• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
  • Bigna und Dave
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PANAMERICANA

Une aventure ouverte par Bigna und & David En savoir plus
  • Panne zwischen den Kakteen

    29–30 déc. 2024, Mexique ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Wecker reisst uns bereits um 05.30 Uhr aus dem Schlaf. Wir wollen den Sonnenaufgang vom Vulkan aus beobachten gehen. Leider zieht immer wieder dicker Nebel auf und wir sehen grau, soweit das Auge reicht. Trotzdem ist es eine besondere Stimmung, die Nebelschwaden tanzen um einem herum und Tau bleibt an Pflanzen und Menschen hangen. Wir müssen die Ebbe abwarten, um über den Strand zurückzufahren. Die Distanzen in Mexiko sind riesig und ziehen sich. Kilometer um Kilometer fahren wir durch wilde, verlassene und immer trockenere Landschaften. Dörfer sind immer seltener und wir müssen unseren Tank gut berechnen und den Kanister füllen. Lastwagen donnern haarscharf auf der schmalen Strasse an uns vorbei. Schlaglöcher sind die bösen Überraschungen unterwegs. Wir treffen einen Amerikaner, dem genau ein solches für sein Motorrad ein Verhängnis wurde. Es geht ihm zum Glück gut und Hilfe sollte bereits unterwegs sein. Dieses grosse Nichts umhüllt einem, lässt uns Raum für Gedanken und… endlich! Wir sichten den ersten Kaktus. Wir haben schon so viele Bilder gesehen und von einem solchen Ort geträumt. Einer, zwei, drei, … mehr und mehr tauchen auf, in allen Formen und Farben. Inmitten dieser Kakteen wollen wir übernachten und biegen von der Hauptstrasse ab. Dave fährt zum Glück langsam auf der Schotterstrasse, als der Motor beschliesst, dass uns heute noch eine kleine Reparaturaktion aufhalten soll. Eine Sicherung ist durchgebrannt, bald folgen drei weitere. Wir können die Kabel welche den Kurzschluss verursachen nicht genau bestimmen, finden jedoch eine temporäre Lösung und nach einigen unangenehmen Minuten springt der Motor wieder an. Gerade mit dem Sonnenuntergang erreichen wir unseren Traumplatz inmitten der Kakteenlandschaft.En savoir plus

  • Felsmalerei

    30–31 déc. 2024, Mexique ⋅ ☁️ 25 °C

    Die Kakteenvielfalt haut uns um, verschiedene Farben, Formen und Stachelgrössen. Es ist für uns eine unbekannte und spektakuläre Landschaft. Früher muss es wohl mehr Wasser gegeben haben, denn man findet immer wieder Höhlenmalereien. Wir gehen eine davon anschauen und staunen nicht schlecht, als wir nebst den Malereien auch deutlich die ehemalige Küche erkennen, weil der schwarze Russ noch immer an der Felshöhle klebt. Wir fahren nochmals ein deutliches Stück in den Süden, durch trockene Kakteenlandschaften, in der keine Menschenseele mehr lebt. Wir fahren an einem Strand für die Nacht. Wir stehen dort mit zwei weiteren amerikanischen Campern und fühlen uns recht sicher. In der Nacht weckt uns um 1.30 Uhr ein Pick up, der an uns vorbeifährt, ein Fischer denken wir uns. Als jedoch um 2.00 Uhr am Morgen zwei Menschen an die Tür klopfen und mit der Taschenlampe hineinleuchten, da wird es langsam unangenehm und unser Herz klopft vor Angst. Zum Glück entfernen sie sich wieder und für uns ist klar, dass wir am nächsten Morgen sofort weiterfahren.En savoir plus

  • Baja Sur, Neujahr und das Fischerglück

    31 déc.–2 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir fahren weiter Richtung Baja Sur, also in den Süden. Man merkt deutlich, dass es touristischer wird, wir sehen unzählige Camper. Gleich zu Beginn unserer Fahrt sehen wir einen Motorradfahrer, der einen schweren Unfall hat. Die zahlreichen Schlaglöcher sind besonders für Motorräder eine gefährliche Falle. Gemeinsam mit Einheimischen warten wir, bis die Polizei und die Ambulanz ankommt, was eine Stunde dauert und uns wieder zeigt, wie viel Glück wir haben, in der Schweiz zu leben.
    Es gibt Spannungen zwischen Nord und Süd, was wir durch erhöhtes Militäraufkommen beobachten. Es gibt eine «Grenze», die wir passieren müssen und Schlumpf wird durch einen kleinen Schlauch unter den Rädern «desinfiziert», eine raffinierte Art, an Geld zu kommen, wenn jedes Auto dafür einen Franken zahlen muss.
    Neujahr verbringen wir neben einem ehemaligen Leuchtturm in Guerrero Negro. Wir helfen einem Fischer, sein Auto mit Schiff auf dem Anhänger, welcher sich festgefahren hat und bekommen als Dank eine wunderschöne Scholle (Fisch) geschenkt. So können wir Neujahr mit einem Festessen feiern und ganz allein in aller Ruhe anstossen auf das Jahr 2025. Unser neuer Vorsatz lautet: Mehr Fisch! So kommt es, dass wir am 1.Januar stolze 15 Fische fangen und nebenbei Pelikane, Kormorane und Delfine beobachten können! Da staunen sogar die Einheimischen und es werden Fotos gemacht. Guerrero Negro ist auch bekannt für seine Salzgewinnung und wir können Salzfelder und ihre spiegelnde Oberfläche erkunden. Dieser Platz wird uns in guter Erinnerung bleiben!
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  • Urlaubsgefühl in der Oase

    3–5 janv. 2025, Mexique

    Nächster Halt: San Ignacio. Eine kleine jedoch wunderschöne Oase. Wir gehen ausnahmsweise auf einem Camping, direkt an der Oase, mit Hängematte und Kayaks. Endlich ist es warm, wir können unsere Sommerklamotten hervornehmen, kajaken, das Dorf erkunden, Zopf backen und die Seele baumeln lassen. Richtiges Feriengefühl kommt bei uns auf. Bigna und Dave feiern ihr siebtes, gemeinsames Jahr und wir lassen es uns richtig gut gehen!En savoir plus

  • Unser kleines Paradies

    5–8 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir fahren weiter, erkunden kurz Santa Rosalia und essen dort besonders leckere Tacos. Was wir hier noch nicht wissen, ist, dass wir bald einem paradiesischen Ort erreichen werden. Wir verpassen eine Abzweigung (zum Glück!) und entscheiden uns für einen anderen Übernachtungsort. Ein einsamer, wilder Strand. Die nächsten drei Tage sind gefüllt mit schnorcheln, fischen, Lagerfeuer und Delfine beobachten. Beim Schnorcheln fühlen wir uns wie in einem Aquarium. Tausende Fische umgeben uns. Es ist ein wahres Fischspektakel und zeigt uns gleichzeitig, wo wir angeln gehen werden. Gesagt – getan. Wir Fischen vier riesige Triggerfische mit ach und krach. Die Angelrute biegt sich, bis sie fast bricht, der Haspel quietscht und Daves Waden zittern vor Anstrengung. Mehrmals beissen sie das Stahlvorfach durch und durch Einheimische erfahren wir später, dass der Triggerfisch ein Delikatessfisch ist, jedoch mit Vorsicht gefangen werden muss, weil er sogar Finger abbeissen kann!
    Es ist herrlich, wenn man von «zu Hause» aus Delfine sichtet und Pelikane beim Fischfangen zusehen kann. Ein Paradies, dass wir nur mit Mühe verlassen.
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  • Mulege

    8–9 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 17 °C

    Unsere Fahrt bringt uns nach Mulege, ein Oasendorf. Als wir Mulege erreichen, beginnt es zu regnen. Wir entscheiden uns, einen administrativen Tag einzulegen und am nächsten Tag bei Sonnenschein das Dorf zu erkunden. Wir geniessen das erste Mal in Mexiko ein kleines touristisches Café und schlendern durch die Souvenirshops.En savoir plus

  • Loreto und das Kreuzfahrtschiff

    9–10 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 19 °C

    Bereits in Ensenada war ein grosses Kreuzfahrtschiff, welches Leben eingehaucht hat. Genauso war es in Loreto. Die Stadt blüht wohl nur dann auf, wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt. So enden wir in einer Horde Amerikaner, schlendern durch herausgeputzte Strassen und staunen über die Verdopplung der Preise.En savoir plus

  • Agua Verde

    10–12 janv. 2025, Mexique ⋅ 🌬 17 °C

    Nach Loreto ging es durch eine bergige Strecke und schlussendlich eine schmale Strasse bis vor Agua Verde.
    Hier hat es bedeutend mehr andere Reisende als wir gedacht haben und viele scheinen zum Fischen herzufahren. Wir haben sehr windige und wellige Bedingungen und das Fischen läuft für uns eher schlecht, jedoch sehen wir beim Schnorcheln so einige spannende Fische und Korallen.
    Am Strand lernen wir Ryhan aus der Usa kennen. Er kommt jeden Winter an genau diese Bucht und lebt hier einen Monat und verpflegt sich nur mit dem was er aus dem Meer ernten und fischen kann. Von ihm können wir viel über das Meer und dessen Bewohner lernen und da er mit dem Speerfischen so erfolgreich ist, bekommen wir wie auch alle anderen am Strand Fisch von ihm geschenkt.
    Tolle Bekanntschaft und toller Ort.
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  • Fischen statt Wale beobachten

    11–14 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 21 °C

    Im Puerto Adolfo Lopez Mateos gibt es eigentlich nicht besonders viel zu sehen, jedoch ist der Ort für seine Waltouren bekannt. Als wir dort jedoch ankommen sind kaum Büros offen, da wir anscheinend noch zu früh für Walsichtungen sind. Da man zudem pro Boot zahlt und nicht pro Person und keine anderen Touristen da sind, war das ganze viel zu kostspielig für uns.
    Aufgrund meiner Googlesuche landen wir dann ein wenig Nördlich auf einem alten Firmenareal der Rofomex in der Mangrovenlanschaft.
    Die Mine baute einige Jahre mit Schwimmbaggern Phosphat ab und übrig bleibt ein Kanal und die ganzen Liegenschaften und Pontons, die trotz Schliessung der Mine noch heute vor Ort sind.
    Meine Vermutung dass es hier gut Fisch hat, hat sich schnell bestätigt und wir füllen in zwei Tagen unsere Tupper wieder auf. Lea hatte dabei einen Lauf und Fischte sogar zwei Heilbutte raus!
    Neben dem tollen Fischererlebnis konnten wir noch ein unglaubliches Naturschauspiel aus Vögeln und Delfinen beobachten.
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  • Walglück

    17–18 janv. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 21 °C

    Dank der Lea haben wir herausgefunden, dass die Waltouren von La Paz nach Puerto Chale gehen. Wir wollten einfach mal unser Glück versuchen und schauen gehen wie viel eine Waltour hier kosten würde und wollen uns erkunden, ob denn überhaupt schon welche da sind.
    Da alles stimmt, gehen wir am nächsten Tag mit einer deutschen Familie (grow.family.life), welche ebenfalls am reisen ist auf eine Tour.
    Zu dieser Jahreszeit sind noch nicht viele Wale hier und trotzdem hatten wir Glück und sahen einige Grauwale aus nächster Nähe!
    Was für ein Erlebnis!
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  • Todos Santos

    21–24 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 23 °C

    Mit einigen Zwischenstopps und Erledigungen gings dann über La Paz nach Todos Santos. Todos Santos ist eine kleine Touristenstadt die ihren eigenen Charme hat.
    Wir besichtigen neben dem Ort noch einige Strände, lassen Schildkröten aus einer Ausbrütstation frei und laufen bei wunderschönem Wetter über einen Küstenwanderweg zum old port, bei dem früher das Zuckerrohr verschifft wurde.En savoir plus

  • Walbeobachtung und unerwartetes Treffen

    27–29 janv. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einem Zwischenstopp im Surferort Los Cerritos bei dem wir uns auf dem Campingplatz leider veralgtes Wasser eingefüllt haben, trafen wir am Jimi beach auf ganz viele weitere (hauptsächlich deutsche) reisende mit Camper.
    Wir genossen gemeinsame Abende und unternehmen eine Wanderung an den nächsten Strand.
    Wir können dort ein Spektakel beobachten wie Wale direkt am Strand sind um den Sand nach Nahrung zu durchwühlen. Mit der Kamera konnten wir einige Bilder davon machen, jedoch konnten wir unsere kleine alte Drohne wegen dem starken Wind nicht fliegen lassen. Wenn ihr Instagram habt könnt ihr z.B. bei homeiswherethesunis einige tolle Fotos und Videos der Vogelperspektive anschauen.
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  • Cabo San Lucas

    30 janv.–1 févr. 2025, Mexique ⋅ ☁️ 21 °C

    Cabo San Lucas ist eine sehr touristische Stadt. Sie wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angefahren und viele pensionierte Amerikaner leben hier oder verbringen den Winter in der Wärme von Cabo.
    Da wir wieder Mal ein wenig Nachtleben erleben wollen parken wir auf einem bewachten Parkplatz bei der Marina. Das Nachtleben war vor allem durch sehr sehr laute Musik geprägt ;).
    Am Folgetag gingen wir auf eine kleine Schiffstour um das Wahrzeichen von Cabo und einige Strände zu erkunden. Der noch betrunkene Kapitän der sich Jacks Borrow nannte war eher gewöhnungsbedürftig aber trotz den vielen Schiffen rund um Cabo waren die Felsformationen und Strände ziemlich schön.
    Cabo war uns persönlich zu überlaufen, jedoch war solch ein Ort auch wieder mal besuchenswert.
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  • Cabo Pulmo

    31 janv.–2 févr. 2025, Mexique ⋅ 🌬 21 °C

    Auf dem Weg nach Cabo Pulmo einem Meeresschutzgebiet besuchten wir noch San José del Cabo ein Künstlerstädtchen.
    Genau am Rande des Meeresschutzgebietes vor Cabo Pulmo schlugen wir wie viele andere Camper unser Lager am Strand auf. In den nächsten Tagen erkundeten wir einen Teil des Gebietes mit dem Standuppaddel und Schnorchel. Tatsächlich konnten wir zahlreiche wunderschöne Fische bestaunen wie zum Beispiel einige Papageienfische. Das Highlight war jedoch ein Fels der von einer Seelöwenkolonie bewohnt wird. Tatsächlich konnte Lea sogar mit meiner uralten Gopro einige Aufnahmen der neugierigen Meeresbewohnern machen.En savoir plus

  • La Paz

    4–11 févr. 2025, Mexique ⋅ 🌙 17 °C

    Schon länger hatten wir das Problem, dass ein Gehäuse unseres Wasserfilters immer wieder undicht wird. Schlussendlich habe ich herausgefunden, dass das Gewinde dem Druck nicht mehr standhält und nach einigen Rüttelstrecken am Gewinde überspringt. Dies kann ich leider nicht sinnvoll und nachhaltig reparieren und wir müssen das Teil ersetzen. In La Paz mieten wir ein Airbnb für die nächsten Tage, damit wir noch einiges erledigen können und den Wartungsstau welcher in den letzten zwei Monaten angefallen ist nachzuarbeiten.
    Tatsächlich finde ich neue Filtergehäuse und ersetze gleich beide. Zudem können wir unser Starlink mini, welches uns Lea aus der Schweiz mitgenommen hat endlich definitiv auf dem Dach auf 12V montieren.
    Wir schrubben und arbeiten auf Hochtouren am Schlumpf um alles wieder instand zu stellen.
    Natürlich gehört neben dem ganzen Abarbeiten auch ein wenig La Paz anschauen und geniessen dazu. Lea hat sich für die Zeit ein Auto gemietet um noch einige Sachen um La Paz anzuschauen während wir am Schlumpf arbeiten.
    Und irgendwie kommts wie immer anders als geplant und da steht auf einmal .... vor der Tür.
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  • Was machen wir jetzt nur???

    6–7 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 25 °C

    Eigentlich sollte neben dem ganzen Abarbeiten am Schlumpf auch mal wieder ein wenig Zeit zum Entspannen und verarbeiten der vielen Eindrücke bleiben.
    Doch wie es bei uns so ist kommt immer alles anders...
    Am Morgen beim Frühstück zubereiten jaulte es auf einmal kräftig auf dem Balkon. Als wir mal nach draussen gingen sehen wir, dass ein junger Welpe sich zu uns auf den Balkon gequetscht hatte. Er wollte uns nicht mehr von der Seite weichen und nach einer Erstversorgung schauten wir mal in der Nachbarschaft, ob jemand womöglich weiss, wem das Tier gehören könnte.
    Leider wurden wir nicht fündig und die Putzfrau im Wohnkomplex hatte auch schon entdeckt, dass jetzt ein Hund bei uns ist, obwohl in den Airbnb Richtlinien von unserem Mietobjekt klar steht, dass Tiere verboten sind...
    Lea zieht los und holt bei einer Amerikanerin die hier ein Hundegeschäft hat Hundefutter, Entwurmungs Tablette und ein Gestältli. währenddessen entferne ich dem nun getauften Hund "Taco" ca. 40 Zecken, damit wir ihn über Nacht drinnen haben können.
    Wir suchen in diversen lokalen Facebookgruppen nach den Besitzern oder jemandem der den Hund adoptieren möchte. Leider müssen wir erfahren (Auch von anderen Reisenden), dass dieses Szenario öfters bei ausländischen Touristen vorkommt und lokale Bevölkerung Welpen deponieren, da sie nicht wissen wohin damit. Hier hat jeder auch schon einige Hunde zu Hause und die Tierheime welche ich anfragen sind alle überfüllt und lehnen uns ab. Ja und was machen wir jetzt?
    Einfach wieder aussetzen zu den vielen anderen Strassenhunden?
    Adoptieren und ab jetzt mit Hund Reisen?
    Viele Fragen und zum Glück können uns Ufbruchstimmig (Schweizer Tierärzte welche selbst die Panamericana mit Hund befahren haben) so ziemlich alle Fragen beantworten. Danke euch an diesem Punkt von ganzem Herzen.
    Lea hat online in Todos Santos ein Tierschutzprojekt von einer amerikanerin gefunden und sie würde den Welpen aufnehmen. Sie versorgt Hunde Tierärztlich und vermittelt diese mithilfe anderer Organisationen nach Kanada oder in die Usa. Neben dem ganzen Tierschützerischen Aspekt, hilft sie der lokalen Bevölkerung mit Aufklärung über Tierhaltung und finanzierte Tierarztbesuche. Zu guter Letzt besucht sie auch Schulen um dort Aufklärungsarbeit zu betreiben um nachhaltig was bei der kommenden lokalen Bevölkerung zu bewirken.
    Das klingt für uns nach einem vernünftigen Platz für Taco und wir nehmen die über 180km Wegstrecke auf uns um diesem jungen Welpen eine neue Chance im Leben zu ermöglichen.
    Der Abschied fällt uns nicht leicht und ist eine Achterbahn der Emotionen für uns. Wie fest und schnell ein solch kleines Geschöpf einem ans Herz wachsen kann hatten wir unterschätzt. Mehrmalig haben wir uns überlegt trotzdem nochmals zurückzufahren und Taco abzuholen, jedoch hat die Vernunft dieses Mal vor dem Herzen entschieden.

    Hier möchten wir nochmals herzlich Chanelle danken der Gründerin von Rescate Todos Santos welche Taco jetzt in ihrer Obhut hat. Dank Menschen wie ihr kann den tausenden Strassenhunden in Mexiko Stück für Stück geholfen werden, damit das Problem sich hoffentlich eines Tages auflösen kann. Das Ganze wird hier in Mexiko nur durch Spendengelder finanziert.
    Falls jemand auch nur einen kleinen Geldbetrag spenden möchte kann er dies über die Homepage www.rescatetodossantos.com machen und so noch weiteren Hunden wie Taco helfen.

    Danke!
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  • Walhai

    9 février 2025, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C

    Eines der Gründe warum ich unbedingt nach Baja in Mexiko wollte waren Wale. Ein persönlicher Traum war mit Walhaien schwimmen zu gehen, jedoch sagten uns die Touranbieter in La Paz, dass es momentan zu wenig Walhaie vor Ort hat und sie deshalb keine Touren anbieten.
    Tja das ist halt Natur aber genervt hat es mich natürlich trotzdem.
    Nach getaner Arbeit am Schlumpf entschieden wir spontan auf eigene Faust zu den Dünen ausserhalb von La Paz zu fahren und womöglich mit Standuppaddel und Schnorchel loszuziehen um eines der Tiere aufzuspüren.
    Als wir jedoch an diesem riesigen Sandstrand stehen fragen wir uns wie wir überhaupt eine Chance haben können bei einem derart riesigen Gebiet...
    Walhaie schwimmen relativ schnell und einiges an Wind hatte es auch noch.
    Ich beschliesse trotz dem Wind meine alte Drohne steigen zu lassen und mit dem Risiko sie zu verlieren auf die Suche in der Luft zu gehen.
    Nach einigen Flugminuten war es dann plötzlich soweit und wir hatten einen Walhai im Bild. Unglaublich dieses wunderschöne Wesen aus der Luft bestaunen zu können.!
    Ohne Drohne hätten wir das Tier wohl nie gefunden.
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  • Playa Balandra

    11 février 2025, Mexique ⋅ ☀️ 25 °C

    Einige Tage vor der Überfahrt ans Festland besuchten wir noch die bekannte Playa de Balandra und machten eine wunderschöne kleine Wanderung auf Aussichtspunkte auf den Strand. Die wunderschönen Fraben sprechen für die Bekanntheit des Ortes.En savoir plus

  • Überfahrt und Abschied

    12–13 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute mussten wir uns nach zwei gemeinsamen Monaten reisen mit Lea (Meine Schwester) auf der Baja verabschieden. Gemeinsam haben wir viele wunderschöne Orte entdeckt und spektakuläre Natur erlebt.
    Wir danken dir für die gemeinsame Zeit und wünschen dir alles gute auf deinen kommenden Reisen.

    Für uns ging es bereits um 13:00 Uhr an den Hafen. So wurde es uns vom Fährunternehmen gesagt. Gemeinsam mit einigen anderen Campern und Lastwagenchauffeuren warteten wir bis am späten Nachmittag bevor wir endlich auf die Frachtfähre fahren durften.
    Da ich alles ausser Seetauglich bin habe ich mir schon vorgängig Reisetabletten reingeknallt aber wir hatten Glück und das Meer war sehr ruhig und wir verlassen erst bei Sonnenuntergang den Hafen.
    Nach einem kurzen Abendessen in der Bordkantine ging es für uns schon langsam Richtung Bett. Unser Bett war aber nicht eine Kajüte sondern unser Camper. Da es sich um eine Frachtfähre handelt gibt es nur Sitze oder man darf im eigenen Camper/Lastwagen schlafen.
    Wir hatten natürlich wieder Mal das Glück direkt neben einem Ziegentransporter platziert zu sein. Die armen Tiere waren 16h mit uns auf der Fähre eingesperrt in ihren Transporter und mähten/schrien ununterbrochen. Trotz der Beschallung konnten wir gut schlafen und das Ziegengemäcker erinnerte uns an den Geissenstall in der Schweiz bei dem wir ein Rebhaus mieten. Wir träumen also von der schönen Schweiz und Alpfestern im Räbhüsli ;).
    Wir waren früh Wach und konnten auf der Anfahrt Richtung Festland unglaubliches Naturspektakel beobachten. Rund um das Schiff springen Buckelwale in die Luft, zahlreiche Grauwale ziehen umher und tatsächlich können wir sogar eine Schildkröte sichten. Als das Frühstück eröffnet wird gehen wir in die Kantine und essen ein typisches Frühstück.
    Um ca. 10:30 Uhr sind wir dann in Mazatlan am Festland von der Fähre gefahren.
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  • Mazatlan/ Mexiko-Festland

    13–14 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 31 °C

    Endlich haben wir es geschafft und sind auf dem Festland angekommen!
    Mazatlán gehört zur Region Sinaloa, die wegen der hohen Kriminalität als gefährlich gilt. Ein Mitarbeiter der Marine versicherte uns jedoch, dass touristische Orte problemlos besucht werden können. Also beschlossen wir, durch die Altstadt bis zur Uferpromenade zu spazieren. Schon von der Fähre aus konnten wir sehen, wie grün das Festland ist. Auch die kleinen Gassen waren mit Pflanzen geschmückt, und immer wieder stießen wir auf bunte Häuser, die das Stadtbild lebendig und fröhlich wirken ließen.

    Nach ein paar leckeren Tacos setzten wir unseren Weg entlang der Küste fort. Mazatlán ist die zweitgrößte Stadt der Region Sinaloa und eines der bedeutendsten Strandtourismusziele an der Pazifikküste Mexikos. Bevor wir zu unserem Stellplatz fuhren, machten wir noch einen Abstecher, um unsere Gasflasche aufzufüllen. Unser Stellplatz lag hinter ausgedehnten Agrarfeldern, direkt an einem ruhigen Strand. Wir genossen die frische Brise, denn die Temperaturen auf dem Festland waren deutlich gestiegen.
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  • Die schwimmende Stadt

    14–15 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 27 °C

    Von anderen Reisenden hatten wir auf Instagram von einer schwimmenden Stadt und Krokodilen gehört – das machte uns neugierig! Beides lag auf unserem Weg. Zunächst führte uns eine lange Schotterpiste zu einem Parkplatz. Von dort aus nahmen wir ein Boot, das uns durch dichte Mangroven nach Mexcaltitán de Umbre brachte.

    Dieses kleine Fischerdorf liegt auf einer Laguneninsel und beherbergt rund 800 Einwohner. Die lokale Wirtschaft basiert hauptsächlich auf der Krabbenfischerei, aber auch der Tourismus spielt eine Rolle. Die fünfminütige Bootsfahrt kostete pro Strecke 9 Franken und wurde pro Boot abgerechnet. Wir entschieden uns, durch die engen Gassen zu schlendern und den Sonnenuntergang vom Hafen aus zu beobachten. Anschließend kehrten wir zum Parkplatz zurück, wo wir die Nacht verbrachten.
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  • Krokodile und Wanderung zum Wasserfall

    15–16 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 27 °C

    Am nächsten Tag standen der Besuch der Krokodile und eine Wanderung zu einem Wasserfall auf dem Programm. Der Weg führte uns durch dichten Dschungel, und wir genossen die atemberaubende Aussicht. Die Krokodile konnten wir von einer abgesicherten Plattform aus beobachten. Die Einheimischen schützen die Krokodiele, indem sie ein Schutzgebiet für sie einrichteten. Mir (Bigna) war das ganz recht, diesen beeindruckenden Tiere mit ihren messerscharfen Zähnen wollte ich nicht zu nahe kommen. Dennoch war es faszinierend, sie in freier Wildbahn zu sehen.

    Danach machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall. Der schmale Pfad führte uns bergab, doch bereits von oben konnten wir das Wasser in die Tiefe stürzen sehen. Von weitem beobachteten wir eine Gruppe, die sich am Wasserfall abseilte – ein echtes Abenteuer!

    Unten angekommen, freuten wir uns auf eine kleine Stärkung, ein kühles Bier und eine Erfrischung im Becken des Wasserfalls.
    Doch dann passierte es: Unsere Drohne stürzte ab. Beim Versuch, den Wasserfall aus der Luft aufzunehmen, brach plötzlich das Signal ab, und die Drohne verschwand spurlos. Wir suchten sie noch lange, aber inmitten des dichten Gestrüpps und der hohen Bäume blieb sie unauffindbar. Es war bitter, das zu akzeptieren, denn so ein Gerät ist eine kostspielige Investition.
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  • Karibikfeeling an der Pazifikküste

    16–18 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 33 °C

    Auf der App "iOverlander", die wir zur Stellplatzsuche nutzen, entdeckten wir einen Traumstrand unter Palmen. Die Anfahrt führte erneut über eine lange Schotterpiste, doch als wir schließlich durch die Palmen dem Strand entgegenrollten, kam sofort Urlaubsfeeling auf.

    Wir mussten einen geeigneten Platz finden – nicht zu nah an den Palmen, damit keine Kokosnuss auf uns herabfiel, aber auch nicht zu tief im weichen Sand, um nicht stecken zu bleiben. Unsere Hängematte spannten wir zwischen zwei Palmen auf. Leider hielt die erste Montage nicht, und wir landeten unsanft auf dem Boden – unsere Steißbeine schmerzten ordentlich!

    Später ging Dave an der Flussmündung zum Meer fischen. Als es dunkel wurde, machte ich mich auf die Suche nach ihm. Zum Glück kam er mir bereits entgegen – da war ich erleichtert. Er erzählte mir von seinem Kampf mit einem Rochen und einem Katzenwels. Den Rochen konnte er problemlos freilassen, doch der Wels wehrte sich so heftig, dass er Dave seinen Stachel in den Finger rammte. Es tat höllisch weh, aber nach zwei Tagen war die Schwellung zum Glück verschwunden.

    Am nächsten Morgen begleitete ich Dave beim Fischen. Es war gar nicht so einfach und erforderte viel Geduld. Viele kleine Fische ließen wir wieder frei. Gegen Mittag zogen wir uns zurück, da die Sonne unerbittlich auf uns niederbrannte. Am späteren Nachmittag versuchte Dave erneut sein Glück – und tatsächlich: Abends gab es knusprigen, frisch gefangenen Fisch!

    Wir entschieden uns, unseren Camper "Schlumpf" umzuparken, da unser Starlink-Internet unter den Palmen nicht gut funktionierte. Leider war das ein Fehler. Am Morgen, als wir losfahren wollten, passierte es: Schlumpf sank bis fast auf die Achse in den Sand ein.

    Es half nichts – Schaufel raus, Sandboards drunter, und mit genug Schwung schaffte es Dave schließlich, uns aus der misslichen Lage zu befreien.
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  • Partystimmung in Chacala

    18–19 févr. 2025, Mexique ⋅ ☀️ 25 °C

    Auf dem Weg nach Chacala befüllten wir mühselig mit Kanister unseren Wassertank in einer engen Gasse. Die Einheimischen hatten einen Höllenspass uns beim mühseligen Befüllen zuzuschauen. Die Wasserverkäuferin der Filteranlage hatte dann wohl Mitleid mit uns und wir mussten fast nichts fürs Wasser bezahlen.

    In Chacala mussten wir den Schlumpf durch enge Gassen manövrieren um an den Parkplatz im kleinen Hafen parken zu können. Tropisch und heiss schlug es uns entgegen, als wir aus dem Auto ausstiegen. Am Hafen konnte ich viele Fische im Wasser beobachten und natürlich konnte ich es nicht aushalten und musste einen Angelversuch starten, der leider erfolglos blieb...
    Tja kein Fisch gefangen bedeutet, dass wir uns zu den feiernden Einheimischen ins Strandrestaurant setzen um dort Fisch zu essen. Die Einheimischen waren wie immer hier in Mexiko in Feststimmung und feierten feuchtfröhlich bis in die Nacht. Wir beschlossen irgendwann uns zurückzuziehen um bei lauter Musik so langsam einzuschlafen.
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