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Reise ins Ungewisse

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  • Glaciar Perito Moreno

    15. oktober 2022, Argentina ⋅ ☁️ 9 °C

    El Calafate ist ein kleiner, extrem touristischer Ort. Wir merken, dass wir im Herzen Patagoniens angekommen sind. Wir sind hauptsächlich wegen einem Highlight hier - dem Gletscher Perito Moreno! Deswegen haben wir das Auto noch einen Tag länger behalten, um heute direkt am Morgen schon vor allen Tourbussen in den Park zu fahren. Wir haben nicht nur mit dem Wetter Glück, denn unser Plan geht insgesamt voll auf. Zusammen nur mit ein paar anderen Frühaufstehern - in Deutschland wäre es schon verhältnismäßig spät, aber in Argentinien läuft alles etwas gemächlicher ab - kommen wir im Nationalpark an. Als wir den Gletscher nach einer Kurve das erste Mal sehen, können wir dessen Größe kaum fassen.

    Kurze Zeit später stellen wir das Auto auf dem Parkplatz ab und laufen zu den ersten Aussichtspunkten. Die Sicht ist spektakulär! Auf Tafeln erhalten wir interessante Informationen, unter anderem die Ausmaße des Gletscher: die Front 40 bis 70m hoch, Durchmesser in der Ferne 8km breit, Länge über 20km und die Dicke in der Mitte 700m. Zahlen, die aus unserer Perspektive total verzerrt sind und nur teilweise durch Tourboote in der Nähe des Gletschers greifbar werden. Etwa 5 Stunden laufen wir entlang der Wege und genießen alle paar Meter die tolle Aussicht. Immer wieder brechen kleinere und größere Stücke vom Gletscher ab, was das erste Mal nicht schlimm ist, da der Gletscher nicht schrumpft. Einmal bricht ein etwa 40m hohes Stück an der Seite des Gletschers ab und verursacht Wellen so groß wie ein Schiff - gewaltig!

    Geplättet von diesem Naturwunder neigt sich der Tag dem Ende entgegen. Wir bringen das Auto zurück und fahren anschließend mit dem Bus weiter nach El Chaltén, wo wir in den kommenden Tagen einige Wanderungen starten werden.
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  • 1.200 Kilometer nach Süden

    13. oktober 2022, Argentina ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach zwei kurzen Etappen müssen wir nun ein paar mehr Kilometer zurücklegen. In zwei großem Etappen geht es mehr als 1.200km in Richtung Süden. Die Natur verändert sich nach Esquel schnell. Die Berge verschwinden und stattdessen eröffnen sich uns endlose Weiten mit ebenso endlos geradeaus gehenden Straßen. Oft verschwimmt die Straße am Horizont und scheint mit dem Himmel eins zu werden. Die Route 40 ist weitgehend in super Zustand, nur selten müssen wir langsam durch Abschnitte mit extrem vielen Schlaglöchern fahren. An diesem ersten Tag ändert sich die Natur kaum. Für uns sind vor allem die hunterten Guanacos - überall am Straßenrand verteilt - eine spaßige Abwechslung. In dem kleinen Städtchen Perito Moreno schlagen wir unser Nachtlager auf.

    Der zweite Tag wird landschaftlich interessanter. Wieder begleiten uns unzählige Guanacos. Zudem rennt uns auf einem etwa 70km langen, unbefestigten Straßenabschnitt ein Gürteltier vors Auto. Danach dauert es nicht lange, bis wir in der Ferne das südliche patagonische Eisfeld ausmachen. Der Blick in die Berge wird schnell spektakulärer. Am späten Nachmittag erreichen wir El Calafate, unseren Zielort. Seit wir Bariloche vor vier Tagen verlassen haben, sind wir knapp 1.700km gefahren - das Meiste davon in südliche Richtung, was sich auch auf der Weltkarte bemerkbar macht.
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  • Parque de los Alerces

    12. oktober 2022, Argentina ⋅ ⛅ 4 °C

    Nach kurzer Zeit auf der Strecke biegen wir in den Nationalpark "Los Alerces" ab. Für die nicht allzu weite Strecke bis nach Esquel - unserem heutigen Ziel - nutzen wir die alternative und schönere Strecke durch den Park. Gleich zu Beginn schwinden unsere Hoffnungen auf besseres Wetter, denn wir kommen in einen heftigen Schneesturm. Als dieser sich legt, dann aber die Überraschung - die Wolkendecke wird weniger dicht und sogar die Sonne lässt sich blicken. Zudem liegt in den höheren Lagen etwas Neuschnee, was der Natur einen tollen Schwarz-weiß-Effekt gibt. Immer wieder können wir nun für kleinere Wanderungen anhalten und die Bergwelt bestaunen. Am Abend kommen wir dann mit vielen schönen Eindrücken vom Tag in Esquel an. Hier läuft zwar mit der Unterkunft nicht alles rund, am Ende haben wir aber eine akzeptable Lösung gefunden.Les mer

  • El Bolsón und Umgebung

    12. oktober 2022, Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    Am nächsten Morgen erkunden wir noch die Gegend um El Bolsón, bevor wir weiter fahren. Vom Cerro Amigo aus haben wir einen tollen Blick über die kleine Stadt. Die umliegenden Berge können wir heute allerdings nur erahnen, da die Wolken zu tief hängen. Gleiches gilt für den Lago Puelo in der Nähe der Stadt. Als wir weiter fahren, wird das Wetter etwas besser. Aber Berge sehen zum Glück auch mit Wolken spektakulär aus.Les mer

  • Road Trip Tag 1 - Cerro Tronador

    11. oktober 2022, Argentina ⋅ 🌧 5 °C

    Wir entscheiden uns für unseren zweiten Road Trip in Argentinien, auch weil der Bus zum nächsten Ziel nur einmal die Woche fährt. So bietet sich zusätzlich zum Zeit sparen für uns auch die Möglichkeit, Landschaft außerhalb der Route zu sehen. Wir starten den ersten Tag in Bariloche mit dem Ziel El Bolsón. Den Umweg zum Cerro Tronador - ein 3478m hoher Vulkan - wollen wir uns nicht entgehen lassen. Leider geben die Wolken die Sicht auf den höchsten Berg der Umgebung nicht frei. Zum Trost bleibt uns die Sicht auf den großen Gletscher "Ventisquero Negro" am Berg und die im Gletschersee schwimmenden Eisbrocken.Les mer

  • Refugio Frey

    10. oktober 2022, Argentina ⋅ ☀️ 7 °C

    Zum Abschluss in Bariloche nutzen wir erneut das tolle Wetter und starten eine Wanderung zum Refugio Frey. Dazu fahren wir mit dem Bus in den Skiort Villa Catedral, in dem sich auch heute viele Wintersportler versammeln, um auf den Pisten rund ums Dorf die Sau raus zu lassen. Wir wandern stattdessen hinein in die Berge. Ganz gemächlich geht es los und wir genießen die wunderbare Aussicht. Nach einigen Höhenmetern wird uns allerdings klar, warum der Weg im Oktober noch als schwer deklariert ist. Der Schnee wird immer mehr und insgesamt wirds immer rutschiger. Alles nicht so schlimm, wären da nicht die teilweise steilen Abgründe direkt neben dem Weg. Wir kämpfen uns dennoch durch, auch wenn die letzten Kilometer im tiefen Schnee wirklich anstrengend sind. Oben angekommen sind wir uns einig, dass sich die Mühe absolut gelohnt hat, denn die Landschaft ist spektakulär - vor allem mit dem vielen Schnee. Die Hütte ist "ausgegraben", sodass wir nebenan die tatsächlich Schneedicke sehen können.

    Nach einer ausgiebigen Pause treten wir den Rückweg an. Die Rutschpartie wird immer mal wieder zur Herausforderung, wodurch sich die eigentlich harmlose Wanderung für uns heute doch schwieriger gestaltet, als geplant.
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  • Patagonia Kilometer 24.7

    9. oktober 2022, Argentina ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir schaffen es recht schnell zur Brauerei, sodass zum Glück noch ausgiebig Zeit bleibt, ein oder zwei Bierchen bei bestem Wetter und toller Aussicht zu schnabulieren. Gegen Abend fahren wir mit dem völlig überfüllten Bus zurück nach Bariloche. Trotz allem ein toller Tag. Unser Fazit: Wir wissen nicht so ganz, was der beste Weg ist, den Circuito Chico zu erkunden - zu Fuß zu weit; mit dem Fahrrad nicht lohnenswert, da dieses permanent abgestellt und zu Fuß weiter gegangen werden muss; mit dem Auto allein aus biertechnischen Gründen nicht zu empfehlen. Wenn man mehr Zeit hat, wäre wohl ein Besuch in Etappen die schönste Option.Les mer

  • Circuito Chico

    9. oktober 2022, Argentina ⋅ ☀️ 8 °C

    Nachdem wir vom Cerro Campanario aus den ersten Überblick über die Gegend erhalten haben, starten wir den Rundweg. Die Strecke ist ordentlich lang, ein Auto wollten wir uns hierfür allerdings nicht extra mieten. Alternativ wäre ein Mietfahrrad möglich gewesen, da wir aber gut zu Fuß sind, wollen wir den Rundweg so in Kombination mit Bussen versuchen - eine eher schlechte Entscheidung, wie sich noch herausstellen sollte. Optimistisch starten wir ins Abenteuer, den ersten großen Teil wollen wir sowieso zu Fuß zurück legen. Die Natur ist wunderschön und auf dem Cerro Llao Llao genießen wir eine Aussicht, wie sie schöner nicht sein könnte. Von dort laufen wir entlang einiger Aussichtspunkte bis nach Bahía López. Hier nach 14km Strecke mit diversen Höhenmetern dann die schlechte Nachricht: der laut Plan von uns anvisierte Bus wird nicht kommen! Also müssen wir weitere 5km bis zum nächsten Stopp laufen. Das Problem ist nicht unbedingt die Strecke, sondern die voranschreitende Zeit. Alle Hitchhike-Versuche bleiben vergebens, sodass wir im Eiltempo zur Patagonia-Brauerei fliegen, um hier noch genug Zeit für das fest eingeplante Bierchen zu haben.Les mer

  • Cerro Campanario

    9. oktober 2022, Argentina ⋅ ☀️ 3 °C

    Da das Wetter gut bleibt, wollen wir keine weitere Zeit verschwenden und widmen uns heute dem bekannte Circuito Chico nahe Bariloche. Mit dem Bus fahren wir aus der Stadt zuerst bis zum Cerro Campanario. Nach einem kurzen Anstieg haben wir eine atemberaubende Sicht auf die umliegenden Berge und Seen!Les mer

  • 7-Seen-Tour

    8. oktober 2022, Argentina ⋅ ⛅ 7 °C

    Endlich ist das Wetter besser! In Bariloche haben wir Dörte und ihren Hund Sam wieder getroffen, die wir von Instagram und aus Cafayate kennen. Zusammen fahren wir heute mit ihrem Camper die Straße nach San Martín de los Andes. Die Route ist allgemein bekannt als "Ruta de los siete Lagos", da sie vorbei an zahlreichen Seen durch wunderschöne Natur führt. Immer wieder stoppen wir an tollen Aussichtspunkten und genießen die Berglandschaft. In San Martín machen wir eine Mittagspause, dann geht's entlang der selben Straße zurück, die andersherum gefahren aber komplett neue Aussichten ermöglicht.Les mer

  • Bariloche

    5. oktober 2022, Argentina ⋅ ⛅ 7 °C

    Wir sind in Patagonien angekommen! Die letzten Kilometer mit dem Bus nach Bariloche machen schon richtig Spaß, denn die Natur ist wunderschön. Das Wetter in den ersten zwei Tagen spielt allerdings noch nicht so richtig mit. Aufgrund heftigen Windes sind viele Aussichtspunkte gesperrt. Zum Glück haben wir etwas Zeit mitgebracht und können es deshalb ganz ruhig angehen lassen. Das Beste an Bariloche wird allerdings die Aussicht auf die Berge bleiben.Les mer

  • Weintour "Maipú"

    3. oktober 2022, Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Rund um Mendoza gibt es zahlreiche Weingebiete. Man könnte allein eine oder zwei Wochen damit verbringen, sich durch die Weingüter treiben zu lassen. Wir entscheiden uns für die Gegend Maipú, da diese auch gut mit dem Stadtbus zu erreichen ist. Dort angekommen mieten wir ins ein Fahrrad und tuckern los. Vom Vermieter - der zu unserer Verwunderung außer dem Mietpreis weder Daten noch Sonstiges haben wollte - erhalten wir eine passende Route durch nahegelegene Weingüter und los geht's. Unseren ersten Stopp machen wir gegen Mittag bei Tempus Alba. Nach einer kurzen selbst geführten Tour steht auch schon das erste Tasting auf dem Programm.

    Danach fahren wir ein kleines Stück weiter zu Mevi. Da die nächste Tour noch etwas hin ist, geht's gleich mit der nächsten Verkostung weiter. Inzwischen treffen wir auch auf vom ersten Stopp bekannte Gesichter, sodass man leicht angeheitert leicht ins Gespräch kommt. Die anschließende Führung durchs Weingut ist trotz anspruchsvollem Spanisch sehr informativ. Bei Mevi verbringen wir zwar mehr Zeit als geplant, aber das Gut gefällt uns wirklich hervorragend.

    Als wir uns wieder dann wieder aufs Rad schwingen, sind wir froh, dass der nächste Stopp nicht allzu weit entfernt ist. Den dritten Stopp legen wir bei El Cerno ein. Trotz Tasting geht es hier etwas ruhiger zu, was uns zum jetzigen Zeitpunkt durchaus gelegen kommt.

    Da es zeitlich hinten raus etwas knapp wird, entscheiden wir uns für einen letzten Stopp bei Domiciano. Damit haben wir die richtige Entscheidung getroffen, denn von allen Touren heute ist dies mit Abstand die Informativste! Danach radeln wir entspannt zurück zum Fahrradverleih, wo der Inhaber schon mit einem Absacker auf uns wartet. So endet unsere absolut gelungene Weintour. Ein paar Souvenirs haben wir natürlich auch mit dabei.
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  • Mendoza

    1. oktober 2022, Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir entscheiden uns gegen einen Zwischenstopp in Córdoba, weil wir so Zeit sparen und mehr Tage in Patagonien verbringen können. Auf Mendoza allerdings wollen wir nicht verzichten. In der gemütlichen Stadt lassen wir es selbst auch ganz ruhig angehen und schauen uns in Ruhe die Gegend an.Les mer

  • Buenos Aires 2.0

    28. september 2022, Argentina ⋅ ☀️ 17 °C

    Endlich zurück in Argentinien! In Buenos Aires wollen wir uns noch ein paar Ecken anschauen, die wir bei unserem ersten Besuch ausgelassen hatten. Also fahren wir zuerst in den Stadtteil La Boca, wo wir den besonderen Flair rund ums berühmte Stadion aufsaugen wollen. Außerdem stehen Besuche in San Telmo, Recoleta und Palermo auf dem Programm.

    Zum Abschluss gibt's für Robin das Steak seines Lebens in einem bekannten argentinischen Steakhaus. Buenos Aires hat uns super gefallen und wir haben zum ersten Mal auf der Reise das Gefühl, einen Ort gefunden zu haben, in dem wir uns auch ein alltägliches Leben vorstellen können.
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  • Colonia del Sacramento

    27. september 2022, Uruguay ⋅ ☀️ 18 °C

    Entsprechend der Anreise gestaltet sich auch die Abreise aus Cabo Polonio als nicht so einfach. Aus unserem Plan, direkt nach Colonia del Sacramento durch zu fahren, wird deshalb nichts. Also legen wir noch einen Übernachtstopp in Montevideo ein und fahren direkt am nächsten Morgen weiter.

    Schnell ist klar, dass Colonia für uns die schönste Stadt in Uruguay ist. Wir verbringen unsere Zeit damit, durch die Straßen und Gassen zu laufen und die alte spanische und portugiesische Architektur zu bewundern.

    Zwar haben wir Uruguay trotz einiger interessanter Gespräche immer noch nicht verstanden, aber wir haben aus unseren zwei Wochen hier das Beste heraus geholt. Trotzdem sind wir jetzt froh, zurück nach Argentinien zu kommen.
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  • Dünenwanderung

    25. september 2022, Uruguay ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute wollen wir hinein in die Dünenlandschaft laufen. Los geht's mit einem Spaziergang entlang des Strandes, den wir nach einiger Zeit "Playa de la muerte" nennen, denn hier verrotten allerlei tote Robben, Fische, Vögel und andere Tiere - etwas makaber. Schon bald biegen wir ab und mühen uns die erste Düne hinauf. Die Aussicht ist toll und mit dem Wetter haben wir ebenfalls Glück. Wir genießen die lange Wanderung durch die Dünen und machen immer wieder Pausen für die tolle Aussicht. Danach geht's zurück in den Ort, wo wir noch viel Zeit damit verbringen, die Robben zu beobachten.Les mer

  • Cabo Polonio

    24. september 2022, Uruguay ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach einigen Tagen der Ruhe wollen wir auch weiterhin den Trubel der Stadt meiden und fahren stattdessen weiter in den Nationalpark Cabo Polonio. Die Anreise ist zwar etwas aufwendig und nimmt einen ganzen Tag in Anspruch, die Aussicht auf Robbenkolonien und Sanddünen erleichtert uns die Reise allerdings. Als wir die letzten Kilometer mit einem Truck durch den Sand und entlang des Strandes holpern, ist der Reisetag schon fast vergessen.

    Angekomnen im Nichts, umgeben von Sand und noch mehr Sand, beziehen wir unsere Betten im Hostel und drehen eine erste kleine Runde. Schon bald sehen wir die ersten Robben und erfreuen uns am Treiben auf den Felsen.
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  • Parque Nacional Santa Teresa

    23. september 2022, Uruguay ⋅ ☀️ 15 °C

    Von Punta del Diablo aus machen wir eine Wanderung zum Nationalpark Santa Teresa ganz in der Nähe. Mit Verlassen des Bungalows werden wir von drei Hunden treu begleitet. Was anfangs wenig stören ist, entwickelt sich am Eingang des Parkes allerdings zum Problem, denn "Haustiere" sind strickt verboten. Da hilft alles diskutieren mit den Parkwächtern nichts, denn die Hunde wollen nicht von unserer Seite weichen. Zum Glück nimmt uns schließlich ein Surfer in seinem Auto mit in den Park, sodass unsere Begleiter keine Möglichkeit mehr haben, uns zu folgen. Am Strand starten wir dann unsere Entdeckungstour durch den Nationalpark inklusive des wunderbar restaurierten Fortalezas. Der Tag in der Natur gefällt uns wunderbar.Les mer

  • Punta del Diablo

    21. september 2022, Uruguay ⋅ ⛅ 14 °C

    Zum Glück wissen wir was wir brauchen, um uns gut zu tun. Mit Betreten unseres kleinen Bungalows in Punta del Diablo fühlen wir uns direkt wohl. Eine kleine Küche mit allem, was nötig ist, ein gemütliches Bett, ein Bad mit heißer Dusche, ein schöner Ausenbereich und zusätzlich in unserem Budget! Hier werden wir etwas zur Ruhe kommen und Mandanas Geburtstag mit leckerem selbst gemachtem Essen gebührend feiern. Auch der kleine Ort gefällt uns richtig gut. Es ist zwar immer noch alles sehr teuer, aber was kann man nicht alles mit Mehl, Eiern, Milch, Hefe und ein paar anderen Zutaten zaubern.

    Wir genießen die entspannte Atmosphäre in Punta del Diablo, laufen am Strand entlang und durch die Straßen des kleinen Ortes. Schon bald haben wir die Sorgen, die wir uns jüngst gemacht haben, wieder vergessen.
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  • Punta del Este

    18. september 2022, Uruguay ⋅ ☁️ 16 °C

    Geflohen aus Montevideo landen wir in Punta del Este, einer Stadt etwas weiter östlich. Für unsere Zeit hier haben wir uns in einem kleinen Hotel in einem Stadtteil etwas weiter außerhalb eingemietet - alles andere war sowieso kaum bezahlbar. Wir hatten nicht damit gerechnet in einer Art Beverly Hills untergekommen zu sein. Umgeben von schicken Villen mit riesigen Grundstücken ist unser Hotel selbst so etwas wie ein Designer-Haus. Unser Essen kaufen wir im Supermarkt (absolut europäischer Standard mit entsprechenden Preisen) um die Ecke, da Restaurants für uns wegfallen.

    Wir schauen uns Punta del Este in Ruhe an, laufen fassungslos durch die Villengegend, in der völlig verarmte Menschen in den Mülltonnen nach Brauchbarem suchen, schlendern am Strand entlang und kühlen unsere Füße im 13 Grad kalten Wasser und erkunden die Straßen von Punta del Este. Immer noch schweben große Fragezeichen durch unsere Köpfe.

    Um uns gut zu tun, entscheiden wir uns alle Pläne über den Haufen zu werfen. Wir suchen uns einen Bungalow fernab des städtischen Treibens in Punta del Diablo heraus, in dem wir für knapp eine Woche die negativen Gedanken über Uruguay aus unseren Köpfen bekommen wollen. Immerhin hat uns Punta del Este schon besser gefallen als Montevideo. Die weit klaffende Schere zwischen unfassbar reichen und total verarmten Menschen macht uns aber weiterhin ordentlich zu schaffen.
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  • Montevideo

    16. september 2022, Uruguay ⋅ ☀️ 18 °C

    Mit dem Boot schippern wir von Buenos Aires aus über den Río de la Plata nach Uruguay. Hier wollen wir uns zwei Wochen lang etwas im Land umschauen. In Colonia legen wir an und fahren weiter mit dem Bus in die Hauptstadt Montevideo. Nachdem wir im Hostel eingecheckt haben, schauen wir ins etwas in der Stadt um. Der erste Eindruck hinterlässt bei uns einige Fragezeichen. Es sieht zwar aus, wie die meisten Städte in Südamerika, aber irgendwas stimmt hier mit den Preisen ganz gewaltig nicht! Im Supermarkt und anderen Läden sind viele Produkte mindestens so teuer wie in Deutschland! Das Preisniveau ist überwältigend - im negativen Sinne! Für uns kaum verwunderlich ist daher, dass wir in der Stadt verhältnismäßig deutlich mehr richtig arm aussehende Menschen treffen, als in anderen südamerikanischen Ländern. Später im Hostel bei Gesprächen mit anderen bewahrheitet sich unsere Vermutung leider: Uruguay ist verdammt teuer - und zwar nicht nur bei den Lebensmitteln. Selbst qualifizierte Menschen leben teils im Hostel und gehen der täglichen Arbeit nach. Mit dem Durchschnittsverdienst können sich viele nicht mal eine Wohnung in der Stadt leisten.

    Auch am nächsten Tag können wir den Preisschock noch nicht wirklich verdauen. Wir schauen uns Montevideo etwas genauer an und sprechen viel darüber, wie wir die nächsten zwei Wochen in Uruguay verbringen wollen. Fest steht schnell, dass wir nicht viel Zeit in der Hauptstadt verbringen werden und unser Glück in der nächsten Stadt versuchen. Das liegt nicht nur am Preis, sondern auch daran, dass uns Montevideo nicht wirklich gefällt.
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  • Buenos Aires - Palermo

    14. september 2022, Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Bevor wir Buenos Aires - etwas schweren Herzens - erstmal wieder verlassen und einen Trip nach Uruguay machen, nehmen wir uns noch ausgiebig Zeit den modernen Stadtteil Palermo zu erkunden. Hier reihen sich schicke Restaurants, Bars und Boutiquen aneinander.Les mer

  • Ankunft in Buenos Aires

    14. september 2022, Argentina ⋅ ☀️ 14 °C

    Über Nacht fahren wir von Puerto Iguazú nach Buenos Aires. Schon lange freuen wir uns auf die Hauptstadt Argentiniens und sind auf Anhieb begeistert. Mit der U-Bahn geht's zur Unterkunft und dann schauen wir uns zunächst die "Innenstadt" etwas genauer an. Im Verhältnis zu anderen südamerikanischen Großstädten liegt aus unserer Sicht wenig Müll auf den Straßen und vor allem - und das ist noch viel besser - gibt's nicht nur einen kleinen interessanten Teil, sondern mehrere Stadtteile, die absolut sehenswert sind!Les mer

  • Cataratas del Iguazú - Argentinien

    10. september 2022, Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute besuchen wir die argentinische Seite der Iguazú-Wasserfälle. Schon früh am Morgen fahren wir mit dem Bus zum Parkeingang und starten kurz darauf unsere Wanderung im Nationalpark. Wir haben uns entschieden, mit der Besichtigung der kleineren Wasserfälle anzufangen und das große Highlight bis zum Schluss aufzusparen. So laufen wir erst entlang eines etwas abgelegeneren Weges hinein in den Regenwald und haben aufgrund der wenigen Besucher sogar nicht das große Glück einige Regenbogentukane zu sehen. Schon dieser erste Wanderweg bietet spektakuläre Aussichten auf die unteren, etwas kleineren Wasserfälle. Danach geht's weiter zu den mittleren Wasserfällen. Dieser Weg führt uns spektakulär entlang des Abgrundes, wodurch wir dem tosenden Wasser ganz nah sein können. Wie schon in Brasilien sind wir auch hier wieder stundenlang unterwegs und genießen das Naturwunder ausgiebig.

    Für das große Finale laufen wir zum Hauptwasserfall Garganta del Diablo. Schon von Weitem sehen wir den aufsteigenden Dunst. Die Lautstärke des tosenden Wassers vermittelt uns die Kraft der Natur. Bis hierhin konnten wir uns noch nicht wirklich entscheiden, ob wir die brasilianische oder argentinische Seite bevorzugen. Aber als wir die Aussichtsplattform am Garganta del Diablo betreten, fällt uns diese Entscheidung nicht mehr allzu schwer. Die Gewalt des Wassers überall um uns herum ist zutiefst beeindruckend und der Ausblick auf die Wasserfälle absolut einzigartig. Bis zum späten Nachmittag bleiben wir auf der Plattform und schauen dem Wasser gebannt zu, wie es hinab in die Schlucht stürzt. Je nach Windstärke gibt der Dunst unterschiedlich klare Blicke in die Natur frei.

    Als es langsam spät wird, nehmen wir den Parkzug zurück zum Eingang und verabschieden uns von einer der schönsten Landschaften, die wir je gesehen haben.
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