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Reise ins Ungewisse

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  • Manuel Antonio - Faultierparadies

    19 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Lange mussten wir warten und fast schon hatten wir aufgegeben und waren mit dem einen Faultier zufrieden, dass uns der Taxifahrer in La Fortuna gezeigt hatte. Unsere letzte große Hoffnung lag im Nationalpark Manuel Antonio. Und wir sollten nicht enttäuscht werden! Zunächst dachten wir noch darüber nach einen Guide für einen Haufen Kohle zu nehmen. Als wir dann aber die Dichte an Guides im Park sahen, entschieden wir uns einfach hinter den geführten Gruppen her zu laufen und so durchs Hintertürchen alle Tiere ebenfalls zu sehen. Die Rechnung ging voll auf! Allerdings wäre ein Guide sowieso nicht nötig gewesen, denn die Faultiere waren hier einfach überall. Saßen gemütlich in den Baumkronen, hingen oder lagen auf Ästen herum und genossen das Leben. Als wir dann noch ein recht aktives Babyfaultier zu Gesicht bekamen, war es um uns geschehen. Wer hätte gedacht, dass die Faultierbeobachtung so leicht sein würde.Leer más

  • Nationalpark Manuel Antonio

    19 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Unser nächstes Ziel auf der Reise - und das letzte Ziel, bevor uns die Jungs wieder in Richtung Deutschland verlassen - ist die Gegend rund um den Manuel Antonio Nationalpark. In diesen Park ging es dann auch direkt am nächsten Morgen und wir sollten nicht enttäuscht werden. Die Menge der Tiere ebenso wie die Natur machten diesen Stopp wohl zum Highlight der gemeinsamen letzten zwei Wochen. Die Tiere so vielfältig sichtbar wie bisher kaum, der Dschungel wunderschön gewachsen und die Strände so schön, wie man sie sich erträumt. Dieser Nationalpark fuhr wirklich mit allem auf, was es zu bieten gab. Und ein ganz großes Highlight wartet im nächsten Footprint!Leer más

  • Cabo Blanco Park

    17 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute gelang es besser. Nach einem tollen Sonnenaufgang am Strand von Montezuma fuhr der Bus am Vormittag zum Nationalpark Cabo Blanco. Dort wanderten wir durch den Dschungel bis zum white sands beach. Leider war das Wetter heute nicht mehr so optimal, wie noch am Tag zuvor. Aber dennoch sahen wir Brüllaffen über uns in den Bäumen und unzählige Halloween Krabben auf dem Waldboden in der Nähe ihrer Erdlöcher. Ein bisschen schwimmen im Meer war trotz leichtem Regen und Gewitter in der Ferne drin. Auf dem Rückweg nach Montezuma machten wir dann einen Stopp bei den Wasserfällen. Der untere Wasserfall ist 25 Meter hoch. Hier konnten wir von einem Felsvorsprung ins kühle Nass springen. Zu den oberen beiden Wasserfällen führte ein Kletterpfad. Für die ganz Mutigen ist am mittleren Wasserfall ein Sprung aus etwa 13 Metern möglich, allerdings muss man dabei auch etwa 2 bis 3 Meter weit nach vorne springen, um über die Klippen zu gelangen. Ich wagte mich hier eher an die etwa 5 Meter des oberen Wasserfall, die keine allzugroße Herausforderung darstellten, dafür aber jede Menge Spaß brachten.Leer más

  • Strandspaziergang Montezuma

    16 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Von La Fortuna aus ging es mit Bus, Bus, Fähre und Bus nach Montezuma auf die Halbinsel Nicoya. Klar, dass an so einem Reisetag micht mehr allzuviel möglich ist. Deswegen gings erst am nächsten Morgen auf Entdeckungsreise. Eigentlich war ein Ausflug in den Nationalpark Cabo Blanco geplant. Allerdings kam der Bus, welcher uns dort hinbringen sollte einfach nicht. Also wurde schnell umgeplant. Stattdessen entschieden wir uns für einen langen Spaziergang entlang der Küste, was uns jemand empfohlen hatte. Und dieser jemand sollte absolut recht behalten! Über kleine Felsabschnitte gelangten wir von Traumstrand zu Traumstrand, gefühlt wurde jeder Strandabschnitt etwas schöner als der vorherige. Am für uns schönsten Strand ging es dann ab ins Wasser. Es war tatsächlich wie im Paradies... Mit Palmen gesäumter Dschungel grenzt an weißen feinen Sandstrand. Ins kristallklare Wasser konnten wir ohne wirklich tiefer zu gelangen etwa 50 Meter hineinlaufen. Die Wellen hatten genau die richtige Höhe zum Hineinspringen, und die Spiegelungen am Strand waren einfach traumhaft.

    Dort verbrachten wir eine ganze Weile, ehe wir uns auf zu dem Wasserfall machten, der unsere Wanderung am Meer beenden sollte. Von dort ging es entlang des Flusslaufes durch den Dschungel zur Hauptstraße. Unerwarteter Weise wurde genau dieser Abschnitt zu einem absoluten Highlight, denn schon bald fanden wir uns inmitten von Tieren wieder. Wir beobachteten Weißkopfkapuziener Äffchen und Brüllaffen in den Bäumen und stolperten über Spinnen und Echsen.

    Nach einiger Zeit erreichten wir endlich die Straße und uns wurde klar, dass der Rückweg an der Straße wohl länger dauern würde als geplant. Zumindest würde es nicht möglich sein, bis zum Einbruch der Dunkelheit zurück in Montezuma zu sein. Also versuchten wir unsere Glück im Hitchhiking. Und das sollte sich positiv bezahlt machen. Eine Gruppe Einheimischer Angler blieb mit ihrem Pickup Truck stehen und wir durften auf die Ladefläche aufspringen. Als wäre das noch nicht freundlich genug, wurden wir dazu aufgefordert uns aus den dortigen Kühlboxen mit Bier zu versorgen. Und los ging die spaßigste Aktion des Tages. Mit bestgelaunten Costa Ricanern waren wir auf dem Weg zurück nach Montezuma. Regelmäßig hielt das Auto an und wir wurden aufgefordert noch mehr Bier zu trinken. Die Stimmung war famos und wir kamen leicht angeheitert am Zielort an. Dort waren die Angler nicht bereit unsere kleine Dankeschön-Spende anzunehmen, stattdessen unterhielten sie sich noch einige Zeit mit uns, bevor sie weiter ihres Weges fuhren.

    Zusammenfassung: oft sind die ungeplanten Erlebnisse das Beste, was dir auf Reisen passieren kann. Dieser Tag ist der absolute Beweis dafür!
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  • Schoki-Tour und Rope Swing

    14 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 26 °C

    Für den Morgen haben wir uns eine Tour durch eine Kakao Plantage bei Rainforest Chocolate Tour gebucht. Diese Tour entwickelte sich zu einem absoluten Spektakel und das Highlight war die Schokoladen-Verkostung all you can eat! Loffelweise gab es cremige, geschmolzene Schokolade mit diversen Toppings wie Marshmallows, Kokosraspeln, Rosinen, Nüssen, Chili, Salz, Kaffee, diversem Alkohol uvm. Nach etwa einer halben Stunde essen ging aber einfach nichts mehr rein, zu dem Zeitpunkt hatte jeder von uns allerdings auch schon gefühlte 4 Tafeln Schokolade intus. Der ein oder andere Löffel mit Rum, Tequila und anderem Spaßwasser auf leeren Magen sorgte für einen heiteren Vormittag.

    Danach ging es weiter zum Rope Swing am Fluss, wo wir fast den gesamten Nachmittag damit verbrachten unsere Flugkünste ins kühle Nass zu perfektionieren. Für mich war der Rope Swing ein absolutes Highlight, da die Weite und Höhe des Seils optimal waren. Hoch genug für einen kleinen Nervenkitzel, aber nicht so hoch, dass die schlechteren Versuche in Schmerzen endeten.
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  • La Fortuna - El Silencio

    13 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach ein paar tollen Tagen zieht es uns weiter nach La Fortuna, eine kleine Stadt direkt neben dem Vulkan Arenal, der noch bis 2011 höchst aktiv war. Kein Wunder, dass es hier Lavafelder, tollen Regenwald, heiße Quellen und vieles mehr gibt. Zuerst soll es in den Park El Silencio gehen, doch schon der Weg dorthin wird zum Highlight. Während der Fahrt nämlich fragt der Taxifahrer auf einmal, ob wir schon Faultiere gesehen hätten, was wir an dieser Stelle leider verneinen mussten. Keine 30 Sekunden später fährt er links ran und bittet uns auszusteigen... Und tatsächlich, in einem Baum neben der Straße hängt ein ausgewachsenes männliches Faultier herum. Außerdem macht uns unser Fahrer noch auf zwei Tukane in einem anderen Baum aufmerksam. Wer hätte gedacht, dass wir diese besonderen Tiere auf diese Art und Weise zu Gesicht bekommen. Und wieder außerhalb eines Parkes... Zufall?! Nach diesem unerwarteten Zwischenstopp geht's aber endlich in den Park und auch hier gibt's einiges zu sehen. Nachdem wir mehr oder weniger über eine gut getarnte Schlange gestolpert waren, machen wir Affen in den Baumwipfeln ausfindig. Die Frage ist nur, wer hier wen beobachtet, denn die kleinen Äffchen scheinen genauso interessiert an uns zu sein, wie wir an ihnen.

    Nach einem tollen Tag im Naturpark entspannen wir auf dem Rückweg in den öffentlichen heißen Quellen. Ein absolutes Highlight, denn das Wasser hat die genau richtige Temperatur. Was für ein gelungener Tag!
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  • Monteverde Cloud Forest Reserve

    11 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ ☁️ 17 °C

    Weiter geht es in den Nationalpark Monteverde, immer auf der Suche nach besonderen Tieren. Wirklich interessant ist, dass die Natur hier ganz anders daherkommt, als wenige Kilometer entfernt im Curi-Cancha Reserve. Doch auch hier bestaunen wir mehr die Natur, als besondere Tiere. Ausnahme: Das Kolibri-Café am Eingang des Parks macht seinem Namen alle Ehre! Hier kommen wir den wunderschönen, pfeilschnellen kleinen Vögel wahnsinnig nah und verbringen fast mehr Zeit mit ihnen, als im Park selbst. Allein deswegen ist der Ausflug absolut gelungen. Auf dem Weg zurück in den Ort stoßen wir zudem unerwartet auf einen Schwarm schwarzer Tukane. So langsam beschleicht uns das Gefühl, dass wir die Tiere eher außerhalb der Parks zu Gesicht bekommen.Leer más

  • Reserva Curi-Cancha

    10 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 18 °C

    Unser Weg führt uns hinauf in die Berge nach Santa Elena inmitten des Nebelwaldes von Costa Rica. Hier sind wir auf der Suche nach einzigartiger Vegetation und natürlich Tieren, die wir sonst nur aus Dokus oder dem Zoo kennen. Den ersten Tag verbringen wir im Reserva Curi-Cancha, dem weniger bekannten Naturpark in der Nähe von Monteverde. Die ganz besonderen Tiersichtungen gab es hier zwar noch nicht, aber wir sind geduldig und gespannt, was uns in den kommenden Tagen noch vor die Augen kommt.Leer más

  • Costa Rica?!?

    9 de julio de 2021, Costa Rica ⋅ 🌧 20 °C

    Tatsache! Von León ging es mit nur einem kurzen Zwischenstopp in Rivas direkt nach San José und dort zum Flughafen. Das hatte natürlich einen Grund, denn wir erwarteten unseren ersten Besuch aus Deutschland! Und so kam es, dass wir nach nur 2 Wochen Nicaragua schon wieder verließen, um mit Sergej und Aaron eine zweiwöchige Reise durch Costa Rica zu starten. Aber keine Sorge... Es wird definitiv einen Nicaragua Teil 2 geben, denn zu Vieles hätten wir dort ansonsten verpasst.

    Jetzt steht aber erstmal die Freude auf die gemeinsamen Erlebnisse mit Freunden im Vordergrund. Und dieses Abenteuer startet mit einem kurzen Aufenthalt in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Gut, dass wir unseren Schnäppchen-Fuchs Sergej dabei haben, der einige Zeit vorher einen Preisfehler in einem hochpreisigen Hotel ausfindig gemacht hatte. So gab's für uns eine Nacht im Sternehotel statt für 70€ für gerade einmal 7€ inklusive fantastischem Frühstück. Für uns das Luxus-Highlight während der Reise bis jetzt. Tatsächlich staunten wir nicht schlecht, als wir das große Zimmer bezogen. Natürlich musste am nächsten Morgen auch der Fitnessraum dran glauben, bevor wir es uns beim all inclusive Frühstück gut gehen ließen.

    Da unser Bus erst gegen Mittag zum ersten richtigen Ziel losfuhr, blieb sogar noch Zeit für einen kleinen Stadtrundgang. So konnten wir ein paar Eindrücke aus San José mitnehmen.
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  • Beachtime

    6 de julio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach den anstrengenden Wanderungen auf und um die Vulkane bei León wird es Zeit, dass wir uns ein bisschen entspannen. Wo könnte das wohl besser gehen als an der nahegelegenen Pazifikküste in dem kleinen Örtchen Las Peñitas. Gesagt getan... Mit dem Chickenbus geht's in knapp 45 Minuten von León an den Strand und in unser traumhaftes Hostel mit direktem Strandzugang. Am ersten Tag haben wir zwar noch nicht so super Wetter, das ändert sich aber während des Aufenthalts zum Glück relativ schnell. Die Tage am Strand sind für uns eine willkommene Abwechslung.Leer más

  • Cerro Negro, El Hoyo, Laguna Asososca

    2 de julio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem außergewöhnlichen Vulcano Boarding ging es für uns direkt weiter mit einer Overnight Wanderung vom Cerro Negro zum Volcán El Hoyo und von dort am nächsten Morgen weiter zur Laguna de Asososca. Der Vulkan Cerro Negro selbst war neben dem Boarding schon ein absolutes Highlight der Natur. Die noch recht frischen Lavafelder und die Berge um den Vulkan herum sind eine absolute Augenweide. Etwas anderes Beeindruckendes zeigte uns der Guide. Kurz erzählte er davon, dass die Lava nur etwa 1,5 km unter der Oberfläche fließt, dann schob er mit dem Fuß etwas Geröll zur Seite und bat uns die Hand dort auf den Boden zu legen... Und tatsächlich, der Boden war unfassbar heiß! So heiß, dass es nicht möglich war die Hand länger als ein paar Sekunden dort liegen zu lassen. Im Anschluss erreichten wir nach etwa drei Stunden den Vulkan El Hoyo und unseren Platz für die Nacht. Die Zelte waren schnell aufgebaut und so konnten wir den Rest des Nachmittags den tollen Ausblick genießen. Nach dem Abendessen am Feuer ging es dann früh ins Bett, um am nächsten Morgen wieder früh aufzubrechen. Nach der Besichtigung des nahegelegenen riesigen Sinkholes und eines Schwefel-Schornsteins brachen wir zur Laguna de Asososca auf. Dort angekommen ging es ab ins kühle Nass, bevor wir vom Jeep abgeholt wurden und der tolle Trip endete.Leer más

  • Vulcano Boarding

    1 de julio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 28 °C

    Definitiv eine der verrücktesten Unternehmungen auf unserer Reise bisher! Am Vulkan Cerro Negro probierten wir uns im Vulcano Boarding - eine Art Schlitten fahren am Vulkan. Nach dem etwa 45 Minuten dauernden Aufstieg mit tollen Ausblicken, rasten wir auf unseren Brettern in unter einer Minute über das Lavageröll den Hang hinab ins Tal. Man könne das Tempo selbst bestimmen sagten sie uns - was bei Mandana noch ganz gut funktioniert, war bei mir irgendwie nicht möglich. So raste ich in etwa 30 Sekunden über das Geröll ins Tal... Trotz aller Staubschutzvorkehrungen, werde ich den Vulkandreck wohl noch einige Tage in meinen Haaren etc. wiederfinden.Leer más

  • Vulkan Telica

    29 de junio de 2021, Nicaragua ⋅ 🌧 20 °C

    Etwas Nervenkitzel gefällig? Der war definitiv garantiert bei unserer Wanderung mit Übernachtung auf dem Vulkan Telica, einem der Aktivsten Nicaraguas. Mit vollen Rucksäcken ging es mit den Guides hinauf zum Campingplatz keine 500m neben dem rauchenden Krater. Zwar waren die letzten wirklich nennenswerten vulkanischen Vorkommnisse im Dezember 2020 und richtige Vulkanausbrüche gab es zuletzt in 2016 und davor, aber die dicken Schwefelwolken, die aus dem Krater aufsteigen und das regelmäßige tiefe Grollen im Krater zeigen, dass da eine gewaltige Kraft vor sich hinschlummert. Dementsprechend hatten wir doch ein etwas mulmiges Gefühl während unseres Aufenthaltes dort oben. Allerdings wurde nicht der Vulkan selbst zum wirklich Furchterregendem, sondern der Gewittersturm, der am Abend und in der Nacht über uns herein brach. Am Morgen des zweiten Tages wurden wir für unsere Leidensfähigkeit aber mit atemberaubenden Aussichten und einem tollen Sonnenaufgang belohnt.Leer más

  • León

    27 de junio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 29 °C

    Es ist mal wieder an der Zeit für einen Aufenthalt in der Stadt, um ein bisschen Ruhe vor Moskitos zu haben und etwas mehr Luxus bezüglich der Essensauswahl zu haben. Da trifft es sich gut, dass unser nächstes Ziel León heißt. Die alte Kolonialstadt erinnert uns sehr an Antigua in Guatemala und gefällt uns auf Anhieb. Bevor wir zu diversen Ausflügen aufbrechen, um die Vulkane in der Umgebung zu erkunden, steht erstmal ein entspannter Stadtrundgang auf dem Plan. Eine schöne Abwechslung.Leer más

  • Jiquilillo

    25 de junio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 30 °C

    Immer noch auf der Halbinsel, aber eine Ecke weiter liegt unser nächstes Ziel. Das kleine Dorf Jiquilillo an der wilden Pazifikküste ist einen Tick weiter entwickelt als Potosí. Dennoch befinden wir uns hier in einem Teil Nicaraguas, der von Tourismus eher am Rande berührt wird. Unsere Unterkunft zum recht günstigen Preis mit inkludiertem Frühstück könnte von der Aufmachung her auch ein Ferienresort sein. Kleine Cabañas, Pool, Restaurantbereich und direkter Zugang zum Meer... Mehr als wir brauchen, aber ein Hauch von Luxus, der nur durch die unzähligen Mosquitos und sengende Hitze getrübt wird. Wie auch in Potosí gibt es hier unmengen dieser grünen Papageien, die dir von Gott und der Welt erzählen und die Menschen dabei zum verwechseln ähnlich nachmachen. Von menschlichem Lachen über "Hola", "Buenas" und kurze Sätze ist alles dabei... Eine spaßige Unterhaltung der anderen Art.

    Von Jiquilillo aus starten wir eine 10km lange Rundwanderung auf der Landzunge. Hier gibt es viel Schönes zu sehen. Auf den ersten Blick ist man im Paradies gelandet. Unendliche Sandstränden aus überwiegend schwarzem Vulkansand, Palmen, die Sonne und viele nette Menschen. Doch wenn wir genauer hinschauen sehen wir Anderes. Die Landzunge selbst liegt praktisch auf Meereshöhe und der Pazifik kann offensichtlich sehr wild sein. Die teilweise von Menschen aufgeschüttete Sanddüne ist die höchste Erhebung hier und die einzige Blockade, die verhindert, dass die Wellen die Landzunge überfluten. Das gelingt allerdings nur mehr oder weniger gut. Viele verlassene und verfallene Grundstücke und Erzählungen von Einheimischen zeugen davon, dass das Meer nur begrenzt gebändigt werden kann und Umsiedlungen mehr und mehr nötig werden. An einigen Stellen kommen die Wellen auch bewohnten Häusern und der Straße gefährlich nahe...und das bei gutem Wetter!
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  • Cosiguina

    24 de junio de 2021, Nicaragua ⋅ ⛅ 26 °C

    Von Chinandega aus geht es weiter auf die Halbinsel Cosiguina und dort zunächst in das kleine Dörfchen Potosí. Mit dem völlig überfüllten Chickenbus dauert die Fahrt dorthin statt 2 Stunden laut Karte mindestens doppelt so lange. Aber die Fahrpreise sehen wir inzwischen eher als Eintrittspreise in eine andere Welt an, denn Chickenbus fahren ist immer ein Erlebnis. Seit Honduras sind wir es auch gewohnt, dass die Menschen und vor allem die Kinder sehr interessiert an uns "Andersartigen" sind. So wurden wir auch in diesem Bus wieder mit großen Augen angeschaut und ausgefragt. Nach der Tortur im Bus sind wir dennoch gut gelaunt in Potosí angekommen und in einem wirklich sehr primitiven Zimmer eingecheckt. Ein kleiner Rundgang durchs Dorf macht uns schnell klar, dass hier ganz viel Armut herrscht. Die meisten Häuser bestehen aus ein paar Brettern, Plastikplanen und Wellblech... Die Straßen und Bereiche zwischen den Häusern sind voller Müll, insbesondere Plastik. Dafür sind die Menschen dort umso herzlicher!

    Am frühen Morgen des nächsten Tages geht es dann los mit der Wanderung zu unserem Hauptziel hier: den Kratersee des Vulkans Cosiguina. Der einst mächtige Vulkan hat bei einer Eruption über 1.000m Höhe weggeballert und misst heute nur noch knapp 850m. Der riesige Krater mit seinen 2 bis 2,5km Durchmesser zeugt von diesem Ereignis. Die Wanderung selbst wird vor allem im ersten Drittel zum puren Abenteuer, denn der Dschungel scheint schneller zu wuchern, als die Menschen den Weg platt trampeln können. Eine Machete wäre hier definitiv hilfreich gewesen. Doch einmal oben angekommen, werden wir mit einem tollen Blick in den Krater mit seinen senkrechten Wänden und den 500m tiefer liegenden Kratersee belohnt. Außerdem sieht man von hier oben die Länder El Salvador, Honduras und natürlich Nicaragua. Nachdem wir ein kleines Stück am Kraterrand gewandert sind, geht es einen anderen Weg zurück hinab ins Tal. Dieser Weg entpuppt sich als der tatsächlich vorgesehene Aufstieg, was uns immerhin den Abstieg erleichtert. Nach dieser 17km langen Wanderung in enormer Hitze ist erstmal Entspannung angesagt.
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  • Ankunft in Nicaragua

    22 de junio de 2021, Nicaragua ⋅ 🌧 26 °C

    Heute haben wir also die Grenze nach Nicaragua überquert - und zwar erfolgreich und schneller als gedacht! Durch PCR Tests für Corona etc. ist derzeit alles etwas erschwert und ein bisschen haben wir auch wegen unserer Drone gezittert, denn die sind in Nicaragua eigentlich nicht einfach so erlaubt. Aber letztendlich lief der Grenzübertritt recht unproblematisch in 1 1/2 Stunden über die Bühne. Danach stiegen wir glücklich in einen Chickenbus, der uns zu unserem ersten Stopp nach Chinandega brachte.Leer más

  • La Tigra, Valle de Ángeles, Santa Lucía

    21 de junio de 2021, Honduras ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir haben in tatsächlich doch noch gefunden: den Zugang zur Natur von Honduras. An unserem letzten Tag vor dem Grenzübertritt entschieden wir uns für einen Ausflug in den nahe von Tegucigalpa gelegenen Nationalpark La Tigra. In Honduras ältestem Nationalpark sind tolle Wanderungen im Nebelwald möglich und die Wege sind sogar ohne Guide passierbar und ansprechend. Am Morgen ging es mit dem völlig überfüllten lokalen Bus nach Juitiapa und dort zum Eingang des Parks. Unsere knapp 10km lange Wanderung führte uns quer durch den Nebelwald vorbei an Schluchten und Wasserfällen in den Ort San Juancito. Von dort ging es weiter in die kleinen indigenen Dörfer Valle de Ángeles und Santa Lucía. Leider waren wir etwas spät dran, weshalb wir den letzten Bus zurück nach Tegucigalpa verpassten, was sich aber nicht als problematisch herausstellte, da wir mit sehr netten Hondurianern auf dem Pickup Truck mit zurück in die Stadt genommen wurden.Leer más

  • Tegucigalpa

    20 de junio de 2021, Honduras ⋅ 🌧 27 °C

    Während unserer Reise in Honduras haben wir schon viel von Tegucigalpa, der Hauptstadt, gehört - und zwar nahezu ausschließlich negatives. Ob von einer Einheimischen auf Utila oder am Lake Yojoa, überall sagte man, wie gefährlich und unsicher die Stadt doch sei. Entsprechend sind wir mit einem recht mulmigen Gefühl im Bauch angereist und nach der Ankunft direkt im Hostel verschwunden, da es bereits Nacht wurde. Am nächsten Tag hatten wir allerdings ein super Gespräch mit dem Inhaber des Hostels, der es als erster schaffte uns auch Positives über die Stadt zu berichten. Wie in fast jeder Großstadt gibt es halt auch hier einige Ecken, die man meiden sollte. Außerdem ist es typischerweise für Zentralamerika eher chaotisch, dreckig und insgesamt eher unspektakulär. Dennoch haben wir ein paar sehenswerte Ecken gefunden und einige nette Menschen getroffen, wodurch wir uns nie unwohl oder unsicher in der Stadt gefühlt haben. Natürlich beachten wir dabei aber auch die generell angemessenen Verhaltensregeln, wie nachts nicht draußen unterwegs sein etc. So hatten wir während unseres letzten Stopps in Honduras eine recht schöne Zeit in Tegucigalpa.Leer más

  • Gracias

    18 de junio de 2021, Honduras ⋅ ☁️ 21 °C

    In Gracias haben wir einen zweitägigen Stopp gemacht, um die Gegend und den Nationalpark Celaque zu erkunden. Die Natur hier im Landesinneren ist zwar sehr schön, allerdings auch sehr schwer begehbar. Im Nationalpark gab es wenigstens einige passierbare Wege, damit wir ohne Guide in die Flora eintauchen konnten. Allerdings scheiterten wir auch hier mitten auf einer unserer geplanten Routen am Dschungel, der den Weg ohne Machete und Klettern unpassierbar machte. Ein bisschen enttäuscht davon, dass sogar im Nationalpark die Wege nicht "gepflegt" werden, machten wir uns auf den Rückweg. Mehr und mehr ziehen wir das Resümee, dass - abgesehen von den Karibikinseln - Honduras eher für die ganz neugierigen Explorer, fernab allen Tourismus geeignet ist. Ein durchaus interessantes Land, in dem die wahren Naturschönheiten für die Allgemeinheit eher noch im Verborgenen liegen.
    Unser Weg führt uns dann weiter in die Hauptstadt Tegucigalpa, wo wir unseren letzten Stopp vor dem geplanten Grenzübertritt nach Nicaragua einlegen wollen.
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  • Lago de Yojoa

    15 de junio de 2021, Honduras ⋅ ☁️ 28 °C

    Am Lago de Yojoa haben wir drei wunderbare Tage verbracht. In dem kleinen Örtchen Los Naranjos lag unsere Unterkunft und von hieraus unternahmen wir diverse Ausflüge zum Wandern und Kayak fahren (inklusive Einsammeln von Plastikmüll auf dem See). Im Ort selbst haben wir Manuel kennengelernt, der hier vor kurzem seinen Smoothie Laden "Super Juice" eröffnet hat. Durch unsere regelmäßigen Besuche an der Saftbar sind wir mehr und mehr mit ihm ins Gespräch gekommen, sodass er uns am Tag unserer Abreise am frühen Morgen um 7 Uhr zu seiner Familie nach Hause eingeladen hat, um uns zu zeigen, wie man das lokale Getränk "Pinol" zubereitet - eine Art sämiger Kakao. Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt und so standen wir am frühen Morgen zusammen mit ihm und seiner Schwiegermama am Herd und bereiteten Pinol zu. Zum Abschied erhielten wir sogar noch eine Packung des Pinol-Pulvers als Geschenk. Ein unvergessliches Erlebnis mit liebevollen Menschen.Leer más

  • Pico Bonito Nationalpark

    13 de junio de 2021, Honduras ⋅ ☁️ 26 °C

    Nun war es also doch an der Zeit unsere geliebte Insel Utila zu verlassen, auf der wir doch deutlich mehr Zeit verbracht haben, als ursprünglich geplant. Aus 3 Tagen sind sehr schnell 12 Tage geworden. Zurück auf dem Festland von Honduras zieht es uns zuerst in den Pico Bonito Nationalpark in der Nähe von La Ceiba. Hier konnten wir eine kleine Wanderung im Park unternehmen und die Natur genießen. Leider sind die Wanderwege im Nationalpark nicht so leicht passierbar, sodass größere Wanderungen eigentlich nur mit einem Guide möglich sind. Wir haben uns allerdings gegen eine solche Mehrtageswanderung entschieden.Leer más

  • Zeit zum Abschied nehmen

    12 de junio de 2021, Honduras ⋅ ☁️ 29 °C

    Alles hat eine Ende, auch unsere tolle Zeit auf Utila, die uns sicher für immer in Erinnerung bleiben wird. Mit fortschreitender Zeit hier haben wir nicht nur mehr Tauchgänge absolviert, sonder auch Freundschaften geschlossen. Umso schwerer fällt uns der Abschied von diesem wunderbaren Ort. Insbesondere unserem Tauchlehrer Per sind wir sehr dankbar für seinen professionellen Unterricht auf der einen und seine offene und lockere Art auf der anderen Seite. Ihm haben wir unsere Leben anvertraut und er hat es geschafft uns zwei relativ unsicheren Anfängern die Freude am Tauchen zu vermitteln, sodass wir jederzeit gerne zurück ins Meer eintauchen werden um neue Unterwasserwelten zu erkunden.Leer más

  • Advanced Open Water

    8 de junio de 2021, Honduras ⋅ ⛅ 29 °C

    Ok, Ok...was sollen wir sagen, unsere ersten richtigen Tauchgänge haben uns so sehr angefixt, 18 Meter waren uns einfach nicht genug und unser Tauchlehrer Per hat auch noch seinen Senf dazu gegeben, sodass wir uns entschlossen haben noch den Advanced Open Water Kurs hinten dran zu hängen. Das bedeutet letztlich die Navigationsfähigkeiten und die Bewegungen unter Wasser zu verbessern, Nachttauchgänge und natürlich tauchen bei einem Schiffswrack in 30m Tiefe. Mensch wer hätte gedacht, dass Mandana (und teilweise auch ich) ihre Ängste nicht nur überwindet, sondern sogar richtig Spaß an der Sache entwickelt?! Auf jeden Fall wurde das Grinsen in ihrem Gesicht nach jedem Tauchgang immer größer. Und so absolvierten wir auch diesen Kurs erfolgreich. Aber anstatt dann abzureisen, entschieden wir uns noch für einige weitere Dives inklusive der Erkundung eines vor kurzem abgestürzten Kleinflugzeuges. Hätte mir Anfang Juni einer erzählt, dass ich in nicht mal zwei Wochen schon 16 Tauchgänge hinter mir habe, ich hätte ihn vermutlich ausgelacht.Leer más

  • Tauchen bei Utila

    7 de junio de 2021, Honduras ⋅ ☀️ 29 °C

    Die ganzen Strapazen und ungewohnten sowie eher unangenehmen Übungen (Taucherbrille unter Wasser absetzen, Luftversorgung unter Wasser wechseln etc.) haben wir gemeistert. Die ersten Übungen in begrenztem Wasser waren recht nervenaufreibend und logischerweise gab es noch nicht viel zu sehen, außer ein paar interessiert vorbei schwimmenden Fischen. Doch schon am nächsten Tag änderte sich alles komplett. Zum ersten richtigen Tauchgang - weiterhin mit Übungen - ging es schon mitten hinein ins Korallenriff und auch die weiteren Übungstauchgänge waren immer spektakulärer. Mit jedem Mal im Wasser konnten wir das Riff mehr genießen, bis wir endlich unsere ersten beiden richtigen Fun Dives in bis zu 18m Tiefe unternehmen konnten. Und was soll man sagen? Die Fun Dives hatten ihren Namen redlich verdient! Endlich ohne Übungen im Wasser einfach hinabtauchen und das Riff und dessen Bewohner bewundern. Ein wahrlich schöner Anblick.Leer más