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Der Weg ist das Ziel โ€“ Sprinti unterwegs

๐Ÿš Wieder unterwegs Richtung Sรผden โ€“ durch Frankreich nach Spanien ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ
Mai-Ferien, Frรผhling, Sonne tanken โ˜€๏ธ
Draussen sitzen, geniessen und einfach losfahren.
Der Weg ist das Ziel โค๏ธ
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  • Trip start
    May 1, 2026

    ๐Ÿ๏ธ Reif fรผr die Inselโ€ฆ na ja, fast ๐Ÿ˜„๐Ÿš

    May 1 in Switzerland โ‹… โ˜€๏ธ 17 ยฐC

    Hallo liebe Mitreisende ๐Ÿ‘‹
    nur noch einmal schlafen… und dann geht’s los โœจ

    Heute noch gearbeitet, jetzt packen bei Sonnenschein โ˜€๏ธ
    Die letzten Wochen waren turbulent… umso schöner, wieder mit Sprinti unterwegs zu sein โค๏ธ

    Mit dabei: Starlink ๐Ÿ“ก – jetzt auf dem Dach, bombenfest mit sehr starken Magneten ๐Ÿ’ช funktioniert!
    Der Thermomix® bleibt mit weinendem Auge zuhause ๐Ÿ˜ข Offroad und holprige Wege stehen an… da konzentrieren wir uns lieber aufs Reisen ๐Ÿ˜‰

    Plan? ๐Ÿค” Richtung Genf, dann Frankreich…
    und dann einfach treiben lassen ๐Ÿ˜

    ๐Ÿ‘‰ Ziel: offen
    ๐Ÿ‘‰ Gefühl: einfach mal weg

    Schön, bist du dabei ๐Ÿ™
    Jeder Kommentar und jedes โค๏ธ freut uns riesig
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  • Wenn Plรคne scheitern,beginnen Abenteuer

    May 2 in France โ‹… โ˜๏ธ 14 ยฐC

    Um 4 Uhr morgens geht’s los… ๐Ÿ˜ด Noldi ist natürlich schon länger wach – logisch ๐Ÿ˜„ während ich noch meine 7 Sachen zusammensuche ๐Ÿ™ˆ Aber genau so starten wir gerne: leere Autobahn, absolute Ruhe und das Gefühl, dass das Abenteuer schon begonnen hat ๐Ÿšโœจ Bis zur Grenze noch schnell über unsere Autobahn, dann heisst es: Frankreich ohne Autobahn – genau unser Ding ๐Ÿ˜

    Der erste Kaffeehalt in Yverdon darf natürlich nicht fehlen โ˜• Mit dabei unsere Thermobecher und ein „kleines“ Sandwich… naja… zwei Weggli mit Fleischkäse ๐Ÿ˜„ Und schwupps – 26 Franken später sind wir wieder unterwegs ๐Ÿ™ˆ

    Kurz darauf ein Stopp, der uns völlig überrascht hat… die Pont de la Caille ๐ŸŒ‰ Eine Hängebrücke aus dem Jahr 1839, eine der ältesten ihrer Art in Europa. Wenn man da steht und in die Schlucht hinunterblickt, spürt man plötzlich Geschichte… und gleichzeitig dieses Gefühl von „wow, wo sind wir hier eigentlich gelandet?“ ๐Ÿ˜

    Weiter geht’s Richtung Annecy und plötzlich taucht er auf: der Lac d’Annecy ๐Ÿ˜ Einer der saubersten Seen Europas, türkisblau und eingebettet in diese traumhafte Bergkulisse… und die Stadt selbst wird nicht umsonst „Venedig der Alpen“ genannt, mit ihren kleinen Kanälen und der charmanten Altstadt ๐Ÿ˜๏ธโœจ Da denkt man sich schon kurz: hier könnten wir eigentlich bleiben…

    In Beaufort dann der Plan: unsere erste Offroadstrecke ๐Ÿ˜Ž Tja… es kommt anders ๐Ÿ˜„ Hier scheint es eher Bergrallys zu geben – und genau unsere Strecke? Gesperrt ๐Ÿคฏ Das darf doch nicht wahr sein… aber ganz ehrlich: die Fahrt dahin war ein Traum ๐Ÿ˜ Entlang dem Fluss Doron, Kurve um Kurve, immer höher hinauf, mit dieser unglaublichen Aussicht… fast wie eine kleine Strassenrally ๐Ÿš๐Ÿ’จ Also drehen wir um und nehmen den direkteren Weg.

    Unser neues Ziel: der Lac de Roselend ๐ŸŒŠ Ein türkisfarbener Stausee auf rund 1500 m Höhe, bekannt für seine spektakuläre Lage mitten in den Bergen – genau unser Ding ๐Ÿ˜ Wir wussten ja, dass der Pass gesperrt ist… aber den See erreichen? Dachten wir zumindest ๐Ÿ˜… Auch hier: falsch gedacht ๐Ÿ™ˆ Bei Les Chapieux ist Schluss, weiter geht nichts โ„๏ธ

    Aber genau dann passiert das, was Reisen ausmacht… Wir finden unten im Roselend-Gebiet, am Fluss, unseren kleinen, gemütlichen Platz ๐ŸŒฟ๐Ÿš Ruhig, einfach, perfekt. Oben auf der Hochebene waren wir zwar kurz… aber uiuiui, ganz schön windig dort oben ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿ˜„ Also lieber wieder runter – dahin, wo es sich richtig anfühlt.

    Und irgendwie sind es genau diese ungeplanten Wendungen, die den Tag besonders machen… ๐Ÿคซโœจ๐Ÿš mach es ein bisschen kürzer aber nicht weniger spannend und humorvoll.
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  • Tal fรผr Tal Richtung Sรผden ๐ŸŒ„

    May 3 in France โ‹… โ˜๏ธ 19 ยฐC

    Wir sind mit den Hühnern ins Bett… aber definitiv nicht mit den Hühnern aufgestanden ๐Ÿ˜„
    Den Schlaf hatten wir wohl nötig.

    Am Morgen wird noch kurz umparkiert – auf die andere Strassenseite, dort hat es Picknicktische. Perfekt für einen gemütlichen Start in den Tag โ˜•
    Kaffee, Frühstück, alles zusammenpacken… und wie immer nehmen wir noch ein bisschen mehr Abfall mit, als wir selbst produziert haben. Davon liegt leider genug rum.

    Dann geht’s los.

    Heute heisst es: Strecke machen ๐Ÿš๐Ÿ’จ
    Wir rollen Richtung Süden, ein Tal nach dem anderen, und die Landschaft verändert sich ständig. Von den Bergen wird es langsam weiter, offener… und irgendwann merken wir:

    ๐Ÿ‘‰ wir sind mittendrin im Rhônetal.

    Und das merkt man sofort ๐Ÿ˜…
    Flach, weit – und vor allem: Wind.
    Richtig Wind. Hallo Mistral ๐Ÿ’จ
    Der bläst hier einfach durch, als hätte er es eilig.

    Aber genau das macht die Fahrt irgendwie spannend.
    Es wird wärmer, die Luft verändert sich – und ganz ehrlich:
    ๐Ÿ‘‰ man kann den Süden schon fast riechen ๐Ÿ˜

    Und dann fällt uns etwas auf:
    überall Nussbäume ๐ŸŒฐ
    Wirklich überall!
    Wir fahren mitten durch diese bekannte Walnussregion – total spannend, wie sich die Gegend plötzlich verändert.

    Am Nachmittag reicht’s dann langsam…
    ๐Ÿ‘‰ Zeit für einen Nachtplatz.

    Und wir finden einen richtig schönen Spot an einem kleinen Teich ๐ŸŒฟ
    Idyllisch, sauber, ruhig – mitten in der Natur. Vögel zwitschern, kein Stress, einfach ankommen.

    Und dann entdeckt Noldi tatsächlich eine kleine Schildkröte ๐Ÿข
    Mitten im Teich! Damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet.

    Natürlich wird sofort das Glück beim Fischen versucht…
    ๐Ÿ‘‰ versucht ist hier das richtige Wort ๐Ÿ˜„๐ŸŽฃ
    Ob da heute noch etwas anbeisst… wir bleiben gespannt.

    Ich gehe lieber auf Nummer sicher:
    Steaks aus dem Gefrierschrank raus – man weiss ja nie ๐Ÿ˜…๐Ÿฅฉ

    Der Abend ist da – und es gibt feines Essen ๐Ÿ˜
    Na, ratet mal… heute steht kein Fisch auf dem Menü ๐Ÿ˜„
    ๐Ÿ‘‰ es gibt Steaks ๐Ÿฅฉ, Kartoffeln und natürlich meinen griechischen Salat.

    Noldi gibt dem Ganzen nochmal eine Chance ๐ŸŽฃ
    …aber bis jetzt bleibt es beim Probieren ๐Ÿ˜…

    Ich gönne mir jetzt noch eine Dusche ๐Ÿšฟ und dann lassen wir den Abend ganz gemütlich ausklingen.
    Ruhig, entspannt, genau so, wie wir es mögen ๐ŸŒฟ

    Morgen werden wir vermutlich Spanien erreichen… ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธโœจ
    Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

    Schlaft gut ๐Ÿ˜ด
    lasst ein โค๏ธ da,
    hinterlasst einen Kommentar ๐Ÿ‘‡

    und wir lesen uns morgen wieder…
    ๐Ÿ‘‰ ausser es gäbe doch noch einen Fisch ๐Ÿ˜„๐ŸŽฃ

    44°02'36.79"N 4°20'21.02"E
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  • Regenstart Richtung Sรผden ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿš

    May 4 in Spain โ‹… ๐ŸŒง 17 ยฐC

    Guten Morgen liebe Mitreisende…
    In der Nacht hat es immer wieder geregnet – und am Morgen geht’s gleich weiter ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ™ˆ
    Die nächsten Tage sehen nicht gerade vielversprechend aus… also ist klar:
    ๐Ÿ‘‰ wir fahren Richtung Süden.

    Die Strasse vom Schlafplatz?
    Sagen wir mal… eher „abenteuerlich“ ๐Ÿ˜…
    Ziemlich ausgewaschen, aber für Sprinti kein Problem – wir kommen locker raus ๐Ÿ’ช

    Frühstück gibt’s trotzdem gemütlich:
    selbstgemachtes Müesli und Joghurt –
    ๐Ÿ‘‰ ein bisschen Thermomix ist also doch dabei ๐Ÿ˜

    Wir rollen los… und der Regen fährt einfach mit ๐Ÿš๐Ÿ’จ๐ŸŒง๏ธ
    Seit über einer Stunde. Ohne Pause.
    Ziel: irgendwo trocken werden.

    Zwischendurch wird klar:
    ๐Ÿ‘‰ einkaufen müssen wir auch noch
    Denn Fisch?
    ๐Ÿ‘‰ heute definitiv nicht ๐Ÿ˜œ๐ŸŽฃ

    Und dann ist es soweit:

    ๐Ÿ‘‰ Wir erreichen die Grenze zu Spanien ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ

    Plötzlich wird es wärmer, heller…
    noch nicht perfekt, aber erste blaue Flecken am Himmel ๐Ÿ˜

    Wir rollen über den Übergang bei La Jonquera / Le Perthus –
    und jetzt ist es offiziell:

    ๐Ÿ‘‰ Bienvenidos a España!

    Direkt zur Tankstelle…

    Frankreich: 2.14 € – und das ist wirklich ganz, ganz billig ๐Ÿ˜„
    Spanien: eigentlich 1.70 € ๐Ÿ˜

    ๐Ÿ‘‰ Realität: 1.79 € ๐Ÿ˜

    Aber davor kommt erst das kleine Drama…

    Tankstelle Nr. 1:
    Riesige Kolonne.
    Wir warten. Und warten.
    Endlich dran… und dann:
    ๐Ÿ‘‰ nichts funktioniert.

    Knöpfe drücken, hoffen… nichts.
    Also fahren wir wieder weg

    Tankstelle Nr. 2:
    Neuer Versuch.

    Und jetzt wird’s spannend ๐Ÿ˜

    ๐Ÿ‘‰ Die nette Dame nimmt uns die Kreditkarte ab, bevor wir überhaupt tanken dürfen.

    Kurz denken wir:
    ๐Ÿ‘‰ „Okay… interessant ๐Ÿ˜„“

    Trauen sie den Franzosen nicht…
    oder generell niemandem? ๐Ÿค”

    Ich bleibe vorsichtshalber in Sichtweite ๐Ÿ˜
    Noldi tankt… wir zahlen…
    ๐Ÿ‘‰ Karte zurück. Alles gut ๐Ÿ˜„

    Weiter geht’s Richtung Girona…
    und langsam kommt das Spanien-Gefühl auf ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธโœจ

    In Sant Gregori entdecken wir dann etwas ganz Besonderes:
    ๐Ÿ‘‰ Burger aus dem Automaten ๐Ÿ”

    Ehrlich gesagt…
    wir sind eher skeptisch ๐Ÿง
    aber irgendwie auch witzig, was es hier alles gibt.

    Unser Apero?
    Heute eher… sagen wir mal… improvisiert ๐Ÿ˜„

    ๐Ÿ‘‰ am Strassenrand
    2 Glas Wein, 2 grosse Bier – 10 Euro ๐Ÿท๐Ÿบ

    Später auf dem Rückweg noch ein Stopp beim Fussballplatz
    (gefühlt wie bei uns im Chrummen ๐Ÿ˜„):

    ๐Ÿ‘‰ Bier für 2 Euro

    Zwischendurch noch ein Spaziergang durch Sant Gregori –
    einfach ein bisschen durchatmen, Beine vertreten, ankommen.

    Und dann sind wir wieder zurück bei Sprinti…

    ๐Ÿ‘‰ und plötzlich: Sonne โ˜€๏ธ๐Ÿ˜

    Auch organisatorisch sind wir schon einen Schritt weiter:
    ๐Ÿ‘‰ Alicante ist angemeldet – und die Freude dort ist gross ๐Ÿ˜„

    Unser Schlafplatz heute:
    öffentlicher Stellplatz in Sant Gregori.
    Gratis, mehrere Wohnmobile da.

    ๐Ÿ‘‰ nicht oberromantisch…
    aber für eine Nacht völlig okay ๐Ÿ‘

    Und dann passiert genau das, was diese Reisen so besonders macht:

    Wir machen ein Feuer mit unserem neuen High Fyre ๐Ÿ”ฅ
    …und keine fünf Minuten später steht ein Holländer neben uns.

    Ein Gespräch entsteht – und wird länger… und länger ๐Ÿ˜„

    ๐Ÿ‘‰ genau das ist Camping.

    Und genau das ist dieser Tag:

    ๐Ÿ‘‰ Regen, der uns verfolgt
    ๐Ÿ‘‰ ein kleines Tankstellen-Drama
    ๐Ÿ‘‰ Grenze nach Spanien
    ๐Ÿ‘‰ improvisierter Apero
    ๐Ÿ‘‰ und am Schluss doch noch Sonne

    Und wie immer gilt:

    ๐Ÿ‘‰ Am Morgen wissen wir nie, wo wir am Abend landen.

    Und genau das macht unsere Reise aus ๐Ÿ˜๐Ÿšโœจ

    ๐Ÿ—บ๏ธ Route heute

    Aigaliers → Grabeles (bei Montpellier, Südfrankreich, nahe Mittelmeer) → La Palme (bei Narbonne, Lagunenlandschaft) → Les Cluses (Grenznähe, Pyrenäen – Übergang Le Perthus) und am Schluss Sant Gregori

    ๐Ÿ‘‰ Gute Nacht zusammen ๐Ÿ˜ดโœจ
    und bis morgen! ๐Ÿšโค๏ธ

    Danke für die Likes und die Kommentare, das freut uns sehr, gäll Rolf...

    41°59'05.78"N 2°45'36.77"E
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  • ๐Ÿ‘‰ Sind wir wirklich noch in Spanien? ๐Ÿ˜„

    May 5 in Spain โ‹… โ˜๏ธ 19 ยฐC

    Guten Morgen liebe Mitreisende, Freunde und Gleichgesinnte โ˜€๏ธ

    Gestern sassen wir noch lange am Feuer ๐Ÿ”ฅ – gemütlich, ruhig… und ganz ohne jemanden einzunebeln ๐Ÿ˜„
    Heute? Feriengefühl pur! ๐Ÿ˜ Frühstück in der Sonne โ˜•๐Ÿฅ und einfach mal treiben lassen…

    ๐Ÿ‘‰ 1. Stop: Rupit

    Die Fahrt dahin? Kurvig, grün, fast schon unspanisch ๐ŸŒณ๐Ÿ˜„
    Immer wieder dieser Gedanke: Sind wir wirklich noch in Spanien… oder irgendwo in den Alpen?

    Und dann… plötzlich: Rupit ๐Ÿฐโœจ
    Wie aus dem Nichts. Wie aus einem Märchen.

    Über 1’000 Jahre alt ๐Ÿ˜ณ
    Enge Gassen, Natursteinhäuser, Holzbalkone…
    und eine Hängebrücke, die dich direkt in eine andere Zeit bringt ๐Ÿ˜„

    Nur ein Zwischenstopp…
    aber einer, der hängen bleibt โค๏ธ

    ๐Ÿ‘‰ Weiter nach Vic ๐Ÿš๐Ÿ’จ
    …dachten wir ๐Ÿ˜…

    ๐ŸŒง๏ธ Regen
    โšก Gewitter
    ๐Ÿš— Parkplatz? Fehlanzeige…

    Also: Plan B ๐Ÿ™ˆ
    McDonald’s statt Marktplatz ๐ŸŸ๐Ÿ˜„
    Nicht ganz das, was wir wollten… aber hey – gehört dazu!

    ๐Ÿ‘‰ Nächstes Ziel: Pantà de Foix ๐ŸŒŠ

    Ein künstlicher Stausee aus den 1920ern ๐Ÿค“
    Heute ein kleines Naturparadies ๐ŸŒฟ๐Ÿฆ† – ruhig, wild und irgendwie magisch…

    Oben auf dem Hügel: Castellet i la Gornal ๐Ÿฐ
    Fast wie aus einem Film…

    Und dann: Ankunft am Abend ๐Ÿ˜
    Ein verstecktes Plätzchen, nur wir, die Natur… und dieser Ausblick โœจ

    Grill an ๐Ÿ”ฅ
    Dusche ๐Ÿšฟ
    Füsse hoch ๐Ÿ˜„

    Das Bildmaterial? Explodiert ๐Ÿ“ธ๐Ÿ™ˆ
    Wir haben heute genug erlebt…

    Danke euch fürs Mitreisen โค๏ธ fürs Lesen, Liken und Kommentieren – wir feiern das jedes Mal ๐Ÿฅฐ

    Gute Nacht ihr Lieben ๐Ÿ˜ด๐ŸŒŸ
    Der Himmel? Tiefschwarz ๐ŸŒŒ
    Aber… vielleicht bleibt’s ja trocken ๐Ÿ˜

    ๐Ÿฐ Kleiner Blick in die Geschichte…

    Rupit ๐Ÿก
    Schon im 9. Jahrhundert entstanden, war Rupit im Mittelalter ein strategisch wichtiger Ort – hoch oben auf dem Felsen, gut geschützt vor Angreifern. Früher stand hier sogar eine Burg, von der heute noch Ruinen übrig sind. Und genau deshalb wirkt das Dorf heute noch so ursprünglich… als hätte jemand einfach die Zeit angehalten โณโœจ

    Pantà de Foix ๐ŸŒŠ
    Ganz anders hier: Der See ist noch gar nicht so alt. Erst um 1920 wurde er künstlich angelegt, um Wasser für die Landwirtschaft und die Region zu speichern ๐ŸŒพ
    Was damals rein praktisch war, ist heute ein kleines Naturwunder – mit Vögeln, Schilf und dieser ganz besonderen, ruhigen Stimmung ๐Ÿฆ†๐ŸŒฟ
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  • Sonne, Regen, tรผrkisblaue รœberraschungen

    May 6 in Spain โ‹… โ˜€๏ธ 15 ยฐC

    Herrlich diese Ruhe in der Nacht ๐Ÿ˜ด
    Wirklich einfach Ruhe pur… ๐ŸŒฟโœจ
    Nur irgendwo weit weg mal ein Vogel – sonst nichts. Genau solche Plätze lieben wir ๐Ÿ˜

    Heute Morgen scheint die Sonne tatsächlich genau auf einen kleinen Teil unseres Übernachtungsplatzes โ˜€๏ธ
    Perfekt also für Frühstück draussen โ˜•๐Ÿฅ
    Während wir gemütlich unseren Kaffee trinken, planen wir bereits die Weiterreise ๐Ÿงญ

    Also… theoretisch ๐Ÿ˜„
    Praktisch wissen wir nämlich ungefähr so viel wie gestern ๐Ÿ˜‚๐Ÿ™ˆ

    Bis Richtung Alicante zieht sich das Ganze doch mehr als gedacht ๐Ÿš๐Ÿ’จ
    Aber genau das mögen wir ja. Wenn’s nicht reicht, schlafen wir halt irgendwo anders ๐Ÿ˜„

    Unabhängig sein fühlt sich übrigens schon ziemlich gut an ๐Ÿ˜Ž
    Wir kochen täglich mit Induktion ๐Ÿณ, laden Kameras, Handys und alles mögliche ๐Ÿ”‹ und haben trotzdem mehr als genug Strom.

    Unsere Starlink Mini läuft inzwischen wie ein kleines Wunderwerk ๐Ÿš€
    Seit Noldi sie fix aufs Dach gebaut und direkt an die Zusatzbatterie angeschlossen hat, funktioniert sie Tag und Nacht perfekt ๐Ÿ˜

    Mitten im Nirgendwo:
    ๐ŸŽถ Musik
    ๐Ÿ—บ๏ธ Navigation
    โ˜๏ธ Fotos in die Cloud
    ๐Ÿ“ฑ Internet

    …alles läuft einfach ๐Ÿ˜„
    Vor ein paar Jahren hätte man dafür vermutlich noch einen Satelliten der NASA gebraucht ๐Ÿ˜‚

    Irgendwann erreichen wir dann Onda ๐Ÿ˜Š
    Eigentlich nur kurz einkaufen und tanken…

    Und dann DAS ๐Ÿ˜ณ
    ๐Ÿ‘‰ Diesel für 1.57 € โ›ฝ๐Ÿ˜

    Wir mussten wirklich zweimal hinschauen ๐Ÿ˜„
    Überall sonst eher 1.77 €… da fühlten wir uns kurz wie bei einem Gewinnspiel ๐Ÿ˜‚

    Also schnell:
    Tank voll ๐Ÿ˜„
    Kühlschrank voll ๐Ÿฅ›๐Ÿฅ˜
    Laune wieder voll ๐Ÿ˜‚

    Das Wetter macht heute übrigens komplett, was es will ๐ŸŒฆ๏ธ
    Mal Sonne โ˜€๏ธ
    mal Regen ๐ŸŒง๏ธ
    mal sieht es fünf Minuten lang aus wie Weltuntergang ๐Ÿ˜„
    Es ist hier momentan etwa wie bei uns im April ๐Ÿ˜Š
    Aber trotzdem herrlich angenehm warm โ˜€๏ธโœจ

    Weiter geht’s nach Montanejos ๐Ÿš๐Ÿ’จ๐Ÿ’™
    Dort soll es diesen unglaublich türkisblauen Fluss geben ๐Ÿ˜
    Mitten zwischen Felsen und Bergen – fast zu schön, um echt zu sein ๐ŸŒŠโ›ฐ๏ธ

    Und ganz ehrlich… Montanejos hat uns komplett umgehauen ๐Ÿ˜
    Schon die Fahrt dorthin ist genial – Kurven, Berge, Schluchten und ständig neue Ausblicke ๐Ÿšโœจ

    Vor Ort hat es zwar Leute, aber erstaunlich wenige ๐Ÿ˜Š
    Und tatsächlich springen einige mutig ins Wasser ๐ŸŒŠ

    Noldi packt natürlich sofort seine Badehose aus ๐Ÿฉณ๐Ÿ˜Ž
    Schliesslich soll das Wasser angenehme 25 Grad haben…

    Tja ๐Ÿ˜„
    Ich fand bereits die Vorstellung davon zu kalt ๐Ÿ˜‚
    Mein Badekleid blieb also exakt dort, wo es war ๐Ÿ™ˆ

    Und Noldi?
    Der merkt ziemlich schnell, dass seine Badehose wohl trocken wieder mit nach Hause fährt ๐Ÿ˜„
    Das Wasser wäre vielleicht gegangen… aber dieser kalte Wind ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿฅถ
    Nööö ๐Ÿ˜‚

    Nach diesem wunderschönen Stopp geht’s weiter – grobe Richtung Alicante ๐Ÿšโœจ
    Denn ganz in der Nähe wartet mein absoluter Lieblingsspot ๐Ÿ˜

    Aktuell sind wir auf der Zielgeraden ๐Ÿ˜„
    Noch etwa 30 Minuten laut Navi ๐Ÿงญ

    Natürlich hat Noldi zäch durchgehalten ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ’ช
    Ich habe ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet ๐Ÿ˜‚

    Unser Ziel kennen wir nämlich bereits:
    Es geht wieder zum Embalse de Tibi ๐ŸŒŠ.

    Vor etwa zwei Jahren standen wir schon einmal dort und durften ganz unkompliziert bleiben ๐Ÿ˜Š
    Und irgendwie ist dieser Ort bei mir einfach hängen geblieben โค๏ธ
    Darum gehört dieser Stopp diesmal wieder dazu.

    Jetzt hoffen wir natürlich, dass das heute immer noch so problemlos klappt ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜„

    Die nächsten Tage besuchen wir dann noch die liebe Ati in Alicante ๐Ÿ˜Š
    Und danach?

    Ja also… theoretisch wollten wir sagen:
    ๐Ÿ‘‰ „Dann geht’s wieder schön geplant ins Landesinnere.“ ๐Ÿ˜„

    Das Problem ist nur:
    Geplant ist bisher ungefähr gar nichts ๐Ÿ˜‚๐Ÿ™ˆ.

    Das Einzige, das ziemlich sicher ist:
    Noldi hofft schon wieder auf die nächste Offroadpiste ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”๏ธ.
    Je schmaler, steiler und holpriger die Strasse wird… desto glücklicher schaut er vorne hinter dem Steuer ๐Ÿ˜‚.

    ๐ŸŒ™๐Ÿ”ฅ Wir sind angekommen… und kaum standen wir, kamen direkt noch zwei deutsche Fahrzeuge dazu ๐Ÿš๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช๐Ÿ˜„

    Jetzt sitzen wir gemütlich am Lagerfeuer, geniessen die Ruhe, das Knistern des Feuers und einfach diesen Moment โœจ
    Darum werdet ihr heute wohl nicht mehr allzu viel von uns hören ๐Ÿ˜Š

    Aber schaut euch einfach mal diese Aussicht an… ๐Ÿ˜
    Genau für solche Momente lieben wir das Reisen. Frei sein, draussen leben, den Tag ausklingen lassen und einfach geniessen ๐ŸŒŒ๐Ÿ•๏ธ

    Wir wünschen euch eine gute Nacht ๐ŸŒ™
    Und morgen nehmen wir euch natürlich wieder mit auf unsere Reise ๐Ÿšโœจ
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  • Zwischen Ruhe, Helikoptern und Spiegelei

    May 7 in Spain โ‹… โ˜๏ธ 17 ยฐC

    ๐ŸŒค๏ธ๐Ÿš Guten Morgen liebe Mitreisende, Freunde und Gleichgesinnte ๐Ÿ˜Š

    Heute starten wir ganz gemütlich in den Tag – und zwar an einem Ort, den wir vermutlich nie vergessen werden ๐Ÿž๏ธโœจ
    Direkt am Tibi-Stausee geniessen wir unser Frühstück mit Spiegeleiern ๐Ÿณ, feinem Kaffee โ˜• und einer Aussicht, bei der man automatisch länger sitzen bleibt als geplant ๐Ÿ˜„
    Aus „nur schnell frühstücken“ wurden gefühlt wieder mehrere Ferien-Stunden ๐Ÿ˜…

    Es ist leicht windig ๐ŸŒฌ๏ธ, angenehm warm โ˜€๏ธ und einfach herrlich ruhig hier.
    Genau solche Orte lieben wir.
    Keine Hotelanimation. Kein Poolradio. Keine Liegestuhl-Reservation um 6 Uhr morgens ๐Ÿ˜„
    Einfach Ruhe, Natur und ganz viel „nichts müssen“ ๐ŸŒฟ๐Ÿ’™

    Danach setzen wir uns oben auf ein kleines Plateau und schauen einfach aufs Wasser.
    Kein Stress. Kein Plan. Keine Uhr. Einfach Ferien ๐Ÿ˜Š

    Während Noldi einen kleinen Entdeckungsspaziergang durchs Gebiet macht ๐Ÿฅพ, gönne ich mir im Sprinti eine warme Dusche ๐Ÿšฟ๐Ÿ˜
    Und jedes Mal staunen wir wieder, wie verrückt praktisch so ein Zuhause auf vier Rädern eigentlich ist ๐Ÿšโœจ

    Früher bedeutete Campen: kalte Ravioli aus der Dose.
    Heute: WLAN, Kühlschrank, warme Dusche und Kaffee besser als in manchen Restaurants ๐Ÿ˜„โ˜•

    Was wir heute noch machen?
    Ehrlich gesagt… keine Ahnung ๐Ÿ˜„
    Und genau DAS fühlt sich gerade perfekt an.

    Die Drohne bleibt heute allerdings am Boden ๐Ÿš๐Ÿ™‚
    Denn hier wird fleissig mit Helikoptern trainiert. Sie holen Wasser direkt aus dem Stausee und üben Löscheinsätze für den Sommer ๐Ÿ”ฅ๐Ÿš

    Natürlich etwas schade für schöne Drohnenaufnahmen ๐Ÿ˜…
    Aber ehrlich… die Piloten fliegen so tief und präzise übers Wasser, dass selbst wir plötzlich geschniegelt dasitzen und zuschauen wie kleine Kinder ๐Ÿ˜„

    ๐Ÿž๏ธโœจ Und übrigens: Der Tibi-Stausee ist nicht einfach irgendein Stausee.

    Er gehört tatsächlich zu den ältesten Stauseen Europas ๐Ÿ˜ฒ
    Die riesige Staumauer wurde bereits Ende des 16. Jahrhunderts gebaut – also vor über 400 Jahren! ๐Ÿฐ๐Ÿ’ฆ

    Damals brauchte die Stadt Alicante dringend Wasser für Landwirtschaft und Menschen. Also entstand hier mitten zwischen den Bergen ein gigantisches Bauwerk, das damals als technische Meisterleistung galt ๐Ÿ‘ท‍โ™‚๏ธโœจ

    Wenn man heute gemütlich mit Kaffee in der Hand hier sitzt โ˜•, kann man sich kaum vorstellen, wie alt dieser Ort wirklich ist.

    Früher kämpften hier Menschen mit einfachsten Werkzeugen gegen Felsen, Hitze und Naturgewalten.
    Heute kämpfen wir höchstens noch mit schlechtem Internet oder der Frage: „Wer muss den Abwasch machen?“ ๐Ÿ˜„๐Ÿš

    Doch irgendwann zeigt uns das Regenradar ziemlich deutlich: Die gemütliche Ruhe hat bald ein Ende ๐ŸŒง๏ธโ›ˆ๏ธ
    Für den Abend sind heftige Regenfälle angekündigt.

    Und genau DAS ๐Ÿ˜„ ist doch der perfekte Zeitpunkt für einen Besuch.

    Also verlassen wir im späteren Nachmittag schweren Herzens diesen wunderschönen Ort ๐Ÿš๐Ÿ’จ
    Unsere beiden Nachbarn, mit denen wir gestern Abend noch gemütlich zusammengesessen haben, sind bereits etwas früher weitergezogen.

    Unser Ziel heute: ein Wiedersehen mit unserer lieben Beate ๐Ÿ’›
    Oder wie alle sie nennen: Ati ๐Ÿ˜Š

    Kennengelernt haben wir sie vor zwei Jahren beim 40. Geburtstag unseres guten Freundes Sebastian ๐ŸŽ‰
    Seine Lebenspartnerin Sophie ist hier in Alicante aufgewachsen – und genau dadurch haben wir Ati überhaupt erst kennengelernt.

    Und was sollen wir sagen?
    Manche Menschen trifft man einmal… und hat sie sofort ins Herz geschlossen ๐Ÿฅฐ

    Ati freut sich riesig über unseren Besuch und wir sind sofort wieder herzlich willkommen ๐Ÿ˜Š

    Der Abend wird richtig gemütlich ๐Ÿทโœจ
    Es wird erzählt, gelacht, geknabbert, Wein getrunken und natürlich komplett die Zeit vergessen ๐Ÿ˜„

    Und draussen?
    Da beginnt inzwischen das totale Wetterchaos โ›ˆ๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Der angekündigte Regen kommt tatsächlich mit voller Wucht. Gewitterzellen ziehen über Alicante, es schüttet wie aus Kübeln und der Garten steht zeitweise kurz unter Wasser ๐Ÿ˜ณ

    Wir sitzen aber trocken, gemütlich und bestens versorgt zusammen und beobachten das Ganze fast schon wie einen kleinen Naturfilm ๐Ÿ˜„

    Und genau deshalb kommt unser Reisebericht heute auch etwas verspätet ๐Ÿ˜‰
    Wir hoffen, ihr verzeiht uns ๐Ÿ˜„

    Wir senden euch ganz liebe Grüsse aus Spanien ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ๐Ÿšโœจ
    Und der nächste Bericht kommt bestimmt wieder pünktlich…
    …also hoffen wir zumindest ๐Ÿฅด.
    Read more

  • ๐ŸŒž๐Ÿš Einen wunderschönen guten Morgen aus Spanien, liebe Mitreisende, Kaffee-Geniesser, Parkplatz-Abenteurer und alle, die lieber kurvige Bergstrassen mögen als Hotelbuffets ๐Ÿ˜„โœจ

    ๐Ÿ˜‚ Kleine Durchsage an unsere stillen Mitreisenden:

    Täglich lesen sooo viele von euch unseren Reiseblog ๐Ÿšโœจ
    Aber manchmal fühlen sich die Kommentare an wie eine Geisterstadt ๐Ÿ‘ป๐Ÿ˜„

    Also los jetzt ๐Ÿ˜„
    Drückt doch mal ein โค๏ธ, schreibt einen Kommentar oder sagt uns auch ehrlich, wenn euch etwas nicht gefällt ๐Ÿ˜…

    Keine Angst… wir beissen nicht.
    Ausser vielleicht Noldi, wenn der Kaffee leer ist โ˜•๐Ÿ˜‚

    Heute melden wir uns direkt aus dem gemütlichen „Parkplatz-Hotel Alicante“ ๐Ÿ˜„๐Ÿš
    Mit gratis Aussicht, überraschend viel Ruhe und vermutlich dem besten Frühstück weit und breit ๐Ÿ˜Š

    Denn obwohl wir direkt vor dem Haus von Ati mitten in einer Quartierstrasse in Alicante übernachtet haben, schlafen wir tatsächlich bis 9 Uhr durch ๐Ÿ˜ณโœจ

    Und das Verrückte?
    Es war herrlich ruhig ๐Ÿ˜Š
    Hier in Alicante wird gefühlt einfach die halbe Strasse als Parkplatz genutzt ๐Ÿš—๐Ÿš๐Ÿ˜„
    Und trotzdem war die Nacht angenehm entspannt.

    Als wir verschlafen bei Ati auftauchen โ˜•๐Ÿฅฐ, wartet bereits ein richtig liebevoll vorbereitetes Frühstück auf uns.

    Getoastetes Brot ๐Ÿž
    Frische Tomaten ๐Ÿ…
    Kaffee โ˜•
    Honig aus Rumänien ๐Ÿฏ
    Und unglaublich feine frische Datteln ๐Ÿ˜
    Also ganz ehrlich… man hätte uns danach problemlos einfach wieder schlafen schicken können ๐Ÿ˜„

    Wir sitzen noch lange zusammen, erzählen, lachen und geniessen die gemütliche Stimmung ๐Ÿ’›
    Genau diese Begegnungen sind es irgendwie, die Reisen am Ende so besonders machen.

    Doch irgendwann kommt leider der Moment, den man unterwegs nie ganz vermeiden kann: der Abschied ๐Ÿฅบ๐Ÿš

    So gerne wir noch bleiben würden und so willkommen wir uns fühlen – Sprinti möchte weiter ๐Ÿ˜Š

    Und diesmal geht es nicht noch weiter Richtung Süden, sondern langsam wieder zurück Richtung Norden.
    Aber natürlich nicht auf direktem Weg ๐Ÿ˜„
    Das wäre ja langweilig.

    Unser heutiger Plan führt uns deshalb wieder mehr ins Landesinnere Spaniens ๐ŸŒฟ๐Ÿ”๏ธ

    ๐Ÿš๐Ÿ”๏ธ Das heutige Ziel: Albarracín โœจ

    …welches wir natürlich wieder nicht erreichen ๐Ÿ˜„
    Denn kurz davor liegt plötzlich ein wunderschöner Stausee ๐Ÿž๏ธ
    Und bei dieser Aussicht passiert bei uns meistens genau das Gleiche:
    „Nur schnell schauen“ endet in „Okay… wir bleiben hier“ ๐Ÿ˜‚

    Vorher erreichen wir gegen 14.30 Uhr noch Teruel ๐Ÿ˜Š
    Wie immer beginnt zuerst die wichtigste Aufgabe des Tages: Parkplatzsuche ๐Ÿ˜„

    Dabei winkt Noldi noch freundlich einige Leute über die Strasse ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ๐Ÿšถ‍โ™€๏ธ
    Die winken zurück, bedanken sich und bitten uns dann plötzlich, das Fenster runterzulassen…

    …es sind Schweizer ๐Ÿ˜†๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ

    Teruel selbst ist bekannt für seine wunderschöne Mudéjar-Architektur ๐Ÿฐ und die tragische Liebesgeschichte der „Liebenden von Teruel“ ๐Ÿ’”

    Nach einem kleinen Stadtbummel fahren wir weiter Richtung Berge ๐Ÿš๐ŸŒฟ
    Bis ich uns natürlich wieder einen „ganz einfachen“ Platz am Stausee aussuche ๐Ÿ˜…

    Spoiler:
    Die Zufahrt entpuppt sich als Offroadstrecke ๐Ÿซฃ๐Ÿ”๏ธ
    Mein Herz schlägt unterwegs wieder einige Male schneller, während Noldi nur trocken meint:

    „Sprinti macht das schon.“ ๐Ÿ˜„๐Ÿš

    Natürlich landen wir am Schluss erst noch auf der falschen Seeseite ๐Ÿ˜‚
    Denn laut Google Maps hätte dort irgendwo eine Brücke sein sollen…

    Tja.
    Die Brücke existiert offenbar nur in Googles Fantasie ๐Ÿ˜„

    Jetzt sitzen wir endlich am Stausee ๐Ÿž๏ธโ˜€๏ธ
    Die Sonne scheint wunderschön, nur der Wind möchte einfach noch nicht Feierabend machen ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿ˜„

    Mal schauen ๐Ÿ˜Š
    Vielleicht gibt es heute Abend noch Spaghetti mit dreierlei Käse ๐Ÿ๐Ÿง€
    Endlich mal wieder Teigwaren ๐Ÿ˜„

    Wir wünschen euch eine wunderschöne gute Nacht ๐ŸŒ™โœจ
    Und hey… drückt doch noch schnell ein โค๏ธ da oder hinterlasst einen kleinen Kommentar.

    und wer noch mehr lesen mag hier noch was Geschichtliches:

    ๐Ÿ’” Die Liebenden von Teruel

    Der Legende nach liebten sich Diego und Isabel unendlich fest โค๏ธ
    Doch Diego war zu arm, um Isabel heiraten zu dürfen. Er zog deshalb fort, um Geld zu verdienen. Als er Jahre später zurückkehrte, war Isabel bereits verheiratet ๐Ÿ˜ข

    Aus Liebeskummer starb Diego.
    Bei seiner Beerdigung gab Isabel ihm einen letzten Kuss… und brach selbst tot zusammen ๐Ÿ’”

    Bis heute gelten die „Liebenden von Teruel“ als das berühmteste Liebespaar Spaniens ๐Ÿ˜Š

    ๐Ÿž๏ธ Wissenswertes zum Embalse del Arquillo de San Blas

    Der Stausee wurde in den 1950er-Jahren gebaut und 1962 fertiggestellt ๐Ÿ˜ฒ
    Er ist also bereits über 60 Jahre alt.

    Die riesige Staumauer ist rund 54 Meter hoch ๐Ÿ’ฆ und hält das Wasser des Flusses Guadalaviar zurück. Der Stausee wurde gebaut, um die Region rund um Teruel mit Wasser zu versorgen, Landwirtschaft zu bewässern und Strom zu erzeugen โšก๐ŸŒฟ

    Unter dem Wasser soll sich übrigens sogar noch eine alte Mühle befinden ๐Ÿ˜ฒ๐ŸŒŠ

    Heute ist das Gebiet vor allem ein wunderschönes Natur- und Erholungsgebiet ๐Ÿ˜Š
    Viele kommen hierher zum Campen ๐Ÿš, Wandern ๐Ÿฅพ, Kajakfahren ๐Ÿšฃ oder einfach, um die Ruhe zwischen Bergen, Wäldern und Wasser zu geniessen ๐ŸŒฒ

    40°22'26.77"N 1°14'19.99"W
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  • ๐Ÿฐ๐Ÿš Zeitreise ins schรถnste Bergdorf

    May 9 in Spain โ‹… โ›… 18 ยฐC

    Besuch Albarracin

    ๐ŸŒฅ๏ธ๐Ÿš Guten Morgen liebe Mitreisende, Kaffeejunkies, Bergdorf-Entdecker und alle, die heute lieber reisen statt arbeiten würden ๐Ÿ˜„โœจ

    Der Tag startet heute wettertechnisch nicht ganz so postkartenmässig wie sonst ๐ŸŒฅ๏ธ
    Aber ehrlich gesagt?
    Zum Reisen ist es eigentlich perfekt ๐Ÿ˜Š
    Kein Hitzestress, keine Sauna im Sprinti und endlich mal Temperaturen, bei denen sogar der Kaffee länger heiss bleibt โ˜•๐Ÿ˜‚

    Heute fällt das Frühstück übrigens aus ๐Ÿ˜„
    Nicht freiwillig… sondern strategisch ๐Ÿ˜Ž
    Denn unser Ziel ist heute Albarracín ๐Ÿฐโœจ
    Und dort hoffen wir natürlich auf richtig feine spanische Tapas ๐Ÿ˜

    Das Beste:
    Heute können wir sogar endlich wieder die Drohne starten ๐Ÿš๐Ÿ˜„
    Und natürlich muss Sprinti dabei wieder heroisch durchs Bild fahren, als wären wir in einem Netflix-Roadtrip ๐Ÿ˜‚๐Ÿš

    Albarracín gilt übrigens als eines der schönsten Bergdörfer Spaniens ๐Ÿ˜ฒ
    Und ganz ehrlich?
    Schon die Fahrt dorthin fühlt sich irgendwie an wie eine Reise in eine andere Zeit ๐Ÿ”๏ธ๐ŸŒฟ

    Und dann taucht Albarracín plötzlich vor uns auf ๐Ÿ˜
    Rötliche Häuser, enge Gassen, alte Mauern, kleine Balkone und überall dieses Gefühl, als würde gleich irgendwo ein Ritter ums Eck laufen ๐Ÿฐ๐Ÿ˜„

    Wir streunern stundenlang durchs Dorf, entdecken kleine Details, trinken gemütlich einen Kaffee โ˜• und bestellen uns verschiedene Tapas ๐Ÿท๐Ÿซ’

    Und ja… das Essen enttäuscht definitiv nicht ๐Ÿ˜

    Wer sich für Geschichte interessiert:
    Am Schluss des Blogs füge ich euch noch ein paar spannende Infos über Albarracín hinzu ๐Ÿ˜Š

    Als wir Albarracín später wieder verlassen, sage ich noch zu Noldi:

    „Wetten, wir treffen die Schweizer aus Teruel nochmals?“ ๐Ÿ˜„๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ

    …und tatsächlich ๐Ÿ˜†
    Kurz darauf kreuzen sie uns wirklich wieder auf der Strasse ๐Ÿ˜‚
    Natürlich gibt es sofort wieder einen kleinen Schwatz.
    Irgendwie wird Spanien langsam klein ๐Ÿ˜„

    Um etwa 14 Uhr geht es dann weiter ๐Ÿš๐Ÿ’จ
    Die heutige Idee: Richtung Saragossa ๐Ÿ˜Š

    Aber ob wir dort wirklich ankommen?
    Nun ja… unsere bisherigen Reiseberichte zeigen ja ziemlich deutlich, dass unsere Pläne meistens nur ungefähr existieren.

    Weiterfahrt nach Saragossa:

    Zaragoza ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธโœจ Zwischen Wildnis, Wohnmobil und plötzlich Grossstadt ๐Ÿ˜„

    Nachdem wir das wunderschöne Bergdorf Albarracín hinter uns gelassen haben, zog es uns weiter Richtung Zaragoza ๐Ÿš๐Ÿ’จ

    Und plötzlich… Grossstadt ๐Ÿ˜„
    Damit hätten wir irgendwie gar nicht gerechnet.

    Zum ersten Mal auf dieser Reise tauschten wir Natur, Berge und Einsamkeit gegen Stadtleben, Cafés, Menschenmengen und riesige Plätze ein ๐Ÿ˜Š

    Unser Stellplatz ausserhalb der Stadt? Einfach genial ๐Ÿ˜
    Gratis, Platz für rund 150 Wohnmobile, inklusive:

    * Frischwasser ๐Ÿšฐ
    * Grauwasserentsorgung
    * Toilettenentsorgung
    * und sogar direkt daneben eine Bahnstation ๐Ÿš†

    Bequemer geht’s kaum ๐Ÿ˜„

    Mit der Bahn ging’s dann mitten ins Zentrum von Zaragoza — und wow… diese Stadt lebt ๐Ÿ˜
    Überall Menschen, kleine Bars, Tapas, Musik und dieses typisch spanische Abendgefühl ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ๐Ÿท

    Wir sitzen nun gemütlich bei einem Apero auf der berühmten Plaza del Pilar, direkt bei der gigantischen Basilika ๐Ÿ˜
    Die riesige Kirche dort heisst:

    โ›ช Basílica de Nuestra Señora del Pilar

    Und ehrlich… man fühlt sich dort fast ein bisschen klein ๐Ÿ˜„
    Diese Kirche gehört zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Spaniens und soll laut Legende bereits vom Apostel Jakobus besucht worden sein. Teile der Geschichte reichen bis ins 1. Jahrhundert zurück ๐Ÿ˜ณ

    Zaragoza selbst hat über 2’000 Jahre Geschichte ๐Ÿ›๏ธ
    Schon die Römer waren hier und nannten die Stadt „Caesaraugusta“ — daraus entstand später Zaragoza ๐Ÿ˜Š

    Später lebten hier Römer, Mauren, Christen… und genau das spürt man heute noch überall in der Stadt. Alte Gassen, Paläste, Kirchen und moderne Cafés stehen hier irgendwie alle nebeneinander ๐Ÿ˜„

    Und das Lustigste?
    Bis jetzt waren wir fast nur irgendwo in der Wildnis unterwegs ๐ŸŒฒ๐Ÿ”๏ธ
    Keine grossen Restaurants, kaum Städte… und plötzlich sitzen wir geschniegelt mit Apero mitten in einer spanischen Metropole ๐Ÿ˜†๐Ÿท

    Für heute Abend sind wir mal mitten im Getümmel von Zaragoza ๐Ÿ˜„๐Ÿท
    Essen wird hier zwar etwas schwierig, aber mit ChatGPT haben wir feine Tapas gefunden ๐Ÿ˜‹
    Wahnsinn, wie viele Leute unterwegs sind hier ๐Ÿ˜….

    Wir werden wohl hoffentlich auch den Weg zurück zum Wohnmobil wieder finden ๐Ÿคญ๐Ÿš
    Und morgen lesen wir uns wieder ๐Ÿ˜Š

    ๐Ÿฐ Die spannende Geschichte von Albarracín

    Vor über 1000 Jahren wurde Albarracín von den Mauren gegründet ๐Ÿ˜ฒ
    Damals gehörte ein grosser Teil Spaniens noch zur islamischen Welt. Durch die Lage hoch oben zwischen den Felsen war das Dorf praktisch uneinnehmbar ๐Ÿ”๏ธโš”๏ธ

    Der Name Albarracín stammt vermutlich von der Berberfamilie „Al Banu Razin“, die hier einst herrschte ๐Ÿ˜Š
    Sie machten aus dem Ort eine mächtige Festungsstadt mit riesigen Mauern, Wachtürmen und einer Burg.

    Und genau diese Mauern sieht man heute noch ๐Ÿ˜

    Im Mittelalter war Albarracín sogar zeitweise ein eigenes kleines Königreich ๐Ÿ‘‘
    Die Herrscher wollten unabhängig bleiben und kämpften immer wieder gegen christliche Königreiche und andere Mächte.

    Im 12. Jahrhundert wurde die Stadt schliesslich von christlichen Truppen erobert โš”๏ธ
    Doch selbst danach blieb Albarracín wegen seiner Lage extrem wichtig für die Verteidigung der Region.

    Viele Häuser, Mauern und Gassen stammen tatsächlich noch aus dieser Zeit ๐Ÿ˜ฒ
    Darum fühlt sich ein Spaziergang dort heute fast wie eine kleine Zeitreise an.

    Und wenn man oben bei den alten Mauern steht und über die Berge schaut ๐ŸŒ„
    kann man sich plötzlich richtig vorstellen, wie hier früher Wachen Ausschau nach Feinden hielten.
    Read more

  • ๐Ÿš 1.46 Diesel & leichtes Chaos ๐Ÿคฃโ›ฝ

    May 10 in Spain โ‹… โ˜๏ธ 18 ยฐC

    ๐Ÿ˜„ Guten Morgen liebe Mitreisende, Freunde… und natürlich auch alle stillen Bilderkucker ๐Ÿ“ธ

    Gestern Abend bringt uns die Bahn ganz gemütlich zurück zu Sprinti ๐Ÿš†๐Ÿš
    Und heute? ENDLICH stahlblauer Himmel ๐Ÿ˜โ˜€๏ธ
    Kurze Hosen sind offiziell wieder im Einsatz ๐Ÿฉณ๐Ÿ˜„

    Nur der Wind… der reist scheinbar weiterhin gratis mit uns durch Spanien ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿคฃ

    Eigentlich wollten wir heute Richtung Bilbao weiterziehen und dort eine ganz besondere historische Piste fahren ๐Ÿšโ›ฐ๏ธ
    Eine Route entlang einer alten Erzbahn aus dem Jahr 1895 ๐Ÿš‚โš’๏ธ

    Schon letztes Jahr wollten wir diese Strecke während unseres Pyrenäen-Trips fahren, doch damals machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung ๐ŸŒง๏ธ

    Und jetzt? ๐Ÿ˜…
    Kaum erzählen wir euch voller Vorfreude davon… zieht gerade ein kräftiges Gewitter auf โ›ˆ๏ธ๐Ÿคฃ
    Darum könnte es gut sein, dass wir die berühmte Strecke erst morgen unter die Räder nehmen.

    Denn für diese Route wünschen wir uns vor allem eines: Aussicht ๐Ÿ˜
    Die alten Bahntrassen, Tunnel und Brücken mitten durch die Berge sollen nämlich nicht nur spannend sein… sondern auch wunderschön ๐Ÿ˜Š๐Ÿšโœจ

    Und dann erleben wir heute in der Nähe von Bilbao noch unser persönliches Tankstellen-Abenteuer ๐Ÿคฃโ›ฝ

    Einer unserer Nachbarn am Tibi-Stausee hatte uns nämlich eine App empfohlen, die automatisch schaut, wo man gerade ist, und die günstigsten Tankstellen in der Nähe findet ๐Ÿ“ฑโ›ฝ

    Natürlich mussten wir das sofort ausprobieren ๐Ÿ˜„

    Keine 20 Minuten später lotst uns das Navi irgendwo mitten ins spanische Niemandsland ๐Ÿš๐ŸŒต
    Wir beide schon leicht skeptisch:
    „Hier soll jetzt wirklich eine Tankstelle kommen?“ ๐Ÿคฃ

    Und tatsächlich… plötzlich taucht sie auf ๐Ÿ˜
    Diesel für 1.46 โ›ฝ๐Ÿ‘
    Noldi innerlich schon fast am Jubeln ๐Ÿ˜„

    Mit Hilfe einiger Einheimischer schaffen wir es sogar herauszufinden, wie diese Tanksäule überhaupt funktioniert ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜‚

    Doch genau in diesem Moment entscheidet meine Revolut-Karte:
    „Heute machen wir mal Pause.“ ๐Ÿ’ณ๐Ÿคฃ

    Natürlich hatte ich GENAU JETZT zu wenig Guthaben drauf ๐Ÿ™ˆ

    Also andere Karte hervorholen…
    …nur brauchte ich dafür erst den Code aus meiner SecureSafe-App ๐Ÿ“ฑ๐Ÿ˜…

    Und jetzt wurde es richtig lustig:
    Unter dem Dach der Tankstelle hatte unsere Starlink natürlich keinen Empfang mehr ๐Ÿ›ฐ๏ธ๐Ÿคฃ

    Ich am Herumdrücken, Noldi am Warten, hinter uns eine geduldige spanische Dame… und ich irgendwo zwischen Lachen und leichter Verzweiflung ๐Ÿ˜‚

    Dann die rettende Idee:
    WLAN ausschalten und aufs normale Handy-Internet wechseln ๐Ÿ“ถ๐Ÿ‘

    Und plötzlich funktionierte natürlich alles ๐Ÿ˜„๐Ÿ‘

    Am Schluss war der Tank voll, meine Nerven leer… und Noldi feierte den Dieselpreis wie einen Lottogewinn ๐Ÿšโ›ฝ๐Ÿคฃ.

    ๐Ÿ˜„ Wir entschliessen uns heute, den Trail Muskiz–Artzentales doch noch nicht zu fahren ๐Ÿšโ›ฐ๏ธ

    Der Regen war zwischenzeitlich so heftig โ›ˆ๏ธ und für diese Aussichtsstrecke wäre schlechtes Wetter einfach zu schade gewesen. Ausserdem müssen wir den Trail zuerst noch irgendwie aufs Handy zaubern zum Navigieren ๐Ÿ“ฑ๐Ÿคฃ

    Also suchen wir ganz entspannt einen Stellplatz… und finden tatsächlich einen Camping-Car-Stellplatz ๐Ÿ˜Š

    Doch wie sollte es anders sein:
    Auch hier erst mal Chaos ๐Ÿคฃ
    Die Schranke bleibt zu und wir telefonieren erst mal mit der Organisation โ˜Ž๏ธ๐Ÿ˜„

    „Ja ja… heute haben wir ein Problem…“ ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜‚

    Am Schluss klappt natürlich alles und jetzt stehen wir hier ganz alleine, mitten in der Ruhe ๐Ÿšโœจ

    Und ehrlich… ein bisschen weniger stressen schadet ja eigentlich auch nicht.

    ๐Ÿ˜„ Viel gibt es hier eigentlich nicht zu sehen…
    Ach doch ๐Ÿ˜„
    Ausser vielleicht Pferde, die hier einfach gemütlich am Auto angebunden spazieren gefahren werden ๐Ÿด๐Ÿš—๐Ÿคฃ

    Wir machen wieder ein kleines Feuer ๐Ÿ”ฅ, braten unsere Spiesse und geniessen die Ruhe ๐Ÿšโœจ

    Das Wetter?
    Spanien weiss heute selber nicht so genau, was es will ๐Ÿ˜„
    Mal leichter Regen ๐ŸŒฆ๏ธ
    Dann Sonnenschein โ˜€๏ธ
    Dann komplett windstill…
    …und fünf Minuten später wieder Sturm ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿคฃ

    Ach ja… und fast hätte ich heute noch meine Drohne versenkt ๐Ÿš๐Ÿฅด

    Ich wollte ganz entspannt einen Mastershot fliegen…
    …plötzlich:
    „Hindernis im Weg. Mastershot abgebrochen.“ ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    In meinem Kopf lief innerlich bereits die Titanic-Musik ๐ŸŽป๐Ÿ˜‚

    Zum Glück funktionierte die „Come Home“-Taste ๐Ÿ˜…๐Ÿ‘
    Uff… Glück gehabt ๐Ÿ˜„

    Wir wünschen euch eine gute Nacht ๐ŸŒ™
    Und danke fürs Mitlesen โค๏ธ
    Bis morgen
    Read more

  • โ›ฐ๏ธVerlassene Erz-Tunnel & vergessene Bahn

    May 11 in Spain โ‹… โ˜๏ธ 16 ยฐC

    ๐Ÿšโ›ฐ๏ธ Heute wird’s abenteuerlich…

    Während draussen langsam die Sonne über den Bergen auftaucht ๐ŸŒค๏ธ, schlafen wir irgendwo im spanischen Niemandsland noch tief und fest ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜„

    Nur kurz nach Mitternacht bekommt unser einsamer Stellplatz noch Besuch von einem Camperbus ๐Ÿš๐Ÿคฃ
    Danach herrscht absolute Ruhe… fast zu viel Ruhe ๐Ÿ˜„
    Denn plötzlich zeigt die Uhr kurz vor 9 Uhr ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜‚

    Dabei wartet heute ein echtes Highlight auf uns:
    Die legendäre Piste Muskiz–Artzentales ๐Ÿ˜๐Ÿš

    Und tatsächlich… heute klappt es endlich ๐Ÿ˜„
    Denn das ist bereits unser dritter Versuch, diese Strecke zu fahren ๐Ÿคฃ

    Letztes Jahr wollten wir die Piste während unseres Pyrenäen-Trips fahren ๐ŸŒง๏ธ
    Das Wetter damals? Einfach grottenschlecht ๐Ÿ˜…

    Gestern dann der nächste Versuch…
    …bis plötzlich ein heftiges Gewitter aufzog โ›ˆ๏ธ๐Ÿคฃ

    Aber heute passt endlich alles ๐Ÿ˜โ˜€๏ธ

    Also schnell Kaffee โ˜•, Frühstück ๐Ÿฅ und los geht’s.

    Die Piste zeigt ziemlich schnell ihren Charakter ๐Ÿ˜…
    Steil, holprig und stellenweise ordentlich knifflig.
    Sogar Noldi meint irgendwann:
    „Ohne Allrad wäre das jetzt nicht mehr lustig.“ ๐Ÿš๐Ÿคฃ

    Ein paar kleine Bäumchen müssen unterwegs noch weichen ๐ŸŒณโœ‚๏ธ und wir arbeiten uns höher und höher in die Berge.

    Immer wieder stoppen wir für Fotos ๐Ÿ“ธ und plötzlich tauchen sie vor uns auf:

    Die berühmten Erzbahn-Tunnel ๐Ÿ˜๐Ÿš‚

    Und das Verrückte:
    Man kann tatsächlich mitten durchfahren ๐Ÿš๐Ÿ˜„
    Den ersten Tunnel könnte man noch umfahren… beim zweiten gibt’s dann praktisch kein Zurück mehr ๐Ÿคฃ

    Mitten im Nirgendwo, dunkel und irgendwie mystisch ๐Ÿ˜„

    Unser Offroadbuch schreibt dazu ganz trocken:
    „Ab hier nur mit Allrad und genügend Bodenfreiheit empfohlen.“ ๐Ÿ˜…

    Doch genau dort wartet plötzlich der Platz der Plätze ๐Ÿ˜๐ŸŒธ
    Blumen, Ruhe und eine Aussicht, die uns fast sprachlos macht ๐Ÿšโœจ

    Natürlich wird sofort Drohni gestartet ๐Ÿš๐Ÿ˜„
    Endlich mal keine Stromleitungen weit und breit ๐Ÿ™Œ

    Danach folgt noch der ruppige Abstieg ๐Ÿ˜…
    Aber nach gut zwei Stunden erreichen wir wieder entspannt die Zivilisation ๐Ÿ˜Š

    Schön war’s ๐Ÿ˜

    Jetzt wird noch der Kühlschrank gefüllt ๐Ÿ›’ und danach fahren wir noch etwa eineinhalb Stunden weiter Richtung Heimat ๐Ÿš๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ

    Mal schauen, wo wir heute Abend wieder landen.

    Was für ein verrückter Wettertag heute ๐Ÿ˜„ Eben noch tiefgrauer Himmel, Regen und Wind… fünf Minuten später plötzlich stahlblauer Himmel, Sonne und angenehme Wärme. So wechselhaftes Wetter wie auf dieser Reise hatten wir wirklich noch nie. Man weiss manchmal gar nicht, ob man die Regenjacke oder die Sonnenbrille bereithalten soll ๐Ÿซฃโ˜€๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Heute zieht es uns an die Küste, in die Nähe von San Sebastián. Genauer gesagt stehen wir nun bei Orio, direkt zwischen Meer, steilen Felsen und grünen Bergen. Traumhaft schön hier ๐Ÿ˜ Aber genau diese Landschaft macht das Übernachten schwierig. Rechts die Berge, links das Meer – da bleibt kaum Platz für Wohnmobile. Und wenn man mal einen Platz findet, dann ist er oft nicht gerade romantisch.

    Unser heutiger Stellplatz liegt direkt neben einer Brücke. Kostenlos zwar ๐Ÿ‘ aber eher Kategorie „praktisch“ statt „Postkartenidylle“ ๐Ÿ˜„ Doch wir schlafen beide zum Glück fast überall gut, also wird uns das heute Nacht kaum stören.

    Und wie das Wetter hier verrücktspielt! Eben noch alles grau – und plötzlich stehen wir am Meer bei schönster Küste unter stahlblauem Himmel. Dazu angenehm warm. Genau solche Momente machen Reisen spannend ๐Ÿฅฐ

    Sogar ein kleines Lokal haben wir gefunden, wo wir uns einen feinen Aperitif gönnen konnten. Oder vielleicht waren es auch zwei ๐Ÿท๐Ÿ˜„ Dazu gab’s eine „Pizza“… wobei sie eher an einen sehr sparsamen Flammkuchen erinnerte ๐Ÿคญ Aber egal – die Aussicht, die Stimmung und das Meeresrauschen haben alles wettgemacht.

    Jetzt sitze ich hier gemütlich neben der besagten Brücke an einem Picknicktisch und schreibe in aller Ruhe unseren Tagesbericht. Der Kühlschrank in Sprinti ist übrigens wieder gut gefüllt ๐Ÿ˜… Vielleicht gibt’s heute Abend noch etwas Kaltes zum Essen. Morgen möchten wir dann unbedingt wieder ein schönes Plätzchen finden, wo wir gemütlich grillieren können ๐Ÿ”ฅ

    Wir wünschen euch eine gute Nacht ๐ŸŒ™
    Und morgen lesen wir uns wieder ๐Ÿ˜Š
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  • Von Brรผckenromantik zur Dordogne ๐Ÿ›ถ๐Ÿš๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ท

    May 12 in France โ‹… โ˜๏ธ 17 ยฐC

    Hallöchen aus Sprinti ๐Ÿ˜„๐Ÿš

    Ja, wir leben noch – und erstaunlicherweise haben wir neben der Brücke sogar richtig gut geschlafen ๐Ÿ˜ด๐ŸŒ‰ Gestern Abend konnten wir auf der Wiese daneben, fast wie in einem kleinen Park, noch gemütlich picknicken. Ab und zu spazierte jemand vorbei, ein Hund schnüffelte kurz bei uns rein und irgendwo rauschte das Meer ๐ŸŒŠ๐Ÿ˜Š

    Heute Morgen wird zuerst geschniegelt und geschniegelt … äh nein ๐Ÿ˜„ … Wasser getankt, Grauwasser entsorgt und dann heisst es: Bonjour Frankreich ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ทโœจ

    Ein bisschen Strecke liegt heute vor uns, aber wir freuen uns riesig, denn unser Ziel ist die wunderschöne Dordogne-Gegend mit dem berühmten Dorf La Roque-Gageac ๐Ÿ˜๐Ÿฐ

    Das Dorf entstand bereits im frühen Mittelalter. Die Menschen bauten ihre Häuser direkt unter die riesige Felswand, weil sie dort Schutz fanden – vor Wind, Wetter und damals auch vor Feinden. Händler, Fischer und Schiffer transportierten mit flachen Holzbooten Wein, Salz und Holz über die Dordogne ๐Ÿšฃ๐Ÿท

    Im Mittelalter war die ganze Gegend ständig zwischen Frankreich und England umkämpft. Deshalb findet man dort heute überall Burgen, Festungen und alte Steindörfer ๐Ÿฐ Oberhalb von La Roque-Gageac stand früher sogar eine Festung zur Überwachung des Tales.

    Und jetzt kommt das Verrückte ๐Ÿ˜„๐ŸŒด Dank der geschützten Lage wachsen dort tatsächlich Palmen und exotische Pflanzen. Mitten in Frankreich fühlt man sich plötzlich fast wie im Süden.

    Da die Dordogne ein sehr beliebtes Reiseziel ist und momentan viele Wohnmobile unterwegs sind, reservieren wir heute ausnahmsweise einen Platz bei Camping-Car Park ๐Ÿš๐Ÿ˜Š Auf einem Platz dieser Gesellschaft standen wir ja kürzlich schon einmal und das hat super funktioniert. Lieber jetzt reservieren als später irgendwo verzweifelt am Fluss entlangkurven ๐Ÿ˜„

    Mit einigen Stunden Fahrt erreichen wir dann tatsächlich La Roque-Gageac ๐Ÿ˜Š Ein Dorf, das man fast nur von Postkarten kennt – direkt am Fluss, unter den Felsen gebaut und voller kleiner Gässchen. Schon bei der Anfahrt merken wir: Das hier ist definitiv mehr als nur „ein hübsches Dorf“ ๐Ÿ˜„

    Diesmal wollten wir besonders schlau sein und haben unterwegs bereits einen Platz reserviert. Das klang nach einer genialen Idee … bis uns das Navi mal wieder irgendwohin schicken wollte, wo vermutlich höchstens Ziegen durchpassen ๐Ÿ๐Ÿฅด Mit Apple Karten fanden wir dann aber doch noch ans Ziel.

    Die Einfahrt funktionierte natürlich trotzdem nicht ๐Ÿ™ˆ Aber wie so oft wurde uns schnell und freundlich geholfen. Der kleine Schock kam danach: Erst wurden 45 Euro abgebucht und zusätzlich noch 9.50 Euro für die Nacht ๐Ÿ˜ณ Nach einem Telefonat stellte sich heraus: Die 29 Euro gelten offenbar als Jahresgebühr fürs Reservierungssystem. Tja … jetzt gehören wir wohl offiziell zum Camping-Car-Park-Club ๐Ÿ˜…

    Das Lustige daran: Platz hätte es hier mehr als genug gehabt. Trotz Touristen, Wohnmobilen und viel Betrieb hätte man locker spontan kommen können ๐Ÿ˜„ Na ja, wieder etwas gelernt ๐Ÿ˜‰ Die App funktioniert jetzt immerhin endlich.

    Für Noldi gibt es jetzt zwar ein Bier weniger ๐Ÿ˜„๐Ÿบ, aber das ist halb so schlimm – denn die Aussicht und dieses wunderschöne Dorf entschädigen dafür mehr als genug ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ท๐Ÿž๏ธโœจ

    Das Dorf erreichen wir zu Fuss in etwa 15 Minuten – und ehrlich gesagt: Der Spaziergang lohnt sich sofort ๐Ÿ˜Š Alte Steinhäuser, die Dordogne direkt daneben und überall dieses typische französische Feriengefühl ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ทโœจ

    Jetzt sind wir wieder zurück bei Sprinti ๐Ÿ˜Š Danach wurde erstmal fein gegrillt ๐Ÿ– Es gab leckere Rippen, Gnocchi mit Tomatensosse und etwas Schimmelkäse-Sauce dazu ๐Ÿ˜‹ Dazu noch ein frischer Tomatensalat. Einfach mega lecker.

    Nach einer warmen Dusche ๐Ÿšฟ sitzen wir jetzt gemütlich draussen. Das konnten wir zwar fast immer auf dieser Reise ๐Ÿ˜Š – aber heute ist es tatsächlich einmal windstill. Kein Gezupfe an den Kleidern, kein Geruckel an der Markise ๐Ÿ˜„ Einfach nur ruhig, angenehm und richtig gemütlich.

    Morgen geht’s dann wieder einige Stunden Richtung Heimat ๐Ÿš๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ Mal schauen, wo wir am Ende landen werden.

    Wir wünschen euch eine gute Nacht und bis morgen โค๏ธ

    Übrigens ๐Ÿ˜Š Die Fotos sind diesmal fast alle völlig unbearbeitet. Für mehr fehlt uns momentan schlicht die Zeit ๐Ÿ˜„๐Ÿ“ธ Es sind so viele Eindrücke und schöne Orte – eigentlich könnten wir euch noch viel, viel mehr zeigen.

    Aber irgendwann hoffen wir, all diese Erinnerungen in Ruhe sortieren zu können ๐ŸŽฌโœจ Und dann gibt’s hoffentlich einen richtig schönen Film über unsere Reise mit Sprin
    Read more

  • Kein Sommerfeeling, aber trotzdem Ferien ๐Ÿ˜Š

    May 13 in France โ‹… ๐ŸŒฌ 16 ยฐC

    ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿš Frühstück bei Windstärke „Mütze festhalten“

    Heute Morgen sitzen wir tatsächlich draussen vor Sprinti ๐Ÿ˜„ Dick eingepackt, Kaffee in der Hand und Müesli mit feinen spanischen Erdbeeren auf dem Tisch ๐Ÿ˜Š Feriengefühl also definitiv vorhanden — einfach eher mit Jacke statt T-Shirt ๐Ÿ˜…

    Das Wetter meinte es auf dieser Reise ehrlich gesagt nie komplett übertrieben gut mit uns. Wir sind bis nach Alicante gefahren und hatten kaum mehrere Tage am Stück richtig warmes Sommerwetter. Aber irgendwie gehört genau das halt auch dazu ๐Ÿ˜Š

    Dafür haben wir unglaublich viel vom spanischen Inland gesehen ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ Kleine Bergdörfer, riesige Landschaften, kurvige Strassen und Gegenden, wo man sich manchmal ernsthaft fragt, ob das Navi überhaupt noch weiss, wo es uns hinführt ๐Ÿ˜„

    Sprinti läuft dafür absolut vorbildlich ๐Ÿš Starlink funktioniert mitten im Nirgendwo, Wasser findet man fast überall und sogar die Entsorgung klappt erstaunlich unkompliziert. Man gewöhnt sich schneller an dieses einfache Reisen, als man denkt ๐Ÿ˜Š

    Eigentlich wollten wir heute gemütlich irgendwo an einem See oder Fluss sitzen. Aber bei diesem Wind wäre der Kaffee vermutlich schneller kalt gewesen als getrunken ๐Ÿ˜„๐ŸŒฌ๏ธโ˜•

    Darum wird heute spontan umdisponiert und wir fahren Richtung Moulins ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ท

    Die Stadt entstand ungefähr im 10. Jahrhundert und wurde später sogar Hauptstadt des Herzogtums Bourbon ๐Ÿ‘‘ Der Name „Moulins“ stammt von den vielen Wassermühlen entlang des Flusses Allier. Im Mittelalter war die Stadt reich und mächtig, später wurde sie durch Kriege und Machtkämpfe stark geprägt โš”๏ธ

    Und jetzt kommt die wahrscheinlich typisch französische Geschichte dazu ๐Ÿ˜„:
    Der berühmte Herzog Charles de Bourbon geriet so heftig mit dem französischen König aneinander, dass er irgendwann einfach die Seiten wechselte und gegen Frankreich kämpfte ๐Ÿ˜ณ Das galt damals als gigantischer Verrat. Wahrscheinlich wäre heute mindestens eine komplette Netflix-Serie daraus geworden ๐Ÿฟ๐Ÿ˜„

    Auch im Zweiten Weltkrieg spielte die Gegend nochmals eine wichtige Rolle, weil hier die Grenze zwischen besetztem und unbesetztem Frankreich verlief. Viele Menschen versuchten damals heimlich über diese Region zu fliehen ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ๐ŸŒ™

    Heute wirkt Moulins dagegen ruhig, gemütlich und fast etwas verschlafen ๐Ÿ˜„ Genau richtig für uns nach so vielen Kilometern.

    Und noch ein kleines Highlight des Tages:
    Wir konnten tatsächlich noch für 2.09 tanken โ›ฝ๐Ÿ˜„ Ja okay … keine spanischen 1.49 mehr ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ธ๐Ÿ˜… Aber für Frankreich momentan fast schon ein kleiner Glückstreffer. Normalerweise liegt Diesel hier eher irgendwo zwischen 2.20 und 2.30 ๐Ÿ˜ณ.

    „Was wir auf dieser Reise gelernt haben:
    Bei grossen Einkaufszentren wie Carrefour scheint Tanken oft deutlich günstiger zu sein als an normalen Tankstellen direkt an der Strecke. Da fährt man plötzlich freiwillig zum Einkaufszentrum ๐Ÿ˜„โ›ฝ“

    In Moulins erreichen wir heute einen richtig schönen Platz direkt am Fluss Allier ๐Ÿ˜Š Früher war das hier einmal ein Campingplatz, heute dürfen Wohnmobile den Platz für ganz wenig Geld benutzen – und das mitten im Grünen ๐ŸŒณ๐Ÿš

    Der Platz ist riesig und erstaunlich gemütlich. Überall stehen Camper verteilt auf der grossen Wiese, einige sitzen draussen mit Jacke und Mütze, andere kämpfen heldenhaft gegen den Wind ๐Ÿ˜„๐ŸŒฌ๏ธ

    Das Wetter spielt heute komplett verrückt. Im Zwei-Minuten-Takt wechseln sich Sonne, dunkle Wolken und Windböen ab. Eben noch Sonnenbrille, kurz später wieder Kapuze tief ins Gesicht ๐Ÿ˜… Ehrlich gesagt hatten wir beide definitiv zu wenig warme Kleider dabei. Irgendwie rechnet man Mitte Mai halt eher mit T-Shirt als mit „Wo ist eigentlich meine Winterjacke?“ ๐Ÿ˜‚

    Aber wie sagt man in der Schweiz so schön: „Chli stinke mues es“ ๐Ÿ˜„ … nein nein, sooo schlimm ist es nun wirklich nicht. Duschen können wir schon noch ๐Ÿšฟ๐Ÿ˜‚

    Am Nachmittag schlendern wir noch etwas durch die Stadt Moulins. Hübsch ist es schon, aber der ganz grosse Wow-Effekt bleibt heute eher aus ๐Ÿ˜Š Dafür sorgt Noldi beim Apero kurz für Gesprächsstoff: Sein Bier kostet tatsächlich mehr als mein Spritz (10 Euro)๐Ÿบ๐Ÿน๐Ÿ˜‚ Frankreich überrascht uns also weiterhin – nicht nur wettertechnisch.

    Heute Abend gehen wir ganz gemütlich essen. Das Restaurant liegt praktischerweise nur wenige Schritte vom Stellplatz entfernt ๐Ÿฝ๏ธโœจ Genau unser Stil heute: nicht mehr gross fahren, einfach den Abend geniessen und hoffen, dass uns der Wind heute Nacht nicht samt Sprinti wegbläst ๐Ÿ˜„๐Ÿš๐ŸŒฌ๏ธ

    Ob das Essen wirklich gut war … und ob wir am Schluss tatsächlich noch Froschschenkel essen mussten ๐Ÿธ๐Ÿ˜‚ … das erzählen wir euch dann morgen. Für heute wünschen wir euch schon jetzt eine gute Nacht ๐Ÿ˜Š Wir machen uns jetzt langsam auf den Weg ins Restaurant — natürlich dick eingepackt, denn der Wind hat heute definitiv noch nicht Feierabend ๐ŸŒฌ๏ธ๐Ÿงฅ๐Ÿ˜„
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  • Plan B klingt plรถtzlich ziemlich gut ๐Ÿ˜„๐Ÿš

    May 14 in France โ‹… ๐ŸŒง 11 ยฐC

    So langsam kommt tatsächlich die letzte Begrüssung dieser Reise ๐Ÿ˜Š.
    Und pünktlich zum Finale entscheidet sich das Wetter nochmals für die Kategorie: „Weltuntergang mit Seitenwind“ ๐Ÿ˜„๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒฌ๏ธ.

    Es regnet, es windet, es ist kalt … und zwar nicht so ein romantischer Nieselregen, bei dem man gemütlich mit Kaffee am Fenster sitzt. Nein nein — eher so ein Wetter, bei dem selbst die Kühe vermutlich schlechte Laune haben ๐Ÿ˜„.

    Darum passiert heute Morgen etwas ganz Verrücktes:
    Wir schlafen aus. Und zwar richtig ๐Ÿ˜„. Als wir auf die Uhr schauen, ist es plötzlich 10 Uhr und wir erschrecken kurz selber. Wobei … verpassen tun wir heute höchstens den nächsten Regenschauer ๐Ÿ˜….

    Eigentlich wollten wir Richtung Doubs oder Besançon weiterfahren. Diese Gegend soll wunderschön sein mit Flüssen, Wasserfällen und toller Natur ๐Ÿ˜Š. Aber bei diesem Wetter verwandeln sich selbst wir Abenteuer-Camper spontan in empfindliche Warmduscher ๐Ÿ˜„.

    Dann haben wir die Idee, unsere Freunde anzufragen, ob sie vielleicht gerade in ihrem Ferienhaus bei Vesoul sind.
    Und tatsächlich — kurze Zeit später kommt die Antwort:
    „Ja, heute Abend sind wir da.“ ๐Ÿ˜„.

    Also wird aus Naturromantik kurzerhand Plan B:
    Freunde treffen, gemütlich zusammensitzen, eine Runde Dogs spielen und trocken bleiben ๐Ÿ˜„. Ehrlich gesagt klingt das plötzlich nach einem ziemlich perfekten Plan.

    Vorher geht’s aber noch einkaufen. Und wer noch nie in einem französischen E.Leclerc war, hat wirklich etwas verpasst ๐Ÿ˜„. Diese Läden sind rieeeesig ๐Ÿ˜…. Man geht vorne geschniegelt mit Einkaufswagen rein und hat das Gefühl, man müsste zwischendurch fast den Standort mit Google Maps prüfen ๐Ÿ˜„. Eigentlich wollten wir nur ein paar Sachen holen und plötzlich steht man irgendwo zwischen 84 Käsesorten, Gartentischen, Autoreifen und einer Fischabteilung in der Grösse eines Hallenbads ๐Ÿ˜„.

    Morgen geht’s dann weiter Richtung Kaisten, wo wir ebenfalls noch Freunde besuchen, bevor es endgültig nach Hause geht ๐Ÿš.

    Dann heisst es:
    ausräumen, waschen, aufräumen … und Sprinti wieder bereit machen ๐Ÿ˜„. Denn lange stillstehen wird er wohl nicht.

    Und bevor wir diese Reise jetzt offiziell beenden ๐Ÿš๐Ÿ˜„, möchten wir einfach noch Danke sagen ๐Ÿ˜Š.

    Danke an alle, die unsere zum Teil absurd langen Reiseberichte wirklich gelesen haben ๐Ÿ˜….
    Manchmal wollten wir eigentlich nur schnell schreiben:
    „Alles gut, schöner Platz.“
    … und plötzlich entstand daraus wieder ein halber Netflix-Mehrteiler mit Wetterbericht, Parkplatzsuche, Einkaufstipps, Essensdiskussionen und Windstärkeanalyse ๐Ÿ˜„๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒฌ๏ธ.

    Danke an alle, die mitgereist sind, kommentiert, gelikt oder einfach still mitgelesen haben ๐Ÿ˜Š.
    Wir haben unterwegs manchmal selber gedacht:
    „Das liest doch niemals jemand bis zum Schluss …“ ๐Ÿ˜….

    Und trotzdem wart ihr jeden Tag wieder dabei ๐Ÿ˜„โค๏ธ.
    Das hat uns wirklich riesig gefreut.

    Irgendwie schön, dass ihr euch unsere fahrende Wohnmobil-Zeitung freiwillig angetan habt ๐Ÿš๐Ÿ“ฐ๐Ÿ˜„.

    Ganz liebe und herzliche Grüsse
    Susanne & Noldi
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    Trip end
    May 16, 2026