• Day16

    Zurück nach Hause

    August 2 in Austria ⋅ ☁️ 17 °C

    Was für eine stürmisch feuchte Nacht... Leider im einfachen Sinne! Kurz nachdem ich es mir im Campingstuhl bequem gemacht habe und begonnen hatte zu Schreiben, beginnt erstes Wetterleuchten die umliegenden Bergwipfel zu erleuchten. Es beginnt der Wind aufzufrischen, erste Camper beginnen ihre Markisen festzuzurren, noch ist alles völlig im Rahmen. Dann setzt leichter Nieselregen ein und ich verschwinde zu Stella ins Zelt. Mit dem Regen wird auch der Wind stärker, ich beschließe die seitlichen Aussteller der Fenster zu verschließen und das Sonnendach zu befestigen. Dann krabbel ich wieder in das warme Zelt, draussen ist es schon deutlich kühler geworden. Der Wind rüttelt immer heftiger am Zelt, der umliegenden Wald rauscht gewaltig und immer wieder peitschen neue Böhen wie Wellen durch die Bäume. Nach zwei Stunden legt sich der Wind und es regnet nur noch mäßig. Ich bleibe liegen und beschaue mir das Ergebnis morgen früh.
    Heute früh um sieben ist recht viel Bewegung auf dem Platz, als stecke ich auch mal die Nase aus dem Zelt....
    Ganz hübsch aufgeräumt alle Tarps Vorzelte etc. sind gestern wohl noch abgebaut worden, jedenfalls sind sie jetzt weg.
    Wir beschließen erstmal zu frühstücken und dann abzubauen. Üppig wird es nicht - nur Bares, davon haben wir gerade nicht mehr allzuviel. Also kleines Frühstück mit frischen Semmeln am Bus.
    Nach dem Abbauen geht's zu Checkout - auch hier, nur Bares.
    Dafür reicht unser Geld beim besten Willen nicht mehr. Also auf zum nächsten Bankomaten, zum Glück gibt's in Tristach einen.
    Dann zurück und zahlen.

    Auf Wiedersehen und weiter geht die Reise.

    Die Straßen sind heute Recht voll mit langsamen Fahrern, wir kommen nur mühsam vorwärts. Als wir gegen eins endlich die Autobahn erreichen ist dort auch schon die Hölle los. Sonst fahren wir immer Nachts recht gechillt hier lang. Heute geht's dafür von Stau zu Stau. Nach endlos langen acht Stunden biegen wir wieder auf den Parkplatz vor unserem Haus.
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  • Day15

    Der letzte Umzug

    August 1 in Croatia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer schwül-warmen Nacht wecken uns die Kirchenglocken von Osor pünktlich um sieben Uhr. Da wir heute mit der Fähre wieder übersetzen, müssen wir spätestens um zehn Uhr vom Platz - also gar nicht mal sooo schlimm das gebimmel. Gaaaanz langsam schälen wir uns aus dem Dachzelt. Das Frühstück fällt eher halbherzig aus, irgendwie verdirbt der nahe Abschied den Appetit.
    Schnell zwei Kaffee, abwaschen und dann wird zusammengepackt. Als alles verstaut ist müssen wir nur noch auschecken und eine Abschlussrunde im Meer schwimmen.
    Auf dem Rückweg von der Rezeption fällt mir auf, dass ich den Autoschlüssel nicht dabei habe - ich ahne Böses..... Nach ergebnisloser Suche im Auto und allen Taschen erhärtet sich der Verdacht: der Schlüssel ist noch im Dachzelt.
    Bis hier hin lagen wir super in der Zeit, jetzt wird's eng. Also Plane ab, alle Klettverschlüsse öffnen und Zelt aufklappen. Fünf Minuten, neuer Rekord...
    Der Schlüssel liegt in der Tasche im Dachzelt - so und jetzt alles wieder zusammenklappen..
    Um zehn bin ich soweit, jetzt Schwimmen.
    Fünf Minuten mehr sind nicht drin, sonst verpassen wir die Fähre. Als wir wieder beim Auto ankommen sind die Kinder weg🤔🤔.
    Der Nachbar hat sie zum Glück gesehen, Kinder einfangen und loooooos. Viertel elf (Viertel nach zehn) verlassen wir den Campingplatz. Die Fähre fährt elf Uhr dreißig, es ist Samstag und von daher wird es voll. Die Nächste geht erst dreizehn Uhr. Wir brauchen laut Google Maps fünfundvierzig Minuten bis nach Merag an den Fährhafen.
    Zeitlich passt das gerade noch so. wir sind Punk elf Uhr am Ende der Schlange zur Fähre. Ein Hinweisschild einige Autos vor uns sagt: alle Fahrzeuge bis hier hin, passen auf eine Fähre. Ich zähle elf Autos vor uns bis zu diesem Schild. Hmm, dann sind wir bei der nächsten Fähre wenigstens ganz vorn, reden wir uns die Situation schön.
    Als die Schlange sich endlich in Bewegung setzt rollen wir immer weiter auf die Fähre zu Nur noch fünf vor uns und 3 davon sind Wohnwagen - bibber bibber. Der Einweiser nimmt uns schon mal die Karte ab, plötzlich Aufregung beim nächsten Einweiser - dann winkt er uns drauf zwei Autos nach uns passen noch auf die Fähre, der Rest muss warten. Yes, we got IT!
    Nach fünfundzwanzig Minuten sind wir auf Krk, von dort weiter nach Rijeka. Meine Mautumfahrung in Mucici zahlt sich wieder Voll aus, die Autobahn ist schon zu bis zur Grenze.
    Auf der Landstraßeraße nach Triest ist so gut wie nix los, Vier Autos vor uns an der Grenze nach Slowenien.
    Läuft heute, denke ich mir. Nur noch die Mautkarte in Monfalcone ziehen und dann kann fast nichts mehr schief gehen.

    So läufts bis zum Tristacher See, hier machen wir halt für eine Nacht auf dem Seecamp. Leider ist hier aufgrund von Corona dir Gastronomie noch stark eingeschränkt aber im Seebad gibt's ne kleine Terrassenwirtschaft die uns kulinarisch befriedigen kann.
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  • Day14

    Tag am Meer

    July 31 in Croatia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute genießen wir den letzten Tag am Meer in vollen Zügen. Schwimmen, Hängematte, ein kleiner Spaziergang zur Drehbrücke nach Osor und wieder von vorn.
    Am Abend gehen wir nochmal zur Brücke sie öffnet um neun frühs und um fünf abends. Das wollen wir natürlich wenigstens einmal gesehen haben. Danach gehen wir essen, teuer, schick leider nicht für alle befriedigend - Buffet Osor, kann man aber muss man nicht machen.
    Am Platz noch ein Verdauerle in der gut sortierten Bar. Morgen geht's dann weiter nach Österreich...
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  • Day13

    Auf der Flucht

    July 30 in Croatia ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Quallen haben uns lange genug geplagt, wir packen zusammen und machen uns auf den Weg nach Cres. Eigentlich ist es nicht wirklich sinnvoll für zwei Tage aber am Meer ohne darin schwimmen zu wollen ist auch wenig sinnvoll....
    Vorher habe ich mich nochmal mittels Kroatien-Gruppe bei Facebook versichert, das es keine Quallen gibt.
    Also geht's um kurz nach zehn los Richtung Brestova, von dort geht die Fähre nach Cres. Als wir dort ankommen ist es erfreulich leer, jedoch dauert es bis zur nächsten Überfahrt noch gut eineinhalb Stunden. Inzwischen gehen wir baden und nach einer ewig scheinenden Zeit, kommt endlich die Fähre. Da wir gestern etwas heftig Abschied gefeiert haben, geht es Stella heute nicht wirklich gut, die Überfahrt, die schmale und kurvige Straße sind eher Treibsatz denn Balsam für ihren Körper. Sobald Merag erreicht ist wird die Straße breiter,
    weniger bucklig und Kurven sind auch nicht mehr so vielzählig.

    Gegen drei haben wir endlich den ersten Campingplatz auf unserer Auswahlliste erreicht: Bijar, nahe dem Städtchen Osor. Um Stella nicht weiter zu foltern und um den Disput mit den Kindern, wegen eines FKK-Campingplatzes, zu vermeiden, checken wir ein. Diesmal nicht erste Reihe sondern mitten im Pinienwald, dafür müssen wir nicht immerzu den Berg hinauf zum Abwasch oder duschen, es gibt genug Bäume für unsere vier Hängematten und günstiger ist's auch..

    Und zum Schluss das allerbeste: es gibt keine Quallen!!!!
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  • Day12

    Uuuuund Action....

    July 29 in Croatia ⋅ 🌙 26 °C

    Heute gab's Action, der Aquacolors Wasserpark Porec war und ist Ziel der kindlichen Begierde. Also machen wir uns zu Fuss auf den Weg, Busverbindung gibt's nicht, Taxi wollten wir nicht und Abbauen nur dafür ist uns zu viel Aufwand. Die knapp 3,5 km sind sicher zu schaffen wenn wir nur früh genug starten. Das klappt nur bedingt und so machen wir uns halb elf auf den Weg. Die Sonne steht bereits hoch am Himmel und brennt auf uns nieder. Zum Glück ist es eine halbwegs Baumreiche Strecke. Nach einer guten dreiviertel Stunde sind wir am Ziel. Es ist schon Recht voll hier, aber was soll's - hinein...
    Erstmal eine Liege als Basecamp gesucht und dann gehen die Jungs und wir Elterntiere getrennte Wege. Wegen Stellas ehemals gebrochenen Arms lassen wir es erstmal langsam angehen - denken wir... Die erste Rutsche ist aber schon ganz ordentlich, die zweite Freefall fetzt noch mehr. In der dritten wird nach einem Countdown der Boden unter den Füßen weggeklappt... Und dann geht's fast senkrecht nach unten und stockfinstere Nichts... In den darauf folgenden Loops klappt plötzlich der Kopf nach hinten weg, Waaaaahnsinn..😁😁
    Jetzt geht's zu den Tuberutschen.. Allesamt der Megaspaß.

    Nach gut zwei Stunden sind wir mit allen Rutschen durch, jetzt suchen wir mal nach unseren Jungs - vermisst haben sie uns noch nicht.
    Im "Lazy River" planschen sie nun seit zwei Stunden und sind erst zwei Rutschen gefahren. Also machen wir mit ihnen noch einmal die komplette Runde😒
    Um halb sieben abends sind wir sowas von durch - Zeit für den Heimweg. Man glaubt gar nicht wie anstrengend so ein Tag sein kann.
    Reichlich von der Sonne verbräunt treten wir den Rückweg an. Alle sind total erledigt als wir am Dachzelt wieder ankommen.
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  • Day9

    Jellyfish on the Beach

    July 26 in Croatia ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem gestrigen Debakel mit den Quallen, kam der für mich erfreuliche Teil heute morgen. Es gibt einen FKK und er ist direkt neben unserem Platz.
    Das Problem mit den Jellyfishes ist aber noch immer nicht gelöst. Also gehe nur ich auf Tuchfühlung mit der unbarmherizgen Wildnis, während Stella und die Kids den Klo(rrrr)wasserpool benutzen..Diese Quallen hier sind im übrigen völlig harmlos, lediglich streifen einen ständig die Viecher im Vorbeischwimmen.
    Da heute kein weiteres Programm auf dem Plan steht, verspricht es ein ruhiger Tag zu werden.
    Am späten Nachmittag gehen wir noch eine Runde Minigolfen. Danach grillen und chillen . So mag ich meinen Urlaub.
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  • Day8

    Die "große" Stadt

    July 25 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach gefühlten Wochen der Einsamkeit, musste Stella heute endlich mal wieder in eine Stadt. Also pilgern wir nach dem Frühstück zum Hotel Plavi von dem der Tourist Train gen Porec startet. Die Fahrt dauert knapp eine halbe Stunde und ist recht kurzweilig. In Porec kommt man direkt im Hafen an. In die schmalen und malerischen Gassen der Altstadt ist es von hier nur ein Katzensprung. Wir laufen kreuz und quer durch die Gassen und sind gehetzt von Kellnern und Verkäufern, die beim ersten Anschein von stehenbleiben, auf uns zustürtzen und uns etwas ihrer Waren feilbieten wollen. Irgendwann erwischt uns ein Kneiper und wir sind zum Essen verdonnert. Am Ende der ausgiebigen Malzeit werden wir mit Schnaps und Cappuccino wohlgestimmt. Auf dem Rückweg suchen wir nochmal alle Eisdielen vom Hinweg auf, da Janik meint er habe irgendwo rote Eiswaffeln gesehen....
    Zurück geht's dann wieder mit dem Tourist Train. Schritziel ist für heute erreicht. Jetzt schnell ab ins Meer. Beim Schwimmen zur Bregrenzung der Badezone Streife ich mehrfach etwas weiches, jedoch kann ich nichts erkennen. Als wir die Absperrung erreichen, sehen wir einige Fische und... Plötzlich wird Stella panisch: Quallen, nicht aus Angst vor dem Nesselgift, sondern aus tiefster Abneigung vor etwas glibberigen flüchtet sie zurück zum Strand. Ich habe wie immer keine Brille beim Schwimmen auf und kann gar nicht sagen, was mich die ganze Zeit berührt hat. Zum Glück erleiden wir keinerlei Verletzungen und kommen mit einem Schrecken davon. Ich denke mal, baden gehe hier nur ich nochmal....
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  • Day7

    Der Umzug

    July 24 in Croatia ⋅ 🌧 23 °C

    Heute hieß es umziehen. Die ganze Nacht hat der Sturm am Sonnenverdeck der Windschutzscheibe gezerrt, um 4 in der Früh hatte ich ein einsehen und hab es entfernt.
    Der Wind wackelte weiter am Dachzelt und Auto sodass ich kein Auge zu gemacht habe. Immerhin konnte ich so schon frühzeitig mit dem Packen beginnen. Auch die Kinder waren recht früh wach und ich konnte schnell das Zelt zusammenklappen. Geht auch mit ordentlich Wind ganz gut, nur die Plane obendrauf zu tüdeln war nicht ganz leicht bei Gegenwind.
    Kurz vor elf verlassen wir Stara Baska und machen uns auf den Weg nach Porec, genauer Funtana. Ich beschließe Mautfrei übern Ucka NP zu fahren. Dauert nicht viel länger und ist Landschaftlich äußerst reizvoll. In Pazin beginnen die Wollen, am schon länger dunklen Himmel, erste Tropfen zu verlieren. Ein kleiner Schauer und dann ist es wieder vorbei. Der Himmel ist aber immernoch dunkel, fast schwarz. Bis kurz vor Porec hält der wackelige Friede, dann beginnt es wieder ganz leicht zu tröpfeln. Nachdem ich eingecheckt habe, wird der Regen stärker und stärker. Wir erreichen unsere Superior Parzelle und ich beginne den Aufbau unsere Pavilions.
    Kurz darauf gibt's erstmal Mittag, der Regen Last allmählich nach und ich baue das Dachzelt auf - gefühlt in 10 Minuten.
    Jetzt kommt sogar die Sonne raus und schenkt uns etwas Wärme.
    Vor unserem Stellplatz gibt es auch noch Bäume für die Hängematte.

    Rundum Perfekt.
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  • Day5

    Dachzelt, klappt doch...

    July 22 in Croatia ⋅ 🌙 26 °C

    Nach dem frühmogentlichen Entsorgungsweg habe ich spontan beschlossen heute der Erste zu sein, der eine Liege reserviert....
    Pustekuchen, scheinbar gibt's hier ne Menge Prostatiker, jedenfalls sind um sieben Inder frühe schon alle Liegen mit Handtuch bestückt. Ein gewisser Unmut macht sich in mir breit, den ich erstmal im Meer beim baden ersäufe. Ich komme also doch nicht drumhin das Dachzelt einzuklappen und mir Sonnenschirme zu besorgen. Nach dem Frühstück geht's zur Tat, in 20 Minuten ist alles zusammen geradelt. Das hat noch Potential aber immerhin schon Scheller als beim ersten mal....
    Dann geht es zum Einkaufen nach Punat. Da wir nicht alles bekommen haben fahren wir noch weiter nach Krk, im Lidl und Konzum laufen alle zur Shopping-Hochform auf-nur ich nicht 😬. Alles ist verpackt und es geht zurück zum Campingplatz.
    Schnell das Zelt aufgebaut - in 15 Minuten und dann geht's wieder zum Strand. Der ist wieder sehr gut besucht und wir begeben uns gleich zum vergleichsweise leeren FKK-Strand. Ab jetzt beschirmt und mit genügend Schatten. Nachdem Stella einen Sicheren Weg ins Wasser gefunden hat, ist sie auch mit der Nackedeivariante ganz zufrieden..
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  • Day4

    Strand, Strand, Strand

    July 21 in Croatia ⋅ 🌙 26 °C

    Das Leben auf einem deutsch dominierten Campingplatz folgt eingespielten Regeln, denen ich mich nur schwer unterwerfen mag.
    Die knappen Liegenplätze der textilbewährten Sonnenanbeter sind bereits im Morgengrauen durch Handtücher reserviert. Wer zu spät kommt harrt den Rest des Tages in der sengenden Sonne aus. Dank unseres Dachzelts sind wir nicht gerade hochflexibel um mal eben schnell in der nächsten Stadt einen Sonnenschirm zu kaufen. Dafür ist der FKK Strand weniger kuschelig und ermöglicht so halbwegs in Ruhe zu genießen, was das Meer bietet. Leider sind nicht alle Mitreisenden vom gebotenen begeistert...
    Am Abend gibt's für alle noch ein paar Cocktails und live Musik.
    Morgen fahren wir einen Sonnenschirm kaufen...
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