South Korea
Gwangsan-gu

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Travelers at this place
    • Day 8

      מהפאר של גוונז'ו לאותנטיות של גוונגז'ו

      September 14, 2022 in South Korea ⋅ ☁️ 30 °C

      למרות הדימיון המופלא והקירבה הגיאוגרפית (שעה נסיעה) בין שתי הערים הללו מרגיש כאילו הן ממש היוו שער בין יקומים מגבילים

      נתחיל בגוונז'ו (מעתה תיקרא זיכרון בעקבות דימיונה לזיכרון יעקב) שהייתה מקום תיירותי חביב ביותר עם מלא מקומיים שמנגישים לך את התרבות ואתה מטייל בין רחובות רווי גרפיטי של אגדות קוריאניות למרכזי לימוד קונפוציוניסטיים מקושטים בשלל עצי בונזיי ופרחים.

      לעומתה גוונגז'ו , שמעתה תיקרא בת ים האחות הלא מוצלחת בלשון המעטה הזכירה לי יותר מרכז קליטה עם כמות פליטים פסיכית ממדינות כושלות כגון קזאחסטאן טורקמניסטאן ואוזבקיסטאן שבוחרים לבלות את זמנם בהימורים וצריכת זנות

      בעוד שבזיכרון ישנו בבית מקומי אותנטי עם זקן מקדים, בבת ים המלונות הם לפי שעה ומספקים אמצעי מניעה לכל אורחי המלון

      בזיכרון מטיילים בין תיירים עשירים בתלבושות אותנטיות ברחובות ציוריים , בבת ים מטיילים בין אנשים זרים שיכורים מטרידים ליתושים .

      בבת ים השווקים סגורים ויש רק כמה באסטות עם זקנים שיכורים חביבים שמוכרים דברים ממושכנים וסוגים שונים של דגים משומרים , לעומתה בזיכרון שכנתה יש דוכני בוטיק שונים שעוטפים את הרחוב ופירות הים נמכרים בשפע אין סופי.

      בזיכרון לילדים יש חלומות , שאיפות , פארקים , פרפרים, בבת ים לילדים יש בתי חולים ובניינים אפורים (הקצנה אומנתותית)

      ועכשיו אחרי שהבנתם את הקטע ממש חשוב לי להוסיף שבת ים הייתה חווייה מדהימה שקצת שברה את הבועה של חיי היוקרה שהוצגו עד עכשיו והיה מדהים לחוות חוויה אותנטית יותר ולראות אנשים כואבים ודואבים ברחובות גם אם זה פגע בתחושת הביטחון שלנו קצת (דבר שנוי התמודדה איתו ממש ממש בגבורה יש לציין). עכשיו מרגיש הרבה יותר בשל לחזור חזרה לסיאול ומי יודע אולי תהיה גיחה לסלאמס שלה עליהם מבוססים משחקי הדיונון.
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    • Day 9

      Mudeungsan und der Jeungsimsa Tempel

      March 3, 2023 in South Korea ⋅ ☁️ 4 °C

      Hallo ihr!
      heute haben wir unseren Wunsch wahr werden lassen und sind wandern gegangen! Mit dem Taxi (ca. 24 Euro für 50 Minuten Fahrt) haben wir uns in den Mudeungsan Nationalpark östlich von Gwangju fahren lassen. Dort angekommen wurden wir direkt auch von einem Parkranger angesprochen, der uns eine Karte und eine empfohlene Route eingezeichnet hat. (Als Europäer sind wir ja auch ganz einfach als Auswärtige auszumachen. Tatsächlich haben wir über die drei Tage, bis auf der Inhaber des nepealesischen Restaurants keinen einzigen (offensichtlichen) nicht Koreaner angetroffen. Erst oben auf dem Gipfel ist uns ein Mensch der westlichen Zivilisation entgegen gekommen.)
      Mit der Karte in der Hand haben wir uns an den Aufstieg gewagt. Was wir dachten wie der Aufstieg sein wird: eine gemütlich bis herausfordernde Wanderung mit Päuschen. Was wir bekamen waren jeweils ca. 2h knackiger Aufstieg (vergleichbar mit Treppensteigen) und Abstieg. Leider ist die Natur zu dieser Jahreszeit kein Blickfang. Tatsächlich herrscht gerade hier eine Trockenzeit und im Fernsehen hier sieht man, dass es in einigen Regionen brennt. Die Aussicht auf dem Gipfel braucht aber nicht unbedingt schöne Natur um zu beeindrucken. Unten wieder angekommen erwartete uns der größte Buddhistische Tempel in der Region, der Jeungsimsa Tempel. Wie wir gelesen haben, wurde der Tempel im Zuge des Koreakriegs zerstört und danach wieder vollständig aufgebaut.
      Unweit des Tempels entfernt begann dann auch wieder die städtische Zivilisation wo wir uns einen Limonen Eistee gönnten und anschließend noch was zu ebend gegessen haben. Hier gab es sozusagen ein "Sommerrollen Buffet". Wir bekamen viel geschnittenes Gemüse, Fleisch und Suppe mit Nudeln und drei Soßen serviert. Aus Gemüse und Fleisch mussten wir Sommerrollen rollen und zum essen in die Saucen tunken. Die Suppe wurde nach und nach nebenbei gelöffelt. Und natürlich gab es auch Kimchi.
      Gegen 20 Uhr haben wir es dann auch wieder ins Hotel geschafft wo wir nun auch unsere Füße hoch legen werden :).

      Viele Grüße und bis bald!
      Alex und Sebastian
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    • Day 7

      Gwangju und das Bumshotel

      March 1, 2023 in South Korea ⋅ 🌙 4 °C

      Hallo da draußen,
      heute haben wir Jeonju verlassen und sind mit dem Bus nach Gwangju gefahren. Heute morgen um 8 Uhr hat der Wecker geklingelt, damit wir es rechtzeitig um Bus um 10:20 Uhr schaffen. Da wir aber aber früher als gedacht mit allem fertig waren, ging es für uns bereits um ca. 9:30 Uhr zum Busbahnhof. Wir sind deswegen dann so früh los, damit wir sicher gehen können auch noch ausreichend Zeit zum Ticketkauf zu haben. Dieses Mal sind wir aber nicht mit dem Bus sondern mit dem Taxi dorthin gefahren und haben dabei feststellen müssen, dass Taxifahren hier in Südkorea echt günstig ist! Für eine 10 Minuten Fahrt zahlt man ca. 5 - 6 Euro, also mehr als fair! Am Busbahnhof angekommen, konnten wir fix unsere Tickets über die Automaten buchen, dort gibt es immer die Möglichkeit die Sprache auf Englisch zu stellen. Da unser eigentlicher Bus um 10:20 aber leider ausgebucht war, haben wir uns entschieden den früheren um 10 Uhr in der Economy-Klasse zu buchen, dort war noch genug Platz frei. Die Plätze hier waren etwas weniger komfortabel und auch etwas eng aber für eine 1:20h Fahrt war es ausreichend. Pünktlich um 11:20 Uhr kamen wir in Gwangju an wo wir auch direkt das nächste Taxi zu unseren neuen Unterkunft bestellt haben. Alles ganz unkompliziert! In der Unterkunft angekommen haben wir feststellen müssen, dass es sich gar nicht um ein Hotel sondern um ein Motel handelt. Direkt beim Einchecken haben wir dazu noch ein Willkommenspaket mit Kondomen und Gleitgel erhalten. Die Gänge sind dunkel aber die Zimmer passabel aber irgendwie haben wir immer dieses lieber Abstand zu allem halten Gefühl 🙈. Naja, für die drei Tage wird es reichen. Im Zimmer haben wir nur fix unsere Sachen abgelegt und sind anschließend etwas essen gegangen. Unweit vom Hotel entfernt gab es super leckeres Ramen Restaurant wo wir uns satt gegessen haben. Danach ging es für einen Spaziergang noch durch den nahegelegenen Park, wo wir eine der wohl hier in der Stadt viel verteilten 18.5. Gedenkstätte entdeckten. Hier wird an die demokratischen Bewegung in Gwangju gegen die Militärdiktatur vom 18.5. - 27.5.1980 erinnert. Auf der anderen Seite des Parks suchten wir dann noch einen kleinen Buddhistischen Tempel auf. Anschließend ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir unsere gebrauchte Wäsche zusammen packten und in den Waschsalon um die Ecke gingen. Nach etwa einer Stunde war unsere Wäsche gewaschen und getrocknet - super!
      Und weil nach dem Wäsche waschen es schon fast 19 Uhr war, ging es für uns dann direkt in ein Restaurant fürs Abendessen. Wir haben uns ein gut bewertet es Restaurant etwas weiter entfernt ausgesucht, zu dem wir uns ebenfalls mit dem Taxi haben hin fahren lassen. Dort angekommen kamen wir uns etwas fremder als sonst hier vor. Die Angestellten konnten kein einziges Wort Englisch waren aber sehr bemüht und zu helfen. Und nachdem wir mit Händen und Füßen es geschafft haben was zu bestellen, kamen wir zum ersten Mal dazu Soju zu genießen. Und es schmeckt ziemlich lecker! Ihr könnt euch das wie eine softe Variante von Wodka vorstellen. Ca. 17% Alkohol und etwas süßlich. Zu essen gab es einen Hotpot mit dünnen Fleischscheiben vom Rind, vielen Beilagen wie Kimchi, Sprossensalat und mehr. Nach ungefähr einer Stunde waren wir mit allem fertig und es ging mit dem Taxi wieder zurück ins Bumshotel. Hier angekommen versuchen wir es uns jetzt noch gemütlich zu machen und verabschieden uns somit für heute!

      Euch einen schönen Tag und bis bald!
      Euer Alex und Sebastian
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    • Trip to the South

      October 11, 2022 in South Korea ⋅ ☀️ 17 °C

      Our trip to the South of South Korea will be the last one for some weeks now as we already did 4 trips in 6 weeks and we have exams and a lot of work coming up, but we wanted to use the time before it gets really cold to do some things of our bucket list. We did not do everything we wanted in Busan the first days we where there as we were jetlagged and everything was new here and we also wanted to go to Damyang to see the Bamboo Forest and the Ecopark in Gangjin. As every destination is in the South we decided to combine it in one trip - not so easy, because we needed a lot of public transport to get around.

      The first stop on our trip was Damyang, a small town in the South that is famous for the bamboo forest there. The bus ride from Seoul was easy and fast and we got to the forest outside of town pretty easy. The forest was so much fun to walk through as they have little stations where you can see something and the bamboo trees are impressive especially if there are so many of them. We enjoyed the nature and then went took the next bus (it was a normal one and not one of the intercity express busses) to Gwangju - a bigger city in the South. We did not expect much but just wanted to stroll around the city, get dinner and sleep in our 15€ hotel room that was actually quite nice but gave us some vibes of an hour hotel (although it said nowhere that it was one and also google did not say so). It had some supspicous features though such as a necessity kit that not just had the usual Korean Hotel stuff, but also massage oil and condoms, was equipped with a hair straigthener and brush, a computer, some indirect lightning for the bed and for me the most supicious sign - a trash can directly next to bed. We can just hope that it was just well equipped and nothing else. The city of Gwangju surprised us with a really nice street full of shops & restaurants, where a lot of people were strolling around. So, we stayed out in that street way longer than we expected. We found a Zara and I found the first pants ever in Korea that were long enough for me - and I think I had at least 30 pairs of pants I tried on before and we got some great shoes on our trip (that would have cost way more at home). Now the challenge is to not wear them in Korea as white sneakers do really get yellowish in the city here really fast.

      The next morning we wanted to the eco-park in Gangjin which is supposed to be really nice, but the public transport and booked out buses made it basically impossible to go there and drive on to our next stop within that day. So, we did not want to risk to be stranded anywhere in the middle of nowhere and decided to skip Gangjin and directly take the 3 1/2 hour intercity bus to Busan. The city we stayed the first few days in Korea, but did not have the chance to do everything we wanted. We stayed at a different part of the city this time (and in Busan it takes a looooot of time to get from one end to the other) and checked out the nice area there. The next morning we booked a train line with small capsules on the beach side that we enjoyed really much as it has an amazing beach and city view. Afterwards, we went to the famous temple in Busan which is supposed to be the most beautiful temple in South Korea. We were not the only ones that wanted to see it and so it was pretty crowded. The temple itself is not more special than the others but it has an amazing oceanview and we get the hype. We got some street food and made the way back because we wanted to a boat trip by night near Haeundae beach. Unfortunately, the boat tour was fully booked and we could not get a ticket. It is also pretty hard to book tickets in advance as a foreigner because it is mainly for people with a Korean bank account and just in Korean language so there was not even an option to book it in advance for us. A little bit sad about that fact we started the long way back to the part of the city we stayed at (it is about 1 1/2 hours just to get from Haeundae to the side we stayed at) and stopped at a part near our hotel that has some nice streets and traditional market. The market was already closed, but we strolled around the streets and also got some delicious Indian food. The highlight of our trip was definitley the Sexshop we discovered by coincidence and we had to check out. Because Koreans are really conservative about that - for example we found out girls don´t shave because it would suggest that they have sex (although they do anyway they don´t shave that they don´t make the impresssion of having sex), we did not find any tampons here yet and also most of them dress to not show too much skin, especially on the beach you can´t see anyone in bikini like in Europe. So, we were really suprised about that shop being the most visited one in that street with sooo many couples in it that actually got consulting from the sales persons. We had way too much fun checking everything out and discovered that they have a huge selection of vibrators and satisfyer. Hannah had difficulties turning them off again once she tried how they work. And no, we haven´t gotten anything. We want to travel to Thailand after the semester abroad and sex toys are forbidden there. The day was already really long and fun so, we headed back to the hotel.

      The next day we wanted to check out the eco-park near our hotel, but it did not look like a eco-park at all - maybe the 6 lane highway was also a reason for that. So we headed back and decided to check out the markets we missed the day before. We loved all those small streets with shops full of clothes, vintage stores, fake brand stuff and street food, all mixed together in one street.We got some street food for ourselves and tried spring onion pancakes and fried dumplings. It was delicious and luckily for me without any fish taste because at street food markets it can happen easily that there is fish in a lot of things. But of course, there was still something with fish.. The nice ladies we got the food from gave us a little cup with something to drink in it and it was the water they cooked the fish dishes in before. Safe to say we did not try that. While I checked out more of that market streets, Hannah went to see the fish market, but as said in one of my previous blog entries - nothing I would ever do again, so I let her go alone.

      Then it was already time to go back to the bus station and leave for Seoul. This bus ride took more than 5 hours (it should have taken 4 hours) - some traffic jam, bad weather and having to basically drive through the whole country was probably the reason for that. But the good thing was - I caught up with all the blog entries and you are up to date now. After so many bus ride and a weekend full of impressions and a lot of sightseeing and walking, we are back to our daily life working, preparing for midterms and staying in Seoul (at least for some weeks now).

      *GERMAN VERSION*
      Unsere Reise in den Süden Südkoreas wird die letzte für einige Wochen sein, da wir bereits 4 Reisen in 6 Wochen unternommen haben und Prüfungen und eine Menge Arbeit anstehen, aber wir wollten die Zeit nutzen, bevor es richtig kalt wird, um einige Dinge von unserer Bucket List zu erledigen. In den ersten Tagen in Busan haben wir nicht alles gemacht, was wir wollten, da wir einen Jetlag hatten und alles neu für uns war, und wir wollten auch nach Damyang fahren, um den Bambuswald und den Ecopark in Gangjin zu sehen. Da alle Ziele im Süden liegen, beschlossen wir, sie in einer Reise zu kombinieren - was gar nicht so einfach war, da wir viele öffentliche Verkehrsmittel benötigten, um uns fortzubewegen.

      Die erste Station unserer Reise war Damyang, eine kleine Stadt im Süden, die für den dortigen Bambuswald bekannt ist. Die Busfahrt von Seoul aus war einfach und schnell, und wir erreichten den Wald außerhalb der Stadt recht schnell. Der Wald hat so viel Spaß gemacht, weil es dort kleine Stationen gibt, an denen man etwas sehen kann, und die Bambusbäume sind beeindruckend, vor allem wenn es so viele davon gibt. Wir haben die Natur genossen und sind dann mit dem nächsten Bus (es war ein normaler und keiner der Intercity-Express-Busse) nach Gwangju gefahren - eine größere Stadt im Süden. Wir erwarteten nicht viel, sondern wollten einfach nur durch die Stadt schlendern, zu Abend essen und in unserem 15€-Hotelzimmer schlafen, das eigentlich ganz nett war, uns aber ein wenig an ein Stundenhotel erinnerte (obwohl nirgends stand, dass es eines war, und auch Google sagte das nicht). Es hatte jedoch einige auffällige Merkmale, wie z.B. die Supplies für das Badezimmer bestanden nicht nur aus den üblichen Wattepads und Haargummi, sondern auch Massageöl und Kondome, eine Glätteisen und eine Bürste, außerdem einen Computer, eine indirekte Beleuchtung für das Bett und - für mich das auffälligste Zeichen - einen Mülleimer direkt neben dem Bett. Wir können nur hoffen, dass es nur gut ausgestattet war und sonst nichts.

      Die Stadt Gwangju überraschte uns mit einer wirklich schönen "Innenstadt" voller Geschäfte und Restaurants, in der viele junge Leute unterwegs waren. Wir blieben also viel länger in dieser Straße, als wir erwartet hatten. Wir fanden sogar einen Zara, und ich fand die erste Hose in Korea, die lang genug war - und ich glaube, ich habe davor schon mindestens 30 Hosen probiert (die sind nämlich wirklich cool) - und wir shoppten auf dem Trip auch beide tolle Schuhe (die zu Hause viel mehr gekostet hätten). Jetzt besteht die Herausforderung nur darin, sie in Korea nicht zu tragen, denn weiße Sneaker werden in der Stadt hier wirklich schnell gelblich und definitiv nicht schöner.

      Am nächsten Morgen wollten wir zum Ecopark in Gangjin, der wirklich schön sein soll, aber die öffentlichen Verkehrsmittel und die ausgebuchten Busse machten es praktisch unmöglich, an diesem Tag dorthin zu fahren und zu unserem nächsten Ziel weiterzufahren. Wir wollten also nicht riskieren, irgendwo im Nirgendwo zu stranden, und beschlossen, Gangjin auszulassen und direkt den 3 1/2-stündigen Intercitybus nach Busan zu nehmen. In dieser Stadt waren wir ganz am Anfang unsere ersten paar Tage in Korea, hatten aber nicht die Möglichkeit, alles zu tun, was wir wollten. Diesmal wohnten wir in einem anderen Teil der Stadt (und in Busan braucht man sehr viel Zeit, um von einem Ende zum anderen zu kommen) und erkundeten die schöne Gegend dort. Am nächsten Morgen buchten wir eine Gondelbahn mit kleinen Kapseln auf Schienen entlang des Meeres, die wir sehr genossen, da man von dort aus einen tollen Blick auf den Strand und die Stadt hat. Anschließend besuchten wir den berühmten Tempel in Busan, der angeblich der schönste Tempel Südkoreas sein soll. Wir waren nicht die Einzigen, die ihn sehen wollten, und so war er ziemlich überfüllt. Der Tempel selbst ist nicht so besonders und ähnlich wie andere, aber er hat einen fantastischen Blick auf das Meer und wir haben den Hype verstanden. Wir besorgten uns etwas Streetfood und machten uns auf den Rückweg, da wir eine nächtliche Bootstour am Haeundae-Strand machen wollten. Leider war die Bootstour ausgebucht und wir konnten kein Ticket mehr bekommen. Es ist auch ziemlich schwierig, als Ausländer Tickets im Voraus zu buchen, weil es hauptsächlich für Leute mit einem koreanischen Bankkonto und nur in koreanischer Sprache ist, so dass es für uns nicht einmal eine Möglichkeit gab, es im Voraus zu buchen. Etwas traurig darüber machten wir uns auf den langen Weg zurück in den Teil der Stadt, in dem wir übernachtet hatten (es dauert etwa 1 1/2 Stunden, um von Haeundae zu dem Teil zu gelangen, in dem wir übernachtet hatten) und hielten in einem Teil in der Nähe unseres Hotels, der einige schöne Straßen und einen traditionellen Markt hat. Der Markt war bereits geschlossen, aber wir schlenderten durch die Straßen und gönnten uns ein leckeres indisches Essen.

      Das Highlight an diesem Tag war definitiv der Sexshop, den wir durch Zufall entdeckten, und den wir natürlich unbedingt ansehen mussten. Denn die Koreaner sind sehr konservativ, soweit wir das bisher herausgefunden haben - wir haben zum Beispiel herausgefunden, dass sich die Mädchen nicht rasieren, weil das den Eindruck erwecken würde, dass sie Sex haben (obwohl sie es sowieso tun, rasieren sie sich nicht, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass sie Sex haben), wir haben hier auch noch keine Tampons gefunden und außerdem ziehen sich die meisten so an, dass sie kaum Haut zeigen, besonders am Strand sieht man niemanden im Bikini, wie in Europa. Auch in der Öffentlichkeit würde man nie ein Pärchen sehen, dass sich küsst. Sie halten Händchen und man kann klar erkennen, dass sie ein Paar sind, aber mehr nicht. Man muss nicht erklären, dass wir wirklich überrascht waren als dieser Laden der meistbesuchte in der Straße war und sooo viele Paare dort waren, die sich von den Verkäuferinnen sogar beraten ließen, welchen Vibrator sie kaufen sollen. Wir hatten viel zu viel Spaß dabei, alles anzusehen und entdeckten, dass sie eine riesige Auswahl an Vibratoren und Satisfyer haben. Hannah hatte Schwierigkeiten, sie wieder auszuschalten, nachdem sie ausprobiert hatte, wie sie funktionieren. Es gab auch noch einen 3. Stock, aber der war für Frauen verboten (dank dem Schild mit einer durchgestrichenen Frau haben das sogar wir verstanden). Wir vermuten, dass es dort Pornos gegeben hätte, aber wissen tun wir es nicht, weil wir da ja leider nicht rauf durften. Und nein, wir haben noch nichts gekauft. Wir wollen nach dem Auslandssemester nach Thailand reisen und dort sind Sexspielzeuge verboten. Der Tag war schon sehr lang und lustig, also machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel.

      Am nächsten Tag wollten wir uns denEcopark in der Nähe unseres Hotels ansehen, aber der sah gar nicht wie ein Ecopark - vielleicht lag das auch an der sechsspurigen Autobahn die dort durchging. Also fuhren wir zurück und beschlossen, uns die Märkte anzusehen, die am Vortag schon geschlossen waren. Wir waren begeistert von all den kleinen Gassen mit ihren Klamottenläden, Vintage-Läden, gefälschten Markenartikeln und Street Food, die alle in einer Straße zu finden sind, und probierten Jungzwiebelpalatschinken und gebratene Teigtaschen. Es war köstlich und zu meinem Glück ohne Fischgeschmack, denn auf Straßenmärkten kann es leicht passieren, dass in vielen Dingen Fisch enthalten ist. Aber natürlich war trotzdem etwas mit Fisch dabei... Die netten Damen, von denen wir das Essen bekamen, gaben uns einen kleinen Becher mit etwas zu trinken und es war das Wasser, in dem sie die Fischgerichte vorher gekocht hatten. Man muss wahrscheinlich nicht dazusagen, dass wir das nicht probiert haben. Während ich mir noch mehr von den Marktstraßen anschaute, ging Hannah auf den Fischmarkt, aber wie schon in einem meiner früheren Blogeintrag erwähnt - nichts, was ich jemals wieder tun würde, also ließ ich sie allein gehen.

      Dann war es auch schon Zeit, zurück zum Busbahnhof zu gehen und nach Seoul zu fahren. Die Busfahrt dauerte mehr als 5 Stunden (sie hätte eigentlich 4 Stunden dauern sollen) - ein Stau, schlechtes Wetter und die Tatsache, dass ich im Grunde durch das ganze Land fahren musste, waren wahrscheinlich der Grund dafür. Aber das Gute war - ich habe alle Blogeinträge nachgeholt und ihr seid jetzt auf dem neuesten Stand. Nach so vielen Busfahrten und einem Wochenende voller Eindrücke und einer Menge Sightseeing und Spaziergängen, sind wir nun wieder zurück im Alltag, arbeiten, bereiten uns auf die Zwischenprüfungen vor und bleiben in Seoul (zumindest für einige Wochen).
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    • Day 9

      Gwangju zeigt seine schöne Seite

      March 3, 2023 in South Korea ⋅ 🌙 -2 °C

      Nachdem die eher unerholsame Nacht vorüber war, schmiedeten wir unseren Plan: Die Museen der Stadt besichtigen!
      Doch erst einmal stärken... Also ab einen leckeren Karamell Latte auf Eis besorgen und in der Meisterbäckerei mal die Leckereien der koreanischen Backkunst kennenlernen. Sie backen zwar keine 678 Brotsorten, aber das was sie Backen machen sie mit Perfektion.
      Gestärkt begeben wir uns weiter zum Memorial Center der Demokratiebewegung. Wir wurden von einem sehr hilfsbereiten Mitglied der Gwangju Demokratic Association mit einigen Büchern beschenkt und haben noch ein paar Tipps zu interessanten Orten in der Stadt erfahren.
      Bevor wir uns diesen jedoch widmeten, gingen wir in das Nationalmuseum, wo wir uns zum einem mit der Geschichte der Keramik befassten und zum anderen die Entwicklung der Werkzeuge in Korea seit dem Neolithikum (Steinzeit).
      Unser nächster Stopp im Geschichts- und Folkloremuseum wurde leider durch eine geschlossene Ausstellung verhindert. Also nicht lang Fackeln und direkt in das gegenüber liegende Kunstmuseum.
      Nach Abschluss des kulturellen Teils des Tages gingen wir noch in die Innenstadt, bummelten ein wenig in den Einkaufsstraßen, probierten eine Pizza in einer Waffel in Fischform und aßen noch etwas beim Nepalesen.
      Zu unserer großen Erleichterung hatte die Stadt mit knapp 1,5 Millionen Menschen doch noch einiges mehr zu bieten als das Bumshotel.
      Müde und mit vollem Magen freuen wir uns auf den Nationalpark morgen.

      Bis dahin sagen wir "annyeonghi jumuseyo" oder einfach "Gute Nacht"
      Euer Sebastian & Alex
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    • Day 50

      Verschneit in Gwangju ❄️

      December 16, 2023 in South Korea ⋅ 🌬 1 °C

      Heute ging es zu meiner Tandempartnerin nach Gwangju. Kennengelernt haben wir uns vor zwei Jahren in Bremen und eigentlich war es Zufall (oder Schicksal?), dass wir uns jetzt in Gwangju wieder gesehen haben 😃
      Da die Züge vormittags ziemlich ausgebucht waren, hieß es für mich 6 Uhr aufstehen und ab zum Zug. In Gwangju angekommen war das Wetter erst noch sehr frisch, aber dafür sonnig.
      Kulinarisch bin ich einfach mit geschwommen und es gab morgens direkt Suppe mit Innereien in einem wohl sehr beliebten (und sehr klassischem) Restaurant.
      Danach ging es weiter über den Markt in Gwangju (jede Stadt hat mindestens einen großen und bekannten Straßenmarkt 😄).
      Und von da ging es mit der Straßenbahn Richtung Asian Culture Center, wo wir eine kleine Ausstellung über Singapur und der Mongolei betrachten konnten.
      Danach ging es in zwei berühmte Bäckereien und von da zu einem Café im traditionellen Stil. Dort gab es Waffeln mit Beifuß (geschmacklich interessant, aber lecker) und zwei Kugeln, dessen Namen ich nicht mehr kenne. Dabei haben wir ausgewertet, dass die Leute in Korea Desserts sehr klebrig und zäh mögen. Als ich die Textur mit Pappe verglichen habe, war der Witz auf meiner Seite, aber am Ende wurde mir doch zugestimmt 😂.
      Im Anschluss ging es direkt weiter zu einer traditionellen Straße mit vielen Pinguinen (warum auch immer 🤔) und von dort zum Tower in Gwangju. In der Zwischenzeit hat es heftig angefangen zu schneien und es war vom Tower aus kaum was zu sehen 🌫️ .
      Zum Abschluss sind wir in ein anderes sehr beliebtes Restaurant, wo es wieder eine Art Suppe mit Fleisch gab und dann ging es für mich mit dem Premium Bus (der war wirklich Premium) zurück nach Seoul 🚌.
      Ein sehr spannender und ausgefüllter Tag. Am besten war meine persönliche Übersetzerin, die ich am liebsten immer dabei hätte 😂.
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    • Day 10

      Pizza Alvolo, Gwangju

      March 27, 2016 in South Korea ⋅ 🌙 7 °C

      The mug is designed by Eunyoung :-). Thank you very much for this personal gift!!!

    You might also know this place by the following names:

    Gwangsan-gu, 광산구

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