• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Bigna und & David tarafından 777 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Puerto Montt

    2–3 Mar, Şili ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf dem Weg nach Puerto Mont passierte etwas eigenartiges. Das BMS startete und die Batterie fing an sich wieder aufzuladen.
    Wir konnten es kaum glauben. Somit hatte sich das Problem selbst erledigt.
    Wir haben uns entschieden die nächsten Tage auf der Insel Chiloé zu verbringen. Dafür gingen wir noch einkaufen und tanken.
    Einen Campspot fanden wie in der Nähe des Hafen.
    Puerto Montt ist eine wichtige Hafenstadt im Süden Chiles und gilt als das Tor zu Patagonien. Die 1853 von deutschen Siedlern mitgegründete Stadt ist heute die Hauptstadt der Region Los Lagos. Während die Stadt selbst ein eher industrielles Flair hat, ist sie der perfekte Ausgangspunkt für Reisen zur Insel Chiloé, den Fjorden und der chilenischen Seenplatte.
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  • Isla Chiloé

    3–4 Mar, Şili ⋅ 🌧 15 °C

    Chiloé ist eine chilenische Insel. Sie ist nach der Feuerland-Hauptinsel, die zur Hälfte zu Argentinien gehört, die zweitgrößte Insel des Landes.

    Die Fährfahrt dauert ca. 40 min. Als erstes fuhren wir nach Ancud. Heute ist ein sehr regnerischer Tag. Wir besuchten den Artisenal Markt. Hier gibt es viele kleine Stände mit Souvenirs.
    Beim Verlassen des Gebäudes sehen wir noch einen Stand an dem Käse verkauft wird
    Wir nutzen sie Chance und kaufen einen ganzen Käse ein. Danach schauen wir noch bei der Markthalle vorbei und kaufen frischen Fisch.
    Wir fuhren weiter zu Baterìa Balcura.

    Die Balcacura-Batterie (allgemein als Balcura bekannt) ist eine alte spanische Militärbefestigung auf der Halbinsel Lacuy in der Gemeinde Ancud, Chiloé. Sie ist Teil des historischen Verteidigungssystems der Region und zeichnet sich dadurch aus, dass sie einer der am weitesten von der Stadt entfernten Militärposten auf dem Landweg ist. Beim Infocenter konnte man sich verkleiden und Bigna ist natürlich für jeden Spass zu haben.

    Unser heutiger Campsot ist auf einer Klippe an einer Bucht. In unserer Reiseapp haben viele kommentiert, dass man hier Delfine sichten kann. Wir waren deshalb gespannt ob wir Glück haben.

    Es kam noch ein weiterer Camper an. So lernten wir Vera und Vinz aus Deutschland kennen.
    Wir tauschten unsere Reiseerlebnisse aus und verbrachten einen tollen Abend miteinander.

    Am nächsten Montag gab es für alle Pancakes. Die Sonne strahlte und blauer Himmel war zu sehen. Tatsächlich sahen wir während dem Frühstücken Delfine schwimmen. Das war ein toller Start in den Morgen.
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  • Castro

    4 Mart, Şili ⋅ ⛅ 13 °C

    Als nächstes besuchten wir Castro.
    Castro ist die Hauptstadt der Insel Chiloé und die drittälteste Stadt Chiles mit durchgehender Besiedlung (gegründet 1567). Sie gilt als das kulturelle und touristische Zentrum des Archipels und ist bekannt für ihre einzigartige Holzarchitektur und lebendige Traditionen.

    Die Kirche San Francisco mit ihrer gelb-violetten Fassade sieht fast aus wie in einem Märchenbuch. Sie ist eine der 16 UNESCO-Weltkulturerbe-Kirchen der Insel und komplett aus lokalem Holz gebaut, kein einziger Nagel aus Metall wurde ursprünglich verwendet.

    Bei einer Markthalle machten wir unseren 1. Stopp. Wir kauften einen frischen Lachs und Kartoffeln. Im oberen Bereich gab es kleine Restaurants, beidem wir ein typisch lokales Gericht probierten namens Curanto.
    Die Stadt ist weltberühmt für ihre Palafitos leuchtend bunte Häuser auf Stelzen, die direkt im Wasser des Fjords stehen.

    Wir spazieren zur Seafront und besuchen den Artisenal Markt. Für die kalten Tagen kaufen wir uns zwei Schafsfelle.

    Danach fuhren wir weiter zum Campspot, nahe eines Nationalparks beidem wir am nächsten Tag eine Wanderung machen wollten. Beim Campspot lernten wir Mirco und Layla aus dem Graubünden kennen.
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  • Wanderung zu Playa Cole Cole

    4–6 Mar, Şili ⋅ ⛅ 13 °C

    Am nächsten Morgen machen wir mit Layla und Mirco die Wanderung zur Playa Cole Cole. Die indigene Gemeinde Huentemó verwaltet das Gebiet und erhebt eine geringe Gebühr (3000 Pesos/Person) für die Nutzung des Weges.
    Die Wanderung zur Playa Cole Cole im Nationalpark Chiloé gilt als eine der spektakulärsten Routen der Insel. Sie führt durch dichte valdivianische Regenwälder, über Klippen mit Panoramablick auf den Pazifik und entlang einsamer Sandstrände.

    Auf verschiedenen Aussichtsplattformen kann man mit etwas Glück sogar Wale beobachten.

    Am Strand angekommen besichtigen wir den Campground und machen unsere Mittagspause. Danach ging es wieder zurück. Die Wanderung ist ca. 12.7 km lang und dauert 4-5 Stunden.

    Auf dem Rückweg am Meerufer entdecken wir ein Mini Hirsch der kurz vor dem Ertrinken ist. Dave fackelt nicht lange und zieht das sehr erschöpfte Tier an den Beinen an Land.
    Aus der Nase tropft Wasser und es kann nicht mehr aufstehen. Das die Flut näher kommt packt Dave das ganze Tier und setzt es am Waldrand auf einem Stück Wiese wieder ab. Wir hoffen es kann sich erholen und weiter leben.

    Wir fahren wieder zum gleichen Campspot zurück und bereiten das Abendessen vor. Es gibt Lachs mit Kartoffeln und einem feinen Rotkohlsalat.

    Danke Mirko und Layla für die gemeinsame Zeit auf Chiloe. Hoffentlich sieht man sich mal in der Schweiz .
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  • Quellón

    5–6 Mar, Şili ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser letzter Halt auf der Insel ist Quellón.

    Quellón ist die südlichste Stadt auf der Insel Chiloé und ein strategischer Verkehrsknotenpunkt im Süden Chiles. Es ist weltberühmt dafür, dass sich hier der Meilenstein Null befindet , der Ort, an dem die Panamericana (Route 5) offiziell endet, die sich von Alaska bis zu diesem Punkt im Ferienort Punta de Lapas erstreckt.

    Leider gibt es gerade eine Neugestaltung beim Platz mit dem Schild des Meilenstein 0.

    Trotzdem ist ein spezieller Ort, denn hiermit ist die Panamericana fertig.
    Weiter geht dann auf dem Festland auf der Carrera Austral richtung Süden und Feuerland.

    Am gleichen Tag fahren wir zurück zum Hafen und mit der Fähre aufs Festland nach Puerto Mont.

    Es war ein schöner Ausflug auf die Insel und wir haben hier tolle Bekanntschaften gemacht.
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  • Mit der Fähre durch die Fjorde

    8–9 Mar, Şili ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir haben uns für die Fähre von Hornopirén nach Galeta Gonzales entschieden, die ca. 5.5 h dauert. Da wir spontan buchten haben wir die Nachtfähre genommen. Von Puerto Mont fuhren wir direkt zum Hafen Caleta la Arena. Dort nimmt man eine kurze Fähre nach Caleta Puelche. Diese Fähre muss man nicht vorbuchen Danach fährt man noch ca. 1 h zum Hafen von Hornopirén. Da wir zu früh dort waren gingen wir noch in eine Gelateria die hausgemachtes Glace verkaufte. Die restlichen Stunden verbrachten wir an einem Fluss.
    Die Fahrt durch die Fjorde war für mich (Bigna) atemberaubend und einfach toll. Bei Dave kamen Erinnerungen von der Familien Reise als Kind in Norwegen hoch. Als es Dunkel war gingen wir in Kabine vom Schlumpf und schauten noch einen Film an.
    Mit uns auf der Fähre waren hunderte Radfahrer die eine Tour durch Patagonien machten. Wir mussten noch eine zweite Fähre nehmen da der Kanal nicht durchgehend war. In Caleta Gonzalo konnten wir direkt auf dem Parkplatz vor dem Hafen übernachten.

    Der heute Tag war der Beginn für unser Abenteuer auf der Carrera Austral.

    Info Carrera Austral:
    Die Carretera Austral (Ruta 7) ist eine der spektakulärsten Fernstrassen der Welt und führt über ca. 1240 km von Puerto Montt bis nach Villa O’Higgins tief in das chilenische Patagonien.
    Da die Strasse durch Fjorde unterbrochen wird, sind mehrere Fährüberfahrten zwingend notwendig.
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  • Auf dem Weg nach Chaitén

    9–10 Mar, Şili ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach der Fährüberfahrt wollten wir nicht direkt eine lange Wanderung machen, zudem war das Wetter eher regnerisch.
    Am Nachmittag kam die Sonne dann doch noch raus und wir wagten zwei kleine Senderos zu machen, was gut tat nach den vielen Stunden fahren der letzten Tage.

    Der eine Senderos führte uns durch den nassen moosigen Wald zu riesigen Bäumen. Es erinnerte uns an den Olympic National Park in den USA.

    Der zweit Sendero war ca. 10 min und führte uns zu einem Aussichtspunkt vom Lago Rio Negro.

    Da Nebensaison war konnten wir auf einem Campingplatz, der zu dieser Zeit nicht bewirtschaftet wird übernachten.
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  • Volcan Chaitén & Sushi

    10–12 Mar, Şili ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer kalten Nacht klingelte der Wecker heute früh. Die Sonne kam auch hervor und so freuten wir uns auf die heutige Wanderung auf den Vulkan Chaitén. Von einem Guide am Anfang des Parkes hörten wir das die Wanderung 2.5 h gehen soll. Auf einer Info Tafel waren 9 Stationen angezeigt bis man oben ankam, so konnte man immer sehen wie lange es noch geht.
    Der Anfang war eher flach doch bald begann der Aufstieg und der hatte es in sich. Er bestand aus fast nur Treppen. Der letzte Anstieg war dan noch mit Gröll. Unsere Beine waren dankbar als wir oben ankamen.
    Die Aussicht war natürlich wie immer wunderbar.

    Hier noch ein paar Infos zum Vulkan:
    Der Volcán Chaitén (962 m ü. M.) liegt in der Region Los Lagos im chilenischen Patagonien, etwa 10 km nordöstlich der gleichnamigen Stadt. Der Vulkan befindet sich derzeit in einem Zustand niedriger Aktivität, der für ein aktives System als normal eingestuft wird. Der 5 km lange Aufstieg dauert etwa 2 bis 3 Stunden und bietet spektakuläre Ausblicke auf den rauchenden Lavadom, die Stadt und den Corcovado-Golf.

    Nach der Wanderung fuhren wir an einen Stellplatz direkt am See vor der Stadt Chaitén. Wir erwärmten Wasser für eine Dusche, machten das erste Mal selber Sushi und genossen einen schönen Sonnenuntergang.

    Der kommende Tag war wieder regnerisch, somit ein Fahrtag Richtung Gletscher.
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  • Nevado Queulat

    12–14 Mar, Şili ⋅ ☁️ 12 °C

    Der Nevado Queulat ist ein markanter, vergletscherter Berg im gleichnamigen Nationalpark Queulat in der chilenischen Region Aysén, berühmt für den spektakulären Hängegletscher Ventisquero Colgante. Der Gletscher thront über einer türkisfarbenen Lagune und ist eines der Hauptmerkmale der Carretera Austral,

    Der heutige Tag began früh, denn die Wanderung soll ca 4h gehen.
    Da es die letzten Tage geregnet hat zogen wir unsere Wanderschuhe an und es war eine gute Idee ,denn es war matschig und hatte einige Pfützen. Der Weg war aber nicht sehr schwer. Die Höhenmeter waren schnell gemacht, da es den Berg hinauf einige Metalltreppen gab. Oben angekommen waren schon einge Leute auf der Plattform.
    Wir warten noch ab, da die Sonne noch nicht richtig reinschien. Das besondere war, der grosse Wasserfall direkt neben dem Gletscher.

    Leider kam das perfekte Licht nicht aber die Aussicht war beeindruckend.
    Wir machten am Schluss noch einen kurzen Spaziergang zum 2. Aussichtspunkt an der Lagune. Von dort konnte man den Gletscher auch super sehen.

    Für uns ging es weiter zu einem schönen Stellplatz am Fluss wo wir zwei Tage blieben, da das Wetter nicht gut war.

    Wir merken das hier langsam der Winter kommt. Es wird immer kälter und der Wind ist sehr stark.
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  • RV Park Uozi Campers/ Reparatur

    14–17 Mar, Şili ⋅ 🌧 10 °C

    Da aufs Wochenende starker Regen angesagt wurde planten wir unseren Stopp bei Carlos.
    Denn wir haben hier wichtige Ersatzteile hingesendet, welche wir schon lange benötigen. Wir haben euch da nämlich einige Pannen wie z.B. Explosion im Motorraum, Zündkerzenprobleme, Zündkabelprobleme oder Anlasser welcher den Dienst aufgab verheimlicht. Wir konnten aber alles unterwegs mit mitgeführten Ersatzteilen am Strassenrand selbst reparieren🙃...
    Wir waren hier auf dem Campingplatz nicht alleine. Wir lernten Pedro und seine Familie kennen. Sie sind aus Chile und reisen zusammen auf der Carrera Austral. Es wurde ein gesselliger Abend am Lagerfeuer. Wir nutzten die zwei Tage auch um unsere Wäsche zu waschen. Leider war es nich die schnellste Waschmaschine und es dauerte sehr lange.
    Dave ersetzte am nächten Tag den Lenkarm von Schlumpf und am Abend gab es noch eine heisse Dusche für uns Beide. So eine gute Dusche hatten wir schon lange nicht mehr.
    Am Montag wollten wir weiter fahren, jedoch musste durch die Reperatur die Spur wieder neu eingestellt werden. Die erste Garage wollte uns nicht helfen. Bei der zweiten Garage wurde uns sofort geholfen. Sie wollten die Spur nur einstellen, wenn sie die Spurstangen und Spurstangenköpfe ersetzen, da diese einwenig Spiel hatten. Da sie im Vergleich zur ersten Garage einen anständigen Preis machten liesen wir sie ersetzen. Wir hatten die Ersatzteile dafür dabei. Als alles fertig war und wir wieder los fuhr kam die Ernüchterung. Die Spur war zwar perfekt eingestellt, jedoch das Lenkrad nicht gerade. Da aber jetzt Mittag war mussten wir 1 h warten. So verging der Tag schnell und wir konnten nicht mehr weit fahren. Unser Ziel war es eigentlich zu den Marmolhöhlen zu fahren.

    So übernachten wir noch einmal und am nächsten Tag ging es nach Puerto Rio Tranquilo. Dort buchten wir noch eine Tour für den nächsten Tag. Da es sehr windig und kalt war zogen wir uns in die Kabine zurück.
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  • Tour zu den Marmolhöhlen

    18 Mart, Şili ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute ging es dann zu den Marmolhöhlen.

    Die Marmorhöhlen (Cuevas de Mármol) in Chile sind ein spektakuläres Naturwunder im Lago General Carrera in Patagonien, Region Aysén. Über 6.000 Jahre hinweg hat das türkisblaue Wasser einzigartige Formationen aus weißem Marmor geformt, die per Boot oder Kajak von Puerto Río Tranquilo aus besichtigt werden können.

    Wir haben die kleine Bootstour gebucht, die 1.5h dauerte. Wir hatten Glück den die Sonne war da und man konnte das glasklare türkisblaue Wasser leuchten sehen.
    Die Marmorformationen waren eindrücklich und sehr schön.

    Diese Tour können wir jedem empfehlen.
    Danach gingen wir noch in einen kleinem Restaurant essen. Für Dave gab es ein Steak und für mich ein Risotto Marino. Wir waren überrascht wie lecker es war.

    Danach fuhren wir weiter Richtung Süden. Auf der Fahrt konnten wir weiterhin die schöne Landschaft und die türkisblauen Seen bestaunen.
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  • Playa Fachinal

    18–19 Mar, Şili ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach der Tour zu den Marmolhöhlen mussten wir uns entscheiden welchen Grenzübergang wir nehmen möchten. Das war gar nicht so einfach aufgrund des Wetters. Wir entschieden uns doch für den einfacheren Übergang in Chile Chico.
    Wir suchten uns einen schönen Plaz am See aus zum übernachten. Am Abend hat Dave unsere Routenplan gemacht für die nächsten Tage, da wir noch nicht so weit voraus geplant hatten. Um so mehr er recherierte, merkte er, dass wir doch einiges verpassen wenn wir über diese Grenze gehen. Somit entschieden wir uns, dass wir wieder zurück fahren und doch die kleine Grenze nehmen werden. Für diese Grenze musste man im Voraus die Austempelung des Passes beantragen. Wir hofften wir bekommen eine Bestätigung, denn auf der Website stand mind. 5 Tage im Voraus und bei uns sind es nur 2. Auch wenn es manchmal anstrengende Tage gibt auf der Reise und man umplant, ist es dennoch schön das wir mit Schlumpf flexibel sind.
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  • Cochrane

    19–20 Mar, Şili ⋅ ☁️ 8 °C

    Am nächsten Tag ging es die schöne Strecke am See zurück. Bevor es in den Parque National Patagonia ging mussten wir weiter bis in die nächst grössere Ortschaft fahren, denn wir mussten tanken. Wir mussten und beeilen, denn auf die dieser Strecke machen sie gerade die Strasse neu und ist deshalb von 11:30 bis 15:30 Uhr gesperrt. Die Landschaft ist auch während der Fahrt einfach schön. Mittlerweile sind wir wieder in einer Steppenartigen Region. In der Schlucht fliesst der Rio Negro mit seiner knalligen türiks Farbe. Einfach wunderschön.
    Wir haben es geschafft die Strasse vor der Sperre zu passieren. In Cochrane haben wir den Tank und alle unsere Kanister gerüllt, damit wir es bis zur ersten Tankstelle in Argentinien schaffen. Die Ortschaft war wie ausgestorben. Hier läuft nichts in der Nebensaison. Ein Café haben wir gefunden welches auch ein Menu del Dia anbot. Danach gingen wir noch Duschen bei einer älteren Frau, die auch Zimmer vermietet. Das Badezimmer war so ein typisches altes Badezimmer von früher.
    Danach fuhren wir wieder ein Stück zurück in den Parque National Patagonia, beidem wir auch übernachten können. Wir hoffen auf gutes Wetter morgen und einen Puma sehen zu können.
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  • Parque Naional Patagonia

    20–21 Mar, Şili ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Wetterbericht stimmte heute und wir machten eine Rundwanderung ca. 16km lang.
    Es führte uns durch die schöne Steppenlandschaft in ein Tal. Doch dann ging es hinauf. Wir schauten immer nach Pumas, den die sollte es hier geben. Wir machte doch einige Höhenmeter. Der Weg war aber sehr angenehm und es ging langsam und stetig den Berg hinauf. Wir hatten eine Weitsicht in die Schlucht und bis zum Campingplatz. In der Hälfte mussten wir über eine wackelige Hängebrücke. Auf der anderen Seite machten wir dann eine kurze Mittagspause und weiter ging es über eine flache Hochebene. Am Schluss waren wir froh über unsere Wanderschuhe den es führte ein schmaler, steiler Weg zurück ins Tal. Wir übernachten nochmal hier und morgen gehen wir wieder über die Grenze nach Argentinien.Okumaya devam et

  • Paso Roballos/ Grenze Argentinien

    21–22 Mar, Şili ⋅ 🌧 7 °C

    Heute ging es für uns weiter Richtung Argentinien. Vom Campingplatz mussten wir noch ca. 1.5 h bis zum Grenzübergang fahren.
    Wir haben die Morgenstimmung genossen und viele Tiere gesehen. Feldhasen sprangen immer wieder von einer Seite zur Anderen. Gunakos die genüsslich ihr Gras kauten, Nandus die schnell davon sprangen und Andengänse die schnaterten. Nur der Puma hat noch gefehlt.
    An der chilenische Grenze standen vier Beamte im Büro bereit. Alle sehr freundlich. Wir zeigten unsere vorher beantrage Ausreisebestätigung und alles wurde ausgetragen. Nach 5 min konnten wir durch fahren. Nach ca. 15 min fahrt kamen wir beim argentischen Grenzposten an. Dort stand nur noch ein Häuschen und drinnen war ein Beamter bereit um uns in seinem grossen Buch einzutragen. Auch hier ging alles sehr schnell. Ein kurzer Blick in den Camper und Kühlschrank und nun waren wir wieder in Argentinien. Wir fuhren weiter bis nach Los Pasados dem ersten kleinen Dorf nach dem National Park. Da wir alles aufgegessen haben mussten wir ein wenig einkaufen. Es war jedoch nur ein kleiner Laden und die Metzgerei offen. Der Inhaber der Metzgerei war Sehbehindert. Uns beeindruckte sehr wie er sein Geschäft führte. Leider hatte er kein frisches Fleisch. Wir kauften aber gefrorenes und kochten am Abend ein feines Ragout.
    Wir unterhielten uns noch kurz mit dem Metzger über die Starsse, die wir fahren möchten. Wir haben entschieden heute am See zu übernachten und morgen die Bergstrecke zu fahren.
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  • Parque National Perito Moreno

    22–23 Mar, Arjantin ⋅ ☀️ 7 °C

    Am nächsten Tagen wollten wir die besagte Bergstrecke fahren und hätten so ca. 3 h Fahrzeit gespart. Doch durch den Regen wurde die steile kurvige Strecke matschiger und unsere Räder drehten durch. Wir entschieden umdrehen, da das Risiko abzurutschen und den Berg runterzurollen zu gross war.
    Das Wetter war fantastisch blauer Himmel und Sonne. Die Aussicht auf der Strecke war sehr schön. Nun mussten wir 5 weitere Stunden Fahrzeit auf uns nehmen um zum Parque National Perito Moreno zu kommen, da wir auf der direkten Bergstrecke umgedreht sind.

    Beim Nationalpark Perito Moreno (Santa Cruz, Argentinien) handelt sich um ein abgelegenes und wildes Naturschutzgebiet von 126.830 Hektar, ideal für einsame Wanderungen, mit türkisfarbenen Seen und bergigen Landschaften.Hinweis : Nicht zu verwechseln mit dem Perito-Moreno-Gletscher in El Calafate.

    Dieser Park ist besonders attraktiv für uns, denn er ist gratis. Es gibt verschiedene Wanderungen die zu Schutzhütten führen.

    Wir hatten Glück und es gab noch freie Plätze, denn wir hatten keine Reservierung.

    Da wir spät dran waren, wollten wir nur bis zu ersten Hütte gehen die für 6 Personen war und gemäss Rangerin nur von 2 Personen gebucht war. Als wir dort ankamen war die Hütte bereits mit 4 Personen besetzt und es roch sehr muffig.
    So entschieden wir uns weitere 2 km zu spazieren bis zur nächsten Hütte.
    Es war die beste Entscheidung, denn wir hatten eine grössere neue Hütte für uns alleine.
    Wir machten es uns gemütlich und heizten den kleinen Ofen ein. Unser feines Rindsragout mit Couscous wärmte unsere Mägen und dann ging es schon in die Schlafsäcke.
    Hier in dieser Schutzhütte haben wir ein kleines Stück von patagonischer Natur und Lebensweise in unser Herz geschlossen. Was gibt es schöneres als mitten in der patagonischen Landschaft in einer Schutzhütte zu sitzen bei einem Glas Wein mit dieser unglaublichen Aussicht auf den See und in die Berge. Wäre das wechselhafte Wetter für die nächsten Tage nicht so extrem schlecht gemeldet, dann hätten wir hier gerne noch mehr Wanderungen zu abgelegenen Schutzhütten unternommen.
    Wir müssen uns dieses Mal mit diesem tollen Erlebnis glücklich schätzen und hoffen, dass wir für kommende Wanderungen gutes Wetter haben.
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  • Auf dem Weg nach El Chalten

    23–24 Mar, Arjantin ⋅ 🌬 16 °C

    Unser nächstes Highlight ist der Fitz Roy in El Chalten. Da die Wettervorschau nicht schön ist, müssen wir uns darauf einstellen zu warten bis es schön wird. Dafür brauchen wir Vorrat. Deshalb legten wir einen Stopp in einer grösseren Ortschaft ein und erledigten gleich mehrere To Do's.
    So gingen wir einkaufen, tanken und duschen an der Tankstelle, liessen unsere Gasflasche auffüllen und auch ein Öl wechsel machten wir. Besser ging es nicht alles an einem Ort zu erledigen. Danach fuhren wir noch ein Stück weiter und suchten ein möglichst windgeschützten Platz. Momentan weht der patagoniache Wind sehr stark mit Windböhen bis zu 100km/h. Deshalb gab es auch diese Nacht nur wenig Schlaf.
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  • El Chaltén

    24–26 Mar, Arjantin ⋅ ☁️ 4 °C

    Nun ging es auf dem direkten Weg nach El Chaltén. Wir starteten mit blauen Himmer und Sonne. Doch je näher man Richtung Berge fuhr desto grauer und nebliger wurde es. Da es doch eine längere Streke zu fahren war mit Wind waren wir nicht sicher ob wir es schaffen ohne unseren Notfallkanister. Die Leuchte ging schon an ,doch wir haben die Tankstelle erreicht. So gab es eine volle Tankladung. In El Chalten gingen wir noch Schinken und Brot kaufen um etwas Mittagessen zu können. Jedoch war es recht teuer und wir kauften nicht mehr als der Schinken. Vor dem Eingang von El Chaltén gab es einen Platz für Camper, der von der Gemeinde aus zu Verfügung stand. So platzierten wir uns neben einen Blauen VW T3 wir gingen noch schnell Hallo sagen, denn unser Nachbar kam von Deutschland.
    Nach einem kurzen Gespräch und einem Tipp wie wir unsere Heizung wieder zum Laufen bringen können, ging es zurück in den Camper. Dave wollte den Tipp gleich austesten und stellte Dieselpumpe noch schräger. Tatsächlich funktionierte dies und die Heizung fing wieder an zu zünden und laufen. Nun hiess es abwarten und hoffen, dass das Wetter schöner wird. Wir stellten deshalb den Wecker früh um zu schauen wie das Wetter am Morgen aussieht. Jedoch am nächsten war alles wie zuvor grau, nebelig und nass. So blieben wir im Bett und verbrachten den Tag im Camper.
    Wir hatten ein grosses Stück Fleisch gekauft und Dave kochte dies am Abend win feines Ragout.
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  • Fitz Roy

    26–27 Mar, Arjantin ⋅ ☁️ 4 °C

    Am zweiten Morgen stellten wir wieder den Wecker. Wir waren sogar früher wach. Dave schaute hinaus und sah schon die Silhouette von der bekannten Bergkette. Der Himmel klarte langsam auf. Es vergingen nur wenige Minuten und die Entscheidung fiel. Wir mussten es probieren.

    Infos zum Fitz Roy:

    Der Fitz Roy (auch bekannt als Cerro Chaltén) ist ein 3.406 Meter hoher Granitberg in den patagonischen Anden an der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Er gilt aufgrund seiner extremen Steilwände und des unberechenbaren Wetters als einer der technisch anspruchsvollsten Gipfel der Welt für Bergsteiger.
    Der Berg wurde von Francisco Moreno zu Ehren von Robert FitzRoy benannt, dem Kapitän der HMS Beagle. Die Ureinwohner (Tehuelche) nannten ihn Chaltén, was „rauchender Berg“ bedeutet, da der Gipfel oft in Wolken gehüllt ist.
    Er befindet sich im Norden des Nationalparks Los Glaciares (Argentinien) und grenzt an den Nationalpark Bernardo O’Higgins (Chile).

    Es ging nun ruckzuck. Einen Kaffee und Müesli musste reichen. Rucksack gepackt und los ging es.

    Bis zum Eingang des Nationalparks mussten wir ca. 20 min gehen. Es gab verschiedene Wanderrouten. Eine bis zur Bergkette hoch ,die dauerte 6-8 Stunden und eine Rundwanderung zu den wichtigen Aussichtspunkten und einer Lagune. Da wir früh dran waren entschieden wir uns für die lange Route.

    Mit uns wanderten natürlich 100te andere Menschen auch. Der Weg ging stetig hoch aber wahr sehr angenehm zu laufen. Es ging durch den Wald zu einer Hochebene und von dort war es flach. Beim ersten Aussichtpunkt sah man ins Tal. Diese Weitsicht in die Natur war einfach wunderschön.

    Der zweite Aussichtspunkt war den direkt auf die Bergkette von Fitz Roy. Leider sah man noch nicht soviel da die Wolken die Spitzen verdeckte.

    Wir gingen weiter. Auf dem Wanderweg gab es immer wieder Aussichtspunkte direkt auf Fitz Roy. Aufeinmal waren die Wolken für einen kurzen Moment verschwunden und wir konnten die tolle Bergkulisse bestaunen. Diese Bergkette ist eines der Wahrzeichen von Paragonien.

    Wir blieben einige Zeit dort um Fotos zu machen einfach das schöne Wetter zu geniessen. Wir entschieden uns dann doch nur die kleine Wanderung zu machen und gingen weiter zur Lagune. Danach ging es wieder runter. Im Dorf angekomen gönnten wir uns einen Snack und Bier. Wir sind sehr glücklich haben wir die Chance genutzt und sind los gegangen am Morgen.
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  • Perito Moreno Gletscher

    27–28 Mar, Arjantin ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute morgen fuhren wir noch vor Sonnenaufgang los denn wir hatten 290 km vor uns. Es ging Richtung El Calafate der nächst grösseren Stadt. Unser Ziel war jedoch nich die Stadt sondern ser Perito Moreno Gletscher. Er erstreckt sich über 250km² und ist 30km lang.

    Der Perito Moreno Gletscher entstand vor etwa 18.000 bis 20.000 Jahren während der letzten Eiszeit aus dem südpatagonischen Eisfeld. Er ist ein Überbleibsel dieser Zeit, der sich im Gegensatz zu den meisten anderen Gletschern weltweit nicht zurückzieht, sondern stabil bleibt und sich kontinuierlich mit ca. 2 Metern pro Tag fortbewegt. Dieser Gletscher ist das 3. grösste Eisfeld der Welt.

    Der Eingang befindet sich ca. 80km von El Calafate entfernt. Nachdem man das Ticket gekauft hat fährt man einige Kurven bis zum ersten Aussichtpunkt. Im See schwimmen einige abgebrockene blaue Eisstücke.
    Dieses grosse Eisfeld ist einfach WOW.
    Weiter geht es zum grosseb Parkplatz vom Park. Von dort kann man verschiedene Wege nehmen, die zu einigen Aussichtsplattformen führen.
    Der Gletscher ist so imposant und man kann beobachten wie einige Eisstücke abbrechen und ins Wasser krachen.
    Dieses Erlebnis gehört definitiv zu den Highlights in Patagonien.
    Wenn man genug Geld hat, kann man auch mit einem Bootstour näher an den Gletscher fahren.

    Auf dem Weg zum Gletscher schreiben wir mit Mark, den wir in Peru kennengelernt haben. Er hat sich ein kleines Grundstück in El Calafate gekauft und deshalb gehen wir ihn besuchen. Wir dürfen bei ihm auch übernachten. Als Dankeschön kochen wir heute Schnitzel und Backed Potatos für Alle.
    Wir hatten einen tollen Abend Zusammen.
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  • El Calafate

    28–29 Mar, Arjantin ⋅ 🌬 15 °C

    Am nächsten Tag starteten wir apät in den Tag, denn in der Nacht hatte es so starke Windböhen, dass wir fast keinen Schlaf bekamen. Wir fuhren in die Stadt und gingen erstmal duschen bei einem Hostel. Es tut einfach gut nach längerer Zeit wieder eine heisse Dusche zu nehemen. Da schon Mittag war gingen wir in einer Brauerei essen. Danach schlenderten wir noch die Haupstrasse herunter und besuchten einige Souvenirshops. Bei einer Helateria gab es dann einen Kafeestopp und ein feines Glace.
    Man merkt, dass sie Hauptsaison zu Ende ist, denn es hat nu noch wenige Touristen hier.
    Wir fuhren zurück zu Marks Grundstück. Wür dürfen heute nochmals übernachten.
    Wir planen unsere Route für die kommenden Tage. Wir hatten noch Schnitzel und Kartoffeln übrig von gestern. Deshalb gab heute Schnitzel mit Rösti. Heute konnten wir nicht draussen essen da der Wind nicht abgenommen hatte. So machten wir uns Gemütlich in Marks Camper. Wir hatte auch heute wieder einen tollen Aben zu Dritt. Danke Mark für den tollen Austausch uns Tipps für unsere weitere Reise in Patagonien.
    Wir hoffen wir sehen uns in der Schweiz wieder.
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  • Torres del Paine

    29–31 Mar, Şili ⋅ 🌧 6 °C

    Wir fahren weiter südlich und passieren wieder die Grenze nach Chile. Es war eine kleine Grenze. Alles war unkompliziert und nach ca. 20 min waren wir wieder in Chile.
    Unser Plan war es nach Puerto Natales zu fahren. Dort mussten wir nochmals tanken und einzukaufen, denn wir wollten die Wanderung zum Torres del Paine machen.
    Wir dachten wir müssen einige Tage warten bis wieder einigermasen schönes Wetter ist.
    Auf der Fahrt checkten wir immer wieder den Wetterbericht, der sich immer wieder änderte.
    Als wir im Dunkeln vor dem Eingang des Nationalparks ankamen zeigte es für morgen schönes Wetter an. Deshalb entschieden wir uns doch schon am nächsten Tag die Wanderung zu machen und kauften uns online die Nationalparktickets.

    Am nächsten Tag ging es früh los wir mussten noch eine Stunde fahren bis wir beim Parkplatz und Beginn der Wanderung ankamen. Die Morgenstimmung war schön leich verfärbter Himmel und ein Regenbogen liess sich blicken. Jedoch starten wir die Wanderung mit leichtem Regen.
    Die Wanderung hin und zurück sind ca. 20 km.
    Zu Beginn ging es steil hoch. Danach liefem wir in ein Tal hinein. In der Hälfte gab es ein Restaurant und Campspot. Wir gingen direkt weiter. Der Weg führte durch einen leicht matschigen Wald. Zum Glück hatten wir unsere Wanderschuhe an. Das Wetter wurde tatsächlich noch richtig schön. Am Ende ging es noch mal 350 höhen Meter steil den Berg hinauf. Dann hat man es aber geschafft und kann den Torres del Paine bestaunen und schöne Fotos machen.

    Wir machten gleich bei dieser atemberaubenden Aussicht unsere Mittagspause. Nach einer Stunde wechselte das Wetter und es wurde kalt.

    So war es für uns Zeit den Rückweg anzutreten. Beim Rückweg kamen wir nicht voran. Es stockte, denn hunderte Menschen kamen uns entgegen. Ein kleines Gefühl wie krass es wirklich war sogar in der absoluten Offseason mit schlechten Wetterprognosen könnt ihr im Video am Schluss sehen.
    Zur Info:
    Ab nächster Saison gibt es für diese bekannteste Wanderung im Park nur noch limitierte Tickets pro Tag. Der Overtourism ist hier für die Parkranger, den Park, die Infrastruktur und Natur wohl einfach nicht mehr stämmbar.

    Nach 8 Stunden waren wir zurück. Gerade rechtzeitig, denn es fing wieder an zu regnen.
    Wir fuhren noch aus dem Nationalpark hinaus, da man dort nicht übernachten darf. Wir fanden aber einen super schönen Stellplatz mit Sicht auf den See und die Berge.
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  • Punta Arenas

    31 Mar–2 Nis, Şili ⋅ 🌬 8 °C

    Unser nächster Halt ist in Punta Arenas. Hier machen wir nicht viel. Wir nutzten die Möglichkeit zu duschen und besuchen die Steurefreie Handelszone. Gingen dort lecker essen und besuchten alle möglichen Shops.

    Punta Arenas ist die wichtigste Stadt im chilenischen Patagonien und Tor zum antarktischen Kontinent. An den Ufern der Magellanstraße gelegen, zeichnet es sich durch seine Pioniergeschichte, seine Architektur im europäischen Stil und seine Nähe zu einer einzigartigen Tierwelt aus.

    Vor einigen Tagen haben wir die Fähre gebucht für nach Feuerland. So sparen wir einige KM und die Fähre ist günstiger als die Menge Benzin, die wir für die Fahrt gebraucht hätten.

    Es war jedoch der unorganisierteste Hafen, denn wir gesehen haben bis jetzt. Unsere Fähre sollte gemäss Website um 9.00 Uhr los fahren. Deshalb waren wir um 8.00 Uhr dort.
    Fast hätte wir die falsche Fähre genommen, da wir falsch eingewiesen wurden😅.
    Dann hiess es unsere Fähre fährt erst um 10.00 Uhr.
    Schlussendlich sind wir um 11.00 Uhr losgefahren.
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  • Feuerland

    2–3 Nis, Şili ⋅ 🌬 6 °C

    Die Überfahrt nach Feuerland dauerte ca. 2 Stunden. Dann war es soweit um 13.00 Uhr wir fahren auf Feuerland. Was für ein Gefühl nach fast 2 Jahren erreichen wir diese Insel. Es ist nicht ganz das Ziel unserer Reise aber es ist einfach unglaublich, dass wir es bis hierher geschafft haben. Auch hier läuft nicht viel, denn es kommt der Winter.
    Wir füllen beim Büro der Fähre unseren Wasser Tank auf und fahren an die einzige Tankstelle und füllen unsere Kanister voll. Es muss reichen für die nächsten 400 km.

    Die Fahrt geht weiter zum Campspot. Auf der Fahrt sehen wir viel karge Graslandschaft , Gunakos, Kühe und die Küste am Meer. Wir haben uns einen Stellplatz vor einer Schutzhütte ausgesucht und hoffen so einwenig vom Wind geschützt zu sein.
    Wir freuen uns schon sehr auf den morgigen Tag, denn es steht "Find Pinguins" auf dem Plan.
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  • Colonia de Pinguionos Rey

    3–4 Nis, Şili ⋅ 🌬 8 °C

    Auf den heutigen Tag freuen wir uns seit Monaten. Wir werden Königspinguine sehen können in freier Wildbahn. Wir besuchen die Pinguinkolononie "Rey" auf Feuerland.

    Der Königspinguin ist der zweitgrösste Pinguinart der Welt. Er steht an zweiter Stelle nach dem Kaiserpinguin. Charakteristisch sind die auffälligen orangefarbenen, löffelförmigen Flecken an den Seiten seines Kopfes und sein elegantes silbergraues Gefieder auf dem Rücken.
    Er erreicht eine Höhe von bis zu 95 cm und wiegt zwischen 10 und 15 kg (wobei einige Rekorde bis zu 25 kg erreichen).

    Das Naturreservat setzt sich seit 2011 für den Schutz dieser Königspinguinkolonie auf Feuerland ein. Es leben ca. 200 Tiere hier.
    Die Hälfte der Kolonie befindet sich aber auf der Jagt im Meer. Während die andere Hälfte auf dem Festland Eier ausbrütet oder auf die Jungtiere aufpasst. Nach 5 Tagen gibt es einen Tausch. Somit liegt die Erziehung und Nahrungssuche bei beiden Elternteilen.

    Der Königspinguin bewohnt subantarktische Inseln. Auf dem südamerikanischen Festland befindet sich die einzige Brutkolonie im Königspinguin-Naturreservat auf Feuerland, in Chile.

    Heute ging für uns ein richtigee Traum in Erfüllung mit dem Besuch der Königspinguin Kolonie.
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