
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  • Day11

    Depri

    August 31, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Ja, heute war alles irgendwie nichts. Obwohl das eigentlich zu negativ klingt. Also erstmal, dass wir unsere geplante Tour nur im Regen hätten beenden können. Der Regen an sich. Dass Ulm nicht ganz so sehenswert ist wie ich mir gewünscht hatte. Dann die neue Tour nicht geplant. Der erste Lichtblick, dass wir wieder ein relativ günstiges Zimmer online buchen konnten. Dies bisschen wurde aber auch wieder getrübt, als wir beim Hotel vor verschlossener Tür standen. Nach mehrmaligen Klingeln nichts. Bei telefonischer Nachfrage wurde irgend etwas gesagt wie: Ach, das Telefon ist auf mich umgeleitet. Vor welchem Hotel stehen Sie denn? Aufgelegt. Toll! Nach ein paar Minuten kam eine Angestellte, ohne Schlüssel für unser Zimmer. Ich sah schon alle Felle davon schwimmen. Kreditkartendaten hinterlegt, also so gut wie bezahlt. Eine Gästin des angeschlossenen Restaurants hatte das Telefonat mitbekommen und fragte ganz teilnahmsvoll nach. Etwas später kam sie noch einmal zu uns und wollte wissen, ob es mit unserem Zimmer jetzt geklappt hätte. Ja, es war dann doch alles in Ordnung. Nur etwas konfus. Beim Abendessen planten wir unsere weitere Tour, die jetzt eine Weiterfahrt über Wertheim nach Heidelberg und von dort mit dem Zug zurück vorsieht. Knapp nördlich der Regengrenze. Hoffentlich!Read more

  • Day11

    Umwege

    August 31, 2018 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Nachdem uns die gestrige Wettervorhersage für unsere weitere Route etwas geschockt hatte - drei Tage Regen - haben wir heute früh spontan umgeplant und fahren gleich mit dem Zug nach Würzburg, um von dort aus in zwei Tagesetappen nach Hause zu radeln.
    Mit der Ulm-Besichtigung sind wir gerade durch - ohne Regen, wie er angekündigt war 😐
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  • Day10

    Mega II

    August 30, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer noch richtig schönen Tour auf einem mega Radweg 😉 haben wir ca. zehn km vor Ulm versucht, wieder über ein Hotel-online-Portal schonmal ein Zimmer zu buchen, was aber mega nervig war, weil ich während des Buchungsprozesses immer wieder raus geschmissen wurde. Bis es meinem Schatz zu bunt wurde und er über die Hotel-Website die Buchung vornahm - zu einem mega Preis. Direkt in Ulm, wo wir mit der teuersten Unterkunft gerechnet hatten, haben wir jetzt die fast günstigste. Wahrscheinlich wegen der mega Baustelle direkt vorm Fenster 😐.Read more

  • Day10

    Mega

    August 30, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Bis jetzt war es heute echt mega - mega Strecke (also längste Tagesetappe der Tour), mega windig, dadurch mega anstrengend, mega langweilig, weil auf dem DONAU-Radweg die letzten 50 Kilometer keine Donau zu sehen war. Jetzt endlich fahren wir an ihr entlang. Noch ca. 30 Kilometer und wir haben unser heutiges Ziel erreicht.Read more

  • Day9

    Point of first return

    August 29, 2018 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    Wir haben es geschafft! Unsere allererste Planung ging von Donauwörth als Endpunkt aus. Bis hier her wollten wir auf jeden Fall kommen. Und hier sind wir. Jetzt kommt die Kür.
    Die Fahrradreparatur ging dann recht schnell vonstatten, so dass wir doch noch den Blumenpark besichtigen konnten.
    Der Rest der Strecke war dann ziemlich langweilig. Am Zusammenfluss von Lech und Donau mussten wir natürlich einen Foto-Stopp einlegen. Danach waren es dann nur noch ca. 30 Minuten bis zum gebuchten Hotel. Wobei sich die Vorab-Buchung als richtig herausstellte. Eine Gruppe, die fast gleichzeitig mit uns dort eintraf, bekam keine Zimmer mehr. Das Hotel liegt sehr zentral, ist aber für seinen Komfort zu teuer. Egal, wir haben ein Bett mit Frühstück für diese Nacht.

    Statistik:

    Kilometer gesamt seit Abfahrt - 392
    durchschn. Geschwindigkeit - 18.1 km/h
    Fahrtzeit - 21 h 41 m
    max. Geschwindigkeit (bergab) - 51 km/h
    Steigungen - 4.861 m
    Gefälle - 5.577 m
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  • Day9

    Kettenlos

    August 29, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Ca. zwei Kilometer vor unserem Etappenziel Dehner Blumenpark in Rain steht mein Schatz plötzlich vor mir mitten auf dem Radweg und hat seine Antriebskette verloren. Die liegt etwa fünf Meter hinter uns. Nach behelfsmäßigen Reparieren fahren wir ganz vorsichtig zum Blumenpark, suchen von dort aus eine Werkstatt und buchen ein Zimmer in Donauwörth, damit wir zeitlich etwas unabhängiger sind. Die nächstgelegene Werkstatt hat, Überraschung, mittwochs geschlossen. Die nächste ist telefonisch nicht erreichbar. Bei der dritten klappt's. Also Kaffee austrinken und erstmal zusehen, dass das Fahrrad wieder in Ordnung kommt.Read more