• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Ett äventyr utan slut av Bigna und & David Läs mer
  • Kein Weiterkommen Richtung Traumstrand

    19–20 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Um weiterzuziehen müssen wir entweder einen grossen Umweg wieder zurück über die Hauptstrasse nehmen oder wir nehmen eine kleine Strasse die über den Berg an einem Vulkan vorbei weiterführt.
    Wie ihr uns kennt entscheiden wir uns natürlich für die Dschungelstrasse. Langsam schlängeln wir uns die Kiesstrasse den Berg hoch durch wunderschönes Waldgebiet.
    Doch plötzlich steht da ein riesiges Tor welches durch einen mit schusssicheren Weste und Gewehr gesicherten Wächter bewacht wird. Leicht nervös lasse ich die Scheibe runter und versuche dem Wachen zu erklären, dass ich über den Berg zur Playa Las Cuevas fahren möchte. Der Wache ist freundlich jedoch bestimmt und gibt uns deutlich zu verstehen, dass das Areal Privat ist und wir umdrehen müssen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und verschwinden lieber schnell wieder.
    Wir fahren also den Weg über die Hauptstrasse nach Los Ayala einer ziemlich touristischen Gegend. Bootstouren in der Umgebung kosten meist hunderte Dollar und wir müssen mal wieder auf die Low Budget Variante umsteigen.
    Das bedeutet konkret wir Parken das Auto und laufen eine Dschungelwanderung bis zum Playa del Toro. Trotz der hohen Luftfeuchtigkeit und der knallharten Mittagssonne laufen wir den wunderschönen Pfad und nach dem ersten Strand hat es auch kaum noch Touristen unterwegs. Schweissgebadet erreichen wir nach einem Aussichtspunkt den Tropenstrand Del Toro und geniessen eine Abkühlung im Meer.
    Nach dem Rückweg entscheiden wir uns noch den ganzen Weg bis nach Sayulita einem bekannten Surferort zu fahren, damit wir irgendwie einen Platz für die Nacht in dieser Touristischen Gegend finden können. Wie einfach das Wird oder eben auch nicht werden wir ja noch sehen ;).
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  • Sayulita Traumort oder Absteige?

    20–23 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Sayulita als Surferort hatten wir von Sabrina und Johann empfohlen bekommen. Sie hatten bereits erwähnt, dass der Ort seinen Charme hat, jedoch die Campersituation erschwert ist. Wir haben deshalb vorgängig geschaut ob es nicht einen Campingplatz gibt auf den wir gehen können, damit wir den Schlafplatzstress umgehen können. Leider gibt es keine schlaue Lösung, da der einzige RV-Platz unglaublich teuer ist.
    Wir beschliessen einfach mal in den Ort zu fahren und einen Schlafplatz irgendwo in einer abgelegenen Strasse zu suchen.
    Doch wie immer hatte das Navi etwas anderes für uns im Sinn. Es wollte mich mitten durch den Markt führen. Mit bereits Schweissperlen auf der Stirn bog ich verzweifelt in Richtung Zentrum ab, damit ich nicht durch den engen Markt voller Menschen fahren muss. Doch jetzt fuhr ich durch ebenso enge Gassen mitten durchs Zentrum, welches ebenfalls voller Menschen war. Teilweise musste ich nur Zentimeter entfernt von Restaurantstühlen manövrieren und mein Schweissaustritt vergrösserte sich im Sekundentakt.
    Fluchend und patschnass schaffte ich es schlussendlich durch die Einbahnstrassen einen Weg zurück aus dem Zentrum zu finden.
    Nach kurzer Nervenpause ging ich ins Kartenstudium und suchte mir einen Weg raus der um den Markt und am Zentrum vorbei führen sollte.
    Tatsächlich schafften wir es durch hintere Gassen an die Meerensfront zu gelangen und fanden einen Ort zwischen Airbnbs, auf dem wir potentiell übernachten könnten. Ob so ein Ort Top oder flop wird wissen wir natürlich nie im Vorherein, jedoch waren wir zuversichtlich, dass wir hier niemanden stören würden.
    Wir stürzten uns also ins Nachtleben zwischen Surfern und Backpackern und feiern in die Nacht. Am Nächsten Tag versuchten wir uns in den Wellen und am Abend gings wieder ins Nachtleben.

    Und was war Sayulita den nun für uns ein Traumort oder eine Absteige?
    Solche Orte haben für uns immer einen gewissen Feriencharme. Als Reisender mit Auto sind solche Orte aber auch immer ein kleiner Alptraum. Wir würden wieder nach Sayulita kommen, da das Surferflair hier einfach toll ist. Lustig war auch, dass die Menschen rund um unseren Camport uns freundlich als die crazy Schweizer Surfer kannten, welche mitten auf der Strasse Campen ;).
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  • Glamouröser Stellplatz

    22–23 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Oft sieht man im Internet oder im Reisekatalog nur die schönen Seiten des Reisens oder Vanlife. Nach all den Jahren mit denen wir jetzt schon im Camper Ferien und Reisen bestreiten kann man uns jedenfalls nichts mehr vormachen.
    Oft wird nicht gezeigt wie man wie wir heute mühselig einen Wäschesalon in Puerto Vallarta aufsucht um seine total verschwitzten und stinkenden Klamotten zu waschen. Wenn sie danach wie fast immer auch noch schlecht gewaschen wieder verstaut werden wird kaum erwähnt werden.
    An der touristischen Küste von Puerto Vallarta bis nach Bocca de Tomatlan ist kaum ein Stellplatz für die Übernachtung zu finden und Campingplätze gibt es auch nicht. So kommt es, dass man dann meist eher spät, völlig verzweifelt nach einem Übernachtungsplatz vor der Dunkelheit sucht und entweder am Strassenrand, auf dem Parkplatz oder zwischen den Müllbergen landet. Letzteres war heute leider wieder mal der Fall und trotz dem Abfall waren die umliegenden Berge die mit wildem Dschungel bewachsen sind ein schöner Anblick.
    Tja auch das ist unsere Realität des Reisens, obwohl wir oft schöne Stellplätze finden und unser Alltag zum Glück nicht nur aus Wäsche "waschen" besteht ;).
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  • Auf der Suche nach der Einsamkeit

    22–23 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Die meisten Reisenden zeihen spätestens auf Höhe Puerto Vallarta Richtung Landesinnere und um genauer zu sein nach Tequila.
    Bis jetzt war die Küste des Festlands ziemlich touristisch und wir sehnten uns ein wenig nach der Einsamkeit die wir auf der Baja vorgefunden hatten. Doch wie so oft gibt es auch an den touristischen Orten irgendwo diese Einsamen verlassenen Ort nur finden muss man sie.
    Nach meinem Kartenstudium vermutete ich die einsameren Orte auf der nächsten Strecke der Küste entlang Richtung Süden und im Landesinneren.

    Wir fuhren deshalb über eine Passstrasse die vom Meeresspiegel auf ca. 800 Höhenmeter führte. Ganz schön anstrengend für den Schlumpf.
    Nach der Bergstrasse fuhren wir wieder runter ans Meer und eine Schotterstrasse führte uns direkt an einen verlassenen Strand.
    Wir positionierten uns auf einem kleinen Felskapp und zelebrierten die Einsamkeit mit Grillieren und Sonnenuntergang bestaunen.
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  • Schnorcheln zwischen den Korallen

    23–25 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein kleines Meeresschutzgebiet an der Playa Tenacatita versprach gute Schnorchelbedingungen und dazu noch einen guten Stellplatz.
    Die Korallenriffe und tausende Fische überzeugten tatsächlich! Wirklich extrem schöne Bedingungen trotz rauer See.
    Im Schutzgebiet durfte (und möchte) ich natürlich nicht Angeln, jedoch war das angeln am langen Sandstrand danach erlaubt. Trotz relativ hohen Wellen versuchte ich unermüdlich mit einem Blinker (Auf Schweizerdeutsch Spiegeli oder Löffeli) in der Brandung zu Angeln. Ich sah die teilweise grossen Raubfische sogar in der Brandung jagen nur irgendwie schaffte ich es eifach nicht einen der Räuber zu überzeugen.
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  • Ab ins Landesinnere

    25–26 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Unser nächstes Ziel war es die Sierras de Quilla zu besuchen. Dafür mussten wir so einige Passstrassen von Meereshöhe bis auf ca. 2500 Höhenmeter fahren. Natürlich machen wir uns da immer Gedanken um den Schlumpf und ob er die auferlegten Strapazen mitmachen wird.
    Das doofe daran ist natürlich, dass man im Vorherein nie weiss was kommt und genau das macht das Ganze zum Abenteuer.
    Wir Quälen den Schlumpf also unerbittlich über atemberaubende Bergstrecken, die mit Dschungel bewachsen sind und ziehen vorbei an den ersten Agavefeldern bis nach La Huerta. Hier kaufen wir ein und trinken einen Kaffee. Beim tanken bemerken wir, dass wir ziemlich viel Benzin verbraucht haben. Wir sind es uns ja gewohnt, dass der Schlumpf für zwei trinkt aber dieses Mal scheint es uns doch ein wenig sehr viel zu sein.
    Wir werden es in kommender Zeit mal beobachten...
    Weiter gehts bis vor Tecolotan an einen See. Was für ein strenger Fahrtag auf teilweise unerbittlich zerlöcherten Strassen. Nicht erstaunlich, dass ich schnell in einen tiefen Schlaf falle.
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  • Sierra de Quila

    26–27 feb. 2025, Mexico ⋅ 🌙 21 °C

    Nach Tecolotlàn ging es über eine Packsteinstrasse hoch herauf in den Berg. Unterwegs bemerkten wir, dass Schlumpf kaum Kraft hatte um den Berg hochzukriechen...
    Irgendwie schafften wir es bis zum Ausgangspunkt einer Wanderung an einen wunderschönen Wasserfall. Wir starteten voller Elan in die Wanderung, mussten jedoch schnell merken, dass der Wanderweg kaum mehr vorhanden war. Wir verirrten uns im Dickicht des Waldes, treffen einen Nasenbär und schafften es irgendwie wieder zurück auf die Strasse. Es wirkt als wäre hier schon lange nichts mehr instandgehalten worden und tatsächlich treffen wir im Park keine einzige andere Menschenseele an.
    Auf dem Weg über eine Schotterstrasse ins Camp "La Cienega" kommt Schlumpf kaum mehr voran und ich fahre schlussendlich in der Untersetzung den Berg hoch. Irgendwas stimmt da nicht...
    Wir geniessen den Abend ganz alleine im Top Campingplatz sogar mit Toilettenhaus und Grillunterstand und das Beste daran ist, dass das Ganze auch noch kostenlos ist! Wie kann dieser Ort so untouristisch sein?
    Am Folgetag besteigen wir noch den El Huehuenton der mit seinen 2560 Höhenmeter über die Sierra hinausragt und so einen atemberaubenden 360 Grad Blick über das Umfeld ergibt.
    Der Abstecher in die Sierra de Quila gehört definitiv zu den Highlights von Mexiko bis jetzt!
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  • Piedras Bola

    27–28 feb. 2025, Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Per Zufall hatte ich vor einigen Tagen die Piedras Bola ein kleines Naturschutzgebiet auf Google Maps entdeckt.
    Bei den Steinkugeln handelt es sich um perfekt runde Naturkugeln die entweder im Wald herumliegen oder auf erodierten Pfeilern Stehen. Das ganze wurde Natürlich über Jahrmillionen durch die Natur geformt.
    Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen und stürzten uns nach einer mühseligen Passfahrt mit dem schlappen Schlumpf in eine Offroadstrecke.
    Der Kiesweg war nicht allzu schlimm, jedoch ein wenig zugewachsen. Wir stiessen auf alte Ziplines, Hängebrücken und schlussendlich auf eine Ruine die wohl mal eine Art Visiterzentrum war. Auch hier scheint das mit dem Tourismus nicht so geklappt zu haben und wir haben den Ort für uns alleine.
    Wir wollen einen Aussichtspunkt erwandern, der durch einen alten Wegweiser Signalisiert wird. Nach einigen Stunden kehren wir auch hier verzweifelt wieder um, da wir weder den richtigen Weg noch den Aussichtspunkt gefunden haben.
    Zum Glück finden wir dann die Piedras Bola. Beeindruckend, was die Natur hier erschaffen hat!
    Da es schon spät ist als wir zurückkommen entscheiden wir uns hinter der Ruine des wahrscheinlich mal Visitercenter zu übernachten.
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  • Überraschung in Tequila

    28 feb.–3 mars 2025, Mexico ⋅ 🌙 22 °C

    Bei einem Mexiko Urlaub darf ein Besuch in der Stadt des Tequila natürlich nicht fehlen!
    Vor der Stadtbesichtigung besuchen wir jedoch den Autozone um einen neuen Luftfilter und einen Reiniger für den Luftmassenmesser (Sensor in der Luftansaugung eines Autos) zu kaufen.

    Tequila ist ein kleines aber wirklich schönes Städtchen. Hier lebt und bebt alles für den Tequila der hier in der Umgebung angebaut und verarbeitet wird.
    Wie fast alle Camper die hier unterwegs sind gehen wir ein wenig ausserhalb auf den Campingplatz von José der hier seinen Tequila "Puntual" herstellt. Er hat geschickt erkannt, dass es kaum Campingmöglichkeiten im Ort gibt und bietet deshalb Camping mit Tequilatour gleich bei ihm in der Destillerie an. Natürlich wollen wir uns dies nicht entgehen lassen!
    José ist ein wirklich kleiner Hersteller hier vor Ort. Während er eine Flasche destilliert stellen die grösseren Hersteller 10000 Flaschen her! Das sind Millionen Liter im Jahr.
    José hat noch Bezug zu seinem Produkt und man merkt, dass er mit Leidenschaft dahinter steht. Er zeigt uns seine Agavenfelder und erklärt uns alles vom Pflanzen bis zum Endprodukt.
    Wusstet ihr, dass eine Agave 10 Jahre wachsen muss, bevor sie geerntet werden kann?
    Bei der Verköstigung mit gladwedid.chapter3 kamen wir in den Genuss eines einzigartigen Produkts und hatten natürlich ziemlich viel Spass ;).
    Nach der Tour gesellten wir uns noch zu Silvan und Nicole welche wir zuletzt in Kanada getroffen hatten und trinken dieses Mal statt Mapelwhiskey Mezcal zusammen. Erst spät ging es für uns dann ins Bett.

    Doch was war die Überraschung welche im Titel so prägnant erwähnt wird?
    Die hatte ich leider in der Nacht. Plötzlich wurde ich aus dem Schlaf gerissen und mir war wirklich sehr sehr übel. Schlussendlich rannte ich alle 20 Minuten aufs Klo und musste mich auf zwei Arten erleichtern...
    Aber warum jetzt die starke Reaktion meines Körpers?
    Da war doch dieser kleine Tacostand auf dem Markt und die Neugierde einen Innereientaco zu probieren hatte gesiegt, was auch erklären würde warum Bigna verschont blieb.
    Schlussendlich benötigte ich einen ganzen Tag bis ich meine Notfallmedikamente genügend lange in mir halten konnte, damit sie wirken. Ab dem Zeitpunkt konnte ich meinem völlig dehydriertem Körper endlich wieder Flüssigkeit zuführen. Nach schlussendlich drei Tagen hatte ich das Ganze wieder im Griff und ich konnte meinen geschwächten Körper wieder aufpäppeln. Zum Glück hat mich Bigna mit Schonkost versorgt, damit mein Magendarm so langsam wieder aufbauen kann.
    Ich bin ziemlich froh, dass mir das Ganze nicht irgendwo weit ab vom Schuss passiert ist und ich schon in der Schweiz eine äusserst gute und vollständige Notfallapotheke zusammengestellt habe.
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  • Grossstadt, Polizei und Schlumpfprobleme

    3–5 mars 2025, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach den körperlichen Strapazen der letzten Tagen, fühlte ich mich heute genügend fit um weiterzufahren.
    Wir fuhren nach Guadalajara einer ziemlich grossen Stadt. Wir parkten weit draussen an der Umfahrungsstrasse und nahmen die Metro in die Stadt.
    Die Stadt ist jetzt nicht besonders sehenswert und doch haben wir hier die ersten schönen Kolonialbauten gesichtet. Der quirlige Markt und das gute Glace haben uns besonders gefallen ;).
    Auf dem Weg aus der Stadt Richtung Lago de Chapala war dann plötzlich Blaulicht hinter der Schlumpf. Erst habe ich gar nicht verstanden, dass sie mich anhalten möchten, doch als die Polizistin neben mich hinfuhr und mir ein Zeichen gab war es dann auch für mich klar. Der Polizistin war nur aufgefallen, dass ich kein mexikanisches Nummernschild hatte.
    Wie immer taten wir so als würden wir kein einziges Wort spanisch sprechen oder verstehen und englisch können wir natürlich auch nicht. Bis jetzt hat diese Strategie immer funktioniert und auch dieses Mal war die Polizistin masslos überfordert, als ich ihr einen Haufen Papier in verschiedenen Sprachen in die Hand drückte. Nachdem sie verstanden hatte, dass ich in Mexiko versichert bin, konnten wir weiterfahren.
    Wir platzierten uns weit oberhalb des Sees für die Nacht. In Tequila hatte ich noch den Luftfilter gewechselt und die Sensoren inklusive Ansaugtrakt gereinigt. Leider hat sich unser Problem mit kein Power nicht gelöst.
    Nach intensiver Internetsuche und Beratung bei der Garage Meyer in der Schweiz, versuchte ich nochmals mit dem Auslesegerät Fehler ect. abzurufen. Nur leider gab es keine Fehler und das System schien einigermassen gut zu laufen. Mir wurde von mehreren Quellen empfohlen den Benzinfilter einfach mal zu wechseln. Das Teil ist ja günstig und mal ein Anfang in der Fehlersuche. Spät am Abend nach einem langen Tag kommt mir also nichts besseres in den Sinn als weit oben am abgelegenen Berg den Benzinfilter zu ersetzen. Beim Schlumpf ist die Konstruktion und die Klickverschlüsse der Benzinleitungen an der Filterkartusche wirklich undankbar verbaut.
    Trotz den Lösetools die beim Benzinfilter mitgeliefert wurden konnte ich die eine Benzinleitung einfach nicht abbringen...
    Nach über einer Stunde werkeln lag ich fluchend und verzweifelt unter dem Schlumpf. Wenn ich dies jetzt hier nicht hinbringe, dann gibt es kein wegkommen mehr vom Berg.
    Ich werde also erfinderisch und konstruiere aus einem Stück Kugelschreiber ein Werkzeug um die festsitzende Benzinleitung besser abzukriegen. Und tatsächlich meine Improvisation funktioniert und ich kann den Filter endlich ersetzen.
    Aus dem alten Filter kam schlussendlich richtig viel brauner "Schlamm" raus und offensichtlich bestätigte sich, dass der Filter nicht mehr genügend Benzin durchlassen konnte. Ob wir einfach mal schlechten Benzin getankt haben oder ob es an unserem in Kanada neu verbauten Tank liegt wissen wir noch nicht, doch die Powerproblematik hat sich zumindest momentan in Luft aufgelöst. Puuuuh sind wir froh!
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  • Charly's Rv Park

    5–7 mars 2025, Mexico ⋅ ⛅ 32 °C

    Eigentlich gehen wir ja kaum auf Campingplätze. Für den Campingplatz von Charly, Denise und Alex machen wir wie viele Reisende aber bewusste eine Ausnahme ;).
    Charly ist vor 35 Jahren von der Schweiz nach Mexiko ausgewandert und hat ein Restaurant und Unterkünfte gebaut. Seit einiger Zeit sind Denise und Alex gleich angrenzend für einen Campingplatz der mit dem Restaurant verbunden ist verantwortlich.
    Hierhin konnten wir dank der Hilfe von Denise ein Packet erhalten und im Restaurant konnten wir wieder mal Bratwurst essen! Boah das war ein Gaumenschmaus, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen ;).
    Im Allgemeinen haben die drei hier eine kleine Oase für Overlander gebaut. Alles lädt zum verweilen und entspannen ein und viele Reisende bleiben hier sogar länger und spannen mal vom doch ziemlich strapazierenden Reisealltag aus.
    Wir danken den dreien für die tolle Zeit, spannenden Gesprächen, Hilfe für Probleme und zu guter letzt für den Gaumenschmaus der Küche.
    Wir haben uns wirklich schon am ersten Tag wie Familie gefühlt und wurden auch gleich an den Stammtisch genommen.
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  • Im Käsehimmel Richtung Stellplatz

    7–8 mars 2025 ⋅ ☀️ 28 °C

    Dank dem Tipp vom Charly's Rv Park wurden wir auf "Ques Art" einer lokalen Käserei eines Mexikaners aufmerksam. Der Käser ging nach Europa um dort das lokale Käserwissen zu erlernen. Das Resultat ist beeindruckend und man kann hier vom lokalen Ziegenkäse über Brie bis zum Morbier eine ganze Palette von unterschiedlichen Käsesorten kaufen!
    Wir spüren uns beim Anblick all der guten Käsesorten kaum mehr und kaufen soviel Käse ein, dass er gerade noch so in den Kühlschrank passt ;).
    Die nette Käserin ist irgendwas zwischen Glücklich und schockiert, dass wir soviel Käse einkaufen und schenkt uns vor lauter Freude noch mehr Käse.
    Mittlerweile können wir sagen, dass sich der Grosseinkauf so richtig gelohnt hat, da der Käse einfach unglaublich gut ist!

    Überglücklich über den Käsekauf fahren wir bis vor Guanajuato an einen Stausee. Einzigartig an diesem Stellplatz ist, dass eine Kirche durch den Staudamm geflutet wird und teilweise bei hohem Wasserstand im Wasser steht. Momentan ist es recht trocken, weshalb sie im trockenen steht, jedoch bleibt sich der Ort einzigartig.
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  • Guanajuato eine Farbenpracht

    8–9 mars 2025, Mexico ⋅ 🌬 26 °C

    Die Stadt Guanajuato ist für ihre Farbig angemalten Häuser und die engen Gassen im Hang bekannt. Auf dem Weg in die Stadt rein entscheidet mein Navigationssystem, dass ich die zahlreichen schmalen unterirdischen Tunnels die unter der Stadt verlaufen auch noch besuchen muss. Ich quäle mich also durch die schmalen Tunnels und Gassen und werde irgendwann wieder aus der Stadt gespuckt. Da ich nicht nochmals durch die Stadt zu einem bewachten Parkplatz fahren möchte parken wir mal wieder unbewacht in der Gasse. Nicht optimal aber wir setzen wieder auf unsere (Dreck) Tarnfarbe und gehen davon aus, dass wir nicht auffallen.
    Wir laufen Stundenlange durch die Stadt und besuchen jeden Winkel den wir nur finden können. Irgendwann sind die Füsse wund, da es in der Stadt auch ordentlich auf und ab geht. Wir geniessen diese wunderschöne Stadt in vollen Zügen. Ich lasse hier mal wieder die Bilder für mich sprechen.
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  • Dolores Hidalgo "Viva la revolucion"!

    9 mars 2025, Mexico ⋅ ☀️ 10 °C

    Dolores Hidalgo ist eine unscheinbare kleine Stadt und doch ist sie für Mexiko ein geschichtlich extrem relevanter Ort.
    Hier lebte der Pfarrer und Revolutionär Miguel Hidalgo der am 16 September 1810 den bewaffneten Kampf gegen die spanische Kolonialmacht ausrufet.
    Miguel Hidalgo wurde 1811 hingerichtet.
    Doch die Unabhängigkeitsbewegung war nicht mehr aufzuhalten. Nach Jahren erbitterter Kämpfe anerkannte Spanien 1821 die Souveränität des mexikanischen Staates.

    Miguel Hidalgo gilt als einer der meist verehrten Nationalhelden in Mexiko. Zu seinen Ehren wurde der Ort umgetauft in Dolores Hidalgo. Dazu gibt es nördlich von Mexiko-Stadt einen Bundesstaat Hidalgo, benannt zu seinen Ehren.
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  • San Miguel de Allende

    9–10 mars 2025, Mexico ⋅ 🌙 23 °C

    San Miguel de Allende ist vor allem für seine florierende Kunstszene bekannt. Wir hatten also hohe Erwartungen an die Stadt und wurden leider ein wenig enttäuscht.
    Die Stadt wimmelt nur so von Amerikanern von denen auch viele hier leben. Im Zentrum welches zwar ziemlich hübsch ist, gehört wohl kaum noch ein Laden einem Einheimischen. Wir bemerken sogar, dass einheimische Strassenverkäufer nicht im Kern auf den Gassen verkaufen dürfen und all die Verkäufer stehen auf den Strassen rund um diesen bekannten Stadtkern. Trotz dem gewissen Charme der die Stadt ausstrahlt können wir es nicht unterstützen, dass den Einheimischen das Geschäft von reicheren Ausländern weggenommen wird. Wir essen deshalb ausserhalb vom Stadtkern in einem kleinen Restaurant eines MexikanersLäs mer

  • Monarchfalter Versuch 1

    10–11 mars 2025, Mexico ⋅ ☀️ 18 °C

    In Mexiko gibt es einige Berggebiete in die Jährlich Millionen Monarchfalter hinziehen. Diese fliegen aus Kanada und der Usa wie Zugvögel über mehrere tausende Kilometer bis nach Mexiko.
    Natürlich wollten wir uns dies unbedingt anschauen und fuhren in ein weniger erschlossenes Gebiet in einem grossen Schutzpark für die Schmetterlinge.
    Den Schlumpf quälten wir über ziemlich steile Bergstrassen bis auf ca. 3000 Höhenmeter. Wir übernachteten auf einem wunderbaren Feld im Wald bei Eiseskälte und am Morgen war der Schlumpf tatsächlich eingefroren.
    Wir warteten bis die Sonne raus kommt und machten uns auf eine Wanderung die Steil den Berg hoch ging. Der Wald und die umliegende Natur war atemberaubend. Nur leider sahen wir kaum Schmetterlinge...
    Wir wanderten schlussendlich bis auf die höchste Stelle am Berg und siehe da, hier konnten wir einige der schönen Falter sichten. Viele waren es nicht aber wir waren trotzdem begeistert und die Wanderung hat sich so oder so gelohnt.
    Wir übernachteten nochmals am gleichen Platz und beschlossen am nächsten Tag früh loszufahren, um den bekanntesten Sichtungsort der Monarchfalter in El Rosario zu besichtigen. Gerne würden wir noch die bekannten Unmengen am Falter sehen, ob es jedoch schon zu spät in der Saison ist wissen wir nicht.
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  • El Rosario Monarchfalter Reservat

    11 mars 2025, Mexico ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute gehen wir früh los um die Bergstrecke bis nach El Rosario zu schaffen, bevor der grosse Touristenansturm ins Reservat der Monarchfalter in El Rosario beginnt. Die schmale Bergstrasse von Mineral de Angangueo hoch bis zum Reservat war extrem steil. Schlumpf kam im ersten Gang kaum im Schritttempo hoch. Zum Glück schafften wir es irgendwie hoch und konnten mit wenig anderen Menschen unterwegs in die kleine aber steile Bergwanderung auf über 3000 Höhenmeter starten.
    Hier sahen wir schon von beginn an viele Schmetterlinge.
    Als wir aber ganz Oben am Ende des Weges zum eigentlichen bekannten Reservat kamen waren wir von tausenden von Monarchfaltern umgeben. Es gehört wohl zu den magischsten Naturerlebnissen die wir in dieser Reise und unserem Leben erleben durften!

    Zum Monarchfalter:
    Der Monarchfalter ist ein besonderer Schmetterling, weil er wie Zugvögel wandert. Von Mexiko fliegt er über drei Generationen hoch bis in den Norden der Usa und Kanada. Die vierte Generation fliegt dann von Kanada/Usa in einem Zug bis nach Mexiko in genau diese Reservatzone.
    Wie die Tiere über Generationen weitervermitteln zu welchem Zeitpunkt und an welchen Ort sie in Mexiko fliegen müssen bleibt ein Rätsel in der Naturforschung. Es wird vermutet, dass sie aufgrund des richtigen Lichts (Saisonal) erkennen wann sie losfliegen müssen und anhand des Magnetfelds der Erde wissen wohin. Wie das Ganze jedoch im Erbgut übermittelt wir bleibt bis heute unbekannt.
    Wer gerne mehr über die faszinierenden Monarchfalter wissen möchte kann sich auf Youtube super Dokus anschauen.
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  • Auf dem Weg zum Vulkan

    11–12 mars 2025, Mexico ⋅ 🌙 8 °C

    Da wir das Monarchfalter reservat schon früh besucht hatten, hatten wir noch viel Zeit um noch Strecke zu machen. Dank dem Tip von raubertochter_fotografie haben wir relativ spontan entschieden den Vulkan "Nevado de Toluca" zu besteigen. Wirklich auf dem Weg liegt er nicht, aber manchmal ist es den Umweg wert.
    In der Abendstimmung fahren wir an eine Schranke am Fusse des Vulkans. Die "Wärter" scheinen ihr Geschäft zu wittern und behaupten, dass wir nicht hochfahren dürfen und später dann, dass der "Park" geschlossen ist. Da ich unbedingt hoch möchte, muss ich mein Verhandlungsgeschick ohne spanisch zu sprechen zu ersten Mal in Mexiko anwenden. Schlussendlich zahlen wir nur wenig mehr als der eigentliche Eintrittspreis...
    In einer wunderschönen Sonnenuntergangsstimmung fahren wir auf über 3000 Höhenmeter hoch. Die Stimmung und das Abendlicht sind atemberaubend und die Berglandschaft schimmert in der Sonnenuntergangsstimmung.
    Oben an der Wärterstation treffen wir auf einen "Wachen" und zwei Polizisten. Die Polizisten halten sich im Hintergrund aber der Wärter gibt uns zu verstehen, dass er fürs Camping hier oben gerne ziemlich viel Geld hätte. Also muss ich mich nach einem langen Tag diesem Typen stellen, obwohl im Internet klar steht, dass das Campen nichts kostet.
    Meine Strategie ist, dass ich kein Spanisch und Englisch spreche und ich unten schon für Camping bezahlt habe.
    Mein Gegner ist ziemlich hartnäckig und versucht trotz Eiseskälte mit allen Mitteln an das Geld zukommen. Irgendwann habe ich dann genug und gebe ihm zu verstehen, dass ich bei der Touristenpolizei (Gibt es für Touristen in Mexiko extra) einen Bericht erstatten werde wenn ich bezahlen muss. Diese Äusserung kippt das Gespräch schnell und wir dürfen nach langer Verhandlung gratis übernachten ;).
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  • Besteigung Humboldt 4480 Höhenmeter

    12 mars 2025, Mexico ⋅ ☀️ 12 °C

    Im dunkeln frühstücken wir mit ein wenig Kopfschmerzen. So Richtig an Höhen von über 3500 Höhenmeter sind wir wohl nicht akklimatisiert.
    Als es hell wurde machten wir uns auf den Weg und steigen erst einen breiten und einfachen Weg hoch zu einem Sattel. Hier steigen die meisten runter zum kleinen Kratersee.
    Wir entscheiden uns jedoch den Humbold Peak zu besteigen. Im Schatten des Bergs geht es steil über loses Gestein und Geröll bis hoch auf den Gipfel. Die Höhe merken wir nur bei der Anstrengung des hochsteigen aber wenn wir schön langsam und gleichmässig laufen gehts gut.
    Oben auf dem Gipfel auf 4480 Höhenmeter erwartet uns eine atemberaubende Aussicht, die die Strapazen des hochsteigen und die mühsamen Verhandlungen mit den "Wärtern" wieder wett macht.
    Einfach nur wunderschön hier oben!
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  • Monolith Pena de Bernal

    14–15 mars 2025, Mexico ⋅ 🌬 27 °C

    In Städtchen Bernal liegt der drittgrösste Monolith der Welt.
    Den zweitgrössten Monolith in der Wüste Mauretaniens (Ben Amera) habe ich bei meiner Saharadurchquerung schon gesehen und deshalb musste ich diesen natürlich auch gesehen haben. Der grösste ist übrigens Uluru in Australien und natürlich noch auf der "To do" Liste.
    Wir hatten einen kleinen Stellplatz direkt unter dem Fels und konnten ihn so perfekt im unterschiedlichsten Tageslicht bestaunen.
    Am folgenden Morgen stiegen wir noch zu einer Aussichtsplattform hoch um noch ein wenig mehr Sicht zu haben. Ganz hoch kommt man hier nur über einer der zahlreichen Kletterrouten die im Fels eingebohrt sind.
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  • Ab ins Abenteuer Richtung Sackgasse

    15–18 mars 2025, Mexico ⋅ 🌙 22 °C

    Von Bernal fahren die meisten Reisenden Richtung Süden oder zu den bekannten heissen Quellen von Tolantongo.
    Ich fand es doof einen Bogen um die schönen Berge zu fahren und suchte auf der Karte einen Weg mittendurch.
    Das Risiko war gross, denn die Strasse Endet in La Mora einem winzigen Dorf in einer Bergschlucht. Die Strecke dorthin sind tausende Kurven und mehrere Pässe, weshalb wir eine Übernachtung in San Joaquin machen.
    Am Nächsten Tag fahren wir durch atemberaubende Bergwelt bis tief runter in eine Schlucht und bleiben dort zwei Nächte um ein wenig am Fluss zu entspannen.
    Doch wie kommen wir jetzt aus dieser Sackgasse wieder raus?
    Gibt es einen Weg oder müssen wir die 100km Bergstrecke zurückfahren?
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  • Offroad durch die Schlucht

    17–18 mars 2025, Mexico ⋅ 🌙 13 °C

    Ich hatte auf Google Maps gesehen, dass einige Einheimische mit Motorrädern durch den Canyon Las Agosturas gefahren sind und auf einem Bild war auch ein Pickup zu sehen. Wie der Zustand der Strecke ist und ob er heutzutage noch befahrbar ist wussten wir jedoch nicht. Wir gingen also bewusst ein gewisses Risiko ein.
    Der am Anfang noch recht breite Canyon war super befahrbar und wird wohl öfters durch die Einheimischen verwendet. Als der Canyon dann enger wird müssen wir unter einigen tief hängenden Wasserleitungen durchfahren und gut schauen, dass wir mit der Kabine keinen dicken Äst von tiefhängenden Bäumen rammen. Wären wir breiter oder höher als der Ford mit Kabine, hätten wir wohl nicht überall durchgepasst.
    4x4 oder grössere Bodenfreiheit haben wir für die Strecke jedoch nicht benötigt. Die enge Schlucht mit kleinen Wasserdurchfahrten war eine spektakuläre Strecke und sicherlich einer der schönsten Offroadstrecken die wir bis jetzt gefahren sind auf der Reise.
    Am Ende der Strecke fährt man durch einen schmalen Tunnel in ein Minengebiet rein. Vorn hier aus geht eine extrem steile Stecke über viele enge Kurven ca. 1000 Höhenmeter den Berg hoch. Beim runterschauen kann einem hier schon schnell mal schwindlig werden und man hofft, dass einem auf der schmalen Strecke kein anderes Fahrzeug entgegen kommt!
    Als wir dann endlich in Zimapan ankommen gehen wir wohlverdient Tacos essen ;).
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  • Heisse Quellen von Tolantongo

    18–19 mars 2025, Mexico ⋅ ☁️ 31 °C

    Nächster Stopp waren die bekannten heissen Quellen von Tolantongo. Da die Quellen in den letzten Jahren sehr touristisch geworden sind, haben wir vor dem Eingang übernachtet, um dann gleich am Morgen in die Quellen zu können.
    Diese Strategie hat sich gelohnt und wir konnten die Hauptsehenswürdigkeit eine Hohle in der heisses Wasser wie ein Wasserfall aus der Höhlendecke strömt mit nur wenigen anderen teilen.
    Zu einem späteren Zeitpunkt gingen wir zu den mittlerweile noch bekannteren Becken welche mit warmem blauen Wasser befüllt sind relaxen.
    Die Becken sind erbaut worden, da die Menschenmassen nicht mehr alle in die natürlichen Becken passten. Ich habe einen alten Reiseblog gelesen und vor 10 Jahren hatte es hier anscheinend noch keinerlei Infrastruktur.
    Fazit ist, dass es ein schöner Ort ist und das Entspannen im heissen Wasser natürlich toll ist. Die eigentliche Hauptattraktivität die Höhlen sind aber ein seltenes Naturphänomen was eigentlich wirklich sehenswert ist und aufgrund der vielen Posts über die malerischen Beckenlandschaft ein wenig in den Hintergrund geraten ist.
    Trotz dem hohen Menschenaufkommen würden wir einen Abstecher hierhin empfehlen.
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  • Pachuca de Soto

    20–21 mars 2025, Mexico ⋅ ⛅ 8 °C

    Nachdem wir unsere Verspannungen in den heissen Quellen gelöst hatten fuhren wir die steile Strasse von der Schlucht wieder hoch auf den Berg um dort für die Nacht unser Camp aufzuschlagen und die schöne Aussicht in die Berge zu geniessen.
    Nach einer erholsamen Nacht nahmen wir eine steile und holprige Kiesstrasse durch die Berge. Die Aussichten waren mal wieder Atemberaubend, jedoch waren wir dann auch wieder froh, als wir wieder Beton/ Teer unter den Rädern hatten.
    Über die Strasse fuhren wir bis in die Stadt Pachuca de Soto und gingen zu Fuss los um die Stadt zu erkunden. Die Stadt ist eigentlich nicht besonders sehenswer, jedoch hat Kaffee aus Oaxaca und ein lokaler Markt das Ganze trotzdem zu einem Erlebnis gemacht.
    Nebst bester schwarzer Schokolade (Päps ich denke dabei an dich, die hätte dir sicher unglaublich gefallen), konnten wir in den Genuss lokaler Tanzvorführungen kommen. Schlussendlich ein wirklich toller und gelungener Tag.
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  • Pyramiden von Teotihuacan

    21–22 mars 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Pyramiden von Teotihuacan sind Weltkulturerbe und das Areal verteilt sich über eine grosse Fläche. Die Sonnenpyramide ist die Drittgrösste Pyramide der Welt (Die Grösste steht übrigens auch in Mexiko und nicht in Ägypten) und soll mit ca. 10000 Arbeitern in ca. 10 Jahren erbaut worden sein. Ein wirklich unglaubliches Bauwerk der Teotihuacanos die dazumal die Gegend belebten.

    Um die Pyramidenanlage zu besichtigen übernachteten wir nur Unweit davon auf einem Campingplatz eines Einheimischen. Aufgrund von Empfehlung anderer Reisenden sind wir bereits früh vor den Öffnungszeiten beim Haupteingang in der Warteschlange gestanden. Tatsächlich gehörten wir zu den ersten die die Anlage betreten konnten. Die erste halbe Stunde war wirklich magisch. Kaum Menschen um die Bauwerke und die hunderten Luftballons haben die Szene schon fast kitschig wirken lassen!
    Bitte lasst euch von den Bildern mit nur wenig Menschen drauf nicht täuschen schon eine Stunde später waren es tausende Besucher. Ich hänge deshalb fairerweise noch einige Fotos mit Menschenmassen drauf hinzu ;).
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